Der König aller Krankheiten – KREBS
Eine Biographie von Siddharta Mukherjee

Es ist nicht übertrieben: Wahrhaft ein Jahrhundertbuch!
Zudem ein Bericht voll großer Hoffnung!

Der König aller Krankheiten – KREBS Eine Biographie von Siddhartha Mukherjee

Noch als ich Kind war, spielte Krebs keine so große Rolle: Erfuhr man von jemand, er habe Krebs, wussten schon Kinder, dass da bald der Tod folgen werde. Und alle würden sagen: Dieser Tod war eine Erlösung. Natürlich erfuhr man auch niemals, ob der Patient an der Krankheit oder an der Behandlung gestorben war,.  Krebs war schlechthin  ein Wort wie Tod. Man konnte sich eigentlich nichts darunter vorstellen.

Mit diesem  Buch wird aus dem Pauschalbegriff ‘Krebs’ etwas ganz Anderes! Dem Autor, dem nicht nur profundes fachliches Wissen eigen ist, wurde auch noch die Gabe des großen Erzählers in die Wiege gelegt! Er gibt dem anonymen Begriff KREBS ein eigenes Gesicht.

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SWR Bestenliste Mai 2012

30 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich – in freier Auswahl – vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie “möglichst viele Leser und Leserinnen” wünschen, und geben ihnen Punkte. Liste von Mai 2012:                                                                                                                       Weiterlesen

Die SZ/NDR-Sachbücher des Monats Mai 2012

Die Süddeutsche Zeitung und Norddeutscher Rundfunk haben wieder die besten Sachbücher des Monats Mai 2012 ermittelt: Weiterlesen

Die SZ/NDR-Sachbücher des Monats April 2012

Die Süddeutsche Zeitung und Norddeutscher Rundfunk haben wieder die besten Sachbücher des Monats ermittelt:

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KrimiZEIT-Bestenliste für April 2012

Teuflisch gute Lesetips

An jedem ersten Donnerstag des Monats geben 16 Literaturkritiker und Krimispezialisten aus Deutschland und Österreich die Kriminalromane bekannt, die ihnen am besten gefallen haben.

“Das Handwerk des Teufels” (Liebeskind) führt die KrimiZEIT-Bestenliste im April an. Fünf neue Titel finden sich auf der Bestenliste: Auf  Platz 3 steigt “Der kalte Traum” von Oliver Bottini ein. Ebenfalls neu: “Finsterau” von Andrea Maria Schenkel.

So urteilt die Krimijury über die Neueinsteiger: Weiterlesen

SWR Bücher-Bestenliste April 2012

30 Literaturkritiker nennen monatlich – in freier Auswahl – jeder vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie „möglichst viele Leser und Leserinnen“ wünschen.

Im April auf Platz 1 – Anna Katharina Hahn und Péter Nádas liegen gleichauf

1. -2. ANNA KATHARINA HAHN: Am Schwarzen Berg (Suhrkamp)

PÉTER NÁDAS
: Parallelgeschichten (Rowohlt)

 

3. FELICITAS HOPPE: Hoppe (S. Fischer Verlag)

CHRISTIAN KRACHT
: Imperium (Kiepenheuer & Witsch)

4.-5. JOAN DIDION: Blaue Stunden (Ullstein)

6. PATRICK MODIANO: Im Café der verlorenen Jugend (Hanser)

7. THOMAS VON STEINAECKER: Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen (S. Fischer)

8. BERND CAILLOUX: Gutgeschriebene Verluste (Suhrkamp)

9.-10. DEA LOHER: Bugatti taucht auf (Wallstein)

CHRISTOPH SCHMITZ
: Das Wiesenhaus (Suhrkamp)

Sven Regeners Wutrede für das Urheberrecht
Das interessiert eigentlich alle
– zumindest sollte es das…

Eben in unserem Buchhändler-Börsenblatt gefunden!

Recht

Sven RegenerSven Regener© picture-alliance

22.03.2012Urheberrecht

Sven Regener: “Alles andere ist Subventionstheater”

Der Autor und Musiker Sven Regener sollte im Bayerischen Rundfunk eigentlich nur ein kurzes Statement zum Urheberrecht abgeben. Daraus wurde mehr: ein wunderbarer Ausbruch, ein glasklares Plädoyer für das Urheberrecht.

“Ein Geschäftsmodell, das darauf beruht, dass die Leute, die die Inhalte liefern, nichts bekommen, das ist kein Geschäftsmodell, das ist Scheiße”, sagt Regener. Er sei stolz darauf, dass seine Fans für seine Musik bezahlen, alles andere wäre Straßenmusik oder Subventionstheater, sagt Regener, dessen Band “Element of Crime” auf YouTube nicht vertreten ist. Und, ein schönes Bild: Die Leute könnten sich ihre Lieder ja von Kim Schmitz vorsingen lassen, so Regener in seiner Erregung.

Hier geht’s zu Regeners Wutrede.

Für Sie entdeckt von Ingeborg Gollwitzer

Lebenslauf – Bericht ihres außerordentlichen Lebens
von Alice Schwarzer …

“Übrigens, das braune Samtkostüm ist von Yves Saint Laurent.
Das musste sein …”

teilt Alice Schwarzer genüsslich mit, – las man doch 1975 im Stern unter dem Titel ‘Der Männerschreck. Oder wer hat Angst vor Alice Schwarzer?’ und beginnt mit den Zeilen: ‘Sie gebraucht weder Lippenstift noch Büstenhalter,  schmucklos sind ihre Kleider, weit geschnitten, wadenlang, hängig.’ Auf den Bildern, die auch diesen, den letzten Abschnitt ihres Buches ‘Lebenslauf’ begleiten, ist sie eine äußerst attraktive, junge Frau (33), auf einer Lesung in Offenbach nicht nur mit Lippenstift, auch noch mit Wimperntusche! Und in diesem Jahr 1975 endet auch ihr ‘Lebenslauf’ – mit dem größten Abenteuer ihres Lebens: Sie hat EMMA gegründet, die erste feministische Zeitschrift in Deutschland.

Selbst nur vier Jahre älter als Alice Schwarzer stehen Seite für Seite die in ihrem Buch plastisch und lebhaft geschilderten damaligen Verhältnisse ihrer Kindheit und Jugend vor meinen Augen. Das ist/war eine Zeit, die sich heute niemand mehr vorstellen kann. Sie selbst kündigt Ihren Lebensbeginn so an:  “Ich bin am 3. Dezember 1942 in Wuppertal-Elberfeld geboren. Wenige Monate später wurde die Stadt bombardiert und meine Familie in ein Dorf nach Franken evakuiert, wo ich im Herbst 1948 zunächst auch eingeschult wurde. 1950 zogen wir zurück nach Wuppertal”-

Jetzt, im Jahre 2011 bewegt  sie in ihrem 69. Lebensjahr eine Frage: “Was hat mich geprägt?” Und: “Was habe ich daraus gemacht?”. Wie ist Alice Schwarzer die geworden, die sie ist? Und vor allem: Wer ist sie überhaupt?

Als Autorin hat Alice Schwarzer hat zahlreiche Porträts und Biografien geschrieben, u.a. über Gräfin Dönhoff und Romy Schneider. Und so, wie bei den von ihr Portraitierten will sie auch bei sich selbst vorgehen – und ist

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Preisverleihung Buchmesse 2012

Das fand ich eben in meinem Buchhandels-Börsenblatt und hoffe,
diese Info aus erster Hand interessiert viele:

 

“Literarisches Leben

Robert Koall nimmt für Wolfgang Herrndorf den Preis der Leipziger Buchmesse entgegenRobert Koall nimmt für Wolfgang Herrndorf den Preis der Leipziger Buchmesse entgegen© Tobias Bohm

15.03.2012 Leipziger Buchpreis

Die Sonne hinter der Düne

Wolfgang Herrndorf schaut zu Hause in Berlin via Live-Stream zu, während sein Freund Robert Koall für ihn den Preis der Leipziger Buchmesse entgegennimmt.

Beim Fußball nennt man das eine Konzessionsentscheidung. Man könnte auch von ausgleichender Gerechtigkeit sprechen. Vor einem Jahr war Wolfgang Herrndorf bereits mit seinem fulminanten, mit den Genres des Jugendbuchs und der Road Novel spielenden Roman „Tschick“ für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert gewesen und als Favorit gehandelt worden. Nun hat die Jury ihre zweite Chance genutzt und den in Berlin lebenden, an einem Gehirntumor erkrankten Autor für seinen im Herbst herausgekommenen Roman „Sand“ ausgezeichnet. Er konnte sich damit gegen Sherko Fatah, Anna Katharina Hahn, Jens Sparschuh und Thomas von Steinaecker durchsetzen.

Als eine „Vanitas-Parabel“ beschrieb Jurorin Ingeborg Harms das Buch, in dem ein Mann auf der Suche nach seiner eigenen Geschichte und Vergangenheit in das Szenario eines Agententhrillers gerät. „Sand“ handele, so Johanna Adorján in ihrer Laudatio, „von der Sinnlosigkeit jeden Tuns und von der Vergeblichkeit“. Trotz dieser düsteren Seite, begeistere der Roman durch seine Komik. Man folge dem Erzähler gern. Zu behaupten, dieses Buch sei „erwachsener“ als sein Vorgänger, würde allerdings seine Eigenart, seine Andersartigkeit verkennen, so Adorján. Wolfgang Herrndorf konnte den Preis nicht selbst entgegennehmen, verfolgte die Zeremonie zu Hause als Live-Stream im Internet. Geschickt hatte er stattdessen Robert Koall, der im Namen Herrndorfs einen Satz verlas, der in „Sand“ eine wichtige Rolle spielt: „Die Sonne geht immer hinter der Düne unter, die dir gerade am nächsten ist.“ Weiterlesen

Preis der Leipziger Buchmesse 2012:
Wolfgang Herrndorf “Sand” !

Werde in den nächsten Tagen hier im Literaturkurier.net die bereits angefangene ausführliche Besprechung fertig haben.

Wird als ‘Thriller’ bezeichnet. Ist aber viel, viel mehr und daher schwer einzuordnen in irgendwelche ‘Schubladen’

Herrndorf ist todkrank. Aber was er da geschrieben hat, ist unglaublich schön – und natürlich sehr, sehr spannend.

Wenn Sie ihm gratulieren wollen, mir schicken, ich drucke es aus und schicke es ihm mit der Post.

 

In Kürze mehr! Selten ein Preis, der es wie dieses Buch verdient.

 

Dies ist nur eine Eilinformation vorab.