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	<title>Computer &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>Die 25 derzeit meistgelesenen Sachb&#252;cher &#8211; Bestseller Sachbuch &#8211; Beste Lesetips</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2013 15:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Bestseller Sachbuch &#8211; Hardcover Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;. Zeitraum: 10.01.2013 – 23.01.2013 &#160; Bitte hier klicken und weiterlesen! &#160; Chart Vorwoche Titel 1 1 Illies, Florian &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/die-25-derzeit-meistgelesenen-sachbcher-bestseller-sachbuch-beste-lesetips/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5>Bestseller Sachbuch &#8211; Hardcover</h5>
<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;. Zeitraum: 10.01.2013 – 23.01.2013</strong></span></p>
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<p><span style="color: #ff0000; font-size: x-large;"><strong>Bitte hier klicken und weiterlesen! </strong></span></p>
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Illies, Florian<br />
<strong>1913</strong><br />
S. FISCHER &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-036801-0<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Ein Buch so farbig, so schillernd, so vielgestaltig wie der Sommer des Jahrhunderts.<br />
&#8222;Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen &#8211; Illies&#8216; Geschichten sind einfach großartig.&#8220; Ferdinand von Schirach<br />
Die Geschichte eines ungeheuren Jahres, das ein ganzes Jahrhundert prägte: Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.<br />
Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Der Erste Weltkrieg führte die Schrecken alles vorher schon Erkannten und Gedachten nur noch aus. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.<br />
Malewitsch malt ein Quadrat, Proust begibt sich auf die Suche nach der verlorenen Zeit, Benn liebt Lasker-Schüler, Rilke trinkt mit Freud, Strawinsky feiert das Frühlingsopfer, Kirchner gibt der modernen Metropole ein Gesicht, Kafka, Joyce und Musil trinken am selben Tag in Triest einen Cappuccino ? und in München verkauft ein österreichischer Postkartenmaler namens Adolf Hitler seine biederen Stadtansichten.<br />
&#8222;Die Konstruktion des Buches ist fabelhaft, Florian Illies&#8216; anekdotischen Gaben sind es nicht minder, die Charakterisierung von Personen und Situationen ist beeindruckend. Auch was ich zu kennen meinte, habe ich hier ganz neu gelesen.&#8220; Henning Ritter</p>
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Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klaren Denkens</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-42682-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Unser Gehirn ist für ein Leben als Jäger und Sammler optimiert. Heute leben wir in einer radikal anderen Welt. Das führt zu systematischen Denkfehlern &#8211; die verheerend sein können für Ihr Geld, Ihre Karriere, Ihr Glück. Wer weiß, wie leicht man sich irren kann, ist besser gewappnet: Rolf Dobelli nimmt die tückischsten &#8222;Denkfallen&#8220; unter die Lupe, in die wir immer wieder tappen. Und so erfahren wir,<br />
&#8211; warum wir unser eigenes Wissen systematisch überschätzen (und andere für dümmer halten, als sie sind),<br />
&#8211; warum etwas nicht deshalb richtiger wird, weil Millionen von Menschen es für richtig halten,<br />
&#8211; warum wir Theorien nachhängen, selbst wenn sie nachweislich falsch sind.<br />
Rolf Dobellis Texte sind nicht nur inhaltlich ausgesprochen bereichernd, sie sind ein echtes Lesevergnügen.<br />
&#8222;Rolf Dobelli ist sowohl mit Sachkenntnis als auch Erfindungsgabe gesegnet &#8211; eine seit Ende der Renaissance seltene Kombination.&#8220;<br />
Nassim Nicholas Taleb, &#8222;Der Schwarze Schwan&#8220;<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Rolf Dobelli, geboren 1966, promovierte an der Universität St. Gallen, war CEO verschiedener Tochtergesellschaften der Swissair-Gruppe und gründete zusammen mit Freunden die Firma getAbstract, den weltgrößten Anbieter von komprimierter Wirtschaftsliteratur. Er lebte in Hongkong, Australien, England und viele Jahre in den USA. Rolf Dobelli ist Gründer und Kurator von ZURICH.MINDS, einer Community von weltweit führenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Mit fünfunddreißig begann er zu schreiben. Bisher sind sechs Bücher von ihm bei Diogenes erschienen. Rolf Dobelli lebt in Luzern.</p>
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Kinski, Pola<br />
<strong>Kindermund</strong><br />
Insel Verlag &#8211; gebunden, 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-458-17571-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Pola Kinski ist drei Jahre alt, als sich ihre Eltern scheiden lassen. Sie ist das erste Kind von Klaus Kinski, einem aufstrebenden Schauspieler, damals, Mitte der fünfziger Jahre. Nach der Scheidung lebt das Kind bei Mutter und Großvater in München; seinen Vater sieht es nur selten. Alles ändert sich, als Kinski in Fernsehen und Kino der Durchbruch gelingt. Er holt seine Tochter bei jeder Gelegenheit zu sich nach Berlin und später nach Rom, lässt sie zu den wechselnden Drehorten nachreisen. Pola erlebt die Tobsuchtsanfälle und die Verschwendungssucht ihres Vaters: Er brüllt auf sie ein und überhäuft sie mit Geschenken und Geld. Was sie sich sehnlichst wünscht, die Liebe und Geborgenheit der Eltern, versagen ihr Mutter wie Vater. Die Zuwendung der einen gilt bald nur mehr dem neuen Mann und zweiten Kind. Der andere macht die eigene Tochter über Jahre zu seiner Kindfrau.<br />
&#8222;Kindermund&#8220; ist Pola Kinskis Autobiografie ihrer Kindheit und Jugend. Sie erzählt, wie es war, die Tochter des Enfant terrible des deutschen Films zu sein, und sie rechnet ab, so unsentimental wie schonungslos: mit einem, für den es als selbstverständlich galt, sich über alle Grenzen hinwegzusetzen und der es skrupellos in Kauf nahm, das Leben des eigenen Kindes zu zerstören.</p>
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Welke, Oliver; Wischmeyer, Dietmar<br />
<strong>Frank Bsirske macht Urlaub auf Krk</strong><br />
Rowohlt Berlin &#8211; gebunden, 16,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-87134-752-8<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Wieso lässt sich Sahra Wagenknecht mit dem Politrentner Oskar Lafontaine ein, und wozu braucht Jogi Löw dreihundert maßgeschneiderte weiße Hemden? Wer gewinnt, wenn sich Richard David Precht und Peter Sloterdijk kloppen? Wie reagiert Norbert Röttgen, wenn sein Nachfolger Peter Altmaier ihm auch noch sein Lieblingswort &#8222;ergebnisoffen&#8220; klaut? Und was macht Alice Schwarzer, wenn sie sich mal richtig abreagieren will? Leider werden die Protagonisten immer recht einsilbig, wenn die Homestorys in jene Bereiche vorstoßen, in denen es wirklich interessant wird. Oliver Welke und Dietmar Wischmeyer wagen den Vorstoß in das unbekannte Promi-Land jenseits der autobiographischen Schönfärberei. In ihrem Buch zeigen sie, wie die deutsche Prominenz wirklich tickt, und offenbaren uns mit fiktiven Momentaufnahmen aus dem Leben bekannter Persönlichkeiten deren dunkelste Seiten, fieseste Gedanken und sehnlichste Wünsche. Sie vermitteln tiefere Einblicke in deutsche Politik, Wirtschaft und Kultur, als Presse und Parteipropaganda das vermöchten. Die Wahrheit bricht manchmal dort hervor, wo die Wirklichkeit fiktiv erscheint. Werfen Sie mit Welke und Wischmeyer einen Blick hinter die Fassaden – und erfahren Sie, was unsere Helden vermeintlich unbeobachtet so treiben.</p>
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Lütz, Manfred<br />
<strong>BLUFF!</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 16,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27597-9<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Das Gefühl, im falschen Film zu sein, kennt jeder. Manipuliert, getrickst, gefälscht wird, wo wir hinsehen: Die geschönten Bilanzen der Finanzwirtschaft; Dekolletés und Botoxwangen der Schönheitsindustrie; vermeintlich absolute Erkenntnisse der Wissenschaft, die doch bald schon widerlegt werden. Nichts davon ist wirklich, nichts davon ist wahr, allmählich führen wir alle eine Existenz wie in einer gewaltigen »Truman-Show«. Der große Bluff lenkt uns ab, will uns manipulieren, die Bluffer kochen ihre Süppchen auf unserer Verwirrung. Manfred Lütz, als Psychiater täglich auf der Suche nach der Grenze zwischen Wahn und Wahrheit, spießt in seinem neuen Buch das allgemeine Unbehagen an der medial inszenierten Pseudowirklichkeit und an der Industrie des schönen Scheins auf. &#8222;Bluff!&#8220; ist die engagierte Aufforderung, selbst zu denken, selbst zu fühlen und den eigenen, existenziellen Erfahrungen zu vertrauen. Eine Anleitung, die den Leser zu dem führt, was er täglich zu verlieren droht: Das Gefühl für das eigene, das eigentliche Leben.<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Manfred Lütz, (*1954) studierte in Bonn und Rom Medizin, Philosophie und Theologie. Er ist Psychiater, Psychotherapeut, Diplomtheologe und seit 1997 Chefarzt eines großen psychiatrischen Krankenhauses in Köln. Er schrieb mehrere Bestseller: 1999 erschien Der Blockierte Riese &#8211; Psycho-Analyse der katholischen Kirche, 2002 Lebenslust &#8211; Wider die Diätsadisten, den Gesundheitswahn und den Fitnesskult, 2007 Gott &#8211; eine kleine Geschichte des Größten, wofür er den internationalen Corine-Literaturpreis erhielt. Mit Irre! &#8211; Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen. Eine heitere Seelenkunde führte er 2009 wochenlang die deutsche Sachbuch-Bestsellerliste an. Er ist gefragter Vortragsredner und Kabarettist. 1981 gründete er eine integrative Behindertengruppe, für die er seit mehr als dreißig Jahren ehrenamtlich tätig ist.</p>
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Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klugen Handelns</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-43205-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Unzählige Leser begeistern sich für Rolf Dobellis gescheite Texte über unsere häufigsten Denkfehler. Doch wer Dobellis Ratschläge zum klaren Denken beherzigt, ist noch lange nicht aus dem Schneider, denn auf dem Weg vom Denken zum Handeln lauern weitere Fallstricke. Glücklicherweise kann man die umgehen &#8211; wenn man weiß, wie. Genau das verrät &#8222;Die Kunst des klugen Handelns&#8220;: In 52 Kapiteln zeigt Dobelli, warum es sich lohnt, Türen zu schließen und auf Optionen zu verzichten, warum Informationsüberfluss zu unklugem Handeln anstiftet, warum Geld stets in emotionale Kleider gehüllt ist und wir es darum oft unbedacht ausgeben.<br />
Rolf Dobelli gibt Ihnen das nötige Rüstzeug: Schlagen Sie nicht jeden Irrweg ein, nur weil andere ihn gehen. Lernen Sie aus den Fehlern, die andere freundlicherweise für Sie machen. Denken Sie klar und handeln Sie klug!<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Rolf Dobelli, geboren 1966, promovierte an der Universität St. Gallen, war CEO verschiedener Tochtergesellschaften der Swissair-Gruppe und gründete zusammen mit Freunden die Firma getAbstract, den weltgrößten Anbieter von komprimierter Wirtschaftsliteratur. Er lebte in Hongkong, Australien, England und viele Jahre in den USA. Rolf Dobelli ist Gründer und Kurator von ZURICH.MINDS, einer Community von weltweit führenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Mit fünfunddreißig begann er zu schreiben. Bisher sind sechs Bücher von ihm bei Diogenes erschienen. Rolf Dobelli lebt in Luzern.</p>
<p><a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783446432055/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a></p>
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<strong>BILD: Das Jahr 2012</strong><br />
&#8211; gebunden, 9,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8289-5768-8</p>
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<strong>Chronik Jahresrückblick 2012</strong><br />
wissenmedia, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-577-14232-8<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
2012 – ein Jahr der Entscheidungen und Weichenstellungen. Der Chronik Jahresrückblick 2012 strukturiert und dokumentiert die weltgeschichtlichen Bewegungen. Selten war die Welt so instabil. Nach der Wirtschafts- und Finanzkrise fordert die massive Staatsverschuldung Verzicht – und der Aufruhr in der arabischen Welt ist noch lange nicht in demokratische Bahnen gelenkt&#8230;</p>
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<strong>Duden &#8211; Die deutsche Rechtschreibung</strong><br />
Bibliographisches Institut &#8211; gebunden, 21,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-04015-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Kaiser, Jost<br />
<strong>Als Helmut Schmidt einmal &#8230;</strong><br />
Heyne HC &#8211; gebunden, 10,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-453-20036-4<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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<strong>Guinness World Records Buch 2013</strong><br />
Bibliographisches Institut &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-81201-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Videotrailer ansehen</a></p>
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Spitzer, Manfred<br />
<strong>Digitale Demenz</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27603-7<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Scholl-Latour, Peter<br />
<strong>Die Welt aus den Fugen</strong><br />
Propyläen Verlag &#8211; gebunden, 24,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-549-07431-2<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Die Weltpolitik gleicht derzeit einem aufziehenden Gewittersturm. Ob in Afrika oder Lateinamerika, in Arabien oder im Mittleren Osten – überall braut sich Unheilvolles zusammen. Und auch der Westen – Europa und die USA –, einst Hort der Stabilität, wird von Krisen heimgesucht wie seit langem nicht. Peter Scholl-Latour, Spezialist für turbulente Großwetterlagen, kennt die Welt wie kein Zweiter. Vor dem Hintergrund seiner sechzigjährigen Erfahrung als Chronist des Weltgeschehens beleuchtet er in seinem neuen Buch die Brennpunkte der aktuellen Weltpolitik.<br />
Der Abzug der USA aus dem Irak und Afghanistan hinterlässt zerrüttete Staaten, die in Bürgerkriegen versinken. Der Konflikt um Irans Atompolitik spitzt sich gefährlich zu. Pakistan ist ein Pulverfass. Die arabische Welt befindet sich in Aufruhr, mit ungewissem Ausgang. Die Zahl der &#8222;failed states&#8220;, Brutstätten des Terrorismus, nimmt beständig zu, vor allem in Afrika. Zu allem Überfluss stolpern Europa und Amerika von einer Finanzkrise in die nächste und erweisen sich international zunehmend als handlungsunfähig. Mit dem ihm eigenen Gespür für weltpolitische Umbrüche begibt sich Peter Scholl-Latour auf eine Tour d&#8217;Horizon rund um den Globus und schildert eine Welt aus den Fugen.<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Peter Scholl-Latour, geboren 1924 in Bochum. Promotion an der Sorbonne in Paris in den Sciences Politiques, Diplom an der Libanesischen Universität in Beirut in Arabistik und Islamkunde. Seitdem in vielfältigen Funktionen als Journalist und Publizist tätig, unter anderem als ARD-Korrespondent in Afrika und Indochina, als ARD- und ZDF-Studioleiter in Paris, als Programmdirektor des WDR-Fernsehens, als Chefredakteur und Herausgeber des STERN und als Vorstandsmitglied von Gruner + Jahr. Seine TV-Sendungen erreichen höchste Einschaltquoten, seine Bücher haben ihn zu Deutschlands erfolgreichstem Sachbuchautor gemacht.</p>
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Pozzo di Borgo, Philippe<br />
<strong>Ziemlich beste Freunde</strong><br />
Hanser Berlin &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-24044-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Buschkowsky, Heinz<br />
<strong>Neukölln ist überall</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08011-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Rosenberg, Martina<br />
<strong>Mutter, wann stirbst du endlich?</strong><br />
Blanvalet Verlag &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-7645-0468-7<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Kürthy, Ildikó von<br />
<strong>Unter dem Herzen</strong><br />
Wunderlich &#8211; gebunden, 14,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-8052-5043-6<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
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<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Kleber_neu.jpg.848758.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kleber, Claus; Paskal, Cleo<br />
<strong>Spielball Erde</strong><br />
Bertelsmann, C &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-570-10134-6<br />
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Kahneman, Daniel<br />
<strong>Schnelles Denken, langsames Denken</strong><br />
Siedler, W J &#8211; gebunden, 26,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-88680-886-1<br />
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<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4163148.jpg.833776.jpg" alt="" border="0" /><br />
Ratzinger, Joseph (Benedikt XVI.)<br />
<strong>Jesus von Nazareth</strong><br />
Verlag Herder &#8211; gebunden, 20,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-451-34999-7<br />
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Sandel, Michael J.<br />
<strong>Was man für Geld nicht kaufen kann</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08026-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Darf ein Staat Söldner verpflichten, um Kriege zu führen? Ist es moralisch vertretbar, Leute dafür zu bezahlen, dass sie Medikamente testen oder Organe spenden? Dürfen Unternehmen gegen Geld das Recht erwerben, die Luft zu verpesten? Fast alles scheint heute käuflich zu sein. Wollten wir das so? Und was könnten wir dagegen tun?<br />
Die Regeln des Marktes haben fast alle Lebensbereiche infiltriert, auch jene, die eigentlich jenseits von Konsum und Mehrwert liegen sollten: Medizin, Erziehung, Politik, Recht und Gesetz, Kunst, Sport, sogar Familie und Partnerschaft. Ohne es zu merken, haben wir uns von einer Marktwirtschaft in eine Marktgesellschaft gewandelt. Ist da nicht etwas grundlegend schief gelaufen?<br />
Mit Verve und anhand prägnanter Beispiele wirft Michael Sandel eine der wichtigsten ethischen Fragen unserer Zeit auf: Wie können wir den Markt daran hindern, Felder zu beherrschen, in denen er nichts zu suchen hat? Wo liegen seine moralischen Grenzen? Und wie können wir zivilisatorische Errungenschaften bewahren, für die sich der Markt nicht interessiert und die man für kein Geld der Welt kaufen kann?<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Michael Sandel, geboren 1953, ist politischer Philosoph. Er studierte in Oxford und lehrt seit 1980 in Harvard. Seine Vorlesungsreihe über Gerechtigkeit machte ihn zum weltweit populärsten Moralphilosophen.</p>
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<strong>Atlas der Globalisierung</strong><br />
TAZ &#8211; Paperback, 14,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-937683-38-6</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
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Wehrle, Martin<br />
<strong>Ich arbeite in einem Irrenhaus</strong><br />
Econ &#8211; gebunden, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-430-20097-4<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Weik, Matthias; Friedrich, Marc<br />
<strong>Der größte Raubzug der Geschichte</strong><br />
Tectum &#8211; Paperback, 19,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-8288-2949-7<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
HERZLICH WILLKOMMEN auf einer spannenden Reise in die Welt des Wahnsinns, der Lügen, des Betrugs und der größten Kapitalvernichtung, die die Menschheit je erlebt hat. Vor unseren Augen findet der größte Raubzug der Geschichte statt, und wir alle sind seine Opfer. Die Reichen in unserer Gesellschaft werden immer reicher, während alle Anderen immer ärmer werden. Die Autoren fragen: Wie entsteht überhaupt Geld? Wie kommen Banken und Staat eigentlich zu Geld? Warum ist das globale Finanzsystem ungerecht? Tragen tatsächlich nur die Banken die Schuld an der aktuellen Misere oder müssen auch die politischen Entscheider zur Verantwortung gezogen werden? Warum steht das größte Finanz-Casino der Welt in Deutschland, und kaum jemand weiß darüber Bescheid? Ist der Euro nicht letztlich doch zum Scheitern verurteilt? Sind Lebens-, Rentenversicherungen, Bausparverträge und Staatsanleihen noch zeitgemäße Investments? Dienen Finanzprodukte dem Kunden oder nur der Finanzindustrie? Was bedeutet es, wenn ein Staat Bankrott geht? Wer profitiert eigentlich von den Schulden unseres Staates? Kann ewiges Wachstum überhaupt funktionieren? Dieses spannende und engagierte Buch gibt nicht nur verunsicherten Anlegern Antworten. Es zeigt auf, welche Kapitalanlagen jetzt noch sinnvoll sind, und von welchen nur die Finanzindustrie profitiert. Schon die nächsten Monate könnten für das finanzielle Schicksal von Staaten und deren Bürgern entscheidend sein. Auch Sie sind betroffen: Wer jetzt nicht richtig handelt, steht vielleicht bald mit leeren Händen da. Doch jede Krise hat auch ihre Chance. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zu den Verlierern gehören!</p>
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		<title>Digitale Demenz  von Prof. Dr. Manfred Spitzer</title>
		<link>https://literaturkurier.net/digitale-demenz-von-prof-dr-manfred-spitzer/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Sep 2012 12:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnentwicklung und Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Lernspiele]]></category>
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		<category><![CDATA[Sucht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dumm durch digitale Medien?  Ein besonders wichtiges Buch! 30.08.2012 Börsenblatt-Interview Interview mit Manfred Spitzer &#8222;Wir liegen hier klar in einem toxischen Bereich&#8220; Der Ulmer Psychiater, Neurowissenschaftler und Lernforscher Manfred Spitzer warnt in seinem neuen Buch &#8222;Digitale Demenz&#8220; vor der Verblödung &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/digitale-demenz-von-prof-dr-manfred-spitzer/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/digitale-demenz-von-prof-dr-manfred-spitzer/">Digitale Demenz  von Prof. Dr. Manfred Spitzer</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="font-size: large;"><strong>Dumm durch digitale Medien?  Ein besonders wichtiges Buch!</strong></span></h4>
<h4>30.08.2012 Börsenblatt-Interview Interview mit Manfred Spitzer</h4>
<h5>&#8222;<span style="font-size: large;">Wir liegen hi<img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline; float: left;" title="Digitale Demenz" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/09/Digitale-Demenz1.jpg" alt="Digitale Demenz" width="270" height="420" />er klar in einem toxischen Bereich&#8220;</span></h5>
<p>Der Ulmer Psychiater, Neurowissenschaftler und Lernforscher Manfred Spitzer warnt in seinem neuen Buch &#8222;Digitale Demenz&#8220; vor der Verblödung durch digitale Medien. Für das Lernen seien sie völlig ungeeignet. Ein Interview.</p>
<p><strong>In Ihrem Buch schreiben Sie digitalen Medien einen negativen Einfluss auf die Gehirnentwicklung vor allem junger Menschen zu. Sind es die Medien selbst oder nicht vielmehr ihr unreflektierter, übermäßiger Gebrauch?<br />
</strong><br />
Natürlich ist es der Gebrauch. Alkohol selbst ist auch nicht schädlich – nur wenn man zu viel davon trinkt. Der Umgang mit den Medien ist das Problem, und auch hier macht die Dosis das Gift, wie Paracelsus schon sagte. Da liegen wir ganz klar in einem toxischen Bereich – mit täglich 7,5 Stunden Medienkonsum in Deutschland und 10,75 Stunden in den USA. Das ist jenseits all dessen, was man vielleicht als vernünftig bezeichnen könnte.<br />
<strong><br />
Sie leugnen nicht die Bedeutung digitaler Medien in einer vernetzten Welt – gleichzeitig gewinnt man jedoch den Eindruck, Sie würden ihnen nicht trauen. Wiederholt Ihr Buch nicht die Schelte, die mediale und technische Innovationen schon in der Vergangenheit auslösten – angefangen von der Eisenbahn über den Rundfunk bis zum Fernsehen?<br />
</strong><br />
Beim Fernsehen war die Schelte durchaus berechtigt: Ich habe darüber 2005 ein fernsehkritisches Buch – &#8222;Vorsicht, Bildschirm!&#8220; – geschrieben. Wir haben damals anhand von Langzeitstudien gezeigt, dass Fernsehen – salopp gesprochen – dumm, dick und aggressiv macht. Der negative Einfluss übermäßigen Fernsehens auf den Bildungserfolg und die Bildungskarriere war damals schon nachgewiesen.</p>
<p><span id="more-6831"></span></p>
<p><strong>Reichen naturwissenschaftliche, insbesondere medizinische und neurowissenschaftliche Erkenntnisse aus, um komplexe Sachverhalte wie die misslingende kognitive Entwicklung von Kindern zu erklären?</strong><br />
Das Wesen von Wissenschaft besteht darin, Komplexität zu reduzieren, um dadurch Zusammenhänge aufzuzeigen. Manchen Medienwissenschaftlern, die immer wieder betonen, wie kompliziert und komplex alles sei, gebe ich einerseits zwar recht – die Welt ist grundsätzlich beliebig komplex – aber von dieser Erkenntnis hat niemand etwas. Nehmen Sie an, ich würde einem krebskranken Patienten sagen: &#8222;Ihr Körper ist höllisch kompliziert und Sie haben einen schwierigen psychosozialen Hintergrund. Wie können Sie erwarten, dass ich Ihnen eine lehrbuchartige Therapie vorschlage?&#8220; Der Patient würde mit Recht sagen, dass er von diesen Aussagen nichts hat. Der Verweis auf Komplexität gehört zu den bekannten Strategien der Verneblung von Fakten. Und das ärgert mich, denn es geht um die Gehirne der nächsten Generation – und die werden derzeit vermüllt, da kann ich als Mediziner nicht zuschauen.</p>
<p><strong>Wenn digitale Medien – Computer, Internet und andere – aus unserer Lebenswelt nicht mehr hinwegzudenken sind – warum sollten Kinder und Jugendliche nicht frühzeitig den selbstverantwortlichen Umgang mit diesen Medien lernen, auch im Klassenzimmer?<br />
</strong><br />
Die Behauptung, dass Computer zum Lernen besonders gut geeignet sind, stimmt zunächst einmal gar nicht, weil Computer geistige Arbeit abnehmen. Lernen kann man nur, wenn man geistig arbeitet. Je tiefer man über Dinge nachdenkt, je mehr man sich mit Dingen beschäftigt, desto mehr verändert sich das Gehirn, und desto mehr lernt man. Wenn man nur noch Texte aus dem Internet in eine Powerpoint-Präsentation hineinkopiert, hat man überhaupt nichts gelernt. Ein weiteres Problem: Computerspiele machen nachweislich süchtig und sind so programmiert, dass sie abhängig machen. Es gibt in Deutschland nach amtlichen Angaben 250.000 Computer- und Internetsüchtige. Ich habe selbst junge Patienten – Mittzwanziger – in meiner Klinik, deren Leben durch die Internet- und Computersucht zerstört wurde.<br />
<strong>Aber dass man Computer als Werkzeug benutzt, um mit ihnen zu lernen – was wäre dagegen einzuwenden?</strong><br />
Ich kann nur wiederholen: Computer sind ganz schlechte Lernwerkzeuge, weil sie uns geistige Arbeit abnehmen und nicht zu einer vertieften Auseinandersetzung mit den Inhalten führen.</p>
<p><strong>Aber liegt das nicht auch daran, dass wir bisher nicht kompetent mit diesen Medien umgehen? Der Computer nimmt ja nicht die komplette Denkleistung ab, sondern vorwiegend mechanische Leistungen wie Schreiben oder das Verschieben von Inhalten …</strong><br />
Es gibt Vergleichsstudien der empirischen Bildungsforschung dazu, die zeigen, dass das nicht so ist. Bei Schulen mit und bei Schulen ohne Computernutzung konnte man keinen Unterschied in der Lernleistung feststellen. Die PISA-Daten (von immerhin rund 250.000 15-Jährigen) zeigen, dass ein Computer in der Schule den Bildungserfolg nicht bessert und einer im Jugendzimmer zu schlechteren Schulleistungen führt.</p>
<p><strong>Den harten Fakten will ich gar nicht widersprechen. Aber die Szenarios für den Schulunterricht sehen ja nicht so aus, dass man nur noch mit digitalen Medien lernt. Pädagogen und Didaktiker betonen immer wieder, dass traditionelle Medien wie das Buch durch digitale Medien nicht überflüssig werden. Sollte das Ziel nicht eine komplementäre Nutzung aller Mediengattungen sein, und kommt es nicht letztlich auf die Balance zwischen den Medien an?</strong><br />
Sicher geht es auch um ein ausbalanciertes Verhältnis. Ich habe auch Lernsoftware getestet, die wirklich etwas taugt: das Mathematik-Lernprogramm der Firma bettermarks. Aber das ist die sprichwörtliche Ausnahme, welche die Regel bestätigt. Außerdem erweisen sich die Hindernisse für das Unternehmen, um mit diesem guten Lernprogramm in die Schulen zu kommen, als riesengroß. Die Kultusverwaltungen geben statt dessen große Summen für Hardware aus, ohne einen Plan zu haben, was damit an den Schulen geschieht. Die Hersteller dieser Produkte sind es, die mit Macht in den Markt drängen. Es geht nicht um gute Bildung, sondern ums Verkaufen. Wir können aber nicht die Bildung der nächsten Generation dem Markt allein überlassen.</p>
<p><strong>Ist es wirklich ein &#8222;Allgemeinplatz&#8220;, wie Sie in Ihrem Buch behaupten, dass das Lesen und Erfassen auf digitalen Trägermedien oberflächlicher geschieht und einen geringeren Lerneffekt hat als bei der Lektüre eines gedruckten Buchs?</strong><br />
Auf einem Lese-Device wie dem Kindle oder dem iPad kann ich genau so gut lesen wie in einem Papierbuch. Das Problem beginnt dann, wenn man die Bücher multimedial aufpeppt. Dann fangen die Leute wieder an herumzuklicken statt mit Verstand zu lesen.<br />
<strong><br />
Sie schreiben, Aktivitäten im Internet würden reale soziale Beziehungen und Betätigungen in den Hintergrund drängen und zu Vereinsamung und Depression führen. Was würden Sie dann einem 24-jährigen Studenten und Sympathisanten der &#8222;Piraten&#8220; erklären, der Ihnen sagt, das Internet sei sein &#8222;Lebensraum&#8220;?<br />
</strong><br />
Wer erwachsen ist, der kann Kontakte, die er schon hat, über soziale Netzwerke pflegen, auch per Facebook – dagegen ist gar nichts einzuwenden. Nur zu glauben, dass man sein soziales Leben durch Facebook ersetzen könnte, dass man soziales Verhalten über Facebook lernt, das ist völlig abwegig. Mir graust es, wenn ich weiß, dass acht- bis zwölfjährige Mädchen in den USA durchschnittlich sieben Stunden online sind und nur zwei Stunden reale Kontakte pflegen. Das kann nicht gut gehen.</p>
<p><em><br />
Interview: Michael Roesler-Graichen</em></p>
<p><strong>Zur Person</strong><br />
Manfred Spitzer, Jahrgang 1958, hat seit 1997 den neu eingerichteten Lehrstuhl für Psychiatrie der Universität Ulm inne und leitet die seit 1998 bestehende Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm. Im Jahr 2004 gründete er das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) an der Universität Ulm. Spitzer hat neben seiner Forschungsliteratur zahlreiche Sachbücher veröffentlicht, darunter &#8222;Vorsicht Bildschirm! Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft&#8220; (2005), &#8222;Aufklärung 2.0 – Gehirnforschung als Selbsterkenntnis&#8220; (2009) und zuletzt &#8222;Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen&#8220; (Droemer Knaur, 2012).</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/digitale-demenz-von-prof-dr-manfred-spitzer/">Digitale Demenz  von Prof. Dr. Manfred Spitzer</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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