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	<title>Kongo &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>Kongo &#8211; Eine Geschichte &#8211; von David Van Reybrouck</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Sep 2013 16:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<category><![CDATA[Ausbeutung]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im Herzen von Afrika – Hundert Jahre  blutiger und leidvoller Weg in die Gegenwart Ausgezeichnet mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2012 Warum das Buch auch für westliche Leser wichtig ist Eine Stimme aus dem überwältigenden Presse-Echo zu diesem Buch ist &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/kongo-eine-geschichte-von-david-van-reybrouck/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: x-large;">Im Herzen von Afrika – Hundert Jahre  blutiger und leidvoller Weg in die Gegenwart</span></strong></p>
<p><span style="font-size: x-large;">Ausgezeichnet mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2012<br />
Warum das Buch auch für westliche Leser wichtig ist</span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><strong><span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/09/ajptgy2f.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="ajptgy2f" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/09/ajptgy2f_thumb.jpg" alt="ajptgy2f" width="309" height="480" align="left" border="0" /></a></span></strong></span></strong></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Eine Stimme aus dem überwältigenden Presse-Echo zu diesem Buch ist die von Andreas Eckert in der FAZ:<br />
&#8222;Der belgische Kulturhistoriker David Van Reybrouck erzählt die Geschichte Kongos ohne Klischees und legt <span style="text-decoration: underline;">das beste Afrikabuch der letzten Jahre</span> vor.&#8220;<br />
</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das hier ist ein Jahrhundertbuch und setzt völlig neue Maßstäbe! Es beweist, dass eine historische Darstellung bei aller Genauigkeit es an Spannung durchaus mit jedem Krimi aufnehmen kann.  </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Fesselnd und atemberaubend erzählt David van Reybrouck die Geschichte Kongos, wie wir sie noch nie gelesen haben. Der Autor, der den Bogen von der kolonialen Gewaltherrschaft unter Leopold II. über die 32jährige Mobutu-Diktatur bis hinein in die Gegenwart spannt, berichtet aus der eindrücklichen Perspektive derjenigen, die in ihrem Land leiden, kämpfen, leben im Mittelpunkt stehen die Träume, Hoffnungen und Schicksale der sogenannten einfachen Bevölkerung. </span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: medium;">Zum Weiterlesen hier klicken<span id="more-7446"></span></span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: medium;">Er selbst beschreibt das so:<strong><em> &gt;(…) Ich wollte also gewöhnliche Kongolesen interviewen über das gewöhnliche Leben, auch wenn ich das Wort ‘gewöhnlich’ nicht mag, denn oft waren die Geschichten , die ich zu hören bekam, wirklich außergewöhnlich. Die Zeit ist eine Maschine, die Leben zermahlt, das habe ich beim Schreiben dieses Buches gemerkt, aber hin und wieder gibt es auch Menschen, die die Zeit zermahlen.<br />
Wie ließ sich das bewerkstelligen? Ich hatte gehofft, hier und da mit jemandem sprechen zu können, der noch klare Erinnerungen an die letzten Jahre der Kolonialzeit hatte. Für die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg war ich selbstverständlich davon ausgegangen, dass kaum noch Zeugen leben würden und ich schon sehr froh sein könnte, wenn ein älterer Informant noch etwas über seine Eltern oder Großeltern in der Zwischenkriegszeit zu erzählen wusste.  Für die Zeiträume davor würde ich mich auf die zittrige Kompassnadel der schriftlichen Quellen verlassen müssen. Es dauerte eine Weile, bis mir denn bewusst wurde, dass die durchschnittliche Lebenserwartung im heutigen Kongo nicht so niedrig ist, weil es so wenige alte Menschen gibt, sondern weil so viele Kinder starben. Es ist die schreckliche Kindersterblichkeit, die den Durchschnittswert senkt. Auf meinen zehn Reisen im Kongo begegnete ich Menschen von siebzig, achtzig sogar neunzig Jahren. Einmal erzählte mir ein alter, blinder Mann von fast neunzig, viel über das Leben, das sein Vater geführt hatte: indirekt konnte ich so hinabsteigen bis in die 1890er Jahre, eine schwindelerregende Tiefe. Aber das war noch nichts gegen das, was ich von’ <span style="text-decoration: underline;">Nkasi’</span> erfuhr… &lt;</em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Auf diese Weise bekommt die Geschichte des Kongo Farbe, Glaubwürdigkeit, Leben und Tiefe. An vielen Stellen merkt man deutlich, dass hier auch ein begabter Autor schreibt, der auch seine eigenen Gefühle und Ansichten wiederzugeben vermag. Es sind seine Gespräche und Erlebnisse mit Zeitzeugen, die er unterwegs <strong>sammelt wie ein Archäologe seine Kostbarkeiten. Denn die sind es, die in diesem Buch versammelt sind: Die Stimmen des alten Kongo, von denen schon jetzt manche für immer verstummt sind mitsamt ihrem Erinnern und Wissen.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Für sein aus diesen Gründen mehrfach preisgekröntes Buch hat der Autor zahlreiche Reisen in das zentralafrikanische Land unternommen, in dem er einzigartige Interviews führen konnte. Der Älteste, mit dem er sprach, <span style="text-decoration: underline;">Nkasi</span> wurde 1882 geboren. Seine Stimme und die vieler hundert anderer, Kindersoldaten und Rebellenführer, Politiker und Missionare, machen dieses Buch zu einer Sensation. Mit zahlreichen Augenzeugenberichten, bisher unbekannten Dokumenten aus Archiven und Van Reybroucks fundierter Kenntnis der Forschung stellt es einen Meilenstein auf dem Gebiet der Sachbuchliteratur dar.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Tatsächlich ist der Kongo ein ebenso riesiges wie in vieler Hinsicht außergewöhnliches Land. Tatsächlich wurde es in den letzten hundert Jahren aus einer wohl als vor-mittelalterlichen , durchaus lebensfähigen Lebensform   nahezu übergangslos in unser modernes Leben verpflanzt. Beginnend in einer Zeit, als man bei uns sich nicht einmal sicher war, ob ‘Neger’ überhaupt Menschen seien. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Der Kongo ist obendrein überreich an Bodenschätzen: Gold und Diamanten, Kautschuk und Elfenbein.<em><strong> &gt;Disasi Makulo … kaufte Elfenbein auf. Schon in Kinshana boten ihm Einheimische Stoßzähne an. Irgendwann hatte er sechzig Stück um sein Haus herum gelagert, jeder zwischen zehn und fünfzig Kilo schwer. Doch sobald Swinburne über ein eigenes kleines Dampfschiff verfügte, fuhr er flussaufwärts, wo er das Elfenbein für weniger als ein Drittel des Preises erwerben konnte. Er war nicht der Einzige. Der Flusshandel, der fast vier Jahrhunderte lang in den Händen lokaler Schiffseigner gewesen war, wurde nun vollständig von den Europäern übernommen. Leopolds internationaler Freihandel zerstörte die alten Handelsnetze binnen kürzester Zeit. Europäische Faktoreien mit Lagerräumen wurden errichtet. In Matadi legten Ozeandampfer an, die das Elfenbein mit Kränen an Bord hievten. In Antwerpen waren Speicherhäuser mit Stoßzähnen gefüllt. 1897 wurden 245 Tonnen Elfenbein nach Europa exportiert, fast die Hälfte der weltweiten Handelsmenge jenes Jahres. &lt;</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Auch an Bodenschätzen ist der Kongo reich. In Katanga, einer Riesenprovinz mit der Hauptstadt Lubumbashi ist das Bergbaugebiet das wirtschaftliche Herz des Kongo. Katanga ist sehr reich an <span style="text-decoration: underline;">Kupfer</span> und <span style="text-decoration: underline;">Kobalt</span>, und Kasai ist von seinen <span style="text-decoration: underline;">Diamantenvorkommen</span> abhängig. Der Boden in Kivu enthält <span style="text-decoration: underline;">Zinn</span> und <span style="text-decoration: underline;">Coltan</span>, in der Provinz Orientale auch <span style="text-decoration: underline;">Gold</span>. </strong>Durch den Krieg nahm die Nachfrage nach Kupfer dramatisch zu. Die britischen und amerikanischen Granaten hatten Messingummantelungen, die 75 % kantangesisches Kupfer enthielten. Aus reinem, gehärteten Kuper waren Teile der Geschütze. In den aus Neusilber bestehenden Patronenhülsen der Gewehrmunition war zu 80 % Kupfer verarbeitet. Torpedo und Schiffinstrumente wurden aus Kupfer, Bronze und Messing gefertigt. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In der Landwirtschaft wurden Bauern gezwungen, Reis für die Truppenversorgung anzubauen, andernorts zum Baumwollanbau. Dadurch konnten diese die eigene Landwirtschaft nur immer sporadischer fortführen. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das riesige Territorium im Herzen von Afrika war schon immer überreich an begehrten Rohstoffen. Beispielsweise steckt in jedem Handy ein Stückchen Kongo. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In diesem Buch finden Sie die ganze Geschichte des von grausamen Konflikten zerrissenen faszinierenden Landes. Sie beginnt weit vor der Ankunft des Entdeckungsreisenden Stanley und spannt sich bis zum Vordringen Chinas in den letzten zehn Jahren und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Von 1885 bis 1908 wurde das Land von König Leopold II. regiert, der mit Kautschuk aus dem Kongo ein Vermögen verdiente. Die Kolonalisierung durch Belgien von 1908 bis 1960 durch Belgien brachte Industrie und Infrastruktur, aber auch Paternalismus, Ausbeutung und Gewalt. Idealismus und finstere Machenschaften prägten den Übergang von einer Kolonie zum unabhängigen Staat um 1960. </span></p>
<p>D<span style="font-size: medium;"><strong>as neue Land stürzte sich in ein immer chaotischer werdendes Abenteuer , das nach zweiunddreißig Jahren Diktatur unter Mobuto in einen der todbringendsten Konflikte seit dem Zweiten Weltkrieg mündete.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Im Mittelpunkt dieses Buches mit seinen Hunderten von Gesprächen mit Kongolesen stehen die Träume, Hoffnungen und Schicksale derjenigen, die in ihrem Land leiden, kämpfen, leben – des sogenannten einfachen Volkes. </strong></span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;">Das Buch ist aber nicht nur hinsichtlich des Kongo hochinteressant</span>. Man bekommt nämlich vor Augen geführt, welche inneren Verhältnisse vorhanden sein müssen, damit sich ein Land zu einer Demokratie entwickeln kann, was ja die [wenn auch nicht immer vollkommene] beste derzeit mögliche Staatsform ist. Und wie lang der Weg einer solchen Entwicklung ist. Sehr lang sogar. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Dazu braucht man zuallererst Schulsysteme für eine überwiegend analphabetische Bevölkerung. Man braucht fähige Lehrer, denen es gelingen muss, möglichst viele Schüler aus einer Grundfähigkeit zu weiterbildenden Schulen und Universitäten zu bringen, damit diese mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten wiederum ihr Land fördern und aufbauen können.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: large;">Die folgende Anmerkung kann ich mir nicht verkneifen:</span></span> Derartige Verhältnisse wie die im Kongo sind uns in unserem so sicheren Deutschland überhaupt nicht klar. Gerade die Achtzehn- bis Vierzigjährigen, jene Gruppe, die derzeit bei uns blasiert und lauthals tönen, nicht zur Wahl gehen zu wollen, weil ihnen dies und das nicht passt, sollten dieses Kongo-Buch dringend lesen. <span style="text-decoration: underline;">Eine gut funktionierende Demokratie, die in der Lage ist, das Land sicher durch die Weltgeschehnisse zu steuern, ist letztlich das Werk ihrer Wähler</span>. Jeder sollte sich gründlich mit den Parteiprogrammen und den dafür aufgestellten Personen beschäftigen, damit er <em><span style="text-decoration: underline;">die</span></em> Leute heraussuchen kann, in deren Händen er unser Land sicher verwahrt und gestaltet weiß.  Eigentlich sollten sich auch viel mehr Personen bemüßigt fühlen, innerhalb der Parteien mitzuwirken, damit mehr, als dies möglicherweise geschieht, fähige Personen sich dazu bereit finden, im Bundestag mitzuwirken. Von den derzeitigen Abgeordneten wird ein hohes Maß an Fleiß, Intelligenz und Lernfähigkeit verlangt, um sich in die von Jetzt auf Gleich auftretenden Änderungen und Probleme gestalterisch einarbeiten zu können.  Dazu gehört aber auch, über das Schul- und Studien-System nachzudenken. Es geht nicht an, dass jährlich hunderttausend Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;">Demokratie ist das Abbild der Intelligenz und Bildung der Bevölkerung eines ganzen Landes. Auch das kann man bei diesem Kongobuch zu begreifen lernen.</span> <span style="text-decoration: underline;">Denn: Demokratie ist die beste derzeit ‘verfügbare’ Staatsform.</span></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kongo von <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D31082013%2D124206136%2DB02984&amp;intid=CPC2ZBB&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;AT=Reybrouck%2C%20David%20Van&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Reybrouck, David Van</a>;<br />
Gebunden<br />
Eine Geschichte. Ausgezeichnet mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2012. Übersetzung: Hüsmert, Waltraud .   Originaltitel: Congo. Een geschiedenis 4. Aufl. 782 S. 22 cm 904g , in deutscher Sprache.2012   <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D31082013%2D124206136%2DB02984&amp;intid=CPC2ZBB&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=Suhrkamp&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Suhrkamp</a><br />
ISBN 3-518-42307-X ISBN 978-3-518-42307-3 | 29.95 EUR</p>
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		<title>NDR Kultur Sachbuchpreis  2012 f&#252;r David Van Reybrouck</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 16:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte des Kongo]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8222;Kongo. Eine Geschichte&#8220; von David Van Reybrouck &#160; Literarisches Leben Auszeichnung NDR Kultur Sachbuchpreis für David Van Reybrouck: &#8222;Kongo. Eine Geschichte&#8220; von David Van Reybrouck (Suhrkamp Verlag) ist das beste deutsche Sachbuch des Jahres 2012 – das hat die Jury &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/ndr-kultur-sachbuchpreis-2012-fr-david-van-reybrouck/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: x-large;"><strong>&#8222;Kongo. Eine Geschichte&#8220; von David Van Reybrouck</strong></span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/42307.jpg.840801.jpg"><img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline;" title="NDR Kultur Sachbuchpreis für David Van Reybrouck" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/42307.jpg.840796.jpg" alt="NDR Kultur Sachbuchpreis für David Van Reybrouck" width="309" height="480" align="left" /></a></p>
<h4><span style="color: #ff0000; font-size: x-large;"><strong>Literarisches Leben</strong></span></h4>
<h4>Auszeichnung</h4>
<h4>NDR Kultur Sachbuchpreis für David Van Reybrouck: &#8222;Kongo. Eine Geschichte&#8220; von David Van Reybrouck (Suhrkamp Verlag) ist das beste deutsche Sachbuch des Jahres 2012 – das hat die Jury des NRD Kultur Sachbuchpreises entschieden. Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert.</h4>
<p><strong>&#8222;&#8218;Kongo‘ ist der sehr gelungene Fall eines Sachbuchs, das lebendig erzählte Geschichten mit historischer Analyse verbindet und auf diese Weise eine moderne &#8218;oral history‘ entstehen lässt&#8220;,</strong> so Joachim Knuth, Vorsitzender der Jury und NDR Programmdirektor Hörfunk<strong>. &#8222;Es ist eine exemplarische Tiefenbohrung in die Geschichte eines afrikanischen Landes &#8211; und wird zu einem Blick in die Menschengeschichte schlechthin.&#8220;</strong> Jury Mitglied Roger Willemsen glaubt: <strong>&#8222;Selbst wer sich vorher nicht für den &#8218;Kongo‘ interessiert hat, wird am Ende die Geschichte Afrikas in diesem Buch erkennen können.&#8220;</strong></p>
<p><span id="more-6957"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Er erzählt die Geschichte des Kongo aus der Sicht seiner Bewohner: von der blutigen Kolonialherrschaft der Belgier, der Mobutu-Diktatur bis hin in die Gegenwart.</strong></p>
<p><strong><br />
David Van Reybrouck</strong> (41) ist Schriftsteller, Dramatiker, Journalist, Archäologe und Historiker. In Brügge geboren, studierte er Archäologie und Philosophie an den Universitäten Leuven und Cambridge. Nach seiner Promotion an der Universität Leiden (Niederlande) arbeitete er in Barcelona, Paris und Amsterdam und veröffentlichte mehrere Theaterstücke. Zurzeit lebt er in Brüssel.</p>
<p><strong>Mitglieder der Jury des NDR Kultur Sachbuchpreises sind &#8211; neben Joachim Knuth und Roger Willemsen &#8211; Dr. Franziska Augstein (Redakteurin des Feuilletons der Süddeutschen Zeitung), Hendrik Brandt (Chefredakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung), Dr. Wilhelm Krull (Generalsekretär der VolkswagenStiftung), Prof. Dr. Ulrich Raulff (Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach und Präsidiumsmitglied des Goethe-Instituts) und Patricia Schlesinger (Leiterin NDR Fernseh-Programmbereich Kultur und Dokumentation).</strong></p>
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