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	<title>Rainer Maria Rilke &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>Drei Rilke-Gedichte f&#252;r Sie</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2012 15:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Maria Rilke]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Manchmal schicken meine Leser mir Gedichte die ihnen gut gefallen.  Ich geb’ sie Ihnen weiter. Sie können mir auch welche schicken! Klicken und lesen! Herbsttag Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/drei-rilke-gedichte-fr-sie/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Century Gothic; font-size: large;"><strong>Manchmal schicken meine Leser mir Gedichte die ihnen gut gefallen.  Ich geb’ sie Ihnen weiter. Sie können mir auch welche schicken! Klicken und lesen!<span id="more-6863"></span></strong><strong></strong></span></p>
<p><span style="font-family: Century Gothic; font-size: large;"><strong>Herbsttag</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Century Gothic;">Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.<br />
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,<br />
und auf den Fluren laß die Winde los.<br />
Befehl den letzten Früchten voll zu sein;</span></p>
<p><span style="font-family: Century Gothic;">gib ihnen noch zwei südlichere Tage,<br />
dränge sie zur Vollendung hin und jage<br />
die letzte Süße in den schweren Wein.<br />
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.</span></p>
<p><span style="font-family: Century Gothic;">Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,<br />
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben<br />
und wird in den Alleen hin und her<br />
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Century Gothic;"><span style="font-size: large;"><strong>Der Träumer<br />
</strong></span>    I<br />
Es war ein Traum in meiner Seele tief.<br />
Ich horchte auf den holden Traum :<br />
ich schlief<br />
Just ging ein Glück vorüber, als ich schlief,<br />
Und wie ich träumte hört ich nicht :<br />
es rief.<br />
II<br />
Träume scheinen mir wie Orchideen. &#8211;<br />
So wie jene sind sie bunt und reich.<br />
Aus dem Riesenstamm der Lebenssäfte<br />
Ziehn sie just wie jene Kräfte,<br />
brüsten sich mit dem ersaugten Blute,<br />
freuen in der flüchtigen Minute,<br />
in der nächsten sind sie tot und bleich. &#8211;<br />
Und wenn Welten oben leise gehen,<br />
Fühlst du’s dann nicht wie von Düften wehen?<br />
Träume scheinen mir wie Orchideen. &#8211;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Century Gothic;"><span style="font-size: large;"><strong>Der Leser</strong></span></span></p>
<p>Wer kennt ihn, diesen, welcher sein Gesicht<br />
wegsenkte aus dem Sein zu einem zweiten,<br />
das nur das schnelle Wenden voller Seiten<br />
manchmal gewaltsam unterbricht?</p>
<p>Selbst seine Mutter wäre nicht gewiss,<br />
ob er es ist, der da mit seinem Schatten<br />
Gedränktes liest. Und wir, die Stunden hatten,<br />
was wissen wir, wieviel ihm hinschwand, bis</p>
<p>er mühsam aufsah . Alles auf sich hebend,<br />
was unten in dem Buche sich verhielt,<br />
mit Augen, welche, statt zu nehmen, gebend<br />
anstiessen an die fertig-volle Welt :<br />
wie stille Kinder, die allein gespielt,<br />
auf einmal das Vorhandene erfahren;<br />
doch seine Züge, die geordnet waren,<br />
blieben für immer umgestellt.</p>
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