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	<title>Hund als sozialer Helfer &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>Eric H.W. Aldington, Die Andy-Geschichte &#8211; eine Erz&#228;hlung</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2015 14:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Eric H.W.Aldington]]></category>
		<category><![CDATA[Hund als sozialer Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Hundebücher]]></category>
		<category><![CDATA[Tiergeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Unsentimentale Hunde.Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>… in der, wie im wirklichen Leben, das Wichtigste zwischen den Zeilen steht Die neueste Rezension von Prof. Gottfried Schatz: “Wundersame Reise: You ca’nt go home again” befand der amerikanische Schriftsteller Thomas Wolfe und meinte damit den unerfüllbaren Traum, in &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/eric-h-w-aldington-die-andy-geschichte-eine-erzhlung/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: large;"><strong>… in der, wie im wirklichen Leben, das Wichtigste zwischen den Zeilen steht</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/06/Andy-Geschichte.jpg"><img class="alignleft  wp-image-8379" style="padding: 0 15 15 0;" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/06/Andy-Geschichte-206x300.jpg" alt="Die Andy Geschichte" width="306" height="445" srcset="https://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/06/Andy-Geschichte-206x300.jpg 206w, https://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/06/Andy-Geschichte.jpg 289w" sizes="(max-width: 306px) 100vw, 306px" /></a></p>
<p><span style="font-family: David; font-size: medium;"><strong>Die neueste Rezension von Prof. Gottfried Schatz: </strong></span><em><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: David;"><strong>“Wundersame Reise:<br />
You ca’nt go home again” befand der amerikanische Schriftsteller Thomas Wolfe und meinte damit den unerfüllbaren Traum, in die Geborgenheit der Kindheit zurückzukehren. In seinem Buch „Die Andy Geschichte“ (Verlag Gollwitzer, 152 Seiten) erzählt Eric H. W. Aldington, wie seinem Protagonisten Jonathan Squibb diese Rückkehr dennoch gelingt</strong>.<br />
Jonathan Squibb hat die Mitte seines Lebens überschritten, ist krank und die Zukunft liegt wie ein schwarzes Loch vor ihm. Es scheint, als hätte das Leben ihm nichts mehr zu bieten und sein Vorrat an Zukunft sich erschöpft. Wäre es möglich, nochmals von vorne anzufangen und all das Schöne, was das Leben ihm bisher geboten hat, aufs Neue zu genießen? Es wäre eine aussichtslose Hoffnung, gäbe es da nicht den Hund Andy, der seine Kindheit begleitet hat und ihn immer noch in seinen Träumen aufsucht. Er ist schon lange tot, doch Jonathan spricht mit ihm so intim, wie man es nur mit Toten tun kann. </span></span><span id="more-8372"></span><span style="font-size: medium;"><span style="font-family: David;">Längst hat er einen anderen Hund, der ihn aber immer wieder an seinen geliebten Andy erinnert und ihn an den Ort seiner Kindheit begleitet, wo er über sich und sein Leben nachzudenken beginnt. Die Stille dieses verlassenen Ortes lässt längst verschüttete Erinnerungen wieder lebendig werden und zeigt Jonathan die Maßstäbe, an denen er sein Leben ausrichten müsste, um dessen Reichtum zu erkennen und zu genießen</span></span></em></p>
<p><em><span style="font-family: David; font-size: medium;">Es ist Vieles von der romantischen Naturbegeisterung eines Walden in diesem Buch, doch Aldingtons Sprache ist knapp und modern und mit feinem Humor durchwürzt. Dieses Buch ist alles andere als eine sentimentale Tiergeschichte; der Autor ist ein profunder Hundekenner und beschreibt das Denken und Fühlen dieser Tiere, ohne je die Grenze zum unglaubwürdigen Kitsch zu überschreiten. Es gelingt ihm, sie als liebenswerte und würdige Lebewesen zu zeichnen, die uns Menschen den Weg im Leben zeigen und uns Geborgenheit schenken können.</span></em></p>
<p><em><span style="font-family: David; font-size: medium;"><strong>Dem Verlag ist hier ein kleines Juwel gelungen,</strong> das an eine Zeit erinnert, als Verlage noch diesen Namen verdienten und noch nicht zu industriellen Druck-und Vertriebsgesellschaften verkommen waren. Dieser Eindruck wird dadurch verstärkt, dass die ausgezeichneten Kohle- und Bleistiftzeichnungen von Rüdiger Gollwitzer und den Leser geradezu zwingen, das Buch in die Hand zu nehmen und in ihm zu blättern. Auch der Druck ist leicht zu lesen und geschmackvoll arrangiert. Unklar bleibt nur, ob Aldington dieses Buch auf Deutsch schrieb oder ob es aus dem Englischen übersetzt wurde. Im zweiten Fall hätte der Übersetzer eine Erwähnung verdient, hat er doch ausgezeichnete Arbeit geleistet. [Aldington hat das Buch selbst auf Deutsch geschieben!]<br />
</span></em></p>
<p><em><span style="font-family: David; font-size: medium;"><strong>Die Kernaussage dieses Buches „You can go home again“ gibt uns Mut und Trost zugleich &#8211; welch schöne Botschaft! Ein unbedingt lesenswertes Buch!”</strong></span></em></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: medium;">Details zum Inhalt:</span></span></em></strong></p>
<p><span style="font-family: David; font-size: medium;"><strong>Von Eric H.W. Aldingtons Andy-Geschichte geht ein eigentümlicher Reiz aus, und wer sie liest, wird sich in irgendeiner Form selbst darin wiederfinden. Es ist eine Hundegeschichte, aber nicht nur. Es ist eine Lebens- oder eine Liebesgeschichte &#8211; aber nicht nur das. &#8222;Das Wichtigste steht zwischen den Zeilen und entsteht im Kopf jedes Lesers jedes Mal etwas anders.&#8220;<br />
Vielleicht, weil jeder &#8211; ganz unabhängig davon, wie alt er ist &#8211; irgendwann in seinem Leben an einem ebensolchen Punkt anlangt, wo das &#8222;Leben, das ihn beherbergt hatte, ihm verödet, voller leerer Gegenstände, verlassen wie eine Geisterstadt&#8220; vorkommt.<br />
Jonathan Squibb, kurz über fünfzig, von dem hier berichtet wird, kehrt, als er sich &#8211; nach einem schweren Zusammenbruch &#8211; plötzlich an seinen ersten Hund, den grauen zottigen, wolfhound-ähnli-chen Andy erinnert (der immer noch in Zeiten innerer Bedrängnis in seinen Träumen auftaucht) kurzentschlossen, begleitet von seinem Neufundländer Anselm, in die Heimat seiner Kinderzeit zurück. In dem &#8222;sehr kleinen Gartenhaus&#8220; auf dem &#8222;Stückchen unbebauten Gartenland&#8220; verlebt er einige Monate in völliger Abgeschiedenheit.<br />
Aber er ist kein Aussteiger, sondern ein Einsteiger und erfüllt sich den Traum, den sich mancher gern erfüllen würde: Noch einmal ganz von vorn anfangen zu dürfen. &#8222;Und manchmal, einen kleinen dummen Augenblick lang, dachte Jonathan, dass es vielleicht doch möglich sei, alles Schöne im Leben noch einmal zu tun.&#8220;<br />
Es ist eine harte, karge Kinderzeit, an die sich Jonathan Squibb hier in Rückblenden wieder erinnert, und doch lebte das Kind mit seinem Hund Andy abgeschirmt wie ein Embryo. &#8222;Und ein Hund fing selbst die unmerklichsten, leisesten Geräusche auf, selbst das Ungesagte und sogar das fast Nichtgedachte&#8230;&#8220; Mit Andy, der immer da war und auf den Jungen wartete, &#8222;mit der Würde dessen, der weiß, dass er das Richtige tut.. .&#8220;&#8220;Er war der Beweis für das Unerschütterliche, Unveränderbare, das es dennoch irgendwo geben musste, auch wenn man es nicht sah.&#8220;<br />
Aber etwas von Andy, Jonathans erstem Hund, der in seinen Träumen gerade dann zu ihm kam, als er mehr als fünfzig Jahre alt war und kein Kind mehr und inmitten einer Lebenskrise, fand er später immer in allen seinen Hunden wieder. Es geht nicht verloren, wenn ein Hund stirbt.<br />
Doch auch davon, daß eigentlich auch niemand genau weiß, was in einem Menschen vorgeht, ist die Rede, wie von Anselm, &#8222;dem unmöglichen, unverfroren lebensbejahenden Hund&#8220; &#8211; wie auch davon, daß auch Grenzsituationen Teil des Lebens sind.<br />
Da ist aber auch Elisabeth, die Frau, die er liebt und mit der er auch in dieser Abgeschiedenheit stets in Kontakt bleibt, in diesem Herbst: &#8222;Jeder Tag, der jetzt kam, übertraf aber jedes Mal auch alles, was vorher gewesen war, mit seiner Farbenpracht und seinem Leuchten.&#8220; Er erzählt Elisabeth, dass dies zwar Alterserscheinungen seien, aber doch nichts mit dem Sterben zu tun habe&#8230; &#8222;Die verschwenderisch überallhin ausgeströmten Kräfte sammeln sich an ihrem Ausgangspunkt.&#8220;<br />
&#8222;Nichts konnte ihm verbieten zu träumen, niemand konnte ihm diesen einmal erreichten Luxus &#8211; ein paar Stunden, Wochen oder gar Monate wahrhaft zu leben &#8211; je wieder nehmen.&#8220;<br />
&#8222;Er war im Grunde gern auf der Welt. Wie war es möglich, daß er das hatte vergessen können? Oder war dies Wissen nur verschüttet gewesen und die Quelle seiner zähen Lebenshoffnung?&#8220;<br />
Zwischen den Zeilen dieser Erzählung, mit ihren eindringlichen Schilderungen von Mensch, Tier und Natur, steht, dass alles im Leben einen, wenn auch oftmals verborgenen Sinn hat.</strong></span></p>
<p><strong>Die Andy Geschichte<br />
von Aldington, Eric H. W.;<br />
<span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: medium;">€ 18,00</span></span></strong> <strong>Gebunden<br />
Erzählung. </strong></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Wir haben uns noch ein paar Exemplare des vergriffenen Buches gesichert, daher<br />
ausnahmsweise <span style="color: #ff0000; text-decoration: underline;">direkt portofrei bestellen bei</span><br />
<span style="color: #ff0000; text-decoration: underline;">literaturkurier.net </span><br />
<span style="color: #ff0000; text-decoration: underline;">Mail      =   igo@gollwitzer.com</span><br />
<span style="color: #ff0000; text-decoration: underline;"> Schillerstr. 22  92665 Altenstadt/WN</span></span></strong></span></p>
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		<title>Warum [&#252;berhaupt] Hunde? von John Homans</title>
		<link>https://literaturkurier.net/warum-berhaupt-hunde-von-john-homans/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/warum-berhaupt-hunde-von-john-homans/#respond</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2015 15:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Beziehung Hund und Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Hund als sozialer Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Hund und Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Neues aus der Hundeforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die erstaunliche Geschichte des besten Freundes des Menschen &#8211; ein historischer, wissenschaftlicher, philosophischer und politischer Streifzug. Das ist das beste, informativste und interessanteste Hundebuch seit Jahrzehnten! Sie werden erstaunt sein, was man zum Thema und und Mensch alles herausbekommen kann, &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/warum-berhaupt-hunde-von-john-homans/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Die erstaunliche Geschichte des besten Freundes des Menschen &#8211; ein historischer, wissenschaftlicher, philosophischer und politischer Streifzug</strong></span>.</p>
<p><span style="font-size: large;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/01/eruyuiag.jpg"><img style="margin: 0px 20px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="eruyuiag" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/01/eruyuiag_thumb.jpg" alt="eruyuiag" width="336" height="480" align="left" border="0" /></a><strong>Das ist das beste, informativste und interessanteste Hundebuch seit Jahrzehnten! Sie werden erstaunt sein, was man zum Thema und und Mensch alles herausbekommen kann, wenn man nur ausreichend neugierig und gründlich genug ist!</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Und John Homans erklärt auch genau, wie er auf dieses Thema gekommen ist.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Da war nämlich Stella, die Labrador-Mischlingshündin aus einem riesigen Tierheim. Allerdings muss man sich da die Verhältnisse etwas anders vorstellen, als bei uns in Deutschland. Die Tierschutzbewegung hat in England und den USA zu ganz anderen Dimensionen geführt als bei uns. Doch das ist nicht das Hauptthema des Buches.</span><span id="more-8113"></span></p>
<p><span style="font-size: large;">Nicht dass es ein schlechtes gewesen wäre, aber wie fast jeder Hund verändert Stella das Klima im Haus des Autors auf subtile Weise. Niemand weiß ganz genau, warum das so ist. Aber es ist – auch bei uns in Deutschland – eben so.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Anders als gar mancher Leser hofft, wird nun nicht die Leidensgeschichte eines Mischlings, auch nicht  Vorzüge  oder Nachteile eines solchen Hundes ausgebreitet – sondern  der Autor möchte vor allem etwas herausfinden: Was ist es, was in ihm vorgeht, wenn sein Hund überaus friedlich vor ihm auf dem Teppich liegt oder wenn Stella bei den Ausgängen wie ein ‘wildes Tier’ vorausprescht. Muss er ein schlechtes Gewissen haben, Hundehalter in einem Hochhaus zu sein? Wird er den wahren Bedürfnissen dieses Tieres gerecht? Noch dazu laufen Hunde mi Mänteln herum, und was es sonst noch alles so gibt. Dies war also eine von den vielen ‘Hundefragen, denen John Homans nachging. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Schon seit undenklichen Zeiten ist der Hund Teil der menschlichen Kultur: Aber ohne Stella gäbe es dieses Buch nicht. Der Labradormischling aus dem Tierheim inspirierte John Homans dazu, sich in die komplexe Welt der Hunde mit all ihren Facetten regelrecht einzuarbeiten,  von der Stammesgeschichte bis zur Tierrechtsbewegung, von Zuchterfolgen und Designerhunden bis hin zum steten Wandel der Beziehung zwischen Mensch und Hund.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Im Stillen überrascht es ihn, wie schnell sich  Stella in den Tagesablauf der Familie einfügt, und mehr noch: Sie wird, anders als die Hunde seiner Jugend, wie ein vollwertiges Familienmitglied behandelt. Tierarztrechnungen in astronomischer Höhe, Diskussionen über richtige Ernährung und ausreichende Bewegung sowie die Sorge, ob sie wohl glücklich ist, all dies wirft die Frage auf, warum sich das Leben von Hunden in unserer Gesellschaft so verändert hat, wo doch die Hofhunde aus Homans Kindheit offenbar auch ganz zufrieden gewesen waren.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Der tiefgreifende kulturelle Wandel in der Beziehung zwischen Mensch und Hund und seine Hintergründe sind das Thema dieses Buches. John Homans hat dafür Gespräche mit Wissenschaftlern, Tierschützern, Züchtern und Trainern geführt und aktuelle Forschungsergebnisse aus ganz unterschiedlichen Disziplinen zusammengetragen.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Damit beantwortet er auch die Frage, warum man überhaupt noch Hunde hält, von denen nur die allerwenigsten das tun, wozu sie früher eingesetzt wurden, während sie heute ‘Berufe’ haben, die noch wenige Jahrzehnte vorher undenkbar gewesen wären: zum Beispiel  als Gefährte für Einsame, (ausgebildete) Begleiter für Behinderte und Blinde.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Das interessante Kapitel ist allerdings das über die moderne Hundeforschung! Endlich hat man herausgefunden, dass die ‘artgerechte Umwelt’  der Hunde – die menschliche ist! Das ist eine absolut neue Fragestellung und führt endlich zu sinnvollen Ergebnissen!</span></p>
<p><span style="font-size: large;">immerhin versteht man, w</span><span style="font-size: large;">as Hunde und Menschen füreinander sind, und die besondere Rolle, die Hunde in unserer Welt spielen. Über Jahrtausende hinweg entwickelte sich der Hund zuerst vom Wildtier zum Arbeitstier und dann zu einem fast ebenbürtigen Mitglied des menschlichen Sozialgefüges.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Tatsächlich sind Hunde aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie sind treue Begleiter und Helfer, aber auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und beliebte Objekte wissenschaftlicher Untersuchungen zu Themen wie [auch] menschlichem Verhalten, Tierhaltung, Evolution und Kognition. Sie sind aber auch ein ‘Schlupfloch’, das zu Tierschutz im Allgemeinen und bei Massentierhaltung hinführt. Dass auch Tiere eine ‘Seele’ haben, das lernt man sehr oft erst beim eigenen Hund. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Homan erwähnt zudem berühmte Hundehalter, wie Darwin und auch gegenwärtig Jane Goodall, die durch aufmerksames Beobachten geliebter, eigener Hunde den Weg zu Tierforschung im Großen fanden. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Homans beschreibt außerdem,  warum sich die Beziehung zwischen Mensch und Hund im letzten Jahrhundert so rasant verändert hat.  [Das ist wohl teilweise bereits angeboren: Man beobachte nur, wie sehr sich schon kleine Kinder zu Hunden hingezogen fühlen!]</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Wie schafften es Hunde innerhalb kürzester Zeit, unsere Familien, unsere Häuser und manchmal gar unsere Betten zu erobern und einen milliardenschweren Wirtschaftszweig entstehen zu lassen?<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Ein hinreißendes, informatives Buch, zugleich eine Darstellung der jüngsten Forschungsergebnisse zum Thema Hund und der Erinnerungen von Homans an die Jahre mit seiner Mischlingshündin Stella, mit der er fast in jedem Kapitel stille Zwiesprache führt. Es wird  in aller Welt mit großer Begeisterung aufgenommen, weil es so gründlich erarbeitet wie bewegend und rundum gelungen ist. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Eine </span><span style="font-size: large;"> bemerkenswerte Chronik jener Reise, die den Haushund über Jahrtausende hinweg direkt in unsere Herzen führte, geschrieben mit viel Gefühl und zugleich wissenschaftlich fundiert Eine wunderbare, fesselnde Lektüre.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Auch wenn gar mancher nur vom eigenen Hund träumt, oder aber einem verlorenen Hund nachtrauert: </span><span style="font-size: large;">Hunde sind für fast alle von uns nicht zuletzt deshalb so faszinierend, weil sie mit einer Pfote in der Tier- und mit einer in der Menschenwelt stehen. So können sie uns eine Menge über Liebe, Tod und Moral beibringen und da sie uns nah und dennoch so anders sind, auch über das Menschsein.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Warum Hunde?<br />
von Homans, John;<br />
Gebunden<br />
Die erstaunliche Geschichte des besten Freunds des Menschen &#8211; ein historischer, wissenschaftlicher, philosophischer und politischer Streifzug. Übersetzung: Wissmann, Jorunn .   Sachbuch Springer Spektrum x, 381 S. 2 SW-Abb. 190 mm 465g , in deutscher Sprache.<br />
2014   Springer, Berlin Spektrum Akademischer Verlag<br />
ISBN 3-662-43387-7<br />
ISBN 978-3-662-43387-4   24.99 EUR</p>
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		<title>Von der Seele des Hundes &#8211; Nach wie vor das umfassende Standardwerk  von Eric H.W.Aldington&#8216;   von Ingeborg Gollwitzer</title>
		<link>https://literaturkurier.net/von-der-seele-des-hundes-nach-wie-vor-das-umfassende-standardwerk-von-eric-h-w-aldington-von-ingeborg-gollwitzer/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 10:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Eric H.W.Aldington]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnentwicklung und Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Hund als sozialer Helfer]]></category>
		<category><![CDATA[Hund und Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde-Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Hundebücher]]></category>
		<category><![CDATA[Hundepsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Hundeverhalten Genetik]]></category>
		<category><![CDATA[Pschychologie des Hundes]]></category>
		<category><![CDATA[Welpenentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Eben habe ich es mir wieder vorgenommen, das ebenso ge- und beliebte und gründliche Buch über die Seele unserer vierbeinigen Gefährten. Was alles steht darin, was man woanders oft vergeblich sucht&#8230; Vor allem kann man sich darauf verlassen, dass hier &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/von-der-seele-des-hundes-nach-wie-vor-das-umfassende-standardwerk-von-eric-h-w-aldington-von-ingeborg-gollwitzer/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin: 0px 15px 15px 0px;" src="https://multimedia.knv.de/cgi-bin/knvmmdb.cgi?herkunft=knv&amp;MM_IDENTNR=999pcbis.de&amp;typ=cover&amp;vknr=29072&amp;id=19942323&amp;kennwort=NODFMNEGJPCHLN&amp;variante=zoom" alt="" align="left" /><span style="font-size: small;">Eben habe ich es mir wieder vorgenommen, das ebenso ge- und beliebte und gründliche Buch über die Seele unserer vierbeinigen Gefährten. Was alles steht darin, was man woanders oft vergeblich sucht&#8230; Vor allem kann man sich darauf verlassen, dass hier exakt recherchiert wurde. Natürlich habe ich mich auch diesmal darin festgelesen, wohl auch deshalb, weil man oft über Aldingtons untergründigen Humor schmunzeln muss. Er kannte unsere Vierbeiner wie kaum ein anderer! Er sagt das so:</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>&#8222;Keiner meiner Hunde war auch nur annäherungsweise einem anderen ähnlich; selbst Hunde der gleichen Rasse waren dabei keine Ausnahme. Trotzdem versucht dieses Buch zu erklären, wie Hunde</strong></em></span><span style="font-size: small;"><em><strong> sich verhalten und warum sie so sind wie sie sind. Denn, obwohl keiner ist, wie der andere, ist ihr Verhalten immer das eines Hundes, nicht vergleichbar mit Pferden, Kühen, Vögeln oder &#8211; Menschen.<br />
Sie denken nicht, wie wir denken, obwohl wir ihnen vieles beibringen können, was sie verstehen und, wie gewünscht, in unserem Sinne auch tun. Sie verfahren dabei nach ihrer eigenen Logik, haben ihren bestimmten Standpunkt und es ist interessant genug zu ergründen, warum sie so sind und sich so und nicht anders verhalten.&#8220; (Eric H.W. Aldington)</strong></em></span></p>
<p><span id="more-6448"></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Wer mit Hunden zusammenlebt und wer mit Hunden zu tun hat &#8211; und es gibt fast niemanden, der nicht mit ihnen in Kontakt kommt &#8211; sollte über Verhalten und Eigenschaften des Hundes gründlich Bescheid wissen. Selbst dem, der mit einem Hund zusammenlebt, gibt er noch immer viele Rätsel auf. Das ist nicht nur nachteilig für die Erziehung und Gesundheit des Hundes, sondern bringt auch den Menschen um viele Freuden, die er mit seinem Hund erleben könnte.Hunde gehören unzweifelhaft zum Menschen und sind aus seinem Leben nicht fortzudenken.<br />
Auch wer selbst keinen Hund besitzt, kommt mit ihnen in Berührung und empfindet oft zu Unrecht Furcht und Abneigung, weil er gar nicht weiß, was für ein Tier der Hund eigentlich ist und wie er sich einem Hund gegenüber verhalten soll.</span></p>
<p><em>‘<strong>Noch nie ist in der Bundesrepublik ein kompetenteres Hundebuch erschienen’</strong></em> schrieb gleich bei Erscheinen des Buches eine große deutsche Sonntagszeitung. Inzwischen haben 10-Tausende dieses Buch nicht nur mit wachsenden Erstaunen fasziniert gelesen, sondern es immer wieder weiterempfohlen – denn fürwahr, es sei gleich hier gesagt: <strong><span style="text-decoration: underline;">In keinem anderen Buch über das Verhalten des Hundes ist eine derartige Fülle von Informationen über den Hund zu finden.</span></strong></p>
<p><strong>Vieles, was man über das Verhalten des Hundes erforscht hat, war bisher in der Literatur unter dem Stichwort ‘Hund’ bis heute gar nicht zu finden, da viele Untersuchungen am Hund eigentlich nur durchgeführt worden sind, um bestimmte Verhältnisse beim – <span style="text-decoration: underline;">Menschen</span> &#8211; genauer zu klären.</strong> Daher sind in diesem Buch eine Fülle von Forschungsergebnissen aus den USA zwischen 1920 und 1960 zu finden, die der Autor mit großer Akribie in lebenslanger Arbeit zusammengetragen hat. Wenn man dieses Buch gelesen hat – und man liest es mit wachsendem Interesse – wird man den Hund (aber auch seinen Menschen!) völlig neu zu sehen lernen. Es sei gleich hier gesagt, auch dieses Buch des Verfassers ist – trotz aller wissenschaftlichen Genauigkeit – mit keiner Zeile unverständlich oder gar langweilig. Seitenweise muß man sogar hellauf lachen, wenn ganz typische Verhaltensbesonderheiten bei Hunden am Beispiel erklärt werden – man sieht es regelrecht vor sich!</p>
<p>Selbst auf scheinbar nebensächliche Einzelheiten wird erklärend eingegangen: Nämlich: Viele Hunde mögen Bier! Auch das ‘Schwanzwedeln’ tritt, rassenunterschiedlich, früher oder später in der Entwicklung auf. Selbst das selten zitierte Phänomen der ‘Kriegshunde’ wird ausführlich beschrieben und die dabei unternommenen Versuche über die Eignung der Hunde zu wahrhaft erstaunlichen Leistungen. Haben Hunde einen ’sechsten Sinn’? Viele wollen das schon längst einmal wissen, wenn sie Erstaunliches beobachten können. Hier wird auch diese Frage beantwortet.</p>
<p><strong>Das Buch ist in 5 Teile gegliedert, die auch in dieser Reihensfolge gelesen werden sollten.</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Im ersten Teil</span> <strong>wird zunächst einmal geklärt, was der Hund eigentlich für ein Tier ist. Natürlich geht es dabei um seine Abstammung vom Wolf, um Gemeinsamkeiten und die Dinge, die sich beim Hund verändert haben.</strong> Es geht um die Gehirnentwicklung in den ersten Lebensmonaten und um die schrittweise Entwicklung dessen, was letztlich die <strong>Persönlichkeit des Hundes ausmacht</strong>. Ebenfalls hier nachzulesen sind die <strong>großen rassebedingten Unterschiede</strong>, aber auch, inwieweit die <strong>Entwicklung des Verhaltens genetisch- oder umweltbedingt ist</strong>. Außerdem wird erklärt, wie eigentlich ‘Dominanzverhältnisse’ entstehen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Im zweiten Teil</span> <strong>geht es um den Konstitutions- und Verhaltenstyp, die Zusammenhänge zwischen Körperbau, Konstitution und Verhalten. Man kann den ‘Charakter-Typ’ bereits an der Körperform erkennen, weil Hunde nicht zufällig verschiedenes ‘Temperament’ haben</strong>. Dieses wurde an Kreuzungsversuchen (die hier zum Teil wiedergegeben werden) eindrucksvoll geklärt, wie auch die Merkmale Bewegungsaktivität und Körperindex wichtige <strong>Hinweise liefern, die auf den Charakter und die Verwendbarkeit eines Hundes /einer Rasse schließen lassen</strong>.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Im dritten Teil<strong> </strong></span><strong>wird die, beim Hund wie beim Menschen immer wieder neu gestellte Frage geklärt, welche Verhaltensbestandteile des Hundes ‘angeboren’ oder ‘erworben’, also unweltbedingt sind.</strong> Sind ‘Instinkt’ und ‘Verstand’ Gegensätze, die sich ausschließen? <strong>Können Hunde denken?</strong> Natürlich können sie es, aber worin unterscheidet sich ihr Denkvermögen von dem des Menschen? <strong>Ist Verhalten ‘nur’ eine Folge von Reflexen’?</strong> Die Arbeiten bedeutender Wissenschaftler, unter ihnen Pawlow oder der russische Forscher Kruschinski, wie auch die Amerikaner <strong>Fox, Scott &amp; Fuller, Pfaffenberger, James</strong> u.a. kommen mit ihren Werken zu Wort. Ebenfalls veranschaulicht wird das <strong>Nervensystem des Hundes, seine Hormone, Transmitterstoffe</strong>, also die ‘körperliche’ Grundlage dessen, woraus das Verhalten entsteht.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Im vieren Teil </span><strong>geht es um das Verhalten des Hundes aufgrund angeborener arteigener Anlagen. Beobachtungen an wildlebenden Caniden und das Jagdverhalten des Wolfes werden ausführlich erläutert.</strong> So gelangt man ganz von selbst zu einem ganz neuen Verständnis des hundlichen Wesens, denn es sind <strong>uralte Anlagen, die hier bei unseren Hunden zu so wertvollen </strong>– oder <strong>warum der Hund seinen Herrn liebt <span style="text-decoration: underline;">und</span> versteht.</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Im fünften Teil geht es um Grundlagen und Entstehung von <strong>Verhaltensmerkmalen</strong>. Wie funktionieren Gehirn und Sinnesleistungen des Hundes? Woher kommt das rätselhafte Gemeinschaftsgefühl ten Teil</span> <strong>ist vom Hund und seiner Beziehung zum Menschen ausführlich die Rede. Was man heute über die Körpersprache des Hundes weiß, die Grammatik seiner Körperhaltungen und Bewegungen.</strong> Was ist eigentlich das ‘Wesen’ des Hundes? Hochinteressant sind die <strong>Charakterbilder verschiedener Rassen,</strong> die sich in wesentlichen Punkten unterscheiden. Oft ist allein schon die Wahl des falschen Hundetyps die Ursache späterer Komplikationen.</p>
<p>Besonders interessant und, vor allem wichtig ist auch <strong>‘Der Hund auf Rezept’</strong>. Nämlich <strong>Blindenhunde, Hunde als Helfer von Behinderten, Hunde gar als ‘Therapeuten’ bei seelischen Erkrankungen und körperlichen Leiden?</strong> In diesem Zusammenhang haben Wissenschaftler weltweit festgestellt, dass <strong>der Hund im Zusammenleben mit seinem Menschen mehr als nur ein Haustier ist. Welche Eigenschaften des Hundes sind es aber, die ihn zu ‘mehr als nur ein Haustier’ machen?</strong></p>
<p><strong>Das Buch ist eine einzige Liebeserklärung an unsere vierbeinigen Gefährten. Beeindruckend beschreibt Aldington, dass es ‘dem Hund, so wie er ist, nahe zu kommen’, auch bedeutet, Tier und Mensch – <span style="text-decoration: underline;">also auch uns selbst</span> – begreifen zu lernen. Hunde sind für ihn nicht nur ‘Tiere’, sondern unverzichtbarer Bestandteil seines Lebens – aber, warum dies bei ihm, wie auch seit Jahrtausenden bei Millionen Menschen so ist, diese Frage hat er erstmals in diesem Buch beeindruckend beantwortet.</strong> Kein Zweifel, dass auch der Hund eine ‘Seele’ hat. Aber, wie das, was man ‘Seele’ nennt, bei Tier und – Mensch im Laufe einer langen Entwicklung entsteht, das begreift man staunend, wenn man dieses Buch, <strong>das man nicht genug empfehlen kann,</strong> liest. <strong>Denn, man kann es nicht genug betonen: Wie alle Bücher des Verfassers ist auch dieses von der ersten bis zur letzten Zeile, mit keinem Wort langweilig, faszinierend zu lesen! Gerade eben ist die 12. Auflage dieses hervorragenden Buches erschienen!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ingeborg Gollwitzer</p>
<p>Titel:</p>
<p><strong>Eric H.W. Aldington, </strong><a href="http://literaturkurier.net/product_info.php/info/p453302_Von-der-Seele-des-Hundes.html"><strong>Von der Seele des Hundes</strong></a>. 384 S., viele Bilder, Tabellen. <strong>EURO 32.80</strong> ISBN 9783938071489<strong> Kynos Verlag </strong></p>
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