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	<title>Umwelt &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>Die grosse Volksverarsche &#8211; ein (Wut-)Buch von Hannes Jaenicke</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Jul 2013 11:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Wie Industrie und Medien uns zielstrebig zum Narren halten. Damit wir nicht noch länger so blöd bleiben! Ziemlich viele von uns – ich gehöre auch dazu – ärgern sich schon, wenn sie ihren früheren Bankberater nur von ferne sehen. Aber &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/die-grosse-volksverarsche-ein-wut-buch-von-hannes-jaenicke/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;">Wie Industrie und Medien uns zielstrebig zum Narren halten. Damit wir nicht noch länger so blöd bleiben!</span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/07/0el3euuo.jpg"><img style="margin: 0px 15px 22px 0px; display: inline; border: 0px;" title="0el3euuo" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/07/0el3euuo_thumb.jpg" alt="0el3euuo" width="296" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Ziemlich viele von uns – ich gehöre auch dazu – ärgern sich schon, wenn sie ihren früheren Bankberater nur von ferne sehen</strong>. Aber immer noch scheinen viele nicht zu wissen, dass man derzeit nahezu nirgends irgendwelche Zinsen kriegt, und dass man die Ohren anlegen muss, werden einem welche angeboten. <strong>An <em>der</em> Frucht ist meist was faul!</strong></span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Aber, es sind ja nicht bloß die Banken! Wo man auch genauer hinschaut: Irgendjemand muss insgeheim die Parole ausgegeben haben: Die Deutschen sind ein Volk von Narren, Schafen und Idioten &#8211;  sie rennen hin, wo es mal irgendwie klingelt oder blökt – und freuen sich und kaufen! Oder machen mit! Und beschweren sich nie! Sie werden auch bei der größten Dreistigkeit nicht ohnmächtig – das sind sie aber andererseits alle schon längst.</span></strong></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Aber, es sind eben nicht nur die Banken! Tatsächlich leben wir – erdgeschichtlich – im Plastikzeitalter</strong>. Alles und jedes wir praktischerweise in Plastik verpackt – die drei sehr teuren Schrauben in Blisterverpackung, oder Trinkwasser ! in Plastikflaschen – jährlich 10 Milliarden Pet-Flaschen – meist natürlich Einweg statt Pfand! – <strong>Und  im nordöstlichen Pazifik treibt eine Plastikinsel – <em>The Northern Pacific Gyre</em> genannt, jetzt schon achtmal so groß wie Deutschland. Eines Tages werden wir an unserem Plastikmüll ersticken!<span id="more-7337"></span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Vor einigen Jahren hieß es Geiz ist geil – und das hatte Folgen! Billig war – was auch immer einem angeboten wurde – aber</strong> <em><strong>Geiz hatte auch giftige Folgen!</strong></em>  Das immer billigere Fleisch verpestet einem – bei seiner Gewinnung  &#8211; unsere Luft! Ja, selbst die verrottbaren Plasikartikel benötigen zu ihrer Herstellung sogenannte Energiepflanzen, aus denen man überhaupt – teure- Energie herstellen kann.  Es wäre nicht die Stundevon Geiz ist geil, sondern <strong><em> verzichten ist geil!</em></strong> Verzichten auf alles, was man nicht wirklich braucht, und <strong><em>krachschlagen ist geil</em></strong> – krachschlagen bei allem, was einem unnötig aufgezwungen wird. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aber auch Augen auf bei all den medizinischen und kosmetischen Produkten – hier ist eine dicke, dicke Schwindelquelle und wir kaufen blauäugig und vertrauensvoll. Ebensolches gilt leider auch für viele Igelangebote in den Azrtpraxen!</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: large;"><strong>Wie man sich sozusagen vom Schaf zum Fuchs verwandeln kann, ist das Thema dieses unerschöpflichen Buches, das ich JEDEM wärmstens empfehle!</strong></span> </span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Und noch einiges zum Inhalt:</span></strong></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das Konsumenten-Navi für Vor- und Nachdenker</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Geld regiert die Welt. Geld verdirbt den Charakter. Folglich verdirbt Geld die Welt. Wenn es um Macht, Umsatz und Profit geht, kennen Politik, Industrie und Werbung keine Scham, es wird gelogen, was das Zeug hält. Das Opfer ist immer der kleine Mann bzw. die kleine Frau, gerne auch Endverbraucher genannt. Was also können wir heute überhaupt noch bedenkenlos konsumieren? Wo finden wir brauchbare Informationen? Wie können wir uns wirkungsvoll schützen vor der großen Volksverarsche?</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Einer, der Missstände gerne und begeistert aufdeckt, ist der Schauspieler, Autor und Dokumentarfilmer Hannes Jaenicke. <strong>Sein Konsumenten-Navi bietet reichhaltiges Material für den kritischen Verbraucher: spannend, unterhaltsam und provokant. Jaenickes Recherchen sind in dieser geballten Zusammenstellung ein wichtiges Zeugnis über die <span style="text-decoration: underline;">skrupellose Geschäftemacherei</span> in unserer modernen Konsumgesellschaft</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">.<br />
Reingelesen:<br />
&#8222;Früher hab ich das wenige Geld, das mir von meinen Theatergagen übrig blieb, mit Hilfe freundlicher Bankberater auf die vermeintlich hohe Kante gelegt, um in der Sommerpause verreisen zu können. Später wunderte ich mich immer sehr, dass mein Erspartes im besten Fall stagnierte oder aber dahinschrumpfte, mit immer sehr überzeugenden Erklärungen der netten Angestellten. Heute weiß ich, dass diese netten Berater arbeiten und vorgehen müssen wie Drückerkolonnen, und nur verdienen, wenn sie ihren Kunden Anlageprodukte andrehen, die nur für die Bank profitabel sind.&#8220;<br />
Hannes Jaenicke deckt auf, wie man sich gegen die immer raffiniertere Irreführung und Verdummung des Konsumenten wehren kann<br />
Ein Blick hinter die Kulissen: So durchschauen wir die gefährlichen Machenschaften in unserer Konsum gesellschaft</span></p>
<p>Die große Volksverarsche<br />
von <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D31072013%2D123751998%2DB00276&amp;intid=CPC2ZBB&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;AT=Jaenicke%2C%20Hannes&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Jaenicke, Hannes</a>;<br />
Wie Industrie und Medien uns zum Narren halten. Ein Konsumenten-Navi. 192 S. 215 mm 367g , in deutscher Sprache.<br />
2013   <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D31072013%2D123751998%2DB00276&amp;intid=CPC2ZBB&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=G%FCtersloher%20Verlagshaus&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Gütersloher Verlagshaus</a><br />
ISBN 3-579-06636-6<br />
ISBN 978-3-579-06636-3  Gebunden 17.99 EUR</p>
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		<title>Kronhardt &#8211; Roman von Ralph Dohrmann</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 14:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>&#8222;&#8218;Kronhardt&#8216; gehört zu den außergewöhnlichsten und aufregendsten Veröffentlichungen des Jahres.&#8220;, Die Rheinpfalz, Frank Pommer. Obwohl ich  – wie nahezu alle seiner Leser – nichts von diesem Autor wusste, mir diesen Autor aber jetzt merken werde,  dessen Kurzbiographie so aussieht: Ralph &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/kronhardt-roman-von-ralph-dohrmann/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>&#8222;&#8218;Kronhardt&#8216; gehört zu den außergewöhnlichsten und aufregendsten Veröffentlichungen des Jahres.&#8220;, Die Rheinpfalz, Frank Pommer.</strong></span><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/05/omzwkd32.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="omzwkd32" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/05/omzwkd32_thumb.jpg" alt="omzwkd32" width="305" height="484" align="left" border="0" /></a></p>
<p><strong>Obwohl ich  – wie nahezu alle seiner Leser – nichts von diesem Autor wusste, mir diesen Autor aber jetzt merken werde,</strong>  dessen Kurzbiographie so aussieht:</p>
<p><strong>Ralph Dohrmann, 1963 in Bederkesa geboren, wuchs in Bremen auf.</strong> 1998 veröffentlichte er unter dem Titel <em>Perros/Hunde. Erzählungen aus Mexiko und einer unglaublichen Wirklichkeit</em> seinen ersten Band mit Erzählungen. Für das vorliegende Romanprojekt erhielt er ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds e.V.wuchs in Bremen auf. Er arbeitete u.a. als Reiseführer in Mexiko und Guatemala. Er lebt in der Nähe von Bremen.</p>
<p><strong>Obwohl ich, wenn es ich um einen ‘Roman’ handelt, immer ein bisschen zurückhaltend bin, ob es sich lohnt, ihn zu lesen …  bin ich diesmal das Risiko eingegangen, und als das Buch Ostersamstag ankam, auch sofort mal kurz auf Seite Eins  hineingeschaut – und vor der letzten Seite nicht mehr mit Lesen aufgehört … – <span style="text-decoration: underline;">da war Ostern vorüber</span>.</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Denn das Lesen hat sich gelohnt!</span></strong> <strong>Auf fast magische Weise hält er uns fest, dieser bis dato unbekannte Autor. Mehr als zehn Jahre hat er an diesem Buch gearbeitet</strong>, und obwohl es eine erfundene Geschichte ist, werden einem die Personen bald wie Nachbarskinder ungemein vertraut werden  <strong><span style="text-decoration: underline;">schade, dass auf Seite 920 Schluss ist.</span></strong></p>
<p><strong>Die Hauptperson ist Willem Kronhardt,  er ist vaterloser, eher verträumter  Erbe einer Bremer Stickerei-Manufaktur, dessen Kindheit und Jugend in die Zeit zwischen Trümmern und Wirtschaftwunder fällt, die dann sozusagen unterschwellig auch eines der Themen dieses Buches ist.</strong> Willem lebt bei seiner sehr dominierenden Mutter – sehr gut geschilderte harte Nachkriegs-Unternehmerfrau – und seinem Stiefvater, dem Bruder seines früh verstorbenen Vaters. Dessen Tod scheint zwar irgendwie dubios zu sein, aber er passiert beim letzten gemeinsamen Ausflug, einer Hafenrundfahrt von Vater und Sohn – zwischen denen wegen ihres so ähnlichen Charakters &#8211; eine tiefe Zuneigung und Verbundenheit besteht.<span id="more-7274"></span></p>
<p><strong>Willem und seine Mutter bleiben sich eher fremd</strong>, wenn Willem wohl auch eine gewisse, zielgerichtete, zähe Durchsetzungsgabe von ihr geerbt hat – dank derer er ihr ausweichen und entweichen kann, um sich in seine Gedankenwelt zurückzuziehen, die der ihren absolut unverständlich bleiben wird, denn ihre Gegenwart ist das amerikafreundliche Wirtschaftwunder, und der tiefsitzende Anti-Kommunismus.</p>
<p><strong>Während In der Maschinenstickerei Kronhardt &amp; Sohn die Maschinen  nach dem Krieg rattern, als wäre nichts gewesen, ziehen mehr als sechzig Jahre Bremer Geschichte, Deutscher Bundesrepublik an uns vorbei,</strong> aber dieser rasante Strom scheint aufgehalten und jenseits von Grenzen, wenn Willem und sein Freund Schlosser ihre ureigene Welt vor den Toren Bremens durchstreifen.</p>
<p>Einmal gilt es – natürlich durchziehen sie verbotenes Gelände – den Wächtern von Deutschmeisters Wächtern zu entgehen: Diesen Kerlen, die meist zu vorausberechenbaren Zeiten auftauchten, mit Hunden bewaffnet und das Emblem MSD auf den Uniformen.</p>
<p><span style="font-size: large;"><em>“Willem hatte natürlich längst erkannt, dass diese Dinger bei Kronhardt &amp; Sohn gefertigt wurden und er, der Sohn, wusste auch, in welcher Lade die Lochbandrolle für den Sicherheitsdienst lagerte. Er wusste, dass sich auf so einer Rolle gut fünfzehn Minuten Information befanden, die von einem Ende der Maschine zum anderen gesaugt wurden; achttausend Mal das Auf und Ab der Nadeln, achttausend Mal Vierkopf oder Achtkopf synchron geschaltet…. . </em></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><em>So zottelten die Jungs [Willem und sein Freund Schlosser] den Grubenrand hoch, die hellgebänderten Sedimente der Jahrtausende, vorbei an an Disteln und Ginster – “Dalli und faule Bande!” riefen die Männer. Über ihnen lachten die Dohlen, voran blitzte ein Eidechse … So ging es gegen den dünenhaften Rand, die nackten Füße im weißen Sand, im Treibgut der Eiszeit, und manchmal brachen Placken aus und rutschten abwärts. Der Wind langte in die Kolonien von Strandhafer, die Rispen zerstreuten das Licht; eine Lerche flog empor und ließ sich singend wieder fallen, und gegen die Wölkchen zogen Libellen ihre Linien. Es waren seltsame Bilder, und die Jungs stiegen voran wie Gefangene. … So stiegen sie den Grubenrand hoch, und hinter ihnen das Gebell wurde leiser. Bald sahen die Jungs eine Libelle; die mathematische Anmut ihrer Geraden, und sie spürten diesen Augenblick in sich, diesen Blick, wenn man frei ist.&#8220;</em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Dohrmann erzählt mehr als ein halbes Jahrhundert deutscher Geschichte. Und Geschichten von Menschen auf der Suche nach sich selbst. Aber jetzt  musste Willem lernen, diese Uniformen, die sein Emblem trugen, berechenbar zu machen. Diese faulen Säcke, die am Ende selber [wie ihre Hunde] schnappend und kurzgehalten an der Deutschmeister-Leine hingen.</span></p>
<p>Deutschmeister also. Ein solider Kunde, der solide Arbeit schätzte und offen war für gegenseitige Gefälligkeiten.   Wer hier auf Distanz gehen will, muss sich was einfallen lassen. Die innere Rebellion des Antihelden findet auf kleinstem Raum statt. Freiheit sucht er in Freundschaften und auf seinen Ausflügen in die Natur. Das Fernglas &#8211; immer dabei &#8211; wird zum Symbol. Die Blase, in der Wilhelm gefangen bleibt, kann es nicht wirklich durchdringen. Viele unerforschte Möglichkeiten des Lebens und der Natur blitzen in der Ferne auf, bleiben aber unerreichbar.</p>
<p><strong>Aber nichts gerät weinerlich, Dohrmann holt noch viele andere Personen in dies Boot, andere Lebensumstände, Schicksale, Persönlichkeiten und sie geraten ihm auf geradezu perfekte Weise – was man doch alles mit diesen paar Buchstaben herbeizaubern kann! – <em>wenn</em> man es kann. Und das kann er – malen mit Worten, alles steigt um einen auf, Szene um Szene, Jahr um Jahr.</strong> Auch wenn es nicht immer gefällige Schilderungen sind – Wahrheit ist oft hart – bleibt man beim Lesen beglückt und zufrieden, denn so große Genauigkeit und diese perfekte Sprache findet man selten.</p>
<p><strong>Willem rettet seinen inneren Kern vor den Zumutungen der ihn umgebenden Welt.</strong> Er nimmt sich Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Für Literatur, Kunst und Wissenschaft. Für das, was Romantiker Herzensbildung nennen. All das gelingt ihm nur mit Mühe, letztlich aber vor allem mithilfe einer ebenso geschäftstüchtigen wie verständnisvollen Frau an seiner Seite, die ihm mit viel Empathie diese Freiräume lässt.</p>
<p><strong>Es ergibt sich eine Ehe, in der jeder gerade von den Schwächen des anderen lebt – und Willem erinnert uns ein bissel  an den Taugenichts – was man nur zu gern liest. Wenn Willem zum Müßiggang tendiert – so zumindest empfindet die Umwelt einen, der sich hinter Büchern verschanzt oder bloß daliegt, um nachzudenken – kann seine Frau sich bei Kronhardt &amp; Sohn selbst verwirklichen</strong>.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><em>“Vor allem der Kopf!” hatte der Doktor gerufen. “Da  entsteht, was später als Welt erscheint, da keimt etwas, da wachsen im Grunde phantastische Möglichkeiten. Und doch verfestigen sich die jungen Köpfe ganz nach dem Muster der alten, erstarren innerlich und werden selber alt, sobald sie die nächste Generation auf die Welt werfen. Und dann geht das ganze Gezeter wieder von vorne los.”</em></strong></span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;">Und hier ist in einem Kopf ein Stück wirkliche Literatur entstanden, ein Buch, das die Bestseller-Wellen überragt und überdauern wird. Freuen Sie sich darauf, es selbst zu lesen!</span></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kronhardt<br />
von Dohrmann, Ralph;<br />
Gebunden<br />
Roman. 2. Aufl. 920 S. 22 cm 946g Mit Lesebändchen , in deutscher Sprache.<br />
2012   Ullstein HC ISBN 3-550-08878-7  ISBN 978-3-550-08878-0  24.99 EUR</p>
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		<title>JETZT ist die Zeit f&#252;r den Wandel. Von Abtprimas Notker Wolf</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Apr 2013 12:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Eine mehr als drängende Frage: Nachhaltig leben – für eine gute Zukunft – unerwartet offensichtlich mehr Entwürfe und Baustellen – in einer bewegten und dennoch schlafenden Welt! “Vor rund 150 Jahren entstand mit der Industrialisierung der Kapitalismus. Im ungeheuren Kapitalbedarf &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/jetzt-ist-die-zeit-fr-den-wandel-von-abtprimas-notker-wolf/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Eine mehr als drängende Frage: Nachhaltig leben – für eine gute Zukunft – unerwartet offensichtlich mehr Entwürfe und Baustellen – in einer bewegten und dennoch schlafenden Welt!</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/04/gvkxaqdl.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="gvkxaqdl" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/04/gvkxaqdl_thumb.jpg" alt="gvkxaqdl" width="252" height="414" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong><em>“Vor rund 150 Jahren entstand mit der Industrialisierung der Kapitalismus. Im ungeheuren Kapitalbedarf er rasch wachsenden Industrie hatte er durchaus seine Existenzberechtigung. Es war eine Zeit des radikalen Umbruchs von der stillen Agrarwirtschaft zu dem dampfenden Eisenbahnen, den lauten Maschinenhallen in den Fabriken und den stinkenden Stahlhochöfen.” </em></strong>So beschreibt Notker Wolf die gar nicht so lange zurückliegende Vergangenheit. Die neuen Entwicklungen wurden mit Jubel und Staunen begrüßt – alles, aber auch alles schien machbar. </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Damals veränderten sich die Zusammenhänge auf unserem Erdball rapide und folgenschwer. Denn niemand hatte eine Ahnung davon, wir die Folgen aussehen würden. </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Gegenwärtig erleben wir eine ähnliche rapide Veränderung, die möglicherweise das Gehabte an Tempo noch übersteigt – nicht wenige sind derzeit dabei, die Übersicht zu verlieren.</span></p>
<p>Da ist ein Buch wie JETZT IST DIE ZEIT FÜR WANDEL mehr als nützlich. Es zeigt nämlich gewissenhaft nach: Wie sieht es denn heute eigentlich auf´der Welt aus? Und ganz von selbst kommt es, wie auch der Leser zu der Einsicht, dass wir JETZT und SCHLEUNIGST einiges tun müssen, dass wir nicht in rasendem Tempo in eine – noch nicht einmal beschreibbare – Katastrophe hineinrauschen.<span id="more-7250"></span></p>
<p>Was aber besonders wichtig ist: Nur weniges davon kann man ‘von Oben’ anordnen, JETZT ist JEDER EINZELNE gefragt.</p>
<p>Aber auch das beschreibt Notker Wolf: Bei allem, was man tut, um nachhaltig zu leben, führt dies ganz unerwartet in eine neue Lebensqualität. Nachhaltig ist nicht etwas wie mönchisches Leben in Armut und Entbehrung,  Nein, es bedeutet Nachdenken, Sich Informieren´, Vielen ist ja auch gar nicht bewusst, wie und  man im ganz alltäglichen Leben richtige bzw. falsche Entscheidungen treffen kann.</p>
<p><strong><em><span style="font-size: small;">“Es ist ein gutes, zutiefst befriedigendes Gefühl. nachhaltig zu leben. über den Tag hinaus, in die Zukunft für kommende Generationen. Nachhaltig gelingt nicht den verbissenen Weltverbesseren, sondern denjenigen, die mit wachen Augen und Gelassenheit in die Zukunft gehen.”</span></em></strong></p>
<p>.Lebensmittelskandale, Naturkatastrophen, Börsenabstürze. Notker Wolf sagt, warum es so nicht weitergeht und wie wir die Umkehr schaffen. Wir müssen unser Leben nachhaltig verändern. Nachhaltigkeit ist mehr als eine ökonomisch-ökologische Balance. Es ist eine ethische Grundhaltung, eine Lebensweise.</p>
<p>Der Abtprimas beschreibt spirituelle und praktische Wege zur Lösung der drängendsten Herausforderungen. Sein Prinzip für ein gerechteres und glücklicheres Leben: Freiheit durch Verantwortung, Verantwortung aus Freiheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Über den Autor:</p>
<p><strong>Werner Wolf</strong> wurde am 21. Juni 1940 als Sohn eines Schneiders in Bad Grönenbach/Allgäu geboren. 1961 Eintritt in das Benediktinerkloster St. Ottilien. Ordensname Notker. Studium in Rom und München (Philosophie, Theologie, Zoologie, Anorganische Chemie, Astronomiegeschichte). Promotion. 1968 Priesterweihe. 1971 Prof. an der Päpstlichen Hochschule Sant&#8217;Anselmo in Rom. 2000 zum Abtprimas gewählt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>JETZT ist die Zeit für den Wandel<br />
von Wolf, Notker;<br />
Gebunden<br />
Nachhaltig leben für eine gute Zukunft. Hrsg. v. Alfons Kifmann. Mit Alfons Kifmann .   195 S. 21,5 cm 334g , in deutscher Sprache.2012   Herder, Freiburg<br />
ISBN 3-451-32454-7 16.99 EUR</p>
<p><span style="color: #ff0000; font-size: large;"><strong>Das Folgende von Professor Lesch fand ich im Internet: Lassen Sie sich von ihm erklären, was man ganz genau unter Nachhaltigkeit versteht. Viel Vernügen!</strong></span></p>
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<p><a class="dsgvo_yt_link dsgvo_yt_link_play" ytid="AwQ9LJ8yCAg" onclick="event.preventDefault(); replaceMeWithYTvideo(this);"  style="  height:360px;  width:640px;  background-image:url(https://literaturkurier.net/wp-content/uploads/ytimg/ae2288e96b41c989bde3cabe304605a0.jpg); " target="_blank" href="https://www.youtube.com/watch?v=AwQ9LJ8yCAg">&#160;</a>
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