 

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><?xml-stylesheet type="text/xsl" href="https://literaturkurier.net/wp-content/plugins/xslt/template.xsl"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Biographie &#8211; Literaturkurier.net</title>
	<atom:link href="https://literaturkurier.net/tag/biographie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://literaturkurier.net</link>
	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
	<lastBuildDate>Wed, 07 Oct 2020 21:19:08 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
	<item>
		<title>Jahre mit Ledig  &#8211;   Eine Erinnerung  &#8211;  von Fritz J. Raddatz</title>
		<link>https://literaturkurier.net/jahre-mit-ledig-eine-erinnerung-von-fritz-j-raddatz/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/jahre-mit-ledig-eine-erinnerung-von-fritz-j-raddatz/#respond</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2015 09:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Lumbecken]]></category>
		<category><![CDATA[Neuartige Buchproduktion nach 1945]]></category>
		<category><![CDATA[Neue deutsche Literatur nach 1945]]></category>
		<category><![CDATA[Paperback]]></category>
		<category><![CDATA[Rororo]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Fritz J. Raddatz]]></category>
		<category><![CDATA[Raddatz]]></category>
		<category><![CDATA[Rowohlt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturkurier.net/?p=8245</guid>
		<description><![CDATA[<p>Eine ganz besondere, hinreißende, sowohl wortgewaltige wie auch leidenschaftliche Liebeserklärung. Wieviele werden ihn noch kennen oder wenigstens von ihm wissen – diesem großen, damals den größten und einfallsreichsten Verleger Heinrich-Maria Ledig-Rowohlt. Er war der Erfinder von rororo – und revolutionierte &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/jahre-mit-ledig-eine-erinnerung-von-fritz-j-raddatz/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/jahre-mit-ledig-eine-erinnerung-von-fritz-j-raddatz/">Jahre mit Ledig  &#8211;   Eine Erinnerung  &#8211;  von Fritz J. Raddatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Eine ganz besondere, hinreißende, sowohl wortgewaltige wie auch leidenschaftliche Liebeserklärung.</h3>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/03/Jahre-mit-Ledig.jpg"><img class="contimg alignleft wp-image-8249" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/03/Jahre-mit-Ledig-184x300.jpg" alt="Jahre mit Ledig von Fritz J. Raddatz." width="250" height="408" srcset="https://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/03/Jahre-mit-Ledig-184x300.jpg 184w, https://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/03/Jahre-mit-Ledig.jpg 257w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a><strong>Wieviele werden ihn noch kennen oder wenigstens von ihm wissen – diesem großen, damals den größten und einfallsreichsten Verleger Heinrich-Maria Ledig-Rowohlt.</strong></p>
<p>Er war der Erfinder von rororo – und revolutionierte damit den deutschen Buchmarkt. Er war der uneheliche Sohn von Ernst Rowohlt, dem Gründer des Rowohlt-Verlages. Seine Mutter hieß tatsächlich ‘Ledig’; so wurde er auch im Verlag, in dem er schließlich arbeitete, genannt. Sonderrechte hatte er keine.</p>
<p>Aber er war phantasievoll, leidenschaftlich  und erfinderisch und das bezog sich sowohl auf die Literatur als auch auf sein kaufmännisches Gespür. In vieler Hinsicht ‘ganz der Vater’.  .</p>
<p><strong>Zur Erinnerung für jüngere Leser, für die Taschenbücher etwas völlig Normales sind:</strong><br />
<strong> rororo war die erste Taschenbuch-Reihe in Deutschland. Im Juni 1950 erschien im Rowohlt Verlag mit Hans Falladas «Kleiner Mann &#8211; was nun?» der Starttitel in ein neues Buchzeitalter.</strong><span id="more-8245"></span></p>
<p>Heinrich Maria Ledig-Rowohlt hatte die Idee preisgünstiger Paperbacks aus Amerika mitgebracht, die er herstellungsmäßig noch verbesserte, und revolutionierte damit den deutschen Buchmarkt. <strong>Nach einem Jahr waren bereits mehr als eine Million rororo Taschenbücher gedruckt. Werke, die noch heute zur Weltliteratur zählen, schmückten von Beginn an das Programm: Graham Greene, Albert Camus, Rudyard Kipling, Kurt Tucholsky, Ernest Hemingway &#8211; um nur einige der berühmtesten und erfolgreichsten Autoren der ersten Stunde zu nennen.</strong></p>
<p><strong>Größere Unterschiede als diese beiden kann man sich kaum vorstellen.</strong>  Ein &#8222;Riesenschnörkel&#8220; steht am Anfang dieses Buches. Es ist die des reichen, pompösen, lauten und charismatischen Verlegers  Heinrich-Maria Ledig Rowohlt.  Ein junger, bitterarmer. sowohl ehrgeiziger wie auch strebsamer, ordentlich und korrekter   Mann in Ostberlin staunt darüber. Der junge Mann heißt Fritz J. Raddatz, damals, als die Geschichte dieses Buches beginnt, stellvertretender Cheflektor des Ostberliner Verlags Volk und Welt; der Schnörkel ist die Unterschrift, in ihrem Schwung nicht leicht zu entziffern, auf Briefen und Verträgen, von Heinrich Maria Ledig-Rowohlt. Es ist fast unnötig zu erwähnen, dass es einen förmlichen Arbeitsvertrag Rowohlt-Verlag/Raddatz nie gab; nur Raddatz setzte schließlich eine Art Arbeitsbeschreibung auf, die dann wohl der Schnörkel verzierte.</p>
<p><strong>Ende der fünfziger Jahre lernen beide sich kennen</strong>, und – nachdem Raddatz aus der DDR in den Westen entfloh – wie dann aus dem Schnörkel eine Person wird, dann auch ein literarischer Gefährte, ein &#8222;Chef&#8220;, ein Freund, ein Mit-Abenteurer auf den Beutezügen in die deutsche und die ausländische Literatur, davon erzählt dieses Buch.  Um ihn, ‘Ledig’ zu beschreiben, mit all seinen plastischen, ganz individuellen Eigenheiten und Eigenschaften, genügt eine normal verwendete Sprache nicht aus. Sie braucht riesige Bandwurmsätze, Kaskaden von merkwürdig differenzierten, oft genug gegensätzlichen  Adjektiva – denn dieser Koloss von Mensch ist unbeschreiblich viel und das alles auf einmal. <strong>Das alles macht ihn aus, Das ist er.</strong></p>
<p>Nicht nur davon erzählt dieses Buch: sondern auch davon wie das deutsche Verlagswesen nach dem Krieg neu begann und wie im Rowohlt-Verlag, Reinbek, zwei Männer in gemeinsamer Begeisterung für die Literatur einen internationalen Verlag schufen, wie er nicht seinesgleichen hatte. Und es tut beim Lesen fast weh, sich daran zu erinnern, dass man gerade das wohl letzte größere Werk eines Autors liest, der kurz darauf selbst sein Leben beendete, in der Überzeugung, er habe sich selbst überlebt.</p>
<p><strong>Dieses Buch ist ein Denkmal aus Worten, eine Erinnerung, es ist aufbewahrtes Wissen um einen Mann, der einer der entscheidenden Modernisierer des deutschen Verlagswesens gewesen ist.</strong></p>
<p>Meistens bleiben von Verlegern nur die Bücher, die sie herausgebracht haben: Was es aber darüber hinaus zu sagen gibt über Heinrich Maria Ledig-Rowohlt, das steht, mitreißend erzählt, empfindungsgenau in der Zustimmung wie im Widerspruch, in diesem Buch.</p>
<p><strong>Jetzt haben wir, fast über Nacht, ein neues Zeitalter. Es lässt noch nicht erkennen, wohin es führt. Und es werden tagtäglich weniger, die davon berichten können, wie es früher – genau genommen, vor nur wenigen Jahren – eigentlich war. Unsere Wurzeln aber sind noch dort.</strong></p>
<p><span style="color: #545454;">Jahre mit Ledig von Raddatz, Fritz J.;</span><br />
<span style="color: #545454;"> Gebunden</span><br />
<span style="color: #545454;"> Eine Erinnerung. 160 S. m. zahlr. Abb. .</span><br />
<span style="color: #545454;"> 2015   Rowohlt, Reinbek</span><br />
<span style="color: #545454;"> ISBN 3-498-05798-7</span><br />
<span style="color: #545454;"> ISBN 978-3-498-05798-5 | 16.95 EUR</span></p>
<p><span style="color: #545454;">Maria Ledig-Rowohlt.</span></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/jahre-mit-ledig-eine-erinnerung-von-fritz-j-raddatz/">Jahre mit Ledig  &#8211;   Eine Erinnerung  &#8211;  von Fritz J. Raddatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://literaturkurier.net/jahre-mit-ledig-eine-erinnerung-von-fritz-j-raddatz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>In einer Person &#8212; ein Roman von John Irving</title>
		<link>https://literaturkurier.net/in-einer-person-von-john-irving/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/in-einer-person-von-john-irving/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Sep 2012 16:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Große Namen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[In einer Person]]></category>
		<category><![CDATA[John Erving]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturkurier.net/?p=6875</guid>
		<description><![CDATA[<p>Er wird mit jedem Roman besser und liebenswerter! Hier: Über die bizarren und gefährlichen Spielarten des Lebens und der Liebe. &#8222;Auf John Irving ist Verlass&#8220; – so beginnt der am 25, 9 2012 ausgestrahlte Beitrag von Claudio Armbruster im ZDF &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/in-einer-person-von-john-irving/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/in-einer-person-von-john-irving/">In einer Person &#8212; ein Roman von John Irving</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Er wird mit jedem Roman besser und liebenswerter!<br />
Hier: Über die bizarren und gefährlichen Spielarten des Lebens und der Liebe. </strong></span></p>
<p><img src="http://www.diogenes.ch/media/newsletter/00559.jpg" alt="John Irving: Beitrag im ZDF heute journal" /></p>
<p>&#8222;Auf John Irving ist Verlass&#8220; – so beginnt der am 25, 9 2012 ausgestrahlte Beitrag von Claudio Armbruster im <em>ZDF heute -journal</em> zu John Irvings neuem Roman <em>In einer Person</em> (erschienen am 25.9.2012).<span id="more-6875"></span></p>
<p><a href="http://www.diogenes.ch/leser/katalog/nach_autoren/a-z/i/9783257068382/buch"><img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline;" src="http://www.diogenes.ch/media/covers/132_211/978-3-257-06838-2.jpg" alt="In einer Person" width="300" height="480" align="left" /></a></p>
<h3><em>In einer Person<br />
</em><span style="font-size: small;">(Aus dem Englischen von Hans M. Herzog und Astrid Arz.)</span></h3>
<p>Auf der Laienbühne seines Großvaters in Vermont lernt William, dass gewisse Rollen sehr gefährlich sind. Und dass Menschen, die er liebt, manchmal ganz andere Rollen spielen, als er glaubt: so wie die geheimnisvolle Bibliothekarin Miss Frost. Denn wer sich nicht in Gefahr begibt, wird niemals erfahren, wer er ist.</p>
<p>John Irving vereint die großen Themen Neuengland, Kinder, die ohne Vater aufwachsen, und die Schwierigkeit, erwachsen zu werden.</p>
<p>Ein Roman über die bizarren und gefährlichen Spielarten des Lebens und der Liebe, über Toleranz, Freiheit und deren Preis.</p>
<p><span style="font-size: large;"><em>»Was wir begehren, prägt uns« &#8211; John Irving im Interview über In einer Person im Diogenes Magazin Nr. 11 (erschienen am 25.9.2012).</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Autor</p>
<h3><a href="http://www.diogenes.ch/leser/autoren/a-z/i/irving_john/biographie"><img style="margin: 0px 15px 15px; display: inline;" src="http://www.diogenes.ch/media/author_portraits/130_175/700042839.jpg" alt="John Irving" align="left" /></a></h3>
<p>John Irving, 1942 in Exeter, New Hampshire, geboren, lebt im südlichen Vermont. Seine bisher zwölf Romane wurden alle Weltbestseller und in 35 Sprachen übersetzt, vier davon wurden verfilmt. 1992 wurde Irving in die National Wrestling Hall of Fame in Stillwater, Oklahoma, aufgenommen, 2000 erhielt er einen Oscar für die beste Drehbuchadaption für seinen von Lasse Hallström verfilmten Roman <em>Gottes Werk und Teufels Beitrag</em>.</p>
<p>Offizielle Website von John Irving: <a href="http://www.john-irving.com/">http://www.john-irving.com/</a></p>
<p><strong>Rufus Beck liest den Anfang aus <em>In einer Person</em>: Aufzeichnung aus dem Passage Kino im Rahmen der Leipziger Buchmesse am 17.3.2012.</strong></p>
<p><a class="dsgvo_yt_link dsgvo_yt_link_play" ytid="hvfBcMe-SgA" onclick="event.preventDefault(); replaceMeWithYTvideo(this);"  style="  height:315px;  width:560px;  background-image:url(https://literaturkurier.net/wp-content/uploads/ytimg/d12518c3374a291316b6593aa66291b1.jpg); " target="_blank" href="https://www.youtube.com/watch?v=hvfBcMe-SgA">&#160;</a>
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/in-einer-person-von-john-irving/">In einer Person &#8212; ein Roman von John Irving</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://literaturkurier.net/in-einer-person-von-john-irving/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
