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	<title>Krimi &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>Die Krimi Bestenliste Juni 2015 (Zeit.de)</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2015 17:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[DIE ZEIT]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi-Bestseller]]></category>
		<category><![CDATA[Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi Bestenliste Juni 2015]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die zehn besten Krimis im Juni 2015 Jeden ersten Donnerstag im Monat geben Literaturkritiker und Krimispezialisten die Romane bekannt, die ihnen am besten gefallen haben, von Tobias Gohlis 1(-) Merle Kröger: Havarie Ariadne bei Argument, 256 S., 15,– € Mittelmeer, &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/die-zehn-besten-krimis-im-juni-2015-zeit-de/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h2>Die zehn besten Krimis im Juni 2015</h2>
<p>Jeden ersten Donnerstag im Monat geben Literaturkritiker und Krimispezialisten die Romane bekannt, die ihnen am besten gefallen haben, von Tobias Gohlis</p>
<p><strong>1</strong><strong>(-) Merle Kröger: Havarie</strong><br />
Ariadne bei Argument, 256 S., 15,– €</p>
<p>Mittelmeer, das Mare Nostrum. Eine Beinahe-Kollision: Unten ohne Sprit das Schlauchboot der algerischen Flüchtlinge, oben auf der &#8222;Spirit of Europe&#8220; die Kreuzfahrtgäste, die das Spektakel knipsen. &#8222;Festung Europa&#8220; als Schurke, Wimmelbild der Migration, Roman der Stunde.</p>
<p><strong>2</strong><strong>(10) Dominique Manotti: Abpfiff</strong><br />
Aus dem Französischen von Andrea Stephani; Ariadne, 230 S., 17,– €</p>
<p>Lisle-sur-Seine 1990. Inspecteur Romero und eine Nadine Speck werden abgeknallt. Commissaire Daquin will den Mörder seines Kollegen zur Rechenschaft ziehen und zerrt an den Netzwerken von Lokalpolitik, Sport und Geld. &#8222;Die Träume der Banlieue sind unantastbar.&#8220; Denkste.</p>
<p><span id="more-8366"></span></p>
<div id="iq-artikelanker"><strong>3</strong><strong>(-) Sara Gran: Dope</strong></div>
<p>Aus dem Englischen von Eva Bonné; Droemer, 256 S., 12,99 €</p>
<p>Manhattan 1950. Eins ist klar für Ex-Junkie und Taschendiebin Joe: Sie bleibt clean. Da passt es, dass sie in der Drogenszene von New-York ein abgängiges Töchterchen finden soll. Besser einen Tausender von Spießer-Eltern annehmen als Rückfall, Armut oder Tod. Sara Gran macht Noir neu.</p>
<p><strong>4</strong><strong>(1) James Lee Burke: Sturm über New Orleans</strong><br />
Aus dem Englischen von Georg Schmidt; Pendragon, 576 S., 17,99 €</p>
<p>Louisiana, August 2005. Katrina zermalmt New Orleans. Das faulige Wasser schwemmt Serienmörder, Plünderer, Böses und Gutes hoch. Im Chaos des Überlebenskampfes, zwischen Ertrinkenden und Obdachlosen: Dave Robicheaux, orientierungslos stur, will es richten. Elementar.</p>
<p><strong>5</strong><strong>(-) Gary Victor: Soro</strong><br />
Aus dem Französischen von Peter Trier; litradukt, 144 S., 11,90 €</p>
<p>Port-au-Prince 2010. Haiti braucht einen Kerl wie Dieuswalwe Azémar. Als er die Frau seines einzigen Freundes und Chefs vögelt, stürzt das Hotel ein: Orgasmus plus Erdbeben. 200 000 Tote. Alles ist im Arsch, sogar Soro, der Schnaps der Ärmsten, ist verdorben. Höllentrip, Wutrausch, Victor!</p>
<p><strong>6</strong><strong>(-) Mukoma wa Ngugi: Black Star Nairobi</strong><br />
Aus dem Englischen von Rainer Nitsche und Niko Fröba; Transit, 256 S., 19,80 €</p>
<p>Nairobi/Mexiko. Eine Leiche im Totenwald, eine Bombe im Norfolk-Hotel: Wahlkampf in Kenia. Das amerikanischafrikanische Detektivduo Ishmael und O schlägt sich durch eine Welt in Fetzen und aus blutigen Täuschungen. Schwarz ist nicht Schwarz und Gutmensch nicht gut.</p>
<p><strong>7</strong><strong>(-) Davide Longo: Der Fall Bramard</strong><br />
Aus dem Italienischen von Barbara Kleiner; Rowohlt, 320 S., 19,95 €</p>
<p>Piemont. Kommissar Bramard fand das schrecklich schön: die Muster der Messerschnitte im Rücken seiner toten Frau. Jetzt klettert er allein steile Wände hinauf. Dann der Brief mit dem Haar. Mit dieser DNA-Spur winkt sein Gegenspieler, der seit 20 Jahren gesuchte Ritualmörder. Gleißendes Zwielicht.</p>
<p><strong>8</strong><strong>(3) James Ellroy: Perfidia</strong><br />
Aus dem Englischen von Stephen Tree; Ullstein, 956 S., 25,– €</p>
<p>Los Angeles 1941. Am Tag vor Pearl Harbor wird die Farmerfamilie Watanabe rituell aufgeschlitzt. Zwei weiße Cops, ein US-japanischer Forensiker und ihrer aller It-Girl Kay Lake krabbeln spermienhaft durch Kriegs- und Rassenwahn, Immobilienschwindel und Mord. Ziel: Erlösung/Lust. Ellroy <em>back to his roots</em>.</p>
<p><strong>9</strong><strong>(9) Benjamin Black: Die Blonde mit den schwarzen Augen</strong><br />
A. d. Engl. v. Kristian Lutze; KiWi, 288 S., 14,99 €</p>
<p>Los Angeles, 1950er. Romantiker, dein Name ist Philip Marlowe. Im Auftrag der Chandler-Erben arrangiertes Revival. Marlowe verfällt Blondine bis zur Bewusstlosigkeit. Freundschaft, Liebe – selbst das Gentleman-Konzept: nix als Tinnef. Chandler- Makramee aus irischer Edelfeder.</p>
<p><strong>10</strong><strong>(2) Zoë Beck: Schwarzblende</strong><br />
Heyne, 416 S., 9,99 €</p>
<p>London. <em>&#8222;Allahu akbar!&#8220;</em> – Zwei Islamisten hacken einem Jungen den Kopf ab. Zufallszeuge Niall kann das Gesehene nicht begreifen. Der Dokumentarfilmer recherchiert Hinter- und Beweggründe im rechtsstaatlichen Niemandsland. An der Schmerzgrenze, beklemmend aktuell, nix für Schönschwätzer.</p>
<p><span style="font-size: 8px;">Quelle: Zeit.de</span></p>
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		<title>ZEIT ONLINE: Die zehn besten Krimis im März 2015</title>
		<link>https://literaturkurier.net/zeit-online-die-zehn-besten-krimis-im-maerz-2015/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/zeit-online-die-zehn-besten-krimis-im-maerz-2015/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2015 16:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bestseller Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>1(-) William McIlvanney: Die Suche nach Tony Veitch Aus dem Englischen von Conny Lösch; Kunstmann, 320 S., 19,95 €. Glasgow. Was hat dieser Tony Veitch an sich, dass sie ihn alle suchen – abgehalfterte Detektive, Gangster, Polizei? Wieso sollte der &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/zeit-online-die-zehn-besten-krimis-im-maerz-2015/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<div class="boxert10">
<p><strong style="font-size: 30px;">1</strong><strong>(-) William McIlvanney: Die Suche nach Tony Veitch</strong><br />
Aus dem Englischen von Conny Lösch; Kunstmann, 320 S., 19,95 €.</p>
<p>Glasgow. Was hat dieser Tony Veitch an sich, dass sie ihn alle suchen – abgehalfterte Detektive, Gangster, Polizei? Wieso sollte der gutbetuchte Student einen Penner ermorden? DI Laidlaw, stur und einfühlsam, spürt unbeirrbar durch die Stadt, die &#8222;in ihren Trümmern tanzt&#8220;. Klassiker, unverzichtbar.</p>
<p><strong style="font-size: 30px;">2</strong><strong>(–) Alan Carter: Prime Cut</strong><br />
Aus dem Englischen von Sabine Schulte; Edition Nautilus, 368 S., 19,90 €.</p>
<p>Hopetoun, Westaustralien. Cato Kwong, zum Viehpolizisten degradiert, kriegt seine Chance. Eine Leiche ohne Kopf, ein aus England in das boomende Kaff geflüchteter Mörder. Sonnenschein und Meer, nur der Kaffee und die Leute sind echt mies. Eine frische, raue Stimme im australischen Crime-Beat.</p>
<p><span id="more-8239"></span></p>
<p><strong style="font-size: 30px;">3</strong><strong>(–) Mike Nicol: Bad Cop</strong><br />
Aus dem Englischen von Mechthild Barth; btb, 544 S., 9,99 €.</p>
<p>Kapstadt. Die Vergangenheit ist nicht vergangen, schon gar nicht in Südafrika. Die Mitglieder einer früheren Todesschwadron werden abgeschlachtet, ein geschasster Polizeichef startet letzte Big Deals, der Geheimdienst spielt dreckige Spiele, so dreckig wie je. Nicht mal in Ruhe surfen kann man. Klasse.</p>
<p><strong style="font-size: 30px;">4</strong><strong>(–) Dave Zeltserman: Killer</strong><br />
Aus dem Englischen von Ango Laina und Angelika Müller; Pulp Master, 268 S., 14,80 €.</p>
<p>Boston. 28 Morde hat Lennie March für Salvatore Lombard begangen, dann macht er einen Deal mit der Justiz: vierzehn Jahre Knast fürs Überleben. Als alter Mann kommt er raus, will sauber bleiben, Frieden mit seinen Kindern machen. Und findet sein wahres Selbst. Schwarzer Humor mit schwarzer Pointe.</p>
<p><strong style="font-size: 30px;">5</strong><strong>(6) Norbert Horst: Mädchenware</strong><br />
Goldmann, 352 S., 8,99 €.</p>
<p>Dortmund/Jekaterinburg. Prügel, Hunger, Aufbegehren, drei russische Mädchen halten zusammen. Schießerei im Dortmunder Puff: Steigers Geliebte schwer verletzt, eine Russin verschleppt. Steiger ermittelt entschieden, reflektiert, ein guter Kriminalist. KHK Horst: macht aus Polizeiarbeit Literatur.</p>
<p><strong style="font-size: 30px;">6</strong><strong>(3) Dennis Lehane: The Drop – Bargeld</strong><br />
Aus dem Englischen von Steffen Jacobs; Diogenes, 226 S., 19,90 €.</p>
<p>Cousin Marvs Kneipe in &#8222;East Buckingham&#8220;. Hier soll – ein Mal alle Jubeljahre – das Schwarzgeld Bostons, der &#8222;Drop&#8220;, zusammengetragen werden. Letzter Satz des feinen Romans, aus dem ein Film wurde: &#8222;Man kann das Leben nicht kontrollieren.&#8220; Der Kampf kleiner Leute: Lebenssatt, melancholisch.</p>
<p><strong style="font-size: 30px;">7</strong><strong>(4) Tana French: Geheimer Ort</strong><br />
Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann; Scherz, 704 S., 14,99 €.</p>
<p>Mädcheninternat St. Kilda, Irland. Verdichtet in einen Tag der Verhöre und Gespräche rekonstruiert French den Totschlag eines Jungen und wie es dazu kam. Von Freundschaftsschwüren, Mädchencliquen, einem tosenden Jahr zwischen Pubertät und Erwachsensein. Meisterstück kriminaler Erzählkunst.</p>
<p><strong style="font-size: 30px;">8</strong><strong>(8) Tony Parsons: Dein finsteres Herz</strong><br />
Aus dem Englischen von Dietmar Schmidt; Lübbe; 384 S., 14,99 €.</p>
<p>London/Potters Field College. Sieben Jungen vergewaltigen ein Mädchen. Jahre später werden sie, meist reich und mächtig geworden, umgebracht. DC Wolfe, Frischling unter den Mordermittlern, Terroristentöter und alleinerziehendes Weichherz, übernimmt. Soll in Serie gehen.</p>
<p><strong style="font-size: 30px;">9</strong><strong>(–) Zoë Beck: Schwarzblende</strong><br />
Heyne, 416 S., 9,99 €.</p>
<p>London. &#8222;Allahu akbar!&#8220; – Zwei Islamisten hacken einem Jungen den Kopf ab. Zufallszeuge Niall kann das Gesehene nicht begreifen. Der Dokumentarfilmer recherchiert Hinter- und Beweggründe im rechtsstaatlichen Niemandsland. An der Schmerzgrenze, beklemmend aktuell, nix für Schönschwätzer.</p>
<p><strong style="font-size: 30px;">10</strong><strong>(2) Jesper Stein: Weißglut</strong><br />
Aus dem Dänischen von Patrick Zöller Kiepenheuer &amp; Witsch, 416 S., 12,99 €.</p>
<p>Kopenhagen. Das Trauma Axel Steens: der seit Jahren unaufgeklärte Mord an Marie Schmidt. Bis bei einer Vergewaltigung neue Täter-DNA auftaucht. Da bricht er los, das &#8222;Haschischwrack&#8220;, der einsame Vater und Wolf, zeigt, was er draufhat. Sentimental, rau, gut beobachtet: solide dänische Wertarbeit.</p>
<p>Quelle:  <a href="http://www.zeit.de/2015/10/krimi-zeit-bestenliste-maerz">Zeit online</a></p>
</div>
<p><!--more--></p>
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