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	<title>Lisa Kränzler &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>SWR-Bestenliste M&#228;rz 2013 &#8211; Die 13 besten B&#252;cher &#8211; Einige davon werden Sie lesen wollen!</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 10:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
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		<category><![CDATA[RALPH DOHRMANN:]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Lesetipps &#8211; der Besten! 31 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den März folgendes &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-mrz-2013-die-13-besten-bcher-einige-davon-werden-sie-lesen-wollen/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Lesetipps &#8211; der Besten! 31 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den März folgendes Resultat (in Klammern die Position der Februar-Bestenliste):</strong></span></p>
<p><strong>Platz 1 (-) 84 Punkte</strong></p>
<p><strong>01</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46gdt.2i1tfjc,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>EVA MENASSE: Quasikristalle</strong><br />
Roman. Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch, 432 Seiten, € 19,99*<br />
Quasikristalle sind unberechenbar, vielfältig und hart. Das Leben ist so ähnlich. Eva Menasse erzählt die Biografie von Xane Molin aus der Sicht derer, die sie kennen. Und so ist die Heldin Werbefilmerin, Frau, Mieterin, Freundin, Mutter – aber wer ist sie selbst?</p>
<p><span id="more-7183"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Platz 2 (5.-6.) 58 Punkte</strong></p>
<p><strong>02</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46gdv.2berfnd,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>MICHAEL KÖHLMEIER: Die Abenteuer des Joel Spazierer</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 653 Seiten, € 24,90**<br />
Michael Köhlmeiers Reise in die Abgründe des 20. Jahrhunderts: Joel Spazierer wird in der Endphase der Stalin-Diktatur in Ungarn geboren, die Hälfte seiner Familie fällt der Paranoia einer &#8222;Ärzteverschwörung&#8220; zum Opfer, er flieht nach Wien und beginnt eine Karriere als Hochstapler, Verbrecher und Verführer, &#8222;..weil ich die Lüge als Überschrift zu meiner Existenz wähle.&#8220;</p>
<p><strong>Platz 3 (9.-10.) 51 Punkte</strong></p>
<p><strong>03</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46gdx.2locn0l,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /><strong></strong></p>
<p><strong>RALP</strong><strong></strong><strong>H DOHRMANN: Kronhardt</strong><br />
Roman. Ullstein Verlag, 928 Seiten, € 24,99**<br />
Wissen ist Macht, ist der Stiefvater überzeugt. Und als sein Stiefsohn Willem<br />
sich hinter den Büchern vergräbt, glaubt er fest an dessen Machtinstinkt. Dohrmanns Held aber, wir ahnen es, tendiert zum Müßiggang, und nicht zur Kronhardt‘schen Maschinenstickerei. Ralph Dohrmann pflegt in seinem Debüt ein fast ausgestorbenes Genre: den großen Bildungsroman. Willem will’s wissen.</p>
<p><strong>Platz 4 (-) 41 Punkte</strong></p>
<p><strong>04</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46gdz.2g2rl7q,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>BIRK MEINHARDT: Brüder und Schwestern</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 704 Seiten, € 24,90**<br />
Die DDR der 70er und 80er Jahre und die immer real existierende, aber eben nicht immer sozialistische Familiengeschichte der Werchows. Als offizielle Utopie und die Träume der Bewohner besonders weit auseinanderliegen, fällt die Mauer. Am Ende heißt es: &#8222;wird fortgesetzt&#8220;. Aber was eigentlich, weiß man nicht.</p>
<p><strong>Platz 5. (-) 36 Punkte</strong></p>
<p><strong>05</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge1.12qi4fr,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>PETER BUWALDA: Bonita Avenue</strong><br />
Roman. Aus dem Niederländischen übersetzt von Gregor Seferens.<br />
Rowohlt Verlag, 640 Seiten, € 24,95**<br />
&#8222;MEINST DU NICHT AUCH, Dass alles mit der Feuerwerkskatastrophe angefangen hat? Die hat alles kaputtgemacht. Danach ist es verdammt schnELL GEGangen, alles zum Teufel, verdammt, verdammt, verdammt.&#8220; Diese Mail ist komisch geschrieben, aber sie trifft den Kern. Eine schwierige Familie, ein geheimer Plan, ein Unglück, das ein ganzes Stadtviertel vernichtet.</p>
<p><strong>Platz 6 (-) 33 Punkte</strong></p>
<p><strong>06</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge3.1d0s8s7,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong><strong>PETER BUWALDA</strong> Die französische Kunst des Krieges</strong><br />
Roman. Aus dem Französischen übersetzt von Uli Wittmann.<br />
Luchterhand Literaturverlag, 768 Seiten, € 24,99**<br />
Frankreichs brutale koloniale Vergangenheit und die Probleme in den Vorstädten – das hängt eng zusammen. &#8222;Die Stille nach dem Krieg ist immer noch Krieg.&#8220; Selten hat ein Debut eine ganze Nation so beschäftigt wie dieses. Alexis Jenni hat dafür den Prix Goncourt bekommen.</p>
<p><strong>Platz 7 (-) 32 Punkte</strong></p>
<p><strong>07</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge5.s59f9i,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>JULIEN GRACQ: Aufzeichnungen aus dem Krieg</strong><br />
Tagebuch und Erzählung<br />
Aus dem Französischen übersetzt von Dieter Hornig.<br />
Literaturverlag Droschl, 192 Seiten, € 22,00**<br />
Julien Gracq verweigerte sich allen Ehrungen. Doch er galt unter den französischen Autoren als einer der größten. 2007 starb er fast hundertjährig. Jetzt erscheinen seine Erinnerungen an die Westfront 1940 – als Aufzeichnungen und als knappe, dichte Erzählung. &#8222;Fragen Sie mich, wie ich von meinen Büchern denke? Unendlich viel besser als Sie. Und unendlich viel schlechter.&#8220;</p>
<p><strong>Platz 8 (-) 31 Punkte</strong></p>
<p><strong>08</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge7.19fjpsk,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>JONAS LÜSCHER: Frühling der Barbaren</strong><br />
Novelle. C.H. Beck Verlag, 128 Seiten, € 14,95*<br />
Preising erzählt eine Geschichte mit Moral. Mit welcher, darüber darf man rätseln. Jedenfalls fliegt eine Gruppe verwöhnter Engländer am Beginn der Wirtschaftskrise zum Baden nach Tunesien. Und dann sind plötzlich die Banken pleite und die Konten leer.</p>
<p><strong>Platz 9 (-) 29 Punkte</strong></p>
<p><strong>09</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge9.n3ae51,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>DAVID VANN: Dreck</strong><br />
Roman. Aus dem amerikanischen Englischen übersetzt von Miriam Mandelkow.<br />
Suhrkamp Verlag, 296 Seiten, € 19,95*<br />
Bücher helfen nicht immer. Zumindest die Möwe Jonathan und Siddharta lassen ganz schön zu wünschen übrig für einen jungen Mann, der unter Frauen lebt, aber immer noch Jungfrau ist. Galen will mit allen Mitteln raus, aber wo ist das: Draußen?</p>
<p><strong>Platz 10 (-) 27 Punkte</strong></p>
<p><strong>010</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46geb.17ne22o,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>DAVID WAGNER: Leben</strong><br />
Rowohlt Verlag, 320 Seiten, € 19,95**<br />
&#8222;Das Bett lässt sich verstellen. Ich kann die Liegefläche anheben und senken und Kopf- und Fußteil anwinkeln, aber ich darf es mir, denke ich, nicht zu bequem machen. Sonst will ich am Ende nicht mehr aufstehen.&#8220; Die in Miniaturen erzählte und viel zu wahre Geschichte einer Organtransplantation.</p>
<p><strong>Persönliche Empfehlung</strong></p>
<p><strong>011</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ged.r3k168,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>im März von Hubert Winkels (Köln):</strong><br />
<strong>LISA KRÄNZLER: Nachhinein</strong><br />
Roman. Verbrecher Verlag, 272 Seiten, € 22,00<br />
&#8222;Wie schon in ihrem ersten Roman &#8222;Export A&#8220; schreibt die junge Künstlerin und Schriftstellerin Lisa Kränzler aus einer radikal subjektiven Perspektive. Es sind aufgewühlte Reden, rasende Betrachtungen, heftige Weltinterpretationen und -verwerfungen, die sich über die Seiten jagen. Hier ist es vor allem die Selbstrettungssuada eines Mädchens, das an seiner Freundin schuldig wird. &#8211; Und ein Sprachvirtuosentum der außergewöhnlichen Art auf Seiten der Autorin. Die Rage ist sprachlich so wohlkomponiert, dass der Roman selbst der Beleg dafür ist, dass Wut und Ressentiment und Rache und filigranes Sprachspiel miteinander gehen.&#8220; (Hubert Winkels)</p>
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		<title>Literaturwettbewerb Bachmannpreis 2012 in Klagenfurt</title>
		<link>https://literaturkurier.net/literaturwettbewerb-bachmannpreis-2012-klagenfurt/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 09:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bachmann-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Cornelia Travnicek]]></category>
		<category><![CDATA[Ingeborg Bachman]]></category>
		<category><![CDATA[Inger-Maria Mahlke]]></category>
		<category><![CDATA[Lisa Kränzler]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Nwarath]]></category>
		<category><![CDATA[Olga Martynowa]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Bericht aus  Börsenblatt für den deutschen Buchhandel: Literarisches Leben Autoren v.l.: Cornelia Travnicek (BKS Publikumspreis), Inger-Maria Mahlke (Ernst Willner Preis), Lisa Kränzler (3sat-Preis), Olga Martynova (Bachmannpreis), Matthias Nawrat (KELAG Preis)© Johannes Puch Der Ingeborg-Bachmann-Preis wurde 1976 von der Stadt Klagenfurt &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/literaturwettbewerb-bachmannpreis-2012-klagenfurt/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: large;"><strong>Bericht aus  Börsenblatt für den deutschen Buchhandel: </strong></span></h3>
<h3><span style="font-size: large;"><strong>Literarisches Leben</strong></span></h3>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Preisverleihung2012_0123.jpg.790517.jpg"><img title="Autoren v.l.: Cornelia Travnicek (BKS Publikumspreis), Inger-Maria Mahlke (Ernst Willner Preis), Lisa Kränzler (3sat-Preis), Olga Martynova (Bachmannpreis), Matthias Nawrat (KELAG Preis)" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Preisverleihung2012_0123.jpg.790513.jpg" alt="Autoren v.l.: Cornelia Travnicek (BKS Publikumspreis), Inger-Maria Mahlke (Ernst Willner Preis), Lisa Kränzler (3sat-Preis), Olga Martynova (Bachmannpreis), Matthias Nawrat (KELAG Preis)" /></a>Autoren v.l.: <span style="font-size: large;"><strong>Cornelia Travnicek (BKS Publikumspreis), Inger-Maria Mahlke (Ernst Willner Preis), Lisa Kränzler (3sat-Preis), Olga Martynova (Bachmannpreis), Matthias Nawrat (KELAG Preis</strong></span>)© Johannes Puch</p>
<p>Der <strong>Ingeborg-Bachmann-Preis</strong> wurde 1976 von der Stadt <a title="Klagenfurt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klagenfurt">Klagenfurt</a> in Gedenken an die Schriftstellerin <a title="Ingeborg Bachmann" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ingeborg_Bachmann">Ingeborg Bachmann</a> gestiftet und wird seit 1977 jährlich während der mehrtägigen Veranstaltung &#8222;Tage der deutschsprachigen Literatur&#8220; verliehen. Er gilt als eine der wichtigsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum.</p>
<p>In einer dreitägigen Lese-Veranstaltung treten vorausgewählte Bewerber nacheinander an und tragen etwa 25 Minuten lang bislang unveröffentlichte Prosatexte oder Ausschnitte vor. Die Texte müssen im Original auf Deutsch verfasst sein.<sup id="cite_ref-0"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ingeborg-Bachmann-Preis#cite_note-0">[1]</a></sup> Mit diesem Verfahren soll das Saalpublikum sowie insbesondere die Fach-<a title="Preisgericht" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Preisgericht">Jury</a> in Klagenfurt von der Qualität der vorgetragenen Texte überzeugt werden. Auf diese Weise werden jährlich die Preisträger des Ingeborg-Bachmann-Preises und anderer, im Rahmen der Veranstaltung <em>Tage der deutschsprachigen Literatur</em> vergebener Preise ermittelt.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Preisverleihung2012.jpg.790331.jpg"><img title="Blumen für Olga Martynova" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Preisverleihung2012.jpg.790327.jpg" alt="Blumen für Olga Martynova" /></a>Blumen für Olga Martynova© Johannes Puch</p>
<h4>08.07.2012Olga Martynova neue Bachmann-Preisträgerin</h4>
<h5>„<span style="font-size: medium;"><strong>Ich werde sagen: ‚Hi!‘“</strong></span></h5>
<p>Die in Leningrad aufgewachsene Olga Martynova ist die Gewinnerin beim diesjährigen Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. Sie erhielt den mit 25.000 Euro dotierten Ingeborg-Bachmann-Preis für ihren Beitrag „Ich werde sagen: ‚Hi!‘“. Die Jury prämierte damit den überzeugendsten Text, dennoch war die Escheidung knapp.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong></strong>„Hätte Adam Eva geliebt, hätte er anders reagiert, als sie ihm sagte: ‚Schau eine Frucht. Koste mal, hat mir ein Kerl von nebenan gegeben.“ Diesen, vielleicht einprägsamsten Satz des Bachmann-Wettbewerbs 2012 hat Moritz verfasst, ein Teenager, der verliebt ist und ausprobiert, wie das geht: Schreiben – immer neue Sätze, Geschichten: „Hätte Adam Eva geliebt, hätte er sich gefragt: ‚Von was für einem von nebenan bekommt meine Frau Geschenke?’“ Olga Martynova hat diesen Moritz und seine Schreibübungen erfunden und sich dafür den Bachmann-Preis verdient.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Preisverleihung2012_0129.jpg.790457.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Preisverleihung2012_0129.jpg.790453.jpg" alt="" /></a>© Johannes Puch</p>
<p>Als eine „Dichterwerdung aus dem Geist der Erotik“ feierte Juror Paul Jandl, den Text. Martynova nehme den Leser mit  „in die größte Provinz, die sich denken lässt, die des literarischen Einfalls“. Tatsächlich besticht das Kapitel aus Martynovas im Entstehen begriffenen neuen Roman „Mörikes Schlüsselbein“, der im kommenden Jahr bei Droschl erscheinen soll, als ein Mosaik, das sich aus immer neuen funkelnden Steinchen zusammensetzt. Moritz habe sie in dem Roman, der sich mit der deutschen Romantik beschäftigt, zunächst  nur als eine Nebenfigur konzipiert, verriet Martynova  im Gespräch mit boersenblatt.net. Nach und nach sei er ihr aber immer wichtiger geworden.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/MartynovaOlga010.jpg.790472.jpg"><img title="Olga Martynova bei der Präsentation ihres Textes" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/MartynovaOlga010.jpg.790468.jpg" alt="Olga Martynova bei der Präsentation ihres Textes" /></a>Olga Martynova bei der Präsentation ihres Textes© Johannes Puch</p>
<p>Martynova war als Favoritin in die Abstimmung am Sonntag gegangen. Sie setzte sich jedoch nur knapp mit vier zu drei Stimmen gegen den in Polen geborenen <span style="font-size: medium;"><strong>Matthias Nawrat</strong></span> durch, der schließlich unter lauten Jubelrufen des Publikums zurecht den mit 10.000 Euro dotierten Kelag-Preis entgegennahm. Dabei war die Jury in der Beurteilung seiner Erzählung „Unternehmer“, die hineinführt in das Leben einer skurrilen Familiengemeinschaft im Schwarzwald, die mit dem Ausschlachten alter Elektrogeräte Geld verdient, uneins. „Die Latte wird sehr hoch gelegt, aber der Sprung geht dann woanders hin“, lautete der Einwand von Burkhard Spinnen, dem anfänglich die Fortschreibung des Textes als Geschichte jugendlichen Begehrens missfiel.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Preisverleihung2012_0027.jpg.790487.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Preisverleihung2012_0027.jpg.790483.jpg" alt="" /></a>© Johannes Puch</p>
<p>Die beiden ersten Preise des Wettlesens gingen somit an Autoren, die nicht in Deutschland und nicht mit dem Deutschen als Muttersprache aufgewachsen sind. Das kann Zufall sein, möglich ist aber auch, dass die genaue Kenntnis unterschiedlicher Welten und die Beheimatung in zwei Sprachen sich im Schreiben besonders produktiv machen lässt. Martynova selbst, die eine strenge sprachliche Zweiteilung pflegt – Gedichte verfasst sie nur auf Russisch, Prosa hingegen auf Deutsch –, beurteilt es so: „Es ist ein Geschenk, die Welt von zwei Seiten anschauen zu können.“</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/EroeffnungTddL2012_0075.jpg.790502.jpg"><img title="Eröffnungsrede von Ruth Klüger" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/EroeffnungTddL2012_0075.jpg.790498.jpg" alt="Eröffnungsrede von Ruth Klüger" /></a>Eröffnungsrede von Ruth Klüger© Johannes Puch</p>
<p>Den haltbaren Satz im „Bimbam der Worte“ zu finden, dies hatte die <span style="font-size: small;"><strong>Schriftstellerin Ruth Klüger</strong></span> in ihrer vom Kindle abgelesenen Klagenfurter Rede zur Literatur frei nach Ingeborg Bachmann gefordert. Kunst solle dafür sorgen, so hatte Bachmann gesagt, dass einem „die Augen aufgehen“. Man wird den diesjährigen Texten diesen Anspruch nicht absprechen können; beeindruckend etwa <span style="font-size: medium;"><strong>Inger-Maria Mahlkes</strong></span> souveräne und virtuose Inszenierung der zweifelhaften Karriere einer Frau, die ihre Anstellung in einer Backstube aufgibt, um sich in Latex gehüllt als Domina zu versuchen und am Ende ihren Sohn verlässt (Ernst-Willner-Preis). Auffällig war aber, dass sich die Wahrheitssuche häufig auf das begrenzte Feld von Kindheits- und Coming-of-Age-Geschichten  erstreckte, auf eine eher kleine Welt also. „Was erfährt man aus diesen Texten darüber, was 2012 passiert ist?“, fragte deshalb der Schweizer Kritiker Roman Bucheli im 3sat-Gespräch. Die ökonomische Krise blieb mithin vor dem ORF-Theater, dem Leseort in Klagenfurt, innendrin wurde die Nahaufnahme privater Befindlichkeiten bevorzugt: Gekonnt durchaus, wie etwa bei <span style="font-size: medium;"><strong>Lisa Kränzler,</strong></span> die in „Willste abhauen“ von einer sexualisierten Kindheit zwischen Lust und Gewalt erzählt (3sat-Preis). Oder bei <span style="font-size: medium;"><strong>Cornelia Travnicek,</strong></span> die ihre Ich-Erzählerin einen Hund begraben und von der Kindheit Abschied nehmen lässt – preiswürdig, fand das Publikum und votierte per Internetabstimmung für die Österreicherin (Publikumspreis).</p>
<p>Was bleibt von Klagenfurt 2012? Unter anderem vielleicht die Erinnerung an die Anfänge eines Schriftstellers, Moritz, und dessen anders erzählte Geschichte von Adam und Eva.  (Holger Heimann)</p>
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		<title>Literatur-Lesewettbewerb 2012 in Klagenfurt</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jul 2012 14:12:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Literarisches Leben  01.07.2012Tage der deutschsprachigen Literatur 14 lesen in Klagenfurt – Sie können life dabei sein!! 14 Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz konkurrieren vom 5. bis zum 8. Juli beim traditionellen Lesemarathon um den Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt. Leopold &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/literaturlesewettbewerb-2012-klagenfurt/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: large;"><strong>Literarisches Leben  01.07.2012Tage der deutschsprachigen Literatur 14 lesen in Klagenfurt – Sie können life dabei sein!!</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>14 Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz konkurrieren vom 5. bis zum 8. Juli beim traditionellen Lesemarathon um den Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt.</strong></span></p>
<p>Leopold Federmair, Isabella Feimer, Simon Froehling, Sabine Hassinger, Lisa Kränzler, Inger-Maria Mahlke, Olga Martynova, Stefan Moster, Matthias Nawrat, Hugo Ramnek, Mirjam Richner, Matthias</p>
<p>Sie kennen nicht alle Autoren? Einen Überblick gibt es (ctrl + Klick!)   <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren">hier</a>.</p>
<p>An Preisen werden neben dem Ingeborg-Bachmannpreis (gestiftet von der Landeshauptstadt Klagenfurt, dotiert mit 25.000 Euro) der Kelag-Preis (Preisgeld: 10.000 Euro), der Ernst-Willner-Preis (7.000 Euro), der 3sat-Preis (7.500 Euro) sowie der BKS-Bank-Publikumspreis vergeben (7.000 Euro).</p>
<p>Eine Übersicht, was wann wo übertragen wird, finden Sie  (klick + Control)  <a href="http://bachmannpreis.eu/de/bachmann_preis/3894">hier</a>.   Sie können nämlich ALLES life bei 3sat mitansehen!</p>
<p>Zur Sonderseite der 36. Tage der deutschsprachigen Literatur von 3sat geht es (ctrl + Klick!)  <a href="http://www.boersenblatt.net/sixcms/admin/content/">hier</a>.</p>
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