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	<title>Michael Köhlmeier &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>SWR-Bestenliste M&#228;rz 2013 &#8211; Die 13 besten B&#252;cher &#8211; Einige davon werden Sie lesen wollen!</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 10:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Lesetipps &#8211; der Besten! 31 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den März folgendes &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-mrz-2013-die-13-besten-bcher-einige-davon-werden-sie-lesen-wollen/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Lesetipps &#8211; der Besten! 31 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den März folgendes Resultat (in Klammern die Position der Februar-Bestenliste):</strong></span></p>
<p><strong>Platz 1 (-) 84 Punkte</strong></p>
<p><strong>01</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46gdt.2i1tfjc,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>EVA MENASSE: Quasikristalle</strong><br />
Roman. Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch, 432 Seiten, € 19,99*<br />
Quasikristalle sind unberechenbar, vielfältig und hart. Das Leben ist so ähnlich. Eva Menasse erzählt die Biografie von Xane Molin aus der Sicht derer, die sie kennen. Und so ist die Heldin Werbefilmerin, Frau, Mieterin, Freundin, Mutter – aber wer ist sie selbst?</p>
<p><span id="more-7183"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Platz 2 (5.-6.) 58 Punkte</strong></p>
<p><strong>02</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46gdv.2berfnd,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>MICHAEL KÖHLMEIER: Die Abenteuer des Joel Spazierer</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 653 Seiten, € 24,90**<br />
Michael Köhlmeiers Reise in die Abgründe des 20. Jahrhunderts: Joel Spazierer wird in der Endphase der Stalin-Diktatur in Ungarn geboren, die Hälfte seiner Familie fällt der Paranoia einer &#8222;Ärzteverschwörung&#8220; zum Opfer, er flieht nach Wien und beginnt eine Karriere als Hochstapler, Verbrecher und Verführer, &#8222;..weil ich die Lüge als Überschrift zu meiner Existenz wähle.&#8220;</p>
<p><strong>Platz 3 (9.-10.) 51 Punkte</strong></p>
<p><strong>03</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46gdx.2locn0l,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /><strong></strong></p>
<p><strong>RALP</strong><strong></strong><strong>H DOHRMANN: Kronhardt</strong><br />
Roman. Ullstein Verlag, 928 Seiten, € 24,99**<br />
Wissen ist Macht, ist der Stiefvater überzeugt. Und als sein Stiefsohn Willem<br />
sich hinter den Büchern vergräbt, glaubt er fest an dessen Machtinstinkt. Dohrmanns Held aber, wir ahnen es, tendiert zum Müßiggang, und nicht zur Kronhardt‘schen Maschinenstickerei. Ralph Dohrmann pflegt in seinem Debüt ein fast ausgestorbenes Genre: den großen Bildungsroman. Willem will’s wissen.</p>
<p><strong>Platz 4 (-) 41 Punkte</strong></p>
<p><strong>04</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46gdz.2g2rl7q,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>BIRK MEINHARDT: Brüder und Schwestern</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 704 Seiten, € 24,90**<br />
Die DDR der 70er und 80er Jahre und die immer real existierende, aber eben nicht immer sozialistische Familiengeschichte der Werchows. Als offizielle Utopie und die Träume der Bewohner besonders weit auseinanderliegen, fällt die Mauer. Am Ende heißt es: &#8222;wird fortgesetzt&#8220;. Aber was eigentlich, weiß man nicht.</p>
<p><strong>Platz 5. (-) 36 Punkte</strong></p>
<p><strong>05</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge1.12qi4fr,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>PETER BUWALDA: Bonita Avenue</strong><br />
Roman. Aus dem Niederländischen übersetzt von Gregor Seferens.<br />
Rowohlt Verlag, 640 Seiten, € 24,95**<br />
&#8222;MEINST DU NICHT AUCH, Dass alles mit der Feuerwerkskatastrophe angefangen hat? Die hat alles kaputtgemacht. Danach ist es verdammt schnELL GEGangen, alles zum Teufel, verdammt, verdammt, verdammt.&#8220; Diese Mail ist komisch geschrieben, aber sie trifft den Kern. Eine schwierige Familie, ein geheimer Plan, ein Unglück, das ein ganzes Stadtviertel vernichtet.</p>
<p><strong>Platz 6 (-) 33 Punkte</strong></p>
<p><strong>06</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge3.1d0s8s7,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong><strong>PETER BUWALDA</strong> Die französische Kunst des Krieges</strong><br />
Roman. Aus dem Französischen übersetzt von Uli Wittmann.<br />
Luchterhand Literaturverlag, 768 Seiten, € 24,99**<br />
Frankreichs brutale koloniale Vergangenheit und die Probleme in den Vorstädten – das hängt eng zusammen. &#8222;Die Stille nach dem Krieg ist immer noch Krieg.&#8220; Selten hat ein Debut eine ganze Nation so beschäftigt wie dieses. Alexis Jenni hat dafür den Prix Goncourt bekommen.</p>
<p><strong>Platz 7 (-) 32 Punkte</strong></p>
<p><strong>07</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge5.s59f9i,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>JULIEN GRACQ: Aufzeichnungen aus dem Krieg</strong><br />
Tagebuch und Erzählung<br />
Aus dem Französischen übersetzt von Dieter Hornig.<br />
Literaturverlag Droschl, 192 Seiten, € 22,00**<br />
Julien Gracq verweigerte sich allen Ehrungen. Doch er galt unter den französischen Autoren als einer der größten. 2007 starb er fast hundertjährig. Jetzt erscheinen seine Erinnerungen an die Westfront 1940 – als Aufzeichnungen und als knappe, dichte Erzählung. &#8222;Fragen Sie mich, wie ich von meinen Büchern denke? Unendlich viel besser als Sie. Und unendlich viel schlechter.&#8220;</p>
<p><strong>Platz 8 (-) 31 Punkte</strong></p>
<p><strong>08</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge7.19fjpsk,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>JONAS LÜSCHER: Frühling der Barbaren</strong><br />
Novelle. C.H. Beck Verlag, 128 Seiten, € 14,95*<br />
Preising erzählt eine Geschichte mit Moral. Mit welcher, darüber darf man rätseln. Jedenfalls fliegt eine Gruppe verwöhnter Engländer am Beginn der Wirtschaftskrise zum Baden nach Tunesien. Und dann sind plötzlich die Banken pleite und die Konten leer.</p>
<p><strong>Platz 9 (-) 29 Punkte</strong></p>
<p><strong>09</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge9.n3ae51,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>DAVID VANN: Dreck</strong><br />
Roman. Aus dem amerikanischen Englischen übersetzt von Miriam Mandelkow.<br />
Suhrkamp Verlag, 296 Seiten, € 19,95*<br />
Bücher helfen nicht immer. Zumindest die Möwe Jonathan und Siddharta lassen ganz schön zu wünschen übrig für einen jungen Mann, der unter Frauen lebt, aber immer noch Jungfrau ist. Galen will mit allen Mitteln raus, aber wo ist das: Draußen?</p>
<p><strong>Platz 10 (-) 27 Punkte</strong></p>
<p><strong>010</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46geb.17ne22o,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>DAVID WAGNER: Leben</strong><br />
Rowohlt Verlag, 320 Seiten, € 19,95**<br />
&#8222;Das Bett lässt sich verstellen. Ich kann die Liegefläche anheben und senken und Kopf- und Fußteil anwinkeln, aber ich darf es mir, denke ich, nicht zu bequem machen. Sonst will ich am Ende nicht mehr aufstehen.&#8220; Die in Miniaturen erzählte und viel zu wahre Geschichte einer Organtransplantation.</p>
<p><strong>Persönliche Empfehlung</strong></p>
<p><strong>011</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ged.r3k168,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>im März von Hubert Winkels (Köln):</strong><br />
<strong>LISA KRÄNZLER: Nachhinein</strong><br />
Roman. Verbrecher Verlag, 272 Seiten, € 22,00<br />
&#8222;Wie schon in ihrem ersten Roman &#8222;Export A&#8220; schreibt die junge Künstlerin und Schriftstellerin Lisa Kränzler aus einer radikal subjektiven Perspektive. Es sind aufgewühlte Reden, rasende Betrachtungen, heftige Weltinterpretationen und -verwerfungen, die sich über die Seiten jagen. Hier ist es vor allem die Selbstrettungssuada eines Mädchens, das an seiner Freundin schuldig wird. &#8211; Und ein Sprachvirtuosentum der außergewöhnlichen Art auf Seiten der Autorin. Die Rage ist sprachlich so wohlkomponiert, dass der Roman selbst der Beleg dafür ist, dass Wut und Ressentiment und Rache und filigranes Sprachspiel miteinander gehen.&#8220; (Hubert Winkels)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>SWR-Bestenliste Februar 2013 &#8211; Die 11 lesenswertesten B&#252;cher in diesem Monat!</title>
		<link>https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-februar-2013-die-11-lesenswertesten-bcher-in-diesem-monat/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-februar-2013-die-11-lesenswertesten-bcher-in-diesem-monat/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 13:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Irina Liebmann]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Köhlmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Samuel Beckett]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ausgesucht von wirklichen Fachleuten: 30 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl – jeder vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Februar &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-februar-2013-die-11-lesenswertesten-bcher-in-diesem-monat/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Ausgesucht von wirklichen Fachleuten: 30 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl – jeder vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Februar folgendes Resultat (in Klammern die Position der Januar-Bestenliste)</strong></span></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/art_resource.php?sid=wdek.pj0a7e" alt="SWR Fernsehen Logo" /></p>
<p><strong>SWR-Bestenliste</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/art_resource.php?sid=13s4q.2h44420" alt="SWR-Bestenliste" /></p>
<p><strong>Hier folgen die Bücher vom Februar 2013:</strong></p>
<p><span id="more-7138"></span></p>
<p><strong>Platz 1 (-) 66 Punkte</strong></p>
<p><strong>01</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqd.qiopq9,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>DIRK KURBJUWEIT: Angst</strong><br />
Roman. Rowohlt.Berlin Verlag, 256 Seiten, € 18,95*<br />
Die Altbauwohnung ist ein Traum. Und als Architekt kann Randolph Tiefenthaler sie sich leisten. Doch im Souterrain haust in dürftigen Verhältnissen Herr Tiberius. Dessen Interesse an den besser gestellten Bürgern ist bedrohlich. Da entsinnt sich die gutsituierte Familie auf das lange verachtete Wissen der Väter: Not macht erfinderisch.</p>
<p><strong>Platz 2 (-) 60 Punkte</strong></p>
<p><strong>02</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqf.1358jho,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>IRINA LIEBMANN: Das Lied vom Hackeschen Markt</strong><br />
Drei politische Poeme<br />
Hanani Verlag, 110 Seiten, € 12,80*<br />
&#8222;In dieser Gegend hatte ich einmal gelebt, zwischen kaputten Fassaden und heruntergelassenen Rollläden und immer mit der Sehnsucht nach einem großen bürgerlichen Café. Dass dieser Traum sich erfüllt hatte, erschien fast wie ein Wunder.&#8220; Sie ist Berlinerin, erst im Osten, dann im Westen, dann in ganz Berlin. Die Hackeschen Höfe – das ist mehr als nur ihr Stammcafé, das ist Deutschland in einer Nussschale.</p>
<p><strong>Platz 3 (-) 52 Punkte</strong></p>
<p><strong>03</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqh.ndtgae,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>FERDINAND BENEKE: Die Tagebücher I</strong><br />
1792-1801<br />
Wallstein Verlag, 5 Bände, 2802 Seiten, € 98,00**<br />
Er war erfolgreicher Anwalt, Armenpfleger, passionierter Zeitungsleser, kannte fast jeden in Norddeutschland und führte leidenschaftlich Tagebuch. Ferdinand Beneke hat einen Schatz hinterlassen, der jetzt erst geborgen wurde: 7000 Seiten über den Alltag in den Gründerjahren des Bürgertums. &#8222;Es lebe alles, was Republikanisch gesinnt ist, weil das human ist! Es lebe Freiheit und Gleichheit!&#8220;</p>
<p><strong>Platz 4 (1) 50 Punkte</strong></p>
<p><strong>04</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqj.19pmr8t,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>PETER HANDKE / SIEGFRIED UNSELD: Der Briefwechsel</strong><br />
Suhrkamp Verlag, 798 Seiten, € 39,95*<br />
&#8222;Sehr geehrter Herr Handke&#8220;, &#8222;Sehr geehrter Herr Doktor&#8220;, &#8222;Lieber Peter&#8220;, &#8222;Lieber Siegfried&#8220; &#8211; Briefe aus 35 Jahren, ein nur sehr selten erschöpfter Verleger, ein nicht ganz einfacher Autor, Freunde, weil sie bei allen Spannungen eines teilen: den Dienst an der Literatur.</p>
<p><strong>Platz 5.-6. (-) 47 Punkte</strong></p>
<p><strong>05</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nql.2ms5sni,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>SAMUEL BECKETT: </strong><strong><br />
<strong>Weitermachen ist mehr, als ich tun kann</strong></strong><br />
Briefe 1929–1940<br />
Aus dem Englischen und Französischen übersetzt von Chris Hirte.<br />
Suhrkamp Verlag, 856 Seiten, € 39,95**<br />
James Joyce, Peggy Guggenheim und Sahnepudding. Samuel Beckett galt als knausrig mit Worten, als Meister des literarischen Minimalismus. Aber als Briefeschreiber war er außerordentlich wortreich. 15.000 Briefe sind von ihm bekannt. Der jetzt erschienene erste Band erzählt von dem schwierigen Start des Nobelpreisträgers und seiner Zeit in Frankreich und Deutschland.</p>
<p><strong>Platz 5.-6. (-) 47 Punkte</strong></p>
<p><strong>06</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqn.2d1l7l6,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>MICHAEL KÖHLMEIER: Die Abenteuer des Joel Spazierer</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 653 Seiten, € 24,90**<br />
Michael Köhlmeiers Reise in die Abgründe des 20. Jahrhunderts: Joel Spazierer wird in der Endphase der Stalin-Diktatur in Ungarn geboren, die Hälfte seiner Familie fällt der Paranoia einer &#8222;Ärzteverschwörung&#8220; zum Opfer, er flieht nach Wien und beginnt eine Karriere als Hochstapler, Verbrecher und Verführer, &#8222;..weil ich die Lüge als Überschrift zu meiner Existenz wähle.&#8220;</p>
<p><strong>Platz 7 (-) 43 Punkte</strong></p>
<p><strong>07</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqp.2rqlp53,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>VLADIMIR JABOTINSKY: Die Fünf</strong><br />
Roman. Aus dem Russischen übersetzt von Ganna-Maria Braungardt.<br />
Die Andere Bibliothek, 267 Seiten, € 36,00**<br />
Vladimir Jabotinskys Liebeserklärung an seine Heimat, das multikulturelle Odessa vor der russischen Revolution, erschien 1935: &#8222;Es war eine komische Stadt; aber auch Lachen ist Zärtlichkeit. Doch jenes Odessa gibt es vermutlich längst nicht mehr, und ich brauche nicht zu bedauern, dass ich nicht mehr dorthin gelangen werde.&#8220; Doch da war der Journalist und Gelehrte längst Wortführer der radikal rechten Zionisten geworden.</p>
<p><strong>Platz 8 (-) 34 Punkte</strong></p>
<p><strong>08</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqr.2gdlbgj,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>JONATHAN FRANZEN: Weiter weg</strong><br />
Essays. Aus dem Englischen übersetzt von Bettina Abarbanell,<br />
Wieland Freund, Dirk van Gunsteren und Eike Schönfeld.<br />
Rowohlt Verlag, 240 Seiten, € 19,95**<br />
Jonathan Franzen schreibt über das Fangen von Singvögeln, über den Unterschied zwischen Facebooks &#8222;Like&#8220;-Button und der Aussage &#8222;Ich liebe dich&#8220;. Er schreibt über Hornissen, über David Foster Wallace und über autobiographische Literatur. 21 alltagstaugliche, erhellende, freundliche Einblicke in die verwirrende Welt, in der wir leben.</p>
<p><strong>Platz 9.-10. (-) 30 Punkte</strong></p>
<p><strong>09</strong></p>
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<p><strong>RALPH DOHRMANN: Kronhardt</strong><br />
Roman. Ullstein Verlag, 928 Seiten, € 24,99**<br />
Wissen ist Macht, ist der Stiefvater überzeugt. Und als sein Stiefsohn Willem<br />
sich hinter den Büchern vergräbt, glaubt er fest an dessen Machtinstinkt. Dohrmanns Held aber, wir ahnen es, tendiert zum Müßiggang, und nicht zur Kronhardt‘schen Maschinenstickerei. Ralph Dohrmann pflegt in seinem Debüt ein fast ausgestorbenes Genre: den großen Bildungsroman. Willem will’s wissen.</p>
<p><strong>Platz 9.-10. (-) 30 Punkte</strong></p>
<p><strong>010</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqv.273oepn,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>JEANETTE WINTERSON: Warum glücklich statt einfach nur normal?</strong><br />
Aus dem Englischen übersetzt von Monika Schmalz.<br />
Hanser Berlin Verlag, 256 Seiten, € 18,90*<br />
So gruselig kann Kindheit sein. Jeanette Winterson sollte Missionarin werden, hatte ihre frömmelnde Adoptivmutter beschlossen. Aber sie begann zu lesen und wurde lesbisch. Buchverbrennungen, Teufelsaustreibungen – die Eltern fahren das volle Programm. &#8222;Ich wollte nicht in ihrer Nähe sein. Mein Vater war unglücklich. Meine Mutter war durcheinander. Wir waren wie Flüchtlinge in unserem eigenen Leben.&#8220;</p>
<p><strong>Persönliche Empfehlung</strong></p>
<p><strong>011</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqx.2hq8im3,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>im Februar von</strong> <strong>Wolfgang Werth (München):</strong><strong><br />
<strong>WASSILI GOLOWANOW: Die Insel </strong><br />
<strong>oder Rechtfertigung des sinnlosen Reisens</strong></strong><br />
Roman. Aus dem Russischen übersetzt von Eveline Passet.<br />
Matthes &amp; Seitz Berlin, 523 Seiten, € 29,90<br />
&#8222;Von einem, der fürchtete, das eigene Leben zu verfehlen und der darum auszog, seine Insel zu suchen und zu erkunden: Drei Expeditionen durch den &#8222;wilden Raum&#8220; von Kolgujew in der östlichen Barentssee erbrachten dem Moskauer Autor und weit herumgekommenen Journalisten Wassili Golowanow den Stoff für sein überaus vielschichtiges, anschauliches und gedankenreiches Buch in fünf Büchern, das es nicht nötig hat, auf dem Schutzumschlag als &#8222;Roman&#8220; ausgegeben zu werden.&#8220;<br />
(Wolfgang Werth)</p>
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