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	<title>SWR &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>SWR &#8211; Bestenliste März 2015</title>
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		<comments>https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-maerz-2015/#respond</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2015 12:33:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bestsellerliste]]></category>
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		<category><![CDATA[SWR - Bestenliste März 2015]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die SWR-Bestenliste März 2015. In dieser TopTen-Liste teilen sich diesmal gleich drei Bücher den Platz 10. 1 IAN McEWAN: Kindeswohl Roman. Aus dem Englischen von Werner Schmitz. Diogenes Verlag, 224 Seiten, € 21,90 Die Richterin Fiona Maye. Ihre Ehe ist &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-maerz-2015/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Die SWR-Bestenliste März 2015. In dieser TopTen-Liste teilen sich diesmal gleich drei Bücher den Platz 10.</p>
<div class="boxert10">
<div class="box-row">
<div class="boxc">1</div>
<div class="box"><b>IAN McEWAN: Kindeswohl</b> Roman. Aus dem Englischen von Werner Schmitz. Diogenes Verlag, 224 Seiten, € 21,90 Die Richterin Fiona Maye. Ihre Ehe ist am Boden. Und dann kommt der Fall dieses jungen Zeugen Jehovas: Darf er mit 17 über sein Leben entscheiden und eine Bluttransfusion einfach ablehnen? Darf sie über sein Leben entscheiden und die Transfusion erzwingen? Es geht ums Überleben oder um die Würde der freien Entscheidung.</div>
<div class="box">67 Punkte</div>
</div>
<div class="box-row">
<div class="boxc">2</div>
<div class="box"><b>STEFANO D’ARRIGO: Horcynus Orca</b> Roman. Aus dem Italienischen von Moshe Kahn. S. Fischer Verlag, 1.471 Seiten, € 58,00 Als das Buch vor 40 Jahren in Italien erschien, stand es für elf Jahre auf der Bestsellerliste. Es wurde ehrfürchtig beraunt als Antwort Italiens auf den &#8222;Ulysses&#8220; genauso wie auf Melvilles &#8222;Moby Dick&#8220;. Lange galt es als unübersetzbar. Fünf Tage einer Reise von Neapel nach Sizilien im Oktober 1943, am Ende des Zweiten Weltkriegs. &#8222;Es wäre nicht richtig, oder besser gesagt: Es wäre falsch, fahrlässig, kleinmütig, schwerhörig, blindäugig und unangemessen, über dieses Buch ohne eine gehörige Prise Pathos sprechen zu wollen: Was für ein Werk, was für eine Entdeckung!&#8220; (Hubert Spiegel)</div>
<div class="box">55 Punkte</div>
</div>
<p><span id="more-8231"></span></p>
<div class="box-row">
<div class="boxc">3</div>
<div class="box"><b>NORBERT SCHEUER: Die Sprache der Vögel</b> Roman. C.H. Beck Verlag, 238 Seiten, € 19,90 Ein Soldat aus der Eifel, stationiert in Afghanistan. Einer seiner Vorfahren war als Vogelkundler hier – er tritt in seine Spuren. &#8222;Ich glaube nicht, dass Vögel allein zum Zweck der Fortpflanzung singen. Irgendetwas existiert im Leben, das mehr ist als wir selbst und für das es keine Sprache gibt. Vielleicht liegt darin der Grund, dass Vögel singen.&#8220;</div>
<div class="box">51 Punkte</div>
</div>
<div class="box-row">
<div class="boxc">4</div>
<div class="box"><b>URSULA ACKRILL: Zeiden, im Januar</b> Roman. Verlag Klaus Wagenbach, 256 Seiten, € 19,90 Leontine Philippi schweigt. Aber sie schreibt die Stadtchronik von Zeiden, mitten im Kriegswinter 1941, als der Krieg näher kommt und die Rumäniendeutschen auf einmal von den Deutschen wirklich gewollt sind &#8211; als Soldaten nämlich. Ursula Ackrill wurde in Siebenbürgen geboren, studierte Germanistik und Theologie in Bukarest und lebt heute als Bibliothekarin und Schriftstellerin in Nottingham.</div>
<div class="box">48 Punkte</div>
</div>
<div class="box-row">
<div class="boxc">5</div>
<div class="box"><b>ARNO GEIGER: Selbstporträt mit Flusspferd</b> Roman. Hanser Verlag, 288 Seiten, € 19,90 &#8222;Arno Geiger hat einen unterhaltsamen, auch leicht lesbaren (Anti-)Bildungsroman verfasst, der gleichzeitig so genau und aktuell wie kaum ein anderer in diesem Frühjahr den Zeitnerv trifft. Denn die Gemütslage des 22-jährigen Julian, sein Zukunftsnebel, sein Dazwischenhängen, seine ruhelose Lethargie enthalten eine Wahrheit, an deren allgemeiner Gültigkeit der Leser nicht vorbeikommt.&#8220; (Ursula März)</div>
<div class="box">45 Punkte</div>
</div>
<div class="box-row">
<div class="boxc">6</div>
<div class="box"><b>MICHAEL WILDENHAIN: Das Lächeln der Alligatoren</b> Roman. Klett-Cotta Verlag, 242 Seiten, € 19,95 Erst ist es das &#8222;Lachen der Alligatoren&#8220;. Dann das &#8222;Bellen der Alligatoren&#8220;. Michael Wildenhain erzählt von Marta und Matthias, von einer Liebe in Zeiten der RAF: &#8222;Wenn sie mich entdeckt, bin ich verloren&#8220;.</div>
<div class="box">37 Punkte</div>
</div>
<div class="box-row">
<div class="boxc">7</div>
<div class="box"><b>MILAN KUNDERA: Das Fest der Bedeutungslosigkeit</b> Roman. Aus dem Französischen von Uli Aumüller. Hanser Verlag, 144 Seiten, € 16,90 &#8222;Alle sind sie auf der Suche nach der guten Laune&#8220;. Nach vielen Jahren ein neues Buch des 85-jährigen Autors von &#8222;Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins&#8220;. Früher war das Überleben in den totalitären Regimen des Ostblocks sein Thema – jetzt beginnt Kundera mit einer Nabelschau und feiert in seinem Alterswerk die Bedeutungslosigkeit als Schlüssel zur Weisheit und – eben &#8211; guter Laune.</div>
<div class="box">37 Punkte</div>
</div>
<div class="box-row">
<div class="boxc">8</div>
<div class="box"><b>MICHEL HOUELLEBECQ: Unterwerfung</b> Roman. Aus dem Französischen von Norma Cassau und Bernd Wilczek. DuMont Buchverlag, 272 Seiten, € 22,99 Paris als islamische Republik – ein gewagtes Denkspiel. Aber doch nur ein Buch. Dachte man. Es ist nach den Anschlägen von Paris plötzlich viel mehr daraus geworden. Und Michel Houellebecq, der Autor der philosophischen Groteske in grotesken Zeiten, bringt es mit seinem Roman auf die Titelseiten und in die Fernsehnachrichten.</div>
<div class="box">34 Punkte</div>
</div>
<div class="box-row">
<div class="boxc">9</div>
<div class="box"><b>TEJU COLE: Jeder Tag gehört dem Dieb</b> Roman. Aus dem Englischen von Christine Richter-Nilsson. Hanser Berlin Verlag, 176 Seiten, € 18,90 Das nigerianische Lagos: Korrupt, gewalttätig und sehr lebendig, eine Megacity auf einem Kontinent, der lange als schlafender Riese wahrgenommen wurde. Teju Cole, Amerikaner nigerianischer Abstammung, schrieb über seinen Aufenthalt dort einen Blog – In Nigeria erschienen die Texte erstmals 2007 als Buch, noch vor seinem großen Romanerfolg &#8222;Open City&#8220;. &#8222;Flüchtig wie ein Bild, das mit weit offener Blende aufgenommen wurde&#8220;.</div>
<div class="box">30 Punkte</div>
</div>
<div class="box-row">
<div class="boxc">10 &#8211; 12</div>
<div class="box"><b>DANILO KIŠ: Familienzirkus</b> Die großen Romane und Erzählungen<br />
Übersetzt von Ivan Ivanji, Anton Hamm, Katharina Wolf-Grießhaber. und Ilma Rakusa.<br />
Carl Hanser Verlag, 912 Seiten, € 34,90 Eine seltsame Sprache, eine seltsame Zeit. Vor 25 Jahren starb der jugoslawische Dichter Danilo Kiš. Bildreich und sinnlich führt er ein in die Welt des untergegangenen Jugoslawien. &#8222;Hast du Max Ahasverus gesehen?&#8220; platzte er heraus, so wie eine reife Pflaume in den Schlamm fällt. &#8222;Ja, Eduard, ja. Ich habe ihn gesehen. Er bot mir Schwanenflaum an. Madame, reiner Schwanenflaum gefällig?&#8220;</div>
<div class="box">25 Punkte</div>
</div>
<p><!-- Platz 10 - 12 --></p>
<div class="box-row">
<div class="boxc">10 &#8211; 12</div>
<div class="box"><b>ÉDOUARD LOUIS: Das Ende von Eddy</b> Roman. Aus dem Französischen von Hinrich Schmidt-Henkel. S. Fischer Verlag, 206 Seiten, € 18,99 &#8222;Schau mal, das ist Bellegueule, der Schwuli.&#8220; Der Autor, vom Protagonisten kaum zu trennen, hat darauf bestanden, dass sein Lebensbericht als &#8222;Roman&#8220; bezeichnet wird – wenn es doch nur einer wäre! So aber ist es die authentische Chronik einer unerträglichen</div>
<div class="box">25 Punkte</div>
</div>
<div class="box-row">
<div class="boxc">10 &#8211; 12</div>
<div class="box"><b>LYDIA TSCHUKOWSKAJA: Untertauchen</b> Roman. Aus dem Russischen von Swetlana Geier. Dörlemann Verlag, 256 Seiten, € 18,90 Ein Klassiker der oppositionellen russischen Samisdat-Literatur. Die Autorin gehörte zum Umfeld der Dichterin Anna Achmatowa und setzte sich später unter anderem für Alexander Solschenizyn ein. Ihr Mann verschwand 1937 im stalinistischen Terror: &#8222;Ich lebe. Das ist es. Ich lebe, ich lebe immer noch, obwohl man ihn mit Knüppeln ins Wasser getrieben hat. Er kam für einen Augenblick, um mir das vorzuwerfen.&#8220;</div>
<div class="box">25 Punkte</div>
</div>
</div>
<p>Quelle: <strong><a href="http://www.SWR.de/bestenliste" target="_blank">http://www.SWR.de/bestenliste </a></strong></p>
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		<title>SWR &#8211; Bestenliste November 2014</title>
		<link>https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-november-2014/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-november-2014/#respond</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2014 16:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Zehn ganz besondere Lesetips &#8211; die sollten Sie sich merken! Die unten aufgeführten 29 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-november-2014/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div style="width: 600px;"><span style="font-size: 24px;"><strong>Zehn ganz besondere Lesetips &#8211;<br />
die sollten Sie sich merken!</strong></span></div>
<div style="width: 600px;"><span style="font-size: 14px;">Die unten aufgeführten 29 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den November folgendes Resultat (in Klammern die Position der Oktober-Bestenliste):</span></div>
<div style="width: 600px;"></div>
<div style="width: 600px;"><span style="font-size: 14px;"><span id="more-8051"></span></span></div>
<div style="width: 600px;">
<p class="s2" style="padding-top: 14pt; padding-left: 5pt; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;"><strong>1.</strong><span class="h3"><strong>BOTHO STRAUSS:</strong> Herkunft </span><span class="h4">118</span></span></p>
<p class="s4" style="padding-left: 5pt; text-indent: 0pt; line-height: 14pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">(<span class="p">-)</span><span class="s5">Carl Hanser Verlag, 96 Seiten, € 14,90**</span><strong>P</strong><strong>unkte</strong></span></p>
<p style="padding-top: 14pt; padding-left: 5px; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">„Es ist ein kleines, ein schmales Buch, und es ist ein großes Buch, weil Botho Strauß darin nicht nur von seiner eigenen Kindheit erzählt, sondern das Erinnern schlechthin behandelt, indem er zeigt, dass es uns Menschen so nötig und unentbehrlich ist wie Nahrung, Liebe, Schlaf.“ (Hubert Spiegel)</span></p>
<p class="s2" style="padding-top: 16pt; padding-left: 5pt; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;"><strong>2.<span class="s3">-3. </span></strong><span class="h3"><strong>THOMAS HETTCHE:</strong> Pfaueninsel </span><span class="h4">36</span></span></p>
<p class="s4" style="padding-left: 5pt; text-indent: 0pt; line-height: 14pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">(<span class="p">2.)</span><span class="s5">Roman. Kiepenheuer &amp; Witsch, 352 Seiten, € 19,99*</span><strong>P</strong><strong>unkte</strong></span></p>
<p style="padding-top: 14pt; padding-left: 5px; text-indent: 0pt; line-height: 11pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">&#8222;Schloßfräulein, dachte Marie und begann zu weinen, war sie nur in dieser Welt der Lüge, in der wirklichen aber ein Monster.&#8220; Wie soll man leben als Zwerg in einer künstlichen Naturidylle von Königs Gnaden? Thomas Hettches Roman fragt nach dem richtigen Leben im falschen Bauernhof.</span></p>
<h3 style="padding-top: 14pt; padding-left: 5px; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">REINER STACH: Kafka<span class="h4">36</span></span></h3>
<p class="s4" style="padding-left: 5pt; text-indent: 0pt; line-height: 14pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">(<span class="p">-)</span><span class="s5">Die frühen Jahre</span></span></p>
<p class="s5" style="padding-left: 5px; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">S. Fischer Verlag, 608 Seiten, € 34,00**</span></p>
<p class="s7" style="padding-left: 5pt; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">Punkte</span></p>
<p style="padding-left: 5px; text-indent: 0pt; line-height: 11pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">Beschreibung eines Kampfs, einer Jugend, einer Zeit. Der dritte Teil von Reiner Stachs großer Kafka-Biographie ist eigentlich der erste: Kindheit, Schule, Familie, frühe Freunde des wortmächtigen Abandonikers.</span></p>
<p class="s2" style="padding-left: 5pt; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;"><strong>4.</strong><span class="h3"><strong>WOLFGANG HERRNDORF:</strong> Bilder deiner großen Liebe</span><span class="h4">35</span></span></p>
<p class="s4" style="padding-top: 1pt; padding-left: 5pt; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">(<span class="p">-)</span><span class="s5">Roman. Rowohlt Berlin Verlag, 144 Seiten, € 16,95*</span><strong>P</strong><strong>unkte</strong></span></p>
<p style="padding-left: 5px; text-indent: 0pt; line-height: 11pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">Die Fortsetzung der großen Road Novel „Tschick“, nach dem Selbstmord des krebskranken Autors herausgegeben von Kathrin Passig und Marcus Gärtner: „Der Abgrund zerrt an mir. Aber ich bin stärker. Ich bin nicht verrückt. … ich bin dieselbe. Ich bin das Kind.“ (S.128)</span></p>
<p class="s2" style="padding-left: 5pt; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;"><strong>5.<span class="s3">-6. </span></strong><span class="h3"><strong>MARCEL BEYER:</strong> Graphit </span><span class="h4">34</span></span></p>
<p class="s4" style="padding-left: 5pt; text-indent: 0pt; line-height: 14pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">(<span class="p">-)</span><span class="s5">Gedichte. Suhrkamp Verlag, 207 Seiten, € 21,95**</span><strong>P</strong><strong>unkte</strong></span></p>
<p style="padding-left: 5px; text-indent: 0pt; line-height: 11pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">Für Marcel Beyer, gerade mit dem Oskar Pastior Preis ausgezeichnet, sind Gedichte &#8222;Forschung – auf einem anderen Gebiet als der Naturwissenschaft, mit anderen Mitteln, einem anderen Gegenstand natürlich, aber in der Bewegung ähnlich.&#8220; Dem folgen auch die Gedichte des neuen Bandes.</span></p>
<p class="s2" style="padding-left: 5pt; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;"><strong>5<span class="s3">.-6. </span></strong><span class="h3"><strong>MICHAEL KLEEBERG:</strong> Vaterjahre</span><span class="h4">34</span></span></p>
<p class="s4" style="padding-left: 5pt; text-indent: 0pt; line-height: 14pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">(<span class="p">3.)</span><span class="s5">Roman. DVA, 512 Seiten, € 24,99* </span><strong>P</strong><strong>unkte</strong></span></p>
<p style="padding-left: 5px; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">Die bürgerliche Existenz erfordert ein Leben wie ein Hochseilartist. Michael Kleeberg</span></p>
<p style="padding-top: 3pt; padding-left: 5px; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">erzählt auch im zweiten &#8222;Charly Renn&#8220;-Roman nach &#8222;Karlmann&#8220; virtuos und so klug wie komisch vom Leben als Mann. „Hanseatische Pfeffersäcke, lest dieses Buch! Michael Kleeberg hat mit &#8222;Vaterjahre&#8220; einen furiosen Hamburg-Roman geschrieben, der herrlich boshaft vom arriviert-bürgerlichen Leben erzählt.“ (Ijoma Mangold)</span></p>
<ol id="l1">
<li style="padding-top: 14pt; padding-left: 5px; text-align: left;">
<h3 style="display: inline;"><span style="font-size: 14px;">HANS MAGNUS ENZENSBERGER: Tumult <span class="h4">33</span></span></h3>
<p class="s4" style="padding-left: 5pt; text-indent: 0pt; line-height: 14pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">(<span class="p">-)</span><span class="s5">Suhrkamp Verlag, 287 Seiten, € 21,95*</span><strong>P</strong><strong>unkte</strong></span></p>
<p style="padding-top: 14pt; padding-left: 5px; text-indent: 0pt; line-height: 11pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">„Hans Magnus Enzensberger hat sich immer getarnt. Er ist nie zu fassen gewesen. Alle seine Spuren – den Angry Young Man, den Revoluzzer, den intellektuellen Perlgeist – hat er immer sofort wieder verwischt. Wenn er nun eine Autobiografie schreibt, muss man auf allerhand gefasst sein.“ (Helmut Böttiger)</span></p>
</li>
<li style="padding-top: 11pt; padding-left: 5px; text-align: left;">
<h3 style="display: inline;"><span style="font-size: 14px;"><a class="s8" href="http://www.hanser-literaturverlage.de/autoren/autor.html?id=31426" target="_blank">KAREN KÖHLE</a>R: Wir haben Raketen geangelt<span class="h4">28</span></span></h3>
</li>
</ol>
<p class="s4" style="padding-left: 5pt; text-indent: 0pt; line-height: 14pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">(<span class="p">8.)</span><span class="s5">Erzählungen. Carl Hanser Verlag, 240 Seiten, € 19,90**</span><strong>P</strong><strong>unkte</strong></span></p>
<p style="padding-top: 14pt; padding-left: 5px; text-indent: 0pt; line-height: 11pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">Was „dieses Debüt besitzt und was es so sympathisch macht, das sind vor allem zwei Eigenschaften: echtes Temperament und künstlerische Autonomie. Diese Debütantin schmiegt sich nicht in bewährte Muster. Sie strickt an unverkennbar eigenen. … Reden wir nicht darum herum: Da ist Meisterschaft am Werk.“ (Ursula März)</span></p>
<p class="s2" style="padding-top: 16pt; padding-left: 5pt; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;"><strong>9<span class="s3">.-10. </span></strong><span class="h3"><strong>ESTHER KINSKY:</strong> Am Fluß </span><span class="h4">26</span></span></p>
<p class="s4" style="padding-left: 5pt; text-indent: 0pt; line-height: 14pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">(<span class="p">-)</span><span class="s5">Roman. Verlag Matthes &amp; Seitz Berlin, 387 Seiten, € 22,90 ** </span><strong>P</strong><strong>unkte</strong></span></p>
<p style="padding-top: 14pt; padding-left: 5px; text-indent: 0pt; line-height: 11pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">Man kann sich einer Stadt nähern, als wäre es eine Wildnis, die einen gleichermaßen begeistert und einschüchtert – Esther Kinsky schreibt über Flüsse und Städte ihres Lebens<span style="color: #ff0000;">: </span>&#8222;Manchmal standen sogar kleine Möbelstücke am Straßenrand, ich hätte sie gut gebrauchen können, aber ich fürchtete mich davor, mit ihnen ein Schicksal bei mir eintreten zu lassen, das sich breitmachen würde. Es würde in einer Ecke sitzen, erst leise, dann immer selbstbewusster, mit den Füßen wippen und am Ende gar rauchen und plaudern wollen.&#8220;</span></p>
<h3 style="padding-top: 14pt; padding-left: 5px; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">REGINA SCHEER: Machandel<span class="h4">26</span></span></h3>
<p class="s4" style="padding-left: 5pt; text-indent: 0pt; line-height: 14pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">(<span class="p">-)</span><span class="s5">Roman. Knaus Verlag, 480 Seiten, € 22,99** </span><strong>P</strong><strong>unkte</strong></span></p>
<p style="padding-left: 5px; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">Im Gutshof des Mecklenburger Dorfs Machandel kreuzen sich 1943 viele Lebenswege.</span></p>
<p style="padding-left: 5px; text-indent: 0pt; line-height: 11pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">„Todesgefahr. Lebensgefahr. Beides bedeutete dasselbe“. Jahrzehnte später, kurz vor dem Mauerfall, übernimmt Clara eine alte Bauernkate im Dorf. Die Renovierung wird zur Reisein die Vergangenheit Ostdeutschlands. Regina Scheer, Jahrgang 1950, erzählt in ihrem Debüt eine vielstimmige Geschichte von den 30er Jahren bis heute.</span></p>
<p class="s3" style="padding-left: 5px; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">*Persönliche Empfehlung im November von Ursula März (Berlin):</span></p>
<h3 style="padding-left: 5px; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">ITALO SVEVO: Ein gelungener Streich</span></h3>
<p class="s5" style="padding-left: 5px; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">Erzählungen. Aus dem Italienischen von Barbara Kleiner.</span></p>
<p class="s5" style="padding-left: 5px; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">Manesse Verlag, 480 Seiten, € 24,95</span></p>
<p class="s10" style="padding-left: 5px; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">“Die langen Jahre, die Italo Svevo als Geschäftsführer einer Lackfabrik in der Wirtschaftswelt verbrachte, gingen an seinem literarischen Bewusstsein nicht spurlos vorüber. Der moderne Klassiker aus Triest war hochempfindlich für die Bedeutung des Geldes, für das Eindringen des ökonomischen Prinzips in sämtliche Bereiche des menschlichen Lebens und seiner moralischen Konflikte, ob sie das Rauchen von Zigaretten oder die Liebe zu Frauen betreffen. In diesen neu übersetzten, in den ersten zwei Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts entstandenen Erzählungen erweisen sich Svevos sehr schwache und sehr komische Helden als Vorläufer des zeitgenössischen homo oeconomicus.“</span></p>
<p class="s10" style="padding-top: 3pt; padding-left: 5px; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">(Ursula März)</span></p>
<p class="s1" style="padding-top: 3pt; padding-left: 253pt; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">*** (vermutlich) schwierigere Lektüre</span></p>
<p class="s1" style="padding-left: 256pt; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">** (vermutlich) mittelschwere Lektüre</span></p>
<p class="s1" style="padding-left: 262pt; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;">* (vermutlich) leichtere Lektüre</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="padding-left: 132pt; text-indent: 0pt; text-align: left;"><span style="font-size: 14px;"><a class="a" href="http://www.swr.de/bestenliste" target="_blank">http://www.SWR.de/bestenliste</a></span></p>
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