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	<title>Lyrik &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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	<item>
		<title>Kein Rettungsmittel als die Liebe     von Katharina Mommsen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Dec 2013 16:52:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Schiller]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Weimarer Klassik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Goethes und Schillers Bündnis im Spiegel ihrer Dichtungen! Die Freundschaft zwischen Goethe und Schiller &#8211; weit mehr als ein Zweckbündnis? Zum 85. Geburtstag der großen Goethe-Forscherin &#8222;Leben Sie wohl und lieben mich, es ist nicht einseitig.&#8220; (Goethe an Schiller am &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/kein-rettungsmittel-als-die-liebe-von-katharina-mommsen/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Goethes und Schillers Bündnis im Spiegel ihrer Dichtungen!</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/12/5b3hu0po.jpg"><img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline; border: 0px;" title="5b3hu0po" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/12/5b3hu0po_thumb.jpg" alt="5b3hu0po" width="294" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: medium;">Die Freundschaft zwischen Goethe und Schiller &#8211; weit mehr als ein Zweckbündnis?<br />
Zum 85. Geburtstag der großen Goethe-Forscherin</span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong><em>&#8222;Leben Sie wohl und lieben mich, es ist nicht einseitig.&#8220; (Goethe an Schiller am 18. März 1795)</em></strong></span></p>
<p>Zum Glück gab es damals weder Telefon noch Handy – sonst wäre heute möglicherweise die ganz besondere Beziehung von Goethe und Schiller in ein falsches Licht geraten … So aber war jede Kommunikation – außer der mündlichen – nur schriftlich möglich, ist weitgehend erhalten und musste ‘nur’ noch richtig gelesen und verstanden werden..</p>
<p>Überraschenderweise lässt sich am Beispiel nur weniger Gedichte – wenn man sie aufmerksam liest und mit biografischen Daten und Briefen verknüpft  -bereits ein fast detailgetreues Bild mosaikartig zusammensetzen, dass man die gemeinsamen Jahre der beiden größten deutschen Dichter wie einen Film an sich vorüberziehen lassen kann.</p>
<p>Warum und wie war die tiefe Beziehung und Liebe der beiden durchaus nicht einseitig?  Schiller, der zehn Jahre Jüngere, hatte schon lange eine Art Hass-Liebe zu Goethe, dem er zu gern persönlich begegnet wäre, entwickelt. Das kann man heute nur noch gerührt belächeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-7499"></span></p>
<p>Wenn man weiß, dass hier, aus einem eher unverbindlichen <strong>ersten  Gespräch &#8211; das am 20. Juli 1794 stattfand</strong>, sehr schnell eine enge und folgenreiche Verflechtung und Verzahnung werden sollte, die erst nach zehn Jahren mit Schillers Tod endete&#8230; Wir wissen sogar, dass es dabei um die Metamorphose der Pflanze ging, genauer um die <em><strong>URPFLANZE</strong></em> mit der sich Goethe damals intensiv beschäftigte.  <strong>Sie konnten über alles, nicht nur über Dichtung reden</strong>.</p>
<p>Wo frühere Biographen in Goethes und Schillers Verbindung oft nur das bloße Zweckbündnis sahen und selbst in jüngster Zeit der Fokus eher auf die &#8222;gemeinsame Lebensarbeit&#8220; gerichtet wurde, deckt Katharina Mommsen noch ganz andere, bisher verborgene Dimensionen des einzigartigen Dichterbundes auf:</p>
<p>In vielen Liebesgedichten, die die Freunde einander insgeheim zueigneten, und in chiffrierten Zeugnissen gegenseitiger Zuneigung ist ein geheimer Dialog zu entdecken, der den innersten Grund ihrer Partnerschaft offenbart. Aber man lernt es zu begreifen! Denn: Was einem auch sonst im Leben sehr selten, eher wohl nie geschenkt wird, ist ein Mensch, der vollendet zu dem passt, was einen einzelnen Menschen im Kern ausmacht. Das Normale ist, dass jeder – über ganz weite persönliche Bereiche – wohl einsam bleiben muss.</p>
<p>Heute ist man ja schnell bei de Hand, zu kommentieren, dass die Liebe  zwischen Männern eben &#8211; Homosexualität sei. Was man auch damit sagen will.  Ich empfinde besonders diese, aber auch jede andere Form von Liebe  als ein Geschenk.  Überwiegend Ausnahmepersonen sind so begabt, was hier im Kapitel &#8222;Unsere Winckelmanniana&#8220;gezeigt wird, in dem Goethe das Besonderssein Winckelmanns würdigt.  Damals war das mehr als mutig; vielleicht begriff man aber erst nach und nach, was gemeint war. Und heute? Bei Hugo Loetscher oder Golo Mann las ich es: Es sei eben Liebe &#8211; und sonst nichts. Katharina Mommsen zeigt uns sehr schön, dass es, in beider Überlegungen beispielsweise zur Kunst, die scheinbar gegensätzliche Pole zu sein scheinen, tatsächlich Übereinstimmungen fundamentaler Art gibt. Sie zeigt es am Beispiel von Goethes Mährchen und Schillers Ästhetischen Briefen.</p>
<p>Die deutsch-amerikanische Literaturwissenschaftlerin lenkt den Blick auf die Geburt der Weimarer Klassik aus dem Geist des platonischen Eros. Dicht an den Texten lässt sich das gemeinsame Ringen um Wiedergewinnung antiken Geistes verfolgen, das nicht nur Sehen, Denken und Schreiben der Dichter, sondern auch ihr Gefühlsleben verwandelte.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Dieses Buch Katharina Mommsens ist wirklich als ein Ereignis zu bezeichnen!</span></strong> Ihre ganz besondere Art der Textanalyse zeigt, dass man auch heute noch lesbare, geradezu spannende Essays schreiben kann, die sich mehr als wohltuend von den oft verquasten, eitlen Wort- und Satzungetümen abheben, die seit den 70er und 80er Jahren so sehr in Mode gekommen sind, die man oft, nur wenige Jahre nach deren Abfassung, überhaupt nicht mehr nachvollziehen kann.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Katharina Mommsen  macht es möglich, dass man die mehr als zweihundertfünfzig Jahre, die dazwischen liegen, überhaupt nicht mehr spürt</span></strong>, wohl aber Zugang bekommt, zu dem, was das einzigartige Bündnis der beiden ausmacht. Das war viel mehr als nur ein Zweck- und Arbeitsbündnis, sondern eine überaus fruchtbare Zweisamkeit, die beide tatsächlich verändere und in ihrem Werk bis heute weiterlebt.</p>
<p>Aber noch etwas anderes war Schiller und Goethe täglich bewusst: Ihre Gemeinschaft war ihnen vom Schicksal wohl nur zögerlich gegeben: Sie war – durch die Krankheit Schillers bedingt – von vornherein nur endlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><em>Nänie</em></p>
<p>Auch das Schöne muß sterben! Das Menschen und Götter bezwinget,<br />
Nicht die eherne Brust rührt es des stygischen Zeus.<br />
Einmal nur erweichte die Liebe den Schattenbeherrscher,<br />
Und an der Schwelle noch, streng, rief er zurück sein Geschenk.<br />
Nicht stillt Aphrodite dem schönen Knaben die Wunde,<br />
Die in den zierlichen Leib grausam der Eber geritzt.<br />
Nicht errettet den göttlichen Held die unsterbliche Mutter,<br />
Wann er, am skäischen Tor fallend, sein Schicksal erfüllt.<br />
Aber sie steigt aus dem Meer mit allen Töchtern des Nereus,<br />
Und die Klage hebt an um den verherrlichten Sohn.<br />
Siehe! Da weinen die Götter, es weinen die Göttinnen alle,<br />
Daß das Schöne vergeht, daß das Vollkommene stirbt.<br />
Auch ein Klaglied zu sein im Mund der Geliebten ist herrlich;<br />
Denn das Gemeine geht klanglos zum Orkus hinab.</p></blockquote>
<h5></h5>
<p>Schillers <em>Nänie</em> erschien erstmals 1800 im Band <em>Gedichte von Friedrich Schiller, Erster Theil</em> und entstand vermutlich 1799, kurz vor dessen Drucklegung. Es stammt also aus der Zeit der Weimarer Klassik, deren Literatur sich mit griechischen Epen und Mythen auseinandersetzte, den Idealen antiker Ästhetik folgte und Formen antiker Dichtkunst übernahm.</p>
<p>Als unmittelbare Einflüsse Schillers gelten <strong><span style="text-decoration: underline;">Goethes Gedicht <em>Euphrosyne</em></span></strong>, das inhaltliche und formale Parallelen zur <em>Nänie</em> aufweist und in Schillers <em>Musen-Almanach für das Jahr 1799</em> erschienen war, sowie <strong><span style="text-decoration: underline;">Goethes <em>Achilleis</em></span></strong> und Schillers Auseinandersetzung mit dem „Tod des Schönen“ im Rahmen seiner Arbeit an <em>Wallensteins Tod</em>. Der kunstphilosophische Gehalt des Gedichts zeugt von der Beschäftigung des Dichters mit Karl Philipp Moritz&#8216; <em>Über die bildende Nachahmung des Schönen</em> (1788).</p>
<p>Bereits aus den hier erwähnten Texten kann man erkennen, dass es auch über ihre Gedichte eine enge Kommunikation der beiden gab.</p>
<blockquote><p>Das wird in diesem Buch von Katharina Mommsen auf faszinierende Weis geschildert; man sollte es lesen, und sich wieder einmal selbst die Zeit nehmen Gedichte – auch laut &#8211;  zu lesen und zu verstehen.  Gerade das Schöne, das einem hier begegnet, ist eben  nicht vergänglich  und einiges davon verankert sich auch im Leser auf unerwartete, wohltuende Weise.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kein Rettungsmittel als die Liebe &#8211; von Mommsen, Katharina;<br />
gebunden<br />
Schillers und Goethes Bündnis im Spiegel ihrer Dichtungen. 400 S. m. 53 Abb. 740g , in deutscher Sprache.<br />
2010   Wallstein  ISBN 3-8353-0761-4  ISBN 978-3-8353-0761-2 | 28.00 EUR</p>
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		</item>
		<item>
		<title>SWR-Bestenliste: Die 10 besten B&#252;cher im April!</title>
		<link>https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-die-10-besten-bcher-im-april/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-die-10-besten-bcher-im-april/#respond</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 15:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Literarisches Leben: Wieder mal zehn wunderbare Bücher &#8211; Lesefreude erster Klasse! Das preisgekrönte Werk auch auf Platz 1 der SWR-Bestenliste© DuMont 25.03.2013SWR-Bestenliste April Platz Eins für Hilary Mantels historischen Roman &#8222;Falken&#8220; Hilary Mantel führt mit &#8222;Falken&#8220; (DuMont), dem preisgekrönten zweiten &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-die-10-besten-bcher-im-april/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Literarisches Leben: Wieder mal zehn wunderbare Bücher &#8211; Lesefreude erster Klasse!</h3>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Falken.jpg.890529.jpg"><img style="margin: 0px 15px 7px 0px; display: inline;" title="Das preisgekrönte Werk auch auf Platz 1 der SWR-Bestenliste" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Falken.jpg.890524.jpg" alt="Das preisgekrönte Werk auch auf Platz 1 der SWR-Bestenliste" align="left" /></a>Das preisgekrönte Werk auch auf Platz 1 der SWR-Bestenliste© DuMont</p>
<h4>25.03.2013SWR-Bestenliste April</h4>
<h5>Platz Eins für Hilary Mantels historischen Roman &#8222;Falken&#8220;</h5>
<p>Hilary Mantel führt mit &#8222;Falken&#8220; (DuMont), dem preisgekrönten zweiten Band ihrer Cromwell-Trilogie, die SWR-Bestenliste im April an. David Wagner, Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse in diesem Jahr, landet mit &#8222;Leben&#8220; (Rowohlt) auf dem zweiten Platz.</p>
<p>Hilary Mantel gelang mit &#8222;Falken&#8220; (Originaltitel: &#8222;Bring up the Bodies&#8220;), dem zweiten Band ihrer Tudor-Trilogie, im vergangenen Jahr, was zuvor noch kein Autor schaffte: den Man Booker Prize und die Auszeichnung als Costa Book of the Year in einem Jahr zu gewinnen. Bereits für den ersten Band ihrer Trilogie, deutscher Titel &#8222;Wölfe&#8220; (DuMont), hatte sie 2009 den Man Booker Prize erhalten. In der  SWR-Bestenliste des April steigt sie neu auf dem ersten Platz ein.  Auf den zweiten Platz springt David Wagner mit &#8222;Leben&#8220; (Rowohlt), einer &#8222;in Miniaturen erzählten und viel zu wahren Geschichte einer Organtransplantation&#8220;.</p>
<p>Weitere Neueinsteiger in der SWR-Bestenliste im April sind: Hermann Kurzke mit &#8222;Georg Büchner&#8220; (Platz 3; C. H. Beck), Reinhard Jirgl mit &#8222;Nichts von euch auf Erden&#8220; (Platz 6; Hanser), Nico Bleutge mit seinem Gedichtband &#8222;verdecktes gelände&#8220; (Platz 7-8; C. H. Beck), Botho Strauss mit &#8222;Die Fabeln von der Begegnung&#8220; (Platz 7-8; Hanser), Dino Buzzati mit &#8222;Die Tatarenwüste&#8220; (Platz 9; Die Andere Bibliothek) und Ernst-Wilhelm Händler mit &#8222;Der Überlebende&#8220; (Platz 10; S. Fischer)</p>
<p><span style="font-size: large;"><em>Wie jeden Monat haben hier 31 Literaturkritikerinnen und -kritiker – vier Buch-Neuerscheinungen genannt, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen Was da genannt wird, is the best from the best. Vor allem: für jeden ist was dabei!</em></span> . .</p>
<h5>Das sind die Bücher der SWR-Bestenliste  April 2013:</h5>
<p><span id="more-7226"></span></p>
<h5>Chart<br />
Bestenliste<br />
Titel</h5>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
1<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4164726.jpg.880308.jpg" alt="" border="0" /><br />
Mantel, Hilary<br />
<strong>Falken</strong><br />
DuMont Buchverlag &#8211; gebunden, 22,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8321-9698-1</p>
<p>Anne Boleyn wird der Kopf abgeschlagen. An der Geschichte lässt sich nichts mehr ändern. Aber Hilary Mantel erzählt sie so, als sei sie eben erst passiert: Heinrich VIII. und sein Kanzler Thomas Cromwell reloaded.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
2<br />
10<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4183901.jpg.876258.jpg" alt="" border="0" /><br />
Wagner, David<br />
<strong>Leben</strong><br />
Rowohlt &#8211; gebunden, 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-498-07371-8</p>
<p>&#8222;Das Bett lässt sich verstellen. Ich kann die Liegefläche anheben und senken und Kopf- und Fußteil anwinkeln, aber ich darf es mir, denke ich, nicht zu bequem machen. Sonst will ich am Ende nicht mehr aufstehen.&#8220; Die in Miniaturen erzählte und viel zu wahre Geschichte einer Organtransplantation.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
3<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Georg_B%FCchner.jpg.jpg.890464.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kurzke, Hermann<br />
<strong>Georg Büchner</strong><br />
Beck, C H &#8211; gebunden, 29,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-406-64493-1</p>
<p>Ein Forscherleben lang hat Hermann Kurzke sich mit Georg Büchner beschäftigt. Jetzt, zum 200. Geburtstag, zieht er das Lektüre anregende Fazit: &#8222;Wir haben die Festung Büchner mit allen Mitteln berannt, aber sie nicht nehmen können. Wir haben das flüchtige Wild Büchner gejagt, aber nicht erlegt. Das Staunen ist eher noch größer geworden.&#8220;</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_no.gif" alt="keine Änderung" /><br />
4<br />
4<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4215891.jpg.876230.jpg" alt="" border="0" /><br />
Meinhardt, Birk<br />
<strong>Brüder und Schwestern</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 24,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-24119-0</p>
<p>Die DDR der 70er und 80er Jahre und die immer real existierende, aber eben nicht immer sozialistische Familiengeschichte der Werchows. Als offizielle Utopie und die Träume der Bewohner besonders weit auseinanderliegen, fällt die Mauer. Am Ende heißt es: &#8222;wird fortgesetzt&#8220;. Aber was eigentlich, weiß man nicht.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
<a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783446241190/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
5<br />
3<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4036199.jpg.822842.jpg" alt="" border="0" /><br />
Dohrmann, Ralph<br />
<strong>Kronhardt</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 24,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08878-0</p>
<p>Wissen ist Macht, ist der Stiefvater überzeugt. Und als sein Stiefsohn Willem<br />
sich hinter den Büchern vergräbt, glaubt er fest an dessen Machtinstinkt. Dohrmanns Held aber, wir ahnen es, tendiert zum Müßiggang, und nicht zur Kronhardt‘schen Maschinenstickerei. Ralph Dohrmann pflegt in seinem hinreißenden Debüt ein fast ausgestorbenes Genre: den großen Bildungsroman. Willem will&#8217;s wissen.Dieses Buch, so wünsche ich es Ihnen allen, sollten Sie unbedingt lesen. Sowas Schönes hatten wir schon lange nicht mehr! Demnächst schreibe ich ausführliche Rezension dazu.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
6<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4215897.jpg.890468.jpg" alt="" border="0" /><br />
Jirgl, Reinhard<br />
<strong>Nichts von euch auf Erden</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 27,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-24127-5</p>
<p>Die Welt im 25. Jahrhundert, Menschen auf dem Mars, pazifistische Mutanten auf der Erde. Büchner-Preisträger Reinhard Jirgl wagt das ganz große Panorama, &#8222;eine Vermischung von Hochkultur und Fantasy-Momenten, wie sie im Moment kein anderer so anspielungsreich konzipieren kann. Dieser Autor ist im gegenwärtigen Literaturbetrieb eine einsame Größe.&#8220; (Helmut Böttiger)</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
<a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783446241275/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
7<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Verdecktes_Gel%E4nde.jpg.jpg.890472.jpg" alt="" border="0" /><br />
Bleutge, Nico<br />
<strong>verdecktes gelände</strong><br />
Beck, C H &#8211; gebunden, 14,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-406-64678-2</p>
<p>Die vielleicht schönste Überschrift eines Kapitels lautet: &#8222;Fischhaare finden&#8220;. &#8222;Grau&#8220; und &#8222;feucht&#8220; sind ansonsten die am häufigsten verwendeten Adjektive in diesen Gedichten.<br />
Nico Bleutges runderneuerte Naturlyrik (die manchmal auch in der Stadt spielt) passt sich dem Winterende an. Sie verschafft dennoch, was sonst nur der Frühling kann: eine Ahnung vom Glück.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
8<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4215936.jpg.890476.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>Die Fabeln von der Begegnung</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 19,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-24180-0</p>
<p>&#8222;Nichts fasziniert Botho Strauß mehr als das Mysterium der Liebe. Die Liebe als Illusionsmaschine, als Täuschungs- und Verletzungsmaschine. Er sucht gewissermaßen nach dem Übelsten und Niederträchtigsten der Liebe. Was er der Gegenwart vorwirft ist eher, dass sie das Harte und Extreme gar nicht mehr wagt und deswegen die Liebe in ihrer Radikalität verfehlt.&#8220; (Ijoma Mangold in &#8222;Literatur im Foyer&#8220;)</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
<a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783446241800/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
9<br />
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Buzzati, Dino<br />
<strong>Die Tatarenwüste</strong><br />
AB &#8211; Die Andere Bibliothek &#8211; gebunden im Schuber, 34,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-8477-0333-4</p>
<p>Giovanni Drogo soll die Festung am Wüstenrand halten gegen einen Angriff, der nie kommt. Seine selbstvergessene Standhaftigkeit erreicht literarische Qualitäten. Italien trifft Kafka. Eine große Parabel der 40er Jahre auf das im Herrschaftswahn erstickende Italien Mussolinis und auf das menschliche Schicksal, geschrieben von der Reporterlegende des &#8222;Corriere della Sera&#8220;.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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10<br />
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<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4185538.jpg.890484.jpg" alt="" border="0" /><br />
Buzzati, Dino<br />
<strong>Der Überlebende</strong><br />
S. FISCHER &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-029910-9</p>
<p>Selbstverständlich sind S-Bots nur Roboter. Mehr auf keinen Fall. Oder? Der Ich-Erzähler arbeitet im Geheimen an der Menschwerdung seiner Geschöpfe. Und erfährt durch sein Roboterlabor mehr über das Leben heute als uns lieb sein kann. Frei nach Wittgenstein: Die Welt ist alles, was im freien Fall ist</p>
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		<title>Drei Rilke-Gedichte f&#252;r Sie</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2012 15:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Maria Rilke]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Manchmal schicken meine Leser mir Gedichte die ihnen gut gefallen.  Ich geb’ sie Ihnen weiter. Sie können mir auch welche schicken! Klicken und lesen! Herbsttag Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/drei-rilke-gedichte-fr-sie/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Century Gothic; font-size: large;"><strong>Manchmal schicken meine Leser mir Gedichte die ihnen gut gefallen.  Ich geb’ sie Ihnen weiter. Sie können mir auch welche schicken! Klicken und lesen!<span id="more-6863"></span></strong><strong></strong></span></p>
<p><span style="font-family: Century Gothic; font-size: large;"><strong>Herbsttag</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Century Gothic;">Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.<br />
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,<br />
und auf den Fluren laß die Winde los.<br />
Befehl den letzten Früchten voll zu sein;</span></p>
<p><span style="font-family: Century Gothic;">gib ihnen noch zwei südlichere Tage,<br />
dränge sie zur Vollendung hin und jage<br />
die letzte Süße in den schweren Wein.<br />
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.</span></p>
<p><span style="font-family: Century Gothic;">Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,<br />
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben<br />
und wird in den Alleen hin und her<br />
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Century Gothic;"><span style="font-size: large;"><strong>Der Träumer<br />
</strong></span>    I<br />
Es war ein Traum in meiner Seele tief.<br />
Ich horchte auf den holden Traum :<br />
ich schlief<br />
Just ging ein Glück vorüber, als ich schlief,<br />
Und wie ich träumte hört ich nicht :<br />
es rief.<br />
II<br />
Träume scheinen mir wie Orchideen. &#8211;<br />
So wie jene sind sie bunt und reich.<br />
Aus dem Riesenstamm der Lebenssäfte<br />
Ziehn sie just wie jene Kräfte,<br />
brüsten sich mit dem ersaugten Blute,<br />
freuen in der flüchtigen Minute,<br />
in der nächsten sind sie tot und bleich. &#8211;<br />
Und wenn Welten oben leise gehen,<br />
Fühlst du’s dann nicht wie von Düften wehen?<br />
Träume scheinen mir wie Orchideen. &#8211;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Century Gothic;"><span style="font-size: large;"><strong>Der Leser</strong></span></span></p>
<p>Wer kennt ihn, diesen, welcher sein Gesicht<br />
wegsenkte aus dem Sein zu einem zweiten,<br />
das nur das schnelle Wenden voller Seiten<br />
manchmal gewaltsam unterbricht?</p>
<p>Selbst seine Mutter wäre nicht gewiss,<br />
ob er es ist, der da mit seinem Schatten<br />
Gedränktes liest. Und wir, die Stunden hatten,<br />
was wissen wir, wieviel ihm hinschwand, bis</p>
<p>er mühsam aufsah . Alles auf sich hebend,<br />
was unten in dem Buche sich verhielt,<br />
mit Augen, welche, statt zu nehmen, gebend<br />
anstiessen an die fertig-volle Welt :<br />
wie stille Kinder, die allein gespielt,<br />
auf einmal das Vorhandene erfahren;<br />
doch seine Züge, die geordnet waren,<br />
blieben für immer umgestellt.</p>
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