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	<title>Psychologie &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>Darm mit Charme &#8211; Alles &#252;ber ein untersch&#228;tztes Organ von Giulia Enders</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Mar 2014 14:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Über des Menschen zweites Gehirn! Das ist DAS Buch des Jahres 2014! &#160; Warum dies Buch jeden angeht, und nun unser Buch Nr. 1 ist. Worin  buchstäblich auf jeder Seite etwas Überraschendes und überaus Wissenswertes steht, obwohl wir, weil es &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/darm-mit-charme-alles-ber-ein-unterschtztes-organ-von-giulia-enders/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Über des Menschen zweites Gehirn! Das ist <em><span style="text-decoration: underline;">DAS</span></em> Buch des J<a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/03/c1zsolhu.jpg"><img style="margin: 15px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="c1zsolhu" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/03/c1zsolhu_thumb.jpg" alt="c1zsolhu" width="293" height="480" align="left" border="0" /></a>ahres 2014! </strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Warum dies Buch jeden angeht, und nun unser Buch Nr. 1 ist. Worin  buchstäblich auf jeder Seite etwas Überraschendes und überaus Wissenswertes steht, obwohl wir, weil es ausnahmslos jeder von Anfang an zu kennen meint, Darm und Verdauung … na ja, und?</strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Wissen wir aber wirklich alles? Wir sollten aber.. Denn dann geht es beim Lesen, sowohl mit dem Staunen als auch dem richtig Spannenden los: Enthält es doch tatsächlich so unvorstellbar vielseitige Neuigkeiten, die nicht nur spektakulär, sondern auch noch sofort praktisch nutzbar sind.</strong> Denn bis zu diesem Buch hätte sich kein Mensch vorstellen können, wie amüsant und ebenso fesselnd ein wissenschaftlicher Wissens- und Forschungskomplex sein kann. Modernste medizinische Forschungsgebiete – aber nicht besserwisserrisches  trockenes Kathederwissen,  sondern <strong>außerordentlich anschaulich, witzig und einprägsam vorgestellt. Schon allein die Sprache zeigt, Giulia Enders ist überaus befähigt und begabt, wirklich ein Glücksfall</strong>.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Wovon sie berichtet, sind unsere  allerinnersten Regungen, die Tag und Nacht  in jedem von uns ablaufen, von denen wir nahezu nichts wissen </span><span style="font-size: large;">– und von denen wir kaum bis niemals reden. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Aber ahnten sie, dass Sie hier Näheres über ein, über <em><span style="text-decoration: underline;">Ihr</span></em> zweites Gehirn erfahren würden? <span id="more-7663"></span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Soweit es aber den Darm betrifft,  handelt es sich sozusagen um eine Art Geheimwissen.</strong>  Ausnahmslos jeder hat damit zu tun – aber <strong>wie nach einem ungeschriebenen Gesetz scheut man sich,</strong> zu reden von dem was da  mitten in uns schaltet und waltet– in unserem Bauch. Schon als Baby kann einen da was piesacken, später auch, oft immer heftiger und im Alter wäre es erst recht gut, wenn man über seine ‘Mitte’ mehr wüsste. Obendrein ist das, was dabei sichtbar herauskommt, für viele überhaupt nicht besonders reizvoll. Etwas peinlich. Eben gelegentlich ein “Pups”  und das andere, wofür man erst mühsam eine salonfähige Bezeichnung finden muss.  </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Wie es bei einem Menschen aussieht, öffnet man die Bauchdecke – das kenne ich nur von Bildern. Aber ich durfte bei den Operationen meiner Hunde zusehen und war jedesmal fasziniert, von dem sowohl formschönen, kunstvoll geordneten, sauberen, blanken Inneren – schon allein die zarten Farben &#8211; man kann es nicht anders nennen – was man erblickte war <strong>Kunst in höchster Vollendung, lebendiges Kunstwerk!</strong> Und genau so sieht es auch in uns aus &#8211; </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>So kann ich die begeisterte Faszination der Autorin verstehen, die des Menschen Inneres nicht nur einmal (sowie unter dem Mikroskop) betrachtet hat, sondern nicht eher aufhören mochte, alle Informationen zu sammeln, die sie nur irgend über dieses bestaunenswerte Kunstwerk zusammentragen konnte</strong>. Das wird nun ihre Dissertation (und vielleicht auch das Lebensthema?) dieser jungen, jetzt erst vierundzwanzigjährigen angehenden Ärztin. Mit ziemlicher Sicherheit wird sie eine sehr gute Ärztin oder eine hervorragende Wissenschaftlerin, denn in ihrer Kindheit und Jugend hatte sie das ‘Glück’, Krankheiten zu erleiden, bei denen die Ärzte nicht weiterwussten und konnte dabei am eigenen Leibe erleben,  dass oft nur die unermüdliche  Phantasie des <em>Kranken</em> endlich weiterhilft. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Bei ihr waren es unverheilbare Wunden, zunächst an einem Bein, dann nach und nach am ganzen Körper. Salben vom Hautarzt halfen (natürlich) nicht. Dann las sie von einem Mann mit den gleichen Symptomen – und der hatte, aus irgendwelchen anderen Gründen, gerade so wie sie selbst, <em>vor</em> der Erkrankung Antibiotika genommen. (Weiter unten komme ich darauf nochmals zurück.) Das war bei ihr der Beginn des Verstehens ihrer Krankheit: Die hatte was mit dem Darm zu tun! Im ersten Medizin-Semester äußerte sie bei ihren Kommilitonen gelegentlich ihre vagen diesbezüglichen Vermutungen, die sich oft bestätigten, <strong>dass ganz unterschiedliche  Verstimmungen oder Krankheitsformen in dem einen oder anderen Fall, etwas mit dem Darm zu tun haben könnten</strong>. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Höchstens bei <span style="text-decoration: underline;">Babys</span> ist die Verdauung ein Thema, worüber man sich ungeniert mit anderen unterhält: Blähungen, Durchfall, unterschiedliche Farben, Verstopfung können da leicht ein abendfüllendes Thema werden.</strong>  Was aber später die Erwachsenen betrifft – da geniert man sich ungemein. &#8211; Ausgerechnet der Darm! Das schwarze Schaf unter den Organen, das einem doch bisher eher unangenehm war. <strong>Aber, keine Angst, in diesem Buch wird sogar der “Pups” zum hübschen Wort.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Denn mit diesem Buch wird sich das genierliche Image ändern. Nicht nur Durchfall oder Verstopfung, auch Übergewicht, Depressionen und Allergien hängen überraschend oft  mit einer gestörten Balance der Darmflora zusammen.</strong> Das heißt umgekehrt: Wenn wir uns in unserem Körper wohlfühlen, (oder umgekehrt: wenn dieses Gebilde in uns sich wohlfühlt ) länger leben und glücklicher werden wollen, müssen wir unseren Darm besser kennenlernen und sorgfältiger damit umgehen.  Das zumindest legen die neuesten Forschungen, von denen hier berichtet wird, nahe. In diesem Buch, das alles andere als ein Rezeptbuch oder bloß praktischer Ratgeber ist, erklärt die junge Wissenschaftlerin Giulia Enders vergnüglich, welch ein hochkomplexes und wunderbares Organ der Darm ist. Warum er der Schlüssel ist zu einem gesunden Körper <strong><em>und</em></strong> einem gesunden Geist und eröffnet uns einen ganz neuen Blick. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Gleichzeitig macht sie dem Leser eindringlich klar, welche Verheerungen unnötig verwendete Antibiotika haben, die – wenn überhaupt! – nicht nur den schädlichen Eindringling vernichten, sondern gleichzeitig auch diesen kostbaren Schatz der Mikroorganismen in unserem Inneren den Gar aus machen können. Es braucht eine lange Zeit, bis das alles wieder aufgebaut ist und wirken kann. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Warum</span></strong> es der Autorin wichtig war, dies Buch zu schreiben,  erklärt sie so  und trifft damit den Nagel auf den Kopf: <strong><em>“Manchmal erschreckt es mich, wenn Wissenschaftler hinter geschlossenen Türen über wichtige Erkenntnisse diskutieren – ohne dass die Öffentlichkeit darüber informiert wird. ( …) Es gilt in der Wissenschaft als anerkannt, dass Menschen mit bestimmten Verdauungsproblemen   häufig Nervenstörungen im Darm haben. Ihr Darm sendet dann Signale an einen Bereich im Gehirn, der unangenehme Gefühle verarbeitet, obwohl sie gar nichts Schlimmes getan haben.      Die Betreffenden fühlen sich unwohl und wissen nicht, warum das so ist. <span style="text-decoration: underline;">Wenn ihr Arzt sie dann als irrationale Psychofälle behandelt, ist das sehr kontraproduktiv!</span> Das ist eines der Beispiele dafür, dass manches Forschungswissen schneller verbreitet werden sollte!”</em></strong> </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Und diese ‘Verbreitung’ gelingt ihr auf einzigartige Weise</span></strong>. Nicht nur, dass sie über diese höchst komplexen Zusammenhänge informiert, sondern auch <strong><em><span style="text-decoration: underline;">wie</span></em></strong> sie das macht, ist lebendig, plastisch, witzig und immer konkret. Am Anfang erwähnt sie einen Mitbewohner, der sie in der Küche mehr nebenher fragt: <strong><em>“Du studierst doch Medizin – wie geht kacken?”</em></strong> </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Mit einem Satz ließ sich das nicht beantworten. <em><strong>“Al</strong></em></span><span style="font-size: large;"><em><strong>s ich die Antwort fand, war ich völlig baff. Etwas so Alltägliches war viel klüger und beeindruckender, als ich jemals gedacht hatte.“ </strong></em>Regelrecht <em><span style="text-decoration: underline;">beflügelt</span></em> hat sie die Begeisterung, etwas Einzigartiges und Großartiges schildern zu können, das letztlich zu dem oben gefragten Vorgang führt; diese schwungvolle Energie – sie hält sie von der ersten bis zur letzten Seite durch – überträgt sich auch auf den Leser.  </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Den lässt sie den Anfang der Reise durch den Magen selbst ertasten: Jeder kann die Speicheldrüsen im Mund fühlen – aber wussten Sie, dass Speichel gefiltertes Blut ist? Dann geht es durch die außerordentlich durchdacht konstruierte Speiseröhre (man kann sogar im Handstand etwas schlucken!) hinab in den Magen – aber nicht direkt von oben, sondern etwas seitlich versetzt, damit das dort Gespeicherte und zu Bearbeitende nicht ungewollt wieder zurück nach oben gelangen kann. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Überhaupt: Bereits am Speichel ist einiges erwähnenswert:  Darin ist beispielsweise ein Schmerzmittel enthalten (das Opiorphin), das viel stärker wirkt als Morphium. Das wird auch gebraucht, <em><strong>“denn in unserem Mund gibt es so viele Nervenenden, wie kaum an einem andern Ort im Körper.” </strong></em>Daran, dass Opiorphin auch antidepressive Eigenschaften haben könnte, wird derzeit geforscht. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Da der Magen höher sitzt, als man oft  meint, kann es  im Magen-Darm-Bereich zu gelegentlich falsch diagn</span><span style="font-size: large;">ostizierten Schmerzen kommen: Ist nämlich dort alles prall mit – Luft gefüllt, kann einem schwindelig werden, oder man gerät in Atemnot  – oder es kommt gar zu einem starken Schmerz im Brustbereich, dass man einen Herzinfarkt befürchtet &#8211; &#8211; da  helfen dann eben erstmal nur rülpsen oder pupsen und der Verzicht auf blähendes Essen – aber auch auf Alkohol: Alkohol kann gasproduzierende Bakterien bis auf das Tausendfache erhöhen! </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Insgesamt beschreibt das Buch das, was unser Leben ausmacht – diese riesige Maschinerie in unserer Körperhöhle, umschlossen von oben den Schultern und den Rippen, hinten der Wirbelsäule und unten den Beckenknochen. Es ist unser Leben das da unermüdlich weiter erzeugt,  erarbeitet und erhalten wird,</strong>. Unerwartet aber ist, dass  jene andere, gewaltige Maschinerie in der Körperhöhle unseres Kopfes, unser Gehirn, von dem dauernd und mit größter Hochachtung geredet wird, gar wenig Einfluss hat auf das, was weiter unten erarbeitet wird und – genau genommen – den ‘Kollegen da oben’ sorgsam und bevorzugt ernährt. Immerhin 20 % dessen, was irgendwo innen-weiter unten geschaffen wird, muss – eine Art Zoll – gleich mal nach oben abgeführt werden. Den entgegengesetzten Mitteilungs-Strom, von unten nach oben, den gibt es sehr wohl. Wenn einem beispielsweise etwas <em>auf den Magen geschlagen</em> ist – was bis zu Depressionen führen kann. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Das Bisschen, was von uns gefordert wird, ist, das richtige Brennmaterial für den Fabrikationsprozess <span style="text-decoration: underline;">innen-weiter-unten</span> anzuliefern</strong>. Wenig genug, angesichts des ganz Außerordentlichen, was dann daraus wird. Denn da arbeiten keine ‘ungelernten’, Tagelöhner oder Gastarbeiter. Schon allein der Dünndarm, den die Autorin als <em>Perfektionisten</em> beschreibt – mit seinen Falten, Zotten und Zotten auf Zotten – genau entspricht das etwa sieben Kilometern! </span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: large;"><strong><em>“Insgesamt verdauen wir also auf einen Gebiet, das hundertmal größer ist als unsere Haut.  Das scheint ziemlich unverhältnismäßig für eine kleine Portion Pommes oder einen einzelnen Apfel.<br />
</em></strong></span><span style="font-size: large;"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Aber genau genommen darum geht es in unserem Bauch: Wir vergrößern uns selbst und verkleinern alles Fremde, bis es so winzig ist, dass wir es aufnehmen können und so ein Teil von uns wird.”</span></em></strong></span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: large;">Wovon auch wieder kaum jemand Genaueres weiß, ist das <strong><span style="text-decoration: underline;">Nervensystem des Darms</span></strong>. Hier gibt es Stellen, <strong><span style="text-decoration: underline;">wo das Unbewusste an das Bewusste grenzt.</span></strong> Bewusst nehmen wir unsere Nahrung nur mit Auge, Nase, Mund, und ein Stückchen in der Speiseröhre wahr &#8211; <strong><em>“aber dann – paff! – ist unser Essen weg. Ab hier verschwindet alles in einen Bereich, der medizinisch-sachlich ‘glatte Muskulatur’ heißt; sie ist bewusst nicht kontrollierbar. ”</em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;">Dass das <strong><span style="text-decoration: underline;">Nervensystem des Darms</span></strong> <strong>nicht nur selbständig arbeitet, (es ist vielmehr das größte sensorische Organ unseres Körpers, eine Art, noch dazu lernfähiges <em><span style="text-decoration: underline;">zweites Gehirn</span></em>)</strong>  kann man dann sehen, wenn man seine Verbindung zum Gehirn durchtrennt: ‘Unten’ arbeitet alles unverdrossen und tatkräftig weiter. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Warum nun auch auch der <strong>Blinddarm</strong> gar nicht so unnötig ist, wie oft vermutet, wird uns nun auch nicht mehr erstaunen: <strong><em>“Der Wurmfortsatz  [ein Anhängsel des Dickdarms] ist nicht nur zu winzig, um sich mit Nahrungsbrei zu beschäftigen, er hängt auch nur noch an einer Stelle, zu der kaum Essen hinkommt. (…) Während in den Wänden des Dickdarms große Lager an Immunzellen sind, besteht der Wurmfortsatz fast ausschließlich aus Immungewebe. Kommt hier ein schlechter Keim vorbei, ist er rundherum umzingelt. Da heißt allerdings auch, dass sich alles rundherum entzünden kann.  (…) So kommt es zu den mehr als hunderttausend ‘Blinddarm-OPs jedes Jahr allein in Deutschland.”</em></strong>  </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Nicht unkritisch erwähnt sie Ärzte, die nur zu leicht Menschen mit sehr unangenehmen und oft chronisch werdenden Darmproblemen als Hypochonder bzw. Simulanten abtun. Neuere und sehr aufschlussreiche Versuche sowohl an Mäusen als auch am Menschen beweisen, das man die Auswirkung der Darm-Hirnleitung bereits ziemlich gut zu verstehen beginnt. <strong>Eine erste Studie über die Auswirkung von Darmpflege auf gesunde menschliche Hirne wurde 2013 veröffentlicht.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Was nichts anderes heißt, als dass man Gefühle, Emotionen und Stress sichtbar (Hirnscanner)  machen und so zu verstehen lernen kann</strong>.  Sie beschreibt eindringlich die Bedeutung einer gesunden Darmflora, die viel mehr ist, als nur für gesunde Verdauung zu sorgen. Man muss also der Betrachtung dessen, <strong><em><span style="text-decoration: underline;">was ‘hinten’ rauskommt</span></em></strong>, noch einen weiteren Gedanken an das, <strong><em><span style="text-decoration: underline;">was ‘oben’ rauskommt</span></em></strong> hinzufügen. Und noch etwas Interessantes beschreibt sie: Dass jeder Mensch über eine ganz eigene, individuelle Darmflora verfügt, was so weit geht, dass bei einer bestimmten Konstellation – was man an Mäusen erprobt hat – sogenannte ‘Moppelbakterien’ über</span><span style="font-size: large;">hand nehmen, die aus der Nahrung aber auch das letzte Fitzelchen herausholen – Folge: Gewichtzunahme. Da sind viele Erwartungen in laufenden Studien, sowohl was die <strong>Gewichtsentwicklung</strong> wie aber auch die <strong>Allergie-, Schmerz-, und Depressionsbehandlung</strong> betrifft. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Gerade diese Aus- und Einblicke in die wissenschaftliche Forschung machen dieses (auch noch höchst amüsante) Buch besonders interessant. Nicht unerwähnt lassen darf man die treffenden  Illustrationen der Schwester der Autorin: Jill Enders. Sie sind genau so treffend und pfiffig wie der gesamte Text. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Fazit: Ein ganz außergewöhnliches Buch, das nahezu jeder unbedingt lesen sollte.</strong></span><span style="font-size: large;">  </span></p>
<p><span style="font-size: large;">                                                                                    </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Darm mit Charme<br />
von Enders, Giulia;<br />
Gebunden<br />
Alles über ein unterschätztes Organ. 288 S. 19,5 cm 423g , in deutscher Sprache.<br />
2014   Ullstein HC<br />
ISBN 3-550-08041-7 ISBN 978-3-550-08041-8   16.99 EUR</p>
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		<title>KrimiZeit-Bestenliste M&#228;rz 2014 &#8211; Zehn Krimis die es in sich haben!</title>
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		<comments>https://literaturkurier.net/krimizeit-bestenliste-mrz-2014-zehn-krimis-die-es-in-sich-haben/#respond</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2014 17:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi-Bestseller]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Literarisches Leben:  Jeden ersten Donnerstag im Monat geben Literaturkritiker und Krimispezialisten die Romane bekannt, die ihnen am besten gefallen haben &#8222;Tiefschwarzes Kolossalgemälde&#8220; Endlich auf Deutsch und gleich auf Platz 1: David Peace führt mit &#8222;GB84&#8220; (Liebeskind), das Original erschien 2004, &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/krimizeit-bestenliste-mrz-2014-zehn-krimis-die-es-in-sich-haben/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h3>Literarisches Leben:  Jeden ersten Donnerstag im Monat geben Literaturkritiker und Krimispezialisten die Romane bekannt, die ihnen am besten gefallen haben</h3>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/GB84.jpg.1033191.jpg"><img style="margin: 7px 15px 15px 0px; display: inline;" title="Das Ende einer Epoche" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/GB84.jpg.1033186.jpg" alt="Das Ende einer Epoche" width="314" height="480" align="left" /></a></p>
<h4>&#8222;Tiefschwarzes Kolossalgemälde&#8220;</h4>
<p>Endlich auf Deutsch und gleich auf Platz 1: David Peace führt mit &#8222;GB84&#8220; (Liebeskind), das Original erschien 2004, die KrimiZeit-Bestenliste im März an. Der Niedergang der Kohleindustrie in der Region Yorkshire und der britische Bergarbeiterstreik 1984/85 bildet den Rahmen der Handlung.</p>
<p>Großbritannien 1984: Die Gewerkschaft NUM und Bergarbeiter streiken gegen Thatcher und Zechenschließung. &#8222;Mit &#8218;GB84&#8216; ist David Peace zurückgekehrt an den Ursprung: in die von Industrie und Kohle geprägte Region Yorkshires, in der er aufwuchs. GB84 ist im Original 2004 erschienen, 20 Jahre nach den Ereignissen, von denen es handelt. Zehn Jahre später die deutsche Version, vom versierten Peter Torberg bravourös übersetzt&#8220;, so Tobias Gohlis, Sprecher der KrimiZeit-Bestenliste. &#8222;&#8218;GB84&#8216; ist ein Buch über das Ende einer Epoche. Großbritannien, dem Mutterland der Industrialisierung, wird der Kern ausgetrieben: Die Industrie, die Arbeiterbewegung, die Kohle. (&#8230;) Peace konzentriert sich in seinem tiefschwarzen Kolossalgemälde auf die Protagonisten der zweiten Reihe.&#8220;</p>
<blockquote><p>Hier geht’s zur Liste</p></blockquote>
<p><span id="more-7643"></span></p>
<p>.<strong>1</strong><strong>(-) David Peace: GB84</strong><br />
Aus dem Englischen von Peter Torberg Liebeskind, 544 S., 24,80 €.</p>
<p>Großbritannien, großer Streik. Gewerkschaft NUM und Bergarbeiter gegen Thatcher und Zechenschließung. An der Schwelle zum Bürgerkrieg wuseln Gewerkschafter, Politiker, Einpeitscher, Spitzel, Streikbrecher, Mörder. Das Ende der Kohlewelt: kolossal noir.</p>
<p><strong>2</strong><strong>(7) Jan Costin Wagner: Tage des letzten Schnees</strong><br />
Galiani, 320 S., 19,99 € .</p>
<p>Turku/Helsinki/Ostende. Die Welt ist aus den Fugen geraten. Ein Kind stirbt bei einem Autounfall. Ein Banker macht sich zum Liebeskasper. Eine rumänisch-ungarische Prostituierte tut, was sie tun muss. Ein Junge will Massenmörder sein. Kommissar Kimmo Joentaa wird vielleicht glücklich.</p>
<p><strong>3</strong><strong>(3) Jesper Stein: Unruhe</strong><br />
Aus dem Dänischen von Patrick Zöller ,KiWi, 478 S., 12,99 €.</p>
<p>Kopenhagen 2007. Der Tote auf dem Friedhof ist als Autonomer drapiert. Er wurde erwürgt, als Straßenschlachten um ein Jugendzentrum tobten. Lokalreporter Jesper Stein schickt mit Kommissar Steen einen kranken Mann zwischen die Fronten. Interessantes Debüt.</p>
<p><strong>4</strong><strong>(6) Zoë Beck: Brixton Hill</strong><br />
Heyne, 382 S., 8,99 € .</p>
<p>London. Als Kollegin Kimmy in Panik aus dem Fenster springt, bekommt Emmas stabile Welt aus Facebook-Kontakten und SMS einen Knacks. Das, was ihr sicher schien, wird Instrument der Verfolgung: <em>Social Media. No way out?</em> Wahnsinn bricht durch, offline wie online.</p>
<p><strong>5</strong><strong>(-) Daniel Woodrell: In Almas Augen</strong><br />
Aus dem Englischen von Peter Torberg Liebeskind, 192 S., 16,90 €.</p>
<p>West Table, Missouri 1929. Alma, die Magd, hat miterlebt, wie Bankier Glencross sich in ihre Schwester Ruby verliebte und sie verriet. Alma weiß auch, wie es zu der Explosion kam, bei der 42 Menschen starben. Familiengeschichte aus einer Stadt, die fast ein Jahrhundert lang schwieg.</p>
<p><strong>6</strong><strong>(2) Dennis Lehane: In der Nacht</strong><br />
Aus dem Englischen von Sky Nonhoff , Diogenes, 592 S., 22,90 €.</p>
<p>Boston/Ybor, Florida. Joe Coughlin kann keiner was. Denkt er. Dann fickt ihn Emma Gould, er landet im Knast, und wäre er nicht doch recht clever, hätte er es danach nicht zum Alkoholschmugglerkönig gebracht. Prohibitions-Panorama: Gangster bauten die Nation mit.</p>
<p><strong>7</strong><strong>(5) Martin Cruz Smith: Tatjana</strong><br />
Aus dem Englischen von Susanne Aeckerle, C. Bertelsmann, 320 S., 14,99 €.</p>
<p>Kaliningrad/Moskau. Journalistin Tatjana wurde vom Dach gestürzt. Ihre Leiche ist weg. Arkadi Renko, Leitender Ermittler wie schon in Gorki Park, stöbert ganz rücksichtslos in Putins Gier- und Geierparadies Monströses auf.</p>
<p><strong>8</strong><strong>(10) Uta-Maria Heim: Wem sonst als Dir.</strong><br />
Klöpfer &amp; Meyer, 264 S., 20,– € .</p>
<p>Stuttgart/Knitzingen/Tübingen. &#8222;Wem sonst als Dir.&#8220; – Hölderlins Widmung an Diotima leitet die Selbstbefragung des irrenden Richters K. Muttermord, Totschweigen, Bruderliebe – Tricks, sein Leben zu verfehlen? Grantig, liebevoll, atemlos bis zum letzten Zug.</p>
<p><strong>9</strong><strong>(4) Friedrich Ani: M</strong><br />
Droemer, 366 S., 19,99 € . München.</p>
<p>Der Geliebte einer Lokaljournalistin ist verschwunden. Tabor Süden und seine Kollegen aus der Detektei geraten in die Spinnennetze bayerischer Nazis. Ihre Recherche führt in einen Strudel der Vernichtung. Ungeheuer.</p>
<p><strong>10</strong><strong>(-) Karim Miské: Entfliehen kannst du nie</strong><br />
A. d. Franz. v. Ulrike Werner, Bastei Lübbe, 336 S., 8,99 €.</p>
<p>Paris/New York. Salafisten und Chassiden in La Villette: Zusammenknall der Fundamentalisten. So scheint es, als Laura, abtrünnige Tochter von Zeugen Jehovas, auf ihrem Balkon ausblutet. Im Kern dieses Rohdiamanten von Roman stecken Wut, Drogen, Freud und Ellroy. Arab Jazz!</p>
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		<title>Die Philosophische Hintertreppe von Professor Wilhelm Weischedel [Lieblingsb&#252;cher Ingeborg Gollwitzer]</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jan 2014 12:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Vierunddreißig große Philosophen in Alltag und Denken [In zwangloser Folge werde ich künftig hier mir besonders liebe und wichtige Bücher für Sie vorstellen., die überhaupt nicht neu, aber besonders lesenswert sein müssen. Ingeborg Gollwitzer – ich hoffe, Ihnen gefällt das.] &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/die-philosophische-hintertreppe-von-professor-wilhelm-weischedel-lieblingsbcher-ingeborg-gollwitzer/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: large;">Vierunddreißig große Philosophen in Alltag und Denken</span></strong></p>
<p><strong>[In zwangloser Folge werde ich künftig hier mir besonders liebe und wichtige Bücher für Sie vorstellen., die überhaupt nicht neu, <span style="text-decoration: underline;">aber besonders lesenswert</span> sein müssen. Ingeborg Gollwitzer – ich hoffe, Ihnen gefällt das.]</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/01/gqpuplgu.jpg"><span style="color: #0f1419; font-size: medium;"><img style="margin: 0px 20px 12px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="gqpuplgu" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/01/gqpuplgu_thumb.jpg" alt="gqpuplgu" width="311" height="480" align="left" border="0" /></span></a>Professor Weischedel, der Autor, hat eine ganz wunderbare Art und Weise zu erzählen: Bei aller wissenschaftlichen Genauigkeit breitet er fast behaglich, aber dennoch spannend Leben und Wirken großer Philosophen vor uns aus. Angefangen mit Thales von Milet (oder die Geburt der Philosophie) : * um 624 v. Chr.; † um 547 v. Chr.) war ein antiker griechischer Philosoph, Mathematiker und Astronom, der in Milet lebte. Thales gilt als der erste Philosoph der abendländischen Tradition. Bereits Aristoteles und der antike Philosophiehistoriker Diogenes Laertios lassen ihre Philosophiegeschichten mit ihm beginnen. Die moderne Philosophiegeschichte zählt ihn zur Gruppe der Vorsokratiker.</p>
<p><span id="more-7541"></span></p>
<p><!--more--></p>
<p>In diesem Kapitel erfahren wir auch, dass es unterschiedliche Ansichten darüber geben kann, mit wem und wann die Philosophie überhaupt begonnen habe; manche legen deren Anfang bis hinter die Sintflut zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Von da ausgeht es weiter – jeder der Denker wird nach einer anekdotischen Einführung, in der man allerlei sowohl über sein Äußeres und auch Sonderbarkeiten erfährt, in das jeweilige Zentrum seines Denkens.</strong> Man merkt sehr bald, dass Evolution sich auch im philosophischen Denken abzeichnet. Warum er den Weg über die “Hintertreppe” bevorzugt, beschreibt der Autor so:<em> <strong>“(…) Auch für den Besuch bei den Denkern  gibt es ein man kommt, wie man ist’. Und wenn man Glück hat, tritt man den Philosophen selber so an, wie sie sind, … ohne festliches Gepränge und ohne vornehmes Getue. … Dann gilt es, zu einem ernstlichen Gespräch mit den Philosophen bereit zu sein.”</strong></em><strong> </strong></p>
<p><strong>Man kann das Buch einfach von stur von vor nach hinten durchlesen. Man kann es auch auch zu jenen Bücher stellen, die man griffbereit hat, wenn man einmal etwa nicht schlafen kann, oder wenn man etwas Bestimmtes nachlesen möchte.</strong> (Ich hoffe, Sie haben auch ein solches Regal in der Nähe Ihres Bettes. Für mich steht dort meine  <strong>‘Notrationen’</strong> für schlechtere Zeiten.</p>
<p>Die Hintertreppe benützt man dort, wo man Zugang hat und sich zu Hause weiß. Die Hintertreppe ist, so sagt Weischedel, <strong><em>&#8218;der Zugang zum unmittelbar Menschlichen&#8216;</em></strong>. So lernen wir in diesem Buch die Philosophen als die Menschen kennen, die sie sind. Weischedel läßt uns am Privatleben jener Männer teilnehmen, <strong>die den Gang der europäischen Geistesgeschichte bestimmt haben. Er zeigt uns aber gleichzeitig, dass das Anekdotische Fragen aufwerfen kann, die an das Wesen des Philosophierens rühren</strong>.</p>
<p>Die großen Philosophen in Alltag und Denken</p>
<p>&#8222;Wie fände sich ohne Studium, ohne wissenschaftlich geschultes Denken und Lesen der Zugang zu Aristoteles, Descartes, Kant oder Hegel und deren weltbewegenden Erkenntnissen? Wie wollte man seinem noch minderjährigen Sohn die vertrackten Seinsreflexionen eines Heidegger, seinem kaufmännischen Freund Russells &#8222;Zweifel an den Prämissen&#8220; oder einem Ingenieur der Industrie Wittgensteins &#8222;Tractatus&#8220; und die Ergebnisse der Philosophischen Untersuchungen etwa plausibel machen, und zwar so, dass ein zu eigenen Fragen und Reflexionen befähigendes Verständnis vermittelt wird?</p>
<p>Wilhelm Weischedel &#8230;] hat die Masse gelehrter, aber schwer verständlicher Literatur beiseite geschoben und in vierunddreißig Aufsätzen die Quintessenz des Denkens und Lebenswerkes ebenso vieler Philosophen in unkonventioneller Weise so dargestellt, dass die jeweilige Kernproblematik und Kernantwort leicht verständlich ist, ohne dass gefährliche Verkürzungen zu verschmerzen wären.</p>
<p>Die philosophische Hintertreppe wird zur sozialen Einrichtung, sie führt über nur geringe Umwege der anekdotischen Einführung <span style="text-decoration: underline;">in das Zentrum des jeweiligen Denkens, ohne beim Leser auch nur die geringste Vorkenntnis vorauszusetzen</span>. Der Stoff von zweieinhalbtausend Jahren Philosophiegeschichte von Thales, dem philosophierenden Handelsmann aus Milet, bis hin zu Ludwig Wittgenstein, dem modernen Künder des Untergangs der Philosophie, wird hier ohne wissenschaftliche Arroganz und lehrmeisterhafte Attitüde erzählt, mit allen Mitteln dieser Kunst.&#8220; Rheinischer Merkur.”)</p>
<p>Muss ich nochmals sagen, dass dies ein <span style="text-decoration: underline;">Must-Have-Buch</span> ist?</p>
<p>Wenn Sie noch kein ‘Notfall-Regal’ haben, fangen Sie einfach mal mit diesem Buch an. Demnächst mehr.</p>
<p>Die großen Philosophen in Alltag und Denken. dtv Taschenbücher Bd.19511  Besonders schöne Jubiläumsedition Ungek. Ausg. 330 S. 19,5 cm 370g , in deutscher Sprache.</p>
<p>2011</p>
<p><a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D24012014%2D130649401%2D004520&amp;intid=CPC2ZC0&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=DTV&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN"><span style="font-size: medium;">DTV</span></a></p>
<p><span style="font-size: medium;">&#8211; <span style="font-size: medium;">ISBN 978-3-423-19511-9 | <strong>10.00 EUR &#8211;</strong> </span> </span></p>
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		<title>Krimizeit-Bestenliste   Die zehn besten Krimis im September 2013</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Nov 2013 12:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi-Bestseller]]></category>
		<category><![CDATA[Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wie immer:  Jeden ersten Donnerstag diesmal im Monat September 2013 geben Literaturkritiker und Krimispezialisten die Romane bekannt, die ihnen am besten gefallen haben. Lesen lohnt sich! Klicken Sie die Liste an! 1(1) Dominique Manotti: Zügellos A. d. Franz. v. Andrea &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/krimizeit-bestenliste-die-zehn-besten-krimis-im-september-2013/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: x-large;"><strong>Wie immer:  Jeden ersten Donnerstag diesmal im Monat September 2013 geben Literaturkritiker und Krimispezialisten die Romane bekannt, die ihnen am besten gefallen haben</strong></span>. Lesen lohnt sich! Klicken Sie die Liste an!</h3>
<p><span id="more-7488"></span></p>
<p><strong>1</strong><strong>(1) Dominique Manotti: Zügellos</strong><br />
A. d. Franz. v. Andrea Stephani, Argument/Ariadne, 286 S., 18,– €<br />
<a href="http://www.zeit.de/schlagworte/orte/paris">Paris</a> 1989. Im Osten wankt die Mauer, bei Paris brennen die Pferde. Versicherungsbetrug, Drogenhandel, Rosstäuscherei, Mord – Wirtschaftsbosse und Polit-Amigos hemmungslos im Bereicherungsrausch, gereifte 68er am Ruder. Scharfer Witz und klare Sprache: Manotti.</p>
<p><strong>2</strong><strong>(5) Adrian McKinty: Der katholische Bulle</strong><br />
Aus dem Englischen von Peter Torberg, Suhrkamp, 384 S., 19,95 €<br />
<a href="http://www.zeit.de/schlagworte/orte/belfast">Belfast</a> 1981. DS Duffy, einziger Katholik unter Protestanten, glaubt fest an die Aufklärungspflicht der Polizei. Harter Job im glimmenden Bürgerkrieg. Jagt er Schwulenmörder, IRA-Bosse oder protestantische Paramilitärs? Wem nützt sein Wahrheitswille zuletzt? Duffy blickt durch: angeschossen, aber optimistisch.</p>
<p><strong>3</strong><strong>(-) Andrea Maria Schenkel: Täuscher</strong><br />
Hoffmann und Campe, 240 S., 18,99 €<br />
<a href="http://www.zeit.de/schlagworte/orte/landshut">Landshut</a> 1922. Hubert Täuscher, Bürstenfabrikantensohn und &#8222;Weiberer&#8220;, als Mörder der Klavierlehrerin Ganslmeier und ihrer Mutter verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Sittenbild aus der Inflationszeit nach wahren Begebenheiten. Rekonstruktion eines Justizirrtums. <em>Well done</em> in <a href="http://www.zeit.de/schlagworte/personen/andrea-maria-schenkel">Schenkels</a> Manier.</p>
<p><strong>4</strong><strong>(-) Stephen King: Joyland</strong><br />
Aus dem Englischen von Hannes Riffel, Heyne, 352 S., 19,99 €<br />
Heaven’s Bay, <a href="http://www.zeit.de/schlagworte/orte/north-carolina">North Carolina</a> 1973. Devin Jones, 21, liebeskummerkrank, jobbt als Helfer im altmodischen Vergnügungspark Joyland. In diesem Sommer rettet er zwei Leben, stellt einen Serienmörder und rächt ein ermordetes Mädchen. Melodram in Geisterbahn, King light. <strong>5</strong><strong>(-) Carsten  n     </strong></p>
<p><strong>5 Stroud: Die Rückkehr</strong><br />
Aus dem Englischen von Robin Detje, Dumont, 608 S., 19,99 €<br />
USA, im Süden. Band 2 der Niceville-Trilogie bildet die Brücke zwischen alter Südstaaten-Blutschuld und brutal-grotesker Gegenwart. Fossilien tauchen auf, Bankräuber unter. Der Kampf fokussiert sich auf Jung Rainey: Was gewinnt die Macht über ihn? Fein gewirkter Horror-Crime-Fantasy-Mix.</p>
<p><strong>6</strong><strong>(-) C. S. Forester: Tödliche Ohnmacht</strong><br />
Aus dem Englischen von Britta Mümmler, dtv, 280 S., 14,90 €<br />
<a href="http://www.zeit.de/schlagworte/orte/london">London</a>/Sussex. Im 1935 verfassten und verschollenen, erst 2011 entdeckten Roman erweist sich Käptn-Hornblower-Erfinder Forester als Meister des psychologischen Noirs. Familiengewalt, Notwehr, Opfer – parteiisch und einfühlsam aus damals außergewöhnlicher weiblicher Perspektive. Eine Sensation.</p>
<p><strong>7</strong><strong>(3) Lavie Tidhar: Osama</strong><br />
Aus dem Englischen von Juliane Gräbener-Müller, Rogner &amp; Bernhard, 312 S., 22,95 €<br />
Vientiane/London/New York. Privatdetektiv Joe sucht den Mann, der Osama bin Laden erfand. Plausible Realitätsumkehr: Al-Kaida als Fantasieprodukt eines Serienschreibers. Auf der Suche nach der Wahrheit der Fiktion taumelt Joe wie durch Drogenwelten, gehetzt vom Komitee gegen Gegenwärtige Gefahr KGG.</p>
<p><strong>8</strong><strong>(9) Matthew Stokoe: Empty Mile</strong><br />
Aus dem Englischen von Joachim Körber , Arche, 400 S., 24,95 €<br />
Oakridge, Kalifornien. Weil Johnnie einmal nicht aufgepasst hat, ist sein kleiner Bruder jetzt geistig behindert. Weil diese Schuld nicht getilgt werden kann, ist er wehrlos den Attacken sadistischer Nachbarn ausgesetzt. Mit dem Hammer geschriebene Apokalypse aus dem Land des großen Goldrauschs.</p>
<p><strong>9</strong><strong>(-) Walter Mosley: Manhattan Fever</strong><br />
Aus dem Englischen von Kristian Lutze, Suhrkamp, 380 S., 9,99 €<br />
<a href="http://www.zeit.de/schlagworte/orte/manhattan">Manhattan</a>. In Gangsterdiensten hatte Leonid McGill Zella gefälschte Beweise untergeschoben, als geläuterter Privatdetektiv will er die Knast-Entlassene nun vor weiteren Folgen seiner Tat bewahren. 58 Millionen wurden damals geklaut, jetzt bringen die Diebe alle Zeugen um. Mosley wieder in Form.</p>
<p><strong>10</strong><strong>(6) Dror Mishani: Vermisst</strong><br />
Aus dem Hebräischen von Markus Lemke, Zsolnay, 352 S., 17,90 €<br />
Cholon, Israel. Inspektor Avraham liebt es, die Fehlschlüsse von Krimi-Detektiven aufzudecken. Im Fall des verschwundenen Jugendlichen Ofer Sharabi erfährt er quälend, dass die komplexe Realität auch seinen unbestechlichen Ermittlerblick trüben kann. <em>Very sophisticated.</em> Vielversprechendes Debüt.</p>
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		<title>KrimiZeit: Die zehn besten Krimis im Februar 2013 &#8211; Leselust und Spannung! Das Beste vom Besten!</title>
		<link>https://literaturkurier.net/krimizeit-die-zehn-besten-krimis-im-februar-2013-leselust-und-spannung-das-beste-vom-besten/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Feb 2013 09:53:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[DIE ZEIT]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
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		<category><![CDATA[Roger Smith]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Jeden ersten Donnerstag im Monat geben Literaturkritiker und Krimispezialisten die Krimis bekannt, die ihnen am besten gefallen haben.Die KrimiZeit-Bestenliste entsteht in Kooperation von DIE ZEIT und NordwestRadio. Hier die Bücher einfach anklicken: 1(8) Reginald Hill: Rache verjährt nicht A. d. &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/krimizeit-die-zehn-besten-krimis-im-februar-2013-leselust-und-spannung-das-beste-vom-besten/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/krimizeit-die-zehn-besten-krimis-im-februar-2013-leselust-und-spannung-das-beste-vom-besten/">KrimiZeit: Die zehn besten Krimis im Februar 2013 &ndash; Leselust und Spannung! Das Beste vom Besten!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: x-large;"><strong>Jeden ersten Donnerstag im Monat geben Literaturkritiker und Krimispezialisten die Krimis bekannt, die ihnen am besten gefallen haben</strong></span>.Die KrimiZeit-Bestenliste entsteht in Kooperation von DIE ZEIT und <a href="http://www.radiobremen.de/nordwestradio/serien/krimizeit/bestenliste100.html">NordwestRadio</a>.</h3>
<p><strong>Hier die Bücher einfach anklicken: </strong></p>
<p><span id="more-7162"></span></p>
<p><strong>1</strong><strong>(8) Reginald Hill: Rache verjährt nicht</strong><br />
A. d. Engl. von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann;Suhrkamp, 686 S., 19,95 €<br />
London/Cumbria. Kinderschänder oder Hedgefondsmanager – welche Anklage wiegt schwerer? Wolf Hadda, nach Fluchtversuch zum Monster verkrüppelt, geht für beides in den Knast. Nach sechs Jahren wieder frei, sinnt er auf Rache. Posthumes Wunderwerk englischer Erzählkunst. Hill ist 2012 verstorben.</p>
<p><strong>2</strong><strong>(1) Friedrich Ani: Süden und das heimliche Leben</strong><br />
Knaur, 206 S., 8,99 €<br />
München. Nachdem der Kellnerin Ilka Senner angeboten wurde, die Kneipe zu übernehmen, in der sie jahrelang gearbeitet hatte, verschwindet sie fast spurlos. Tabor Süden soll sie wiederfinden. Schon bald stöbert er in ungelebten Leben, unterschwelliger Gewalt, Irrsinn. Ani in großer Form.</p>
<p><strong>3</strong><strong>(2) Mike Nicol: Killer Country</strong><br />
Aus dem Englischen von Mechthild Barth, btb, 512 S., 14,99 €<br />
Kapstadt. Band 2 der »Rache-Trilogie«. Mace und Pylon, ehemals Waffenhändler des ANC, jetzt Nobel-Security, wollen in Frieden ihr Erspartes investieren. Doch Ex-Politiker Ocho und Anwältin February spielen nicht ehrlich. An dickes Geld kommt man nur durch Mord. 20 Jahre Demokratie haben daran nichts geändert.</p>
<p><strong>4</strong><strong>(7) Åsa Larsson: Denn die Gier wird euch verderben</strong><br />
Aus dem Schwedischen von Gabriele Haefs, C. Bertelsmann, 384 S., 19,99 €<br />
Kiruna. Frans Usitaalos Hand wird im Magen eines Bären gefunden, seine Tochter ist mit zig Messerstichen ermordet worden, und sein Enkel wird beinahe erstickt. Rebecka Martinsson und Anna-Maria Mella ermitteln Familien- und Regionalgeschichte: Die Minenstadt Kiruna als Moloch, der Geld spuckt, wenn man ihm Kinder opfert.</p>
<p><strong>Nick Stone: Todesritual</strong><br />
Aus dem Englischen von Heike Steffen, Goldmann, 574 S., 9,99 €<br />
Miami/Kuba 2008. Ex-Cop, Ex-Knasti und Privatdetektiv Max Mingus wird von einer US-Heimatschutz-Beamtin gezwungen, eine vorgebliche Mörderin und schwarze Bürgerrechtlerin aus Castros Schutzbereich in die USA zu entführen. Stones cool-dämonisches drittes Buch über Mythen, Kulte und Gewalt der Karibik.</p>
<p><strong>6</strong><strong>(6) Roger Smith: Stiller Tod</strong><br />
A. d. Engl. von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann Tropen, 382 S., 19,95 €<br />
Kapstadt. Am Reichen-Strand ertrinkt Sunny, dieweil Vater Exley kifft, Mutter Exley vögelt und Wachmann Vernon glotzt. Roger Smith packt wieder den Hammer aus. In den Cape Flats regieren Armut, Gewalt und Kindesmissbrauch. Die Weißen kommen davon. Und Vernon verliert sein Spiel.</p>
<p><strong>7</strong><strong>(4) Merle Kröger: Grenzfall</strong><br />
Argument/Ariadne, 352 S., 11,00 €<br />
Mecklenburg-Vorpommern/Rumänien, 1992–2012. Wie Wildschweine erschossen beim Grenzwechsel: Marius und Nicu. Die Jäger freigesprochen. Marius’ Tochter Adriana kehrt zurück, um sie zu stellen. Kluge Kriminalerzählung zum Dokumentarfilm <em>Revision.</em> Empathisch scharfer Blick auf europäische Angstzustände.</p>
<p><strong>8</strong><strong>(-) Håkan Nesser: Am Abend des Mordes</strong><br />
Aus dem Schwedischen von Paul Berf, btb, 480 S., 19,99 €<br />
Kymlinge. Gunnar Barbarottis Frau ist gestorben. Der trauernde Inspektor arbeitet sich ins Leben zurück. Er untersucht, ob Ellen, die vor Jahren ihren ersten Mann erschlug und zerstückelte, auch den zweiten beseitigt hat. Im letzten Barbarotti-Roman geht es um das weite Feld zwischen Tod und Leben, um Gott und ums Bessermachen.</p>
<p><strong>9</strong><strong>(-) Rick de Marinis: Götterdämmerung in El Paso</strong><br />
A. d. Engl. von Ango Laina und Angelika Müller, Pulpmaster, 318 S., 13,80 €<br />
El Paso. Der 150-Kilo-Dichter und Wagner-Fan Luther Penrose will seine Muse Carla wiederhaben. Die gütige Freiheitskämpferin ist leider Nazizahnarzt Selbiades’ Reinigungstruppen in die Quere gekommen. Detektiv J. P. Morgan wühlt im Grenzland-Schlamassel. Leicht, grotesk, Wagner-Parodie in <em>desert noir.</em></p>
<p><strong>10</strong><strong>(-) Nicci French: Eisiger Dienstag</strong><br />
Aus dem Englischen von Birgit Moosmüller, C. Bertelsmann, 528 S., 14,90 €<br />
London. Psychotherapeutin Frieda Klein jagt mit seelsorgerisch- detektivischem Übereifer winzigsten Vermutungen hinterher und entdeckt echte Beweise. Der Mann, der, halb verwest und doch umsorgt, ihre Suchlust weckt, war von Friedas Art: einfühlsamer Zuhörer und Ziel von Mordgelüsten. Frieda Klein ist klasse.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/krimizeit-die-zehn-besten-krimis-im-februar-2013-leselust-und-spannung-das-beste-vom-besten/">KrimiZeit: Die zehn besten Krimis im Februar 2013 &ndash; Leselust und Spannung! Das Beste vom Besten!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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		<title>Die 25 derzeit meistgelesenen Sachb&#252;cher &#8211; Bestseller Sachbuch &#8211; Beste Lesetips</title>
		<link>https://literaturkurier.net/die-25-derzeit-meistgelesenen-sachbcher-bestseller-sachbuch-beste-lesetips/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2013 15:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Bestseller Sachbuch &#8211; Hardcover Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;. Zeitraum: 10.01.2013 – 23.01.2013 &#160; Bitte hier klicken und weiterlesen! &#160; Chart Vorwoche Titel 1 1 Illies, Florian &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/die-25-derzeit-meistgelesenen-sachbcher-bestseller-sachbuch-beste-lesetips/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h5>Bestseller Sachbuch &#8211; Hardcover</h5>
<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;. Zeitraum: 10.01.2013 – 23.01.2013</strong></span></p>
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<p><span style="color: #ff0000; font-size: x-large;"><strong>Bitte hier klicken und weiterlesen! </strong></span></p>
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Vorwoche<br />
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Illies, Florian<br />
<strong>1913</strong><br />
S. FISCHER &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-036801-0<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Ein Buch so farbig, so schillernd, so vielgestaltig wie der Sommer des Jahrhunderts.<br />
&#8222;Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen &#8211; Illies&#8216; Geschichten sind einfach großartig.&#8220; Ferdinand von Schirach<br />
Die Geschichte eines ungeheuren Jahres, das ein ganzes Jahrhundert prägte: Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.<br />
Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Der Erste Weltkrieg führte die Schrecken alles vorher schon Erkannten und Gedachten nur noch aus. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.<br />
Malewitsch malt ein Quadrat, Proust begibt sich auf die Suche nach der verlorenen Zeit, Benn liebt Lasker-Schüler, Rilke trinkt mit Freud, Strawinsky feiert das Frühlingsopfer, Kirchner gibt der modernen Metropole ein Gesicht, Kafka, Joyce und Musil trinken am selben Tag in Triest einen Cappuccino ? und in München verkauft ein österreichischer Postkartenmaler namens Adolf Hitler seine biederen Stadtansichten.<br />
&#8222;Die Konstruktion des Buches ist fabelhaft, Florian Illies&#8216; anekdotischen Gaben sind es nicht minder, die Charakterisierung von Personen und Situationen ist beeindruckend. Auch was ich zu kennen meinte, habe ich hier ganz neu gelesen.&#8220; Henning Ritter</p>
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Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klaren Denkens</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-42682-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Unser Gehirn ist für ein Leben als Jäger und Sammler optimiert. Heute leben wir in einer radikal anderen Welt. Das führt zu systematischen Denkfehlern &#8211; die verheerend sein können für Ihr Geld, Ihre Karriere, Ihr Glück. Wer weiß, wie leicht man sich irren kann, ist besser gewappnet: Rolf Dobelli nimmt die tückischsten &#8222;Denkfallen&#8220; unter die Lupe, in die wir immer wieder tappen. Und so erfahren wir,<br />
&#8211; warum wir unser eigenes Wissen systematisch überschätzen (und andere für dümmer halten, als sie sind),<br />
&#8211; warum etwas nicht deshalb richtiger wird, weil Millionen von Menschen es für richtig halten,<br />
&#8211; warum wir Theorien nachhängen, selbst wenn sie nachweislich falsch sind.<br />
Rolf Dobellis Texte sind nicht nur inhaltlich ausgesprochen bereichernd, sie sind ein echtes Lesevergnügen.<br />
&#8222;Rolf Dobelli ist sowohl mit Sachkenntnis als auch Erfindungsgabe gesegnet &#8211; eine seit Ende der Renaissance seltene Kombination.&#8220;<br />
Nassim Nicholas Taleb, &#8222;Der Schwarze Schwan&#8220;<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Rolf Dobelli, geboren 1966, promovierte an der Universität St. Gallen, war CEO verschiedener Tochtergesellschaften der Swissair-Gruppe und gründete zusammen mit Freunden die Firma getAbstract, den weltgrößten Anbieter von komprimierter Wirtschaftsliteratur. Er lebte in Hongkong, Australien, England und viele Jahre in den USA. Rolf Dobelli ist Gründer und Kurator von ZURICH.MINDS, einer Community von weltweit führenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Mit fünfunddreißig begann er zu schreiben. Bisher sind sechs Bücher von ihm bei Diogenes erschienen. Rolf Dobelli lebt in Luzern.</p>
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Kinski, Pola<br />
<strong>Kindermund</strong><br />
Insel Verlag &#8211; gebunden, 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-458-17571-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Pola Kinski ist drei Jahre alt, als sich ihre Eltern scheiden lassen. Sie ist das erste Kind von Klaus Kinski, einem aufstrebenden Schauspieler, damals, Mitte der fünfziger Jahre. Nach der Scheidung lebt das Kind bei Mutter und Großvater in München; seinen Vater sieht es nur selten. Alles ändert sich, als Kinski in Fernsehen und Kino der Durchbruch gelingt. Er holt seine Tochter bei jeder Gelegenheit zu sich nach Berlin und später nach Rom, lässt sie zu den wechselnden Drehorten nachreisen. Pola erlebt die Tobsuchtsanfälle und die Verschwendungssucht ihres Vaters: Er brüllt auf sie ein und überhäuft sie mit Geschenken und Geld. Was sie sich sehnlichst wünscht, die Liebe und Geborgenheit der Eltern, versagen ihr Mutter wie Vater. Die Zuwendung der einen gilt bald nur mehr dem neuen Mann und zweiten Kind. Der andere macht die eigene Tochter über Jahre zu seiner Kindfrau.<br />
&#8222;Kindermund&#8220; ist Pola Kinskis Autobiografie ihrer Kindheit und Jugend. Sie erzählt, wie es war, die Tochter des Enfant terrible des deutschen Films zu sein, und sie rechnet ab, so unsentimental wie schonungslos: mit einem, für den es als selbstverständlich galt, sich über alle Grenzen hinwegzusetzen und der es skrupellos in Kauf nahm, das Leben des eigenen Kindes zu zerstören.</p>
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Welke, Oliver; Wischmeyer, Dietmar<br />
<strong>Frank Bsirske macht Urlaub auf Krk</strong><br />
Rowohlt Berlin &#8211; gebunden, 16,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-87134-752-8<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Wieso lässt sich Sahra Wagenknecht mit dem Politrentner Oskar Lafontaine ein, und wozu braucht Jogi Löw dreihundert maßgeschneiderte weiße Hemden? Wer gewinnt, wenn sich Richard David Precht und Peter Sloterdijk kloppen? Wie reagiert Norbert Röttgen, wenn sein Nachfolger Peter Altmaier ihm auch noch sein Lieblingswort &#8222;ergebnisoffen&#8220; klaut? Und was macht Alice Schwarzer, wenn sie sich mal richtig abreagieren will? Leider werden die Protagonisten immer recht einsilbig, wenn die Homestorys in jene Bereiche vorstoßen, in denen es wirklich interessant wird. Oliver Welke und Dietmar Wischmeyer wagen den Vorstoß in das unbekannte Promi-Land jenseits der autobiographischen Schönfärberei. In ihrem Buch zeigen sie, wie die deutsche Prominenz wirklich tickt, und offenbaren uns mit fiktiven Momentaufnahmen aus dem Leben bekannter Persönlichkeiten deren dunkelste Seiten, fieseste Gedanken und sehnlichste Wünsche. Sie vermitteln tiefere Einblicke in deutsche Politik, Wirtschaft und Kultur, als Presse und Parteipropaganda das vermöchten. Die Wahrheit bricht manchmal dort hervor, wo die Wirklichkeit fiktiv erscheint. Werfen Sie mit Welke und Wischmeyer einen Blick hinter die Fassaden – und erfahren Sie, was unsere Helden vermeintlich unbeobachtet so treiben.</p>
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Lütz, Manfred<br />
<strong>BLUFF!</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 16,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27597-9<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Das Gefühl, im falschen Film zu sein, kennt jeder. Manipuliert, getrickst, gefälscht wird, wo wir hinsehen: Die geschönten Bilanzen der Finanzwirtschaft; Dekolletés und Botoxwangen der Schönheitsindustrie; vermeintlich absolute Erkenntnisse der Wissenschaft, die doch bald schon widerlegt werden. Nichts davon ist wirklich, nichts davon ist wahr, allmählich führen wir alle eine Existenz wie in einer gewaltigen »Truman-Show«. Der große Bluff lenkt uns ab, will uns manipulieren, die Bluffer kochen ihre Süppchen auf unserer Verwirrung. Manfred Lütz, als Psychiater täglich auf der Suche nach der Grenze zwischen Wahn und Wahrheit, spießt in seinem neuen Buch das allgemeine Unbehagen an der medial inszenierten Pseudowirklichkeit und an der Industrie des schönen Scheins auf. &#8222;Bluff!&#8220; ist die engagierte Aufforderung, selbst zu denken, selbst zu fühlen und den eigenen, existenziellen Erfahrungen zu vertrauen. Eine Anleitung, die den Leser zu dem führt, was er täglich zu verlieren droht: Das Gefühl für das eigene, das eigentliche Leben.<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Manfred Lütz, (*1954) studierte in Bonn und Rom Medizin, Philosophie und Theologie. Er ist Psychiater, Psychotherapeut, Diplomtheologe und seit 1997 Chefarzt eines großen psychiatrischen Krankenhauses in Köln. Er schrieb mehrere Bestseller: 1999 erschien Der Blockierte Riese &#8211; Psycho-Analyse der katholischen Kirche, 2002 Lebenslust &#8211; Wider die Diätsadisten, den Gesundheitswahn und den Fitnesskult, 2007 Gott &#8211; eine kleine Geschichte des Größten, wofür er den internationalen Corine-Literaturpreis erhielt. Mit Irre! &#8211; Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen. Eine heitere Seelenkunde führte er 2009 wochenlang die deutsche Sachbuch-Bestsellerliste an. Er ist gefragter Vortragsredner und Kabarettist. 1981 gründete er eine integrative Behindertengruppe, für die er seit mehr als dreißig Jahren ehrenamtlich tätig ist.</p>
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Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klugen Handelns</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-43205-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Unzählige Leser begeistern sich für Rolf Dobellis gescheite Texte über unsere häufigsten Denkfehler. Doch wer Dobellis Ratschläge zum klaren Denken beherzigt, ist noch lange nicht aus dem Schneider, denn auf dem Weg vom Denken zum Handeln lauern weitere Fallstricke. Glücklicherweise kann man die umgehen &#8211; wenn man weiß, wie. Genau das verrät &#8222;Die Kunst des klugen Handelns&#8220;: In 52 Kapiteln zeigt Dobelli, warum es sich lohnt, Türen zu schließen und auf Optionen zu verzichten, warum Informationsüberfluss zu unklugem Handeln anstiftet, warum Geld stets in emotionale Kleider gehüllt ist und wir es darum oft unbedacht ausgeben.<br />
Rolf Dobelli gibt Ihnen das nötige Rüstzeug: Schlagen Sie nicht jeden Irrweg ein, nur weil andere ihn gehen. Lernen Sie aus den Fehlern, die andere freundlicherweise für Sie machen. Denken Sie klar und handeln Sie klug!<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Rolf Dobelli, geboren 1966, promovierte an der Universität St. Gallen, war CEO verschiedener Tochtergesellschaften der Swissair-Gruppe und gründete zusammen mit Freunden die Firma getAbstract, den weltgrößten Anbieter von komprimierter Wirtschaftsliteratur. Er lebte in Hongkong, Australien, England und viele Jahre in den USA. Rolf Dobelli ist Gründer und Kurator von ZURICH.MINDS, einer Community von weltweit führenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Mit fünfunddreißig begann er zu schreiben. Bisher sind sechs Bücher von ihm bei Diogenes erschienen. Rolf Dobelli lebt in Luzern.</p>
<p><a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783446432055/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a></p>
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<strong>BILD: Das Jahr 2012</strong><br />
&#8211; gebunden, 9,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8289-5768-8</p>
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<strong>Chronik Jahresrückblick 2012</strong><br />
wissenmedia, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-577-14232-8<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
2012 – ein Jahr der Entscheidungen und Weichenstellungen. Der Chronik Jahresrückblick 2012 strukturiert und dokumentiert die weltgeschichtlichen Bewegungen. Selten war die Welt so instabil. Nach der Wirtschafts- und Finanzkrise fordert die massive Staatsverschuldung Verzicht – und der Aufruhr in der arabischen Welt ist noch lange nicht in demokratische Bahnen gelenkt&#8230;</p>
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<strong>Duden &#8211; Die deutsche Rechtschreibung</strong><br />
Bibliographisches Institut &#8211; gebunden, 21,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-04015-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Kaiser, Jost<br />
<strong>Als Helmut Schmidt einmal &#8230;</strong><br />
Heyne HC &#8211; gebunden, 10,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-453-20036-4<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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<strong>Guinness World Records Buch 2013</strong><br />
Bibliographisches Institut &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-81201-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
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Spitzer, Manfred<br />
<strong>Digitale Demenz</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27603-7<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Scholl-Latour, Peter<br />
<strong>Die Welt aus den Fugen</strong><br />
Propyläen Verlag &#8211; gebunden, 24,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-549-07431-2<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Die Weltpolitik gleicht derzeit einem aufziehenden Gewittersturm. Ob in Afrika oder Lateinamerika, in Arabien oder im Mittleren Osten – überall braut sich Unheilvolles zusammen. Und auch der Westen – Europa und die USA –, einst Hort der Stabilität, wird von Krisen heimgesucht wie seit langem nicht. Peter Scholl-Latour, Spezialist für turbulente Großwetterlagen, kennt die Welt wie kein Zweiter. Vor dem Hintergrund seiner sechzigjährigen Erfahrung als Chronist des Weltgeschehens beleuchtet er in seinem neuen Buch die Brennpunkte der aktuellen Weltpolitik.<br />
Der Abzug der USA aus dem Irak und Afghanistan hinterlässt zerrüttete Staaten, die in Bürgerkriegen versinken. Der Konflikt um Irans Atompolitik spitzt sich gefährlich zu. Pakistan ist ein Pulverfass. Die arabische Welt befindet sich in Aufruhr, mit ungewissem Ausgang. Die Zahl der &#8222;failed states&#8220;, Brutstätten des Terrorismus, nimmt beständig zu, vor allem in Afrika. Zu allem Überfluss stolpern Europa und Amerika von einer Finanzkrise in die nächste und erweisen sich international zunehmend als handlungsunfähig. Mit dem ihm eigenen Gespür für weltpolitische Umbrüche begibt sich Peter Scholl-Latour auf eine Tour d&#8217;Horizon rund um den Globus und schildert eine Welt aus den Fugen.<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Peter Scholl-Latour, geboren 1924 in Bochum. Promotion an der Sorbonne in Paris in den Sciences Politiques, Diplom an der Libanesischen Universität in Beirut in Arabistik und Islamkunde. Seitdem in vielfältigen Funktionen als Journalist und Publizist tätig, unter anderem als ARD-Korrespondent in Afrika und Indochina, als ARD- und ZDF-Studioleiter in Paris, als Programmdirektor des WDR-Fernsehens, als Chefredakteur und Herausgeber des STERN und als Vorstandsmitglied von Gruner + Jahr. Seine TV-Sendungen erreichen höchste Einschaltquoten, seine Bücher haben ihn zu Deutschlands erfolgreichstem Sachbuchautor gemacht.</p>
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Pozzo di Borgo, Philippe<br />
<strong>Ziemlich beste Freunde</strong><br />
Hanser Berlin &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-24044-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Buschkowsky, Heinz<br />
<strong>Neukölln ist überall</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08011-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Rosenberg, Martina<br />
<strong>Mutter, wann stirbst du endlich?</strong><br />
Blanvalet Verlag &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-7645-0468-7<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Kürthy, Ildikó von<br />
<strong>Unter dem Herzen</strong><br />
Wunderlich &#8211; gebunden, 14,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-8052-5043-6<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
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<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
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Kleber, Claus; Paskal, Cleo<br />
<strong>Spielball Erde</strong><br />
Bertelsmann, C &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-570-10134-6<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
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<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3918647.jpg.803565.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kahneman, Daniel<br />
<strong>Schnelles Denken, langsames Denken</strong><br />
Siedler, W J &#8211; gebunden, 26,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-88680-886-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
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<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4163148.jpg.833776.jpg" alt="" border="0" /><br />
Ratzinger, Joseph (Benedikt XVI.)<br />
<strong>Jesus von Nazareth</strong><br />
Verlag Herder &#8211; gebunden, 20,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-451-34999-7<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
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<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Was_man_fur_geld.jpg.841466.jpg" alt="" border="0" /><br />
Sandel, Michael J.<br />
<strong>Was man für Geld nicht kaufen kann</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08026-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Darf ein Staat Söldner verpflichten, um Kriege zu führen? Ist es moralisch vertretbar, Leute dafür zu bezahlen, dass sie Medikamente testen oder Organe spenden? Dürfen Unternehmen gegen Geld das Recht erwerben, die Luft zu verpesten? Fast alles scheint heute käuflich zu sein. Wollten wir das so? Und was könnten wir dagegen tun?<br />
Die Regeln des Marktes haben fast alle Lebensbereiche infiltriert, auch jene, die eigentlich jenseits von Konsum und Mehrwert liegen sollten: Medizin, Erziehung, Politik, Recht und Gesetz, Kunst, Sport, sogar Familie und Partnerschaft. Ohne es zu merken, haben wir uns von einer Marktwirtschaft in eine Marktgesellschaft gewandelt. Ist da nicht etwas grundlegend schief gelaufen?<br />
Mit Verve und anhand prägnanter Beispiele wirft Michael Sandel eine der wichtigsten ethischen Fragen unserer Zeit auf: Wie können wir den Markt daran hindern, Felder zu beherrschen, in denen er nichts zu suchen hat? Wo liegen seine moralischen Grenzen? Und wie können wir zivilisatorische Errungenschaften bewahren, für die sich der Markt nicht interessiert und die man für kein Geld der Welt kaufen kann?<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Michael Sandel, geboren 1953, ist politischer Philosoph. Er studierte in Oxford und lehrt seit 1980 in Harvard. Seine Vorlesungsreihe über Gerechtigkeit machte ihn zum weltweit populärsten Moralphilosophen.</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
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<strong>Atlas der Globalisierung</strong><br />
TAZ &#8211; Paperback, 14,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-937683-38-6</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
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<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3614428.jpg.846875.jpg" alt="" border="0" /><br />
Wehrle, Martin<br />
<strong>Ich arbeite in einem Irrenhaus</strong><br />
Econ &#8211; gebunden, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-430-20097-4<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
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<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4001482.jpg.860929.jpg" alt="" border="0" /><br />
Weik, Matthias; Friedrich, Marc<br />
<strong>Der größte Raubzug der Geschichte</strong><br />
Tectum &#8211; Paperback, 19,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-8288-2949-7<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
HERZLICH WILLKOMMEN auf einer spannenden Reise in die Welt des Wahnsinns, der Lügen, des Betrugs und der größten Kapitalvernichtung, die die Menschheit je erlebt hat. Vor unseren Augen findet der größte Raubzug der Geschichte statt, und wir alle sind seine Opfer. Die Reichen in unserer Gesellschaft werden immer reicher, während alle Anderen immer ärmer werden. Die Autoren fragen: Wie entsteht überhaupt Geld? Wie kommen Banken und Staat eigentlich zu Geld? Warum ist das globale Finanzsystem ungerecht? Tragen tatsächlich nur die Banken die Schuld an der aktuellen Misere oder müssen auch die politischen Entscheider zur Verantwortung gezogen werden? Warum steht das größte Finanz-Casino der Welt in Deutschland, und kaum jemand weiß darüber Bescheid? Ist der Euro nicht letztlich doch zum Scheitern verurteilt? Sind Lebens-, Rentenversicherungen, Bausparverträge und Staatsanleihen noch zeitgemäße Investments? Dienen Finanzprodukte dem Kunden oder nur der Finanzindustrie? Was bedeutet es, wenn ein Staat Bankrott geht? Wer profitiert eigentlich von den Schulden unseres Staates? Kann ewiges Wachstum überhaupt funktionieren? Dieses spannende und engagierte Buch gibt nicht nur verunsicherten Anlegern Antworten. Es zeigt auf, welche Kapitalanlagen jetzt noch sinnvoll sind, und von welchen nur die Finanzindustrie profitiert. Schon die nächsten Monate könnten für das finanzielle Schicksal von Staaten und deren Bürgern entscheidend sein. Auch Sie sind betroffen: Wer jetzt nicht richtig handelt, steht vielleicht bald mit leeren Händen da. Doch jede Krise hat auch ihre Chance. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zu den Verlierern gehören!</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/die-25-derzeit-meistgelesenen-sachbcher-bestseller-sachbuch-beste-lesetips/">Die 25 derzeit meistgelesenen Sachb&uuml;cher &ndash; Bestseller Sachbuch &ndash; Beste Lesetips</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>2012 Zwei Auszeichnungen für Sten Nadolny: Buchpreis 2012 der Stiftung Ravensburger Verlag und Rheingau Literaturpreis 2012</title>
		<link>https://literaturkurier.net/2012zwei-auszeichnungen-fr-sten-nadolny-buchpreis-2012-der-stiftung-ravensburger-verlag-und-rheingau-literaturpreis-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 14:39:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
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		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Buchpreis 2012 der Stiftung Ravensburger Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Rheingau Literaturpreis 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Sten Nadolny]]></category>
		<category><![CDATA[Weitlings Sommerfrische]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8222;Erträumtes, phantasiertes Schicksal&#8220; – ironisch, heiter und sehr liebevoll! Literarisches Leben So sieht  Sten Nadolny aus. © Eckhard Waasmann Den Buchpreis 2012 der Stiftung Ravensburger Verlag erhält Sten Nadolny für seinen Familienroman &#8222;Weitlings Sommerfrische&#8220; (Piper Verlag). Der mit 12.000 Euro &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/2012zwei-auszeichnungen-fr-sten-nadolny-buchpreis-2012-der-stiftung-ravensburger-verlag-und-rheingau-literaturpreis-2012/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: x-large;"><strong>&#8222;Erträumtes, phantasiertes Schicksal&#8220; – ironisch, heiter und sehr liebevoll!</strong></span></h3>
<h3><span style="color: #ff0000; font-size: x-large;">Literarisches Leben</span></h3>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Sten%20Nadolny.jpg.821579.jpg"><img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline;" title="Sten Nadolny" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Sten%20Nadolny.jpg.821574.jpg" alt="Sten Nadolny" width="240" height="214" align="left" /></a></p>
<p>So sieht  Sten Nadolny aus.<br />
© Eckhard Waasmann</p>
<p>Den Buchpreis 2012 der Stiftung Ravensburger Verlag erhält Sten Nadolny für seinen <strong>Familienroman &#8222;Weitlings Sommerfrische&#8220;</strong> (Piper Verlag). Der mit 12.000 Euro dotierte Preis wird am 19. No­vember in Berlin überreicht. Und der Autor konnte auch den Rheingau Literaturpreis 2012 für sein Buch in Empfang nehmen.</p>
<p>Zur Auswahl des Buchpreises heißt es: <strong>&#8222;Mit dem Roman &#8218;Weitlings Sommerfrische&#8216; hat Sten Nadolny einen originellen Familienroman geschrieben. Die Hauptfigur kommt, bei einem Gewittersturm auf dem Chiemsee segelnd, beinah um. Das erlittene Trauma versetzt ihn quasi in eine andere Existenz: Er wird wieder zum 16jährigen, der durch einen Boots­un­fall fast gestorben wäre. Doch sein erträumtes, phantasiertes Schicksal weicht vom originalen beträchtlich ab.</strong></p>
<p><span id="more-6894"></span></p>
<p><strong></strong> Äußerst geschickt verbindet Nadolny die Realität mit der Möglichkeitsform des: Es hätte sein können. … Indem er seinen Romanhelden eine unfreiwillige Zeitreise in die eigene Vergangen­heit antreten lässt, ermög­licht Nadolny es seinem Helden, zu erkennen, wie sehr sein Lebensweg durch die Familienkonstellationen beein­flusst wurde. … Lebensklug und mit leiser Ironie zeichnet der Roman obendrein ein differenziertes deutsches Epochenporträt. Sprachliche und gedankliche Klischees sind, zur Freude des Lesers, Sten Nadol­nys Sache nicht.&#8220;</p>
<p>Der zum zweiten Mal verliehene Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag soll jährlich den Autor einer deutschsprachigen Publikation erzählender Prosa (Roman, Erzählung, Anthologie) auszeichnen, die maximal zwei Jahre zuvor erschienen ist. Die Preissumme von 12.000 Euro erhält entsprechend der Zielset­zung des Preises eine Schriftstellerin oder ein Schriftsteller, &#8222;der mit literarischen Stilmit­teln ein zeitgenössisches Bild der Familie zeich­net&#8220;.</p>
<p>Bei der Entscheidung für den Buchpreis lässt sich die Stiftung von verschiedenen Fachleuten aus Lite­raturkritik und Buchhandel beraten. Im Jahr 2012 waren dies Uwe Wittstock (Focus), Sandra Kegel (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Ellen Pomikalko (Buchmarkt), Ulrich Weinzierl (Die Welt), Margarete und Michael Riethmüller (RavensBuch) und Andrea Reidt (Freie Journalistin).</p>
<p>Die Preisverleihung findet am 19. November in der Berliner Landesvertretung Baden-Württem­berg statt. Bei dieser Gelegenheit wird auch die zweite Aus­zeichnung der Stif­tung Ravensburger Ver­lag überreicht: der mit 8.000 Euro dotierte &#8222;Leuchtturm-Preis für vorbildli­ches Engagement im Sektor familiäre, institutionelle und ehrenamtli­che Bil­dung und Erzie­hung von Kindern und Jugendli­chen&#8220;. Er geht in diesem Jahr an den Psychologen Prof. Dr. Udo Rudolph (Technische Universität Chemnitz).</p>
<p><strong>Rheingau Literaturpreis 2012</strong></p>
<p>Der Rheingau Literaturpreis wurde in diesem Jahr zum neunzehnten Mal vergeben – an Sten Nadolny für &#8222;Weitlings Sommerfrische&#8220;. Der Preis ist mit 10.000 Euro und 111 Flaschen Rheingauer Wein dotiert. Das Preisgeld wird je zur Hälfte vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Rheingau Musik Festival e.V. bereitgestellt. Bisherige Preisträger waren unter anderen Thomas Lehr, Bodo Kirchhoff, Robert Gernhardt, Reinhard Jirgl, Clemens Meyer, Antje Rávic Strubel, Ursula Krechel, Christoph Peters, Jochen Schimmang und Josef Haslinger.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/2012zwei-auszeichnungen-fr-sten-nadolny-buchpreis-2012-der-stiftung-ravensburger-verlag-und-rheingau-literaturpreis-2012/">2012 Zwei Auszeichnungen für Sten Nadolny: Buchpreis 2012 der Stiftung Ravensburger Verlag und Rheingau Literaturpreis 2012</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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		<title>Digitale Demenz  von Prof. Dr. Manfred Spitzer</title>
		<link>https://literaturkurier.net/digitale-demenz-von-prof-dr-manfred-spitzer/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Sep 2012 12:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Gehirnentwicklung und Verhalten]]></category>
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		<category><![CDATA[Gehirnentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendlich und Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder und Computer]]></category>
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		<category><![CDATA[Sucht]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dumm durch digitale Medien?  Ein besonders wichtiges Buch! 30.08.2012 Börsenblatt-Interview Interview mit Manfred Spitzer &#8222;Wir liegen hier klar in einem toxischen Bereich&#8220; Der Ulmer Psychiater, Neurowissenschaftler und Lernforscher Manfred Spitzer warnt in seinem neuen Buch &#8222;Digitale Demenz&#8220; vor der Verblödung &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/digitale-demenz-von-prof-dr-manfred-spitzer/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/digitale-demenz-von-prof-dr-manfred-spitzer/">Digitale Demenz  von Prof. Dr. Manfred Spitzer</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="font-size: large;"><strong>Dumm durch digitale Medien?  Ein besonders wichtiges Buch!</strong></span></h4>
<h4>30.08.2012 Börsenblatt-Interview Interview mit Manfred Spitzer</h4>
<h5>&#8222;<span style="font-size: large;">Wir liegen hi<img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline; float: left;" title="Digitale Demenz" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/09/Digitale-Demenz1.jpg" alt="Digitale Demenz" width="270" height="420" />er klar in einem toxischen Bereich&#8220;</span></h5>
<p>Der Ulmer Psychiater, Neurowissenschaftler und Lernforscher Manfred Spitzer warnt in seinem neuen Buch &#8222;Digitale Demenz&#8220; vor der Verblödung durch digitale Medien. Für das Lernen seien sie völlig ungeeignet. Ein Interview.</p>
<p><strong>In Ihrem Buch schreiben Sie digitalen Medien einen negativen Einfluss auf die Gehirnentwicklung vor allem junger Menschen zu. Sind es die Medien selbst oder nicht vielmehr ihr unreflektierter, übermäßiger Gebrauch?<br />
</strong><br />
Natürlich ist es der Gebrauch. Alkohol selbst ist auch nicht schädlich – nur wenn man zu viel davon trinkt. Der Umgang mit den Medien ist das Problem, und auch hier macht die Dosis das Gift, wie Paracelsus schon sagte. Da liegen wir ganz klar in einem toxischen Bereich – mit täglich 7,5 Stunden Medienkonsum in Deutschland und 10,75 Stunden in den USA. Das ist jenseits all dessen, was man vielleicht als vernünftig bezeichnen könnte.<br />
<strong><br />
Sie leugnen nicht die Bedeutung digitaler Medien in einer vernetzten Welt – gleichzeitig gewinnt man jedoch den Eindruck, Sie würden ihnen nicht trauen. Wiederholt Ihr Buch nicht die Schelte, die mediale und technische Innovationen schon in der Vergangenheit auslösten – angefangen von der Eisenbahn über den Rundfunk bis zum Fernsehen?<br />
</strong><br />
Beim Fernsehen war die Schelte durchaus berechtigt: Ich habe darüber 2005 ein fernsehkritisches Buch – &#8222;Vorsicht, Bildschirm!&#8220; – geschrieben. Wir haben damals anhand von Langzeitstudien gezeigt, dass Fernsehen – salopp gesprochen – dumm, dick und aggressiv macht. Der negative Einfluss übermäßigen Fernsehens auf den Bildungserfolg und die Bildungskarriere war damals schon nachgewiesen.</p>
<p><span id="more-6831"></span></p>
<p><strong>Reichen naturwissenschaftliche, insbesondere medizinische und neurowissenschaftliche Erkenntnisse aus, um komplexe Sachverhalte wie die misslingende kognitive Entwicklung von Kindern zu erklären?</strong><br />
Das Wesen von Wissenschaft besteht darin, Komplexität zu reduzieren, um dadurch Zusammenhänge aufzuzeigen. Manchen Medienwissenschaftlern, die immer wieder betonen, wie kompliziert und komplex alles sei, gebe ich einerseits zwar recht – die Welt ist grundsätzlich beliebig komplex – aber von dieser Erkenntnis hat niemand etwas. Nehmen Sie an, ich würde einem krebskranken Patienten sagen: &#8222;Ihr Körper ist höllisch kompliziert und Sie haben einen schwierigen psychosozialen Hintergrund. Wie können Sie erwarten, dass ich Ihnen eine lehrbuchartige Therapie vorschlage?&#8220; Der Patient würde mit Recht sagen, dass er von diesen Aussagen nichts hat. Der Verweis auf Komplexität gehört zu den bekannten Strategien der Verneblung von Fakten. Und das ärgert mich, denn es geht um die Gehirne der nächsten Generation – und die werden derzeit vermüllt, da kann ich als Mediziner nicht zuschauen.</p>
<p><strong>Wenn digitale Medien – Computer, Internet und andere – aus unserer Lebenswelt nicht mehr hinwegzudenken sind – warum sollten Kinder und Jugendliche nicht frühzeitig den selbstverantwortlichen Umgang mit diesen Medien lernen, auch im Klassenzimmer?<br />
</strong><br />
Die Behauptung, dass Computer zum Lernen besonders gut geeignet sind, stimmt zunächst einmal gar nicht, weil Computer geistige Arbeit abnehmen. Lernen kann man nur, wenn man geistig arbeitet. Je tiefer man über Dinge nachdenkt, je mehr man sich mit Dingen beschäftigt, desto mehr verändert sich das Gehirn, und desto mehr lernt man. Wenn man nur noch Texte aus dem Internet in eine Powerpoint-Präsentation hineinkopiert, hat man überhaupt nichts gelernt. Ein weiteres Problem: Computerspiele machen nachweislich süchtig und sind so programmiert, dass sie abhängig machen. Es gibt in Deutschland nach amtlichen Angaben 250.000 Computer- und Internetsüchtige. Ich habe selbst junge Patienten – Mittzwanziger – in meiner Klinik, deren Leben durch die Internet- und Computersucht zerstört wurde.<br />
<strong>Aber dass man Computer als Werkzeug benutzt, um mit ihnen zu lernen – was wäre dagegen einzuwenden?</strong><br />
Ich kann nur wiederholen: Computer sind ganz schlechte Lernwerkzeuge, weil sie uns geistige Arbeit abnehmen und nicht zu einer vertieften Auseinandersetzung mit den Inhalten führen.</p>
<p><strong>Aber liegt das nicht auch daran, dass wir bisher nicht kompetent mit diesen Medien umgehen? Der Computer nimmt ja nicht die komplette Denkleistung ab, sondern vorwiegend mechanische Leistungen wie Schreiben oder das Verschieben von Inhalten …</strong><br />
Es gibt Vergleichsstudien der empirischen Bildungsforschung dazu, die zeigen, dass das nicht so ist. Bei Schulen mit und bei Schulen ohne Computernutzung konnte man keinen Unterschied in der Lernleistung feststellen. Die PISA-Daten (von immerhin rund 250.000 15-Jährigen) zeigen, dass ein Computer in der Schule den Bildungserfolg nicht bessert und einer im Jugendzimmer zu schlechteren Schulleistungen führt.</p>
<p><strong>Den harten Fakten will ich gar nicht widersprechen. Aber die Szenarios für den Schulunterricht sehen ja nicht so aus, dass man nur noch mit digitalen Medien lernt. Pädagogen und Didaktiker betonen immer wieder, dass traditionelle Medien wie das Buch durch digitale Medien nicht überflüssig werden. Sollte das Ziel nicht eine komplementäre Nutzung aller Mediengattungen sein, und kommt es nicht letztlich auf die Balance zwischen den Medien an?</strong><br />
Sicher geht es auch um ein ausbalanciertes Verhältnis. Ich habe auch Lernsoftware getestet, die wirklich etwas taugt: das Mathematik-Lernprogramm der Firma bettermarks. Aber das ist die sprichwörtliche Ausnahme, welche die Regel bestätigt. Außerdem erweisen sich die Hindernisse für das Unternehmen, um mit diesem guten Lernprogramm in die Schulen zu kommen, als riesengroß. Die Kultusverwaltungen geben statt dessen große Summen für Hardware aus, ohne einen Plan zu haben, was damit an den Schulen geschieht. Die Hersteller dieser Produkte sind es, die mit Macht in den Markt drängen. Es geht nicht um gute Bildung, sondern ums Verkaufen. Wir können aber nicht die Bildung der nächsten Generation dem Markt allein überlassen.</p>
<p><strong>Ist es wirklich ein &#8222;Allgemeinplatz&#8220;, wie Sie in Ihrem Buch behaupten, dass das Lesen und Erfassen auf digitalen Trägermedien oberflächlicher geschieht und einen geringeren Lerneffekt hat als bei der Lektüre eines gedruckten Buchs?</strong><br />
Auf einem Lese-Device wie dem Kindle oder dem iPad kann ich genau so gut lesen wie in einem Papierbuch. Das Problem beginnt dann, wenn man die Bücher multimedial aufpeppt. Dann fangen die Leute wieder an herumzuklicken statt mit Verstand zu lesen.<br />
<strong><br />
Sie schreiben, Aktivitäten im Internet würden reale soziale Beziehungen und Betätigungen in den Hintergrund drängen und zu Vereinsamung und Depression führen. Was würden Sie dann einem 24-jährigen Studenten und Sympathisanten der &#8222;Piraten&#8220; erklären, der Ihnen sagt, das Internet sei sein &#8222;Lebensraum&#8220;?<br />
</strong><br />
Wer erwachsen ist, der kann Kontakte, die er schon hat, über soziale Netzwerke pflegen, auch per Facebook – dagegen ist gar nichts einzuwenden. Nur zu glauben, dass man sein soziales Leben durch Facebook ersetzen könnte, dass man soziales Verhalten über Facebook lernt, das ist völlig abwegig. Mir graust es, wenn ich weiß, dass acht- bis zwölfjährige Mädchen in den USA durchschnittlich sieben Stunden online sind und nur zwei Stunden reale Kontakte pflegen. Das kann nicht gut gehen.</p>
<p><em><br />
Interview: Michael Roesler-Graichen</em></p>
<p><strong>Zur Person</strong><br />
Manfred Spitzer, Jahrgang 1958, hat seit 1997 den neu eingerichteten Lehrstuhl für Psychiatrie der Universität Ulm inne und leitet die seit 1998 bestehende Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm. Im Jahr 2004 gründete er das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) an der Universität Ulm. Spitzer hat neben seiner Forschungsliteratur zahlreiche Sachbücher veröffentlicht, darunter &#8222;Vorsicht Bildschirm! Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft&#8220; (2005), &#8222;Aufklärung 2.0 – Gehirnforschung als Selbsterkenntnis&#8220; (2009) und zuletzt &#8222;Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen&#8220; (Droemer Knaur, 2012).</p>
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		<item>
		<title>Die Patin.   von Gertrud Höhler Ein bösartiges Pamphlet gegen Angela Merkel</title>
		<link>https://literaturkurier.net/die-patin-ein-bsartiges-pamphlet-gegen-angela-merkel-von-gertrud-hhler/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Aug 2012 11:40:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Gertrud Höhler Zickenkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Gertrud Höhler: der wahre Grund]]></category>
		<category><![CDATA[literaturkurier.net]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Zickenkrieg? Man kann der Versuchung nicht widerstehen, es so zu bezeichnen … und was hier eventuell dahintersteckt Ich habe noch nie ein Buch verrissen – hier muss es sein!� Ich hatte mal eine Hündin, die jedesmal, wenn sie einer &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/die-patin-ein-bsartiges-pamphlet-gegen-angela-merkel-von-gertrud-hhler/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><span style="font-size: large;"><strong>Ein Zickenkrieg? Man kann der Versuchung nicht widerstehen, es so zu bezeichnen … und was hier eventuell dahintersteckt<br />
</strong></span></span><span style="font-size: large;"><em><strong>Ich habe noch nie ein Buch verrissen – hier <span style="text-decoration: underline;">muss</span> es sein!</strong>�<br />
</em></span></p>
<p><img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline;" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/08/die-patin1.jpg" alt="" align="left" /></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Ich hatte mal eine Hündin, die jedesmal, wenn sie einer bestimmten anderen Hündin begegnete, sich schlagartig in eine blindwütige Furie verwandelte …  Keiner verstand es – und auch hier bei Gertrud Höhler kann ich nur mutmaßen, woher diese blindwütige Hass der eigentlich gebildeten, früher so schön aussehenden, immer sachlichen Gertrud Höhler eigentlich kommt. <span style="text-decoration: underline;">Wäre sie gern selbst Kanzlerin geworden?</span> Kann sie den unerwarteten Aufstieg jener erst so unscheinbaren jungen Frau  aus dem ‘Unrechtsland’, mal auch ‘Anderland’,  nicht begreifen – nachvollziehen? (Ich komme unten nochmal darauf zurück.)</strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Wenn man es liest, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Angela Merkel für Gertrud Höhler eine Art Undercover Agentin im Auftrage Honeckers oder dessen Gesinnungsgenossen sei, um die Bundesrepublik in den Abgrund zu führen.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Ich zitier hier mal so einiges: “<strong><em>Die Wölfin und das Schweigen der Männer; Agentin in eigener Sache; Was macht die Exotin überlegen?; Wer führt der Täterin die Hand?; Die Maske fällt – und keiner schaut hin; Die Planwirtschaft der Werte: Das System M entsteht; Die Kanzlerin enteignet SPD-Botschaften – die Parteiengrenzen entschwinden; Deine Sprache verrät dich – Angela Merkel im Sprachversteck;</em></strong> “</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Reicht das?</span></strong>  Na, noch eins drauf:</span></p>
<p><span id="more-6807"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>“<span style="font-size: small;">Das ‘Mädchen’ als Putschistin – die Undercover-Züge in ihrem Politikstil, Ergebnis einer perfekt angewandten Lektion aus ihrer Zeit im autoritären Staat, verhindern bis heute, dass ihr Turbo-Aufstieg in der gesamtdeutschen Politik als autoritärer Griff der ‘Rächerin’ nach der Macht verstanden wird; Das Mädchen Angela, herübergeweht aus dem deutschen Begelitboot des Supertankers UDSSR – ist sie das Symtom oder die Krankheit ” </span></em></strong></p>
<p> &#8222;<span style="font-size: small;"><strong><em>Angela Merkel bedient sich der Kernbotschaften anderer Parteien, ohne sich zu deren Werten zu bekennen.</em></strong> &#8222;</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Meine Meinung dazu: Überhaupt haben sich unsere Parteien immer mehr ihren Wählern angenähert, d.h. dass die Wünsche der Bevölkerung nachvollzogen werden. (Nun ja, bis eben auf die Linken, die ich immer wieder um Gregor Gysi beneide) Im Grunde ist es ja so, dass die Normalbürger, z.B. in bestimmten Altersstufen, Familien- und Ausbildungsstufen,  alle annähernd die gleichen Wünsche und Vorstellungen haben. Da kann keine Partei sagen: Also mit uns nicht! Ebenso ist es mit dem Europa-Gedanken: Keiner kann so richtig übersehen und verstehen, wie nun alles zusammenhängt und nur hoffen, dass die politischen Entscheidungen irgendwie schon richtig werden. Aber ich fürchte auch, dass unsere Abgeordneten selbst überhaupt  nicht alles überblicken. Vor allem weiß Angela Merkel, dass sich dieses Europa-Gefüge täglich irgendwie verändern kann – und wir in der Mitten. Und vielleicht ist auch in dieser Situation die Möglichkeit, große Statement abzugeben, eher gering.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Das Buch scheint so zusammengesetzt worden zu sein, dass Gertrud Höhler <span style="text-decoration: underline;">alles</span>, was sie in der Presse Negatives, oder negativ zu Bewertendes  über Angela Merkel finden konnte, zusammengetragen hat, und mit gehässigen Kommentaren aneinander gereiht hat.</strong> Wenn also Angela Merkel nichts sagt, ist das eine ihrer hinterhältigen Strategien. Wenn Angela Merkel etwas sagt, ist es entweder zu wenig oder unklar. Gern bedient sich Gertrud Höhler Beispielen aus dem Wolfsrudel, aus der Mythologie &#8211;</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Mit diesem Horrorszenario um Angela Merkel zeichnet die Autorin Gertrud Höhler ein <span style="text-decoration: underline;">Psychogramm – ihrer selbst.</span> </strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Dazu fällt mir nämlich etwas ein, das nicht in dem Buch steht. Zu Kohls Zeiten wurde Gertrud Höhler von diesem sehr favorisiert. Ich meine sogar, er hätte sie gern als Familienministerin gesehen. Das konnte aber nur deswegen nicht funktionieren, weil Gertrud Höhler uneheliche Mutter eines Sohnes war. (Ja, damals wurde soetwas noch &#8218;bestraft&#8216;! Aber bei einem Mann wäre das wohl nicht so ins Gewicht gefallen) Verfolgte sie etwa deswegen das Hinzukommen von Angela Merkel so wachsam?</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Natürlich hat auch Goethe für solche Fälle etwas Passendes gesagt; ich will es hier zitieren:</span></p>
<p><span style="font-size: small;">In Dichtung und Wahrheit schreibt er:<em><strong> &#8222;&#8230; aber einer Beobachtung kann ich nicht erwehren, dass nämlich Menschen, denen die Natur außerordentliche Vorzüge gegeben, sie aber in einen engen oder wenigstens nicht verhältnismäßigen Wirkungskreis gesetzt, gewöhnlich auf Sonderbarkeiten verfallen, und weil sie von ihren Gaben keinen direkten Gebrauch zu machen wissen, sie auf außerordentlichen und wunderlichen Wegen geltend zu machen wissen.&#8220; </strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Vielleicht ist dieses Buch nichts als so ein außerordentlicher, wunderlicher Weg?</strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;">Da das Buch nur Seite für Seite alles um Angela Merkel beschreibt, was wir alle ja in der Presse mitverfolgt haben, enthält es, außer den Unterstellungen, Schmähungen und Beschimpfungen, für niemand etwas Neues. <strong>Man muss es daher absolut nicht lesen!</strong> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie Angela Merkel Deutschland umbaut. 296 S. 223 mm 594g , in deutscher Sprache. �<br />
2012   Orell Füssli<br />
ISBN 3-280-05480-X<br />
ISBN 978-3-280-05480-2 21.95 EUR &#8211; 29.90 sFr inkl. gesetzl. MwSt.</p>
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		<title>Business Model You     Ihre Karriere von Alexander Osterwalder und Yves Pigneur</title>
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		<comments>https://literaturkurier.net/business-model-ihre-karriere-von-alexander-osterwalder-und-yves-pigneur/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 09:39:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewerbungsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskonzepte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Dein Leben &#8211; Deine Karriere &#8211; Dein Spiel Übersetzt von Jordan T. A. Wegberg Sie suchen ein vielversprechendes Erfolgsmodell? Schauen Sie einfach in den Spiegel. Sie brauchen nämlich nur drei Dinge, um die Welt zu verändern: Ihren Kopf ein Blatt &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/business-model-ihre-karriere-von-alexander-osterwalder-und-yves-pigneur/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h6><span style="font-size: large;"><strong>Dein Leben &#8211; Deine Karriere &#8211; Dein Spiel</strong></span></h6>
<p>Übersetzt von Jordan T. A. Wegberg</p>
<p><img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline; float: left;" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/08/Dein-Leben-Deine-Karriere1.jpg" alt="" width="354" height="284" /><span style="font-size: small;"><strong>Sie suchen ein vielversprechendes Erfolgsmodell? Schauen Sie einfach in den Spiegel. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Sie brauchen nämlich nur drei Dinge, um die Welt zu verändern: </strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Ihren Kopf</strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>ein Blatt Papier</strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>einen Stift. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Sonst nichts?  Nun ja,und  natürlich dieses Buch.</strong><br />
</span></p>
<p><span style="font-size: small;">328 Menschen aus 43 Ländern haben an der Entstehung dieses Karriere-Guides mitgewirkt. </span></p>
<p><span id="more-6787"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;">Das Ergebnis: ein wunderbares Buch für alle, die ihr persönliches Erfolgsmodell entwickeln und realisieren wollen. Besonders für Menschen, die sich ihr Leben und ihre Karriere nicht aus der Hand nehmen lassen. </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Sie müssen sich nämlich nicht der Arbeitswelt anpassen. Lernen Sie lieber, wie sich die Arbeitswelt an Sie anpasst. Denn es ist Ihr Leben, Ihre Karriere, Ihr Spiel!</span></p>
<p>Ein praktisches, inspirierendes und spielerisches Buch für die Gestaltung eines erfüllten Lebens, indem man den Schwerpunkt von den eigenen Fähigkeiten auf sein Wertangebot verlagert.&#8220; Gary Percy, Marketingleiter, Australien<br />
&#8222;Business Model You ist der Königsweg zu Struktur, Bedeutung und Sinn.&#8220; Philip Galligan, Unternehmensberater, Irland</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>256 Seiten, durchgehend vierfarbig illustriert EAN 9783593397252 <strong>€ 24,99</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von:</p>
<p><strong>Tim Clark</strong></p>
<p>&amp;<br />
<strong>Alexander Osterwalder</strong><br />
Dr. Alexander Osterwalder ist Berater und Trainer für Geschäftsmodellinnovationen. Seinen praxisorientierten Ansatz des Geschäftsmodelldesigns entwickelte er zusammen mit Dr. Yves Pigneur.<br />
<strong>Yves Pigneur</strong><br />
Dr. Yves Pigneur ist Professor an der Universität Lausanne. Er leitete zahlreiche Forschungsprojekte in der Entwicklung von Informationssystemen, IT-Management, Innovation und E-Business.</p>
<p>Inhaltsverzeichnis</p>
<p>1Canvas<br />
18Definition eines Geschäftsmodells<br />
20Die neun Bausteine<br />
48Schablone für die Business Model Canvas<br />
2Muster<br />
60Entflechtungsmodelle<br />
70Long Tail<br />
80Multisided Platforms<br />
92FREE als Geschäftsmodell<br />
112Open Business Models<br />
3Design<br />
130Customer Insights<br />
138Ideenbildung<br />
150Visuelles Denken<br />
164Prototypen<br />
174Geschichten erzählen<br />
184Szenarios<br />
4Strategie<br />
204Geschäftsmodellumgebung<br />
216Einschätzung von Geschäftsmodellen<br />
230Geschäftsmodellperspektive auf Blue-Ocean-Strategien<br />
236Umgang mit mehreren Geschäftsmodellen<br />
5Prozess<br />
248Geschäftsmodell-Gestaltungsprozess<br />
Ausblick<br />
266Ausblick<br />
Nachwort<br />
278Woher kommt dieses Buch?<br />
280Quellen</p>
<p>Def_Geschäftsmodell</p>
<p>Ein Geschäftsmodell beschreibt das Grundprinzip, nach dem eine Organisation Werte schafft, vermittelt und erfasst.</p>
<p>Der Ausgangspunkt für jede gute Diskussion, Konferenz oder Arbeitstagung über Geschäftsmodellinnovation sollte das gemeinsame Verständnis dessen sein, was ein Geschäftsmodell überhaupt ist. Wir brauchen ein Geschäftsmodellkonzept, das jeder versteht: eines, das die Beschreibung und die Diskussion erleichtert. Wir müssen von derselben Grundlage ausgehen und über dasselbe reden. Die Herausforderung liegt darin, dass das Konzept simpel, treffend und intuitiv zu erfassen sein muss, ohne dabei die Komplexität der Funktionsweise von Unternehmen allzu stark zu vereinfachen.</p>
<p>Auf den folgenden Seiten stellen wir ein Konzept vor, mit dessen Hilfe Sie das Geschäftsmodell Ihrer Organisation, Ihrer Mitbewerber oder jedes beliebigen Unternehmens beschreiben und durchdenken können. Dieses Konzept wurde auf der ganzen Welt angewendet und getestet und wird bereits in verschiedenen Organisationen eingesetzt, unter anderem bei IBM, Ericsson, Deloitte, bei den kanadischen Public Works and Governmental Services und vielen anderen</p>
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