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	<title>Geschichte &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>&#034;Hitler. Der K&#252;nstler als Politiker und Feldherr&#034; &#8211; Eine Herrschaftsanalayse von Wolfram Pyta&#034; &#8211;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2015 14:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Der Diktator und die Macht der Inszenierung Einen völlig neuen Blick auf die Herrschaft und Persönlichkeit Adolf Hitlers bietet die Herrschaftsanalyse von Professor Wolfram Pyta. Hitlers Aufstieg und sein mörderisches Regime, so der renommierte Neuzeithistoriker, beruhen vor allem auf der &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/hitler-der-knstler-als-politiker-und-feldherr-eine-herrschaftsanalayse-von-wolfram-pyta/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 24pt;">Der Diktator und die Macht der Inszenierung</span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/03/clip_image002.jpg"><img style="margin: 0px 0px 7px; display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image002" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/03/clip_image002_thumb.jpg" alt="clip_image002" width="316" height="480" align="left" border="0" hspace="12" /></a></p>
<p><span style="font-size: large;">Einen völlig neuen Blick auf die Herrschaft und Persönlichkeit Adolf Hitlers bietet die Herrschaftsanalyse von Professor Wolfram Pyta. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Hitlers Aufstieg und sein mörderisches Regime, so der renommierte Neuzeithistoriker, beruhen vor allem auf der radikalen Anwendung ästhetischer Prinzipien, welche sich der selbsternannte Künstler vor seinem Eintritt in die Politik im Jahre 1919 zu eigen gemacht hatte.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Pyta untersucht den Aufstieg des brotlosen Künstlers Hitler zum allmächtigen Politiker und Feldherrn. </span><span id="more-8278"></span></p>
<p><span style="font-size: large;">Er zeigt, wie Hitler durch raffinierte Ästhetisierung der Politik seine Massengefolgschaft fand. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Dem verhinderten Theaterarchitekten und passionierten Wagnerianer half dabei vor allem die konsequente Inszenierung seiner politischen Auftritte. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Der Geniekult verlieh ihm die nötige Legitimation für die totale Herrschaft in dem von ihm entfesselten Weltkrieg. Pyta führt vor Augen, dass der Diktator und militärische Führer Hitler ohne sein reklamiertes Künstlertum nicht zu verstehen sind.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><b>Wolfram Pyta</b>, geboren 1960 in Dortmund, leitet als Universitätsprofessor die Abteilung für Neuere Geschichte der Universität Stuttgart sowie die Forschungsstelle Ludwigsburg zur NS-Verbrechensgeschichte. 2007 erschien bei Siedler seine preisgekrönte Biographie »Hindenburg. Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler«.</span></p>
<p><b><span style="font-size: large;">„Hitler. Der Künstler als Politiker und Feldherr“ erscheint am 14. April 2015. </span></b></p>
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		<title>Als Hitler unser Nachbar war  &#8211;   Kindheitserinnerungen &#8211;  von Feuchtwanger, Edgar; Scali, Bertil;</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2014 14:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Adolf Hitler]]></category>
		<category><![CDATA[BestsellerSachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus: Ein (jüdisches) Kind vis-à-vis mit Adolf Hitler Links: Der Schnappschuss – wer würde in diesem die Straße überquerenden Mann oder Herrn jemanden vermuten, der bald die ganze Welt mit Feuer, waffenklirrendem Elend überziehen würde,  &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/als-hitler-unser-nachbar-war-kindheitserinnerungen-von-feuchtwanger-edgar-scali-bertil/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus: Ein (jüdisches) Kind vis-à-vis mit Adolf Hitler</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/afukoenr.jpg"><img style="margin: 0px 25px 22px 0px; display: inline; border: 0px;" title="afukoenr" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/afukoenr_thumb.jpg" alt="afukoenr" width="301" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Links: Der Schnappschuss – wer würde in diesem die Straße überquerenden Mann oder Herrn jemanden vermuten, der bald die ganze Welt mit Feuer, waffenklirrendem Elend überziehen würde,  mit nur mit Baggern zusammenzuschaufelnden Bergen von jämmerlich abgemagerten Leichen,   überzogen vom Rauch unzähliger Krematorien? </span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Wer überhaupt wäre in der Lage gewesen vorauszuahnen, was alles im Hirn oder sonstwo in dieser die Straße überquerenden Gestalt alles glomm oder loderte – zunächst nichts als ein Gedemütigter oder zutiefst Beleidigter – der seinen daraus entstandenen Größenwahn zunächst den anderen Erniedrigten und Beleidigten und dann das Unfassbare: auch  auf das Volk der Dichter und Denker übertragen sollte. Nie wird man in allen Einzelheiten zu begreifen lernen, aus welchen Wurzeln dieser Baum des Todes letztlich gespeist wurde. </span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Edgar Feuchtwanger, der Neffe Lion Feuchtwangers, ist 1929 fünf, als seine Familie<span id="more-7744"></span> und er am Münchner Prinzregentenplatz einen neuen Nachbarn bekommen: Adolf Hitler, damals vierzig Jahre alt. also vier Jahre jünger als der Vater des Jungen. Vier Jahre später wurde dieser Mann oder Herr Reichskanzler &#8211; aber bereits, als er in das Haus gegenüber den Feuchtwangers zog, gehörte er zu den  Hauptgesprächsthemen, und das ganze Viertel war darüber im Bilde, dass er am Prinzregentenplatz eine Wohnung beziehen würde. </span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Als ahnungsloser Augenzeuge erlebt Edgar von da an den Aufstieg Hitlers mit und beobachtet, zunächst kindlich-naiv, dann mit zunehmender Klarheit, wie die Nationalsozialisten Deutschland in eine brutale Diktatur verwandeln.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Edgar Feuchtwanger wächst in behüteten, bildungsbürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater ist Verleger des angesehenen Verlages Duncker &amp; Humblot, seine Mutter Pianistin. Sein Onkel, Lion Feuchtwanger, damals fünfundvierzig Jahre alt, hatte 1925 sein Buch <em>Jud Süß</em> veröffentlicht,  in dem er vom Leben der Juden in Deutschland des 18. Jahrhunderts erzählte. Mit diesem Werk wurde er im Ausland zum meistgekauften deutschen Autor; allerdings entzogen ihm deswegen die Nationalsozialisten nach deren Machtübernahme die Staatsangehörigkeit.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">In Edgar Feuchtwangers jüdischem Elternhaus geben sich die Intellektuellen der Weimarer Republik die Klinke in die Hand: Schriftsteller, Maler, Musiker. Sein Onkel Lion, der berühmte Autor, geht ebenso ein und aus wie Carl Schmitt und Thomas Mann.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Doch mit dem Aufstieg Adolf Hitlers, dem Nachbarn der Feuchtwangers, legt sich ein Schatten über Edgars Kindheit, der zunehmend düsterer wird. Mit immer neuen Schikanen werden die deutschen Juden gedemütigt und ausgegrenzt, der Vater verliert seine Stelle und wird verhaftet, als im November 1938 in ganz Deutschland die Synagogen brennen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Anrührend, eindrucksvoll, oft komisch und bedrückend zugleich berichtet der renommierte Historiker Edgar Feuchtwanger, 2012, nun neunundachtzig Jahre alt, in seinen Erinnerungen – zehn Jahre lang wohnte der vis-à-vis mit Hitler &#8211;  vom Untergang der Weimarer Republik, vom Verlust der Kindheit und von einer großbürgerlich-jüdischen Welt, die es in Deutschland heute so nicht mehr gibt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Nicht zuletzt noch dies: Das Buch gehört in jede Jugendbuchabteilung &#8211; auch in den Büchereien &#8211; es erinnert in vielem dem so berühmten wie ergreifenden  Kinderbuch: <em>Als Hitler das rosa Kaninchen stahl</em> von Judith Kerr.  </span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Die Zeitzeugen starben aus!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Hitler unser Nachbar war<br />
von Feuchtwanger, Edgar; Scali, Bertil;<br />
Gebunden<br />
Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus. Mit Scali, Bertil .   Übersetzung: Peter, Antje .   Originaltitel: Hitler mon voisin 224 S. m. Abb. 215 mm 425g , in deutscher Sprache.<br />
2014   Siedler<br />
ISBN 3-8275-0038-9<br />
ISBN 978-3-8275-0038-0  19.99 EUR</p>
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		<title>Michelangelo &#038; Raffael von Kia Vahland</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Feb 2014 12:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[BestsellerSachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Sixtinische Kapelle]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Rivalen im Rom der Renaissance  &#8211; Eine neue Epoche entsteht &#8211; Ausgerechnet im Herzen des Vatikans &#160; Vor fast zwei Jahren habe ich interessiert und oft höchst vergnügt dieses Buch gelesen – und was darin beschrieben wird, hat sich mir &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/michelangelo-raffael-von-kia-vahland/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/michelangelo-raffael-von-kia-vahland/">Michelangelo &amp; Raffael von Kia Vahland</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Rivalen im Rom der Renaissance  &#8211;<br />
</strong></span><span style="font-size: x-large;"><strong>Eine neue Epoche entsteht &#8211;<br />
</strong></span><span style="font-size: x-large;"><strong>Ausgerechnet im Herzen des Vatikans</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-size: x-large;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/k4j03gjx.jpg"><img style="margin: 0px 20px 12px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="k4j03gjx" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/k4j03gjx_thumb.jpg" alt="k4j03gjx" width="301" height="480" align="left" border="0" /></a></span></strong></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Vor fast zwei Jahren habe ich interessiert und oft höchst vergnügt dieses Buch gelesen – und was darin beschrieben wird, hat sich mir so eingeprägt, dass es mir bis heute sofort durch den Kopf geht, höre ich nur das Wort ‘Vatikan’. Und die beiden Maler Michelangelo und Raffael sind seither ganz gegenwärtig und nicht etwas, das bereits 500 Jahre zurückliegt.</strong> Das liegt an der lebendigen, knappen Schreibweise von Kia Vahland, der Autorin. Man merkt ihr an, dass sie ihr Lebensthema, die Kunstgeschichte (hat sie studiert) tatsächlich liebt, und so darin zuhause ist, dass sie nicht müde wird, davon in allen Details zu berichten. Statt sie immer wieder zu loben, lasse ich sie lieber selbst zu Wort kommen ….</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong><em>“Michelangelo (1475 bis 1564)”, </em>schreibt sie<em>,  “hatte schlechte Laune an diesem kalten Wintertag des Jahres 1508. Nicht nur die Erde ist am Ende, der Himmel auch. Stückchenweise bröckelt er ihm auf die platte Nase. Der Künstler steht in fast zwanzig Metern Höhe auf seinem Gerüst in der Sixtinischen Kapelle und will, nein, muss die Decke des Allerheiligsten der Christenheit ausmalen. Die aber schimmelt ihm unter seinen Pinselhieben hinweg, also lässt er das begonnene Bild der SINTFLUT wieder abschlagen, sein <a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/a0me2wti.jpg"><span style="color: #0f1419; font-size: small;"><strong><em><img style="margin: 15px 20px 7px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="a0me2wti" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/a0me2wti_thumb.jpg" alt="a0me2wti" width="240" height="118" align="left" border="0" /></em></strong></span></a>erstes Historienbild hier oben. Ruinös erscheint ihm das ganze Unterfangen. Der 33-Jäh</em></strong></span><span style="font-size: small;"><strong><em>rige versteht sich als Bildhauer, die Malerei ist in seinen Augen ein Nebenberuf. (…) “</em></strong></span></p>
<p><span id="more-7627"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">Der wohl vom Verlag geprägte Begriff “Kunstkrimi” steckt allerdings dies Buch in die falsche Kategorie. Hier lesen wir Kunstgeschichte vom Feinsten – und man wird künftig nicht lediglich von dieser Pracht überwältigt, sondern <em>wissend</em> durch die Sixtinische Kapelle gehen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/ep5ujqsg.jpg"><img style="margin: 0px 20px 20px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="ep5ujqsg" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/ep5ujqsg_thumb.jpg" alt="ep5ujqsg" width="240" height="161" align="left" border="0" /></a></span><img style="margin: 7px 20px 7px 0px; display: inline;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/20/Il_Giudizio_Universale.jpg/530px-Il_Giudizio_Universale.jpg" alt="File:Il Giudizio Universale.jpg" width="134" height="151" align="left" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Blick in die <em><strong>Sixtinische Kapelle<br />
</strong></em>und <strong><em>“Das Jüngste Gericht”</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">Denn es scheint  damals fast wie ‘vorherbestimmt’, dass, praktisch im Stockwerk darüber, sich eine geradezu vertrackte Situation anbahnt, seit <strong>Raffael  (1483 bis 1520)</strong> dort wirkt<em>.</em></span><span style="font-size: small;"><strong><em>‘” … elegant und eloquent mag Raffael sein, ein Mittzwanziger mit weichen Zügen, langen Haaren und schwarzer Samtkappe. Mit jeden scheint er sich zu verstehen, und jedem, der wichtig genug ist, dient er seine Freundschaft an. Würde Michelangelo es zulassen, so schnurrte der Jüngere auch ihm um die kräftigen Beine,  um sich dann seine Ideen zu krallen. Aufmerksam ist Raffael, lernfähig und in den Augen seines Vorbildes Michelangelo ein potentieller Dieb. Ein Maler, der nicht aus sich heraus schöpft, sondern andere kopiert</em>.  (…)”</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/0u2zbgjd1.jpg"><img style="margin: 0px 0px 2px 15px; display: inline; border-width: 0px;" title="0u2zbgjd" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/0u2zbgjd_thumb.jpg" alt="0u2zbgjd" width="211" height="140" align="right" border="0" /></a><span style="font-size: medium;">D<a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/3mgwxwnp.jpg"><img style="margin: 10px 15px 0px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="3mgwxwnp" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/3mgwxwnp_thumb.jpg" alt="3mgwxwnp" width="238" height="134" align="left" border="0" /></a>iese </span><span style="font-size: medium;">be</span><span style="font-size: medium;">iden ver</span><span style="font-size: medium;">sch</span><span style="font-size: medium;">mitzt-gelangweilten (B<strong>)Engel Raffaels</strong> (links) kennt wohl nahezu jeder;sie prangen bis heute auf allerlei und den unmöglichsten Stellen und Gegenständen.</span> Ebenso wie wohl fast jeder, (zumindest den <span style="font-size: medium;">Ausschnitt mit den beiden sich nur fast (!) berührenden Händen) aus Michelangelos Bild </span><span style="font-size: medium;"><strong><em>“DIE BESEELUNG ADAMS”</em></strong> kennt.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-size: medium;">Tatsächlich<span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/pa3emzv4.jpg"><img style="margin: 10px 20px 15px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="pa3emzv4" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/pa3emzv4_thumb.jpg" alt="pa3emzv4" width="179" height="240" align="left" border="0" /></a></span></span> </span><span style="font-size: medium;">gehören die beiden (B)Engel zu dem berühmten Madonnenbild </span><span style="font-size: medium;">Raffaels, das immer wieder nachgedruckt in gar mancher Wohnung an der Wand hängt </span><span style="font-size: medium;">und sich in passenden Büchern abgebildet findet.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Kia Vahland schreibt u.a. dazu:<br />
</span><span style="font-size: small;"><em><strong>“(…)  In der Sixtinischen Madonna zeigt Raffael fernab von Rom, was seine Kunst vor der Michelangelos auszeichnet.: In Öl auf Leinwand  kann er noch tiefer als der Bildhauer in die Seele seiner Figuren eindringen, kann ihre schwierigsten Empfindungen artikulieren, unverstellte Kindlichkeit zeigen, die Glücksmomente wie die Härten der menschlichen Existenz ausdrücken.  … Gelungen ist ihm das nur durch ein Vorbild, das es nicht nur zu bewundern, sondern auch zu besiegen galt: den störischen Michelangelo , einen Meiser nicht nur der Harmonie, sondern der Gegensätze.”</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aber Kia Vahland weiß viel mehr zu erzählen als das, was man in jedem Reiseführer findet: Die </span><span style="font-size: medium;">Deckenmalereien</span><span style="font-size: medium;"> malte </span><span style="font-size: medium;">Michelangelo</span><span style="font-size: medium;"> Buonarroti zwischen 1508 und 1512 im Auftrag von Papst </span><span style="font-size: medium;">Julius II.</span><span style="font-size: medium;"> Sie wurden am 1. November 1512 enthüllt und zeigen Szenen aus der </span><span style="font-size: medium;">Genesis</span><span style="font-size: medium;"> auf insgesamt 520 m²  mit 115 überlebensgroßen Charakteren. Besonders der Ausschnitt „</span><span style="font-size: medium;">Die Erschaffung Adams</span><span style="font-size: medium;">“ ist, wie schon oben erwähnt,  ein weltberühmtes und oft reproduziertes Werk. Es zeigt, wie </span><span style="font-size: medium;">Gottvater</span><span style="font-size: medium;"> mit ausgestrecktem Finger </span><span style="font-size: medium;">Adam</span><span style="font-size: medium;"> zum Leben erweckt. </span><span style="font-size: small;"><strong><em>“Der Maler erzählt die biblische Geschichte in einer Serie abwechselnd kleiner und großer Tafeln, die sich in der Mitte der Decke vom Altar zum Eingang aneinanderreihen. Eine helle Scheinarchitektur soll sie verbinden, belebt von gar nicht biblischen Kerlen: Nackte Jünglinge ‘ignudi’ genannt, werden sich paarweise auf den Simsen austoben, werden sich räkeln oder an Tüchern ziehen, die über die vermeintlichen Marmorblöcke fallen, nie aber über die Scham der Männer. zeigt sich der eine von Vorne. offenbart der andere seinen trainierten Rücken. Lehnt sich einer vor, lässt sich sein Partner nach hinten gleiten. (…) “<span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/psdflrx5.jpg"><img style="margin: 0px 20px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="psdflrx5" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/psdflrx5_thumb.jpg" alt="psdflrx5" width="240" height="180" align="left" border="0" /></a></span></em></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><span style="font-size: medium;">Es sind insgesamt zwanzig, die nichts mit der biblischen Geschichte zu tun haben, wohl aber mit der frisch entfachten Leidenschaft <strong>Papst Julius II, der sich nicht nur für Bibel und Kirchengeschichte interessiert, sondern auch für die Antike. Dieses Interesse ist auch</strong> <strong>kennzeichnend für diese Epoche, in der ein völlig neues Menschenbild entsteht</strong>. </span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong><em>“Aus der Erde erhebt sich eine Kultur, die keine Erbsünde kennt, dafür aber etwas von Anatomie versteht. (Michelangelos selbst ähnelt mit seiner breiten Stirn, der eingedrückten Nase, dem wilden Bart über schmalen Lippen und dem kleinen, gedrungenen Körper nicht gerade einem jungen Gott. Aber er ist überzeugt, dass sich – zumindest in der Kunst – ein edler Geist und ein ebenmäßiger, möglichst männlicher Köper entsprechen.) (…)” </em></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img style="margin: 7px 25px 17px 0px; display: inline;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c6/Michelangelo%2C_Giudizio_Universale_31.jpg/220px-Michelangelo%2C_Giudizio_Universale_31.jpg" alt="" width="175" height="246" align="left" /><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/semcvmyu.jpg"><img style="margin: 5px 20px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="semcvmyu" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/semcvmyu_thumb.jpg" alt="semcvmyu" width="170" height="205" align="left" border="0" /></a><span style="font-size: medium;">Die beiden nebenstehenden Bilder zeigen</span> <span style="font-size: medium;">einmal ein <strong>Selbstbildnis Michelangelos</strong> als Bartholomäus im </span><span style="font-size: medium;">Jüngstem Gericht in der </span><span style="font-size: medium;">Sixtinischen Kapelle</span><span style="font-size: medium;"> in Rom. Hier  gilt das Antlitz auf der von Bartholomäus getragenen Haut als Selbstbildnis des Künstlers.</span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Neben den Propheten des Alten Testaments stellte Michelangelo auch </span><span style="font-size: medium;">Sibyllen</span></strong><span style="font-size: medium;"><strong> dar, Figuren aus der antiken Mythologie</strong>, die ebenfalls die Gabe der Weissagung besessen haben sollen. Die bekannteste dieser Sybillen ist die <strong>Cumäische</strong>, die die Geburt eines Erlösers vorhergesagt haben soll </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Bewusst habe ich hier diese beiden Bilder nebeneinander gestellt:</span> <span style="font-size: small;"><strong><em>“Äußerlich hat die Cumäische Sibylle mit der Urmutter wenig gemein.,</em></strong></span> schreibt Kia Vahland  <span style="font-size: small;"><strong><em>“eher sieht sie aus, als habe der Maler den derbsten Schläger aus Rom gebeten, seine Schultern zu enthüllen. Nichts ist grazil an den Sehern, und weitsichtig sind sie auch. Zum Glück sind ihre muskelbepackten Arme stark genug, ihr schweres Buch ausreichend weit von dem faltenumrahmten Augen entfernt zu halten. Eva mag vom Baum der Erkenntnis genascht haben, ihre Nachfahrin könnte ihn gleich ausreißen. (…)”</em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-size: medium;">Dann enthüllt Michelangelo endlich seine Deckengemälde</span><strong><em>. “Er (Raffael) muss sie einfach bewundern, die Sibyllen und Propheten, die nackten Jünglinge, Noah und seine Söhne, Adam, Eva und die Schlangenfrau. Angeblich sagte er (Raffael) nach der Besichtigung  mehrmals, er [Raffael] danke Gott, zu Lebzeiten Michelangelos geboren zu sein, denn dieser übertreffe alles, was er selbst von seinem Vater Giovanni und von Perugino gelernt habe.”</em></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Mit diesem Buch ist Kia Vahland in mehrfacher Hinsicht etwas ganz Besonderes gelungen.  Sie öffnet dem Leser weit eine Tür, und man betritt nicht nur staunend ein anderes Jahrhundert, sondern eine ganz wesentliche große Epoche, in der sich das Denken wie auch das Menschenbild grundlegend verändert.</strong> In klarer Sprache, mit einfachen Sätzen, niemals dozierend, jedoch mit  einer oft unterschwelligen feinen Ironie macht sie sichtbar, wie sich eine neue Epoche nicht nur theoretisch in philosophischen Denkstrategien, sondern im <em>Handeln</em> aller gerade Lebenden aus sich heraus entwickelt. Wie man es heute auch in der Biologie staunend zu erkennen gelernt hat, wie das Leben  etwas sich selbst Organisierendes ist; und selbst wenn etwas scheinbar Neues entsteht, ist in ihm alles weiterhin enthalten, was vorher schon war.Jedoch auch die jeweils herrschenden Umwelteinflüsse wirken sich bestimmend auf die Gestaltung des Neuen aus. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Die Maler brauchen nur Farbe und Pinsel, aber wir erfahren auch, wie viele Komplikationen es zunächst zu überwinden gilt, die schon ganz einfach für Michelangelo  nur beim Freskieren darin bestehen, dass die Pozzolanerde aus der Umgebung Roms anders ist , als  der ihm bekannte Sand vom Arno-Ufer, der Mörtel nun zu viel Feuchtigkeit speichert und daraufhin schimmelt, bzw. herunterfällt.. Vor allem muss Michelangelo Hammer, Meißel und Marmor vergessen; <em>nicht</em> vergessen darf er, dass es auch hier auf eine vorherige Idee ankommt; etwas wie  falsch abgeschlagenen Marmor darf es auch hier nicht geben. Die Entwürfe der einzelnen Szenen müssen sorgfältig gestaltet sein. Die Gehilfen werden dann Löcher entlang der Zeichnung in die Pappe schlagen. durch die dann mit einem Farbbeutel das Entworfene auf den dafür vorgesehenen Deckenabschnitt übertragen wird. Nur  widerwillig hatte Michelangelo – er ahnte wohl, was auf ihn zukommt &#8211; den Auftrag des Papstes für die Decke der Sixtina akzeptiert. Zunächst verzweifelt er an der Aufgabe &#8211; und revolutioniert am Ende die Kunst und das Bild des Menschen dazu. . </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/54dmlnwt.jpg"><img style="margin: 0px 20px 7px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="54dmlnwt" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/54dmlnwt_thumb.jpg" alt="54dmlnwt" width="240" height="190" align="left" border="0" /></a>Michelangelo und Raffael &#8211; nie zuvor haben gegensätzlichere  Künstler einen schärferen Wettstreit gegeneinander ausgetragen. Brennpunkt  des Geschehens: der Vatikan, wo neben </span><span style="font-size: medium;">Michelangelo Raffael  den Auftrag erhielt, in der Vatikanstadt die päpstlichen Gemächer (Stanzen) mit Wandgemälden auszuschmücken.<br />
Es entstanden zwischen 1509 und 1517 seine berühmtesten Werke: in der Stanza della Segnatura etwa der <em>Parnass,</em> die <em><strong>Disputa del Sacramento</strong></em> (links) und die <em>Schule von Athen</em>, die die Künste, die Religion und die Philosophie preisen und als <strong>absolute Meisterwerke der Hochrenaissance</strong> angesehen werden, sowie in der Stanza di Eliodoro <em>Die Messe von Bolsena</em>, <em>Die Vertreibung des Heliodor</em> und <em>Die Befreiung Petri</em>, <strong>in denen religiöse Themen mit den politischen Ereignissen der Zeit in Verbindung gebracht werden.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Jeder auf seine ganz besondere Weise dokumentieren sie gemeinsam, welch konträre Kräfte gegenwärtig aufeinander prallen. .Und Kia Vahland gelingt es auf ihre besondere Art und Weise, nicht nur den Fortgang der   Bilder, sondern auch den Fortgang der `großen Politik`mit einzubeziehen, die ganz besonderen politischen, auch kriegerischen Umstände, an denen der Vatikan bzw. seine Päpste nicht unschuldig waen. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aber ein sich tiefgreifend veränderndes  Denken ist nicht nur für diese Epoche, als Ganzes gesehen, kennzeichnend, auch Michelangelo, die biblischen Geschichten in Bildern nacherzählend, verändert sich. Er wird an der Decke den Urbeginn von allem,  die Geschichten von Adam bis Noah nicht nur nacherzählen, sondern sie <em>neu</em> erzählen; aus den ‘heiligen’ Figuren des Mittelalters werden – Menschen. <em><span style="font-size: small;"><strong>“So wird aus dem Künstler des Papstes, dem großen Bilderschöpfer des Kirchenstaates ein Zweifelnder.”</strong></span></em>  Vergessen wir nicht, dass diese Zeit auch durch Martin Luther auf den Kopf gestellt wird. . Im Vatikan treffen nun Orthodoxe – sie wollen Luther bekämpfen – und Hoffnungsvolle – sie wollen sich mit dem Reformator verständigen – aufeinander. Ebenso sind sie sich im Hinblick auf Michelangelo keinesfalls einig. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Michelangelo hatte von 1536 bis 1541 an dem Altargemälde <em><strong>DAS JÜNGTE GERICHT</strong></em> gearbeitet, das er im Alter von 66 Jahren fertigstellte. <strong>Das Gemälde enthält auf über 200 m² ca. 390 Figuren, viele davon überlebensgroß und alle nackt, Seelen, wie Gott sie schuf. .</strong> Und dann geschah es: </span><span style="font-size: medium;"><strong>Das Wandgemälde war Anlass für einen heftigen Streit zwischen Michelangelo und Kardinal Carafa, der die Darstellung als amoralisch und obszön bezeichnete. </strong>Was dann passierte, entbehrt nicht einer gewissen Komik: Besonders d<strong>urch die Darstellung auch von Geschlechtsteilen stieß das Gemälde seinerzeit auf Ablehnung. Kurz vor Michelangelos Tod 1564 wurde der Erlass <em>(„Pictura in Cappella Ap[ostoli]ca coopriantur“)</em> verabschiedet, der Übermalungen von als unsittlich empfundenen Ausschnitten vorsah. Die Übermalungen wurden bald begonnen und auch noch viele Jahrzehnte später fortgesetzt. Hiermit beauftragt wurde Daniele da Volterra, was diesem den Spottnamen <em>Braghettone</em> („Hosenmaler“) eintrug. </strong> (Zu Ihrer Beruhigung: Alles wurde dann später wieder restauriert.) </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Kia Vahlands glänzend geschriebenes Buch erzählt die Geschichte der beiden Künstler, deren lebenslange Rivalität zu universalen Meisterwerken führte und die Kunst aus dem engen Zugriff der Herrscher befreite.; <span style="font-size: small;"><strong><em>“(…) die trieben ihre Maler in Wettkämpfe, wollten teilen und herrschen – und erreichten nur doch nur, dass die beiden Renaissance-Meister bei allen Intrigen  ein gemeinsames Ziel durchsetzten: eine Kunst des Übermuts, die Vorgaben nur scheinbar erfüllt und sich ihnen dann immer wieder entzieht. (…)”</em></strong></span> Wie oben bereits gesagt: Ausgerechnet im Vatikan!<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Sie lässt die so spannungsreiche Zeitgeschichte ebenso wie  die produktive Beziehungsgeschichte der beiden Künstler wieder so lebendig auftreten, dass man sie nie vergessen wird.. Sie schildert den Aufstieg beider, ihre künstlerischen Wege bis zu ihrer Begegnung im Vatikan und ihren jahrelangen Wettstreit, der erst mit Raffaels Tod endete. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Michelangelo aber sollte sich zwei Jahrzehnte später mit seinem &#8222;Jüngsten Gericht&#8220; jeder Konkurrenz entwinden und zum unübertroffenen Ideal aller Künstler aufsteigen.</strong> Es ist im Buch auf einer Doppelseite wiedergegeben; ich empfehle Ihnen aber, es sich einmal am Computer herunterzuladen – dann können Sie es in allen Details studieren. Überhaupt ist es schade, dass – bis auf einen inneren Farbteil – die den Text begleitenden Abbildungen nicht farbig sind. Dank der heutigen Drucktechnik und mit etwas anderem Papier wäre das meiner Meinung nach möglich gewesen. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Kia Vahland hat aber mit diesem Buch noch eine <span style="text-decoration: underline;">zweite</span> Tür weit geöffnet:</strong> <strong>Es ist eine Einladung an Jedermann, Kunst, wo immer man auf sie treffen mag, zu betrachten und zu ergründen</strong>.  Wie man das mit dem Ergründen macht, dokumentiert sie in diesem Buch. Sie zeigt auch, dass <strong>Kunst nicht etwas Abstraktes oder Lan<span style="font-size: medium;"><strong>gweiliges</strong> ist, und wie man sie jederzeit zum Leben erwecken kann. Da geht in den Zeiten des Internet – das allerdings nur einige Informationen liefern kann &#8211; sehr viel einfacher als früher. <strong>Das gleiche gilt auch für die Literatur</strong>. Hat man bei einem Künstler oder Dichter deren Werdegang und Schaffensmotive herausgefunden, erweckt man das Geschaffene tatsächlich zum Leben – ein unglaublicher Vorgang: Wie in diesem Buch bewiesen. </span></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: medium;"><strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: medium;">Zur Autorin</span>:</span> </strong><span style="font-size: medium;"><strong>Kia Vahland verantwortet das Kunstressort im Feuilleton der &#8222;Süddeutschen Zeitung&#8220;. Daneben unterrichtet sie an den Universitäten München und Bochum. Sie hat über Michelangelos Freund Sebastiano del Piombo promoviert. Bevor sie zur &#8222;Süddeutschen Zeitung&#8220; kam, war sie als Redakteurin für die Zeitschrift &#8222;ART&#8220; und als Autorin für &#8222;GEO&#8220; tätig. </strong>(Mehr konnte ich leider nicht herausfinden.) </span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Michelangelo &amp; Raffael<br />
von Vahland, Kia;<br />
Gebunden<br />
Rivalen im Rom der Renaissance. 207 S. m. 34 SW- u. 20 Farbabb.<br />
2012   <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D19022014%2D143248684%2DF03660&amp;intid=CPC2ZBF&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=Beck&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Beck</a> ISBN 3-406-63993-3 ISBN 978-3-406-63993-7 21.95 EUR</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>…übrigens:   Die Autorin erwähnt in ihrem Buch  ‘Vasari’ als Quelle. Wie Sie unten sehen können, gibt es dessen Biographien auch in deutscher Sprache und neu übersetzt. . Im Internet finden Sie seine Homepage. </strong></span></p>
<p>EDITION GIORGIO VASARI<br />
Ohne die Lebensbeschreibungen Giorgio Vasaris (30.7.1511 Arezzo – 24.6.1574 Florenz) wüssten wir sehr wenig von den »hervorragendsten Künstlern Italiens«. Die lebendigen Schilderungen und Werkbeschreibungen der berühmten Vite haben nicht nur das Bild der italienischen Kunst geprägt, sondern auch die Kunstbetrachtung aus dem Reich der Legenden geführt und auf historische Füße gestellt und damit im 16. Jahrhundert die europäische Kunstgeschichte begründet.</p>
<p>Zugleich ist der große Historiker Vasari ein kluger und unermüdlicher Erzähler, der die Lebensläufe der Künstler mit einer Fülle von Anekdoten, Schnurren und Parabeln ausschmückt. Nicht zuletzt sind es diese Geschichten, die dem Leser viel über die Renaissance verraten: über das höfische Leben, über Pfründe und Sammler, über Künstlerwettstreite und Mäzene, also über die gesamte Welt der italienischen Renaissancekunst.</p>
<p>Im Verlag Klaus Wagenbach erscheinen die Vite in der EDITION GIORGIO VASARI als erste Neuübersetzung ins Deutsche seit über 100 Jahren, kritisch kommentiert, in reisefreundlichem Taschenbuchformat, mit farbigen Abbildungen und Hinweisen auf die heutigen Standorte der Kunstwerke. Die Ausgabe begann 2004 und wird im Jahr 2014 mit insgesamt 45 Bänden abgeschlossen sein</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/michelangelo-raffael-von-kia-vahland/">Michelangelo &amp; Raffael von Kia Vahland</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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		<title>&#034;Buch des Monats&#034; Januar 2014 der Darmst&#228;dter &#8211; Rafael Chirbes: Am Ufer</title>
		<link>https://literaturkurier.net/buch-des-monats-januar-2014-der-darmstdter-rafael-chirbes-am-ufer/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Nov 2013 13:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Abzocke]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Im Abzocke-Vernebelungs-Sumpf &#8211; Spekulation, Größenwahn, Geldgier Literarisches Leben Im Abzocke-Vernebelungs-Sumpf: Die Darmstädter Jury hat für den Januar 2014 &#8222;Am Ufer&#8220; von Rafeal Chirbes zum &#8222;Buch des Monats&#8220; gewählt. Der Titel erscheint Mitte Januar auf Deutsch im Antje Kunstmann Verlag. In &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/buch-des-monats-januar-2014-der-darmstdter-rafael-chirbes-am-ufer/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Im Abzocke-Vernebelungs-Sumpf &#8211; Spekulation, Größenwahn, Geldgier</strong></span></p>
<h1 class="hl10">Literarisches Leben</h1>
<p><a class="thickbox" href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Am_Ufer.jpg.996634.jpg"><img style="margin: 7px 8px 8px 0px; display: inline;" title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Am_Ufer.jpg.996629.jpg" alt="" width="301" height="480" align="left" /></a> <span style="font-size: large;">Im Abzocke-Vernebelungs-Sumpf: Die Darmstädter Jury hat für den Januar 2014 &#8222;Am Ufer&#8220; von Rafeal Chirbes zum &#8222;Buch des Monats&#8220; gewählt. Der Titel erscheint Mitte Januar auf Deutsch im Antje Kunstmann Verlag.</span></p>
<p><span style="font-size: large;"><span style="text-decoration: underline;">In der Begründung der Jury heißt es:</span> &#8222;Wie sich Menschen verhalten, die durch Spekulation, Größenwahn und Geldgier alles verlieren: Existenzgrundlage, Mitarbeiter, Freunde, Familie, − wie Verantwortung in Feigheit und Angst in Brutalität umschlägt, <strong><span style="text-decoration: underline;">wird am Beispiel eines mittelständischen, spanischen Familienbetriebes vorgeführt</span></strong>. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Die Betroffenen geben in Selbstgesprächen ihre Probleme preis, der Leser sieht sich konfrontiert mit Neid, Überheblichkeit und Intrigen. Es sind zornige, verzweifelte Monologe, anklagende, resignierte auch, die dem Leser Empathie abverlangen. Hier wird die Immobilienblase, der Abzocke-Vernebelungs-Sumpf aus der Perspektive der Protagonisten krass beleuchet. </span></p>
<p><span id="more-7510"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large;">&#8218;Ich stecke in allen Figuren&#8216;, sagt Chirbes. &#8218;Ein Blitzableiter&#8216; sei er, der die &#8218;Spannungen seiner Epoche anzieht&#8216;. Sein Buch hält Europa den Spiegel vor, es ist beklemmend aktuell.&#8220; </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Die Immobilienblase in Spanien ist geplatzt, die Profiteure haben ihr Geld rechtzeitig in Sicherheit gebracht. <strong>Zurückgeblieben sind nur noch Verlierer</strong>. Ihnen gilt Rafael Chirbes&#8216; Interesse und seine Empathie.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Esteban hatte sich als junger Mann ein anderes Leben erträumt, ist dann aber doch in der Familienschreinerei hängengeblieben. Aber anders als sein sozialistisch strenger Vater, der nach der Maxime lebt: Wir beuten niemanden aus, wir leben von dem, was wir erarbeiten, wollte Esteban wie alle anderen auch sein Stückchen vom großen Immobilienkuchen. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Und als sein Vater alt und nicht mehr handlungsfähig ist, investiert er das im Familienbetrieb erarbeitete Geld in eine Baufirma. Zu spät. Die Firma geht pleite und mit ihr die Schreinerei. Insolvenz, Beschlagnahmung der Maschinen, die Mitarbeiter stehen auf der Straße, auch die kolumbianische Pflegerin des alten Vaters kann nicht mehr bezahlt werden. Doch Esteban ist auch mit siebzig noch ein vitaler Mann. Und er ist Realist. Eine Perspektive für die Zukunft sieht er nicht und zieht die Konsequenzen. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Rafael Chirbes erzählt einen Wirtschaftskrimi und eine Familiengeschichte.</span></strong> Und er <strong>schreibt die Mentalitätsgeschichte Spaniens fort.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Sarkastisch, mit viel Humor und Witz zeigt er uns die gesellschaftlichen Verwerfungen, den Tanz um das goldene Kalb, der immer weiter geht.<br />
<strong></strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Zum Autor:</strong><br />
Rafael Chirbes, geboren 1949 in Tabernes de Valldigna bei Valencia, studierte in Madrid und lebt in Beniarbeig bei Alicante. Er arbeitete als Literatur- und Filmkritiker für verschiedene Zeitschriften, u.a. für das Reise- und Gourm<span style="font-size: large;">etmagazin Sobremesa. Rafael Chirbes gehört zu den international bekanntesten spanischen Autoren, seine Romane, u.a. Der lange Marsch, Der Fall von Madrid, Alte Freunde, wurden in viele Sprachen übersetzt<span style="text-decoration: underline;">, für seinen letzten Roman Krematorium erhielt er 2008 den Spanischen Nationalpreis der Kritik</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: large;">Titel</span></p>
<p><span style="font-size: large;"><img style="margin: 7px 15px 15px 0px; display: inline;" src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4323612.jpg.996591.jpg" alt="" width="75" align="left" /><br />
Chirbes, Rafael<br />
<strong>Am Ufer</strong><br />
Kunstmann, A &#8211; gebunden, 24,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-88897-867-8<br />
PPP </span><span style="font-size: large;">Verlagsinfos</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<div class="imgs"></div>
<div class="imgs"><span style="font-size: large;"> </span></div>
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		<title>Kongo &#8211; Eine Geschichte &#8211; von David Van Reybrouck</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Sep 2013 16:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Analphabetismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Sachbuch des Jahres]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Im Herzen von Afrika – Hundert Jahre  blutiger und leidvoller Weg in die Gegenwart Ausgezeichnet mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2012 Warum das Buch auch für westliche Leser wichtig ist Eine Stimme aus dem überwältigenden Presse-Echo zu diesem Buch ist &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/kongo-eine-geschichte-von-david-van-reybrouck/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: x-large;">Im Herzen von Afrika – Hundert Jahre  blutiger und leidvoller Weg in die Gegenwart</span></strong></p>
<p><span style="font-size: x-large;">Ausgezeichnet mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2012<br />
Warum das Buch auch für westliche Leser wichtig ist</span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><strong><span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/09/ajptgy2f.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="ajptgy2f" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/09/ajptgy2f_thumb.jpg" alt="ajptgy2f" width="309" height="480" align="left" border="0" /></a></span></strong></span></strong></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Eine Stimme aus dem überwältigenden Presse-Echo zu diesem Buch ist die von Andreas Eckert in der FAZ:<br />
&#8222;Der belgische Kulturhistoriker David Van Reybrouck erzählt die Geschichte Kongos ohne Klischees und legt <span style="text-decoration: underline;">das beste Afrikabuch der letzten Jahre</span> vor.&#8220;<br />
</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das hier ist ein Jahrhundertbuch und setzt völlig neue Maßstäbe! Es beweist, dass eine historische Darstellung bei aller Genauigkeit es an Spannung durchaus mit jedem Krimi aufnehmen kann.  </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Fesselnd und atemberaubend erzählt David van Reybrouck die Geschichte Kongos, wie wir sie noch nie gelesen haben. Der Autor, der den Bogen von der kolonialen Gewaltherrschaft unter Leopold II. über die 32jährige Mobutu-Diktatur bis hinein in die Gegenwart spannt, berichtet aus der eindrücklichen Perspektive derjenigen, die in ihrem Land leiden, kämpfen, leben im Mittelpunkt stehen die Träume, Hoffnungen und Schicksale der sogenannten einfachen Bevölkerung. </span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: medium;">Zum Weiterlesen hier klicken<span id="more-7446"></span></span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: medium;">Er selbst beschreibt das so:<strong><em> &gt;(…) Ich wollte also gewöhnliche Kongolesen interviewen über das gewöhnliche Leben, auch wenn ich das Wort ‘gewöhnlich’ nicht mag, denn oft waren die Geschichten , die ich zu hören bekam, wirklich außergewöhnlich. Die Zeit ist eine Maschine, die Leben zermahlt, das habe ich beim Schreiben dieses Buches gemerkt, aber hin und wieder gibt es auch Menschen, die die Zeit zermahlen.<br />
Wie ließ sich das bewerkstelligen? Ich hatte gehofft, hier und da mit jemandem sprechen zu können, der noch klare Erinnerungen an die letzten Jahre der Kolonialzeit hatte. Für die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg war ich selbstverständlich davon ausgegangen, dass kaum noch Zeugen leben würden und ich schon sehr froh sein könnte, wenn ein älterer Informant noch etwas über seine Eltern oder Großeltern in der Zwischenkriegszeit zu erzählen wusste.  Für die Zeiträume davor würde ich mich auf die zittrige Kompassnadel der schriftlichen Quellen verlassen müssen. Es dauerte eine Weile, bis mir denn bewusst wurde, dass die durchschnittliche Lebenserwartung im heutigen Kongo nicht so niedrig ist, weil es so wenige alte Menschen gibt, sondern weil so viele Kinder starben. Es ist die schreckliche Kindersterblichkeit, die den Durchschnittswert senkt. Auf meinen zehn Reisen im Kongo begegnete ich Menschen von siebzig, achtzig sogar neunzig Jahren. Einmal erzählte mir ein alter, blinder Mann von fast neunzig, viel über das Leben, das sein Vater geführt hatte: indirekt konnte ich so hinabsteigen bis in die 1890er Jahre, eine schwindelerregende Tiefe. Aber das war noch nichts gegen das, was ich von’ <span style="text-decoration: underline;">Nkasi’</span> erfuhr… &lt;</em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Auf diese Weise bekommt die Geschichte des Kongo Farbe, Glaubwürdigkeit, Leben und Tiefe. An vielen Stellen merkt man deutlich, dass hier auch ein begabter Autor schreibt, der auch seine eigenen Gefühle und Ansichten wiederzugeben vermag. Es sind seine Gespräche und Erlebnisse mit Zeitzeugen, die er unterwegs <strong>sammelt wie ein Archäologe seine Kostbarkeiten. Denn die sind es, die in diesem Buch versammelt sind: Die Stimmen des alten Kongo, von denen schon jetzt manche für immer verstummt sind mitsamt ihrem Erinnern und Wissen.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Für sein aus diesen Gründen mehrfach preisgekröntes Buch hat der Autor zahlreiche Reisen in das zentralafrikanische Land unternommen, in dem er einzigartige Interviews führen konnte. Der Älteste, mit dem er sprach, <span style="text-decoration: underline;">Nkasi</span> wurde 1882 geboren. Seine Stimme und die vieler hundert anderer, Kindersoldaten und Rebellenführer, Politiker und Missionare, machen dieses Buch zu einer Sensation. Mit zahlreichen Augenzeugenberichten, bisher unbekannten Dokumenten aus Archiven und Van Reybroucks fundierter Kenntnis der Forschung stellt es einen Meilenstein auf dem Gebiet der Sachbuchliteratur dar.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Tatsächlich ist der Kongo ein ebenso riesiges wie in vieler Hinsicht außergewöhnliches Land. Tatsächlich wurde es in den letzten hundert Jahren aus einer wohl als vor-mittelalterlichen , durchaus lebensfähigen Lebensform   nahezu übergangslos in unser modernes Leben verpflanzt. Beginnend in einer Zeit, als man bei uns sich nicht einmal sicher war, ob ‘Neger’ überhaupt Menschen seien. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Der Kongo ist obendrein überreich an Bodenschätzen: Gold und Diamanten, Kautschuk und Elfenbein.<em><strong> &gt;Disasi Makulo … kaufte Elfenbein auf. Schon in Kinshana boten ihm Einheimische Stoßzähne an. Irgendwann hatte er sechzig Stück um sein Haus herum gelagert, jeder zwischen zehn und fünfzig Kilo schwer. Doch sobald Swinburne über ein eigenes kleines Dampfschiff verfügte, fuhr er flussaufwärts, wo er das Elfenbein für weniger als ein Drittel des Preises erwerben konnte. Er war nicht der Einzige. Der Flusshandel, der fast vier Jahrhunderte lang in den Händen lokaler Schiffseigner gewesen war, wurde nun vollständig von den Europäern übernommen. Leopolds internationaler Freihandel zerstörte die alten Handelsnetze binnen kürzester Zeit. Europäische Faktoreien mit Lagerräumen wurden errichtet. In Matadi legten Ozeandampfer an, die das Elfenbein mit Kränen an Bord hievten. In Antwerpen waren Speicherhäuser mit Stoßzähnen gefüllt. 1897 wurden 245 Tonnen Elfenbein nach Europa exportiert, fast die Hälfte der weltweiten Handelsmenge jenes Jahres. &lt;</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Auch an Bodenschätzen ist der Kongo reich. In Katanga, einer Riesenprovinz mit der Hauptstadt Lubumbashi ist das Bergbaugebiet das wirtschaftliche Herz des Kongo. Katanga ist sehr reich an <span style="text-decoration: underline;">Kupfer</span> und <span style="text-decoration: underline;">Kobalt</span>, und Kasai ist von seinen <span style="text-decoration: underline;">Diamantenvorkommen</span> abhängig. Der Boden in Kivu enthält <span style="text-decoration: underline;">Zinn</span> und <span style="text-decoration: underline;">Coltan</span>, in der Provinz Orientale auch <span style="text-decoration: underline;">Gold</span>. </strong>Durch den Krieg nahm die Nachfrage nach Kupfer dramatisch zu. Die britischen und amerikanischen Granaten hatten Messingummantelungen, die 75 % kantangesisches Kupfer enthielten. Aus reinem, gehärteten Kuper waren Teile der Geschütze. In den aus Neusilber bestehenden Patronenhülsen der Gewehrmunition war zu 80 % Kupfer verarbeitet. Torpedo und Schiffinstrumente wurden aus Kupfer, Bronze und Messing gefertigt. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In der Landwirtschaft wurden Bauern gezwungen, Reis für die Truppenversorgung anzubauen, andernorts zum Baumwollanbau. Dadurch konnten diese die eigene Landwirtschaft nur immer sporadischer fortführen. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das riesige Territorium im Herzen von Afrika war schon immer überreich an begehrten Rohstoffen. Beispielsweise steckt in jedem Handy ein Stückchen Kongo. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In diesem Buch finden Sie die ganze Geschichte des von grausamen Konflikten zerrissenen faszinierenden Landes. Sie beginnt weit vor der Ankunft des Entdeckungsreisenden Stanley und spannt sich bis zum Vordringen Chinas in den letzten zehn Jahren und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Von 1885 bis 1908 wurde das Land von König Leopold II. regiert, der mit Kautschuk aus dem Kongo ein Vermögen verdiente. Die Kolonalisierung durch Belgien von 1908 bis 1960 durch Belgien brachte Industrie und Infrastruktur, aber auch Paternalismus, Ausbeutung und Gewalt. Idealismus und finstere Machenschaften prägten den Übergang von einer Kolonie zum unabhängigen Staat um 1960. </span></p>
<p>D<span style="font-size: medium;"><strong>as neue Land stürzte sich in ein immer chaotischer werdendes Abenteuer , das nach zweiunddreißig Jahren Diktatur unter Mobuto in einen der todbringendsten Konflikte seit dem Zweiten Weltkrieg mündete.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Im Mittelpunkt dieses Buches mit seinen Hunderten von Gesprächen mit Kongolesen stehen die Träume, Hoffnungen und Schicksale derjenigen, die in ihrem Land leiden, kämpfen, leben – des sogenannten einfachen Volkes. </strong></span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;">Das Buch ist aber nicht nur hinsichtlich des Kongo hochinteressant</span>. Man bekommt nämlich vor Augen geführt, welche inneren Verhältnisse vorhanden sein müssen, damit sich ein Land zu einer Demokratie entwickeln kann, was ja die [wenn auch nicht immer vollkommene] beste derzeit mögliche Staatsform ist. Und wie lang der Weg einer solchen Entwicklung ist. Sehr lang sogar. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Dazu braucht man zuallererst Schulsysteme für eine überwiegend analphabetische Bevölkerung. Man braucht fähige Lehrer, denen es gelingen muss, möglichst viele Schüler aus einer Grundfähigkeit zu weiterbildenden Schulen und Universitäten zu bringen, damit diese mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten wiederum ihr Land fördern und aufbauen können.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: large;">Die folgende Anmerkung kann ich mir nicht verkneifen:</span></span> Derartige Verhältnisse wie die im Kongo sind uns in unserem so sicheren Deutschland überhaupt nicht klar. Gerade die Achtzehn- bis Vierzigjährigen, jene Gruppe, die derzeit bei uns blasiert und lauthals tönen, nicht zur Wahl gehen zu wollen, weil ihnen dies und das nicht passt, sollten dieses Kongo-Buch dringend lesen. <span style="text-decoration: underline;">Eine gut funktionierende Demokratie, die in der Lage ist, das Land sicher durch die Weltgeschehnisse zu steuern, ist letztlich das Werk ihrer Wähler</span>. Jeder sollte sich gründlich mit den Parteiprogrammen und den dafür aufgestellten Personen beschäftigen, damit er <em><span style="text-decoration: underline;">die</span></em> Leute heraussuchen kann, in deren Händen er unser Land sicher verwahrt und gestaltet weiß.  Eigentlich sollten sich auch viel mehr Personen bemüßigt fühlen, innerhalb der Parteien mitzuwirken, damit mehr, als dies möglicherweise geschieht, fähige Personen sich dazu bereit finden, im Bundestag mitzuwirken. Von den derzeitigen Abgeordneten wird ein hohes Maß an Fleiß, Intelligenz und Lernfähigkeit verlangt, um sich in die von Jetzt auf Gleich auftretenden Änderungen und Probleme gestalterisch einarbeiten zu können.  Dazu gehört aber auch, über das Schul- und Studien-System nachzudenken. Es geht nicht an, dass jährlich hunderttausend Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;">Demokratie ist das Abbild der Intelligenz und Bildung der Bevölkerung eines ganzen Landes. Auch das kann man bei diesem Kongobuch zu begreifen lernen.</span> <span style="text-decoration: underline;">Denn: Demokratie ist die beste derzeit ‘verfügbare’ Staatsform.</span></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kongo von <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D31082013%2D124206136%2DB02984&amp;intid=CPC2ZBB&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;AT=Reybrouck%2C%20David%20Van&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Reybrouck, David Van</a>;<br />
Gebunden<br />
Eine Geschichte. Ausgezeichnet mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2012. Übersetzung: Hüsmert, Waltraud .   Originaltitel: Congo. Een geschiedenis 4. Aufl. 782 S. 22 cm 904g , in deutscher Sprache.2012   <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D31082013%2D124206136%2DB02984&amp;intid=CPC2ZBB&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=Suhrkamp&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Suhrkamp</a><br />
ISBN 3-518-42307-X ISBN 978-3-518-42307-3 | 29.95 EUR</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/kongo-eine-geschichte-von-david-van-reybrouck/">Kongo &ndash; Eine Geschichte &#8211; von David Van Reybrouck</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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		<title>Warum ich kein Christ sein will &#8211; von Professor Dr. Uwe Lehnert</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 11:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung Leider hat nur eine Minderheit derzeit die Bibel tatsächlich gelesen  obwohl sie irgendwie dagegen ist, bzw. zumindest nichts mehr mit der Kirche zu tun haben will. Da sind sich Katholiken und &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/warum-ich-kein-christ-sein-will-von-professor-dr-uwe-lehnert/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung</strong></span><br />
<span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/sy1z0bzu.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="sy1z0bzu" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/sy1z0bzu_thumb.jpg" alt="sy1z0bzu" width="314" height="468" align="left" border="0" /></a>Leider hat nur eine Minderheit derzeit die Bibel tatsächlich gelesen  obwohl sie irgendwie dagegen ist, bzw. zumindest nichts mehr mit der Kirche zu tun haben will. Da sind sich Katholiken und Protestanten merkwürdigerweise ziemlich einig: In die Kirche gehen sie jedenfalls schon mal nicht. Nicht zu verstehen ist, dass die meisten sich ohne irgendwelche Sachkenntnisse zu haben gegen etwas wenden.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aber: Was haben sie als Argumente? Meist haben sie nur einen <em>Standpunkt</em>: Die Kirche gefällt ihnen nicht, weil sie ihnen nichts mehr sagt. Zeitverschwendung. Außerdem ist es derzeit ‘feiner’, Atheist statt Christ zu sein. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Sie finden, für ihr unbestritten soziales Engagement wird die Kirch gut genug bezahlt. Obendrein finden sich offensichtlich immer weniger Gläubige, die Pfarrer oder Pastoren werden wollen – oder hat ‘die’ Kirche immer weniger Geld dafür? Gemeinden werden zusammengelegt, Kirchen stillgelegt. Der G</span><span style="font-size: medium;">ottesdienstbesuch nimmt zunehmend ab. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Gründe genug für viele, sich kritisch zumindest mit der <strong>Macht</strong> der Kirche zu beschäftigen, für die sie keine Rechtfertigung erkennen können. Es gibt aber auch ein paar, die im Stillen denken: Eigentlich ist es schade um die Kirche.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das hier vorliegende Buch, immerhin die 5. Auflage, <strong>ist ein ganz aktuelles und mehr als notwendiges Buch.</strong> Dafür gibt es zwei Gründe: Der Autor, immerhin EM <em>Professor für das Gebiet »Unter­richtswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der EDV«,</em> hat <strong>ein bewundernswert allgemeinverständliches, und daher außerordentlich spannendes Buch geschrieben, in dem er sein lebenslanges Nachdenken und –forschen über  Naturwissenschaft und Religion beschreibt:</strong></span></p>
<p><span id="more-7283"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>“Der Berufsalltag lässt oft keine Zeit, gründlich über Fragen nachzudenken, die allgemein mit dem Begriff Religion beziehungsweise Weltanschauung verbunden werden. In zunehmenden Alter melden sich jedoch solche Fragen immer öfters zu Wort – und sie verlangen nach Antworten. Wer im christlichen Glauben erzogen wurde und der Kirche – zumindest äußerlich – treu geblieben ist, wird solche Fragen vermutlich im Sinne von Bibel und Kirche beantworten. Vielleicht aber ist man im Laufe seines Lebens zu anderen Einsichten gelangt und hat sich von der anerzogenen und aus purer Tradition übernommenen Religion gelöst.</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>Wäre ich Theologe an der Universität und damit zwangsläufig abhängig von der Amtskirche (siehe Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Februar 2005!) müsste ich bei abweichender Meinung von kirchlichen Vorgaben befürchten, meinen Lehrstuhl zu verlieren und mit einem für die Kirche »unschädlichen« Lehrgebiet abgespeist zu werden. (Wie es so oder ähnlich zum Beispiel die Professoren Horst Hermann, Hans Küng, Johannes Neumann, Gerd Lüdemann, Hubertus Mynarek, Uta Ranke-Heinemann und … und … und … erfahren mussten!)</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>Als ein von der Kirche unabhängiger Hochschullehrer und als jemand, der die weltanschauliche Meinungsfreiheit ohne berufliche Reglementierung in Anspruch nehmen kann, habe ich mir in meiner nachberuflichen Zeit erlaubt, als Laie kritisch über Gott, Christentum und Kirche nachzudenken und darüber dies Buch zu schreiben.”</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Selbstverständlich hat er auch die Bibel – und das gründlich und kritisch gelesen. Es geht ihm dabei wie so vielen, die das auch tun oder getan haben: Sie enthält <strong>im Alten wie im Neuen Testament so viele Widersprüche, so viel geradezu ‘Unchristliches’, dass man aus dem Staunen oft gar nicht mehr herauskommt.</strong> Dass sie allerdings das größte Buch der Bücher ist und bleiben wird, erkennt jeder, der sie einmal selbst und mit vor Spannung angehaltenem Atem liest! </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Dennoch: </span><span style="font-size: small;"><em><strong>“Wann immer sich die Gelegenheit ergibt , fordern Politiker, vornehmlich jene aus den großen Parteien, sich auf die christlichen Grundwerte zu besinnen.Mit dem Verweis auf den angeblichen oder tatsächlichen »Verfall der Wer-te« wird die so genannte »christliche Wertegemeinschaft« beschworen. Das Christentum sei die Grundlage allen ethischen Handelns, heißt es. Moral ohne Bezug auf Gott führe über die Beliebigkeit schließlich zur Unmoral, ein Volk ohne eine in Gott verankerte Moral habe keine Zukunft und was derlei mehr im Brustton der Überzeugung, aber in der Regel ohne tiefere Kenntnis der Bibel vorgebrachte Bekundungen sein mögen.” </strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In diesem Zusammenhang beschäftigt er sich auch mit den 10 Geboten, und einen kurzen Abschnitt daraus möchte ich Ihnen hier nicht vorenthalten:</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>( …) “Die folgenden sieben Gebote stellen den Kern einer zu akzeptierenden Moral dar. Allerdings haben sich diese Forderungen weltweit so oder ähnlich praktisch in allen Gesellschaften herausgebildet, können also keine spezifisch biblische Originalität beanspruchen. Schon das viele Jahrhunderte vor dem Alten Testament existierende »Ägyptische Totenbuch« formulierte diese Forderungen. Erwähnenswert ist, dass das Tötungsverbot (5. Gebot) sich nur an die Mitglieder der eigenen Gruppe richtete. Das Töten von Menschenanderer Völker war selbstverständlich erlaubt, wie die vielen Kriegsberichte im Alten Testament und Aufforderungen Jahwes, sich die umliegenden Völker gewaltsam untertan zu machen, überdeutlich erkennen lassen Das 10. Gebot, das eng mit dem 6. und 7. zusammenhängt, ist insofern bemerkenswert, als es die Sklaverei als eine selbstverständliche, offenbar auch von Gott nicht in Frage gestellte Ausbeutung von Menschen durch Menschen hinnimmt. Überhaupt wird in diesem Gebot die Ehefrau Sklaven, Haustieren und Sachen gleichrangig nebeneinander gestellt und wie selbstverständlich als Besitz des Mannes bezeichnet. Dass das Sklaventum offenbar von Gott gebilligt wird und dass dies keine von mir willkürlich vorgenommene Deutung darstellt, geht zum Beispiel auch aus dem 2. Buch Moses (Exodus), Kapitel 21, Vers 2 bis 11 hervor. Auch dort wird ausführlich die offenbar gottgewollte Rolle des Sklaven als privates Eigentum des jeweiligen Herrn festgelegt. APOSTEL PAULUS argumentiert ebenfalls in diesem Sinne. Im 1. Korinther, Kapitel 7, Vers 21f drückt er sich sehr eindeutig und geradezu ermunternd für das geduldige Ertragen des Sklavendaseins aus. (Mehr dazu in Kapitel VI,1 und 2!)</strong></em></span> “</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Das Buch wendet sich an Leser, die eine zusammenfassende Darstellung von Argumenten <span style="text-decoration: underline;">gegen</span> den christlich-kirchlichen Glauben und <span style="text-decoration: underline;">für</span> ein naturalistisch-humanistisches Weltbild suchen. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Die Kapitel I bis IV skizzieren ein naturalistisches Weltbild auf der Basis heutigen Wissens. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Was können wir wissen und erkennen und wie macht man das? Wie kamen Wissen und Erkennen überhaupt in die Welt, und wie das Evolutionäre Denken manches Weltbild zum Einsturz bringt. Was unser Erkenntnisvermögen überfordert und warum: Die räumlichen Dimensionen des ganz großen und ganz Kleinen.; die zeitlichen Dimensionen des Kosmos – wo steht der Mensch in Zeit und Raum? und völlig unbegreiflich: Der moderne Begriff von Zeit und Raum.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das alles wird allgemeinverständlich erklärt – der Autor ist überhaupt ein großer Erklärer, vielen Dank Uwe Lehnert.!  Aber er geht ja auch weit zurück = Entstehung der Welt, ob mit oder ohne Schöpfer, etwas über Quanten sollte man schließlich auch noch wissen  hier begreift man es endlich. </span> <span style="font-size: medium;">Sind aber Geist und Bewusstsein von Göttlicher Natur oder eine Funktion der Materien? Sind unser Denken und Handeln letztlich nichts anderes als chemo-elektrische Abläufe? Da kann man lange darüber nachdenken und so führt das alles behutsam und wachsam zu mancher neuen Einsicht- </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">Die Kapitel V und VI bauen darauf auf und zeigen, <strong>dass herkömmlicher Gottesglaube und christliche Lehre sich damit nicht mehr vereinbaren lassen. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In Kapitel VII beschreibt der Autor einen naturalistisch-humanistischen Gegenentwurf. Der Autor hat die Probleme soweit diskutiert, bis er das Gefühl hatte, für sich überzeugende und befriedigende Antworten gefunden zu haben. Dazu hat er die Argumente &#8211; klassische, neuere als auch von ihm entwickelte &#8211; zusammengetragen, die ihm am einleuchtendsten erschienen und dem entgegenkommen, was man den gesunden Menschenverstand nennt.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Der Autor will sich und seinen Lesern Klarheit verschaffen über den Stellenwert von Wissenschaft, speziell von Naturwissenschaft, für unser Leben, insbesondere der Geltung ihrer Erkenntnisse für Gestaltung und Deutung unseres Daseins.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Es geht um Fragen nach unserer Stellung und Bedeutung </span><span style="font-size: medium;">im Kosmos, nach der möglichen Existenz Gottes und ob der Gott, der in der Bibel beschrieben wird, für uns heutige Menschen so überhaupt &#8222;glaubwürdig&#8220; sein kann. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Der Autor fragt sich, warum so viele Menschen an Dinge glauben, die so offensichtlich im Widerspruch zu Vernunft und Wissen stehen. Auch versucht er, eine ihn überzeugende, sprich &#8222;vernünftige&#8220; Antwort nach dem Sinn des und auch seines Lebens zu finden. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Uwe Lehnert  möchte vor sich begründen und möchte anderen erklären können, warum er kein Christ sein kann und auch nicht sein will. Seine Ansichten und Bekenntnisse gründen auf der Überzeugung, dass es richtig und vernünftig ist, soweit es irgend möglich ist, sich seines Verstandes zu bedienen. Weder kirchlicher Glaube noch persönliche Erleuchtung anderer können für ihn Richtschnur seines Denkens sein</strong>.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aus dem Inhalt: <em><strong>&#8222;Wenn ich dann fragte, wie man als Mensch des 21. Jahrhunderts glauben könne, nur durch ein göttlich veranlasstes Menschenopfer gerettet zu werden, das vor seinem Tode gefoltert und dann auf die denkbar brutalste Art und Weise hingerichtet wurde, habe ich meistens nur in schweigende Gesichter geblickt. Allenfalls kam als hilflose, aber die christliche Lehre missinterpretierende Reaktion, dass das alles nur symbolisch zu verstehen sei.&#8220;</strong></em> Vorliegendes Buch hat er in seiner nachberuflichen Zeit verfasst.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Und man sollte Uwe Lehnert dankbar dafür sein, <strong>denn er setzt seine Leser tatsächlich in die Lage, sich das notwendige Wissen und Denken unserer Gegenwart anzueignen und sich selbst sozusagen auf den neuesten Wissensstand zu bringen. Viel zu lange haben viele vernachlässigt, ihr Wissen auf den gegenwärtigen Stad zu bringen. Dieser Mangel macht hilflos und kritikunfähig; nur zu leicht wird man zum Spielball diversester Meinungen.</strong> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">Nur zu gern wünsche ich dieses wunderbare Buch nahezu jedem Leser . Was typisch ist: Während ich das Buch las und es rezensierte, verschwanden nach und nach fünf Exemplare von meinem Schreibtisch. Jeder, des es anfing zu lesen, meinte, es mache mir ja wohl nichts aus, wenn er es gleich mal weiterlesen wollte. </span></p>
<p>&#8230;</p>
<p>MAINZ. In der am Mittwochabend ausgestrahlten SWR-Sendung „Quergefragt&#8220; gab der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Lehmann, ein Statement ab, das nicht nur seinen Diskussionspartner, den Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon, verblüffte.</p>
<p><strong>Lehmann bekannte, er glaube nicht an die Kirche, er glaube auch nicht an das Christentum, er glaube an Gott. Damit hat sich Lehmann nach traditionellem katholischem Verständnis als „Ketzer&#8220; geoutet, heißt es doch im katholischen Glaubensbekenntnis, das der Kardinal schon von Amtswegen Tag für Tag betet: „Ich glaube an die heilige, katholische und apostolische Kirche!&#8220;</strong></p>
<p><strong>In der Diskussion ging Lehmann wenig später sogar noch einen Schritt weiter, als er sagte, dass es die Kirche wohl irgendwann nicht mehr geben würde, den Glauben an Gott aber sehr wohl</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">So komme ich zu dem Zitat, zugegeben aus ganz anderem Zusammenhang,  weil es so gut passt, zum Schluss: </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><em>&gt;Diese Dinge aber sind so heimlich in mich eingedrungen und nicht bloß in meinem Gedächtnis, sondern auch in meinen Eingeweiden hängen geblieben, und sind jetzt  so sehr eins mit meinem geistigen Vermögen, dass sie darin auch dann noch länger verweilen würden, wenn ich sie in meinem ganzen Leben nicht noch einmal läse, denn sie haben im innersten meiner Seele Wurzeln geschlagen. &lt;  (<strong>Petrarca</strong> in einem Brief in ganz anderem Zusammenhang; hierher passt es aber auch sogar ganz wunderbar..)</em></span></p>
<p>Warum ich kein Christ sein will<br />
von Lehnert, Uwe;<br />
Kartoniert  Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung. 5., überarb. u. erw. Aufl. 478 S. 22 cm 764g , in deutscher Sprache.   2012   Teia Lehrbuch Verlag ISBN 3-939520-70-5 ISBN 978-3-939520-70-2 | 19.95 EUR</p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>NB) Aus einer anderen Kritik zu diesem Buch, die Sie interessieren könnte::</strong></span></p>
<p><em>“Aufmerksam gemacht wurde ich auf dieses Buch durch eine ausdrückliche Empfehlung der Giordano Bruno Stiftung und durch eine lobende Rezension des Humanistischen Pressedienstes. Nach der Lektüre fand ich bestätigt, was diesem Buch attestiert wird: Verständliche Sprache, Sachlichkeit und differenzierte Auseinandersetzung mit einer Religion, die vor 2000 Jahren in den Köpfen religiöser Männer entstand.<br />
Der Autor erläutert zunächst in didaktisch wohl überlegter Weise die philosophischen und vor allem naturwissenschaftlichen Grundlagen einer nichtreligiösen Weltsicht. Die aktuellen Erkenntnisse der Astro- und Quantenphysik, der Evolutionstheorie und der Hirnforschung werden auch für einen Laien nachvollziehbar dargestellt und auf ihre philosophischen und vor allem religiösen Konsequenzen befragt. Das Ergebnis ist eindeutig: Christlicher Glaube, wie er in der Bibel beschrieben wird und durch Dogmen für immer festgeschrieben wurde, ist mit einer naturwissenschaftlich begründeten Weltsicht nicht vereinbar. Auch der moralische Anspruch von Bibel und Kirche wird auf den Prüfstand gestellt. Der in weiten Strecken amoralische Inhalt der Bibel wird anhand vieler, aber dem Kirchenvolk unbekannter Bibelzitate aufgedeckt, und die nur als menschenverachtend zu kennzeichnende 2000-jährige Geschichte von Christentum und Kirche wird anhand markanter Ereignisse dem Leser bewusst gemacht.<br />
Konsequenterweise kommt der Autor zu der Ansicht, dass weder Bibel noch Kirche dem Willen eines angeblich allwissenden, allmächtigen und allgütigen Gottes zu verdanken sein können, sondern bloßes Menschenwerk sind. Dennoch verkennt der Autor nicht, dass durch das Christentum beeindruckende kulturelle Leistungen entstanden sind und Menschen immer wieder zu Selbstlosigkeit und Barmherzigkeit dem leidenden Mitmenschen gegenüber veranlasst wurden und werden. Diese positive Seite des Christentums führt der Autor allerdings weniger auf den moralischen Gehalt der biblischen Botschaft zurück als vielmehr auf ein dem Menschen innewohnendes, weltweit zu beobachtendes Ethos zurück. Moral so der Autor und belegt diese These anhand neuester soziobiologischer Forschungen ist nicht vom Himmel gekommen, sondern hat sich in einem evolutionären Prozess herausgebildet, was u.a. auch daran erkennbar sei, dass weltweit dieselben ethisch-moralischen Grundprinzipien gelten.<br />
Aber Lehnert übt nicht nur Kritik, sondern entwirft abschließend einen naturalistisch-humanistischen Gegenentwurf als Alternative zu den traditionalistischen Glaubenslehren, die aus einer Zeit stammen als man noch an Geister und Dämonen glaubte und meinte, die Götter mit Menschenopfern gnädig zu stimmen. Er fragt sich, was aus seinem Nichtglauben folge und worin der Sinn des Lebens bestehen könne, wenn es keinen Gott über ihn gibt und kein ewiges Leben zu erwarten ist. Die Antworten, die Lehnert entwickelt, überzeugen mich voll und ganz. Dabei steht die Selbstbestimmung im Zentrum seiner Überlegungen, diese allerdings immer mit Blick auf den Nächsten mit seinen Bedürfnissen und Erwartungen.<br />
Insgesamt ein Buch, das auf Polemik verzichtet, aber eine Fülle religionskritischer Argumente auflistet, die hier in gut und leicht lesbarer Form zusammengestellt wurden, und mit einem vielleicht zu optimistischen humanistischen Gegenentwurf auf wissenschaftlicher und ethischer Basis abschließt. Also eine uneingeschränkte Leseempfehlung und volle Punktzahl für dieses Buch! Wer übrigens mehr über dieses Buch erfahren möchte, findet ein aufgezeichnetes Interview (Podcast als Hördatei) mit dem Autor auf den Internetseiten des Humanistischen Pressedienstes.”</em></p>
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		<title>Die 25 derzeit meistgelesenen Sachb&#252;cher &#8211; Bestseller Sachbuch &#8211; Beste Lesetips</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2013 15:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Bestseller Sachbuch &#8211; Hardcover Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;. Zeitraum: 10.01.2013 – 23.01.2013 &#160; Bitte hier klicken und weiterlesen! &#160; Chart Vorwoche Titel 1 1 Illies, Florian &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/die-25-derzeit-meistgelesenen-sachbcher-bestseller-sachbuch-beste-lesetips/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h5>Bestseller Sachbuch &#8211; Hardcover</h5>
<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;. Zeitraum: 10.01.2013 – 23.01.2013</strong></span></p>
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<p><span style="color: #ff0000; font-size: x-large;"><strong>Bitte hier klicken und weiterlesen! </strong></span></p>
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Illies, Florian<br />
<strong>1913</strong><br />
S. FISCHER &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-036801-0<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Ein Buch so farbig, so schillernd, so vielgestaltig wie der Sommer des Jahrhunderts.<br />
&#8222;Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen &#8211; Illies&#8216; Geschichten sind einfach großartig.&#8220; Ferdinand von Schirach<br />
Die Geschichte eines ungeheuren Jahres, das ein ganzes Jahrhundert prägte: Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.<br />
Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Der Erste Weltkrieg führte die Schrecken alles vorher schon Erkannten und Gedachten nur noch aus. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.<br />
Malewitsch malt ein Quadrat, Proust begibt sich auf die Suche nach der verlorenen Zeit, Benn liebt Lasker-Schüler, Rilke trinkt mit Freud, Strawinsky feiert das Frühlingsopfer, Kirchner gibt der modernen Metropole ein Gesicht, Kafka, Joyce und Musil trinken am selben Tag in Triest einen Cappuccino ? und in München verkauft ein österreichischer Postkartenmaler namens Adolf Hitler seine biederen Stadtansichten.<br />
&#8222;Die Konstruktion des Buches ist fabelhaft, Florian Illies&#8216; anekdotischen Gaben sind es nicht minder, die Charakterisierung von Personen und Situationen ist beeindruckend. Auch was ich zu kennen meinte, habe ich hier ganz neu gelesen.&#8220; Henning Ritter</p>
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Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klaren Denkens</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-42682-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Unser Gehirn ist für ein Leben als Jäger und Sammler optimiert. Heute leben wir in einer radikal anderen Welt. Das führt zu systematischen Denkfehlern &#8211; die verheerend sein können für Ihr Geld, Ihre Karriere, Ihr Glück. Wer weiß, wie leicht man sich irren kann, ist besser gewappnet: Rolf Dobelli nimmt die tückischsten &#8222;Denkfallen&#8220; unter die Lupe, in die wir immer wieder tappen. Und so erfahren wir,<br />
&#8211; warum wir unser eigenes Wissen systematisch überschätzen (und andere für dümmer halten, als sie sind),<br />
&#8211; warum etwas nicht deshalb richtiger wird, weil Millionen von Menschen es für richtig halten,<br />
&#8211; warum wir Theorien nachhängen, selbst wenn sie nachweislich falsch sind.<br />
Rolf Dobellis Texte sind nicht nur inhaltlich ausgesprochen bereichernd, sie sind ein echtes Lesevergnügen.<br />
&#8222;Rolf Dobelli ist sowohl mit Sachkenntnis als auch Erfindungsgabe gesegnet &#8211; eine seit Ende der Renaissance seltene Kombination.&#8220;<br />
Nassim Nicholas Taleb, &#8222;Der Schwarze Schwan&#8220;<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Rolf Dobelli, geboren 1966, promovierte an der Universität St. Gallen, war CEO verschiedener Tochtergesellschaften der Swissair-Gruppe und gründete zusammen mit Freunden die Firma getAbstract, den weltgrößten Anbieter von komprimierter Wirtschaftsliteratur. Er lebte in Hongkong, Australien, England und viele Jahre in den USA. Rolf Dobelli ist Gründer und Kurator von ZURICH.MINDS, einer Community von weltweit führenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Mit fünfunddreißig begann er zu schreiben. Bisher sind sechs Bücher von ihm bei Diogenes erschienen. Rolf Dobelli lebt in Luzern.</p>
<p><a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783446426825/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a></p>
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Kinski, Pola<br />
<strong>Kindermund</strong><br />
Insel Verlag &#8211; gebunden, 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-458-17571-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Pola Kinski ist drei Jahre alt, als sich ihre Eltern scheiden lassen. Sie ist das erste Kind von Klaus Kinski, einem aufstrebenden Schauspieler, damals, Mitte der fünfziger Jahre. Nach der Scheidung lebt das Kind bei Mutter und Großvater in München; seinen Vater sieht es nur selten. Alles ändert sich, als Kinski in Fernsehen und Kino der Durchbruch gelingt. Er holt seine Tochter bei jeder Gelegenheit zu sich nach Berlin und später nach Rom, lässt sie zu den wechselnden Drehorten nachreisen. Pola erlebt die Tobsuchtsanfälle und die Verschwendungssucht ihres Vaters: Er brüllt auf sie ein und überhäuft sie mit Geschenken und Geld. Was sie sich sehnlichst wünscht, die Liebe und Geborgenheit der Eltern, versagen ihr Mutter wie Vater. Die Zuwendung der einen gilt bald nur mehr dem neuen Mann und zweiten Kind. Der andere macht die eigene Tochter über Jahre zu seiner Kindfrau.<br />
&#8222;Kindermund&#8220; ist Pola Kinskis Autobiografie ihrer Kindheit und Jugend. Sie erzählt, wie es war, die Tochter des Enfant terrible des deutschen Films zu sein, und sie rechnet ab, so unsentimental wie schonungslos: mit einem, für den es als selbstverständlich galt, sich über alle Grenzen hinwegzusetzen und der es skrupellos in Kauf nahm, das Leben des eigenen Kindes zu zerstören.</p>
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Welke, Oliver; Wischmeyer, Dietmar<br />
<strong>Frank Bsirske macht Urlaub auf Krk</strong><br />
Rowohlt Berlin &#8211; gebunden, 16,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-87134-752-8<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Wieso lässt sich Sahra Wagenknecht mit dem Politrentner Oskar Lafontaine ein, und wozu braucht Jogi Löw dreihundert maßgeschneiderte weiße Hemden? Wer gewinnt, wenn sich Richard David Precht und Peter Sloterdijk kloppen? Wie reagiert Norbert Röttgen, wenn sein Nachfolger Peter Altmaier ihm auch noch sein Lieblingswort &#8222;ergebnisoffen&#8220; klaut? Und was macht Alice Schwarzer, wenn sie sich mal richtig abreagieren will? Leider werden die Protagonisten immer recht einsilbig, wenn die Homestorys in jene Bereiche vorstoßen, in denen es wirklich interessant wird. Oliver Welke und Dietmar Wischmeyer wagen den Vorstoß in das unbekannte Promi-Land jenseits der autobiographischen Schönfärberei. In ihrem Buch zeigen sie, wie die deutsche Prominenz wirklich tickt, und offenbaren uns mit fiktiven Momentaufnahmen aus dem Leben bekannter Persönlichkeiten deren dunkelste Seiten, fieseste Gedanken und sehnlichste Wünsche. Sie vermitteln tiefere Einblicke in deutsche Politik, Wirtschaft und Kultur, als Presse und Parteipropaganda das vermöchten. Die Wahrheit bricht manchmal dort hervor, wo die Wirklichkeit fiktiv erscheint. Werfen Sie mit Welke und Wischmeyer einen Blick hinter die Fassaden – und erfahren Sie, was unsere Helden vermeintlich unbeobachtet so treiben.</p>
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Lütz, Manfred<br />
<strong>BLUFF!</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 16,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27597-9<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Das Gefühl, im falschen Film zu sein, kennt jeder. Manipuliert, getrickst, gefälscht wird, wo wir hinsehen: Die geschönten Bilanzen der Finanzwirtschaft; Dekolletés und Botoxwangen der Schönheitsindustrie; vermeintlich absolute Erkenntnisse der Wissenschaft, die doch bald schon widerlegt werden. Nichts davon ist wirklich, nichts davon ist wahr, allmählich führen wir alle eine Existenz wie in einer gewaltigen »Truman-Show«. Der große Bluff lenkt uns ab, will uns manipulieren, die Bluffer kochen ihre Süppchen auf unserer Verwirrung. Manfred Lütz, als Psychiater täglich auf der Suche nach der Grenze zwischen Wahn und Wahrheit, spießt in seinem neuen Buch das allgemeine Unbehagen an der medial inszenierten Pseudowirklichkeit und an der Industrie des schönen Scheins auf. &#8222;Bluff!&#8220; ist die engagierte Aufforderung, selbst zu denken, selbst zu fühlen und den eigenen, existenziellen Erfahrungen zu vertrauen. Eine Anleitung, die den Leser zu dem führt, was er täglich zu verlieren droht: Das Gefühl für das eigene, das eigentliche Leben.<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Manfred Lütz, (*1954) studierte in Bonn und Rom Medizin, Philosophie und Theologie. Er ist Psychiater, Psychotherapeut, Diplomtheologe und seit 1997 Chefarzt eines großen psychiatrischen Krankenhauses in Köln. Er schrieb mehrere Bestseller: 1999 erschien Der Blockierte Riese &#8211; Psycho-Analyse der katholischen Kirche, 2002 Lebenslust &#8211; Wider die Diätsadisten, den Gesundheitswahn und den Fitnesskult, 2007 Gott &#8211; eine kleine Geschichte des Größten, wofür er den internationalen Corine-Literaturpreis erhielt. Mit Irre! &#8211; Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen. Eine heitere Seelenkunde führte er 2009 wochenlang die deutsche Sachbuch-Bestsellerliste an. Er ist gefragter Vortragsredner und Kabarettist. 1981 gründete er eine integrative Behindertengruppe, für die er seit mehr als dreißig Jahren ehrenamtlich tätig ist.</p>
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Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klugen Handelns</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-43205-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Unzählige Leser begeistern sich für Rolf Dobellis gescheite Texte über unsere häufigsten Denkfehler. Doch wer Dobellis Ratschläge zum klaren Denken beherzigt, ist noch lange nicht aus dem Schneider, denn auf dem Weg vom Denken zum Handeln lauern weitere Fallstricke. Glücklicherweise kann man die umgehen &#8211; wenn man weiß, wie. Genau das verrät &#8222;Die Kunst des klugen Handelns&#8220;: In 52 Kapiteln zeigt Dobelli, warum es sich lohnt, Türen zu schließen und auf Optionen zu verzichten, warum Informationsüberfluss zu unklugem Handeln anstiftet, warum Geld stets in emotionale Kleider gehüllt ist und wir es darum oft unbedacht ausgeben.<br />
Rolf Dobelli gibt Ihnen das nötige Rüstzeug: Schlagen Sie nicht jeden Irrweg ein, nur weil andere ihn gehen. Lernen Sie aus den Fehlern, die andere freundlicherweise für Sie machen. Denken Sie klar und handeln Sie klug!<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Rolf Dobelli, geboren 1966, promovierte an der Universität St. Gallen, war CEO verschiedener Tochtergesellschaften der Swissair-Gruppe und gründete zusammen mit Freunden die Firma getAbstract, den weltgrößten Anbieter von komprimierter Wirtschaftsliteratur. Er lebte in Hongkong, Australien, England und viele Jahre in den USA. Rolf Dobelli ist Gründer und Kurator von ZURICH.MINDS, einer Community von weltweit führenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Mit fünfunddreißig begann er zu schreiben. Bisher sind sechs Bücher von ihm bei Diogenes erschienen. Rolf Dobelli lebt in Luzern.</p>
<p><a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783446432055/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a></p>
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<strong>BILD: Das Jahr 2012</strong><br />
&#8211; gebunden, 9,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8289-5768-8</p>
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<strong>Chronik Jahresrückblick 2012</strong><br />
wissenmedia, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-577-14232-8<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
2012 – ein Jahr der Entscheidungen und Weichenstellungen. Der Chronik Jahresrückblick 2012 strukturiert und dokumentiert die weltgeschichtlichen Bewegungen. Selten war die Welt so instabil. Nach der Wirtschafts- und Finanzkrise fordert die massive Staatsverschuldung Verzicht – und der Aufruhr in der arabischen Welt ist noch lange nicht in demokratische Bahnen gelenkt&#8230;</p>
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<strong>Duden &#8211; Die deutsche Rechtschreibung</strong><br />
Bibliographisches Institut &#8211; gebunden, 21,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-04015-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Kaiser, Jost<br />
<strong>Als Helmut Schmidt einmal &#8230;</strong><br />
Heyne HC &#8211; gebunden, 10,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-453-20036-4<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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<strong>Guinness World Records Buch 2013</strong><br />
Bibliographisches Institut &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-81201-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Videotrailer ansehen</a></p>
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Spitzer, Manfred<br />
<strong>Digitale Demenz</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27603-7<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
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Scholl-Latour, Peter<br />
<strong>Die Welt aus den Fugen</strong><br />
Propyläen Verlag &#8211; gebunden, 24,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-549-07431-2<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Die Weltpolitik gleicht derzeit einem aufziehenden Gewittersturm. Ob in Afrika oder Lateinamerika, in Arabien oder im Mittleren Osten – überall braut sich Unheilvolles zusammen. Und auch der Westen – Europa und die USA –, einst Hort der Stabilität, wird von Krisen heimgesucht wie seit langem nicht. Peter Scholl-Latour, Spezialist für turbulente Großwetterlagen, kennt die Welt wie kein Zweiter. Vor dem Hintergrund seiner sechzigjährigen Erfahrung als Chronist des Weltgeschehens beleuchtet er in seinem neuen Buch die Brennpunkte der aktuellen Weltpolitik.<br />
Der Abzug der USA aus dem Irak und Afghanistan hinterlässt zerrüttete Staaten, die in Bürgerkriegen versinken. Der Konflikt um Irans Atompolitik spitzt sich gefährlich zu. Pakistan ist ein Pulverfass. Die arabische Welt befindet sich in Aufruhr, mit ungewissem Ausgang. Die Zahl der &#8222;failed states&#8220;, Brutstätten des Terrorismus, nimmt beständig zu, vor allem in Afrika. Zu allem Überfluss stolpern Europa und Amerika von einer Finanzkrise in die nächste und erweisen sich international zunehmend als handlungsunfähig. Mit dem ihm eigenen Gespür für weltpolitische Umbrüche begibt sich Peter Scholl-Latour auf eine Tour d&#8217;Horizon rund um den Globus und schildert eine Welt aus den Fugen.<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Peter Scholl-Latour, geboren 1924 in Bochum. Promotion an der Sorbonne in Paris in den Sciences Politiques, Diplom an der Libanesischen Universität in Beirut in Arabistik und Islamkunde. Seitdem in vielfältigen Funktionen als Journalist und Publizist tätig, unter anderem als ARD-Korrespondent in Afrika und Indochina, als ARD- und ZDF-Studioleiter in Paris, als Programmdirektor des WDR-Fernsehens, als Chefredakteur und Herausgeber des STERN und als Vorstandsmitglied von Gruner + Jahr. Seine TV-Sendungen erreichen höchste Einschaltquoten, seine Bücher haben ihn zu Deutschlands erfolgreichstem Sachbuchautor gemacht.</p>
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Pozzo di Borgo, Philippe<br />
<strong>Ziemlich beste Freunde</strong><br />
Hanser Berlin &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-24044-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Buschkowsky, Heinz<br />
<strong>Neukölln ist überall</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08011-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Rosenberg, Martina<br />
<strong>Mutter, wann stirbst du endlich?</strong><br />
Blanvalet Verlag &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-7645-0468-7<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Kürthy, Ildikó von<br />
<strong>Unter dem Herzen</strong><br />
Wunderlich &#8211; gebunden, 14,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-8052-5043-6<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
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Kleber, Claus; Paskal, Cleo<br />
<strong>Spielball Erde</strong><br />
Bertelsmann, C &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-570-10134-6<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Kahneman, Daniel<br />
<strong>Schnelles Denken, langsames Denken</strong><br />
Siedler, W J &#8211; gebunden, 26,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-88680-886-1<br />
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Ratzinger, Joseph (Benedikt XVI.)<br />
<strong>Jesus von Nazareth</strong><br />
Verlag Herder &#8211; gebunden, 20,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-451-34999-7<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Sandel, Michael J.<br />
<strong>Was man für Geld nicht kaufen kann</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08026-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Darf ein Staat Söldner verpflichten, um Kriege zu führen? Ist es moralisch vertretbar, Leute dafür zu bezahlen, dass sie Medikamente testen oder Organe spenden? Dürfen Unternehmen gegen Geld das Recht erwerben, die Luft zu verpesten? Fast alles scheint heute käuflich zu sein. Wollten wir das so? Und was könnten wir dagegen tun?<br />
Die Regeln des Marktes haben fast alle Lebensbereiche infiltriert, auch jene, die eigentlich jenseits von Konsum und Mehrwert liegen sollten: Medizin, Erziehung, Politik, Recht und Gesetz, Kunst, Sport, sogar Familie und Partnerschaft. Ohne es zu merken, haben wir uns von einer Marktwirtschaft in eine Marktgesellschaft gewandelt. Ist da nicht etwas grundlegend schief gelaufen?<br />
Mit Verve und anhand prägnanter Beispiele wirft Michael Sandel eine der wichtigsten ethischen Fragen unserer Zeit auf: Wie können wir den Markt daran hindern, Felder zu beherrschen, in denen er nichts zu suchen hat? Wo liegen seine moralischen Grenzen? Und wie können wir zivilisatorische Errungenschaften bewahren, für die sich der Markt nicht interessiert und die man für kein Geld der Welt kaufen kann?<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Michael Sandel, geboren 1953, ist politischer Philosoph. Er studierte in Oxford und lehrt seit 1980 in Harvard. Seine Vorlesungsreihe über Gerechtigkeit machte ihn zum weltweit populärsten Moralphilosophen.</p>
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<strong>Atlas der Globalisierung</strong><br />
TAZ &#8211; Paperback, 14,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-937683-38-6</p>
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Wehrle, Martin<br />
<strong>Ich arbeite in einem Irrenhaus</strong><br />
Econ &#8211; gebunden, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-430-20097-4<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Weik, Matthias; Friedrich, Marc<br />
<strong>Der größte Raubzug der Geschichte</strong><br />
Tectum &#8211; Paperback, 19,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-8288-2949-7<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
HERZLICH WILLKOMMEN auf einer spannenden Reise in die Welt des Wahnsinns, der Lügen, des Betrugs und der größten Kapitalvernichtung, die die Menschheit je erlebt hat. Vor unseren Augen findet der größte Raubzug der Geschichte statt, und wir alle sind seine Opfer. Die Reichen in unserer Gesellschaft werden immer reicher, während alle Anderen immer ärmer werden. Die Autoren fragen: Wie entsteht überhaupt Geld? Wie kommen Banken und Staat eigentlich zu Geld? Warum ist das globale Finanzsystem ungerecht? Tragen tatsächlich nur die Banken die Schuld an der aktuellen Misere oder müssen auch die politischen Entscheider zur Verantwortung gezogen werden? Warum steht das größte Finanz-Casino der Welt in Deutschland, und kaum jemand weiß darüber Bescheid? Ist der Euro nicht letztlich doch zum Scheitern verurteilt? Sind Lebens-, Rentenversicherungen, Bausparverträge und Staatsanleihen noch zeitgemäße Investments? Dienen Finanzprodukte dem Kunden oder nur der Finanzindustrie? Was bedeutet es, wenn ein Staat Bankrott geht? Wer profitiert eigentlich von den Schulden unseres Staates? Kann ewiges Wachstum überhaupt funktionieren? Dieses spannende und engagierte Buch gibt nicht nur verunsicherten Anlegern Antworten. Es zeigt auf, welche Kapitalanlagen jetzt noch sinnvoll sind, und von welchen nur die Finanzindustrie profitiert. Schon die nächsten Monate könnten für das finanzielle Schicksal von Staaten und deren Bürgern entscheidend sein. Auch Sie sind betroffen: Wer jetzt nicht richtig handelt, steht vielleicht bald mit leeren Händen da. Doch jede Krise hat auch ihre Chance. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zu den Verlierern gehören!</p>
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		<title>Krimis vor historischer Kulisse &#8211; Aktuell Januar 2013 &#8211; Hervorragende Lesetipps!</title>
		<link>https://literaturkurier.net/krimis-vor-historischer-kulisse-aktuell-januar-2013-hervorragende-lesetipps/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/krimis-vor-historischer-kulisse-aktuell-januar-2013-hervorragende-lesetipps/#respond</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 10:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[Nazizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Giancarlo de Cataldo]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Heimbach]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina Berlinger]]></category>
		<category><![CDATA[Liad Shoham]]></category>
		<category><![CDATA[Liaty Pisani]]></category>
		<category><![CDATA[Max Bronskis]]></category>
		<category><![CDATA[Merle Kröger]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Woodhead]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Littell]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Kutscher. Mechthild Borrmann]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Kaes]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Krimis und Thriller erzählen vom Verbrechen, von Tätern, Opfern und Aufklärern – und sie erzeugen im besten Fall Suspense, die die Spannung bis zuletzt steigert. Sie sind aber zugleich in zeitgenössische oder his­torische Begebenheiten eingebettet. Dabei scheint es derzeit ein &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/krimis-vor-historischer-kulisse-aktuell-januar-2013-hervorragende-lesetipps/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Krimis und Thriller erzählen vom Verbrechen, von Tätern, Opfern und Aufklärern – und sie erzeugen im besten Fall Suspense, die die Spannung bis zuletzt steigert. <strong><span style="text-decoration: underline;">Sie sind aber zugleich in zeitgenössische oder his­torische Begebenheiten eingebettet.</span></strong> Dabei scheint es derzeit ein aus­geprägtes Interesse an der Epoche <strong><span style="text-decoration: underline;">vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zur jüngsten Zeitgeschichte zu geben.</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Und hier die Bücher</span></strong></p>
<p><span id="more-7144"></span></p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Akte%20Vaterland.tif_thumbnail.jpg.860305.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Akte%20Vaterland.tif_thumbnail.jpg.860300.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Volker Kutscher lässt den Kommissar Gereon Rath in dem Roman &#8222;Die Akte Vaterland&#8220; seinen vierten Fall im Berlin der ausgehenden Weimarer Republik lösen (KiWi, 576 S., 19,99 Euro). Rath ist einerseits einem Serienkiller auf der Spur, andererseits macht er sich an die Aufklärung eines Mordes, der im berüchtigten Vergnügungstempel &#8222;Haus Vaterland&#8220; geschehen ist. Irgendwie scheinen beide Fälle zusammenzugehören, doch die Zeitumstände erschweren Raths Ermittlungen: Der &#8222;Preußenschlag&#8220; vom 20. Juli 1932 – der Tag, an dem Kanzler Papen und Präsident Hindenburg die Reichswehr gegen die junge Demokratie antreten ließen – hält das Geschehen in Bann. Wie stets kann man sich auch in diesem Krimi auf Kutschers Geschichtswissen verlassen. Der Mord und seine Aufklärung sind der fliegende Teppich für eine äußerst gelungene Zeitreise.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/der_geiger_kriminalroman_thumbnail.jpg.860498.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/der_geiger_kriminalroman_thumbnail.jpg.860493.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Im Mai 1948 wird der russische Violin-Virtuose Ilja Grenko von der Geheimpolizei verschleppt – und kehrt nicht wieder zurück. Mit ihm verschwindet auch seine Stradivari, seit vier Generationen im Familienbesitz. 60 Jahre später wird Iljas Enkel Sascha Zeuge, wie seine Schwester auf offener Straße erschossen wird. Seine Spurensuche führt ihn zurück ins Russland des Jahres 1948. Spannend und mit großer Kenntnis der russischen Gefangenenlager hat Mechthild Borrmann ihren Roman &#8222;Der Geiger&#8220; (Droemer, 297 S., 19,99 Euro) verfasst.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Gesetz-der-Gier.tif_thumbnail.jpg.860517.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Gesetz-der-Gier.tif_thumbnail.jpg.860512.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die Globalisierung fordert ihre Opfer, das weiß man. Aber was geschieht, wenn Modelabels ihre Jeansproduktion nach Istanbul verlagern, die Jeans mit Sand bestrahlen, um den modischen &#8222;Used&#8220;-Look zu erhalten, und die Arbeiter daraufhin an Staublunge zugrunde gehen? Zunächst nichts, so lange alle den Mund halten. Wer das Schweigen bricht, wird selbst zum Opfer. Wolfgang Kaes hat mit &#8222;Das Gesetz der Gier&#8220; (C. Bertelsmann, 192 S., 19,99 Euro) einen Globalisierungsthriller der feinen und gut recherchierten Art verfasst. Seine Kommissarin Antonia Dix, Globalisierungsgegner und ehrliche Geschäftsleute sagen international agierenden Modekonzernen den Kampf an.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/fb20e1c6-1d32-4174-b445-d14446114ca8_thumbnail.jpg.860538.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/fb20e1c6-1d32-4174-b445-d14446114ca8_thumbnail.jpg.860533.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Um rücksichtslose Ausbeutung von Menschen und Rohstoffen geht es in Patrick Woodheads Politthriller &#8222;Der Weg ins Dunkel&#8220; (Rowohlt, 415 S., 9,99 Euro): Auf der Suche nach einem verschollenen Freund, der zuletzt als Arzt im Kongo gearbeitet hatte, stößt Luca auf Arbeitslager, in denen Menschen wie Sklaven gehalten werden und ein Metall abbauen, das China für ein neues Mobilfunksystem benötigt. Wer hier zu viel nachforscht, ist seines Lebens nicht sicher.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Die%20rote%20Agenda.tif_thumbnail.jpg.860556.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Die%20rote%20Agenda.tif_thumbnail.jpg.860551.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Im Sizilien von heute spielt Liaty Pisanis Krimi &#8222;Die rote Agenda&#8220; (Diogenes. 416 S., 16,90 Euro). Ein alter Professor ist im Besitz einer Agenda, die viele ehrenwerte Männer mit der Mafia in Verbindung bringt. Der Professor bangt um sein Leben, doch Gott sei Dank gibt es smarte und eiskalte Agenten, die ihn beschützen und weder den Tod noch die Mafia fürchten. Das ergibt eine gekonnte Mischung aus James-Bond-Fieber und Spaghetti-Flair, geschrieben für Männer, die sich – zumindest in der literarischen Fiktion – zu Smarterem und Höherem berufen fühlen.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/1675b7bd-da48-47e2-bede-c8155eb88871_thumbnail.jpg.860577.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/1675b7bd-da48-47e2-bede-c8155eb88871_thumbnail.jpg.860572.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Von Agenten, die sich auch nach dem Zweiten Weltkrieg im Kampf um eine physikalische &#8222;Weltformel&#8220; befinden, handelt Max Bronskis Thriller &#8222;Der Tod bin ich&#8220; (Kunstmann, 398 S., 16,95 Euro). Das idyllische bayerische Land wird durch einen Mord erschüttert. Aber wer war der alte Richard Eulmann, der zurückgezogen lebte, wirklich? Max Bronski, der sich selbst mit theoretischer Physik beschäftigt, gelingt es in seinem Roman, Zeitgeschichte, Erkenntnisse der modernen Physik und Thriller-Spannung zusammenzuführen. Ja, man hat beim Lesen das Gefühl, als wären Geheimdienst und Kernphysik verwandte Branchen. Zumindest was die Geheimhaltung angeht.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/chiffren_im_schnee_thumbnail.jpg.860596.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/chiffren_im_schnee_thumbnail.jpg.860591.jpg" alt="" /></a></p>
<p><strong>Weitere Neuerscheinungen</strong></p>
<p>Katharina Berlinger: Chiffren im Schnee. Emons, 304 S., 10,90 Euro.<br />
Schauplatz dieses Krimidebüts ist ein Grand Hotel in den Schweizer Alpen zur Zeit der Belle Epoque. Während die Gäste ihrem High-Society-Leben frönen, agieren hinter der Kulisse Agenten – Morde geschehen. Ein passendes Szenario für einen spannenden Historien-Thriller.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Ko%26%23776%3Bnig-von-Rom_thumbnail.jpg.860612.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Ko%26%23776%3Bnig-von-Rom_thumbnail.jpg.860607.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Giancarlo De Cataldo: Der König von Rom. Folio, März, 180 S., 19,90 Euro.<br />
Giancarlo De Cataldo, Richter in Rom, schildert den Aufstieg des Chefs der berüchtigten Magliana-Bande. Basierend auf Prozessakten wird die römische Camorra von den 1970er Jahren an atmosphärisch dicht beschrieben.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/a47e5199-aeca-485d-96f0-d14e519137a7_thumbnail.jpg.860648.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/a47e5199-aeca-485d-96f0-d14e519137a7_thumbnail.jpg.860643.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Leif Davidsen: Die Wahrheit stirbt zuletzt. dtv, 526 S., 9,95 Euro.<br />
Der dänische Großindustrielle Magnus Meyer hält am Abend seines 80. Geburtstags Rückschau: Es geht um das Jahr 1937, den spanischen Bürgerkrieg, seinen verlorenen Bruder, um die große Liebe und zwei Kisten voll Gold. Geschickt verknüpft Leif Davidson Geschichte, Liebe, Schicksal mit Krimi-Elementen.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/unter_truemmern_thumbnail.jpg.860670.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/unter_truemmern_thumbnail.jpg.860665.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Jürgen Heimbach: Unter Trümmern. Pendragon, 528 S., 13,95 Euro.<br />
Mainz 1946: Paul Koch kehrt nach Deutschland zurück. Unbelastet wird er wieder Kriminalkommissar, wittert aber hinter jedem Deutschen einen Nazi. In diesem Klima des Misstrauens muss er einen Mord klären. Jürgen Heimbach verbindet gekonnt Zeitgeschichte mit Krimi-Elementen.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/grenzfall_thumbnail.jpg.860692.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/grenzfall_thumbnail.jpg.860687.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Merle Kröger: Grenzfall. Argument / Ariadne Kriminalroman, 350 S., 11 Euro.<br />
Die Drehbuchautorin Merle Kröger schildert in ihrem Krimi eine wahre Geschichte über zwei Roma, die 1992 beim Queren der polnisch-deutschen Grenze erschossen wurden. Ein gelungenes Spiel mit Wirklichkeit und Fiktion.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/dc944409-a2ca-4954-8401-19152a17b7eb_thumbnail.jpg.860720.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/dc944409-a2ca-4954-8401-19152a17b7eb_thumbnail.jpg.860715.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Robert Littell: Philby. Porträt des Spions als junger Mann. Arche, 286 S., 19,95 Euro.<br />
Faktenreich und spannend erzählt Littell das Leben und Treiben des Doppel- und Dreifach-agenten Kim Philby im 2. Weltkrieg und während des Kalten Krieges.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/00449692-07d4-4584-b9b3-f45ede9bdd08_thumbnail.jpg.860738.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/00449692-07d4-4584-b9b3-f45ede9bdd08_thumbnail.jpg.860733.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Liad Shoham: Tag der Vergeltung. DuMont, März,<br />
352 S., 18,99 Euro. – Eine Frau wird vergewaltigt, und ein Verdächtiger bald gefasst. Der Autor und Anwalt Liad Shoham beleuchtet kenntnisreich und spannend das Geflecht aus Justiz, Polizei und Verbrecherwelt im Tel Aviv von heute.</p>
<p>Andreas Trojan</p>
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		<title>Jesus. Ein Leben. Von Abtprimas Notker Wolf</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2013 17:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelien]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Wer war das eigentlich – dieser Jesus? Ein Roman gegen das Vergessen: Vom Jesus gleich nebenan. Und vom Ursprung des Christentums Dieses ganz und gar wunderbare Buch zieht einen nach und nach so in seinen Bann, dass viele es gar &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/jesus-ein-leben-von-abtprimas-notker-wolf/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.buchkatalog.de/images/px.gif" alt="" width="1" height="7" /><span style="font-size: x-large;"><strong>Wer war das eigentlich – dieser Jesus? Ein Roman gegen das Vergessen: Vom Jesus gleich nebenan. Und vom Ursprung des Christentums</strong></span></p>
<p><img src="http://www.buchkatalog.de/images/px.gif" alt="" width="5" height="1" /><img style="margin: 7px 15px 17px 0px; display: inline;" src="http://multimedia.knv.de/cgi-bin/knvmmdb.dll?herkunft=knv&amp;MM_IDENTNR=999bk&amp;typ=cover&amp;id=33368894&amp;kennwort=YAHNGJOELFIMDL&amp;rang=01&amp;variante=zoom" alt="" align="left" border="0" /></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Dieses ganz und gar wunderbare Buch zieht einen nach und nach so in seinen Bann, dass viele es gar mehrfach lesen werden. Notker Wolf hat sich hier etwas vorgenommen, was viele für unmöglich hielten; auch er bezeichnet es als ‘Experiment’.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Er ist weit in der Welt herum gekommen ist, kann nicht blind werden dafür, wie viele Menschen kirchenfremd werden, die Kirche verlassen und sich höchstens auf deren soziale Funktion beziehen – ohne auch nur überhaupt zu wissen, worauf sich das alles eigentlich gründet. Ich selbst, die sich immer wieder wehrt gegen Bibel-Verschnitte, misstrauisch ist angesichts neuer Bibelübersetzungen, in denen nicht nur einzelne Vokabeln sozusagen ‘modernisiert’ werden, sondern auch der Sinn oft verzerrt wird – <strong>mich hat dieses ‘Experiment’ restlos überzeugt.-</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Um was geht es?</strong> Gerade ist Weihnachten vorbei, in allen Kirchen wird das Lukas-Evangelium mit dem Kind in der Krippe vorgelesen – , folgen wird am 29. März der Karfreitag, Ostersonntag ist am 1. April. Befragt man auf der wahllos Leute auf der Straße, wissen die meisten wenigstens bei ‘Weihnachten’, worum es sich in etwa handelt, aber bei den Feiertagen im März und April wissen erstaunlich viele nicht, welche Gedenktage hier begangen werden, und bei Pfingsten, mit dem die Pfingstferien verbunden sind – sieht es überhaupt ganz düster aus.  – obgleich sehr viele noch in der Schule Religionsunterricht hatten, und entweder zu Kommunion gegangen sind, oder konfirmiert wurden. Das ist aber nur die ‘fromme,’ auf die Kirchen bezogene Seite, mit der Folge freier Tage…  – Aber wenn man weiter danach fragt, welche ‘Nebenwirkungen’ dieses Christentum eigentlich habe, nämlich dass auf der Grundlage des Christentums sich unser Abendland in 2000 Jahren (zugegeben mal mehr oder mal weniger christlich) entwickelt hat &#8211; &#8211; das wird das Vorstellungsvermögen der meisten übersteigen. In den überwiegenden Haushalten wird es – irgendwo und ungelesen – auch eine Bibel geben: Schlägt man sie auf: eine Bleiwüste, kaum und nur mühsam zu durchqueren.<span id="more-7130"></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Und wie das Experiment von Notker Wolf gelungen ist! Was er versucht hat, erklärt er so:</span></strong>: <strong><em>„Ein Versuch. Ein dreifacher Versuch sogar. Erstens nämlich der Versuch, eine allgemein verständliche Sprache und Darstellungsform für die historischen Bücher des Neuen Testamentes zu finden. Zweitens der Versuch, die vier Evangelien des Matthäus, Markus, Lukas und Johannes in einem einzigen Evangelium aufgehen zu lassen. Und drittens der Versuch, dieses Evangelium mit der Apostelgeschichte zu einer durchlaufenden großen Erzählung vom Ursprung des Christentums zu verbinden.</em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">“Das Leben Jesu Christi nachzuzeichnen, ohne jede Frömmelei als einfachen Bericht, aus den vier Evangelien zusammengefasst – <strong><span style="text-decoration: underline;">ein Jesus wie von Nebenan, zum Anfassen</span></strong>. (Nur scheinbar einfach) wird  von der ersten bis zur letzten Seite mehr als spannend über eine höchst bemerkenswerte Personund eine aufregende Zeit  berichtet, angefangen mit  deren recht aussergewöhnlichen Vorgeschichte.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Alles beginnt nämlich, fast wie ein altes Märchen,  mit dem ziemlich älteren Ehepaar Zacharias und Elisabet, die zur Zeit des Herodes lebten und sich nichts sehnlicher gewünscht hatten als ein Kind. Sie waren beide fromm und gut gegen Jedermann; Zacharias ging seiner Arbeit im Tempel nach, der gerade vergrößert wurde – er war ganz vertieft in seine Arbeit, als sich ihm von der rechten Seite des Altars eine Gestalt  näherte und mit dem berühmten “Fürchte Dich nicht” sich als als Erzengel Gabriel herausstellte, der ihm verkündete, seine Frau werde einen Sohn gebären, der Johannes heißen solle – und Sie werden es ahnen: Es wird der spätere Johannes der Täufer sein. Zacharias aber, weil er die Ankündigung des Engels verblüfft bezweifelte, wurde zur Strafe sofort mit Stummheit geschlagen… Natürlich war Elisabet überglücklich wegen ihres nun dennoch endlich  erhörten Gebetes … </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aber nicht genug damit: Während Zacharias und Elisabet nun schon sechs Monate  ihrem Alltag erwartungsvoll nachgehen, tritt der Erzengel Gabriel wieder in Aktion: Diesmal besucht er eine Jungfrau namens Maria, die in einem unbedeutenden Weiler Nazaret im Hügelland von Galiläa wohnte: “Fürcht</span><span style="font-size: medium;">e Dich nicht!” – Aber was er Maria nun verkündete, würde sie eher verstören: Ausgerechnet sie sollte ebenfalls einen Sohn bekommen, obwohl sie erst verlobt war mit Josef… Aber der Erzengel Gabriel erzählte ihr auch von Elisabet, bei er er ja ebenfalls gewesen war, und Maria begab sich zuerst zu dieser Schicksalsgenossin , um erstmal mit sich selbst ins Reine zu kommen, bevor sie alles mit Josef zu besprechen wagte. Aber diesem erschien im Traum  ebenfalls ein Engel, der ihn aufforderte, Maria sofort zu heiraten, statt, wie er im ersten Schrecken geplant hatte, die Verlobung aufzulösen.  Natürlich wird das in diesem Jesus-Buch viel schöner erzählt, als ich es hier wiedergebe: Aber vielleicht ahnen Sie schon, dass man es unweigerlich weiterlesen wird, weil man hineingezogen wird in diese 2000 Jahre alte Geschichte. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Ein Buch überwiegend für Jugendliche, wie manche Rezensenten es einordnen? Ich meine, es gibt hier keine Altersbeschränkung nach oben. Und gerade, weil Notker  Wolf es nicht ‘<strong>entmythologisiert’ erzählt, <strong>wird es manchem überaus vertraut und selbstverständlich sein, weil sie es ja heute in sehr vielen, sehr beliebten Büchern kennen, dass es nur so von Geistern, Dämonen, Königen und Herrschern wimmelt</strong>. Eigentlich merkwürdig modern: Diese Geschichte eines ‘Königs’, der erstmal überwältigt und getötet wird, und dessen ‘Geist’ sich dennoch über die ganze Welt ausbreitet</strong>. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="dsgvo_yt_link dsgvo_yt_link_play" ytid="plVgj8v3c9Y" onclick="event.preventDefault(); replaceMeWithYTvideo(this);"  style="  height:360px;  width:640px;  background-image:url(https://literaturkurier.net/wp-content/uploads/ytimg/2254aff0fdaaae99bb60da23846f7c1e.jpg); " target="_blank" href="https://www.youtube.com/watch?v=plVgj8v3c9Y">&#160;</a>
</p>
<h3></h3>
<h3>Notker Wolfs neues Buch ist ein ambitioniertes Projekt: Es leistet die Revitalisierung der Evangelien mit dem Anspruch, das Evangelium des 21. Jahrhunderts vorzulegen quellengetreu, modern und literarisch anspruchsvoll geschrieben, die Mythen und die Dramatik des frühen Christentums neu belebend.</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Über die Autoren:</h3>
<h3>Notker Wolf</h3>
<p>Abtprimas Notker Wolf, geboren 1940, trat 1961 in das Benediktinerkloster St. Ottilien ein. Er studierte in Rom und München Philosophie, Theologie, Zoologie, Anorganische Chemie und Astronomiegeschichte und promovierte zum Doktor der Philosophie. 1968 wurde er zum Priester geweiht. Nach einer sechsjährigen Professur für Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie an der Päpstlichen Hochschule Sant&#8217;Anselmo in Rom wurde Abtprimas Notker Wolf 1978 Erzabt von St. Ottilien und damit Abtpräses der Missionsbenediktiner. Im Jahr 2000 wurde er zum Abtprimas und damit zum obersten Repräsentanten der Benediktiner gewählt. Er ist weltweiter Sprecher des ältesten Ordens der Christenheit. Abtprimas Notker Wolf lebt in Rom und ist Bestsellerautor.</p>
<p>Als Notker Wolf in St. Ottilien sein silbernes Abtjubiläum feierte, überraschte der Benediktiner-Mönch viele Gäste an der E-Gitarre &#8211; mit einem Live-Auftritt seiner Rockband &#8222;Feedback&#8220;. Seine Büchers sind inP lädoyer für eine immer neue und mutige Sicht auf die Dinge.  (Uns Deutsche empfindet er übrigens als ein ‘sonderbares Volk’.</p>
<p>Abtprimas Notker Wolf, weltweit oberster Repräsentant der Benediktiner, ist sich sicher, dass der Glaube Flügel verleihen kann. Beim Glauben, schreibt er, gehe es &#8222;keineswegs nur um die Tatsache, dass man nach dem Tod in den Himmel kommt&#8220;. Der Glaube mache jetzt reich, &#8222;mitten im Leben&#8220;. Warum aber tun sich heutzutage viele so schwer mit dem Glauben?</p>
<h3>Leo G. Linder</h3>
<p>Leo G. Linder, geboren 1948, studierte ab 1970 Film und Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf sowie Geschichte und Spanisch an der Universität Düsseldorf. Von 1977 an arbeitete er als Kameramann, wechselte 1985 zur Regie und drehte zahlreiche Dokumentarfilme. 1990 erschien sein erstes Buch, dem weitere zu theologischen, historischen und politischen Themen folgten, dazu etliche Reise- und Jugendbücher. Leo G. Linder lebt als Regisseur und Autor in Düsseldorf.</p>
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		<title>25 Sachbuch-Bestseller 27.12.2012 &#8211; 09.01.2013 Sachbuch &#8211; Hardcover</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2013 14:58:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[BestsellerSachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;. Bei den Sachbuch-Bestsellern gibt es zwei neue Titel: Auf Platz 17 ein starker Appell an Politik und Gesellschaft zum Thema familiäre Pflege &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/25-sachbuch-bestseller-27-12-2012-09-01-2013-sachbuch-hardcover/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h5><span style="font-size: large;">Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;.</span></h5>
<p>Bei den <a href="http://www.boersenblatt.net/template/bb_tpl_bestseller_sachbuch/" target="_blank">Sachbuch-Bestsellern</a> gibt es zwei neue Titel: Auf Platz 17 ein starker Appell an Politik und Gesellschaft zum Thema familiäre Pflege im Krankheitsfall: In <strong>&#8222;Mutter, wann stirbst du endlich?&#8220;</strong> erzählt Rotkreuzlerin Martina Rosenberg an autobiografischem Material, wie sie ihre demenzkranke Mutter pflegte, bis ihre eigene Familie fast daran zerbrach.</p>
<p>Chronologie der Gier: Friedrich Marc und Matthias Weik legen ein weiteres Buch zur Finanzkrise vor und schlagen Alarm: Wie die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden ist der Tenor eines umfangreichen, zugespitzten Werks zur aktuellen Entwicklungen der Märkte. <strong>&#8222;Der größte Raubzug der Geschichte&#8220;</strong> (Tectum Verlag) schafft den Einstieg auf Platz 23.</p>
<p>Von Platz 14 auf Platz 6 geht es für die anekdotenreiche Würdigung von Altkanzler Helmut Schmidt: Journalist Jost Kaiser geht es um unbekannte Details und niegehörte Anekdoten eines allzu Bekannten. Charmant und kurzweilig.<strong> &#8222;Als Helmut Schmid einmal &#8230;&#8220;</strong> Heyne.</p>
<p><span id="more-7116"></span></p>
<p>Chart<br />
Vorwoche<br />
Titel</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
1<br />
2<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4036423.jpg.837775.jpg" alt="" border="0" /><br />
Illies, Florian<br />
<strong>1913</strong><br />
S. FISCHER &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-036801-0<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
2<br />
6<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3718648.jpg.803562.jpg" alt="" border="0" /><br />
Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klaren Denkens</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-42682-5<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_no.gif" alt="keine Änderung" /><br />
3<br />
3<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4034353.jpg.817837.jpg" alt="" border="0" /><br />
Lütz, Manfred<br />
<strong>BLUFF!</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 16,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27597-9</p>
<p>4<br />
1<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4028232.jpg.817809.jpg" alt="" border="0" /><br />
<strong>Guinness World Records Buch 2013</strong><br />
Bibliographisches Institut &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-81201-1</p>
<p>5<br />
8<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4042738.jpg.812464.jpg" alt="" border="0" /><br />
Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klugen Handelns</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-43205-5<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
6<br />
14<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4106053.jpg.852198.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kaiser, Jost<br />
<strong>Als Helmut Schmidt einmal &#8230;</strong><br />
Heyne HC &#8211; gebunden, 10,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-453-20036-4<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
7<br />
5<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4036195.833303.jpg.833306.jpg" alt="" border="0" /><br />
Scholl-Latour, Peter<br />
<strong>Die Welt aus den Fugen</strong><br />
Propyläen Verlag &#8211; gebunden, 24,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-549-07431-2<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
8<br />
4<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4163148.jpg.833776.jpg" alt="" border="0" /><br />
Ratzinger, Joseph (Benedikt XVI.)<br />
<strong>Jesus von Nazareth</strong><br />
Verlag Herder &#8211; gebunden, 20,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-451-34999-7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
9<br />
7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Kleber_neu.jpg.848758.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kleber, Claus; Paskal, Cleo<br />
<strong>Spielball Erde</strong><br />
Bertelsmann, C &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-570-10134-6<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
10<br />
13<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4034441.jpg.800627.jpg" alt="" border="0" /><br />
Spitzer, Manfred<br />
<strong>Digitale Demenz</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27603-7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
11<br />
9<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3968200.jpg.803559.jpg" alt="" border="0" /><br />
Pozzo di Borgo, Philippe<br />
<strong>Ziemlich beste Freunde</strong><br />
Hanser Berlin &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-24044-5<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
12<br />
17<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/5%20Duden.png.476963.png" alt="" border="0" /><br />
<strong>Duden &#8211; Die deutsche Rechtschreibung</strong><br />
Bibliographisches Institut , 21,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-04015-5</p>
<p>13<br />
10<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4036204.jpg.823251.jpg" alt="" border="0" /><br />
Buschkowsky, Heinz<br />
<strong>Neukölln ist überall</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08011-1<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
14<br />
16<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4011871.jpg.804947.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kürthy, Ildikó von<br />
<strong>Unter dem Herzen</strong><br />
Wunderlich &#8211; gebunden, 14,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-8052-5043-6<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
15<br />
11<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Oberst_von_Huhn.jpg.817817.jpg" alt="" border="0" /><br />
Hacke, Axel<br />
<strong>Oberst von Huhn bittet zu Tisch</strong><br />
Kunstmann, A, 14,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-88897-779-4</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
16<br />
12<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4035934.jpg.817813.jpg" alt="" border="0" /><br />
Schmidt, Helmut; di Lorenzo, Giovanni<br />
<strong>Verstehen Sie das, Herr Schmidt?</strong><br />
Kiepenheuer &amp; Witsch &#8211; gebunden, 16,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-462-04486-7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
17<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4100761.jpg.860922.jpg" alt="" border="0" /><br />
Rosenberg, Martina<br />
<strong>Mutter, wann stirbst du endlich?</strong><br />
Blanvalet Verlag &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-7645-0468-7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
18<br />
24<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3918647.jpg.803565.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kahneman, Daniel<br />
<strong>Schnelles Denken, langsames Denken</strong><br />
Siedler, W J &#8211; gebunden, 26,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-88680-886-1<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
19<br />
20<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3479149.jpg.817785.jpg" alt="" border="0" /><br />
Stinson, Barney; Kuhn, Matt<br />
<strong>Der Bro Code</strong><br />
riva &#8211; Paperback, 9,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-86883-091-0</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
20<br />
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Stinson, Barney<br />
<strong>Der Bro Code &#8211; Das Playbook</strong><br />
riva &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-86883-258-7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Wiedereinsteiger" /><br />
21<br />
<img title="Wiedereinsteiger" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_reentry.png" alt="Wiedereinsteiger" /><br />
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<strong>Atlas der Globalisierung</strong><br />
TAZ &#8211; Paperback, 14,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-937683-38-6</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
22<br />
15<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Was_man_fur_geld.jpg.841466.jpg" alt="" border="0" /><br />
Sandel, Michael J.<br />
<strong>Was man für Geld nicht kaufen kann</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08026-5</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
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<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
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Weik, Matthias; Friedrich, Marc<br />
<strong>Der größte Raubzug der Geschichte</strong><br />
Tectum &#8211; Paperback, 19,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-8288-2949-7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
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Wickert, Ulrich<br />
<strong>Neugier und Übermut</strong><br />
Hoffmann und Campe &#8211; gebunden, 22,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-455-50277-0<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
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<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3614428.jpg.846875.jpg" alt="" border="0" /><br />
Wehrle, Martin<br />
<strong>Ich arbeite in einem Irrenhaus</strong><br />
Econ &#8211; gebunden, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-430-20097-4</p>
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