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	<title>Medizin &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>Zielgerade  &#8211; von Fuchsberger, Joachim;</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2014 13:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Ethische Grundhaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltkrieg]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Altwerden ist (doch nicht so ganz) Scheiße Natürlich habe auch ich dies Buch sofort gelesen, als es dann endlich erschienen war; ich muss zugeben, ich selbst bin auch schon ein Weilchen auf der Zielgeraden … Jetzt endlich da: Das neue &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/zielgerade-von-fuchsberger-joachim/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Altwerden ist (doch nicht so ganz) Scheiße</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/prkpvorl.jpg"><img style="margin: 0px 20px 17px 0px; display: inline; border: 0px;" title="prkpvorl" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/prkpvorl_thumb.jpg" alt="prkpvorl" width="301" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: medium;">Natürlich habe auch ich dies Buch sofort gelesen, als es dann endlich erschienen war; ich muss zugeben, ich selbst bin auch schon ein Weilchen auf der Zielgeraden …</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Jetzt endlich da: Das neue Buch von Joachim Fuchsberger!<br />
</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Es sollte schon im vergangenen Jahr erscheinen, doch die Gesundheit ließ es nicht zu. Jetzt aber ist es soweit: Nach seinem Bestseller &#8222;Altwerden ist nichts für Feiglinge&#8220; folgt nun sein neues Buch &#8222;Zielgerade&#8220;. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Darin stellt Joachim Fuchsberger sich in der ihm eigenen Mischung aus Nachdenklichkeit, Launigkeit und vor allem Menschlichkeit den großen Fragen des Lebens.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aus gleich mehreren Gründen wünsche ich diesem Buch sehr viele Leser: <strong><em>Erstens</em></strong> aus den Reihen jeder, die plötzlich merken: ‘Ein Zurück geht nicht mehr’. . Das soll aber nicht heißen, dass der ‘Endspurt’ nur noch im kopfhängenden Schneckentempo auszuführen ist. Nein, die Betonung liegt auf End<strong><span style="text-decoration: underline;">spurt</span></strong>! <span id="more-7758"></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Blacky pfeifft munter wie ein Zeiserl: Und an so vielem gelingt ihm auch nicht die minimalste positive Zwischenbilanz</strong> – und stimmt leider mit uns allen so ziemlich überein.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong>Und wie gründlich, wütend und wortreich er sich ereifert</strong>: <strong>Zum Thema ‘Regierung’ kennt er nur eine einzige, die absolut  unanfechtbar, unbestreitbar, unangreifbar und über jeden Zweifel erhaben ist: seine Gundel.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Und jetzt kommt mein <span style="text-decoration: underline;">Zweitens</span> zum wünschbaren Leser:</strong> Es sind jene, die mehr oder weniger so alt sind wie Blacky Fuchsberger mit seinen siebenundachtzig. Darunter sind nämlich viel zu viele, die sich ihrem Pensions- oder Rentenalter regelrecht ergeben. Weil sie gar nicht auf die Idee kommen, was und dass man sich für diesen Lebensabschnitt als Ziel setzen könnte und soll. <strong>Nein, das Ziel ist überhaupt nicht das Ziel</strong>. Der berühmte <strong><span style="text-decoration: underline;">Weg</span></strong> ist das Ziel, und worauf man – soweit einem das möglich ist – achten sollte, dass man so, wie Blacky auf diesen 232 Seiten, <strong>fähig bleibt</strong>, so schön wütend, so gewitzt, so nachdenklich, wie aber auch traurig und so liebevoll – <strong>und vor allem derart prägnant und präzise und vor allem wortreich seinen jeweiligen Lebensumstand beschreiben und zu bewerten vermag</strong>. Seien Sie sicher:  Allen Unkenrufen zum Trotz werden nicht <em>alle</em> von Alzheimer erwischt!  </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Denn es geht in diesem Buch natürlich überall und immer letztlich nur  um Beziehungen, um Mitmenschen, um Kollegen, um den Umgang mit unserer Welt und ihren Ressourcen.</strong> Aber auch um die Welt der Politik und um die Politiker selbst, bei denen er immer häufiger Ehrlichkeit und Transparenz vermisst.<br />
Ein sehr persönliches Buch einer beeindruckenden Persönlichkeit.<br />
</span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Nach dem Schlaganfall</span></strong></p>
<p><strong>Er beschreibt seinen derzeitigen Lebensum- oder Zustand so</strong>: &#8222;Du hast einen Schlaganfall&#8220;, sagte Max, Hausarzt und Freund, einsneunzig groß, mit einer Stimme wie die tiefste Orgelpfeife. [&#8230;] In der vortrefflichen Schlaganfall-Abteilung belehrte man mich, was für ein ungeheueres Glück ich gehabt hätte! <strong>Wie bitte? Ungeheueres Glück bei einem Schlaganfall?</strong> Eher dachte ich, ob mein letztes Buch Altwerden ist nichts für Feiglinge nicht vielleicht doch den falschen Titel hatte?! Altwerden ist Scheiße käme der Sache und meinem Gefühl eigentlich näher.&#8220;</p>
<p><strong>Zielgerade</strong><br />
&#8222;Es ist sinnlos, über das zu klagen, was nicht mehr geht. Viel bekömmlicher ist es, <strong>sich zu freuen über das, was noch geht.</strong> &#8230; Mein Verfallsdatum ist längst überschritten, und ein paar deutliche Vorwarnungen sind bei mir eingegangen. Ich bin dankbar für jeden neuen Morgen, an dem ich aufwache.</p>
<p>Ich folge meiner inneren Stimme, zugegeben jetzt zwangsläufig. Ich stehe am Rand, nicht des Abgrunds, sondern des Geschehens, und beobachte mit gelassener Heiterkeit, angemessenem Zorn oder altersbedingtem Unverständnis, was rings um mich geschieht.&#8220;<br />
<strong>Heimat</strong><br />
&#8222;Im Alter kam das Heimweh. Der Wunsch Zurück zu den Wurzeln wurde immer stärker. Oder wie Heidi Brühl es einmal sagte: Wenn du lang genug hier [in Amerika] bist, sehnst du dich nach Weißwürsten, obwohl du sie überhaupt nicht magst. &#8220;<br />
<strong>Gundel</strong><br />
&#8222;Es wird niemanden erstaunen, <strong>dass ich dieses Buch meiner Gundel widme, in tiefer Dankbarkeit dafür, dass sie ein Leben lang mein Navigator war, meine Beraterin, meine Freundin, meine Frau, die Mutter unseres tragisch ums Leben gekommenen Sohnes. &#8230; Sie hat mich gehalten, wenn ich in letzter Zeit verzweifelt aufgeben wollte.&#8220;<br />
</strong>&#8222;Meine Zielgerade ist der Anfang vom Ende.&#8220;</p>
<p>Auf der Zielgeraden: Nachdenkliches und Nachdenkenswertes aus einem reichen Leben<br />
Ein persönliches, aber auch streitbares Buch</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large;"><span style="text-decoration: underline;">… und hier noch (m)ein)  PS:</span></span> <span style="font-size: medium;">Das hätte Blacky unbedingt auch noch erwähnen können: Eine ungeheure Anklage an all die, sie sich mit <strong>Schmerzbehandlung</strong> befassen! Sie verdienen offensichtlich so gut daran, dass ihnen weitere Bemühungen überflüssig erscheinen. In meinen Augen ist es ein Unding, dass man im 21. Jahrhundert nicht das oberste Ziel hat, Schmerzen einfach nicht mehr zuzulassen. Wenn einem – wie auch von Blacky erwähnt &#8211; alles, von der Haarwurzel bis zur Fußsohle zu brennen sein – <strong>das müsste und vor allen <span style="text-decoration: underline;">dürfte</span> einfach nicht sein!</strong></span> <span style="font-size: medium;">(Das würde sich auch schlagartig dann ändern,  wenn auf jeden, der erfolglos <em>irgendwelche</em> Pillen verabreicht, die Schmerzen des Patienten übergangslos auf ihn selbst überspringen würden.)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Aber vielleicht beschreibt Blacky das einmal später, etwa zu seinem hundertsten Geburtstag! </strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zielgerade<br />
von Fuchsberger, Joachim;<br />
Gebunden<br />
223 S. 215 mm 407g , in deutscher Sprache.<br />
2014   Gütersloher Verlagshaus<br />
ISBN 3-579-06650-1 ISBN 978-3-579-06650-9 | 19.99 EUR</p>
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		</item>
		<item>
		<title>F&#252;nfundzwanzig Sachbuch-Bestseller April 2014 &#8211; Muss man lesen!</title>
		<link>https://literaturkurier.net/fnfundzwanzig-sachbuch-bestseller-april-2014-muss-man-lesen/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/fnfundzwanzig-sachbuch-bestseller-april-2014-muss-man-lesen/#respond</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2014 14:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[BestsellerSachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#160; Von Tabus und Skandalen Vier neue Titel sind auf der aktuellen Sachbuch-Bestsellerliste (Erhebungszeitraum: 27. März bis 9. April) gelandet. Höchster Neueinsteiger ist das Debattenbuch „Deutschland von Sinnen“ von Akif Pirinçci. Das Buch des früheren Katzen-Autors wurde von der „FAZ“ &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/fnfundzwanzig-sachbuch-bestseller-april-2014-muss-man-lesen/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<h5><span style="font-size: large;">Von Tabus und Skandalen</span></h5>
<h5><span style="font-size: medium;">Vier neue Titel sind auf der aktuellen <a href="http://www.boersenblatt.net/template/bb_tpl_bestseller_sachbuch/">Sachbuch-Bestsellerliste </a>(Erhebungszeitraum: 27. März bis 9. April) gelandet. </span></h5>
<h5><span style="font-size: medium;">Höchster Neueinsteiger ist das Debattenbuch „Deutschland von Sinnen“ von Akif Pirinçci. Das Buch des früheren Katzen-Autors wurde von der „FAZ“ folgendermaßen verglichen: „Wie Sarrazin auf Speed“. Thilo Sarrazins neues Buch „Der neue Tugendterror“ (DVA) fällt von dieser Woche indes leicht von Platz 3 auf Platz 6.</span></h5>
<p><span style="font-size: medium;">Weitere neue Titel auf der Liste: „Der islamische Faschismus“ wird vom ägyptischen Islamwissenschaftler Hamed Abdel-Samad (Mitglied der Deutschen Islam Konferenz) analysiert (Platz 10, Droemer Knaur). </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In „Ich will doch bloß sterben, Papa“ (neu auf Platz 13, Kösel) schildert Michael Schofield die erschütternde Geschichte um die Halluzinationen seiner schizophrenen Tochter. Das zehnjährige Mädchen hört Stimmen, die ihr befehlen, gewalttätig zu sein oder sich selbst umzubringen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Ebenfalls unheimlich geht es auf Platz 23 zu: Die Autoren Marcel Rosenbach und Holger Stark konnten Teile der von Edward Snowden geleakten und als „streng geheim“ eingestuften Dokumente aus den Datenbanken der NSA und des britischen GCHQ auswerten. In „Der NSA-Komplex“ analysieren sie das Material und kommen zum Schluss: Alles ist noch viel schlimmer als gedacht. Die Journalisten sehen „die Grundlagen demokratischer Gesellschaften&#8220; bedroht.<span id="more-7682"></span></span></p>
<h5>Bestseller Sachbuch &#8211; Hardcover  Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit GfK Entertainment und &#8222;Focus&#8220;. Zeitraum: 27.3. – 9.4.2014</h5>
<p>Chart<br />
Vorwoche<br />
Titel</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_no.gif" alt="keine Änderung" /><br />
1<br />
1<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4517325.jpg.1036952.jpg" alt="" border="0" /><br />
Willemsen, Roger<br />
<strong>Das Hohe Haus</strong><br />
S. FISCHER &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-092109-3<br />
PPP <a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_no.gif" alt="keine Änderung" /><br />
2<br />
2<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4501562.jpg.1036946.jpg" alt="" border="0" /><br />
Enders, Giulia<br />
<strong>Darm mit Charme</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 16,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08041-8<br />
PPP <a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
3<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4602558.jpg.1055464.jpg" alt="" border="0" /><br />
Pirinçci, Akif<br />
<strong>Deutschland von Sinnen</strong><br />
Manuscriptum &#8211; Englisch Broschur, 17,80 Euro<br />
ISBN: 978-3-944872-04-9<br />
PPP <a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
4<br />
6<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4158137.jpg.908143.jpg" alt="" border="0" /><br />
Bode, Sabine<br />
<strong>Die vergessene Generation</strong><br />
Klett-Cotta &#8211; kartoniert, 9,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-608-94797-7<br />
PPP <a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_no.gif" alt="keine Änderung" /><br />
5<br />
5<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4524176.jpg.1036970.jpg" alt="" border="0" /><br />
Wensierski, Peter<br />
<strong>Die verbotene Reise</strong><br />
DVA &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-421-04615-4<br />
PPP <a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
6<br />
3<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4525134.jpg.1030437.jpg" alt="" border="0" /><br />
Sarrazin, Thilo<br />
<strong>Der neue Tugendterror</strong><br />
DVA &#8211; gebunden, 22,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-421-04617-8<br />
PPP <a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
7<br />
4<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Anziehungskraft.jpg.970491.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kretschmer, Guido Maria<br />
<strong>Anziehungskraft</strong><br />
Edel Germany &#8211; gebunden, 17,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-8419-0239-9<br />
PPP <a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
<a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783841902399/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a><br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Videotrailer ansehen</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
8<br />
7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4312430.jpg.956708.jpg" alt="" border="0" /><br />
Clark, Christopher<br />
<strong>Die Schlafwandler</strong><br />
DVA &#8211; gebunden, 39,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-421-04359-7<br />
PPP <a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
9<br />
10<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4519988.jpg.1048088.jpg" alt="" border="0" /><br />
Weidermann, Volker<br />
<strong>Ostende</strong><br />
Kiepenheuer &amp; Witsch &#8211; gebunden, 17,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-462-04600-7<br />
PPP <a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
10<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4578571.jpg.1055457.jpg" alt="" border="0" /><br />
Abdel-Samad, Hamed<br />
<strong>Der islamische Faschismus</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 18,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27627-3<br />
PPP <a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
11<br />
8<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4222240.jpg.880338.jpg" alt="" border="0" /><br />
Twilfer, Kai<br />
<strong>Schantall, tu ma die Omma winken!</strong><br />
Schwarzkopf &amp; Schwarzkopf &#8211; Paperback, 9,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-86265-219-8<br />
PPP <a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
12<br />
24<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4605679.jpg.1048123.jpg" alt="" border="0" /><br />
Wilmsdorff, Jenke von<br />
<strong>Wer wagt, gewinnt</strong><br />
Bastei Lübbe &#8211; gebunden, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-7857-2501-6<br />
PPP <a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
<a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783785725016/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
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<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4524151.jpg.1055450.jpg" alt="" border="0" /><br />
Schofield, Michael<br />
<strong>Ich will doch bloß sterben, Papa</strong><br />
Kösel &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-466-30994-8<br />
PPP <a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
<a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783466309948/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
14<br />
9<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4279746.jpg.903639.jpg" alt="" border="0" /><br />
Englisch, Andreas<br />
<strong>Franziskus &#8211; Zeichen der Hoffnung</strong><br />
Bertelsmann, C &#8211; gebunden, 17,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-570-10186-5<br />
PPP <a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
15<br />
11<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4337098.jpg.985117.jpg" alt="" border="0" /><br />
Westermann, Christine<br />
<strong>Da geht noch was</strong><br />
Kiepenheuer &amp; Witsch &#8211; gebunden, 17,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-462-04561-1<br />
PPP <a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
16<br />
12<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4521636.jpg.1048095.jpg" alt="" border="0" /><br />
Gruber, Monika<br />
<strong>Man muss das Kind im Dorf lassen</strong><br />
Piper &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-492-05635-9<br />
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Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klaren Denkens</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-42682-5<br />
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Illies, Florian<br />
<strong>1913</strong><br />
S. FISCHER &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-036801-0<br />
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<strong>Duden &#8211; Die deutsche Rechtschreibung</strong><br />
Bibliographisches Institut &#8211; gebunden, 24,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-04016-2<br />
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Kahneman, Daniel<br />
<strong>Schnelles Denken, langsames Denken</strong><br />
Pantheon &#8211; gebunden, 16,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-570-55215-5<br />
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Jalowicz Simon, Marie<br />
<strong>Untergetaucht</strong><br />
S. FISCHER &#8211; gebunden, 22,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-036721-1<br />
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Berndt, Christina<br />
<strong>Resilienz</strong><br />
dtv &#8211; Paperback, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-423-24976-8<br />
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Rosenbach, Marcel; Stark, Holger<br />
<strong>Der NSA-Komplex</strong><br />
DVA &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-421-04658-1<br />
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<img title="Wiedereinsteiger" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_reentry.png" alt="Wiedereinsteiger" /><br />
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Körner, Fabian Sixtus<br />
<strong>Journeyman</strong><br />
Ullstein extra &#8211; gebunden, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-86493-014-0<br />
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Ware, Bronnie<br />
<strong>5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen</strong><br />
Arkana &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-442-34129-0<br />
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		<title>Darm mit Charme &#8211; Alles &#252;ber ein untersch&#228;tztes Organ von Giulia Enders</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Mar 2014 14:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Über des Menschen zweites Gehirn! Das ist DAS Buch des Jahres 2014! &#160; Warum dies Buch jeden angeht, und nun unser Buch Nr. 1 ist. Worin  buchstäblich auf jeder Seite etwas Überraschendes und überaus Wissenswertes steht, obwohl wir, weil es &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/darm-mit-charme-alles-ber-ein-unterschtztes-organ-von-giulia-enders/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Über des Menschen zweites Gehirn! Das ist <em><span style="text-decoration: underline;">DAS</span></em> Buch des J<a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/03/c1zsolhu.jpg"><img style="margin: 15px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="c1zsolhu" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/03/c1zsolhu_thumb.jpg" alt="c1zsolhu" width="293" height="480" align="left" border="0" /></a>ahres 2014! </strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Warum dies Buch jeden angeht, und nun unser Buch Nr. 1 ist. Worin  buchstäblich auf jeder Seite etwas Überraschendes und überaus Wissenswertes steht, obwohl wir, weil es ausnahmslos jeder von Anfang an zu kennen meint, Darm und Verdauung … na ja, und?</strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Wissen wir aber wirklich alles? Wir sollten aber.. Denn dann geht es beim Lesen, sowohl mit dem Staunen als auch dem richtig Spannenden los: Enthält es doch tatsächlich so unvorstellbar vielseitige Neuigkeiten, die nicht nur spektakulär, sondern auch noch sofort praktisch nutzbar sind.</strong> Denn bis zu diesem Buch hätte sich kein Mensch vorstellen können, wie amüsant und ebenso fesselnd ein wissenschaftlicher Wissens- und Forschungskomplex sein kann. Modernste medizinische Forschungsgebiete – aber nicht besserwisserrisches  trockenes Kathederwissen,  sondern <strong>außerordentlich anschaulich, witzig und einprägsam vorgestellt. Schon allein die Sprache zeigt, Giulia Enders ist überaus befähigt und begabt, wirklich ein Glücksfall</strong>.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Wovon sie berichtet, sind unsere  allerinnersten Regungen, die Tag und Nacht  in jedem von uns ablaufen, von denen wir nahezu nichts wissen </span><span style="font-size: large;">– und von denen wir kaum bis niemals reden. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Aber ahnten sie, dass Sie hier Näheres über ein, über <em><span style="text-decoration: underline;">Ihr</span></em> zweites Gehirn erfahren würden? <span id="more-7663"></span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Soweit es aber den Darm betrifft,  handelt es sich sozusagen um eine Art Geheimwissen.</strong>  Ausnahmslos jeder hat damit zu tun – aber <strong>wie nach einem ungeschriebenen Gesetz scheut man sich,</strong> zu reden von dem was da  mitten in uns schaltet und waltet– in unserem Bauch. Schon als Baby kann einen da was piesacken, später auch, oft immer heftiger und im Alter wäre es erst recht gut, wenn man über seine ‘Mitte’ mehr wüsste. Obendrein ist das, was dabei sichtbar herauskommt, für viele überhaupt nicht besonders reizvoll. Etwas peinlich. Eben gelegentlich ein “Pups”  und das andere, wofür man erst mühsam eine salonfähige Bezeichnung finden muss.  </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Wie es bei einem Menschen aussieht, öffnet man die Bauchdecke – das kenne ich nur von Bildern. Aber ich durfte bei den Operationen meiner Hunde zusehen und war jedesmal fasziniert, von dem sowohl formschönen, kunstvoll geordneten, sauberen, blanken Inneren – schon allein die zarten Farben &#8211; man kann es nicht anders nennen – was man erblickte war <strong>Kunst in höchster Vollendung, lebendiges Kunstwerk!</strong> Und genau so sieht es auch in uns aus &#8211; </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>So kann ich die begeisterte Faszination der Autorin verstehen, die des Menschen Inneres nicht nur einmal (sowie unter dem Mikroskop) betrachtet hat, sondern nicht eher aufhören mochte, alle Informationen zu sammeln, die sie nur irgend über dieses bestaunenswerte Kunstwerk zusammentragen konnte</strong>. Das wird nun ihre Dissertation (und vielleicht auch das Lebensthema?) dieser jungen, jetzt erst vierundzwanzigjährigen angehenden Ärztin. Mit ziemlicher Sicherheit wird sie eine sehr gute Ärztin oder eine hervorragende Wissenschaftlerin, denn in ihrer Kindheit und Jugend hatte sie das ‘Glück’, Krankheiten zu erleiden, bei denen die Ärzte nicht weiterwussten und konnte dabei am eigenen Leibe erleben,  dass oft nur die unermüdliche  Phantasie des <em>Kranken</em> endlich weiterhilft. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Bei ihr waren es unverheilbare Wunden, zunächst an einem Bein, dann nach und nach am ganzen Körper. Salben vom Hautarzt halfen (natürlich) nicht. Dann las sie von einem Mann mit den gleichen Symptomen – und der hatte, aus irgendwelchen anderen Gründen, gerade so wie sie selbst, <em>vor</em> der Erkrankung Antibiotika genommen. (Weiter unten komme ich darauf nochmals zurück.) Das war bei ihr der Beginn des Verstehens ihrer Krankheit: Die hatte was mit dem Darm zu tun! Im ersten Medizin-Semester äußerte sie bei ihren Kommilitonen gelegentlich ihre vagen diesbezüglichen Vermutungen, die sich oft bestätigten, <strong>dass ganz unterschiedliche  Verstimmungen oder Krankheitsformen in dem einen oder anderen Fall, etwas mit dem Darm zu tun haben könnten</strong>. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Höchstens bei <span style="text-decoration: underline;">Babys</span> ist die Verdauung ein Thema, worüber man sich ungeniert mit anderen unterhält: Blähungen, Durchfall, unterschiedliche Farben, Verstopfung können da leicht ein abendfüllendes Thema werden.</strong>  Was aber später die Erwachsenen betrifft – da geniert man sich ungemein. &#8211; Ausgerechnet der Darm! Das schwarze Schaf unter den Organen, das einem doch bisher eher unangenehm war. <strong>Aber, keine Angst, in diesem Buch wird sogar der “Pups” zum hübschen Wort.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Denn mit diesem Buch wird sich das genierliche Image ändern. Nicht nur Durchfall oder Verstopfung, auch Übergewicht, Depressionen und Allergien hängen überraschend oft  mit einer gestörten Balance der Darmflora zusammen.</strong> Das heißt umgekehrt: Wenn wir uns in unserem Körper wohlfühlen, (oder umgekehrt: wenn dieses Gebilde in uns sich wohlfühlt ) länger leben und glücklicher werden wollen, müssen wir unseren Darm besser kennenlernen und sorgfältiger damit umgehen.  Das zumindest legen die neuesten Forschungen, von denen hier berichtet wird, nahe. In diesem Buch, das alles andere als ein Rezeptbuch oder bloß praktischer Ratgeber ist, erklärt die junge Wissenschaftlerin Giulia Enders vergnüglich, welch ein hochkomplexes und wunderbares Organ der Darm ist. Warum er der Schlüssel ist zu einem gesunden Körper <strong><em>und</em></strong> einem gesunden Geist und eröffnet uns einen ganz neuen Blick. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Gleichzeitig macht sie dem Leser eindringlich klar, welche Verheerungen unnötig verwendete Antibiotika haben, die – wenn überhaupt! – nicht nur den schädlichen Eindringling vernichten, sondern gleichzeitig auch diesen kostbaren Schatz der Mikroorganismen in unserem Inneren den Gar aus machen können. Es braucht eine lange Zeit, bis das alles wieder aufgebaut ist und wirken kann. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Warum</span></strong> es der Autorin wichtig war, dies Buch zu schreiben,  erklärt sie so  und trifft damit den Nagel auf den Kopf: <strong><em>“Manchmal erschreckt es mich, wenn Wissenschaftler hinter geschlossenen Türen über wichtige Erkenntnisse diskutieren – ohne dass die Öffentlichkeit darüber informiert wird. ( …) Es gilt in der Wissenschaft als anerkannt, dass Menschen mit bestimmten Verdauungsproblemen   häufig Nervenstörungen im Darm haben. Ihr Darm sendet dann Signale an einen Bereich im Gehirn, der unangenehme Gefühle verarbeitet, obwohl sie gar nichts Schlimmes getan haben.      Die Betreffenden fühlen sich unwohl und wissen nicht, warum das so ist. <span style="text-decoration: underline;">Wenn ihr Arzt sie dann als irrationale Psychofälle behandelt, ist das sehr kontraproduktiv!</span> Das ist eines der Beispiele dafür, dass manches Forschungswissen schneller verbreitet werden sollte!”</em></strong> </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Und diese ‘Verbreitung’ gelingt ihr auf einzigartige Weise</span></strong>. Nicht nur, dass sie über diese höchst komplexen Zusammenhänge informiert, sondern auch <strong><em><span style="text-decoration: underline;">wie</span></em></strong> sie das macht, ist lebendig, plastisch, witzig und immer konkret. Am Anfang erwähnt sie einen Mitbewohner, der sie in der Küche mehr nebenher fragt: <strong><em>“Du studierst doch Medizin – wie geht kacken?”</em></strong> </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Mit einem Satz ließ sich das nicht beantworten. <em><strong>“Al</strong></em></span><span style="font-size: large;"><em><strong>s ich die Antwort fand, war ich völlig baff. Etwas so Alltägliches war viel klüger und beeindruckender, als ich jemals gedacht hatte.“ </strong></em>Regelrecht <em><span style="text-decoration: underline;">beflügelt</span></em> hat sie die Begeisterung, etwas Einzigartiges und Großartiges schildern zu können, das letztlich zu dem oben gefragten Vorgang führt; diese schwungvolle Energie – sie hält sie von der ersten bis zur letzten Seite durch – überträgt sich auch auf den Leser.  </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Den lässt sie den Anfang der Reise durch den Magen selbst ertasten: Jeder kann die Speicheldrüsen im Mund fühlen – aber wussten Sie, dass Speichel gefiltertes Blut ist? Dann geht es durch die außerordentlich durchdacht konstruierte Speiseröhre (man kann sogar im Handstand etwas schlucken!) hinab in den Magen – aber nicht direkt von oben, sondern etwas seitlich versetzt, damit das dort Gespeicherte und zu Bearbeitende nicht ungewollt wieder zurück nach oben gelangen kann. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Überhaupt: Bereits am Speichel ist einiges erwähnenswert:  Darin ist beispielsweise ein Schmerzmittel enthalten (das Opiorphin), das viel stärker wirkt als Morphium. Das wird auch gebraucht, <em><strong>“denn in unserem Mund gibt es so viele Nervenenden, wie kaum an einem andern Ort im Körper.” </strong></em>Daran, dass Opiorphin auch antidepressive Eigenschaften haben könnte, wird derzeit geforscht. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Da der Magen höher sitzt, als man oft  meint, kann es  im Magen-Darm-Bereich zu gelegentlich falsch diagn</span><span style="font-size: large;">ostizierten Schmerzen kommen: Ist nämlich dort alles prall mit – Luft gefüllt, kann einem schwindelig werden, oder man gerät in Atemnot  – oder es kommt gar zu einem starken Schmerz im Brustbereich, dass man einen Herzinfarkt befürchtet &#8211; &#8211; da  helfen dann eben erstmal nur rülpsen oder pupsen und der Verzicht auf blähendes Essen – aber auch auf Alkohol: Alkohol kann gasproduzierende Bakterien bis auf das Tausendfache erhöhen! </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Insgesamt beschreibt das Buch das, was unser Leben ausmacht – diese riesige Maschinerie in unserer Körperhöhle, umschlossen von oben den Schultern und den Rippen, hinten der Wirbelsäule und unten den Beckenknochen. Es ist unser Leben das da unermüdlich weiter erzeugt,  erarbeitet und erhalten wird,</strong>. Unerwartet aber ist, dass  jene andere, gewaltige Maschinerie in der Körperhöhle unseres Kopfes, unser Gehirn, von dem dauernd und mit größter Hochachtung geredet wird, gar wenig Einfluss hat auf das, was weiter unten erarbeitet wird und – genau genommen – den ‘Kollegen da oben’ sorgsam und bevorzugt ernährt. Immerhin 20 % dessen, was irgendwo innen-weiter unten geschaffen wird, muss – eine Art Zoll – gleich mal nach oben abgeführt werden. Den entgegengesetzten Mitteilungs-Strom, von unten nach oben, den gibt es sehr wohl. Wenn einem beispielsweise etwas <em>auf den Magen geschlagen</em> ist – was bis zu Depressionen führen kann. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Das Bisschen, was von uns gefordert wird, ist, das richtige Brennmaterial für den Fabrikationsprozess <span style="text-decoration: underline;">innen-weiter-unten</span> anzuliefern</strong>. Wenig genug, angesichts des ganz Außerordentlichen, was dann daraus wird. Denn da arbeiten keine ‘ungelernten’, Tagelöhner oder Gastarbeiter. Schon allein der Dünndarm, den die Autorin als <em>Perfektionisten</em> beschreibt – mit seinen Falten, Zotten und Zotten auf Zotten – genau entspricht das etwa sieben Kilometern! </span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: large;"><strong><em>“Insgesamt verdauen wir also auf einen Gebiet, das hundertmal größer ist als unsere Haut.  Das scheint ziemlich unverhältnismäßig für eine kleine Portion Pommes oder einen einzelnen Apfel.<br />
</em></strong></span><span style="font-size: large;"><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Aber genau genommen darum geht es in unserem Bauch: Wir vergrößern uns selbst und verkleinern alles Fremde, bis es so winzig ist, dass wir es aufnehmen können und so ein Teil von uns wird.”</span></em></strong></span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: large;">Wovon auch wieder kaum jemand Genaueres weiß, ist das <strong><span style="text-decoration: underline;">Nervensystem des Darms</span></strong>. Hier gibt es Stellen, <strong><span style="text-decoration: underline;">wo das Unbewusste an das Bewusste grenzt.</span></strong> Bewusst nehmen wir unsere Nahrung nur mit Auge, Nase, Mund, und ein Stückchen in der Speiseröhre wahr &#8211; <strong><em>“aber dann – paff! – ist unser Essen weg. Ab hier verschwindet alles in einen Bereich, der medizinisch-sachlich ‘glatte Muskulatur’ heißt; sie ist bewusst nicht kontrollierbar. ”</em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;">Dass das <strong><span style="text-decoration: underline;">Nervensystem des Darms</span></strong> <strong>nicht nur selbständig arbeitet, (es ist vielmehr das größte sensorische Organ unseres Körpers, eine Art, noch dazu lernfähiges <em><span style="text-decoration: underline;">zweites Gehirn</span></em>)</strong>  kann man dann sehen, wenn man seine Verbindung zum Gehirn durchtrennt: ‘Unten’ arbeitet alles unverdrossen und tatkräftig weiter. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Warum nun auch auch der <strong>Blinddarm</strong> gar nicht so unnötig ist, wie oft vermutet, wird uns nun auch nicht mehr erstaunen: <strong><em>“Der Wurmfortsatz  [ein Anhängsel des Dickdarms] ist nicht nur zu winzig, um sich mit Nahrungsbrei zu beschäftigen, er hängt auch nur noch an einer Stelle, zu der kaum Essen hinkommt. (…) Während in den Wänden des Dickdarms große Lager an Immunzellen sind, besteht der Wurmfortsatz fast ausschließlich aus Immungewebe. Kommt hier ein schlechter Keim vorbei, ist er rundherum umzingelt. Da heißt allerdings auch, dass sich alles rundherum entzünden kann.  (…) So kommt es zu den mehr als hunderttausend ‘Blinddarm-OPs jedes Jahr allein in Deutschland.”</em></strong>  </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Nicht unkritisch erwähnt sie Ärzte, die nur zu leicht Menschen mit sehr unangenehmen und oft chronisch werdenden Darmproblemen als Hypochonder bzw. Simulanten abtun. Neuere und sehr aufschlussreiche Versuche sowohl an Mäusen als auch am Menschen beweisen, das man die Auswirkung der Darm-Hirnleitung bereits ziemlich gut zu verstehen beginnt. <strong>Eine erste Studie über die Auswirkung von Darmpflege auf gesunde menschliche Hirne wurde 2013 veröffentlicht.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Was nichts anderes heißt, als dass man Gefühle, Emotionen und Stress sichtbar (Hirnscanner)  machen und so zu verstehen lernen kann</strong>.  Sie beschreibt eindringlich die Bedeutung einer gesunden Darmflora, die viel mehr ist, als nur für gesunde Verdauung zu sorgen. Man muss also der Betrachtung dessen, <strong><em><span style="text-decoration: underline;">was ‘hinten’ rauskommt</span></em></strong>, noch einen weiteren Gedanken an das, <strong><em><span style="text-decoration: underline;">was ‘oben’ rauskommt</span></em></strong> hinzufügen. Und noch etwas Interessantes beschreibt sie: Dass jeder Mensch über eine ganz eigene, individuelle Darmflora verfügt, was so weit geht, dass bei einer bestimmten Konstellation – was man an Mäusen erprobt hat – sogenannte ‘Moppelbakterien’ über</span><span style="font-size: large;">hand nehmen, die aus der Nahrung aber auch das letzte Fitzelchen herausholen – Folge: Gewichtzunahme. Da sind viele Erwartungen in laufenden Studien, sowohl was die <strong>Gewichtsentwicklung</strong> wie aber auch die <strong>Allergie-, Schmerz-, und Depressionsbehandlung</strong> betrifft. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Gerade diese Aus- und Einblicke in die wissenschaftliche Forschung machen dieses (auch noch höchst amüsante) Buch besonders interessant. Nicht unerwähnt lassen darf man die treffenden  Illustrationen der Schwester der Autorin: Jill Enders. Sie sind genau so treffend und pfiffig wie der gesamte Text. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Fazit: Ein ganz außergewöhnliches Buch, das nahezu jeder unbedingt lesen sollte.</strong></span><span style="font-size: large;">  </span></p>
<p><span style="font-size: large;">                                                                                    </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Darm mit Charme<br />
von Enders, Giulia;<br />
Gebunden<br />
Alles über ein unterschätztes Organ. 288 S. 19,5 cm 423g , in deutscher Sprache.<br />
2014   Ullstein HC<br />
ISBN 3-550-08041-7 ISBN 978-3-550-08041-8   16.99 EUR</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zaubergarten Biologie &#8211; Neunzehn Essays von Professor Dr. Gottfried Schatz</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jan 2014 12:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Wie biologische Entdeckungen unser Menschenbild prägen Oder: Von den Gesetzen, nach denen wir angetreten Eines der Kapitel – nämlich das vierzehnte, beginnt so : “” DAS WEITE LAND. Wie Gene und chemische Botenstoffe unser Verhalten beeinflussen. Unser Charakter wird entscheidend &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/zaubergarten-biologie-neunzehn-essays-von-professor-dr-gottfried-schatz/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/zaubergarten-biologie-neunzehn-essays-von-professor-dr-gottfried-schatz/">Zaubergarten Biologie &#8211; Neunzehn Essays von Professor Dr. Gottfried Schatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-7522"></span></p>
<p><span style="font-size: x-large;"> <strong> Wie biologische Entdeckungen unser Menschenbild prägen<br />
Oder: Von den Gesetzen, nach denen wir angetreten<br />
</strong> </span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/01/4kmtocdk.jpg"> <img style="margin: 10px 15px 12px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="4kmtocdk" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/01/4kmtocdk_thumb.jpg" alt="4kmtocdk" width="291" height="480" align="left" border="0" /> </a></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Eines der Kapitel – nämlich das vierzehnte, beginnt so </span> : “” <span style="font-size: medium;"> <strong> <em> DAS WEITE LAND. Wie Gene und chemische Botenstoffe unser Verhalten beeinflussen. Unser Charakter wird entscheidend durch die chemische Zwiesprache der Nervenzellen unseres Gehirns geprägt. Dieses Gesprächsnetz ist so komplex, dass es jedem Menschen eine eigene Persönlichkeit schenkt. </em> </strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong> <em> Die Seele ist ein weites Land», befand der Schriftsteller und Arzt Arthur Schnitzler, der in seinen Novellen und Dramen Sigmund Freuds Ideen mit aus der Taufe hob. Dieses weite Land der Seele ist jedoch schwer zu fassen, denn Religion, Dichtung, Psychologie und Medizin ordnen ihm jeweils andere Breitengrade zu. </em> </strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong> <em> Ist es verwegen, dieses Land auch mit dem Kompass der modernen Naturwissenschaft zu erforschen? Darf ein Molekularbiologe auf Seelensuche gehen? Dieses Wagnis kann nur gelingen, wenn wir «Seele» enger als «Verhaltensmuster» oder «Charaktereigenschaft» definieren. Erst diese Einschränkung erlaubt die genauen und überprüfbaren Fragen, an denen Naturwissenschaft ihre Kraft entfaltet. Und in der Tat – diese Kraft gewährt uns bereits atemberaubende Einblicke in die chemischen Vorgänge, die unsere Persönlichkeit prägen.” </em> </strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Bis zu diesem vierzehnten Kapitel hat uns Gottfried Schatz aber schon einen weiten Weg zurücklegen lassen. Menschen haben im Grund nur zwei Fragen: Wo komme ich her? und: Wo komme ich hin? Die letzte Frage, die auch den Tod umfasst, muss jeder sich selbst beantworten; ein bewusst gelebtes Leben gehört dazu. Aber wenigstens die erste Frage können wir uns mit der Hilfe der Mikrobiologie grundsätzlich  beantworten. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Und dazu helfen uns die in diesem Buch wunderschön aufeinanderfolgenden Essays – die tatsächlich damit beginnen, wie das Leben auf unserer Erde begann. Das Rätsel, wie und warum es zum Urknall kam und warum es in einem ganz winzigen Abschnitt möglich wurde, dass das Leben auf unserer Erde sich überhaupt entwickeln konnte, bleibt weiterhin ungelöst. Aber was DANN geschah  &#8211; das konnte die Wissenschaft immerhin in etwa herausfinden &#8211; wenn auch bei jeder neuen Antwort neue Fragen sich ergeben . </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Dann aber, lange nach dem Urknall,  bildlich gesprochen, kommt es  in einem kleinen warmen Tümpel – an einer oder mehreren Stellen –  zu kleinen, urtümlichen Einzellern, einige konnte man jetzt noch im kochend heissen Wasser schwefelhaltiger Geysire in unterseeischen Erdspalten finden – eigentlich hatte man dort überhaupt kein Leben mehr erwartet. Aber ganz am Anfang war es ja überall auf der Erde sehr heiß. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"> Am Stammbaum des Lebens auf dieser Erde wird noch immer viel gerätselt und umgeschrieben. Aber die Abzweigung zum Menschen ist ziemlich weit oben und sieht – zeichnerisch – gar nicht viel anders aus, als die Äste und Verzweigungen vorher. Dann nämlich, wenn man die Beschriftungen nicht lesen könnte, wie beispielsweise ein ‘Außerirdischer’ – wäre es einer von vielen – und auch uns muss man immer wieder darauf hinweisen, dass auf diesem Zweig ein ganz besonderes Lebewesen verzeichnet ist. Das sind wir. Außerordentlich erfolgreich. Nicht besonders groß – aber mit einem vergleichsweise riesigem Gehirn. Und dank dieses riesigen Gehirns kann es auch all das bewältigen, was es eigentlich nicht könnte: Es kann fliegen, tauchen, sich auch anderswo, als direkt von der Sonne, mit Energie versorgen. Es kann auch seine Vergangenheit speichern und daraus Zukunft für den Nachwuchs geben. Es kann sich gegen Hitze, Nässe und Kälte schützen, obwohl es weder Fell noch Federn hat. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Dieser riesige ‘Lebensbaum’ hat Jahrmillionen gebraucht, bis er so wie heute ist. Es war ein fortwährender Auf-, Um- und Abbau. <strong> Gottfried Schatz beschreibt aber auch, dass und wie dieser Auf-, Um- und Abbau sich bis in den einzelnen Zellen, aus denen unser Körper besteht, wiederfindet. </strong> Wie <strong>dort Zellen </strong> mit ihrem Selbstmord dem Leben dienen, das in unserem – wie in allen Organismen – Millionen <strong> Bakterien </strong> zunächst für sich selbst sorgen und damit unserem Körper lebenswichtig sind. <strong> Zellen </strong> , <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Bakterien, Gene- sie sind das Lebensthema des Verfassers. </span> </strong> Und wie viele, die sich mit den inneren Lebenszusammenhängen befassten, <span style="text-decoration: underline;"> bedauert er die allgemeine biologische Unkenntnis </span> . Die Geschichte des Lebens beginnt ja nicht mit dem Erscheinen des <em> Homo sapiens, ‘da nun das molekulare Palimpsest lebender Materie unseren Zeithorizont um fünf Größenordnungen erweitert hat. (…) <strong> <span style="text-decoration: underline;"> sollten Natur- und Geisteswissenschaften sich nicht endlich wieder die Hände reichen, um das Epos unserer Menschwerdung zu (be)schreiben?” </span> </strong>   [Was ich aus meiner Warte schon seit Jahrzehnten immer und immer wieder anfordere!] </em> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Auch in früheren Zeiten predigte man in dieser Hinsicht tauben Ohren. Vor mehr als zweihundert Jahren, als die Naturwissenschaft in den Kinderschuhen steckte und es noch nicht unsere unselige Spezialisierung des Wissens gab, hatte bereits <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Goethe </span> </strong> – <span style="text-decoration: underline;"> und er war seiner Zeit meilenweit voraus </span> – einen Großteil seines Lebens dafür verwandt, herauszubekommen, <strong> <span style="text-decoration: underline;"> was Leben eigentlich sei </span> </strong> . Er war ein Mensch der Tat und begann, alles, was er um sich herum an <strong> &#8218;Leben’ </strong> beobachten konnte, zu erforschen. <span style="text-decoration: underline;"> Er kam zu Ergebnissen, die für die damalige Zeit erstaunlich sind. Berühmt ist seine Entdeckung des Zwischenkieferknochens, mit dem er beweisen konnte, dass der Mensch zu den Tieren gehört – weil schon mal alle Säugetiere in ihrer Anatomie vergleichbar sind </span> und also irgendwo einen gemeinsamen Ursprung haben müssen. <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Ein für seine Zeit mehr als bemerkenswerter Satz ist, dass auch Mohren Menschen sind. </span> </strong>   [Was würde er wohl zu unserer derzeitigen Homosexuellen-Diskussion sagen?] Ebenso interessierten ihn Mineralien und Pflanzen. Es lohnt sich bis heute, seine naturwissenschaftlichen Schriften zu lesen. </span> <span style="font-size: medium;"> Aber das hier in unserem Zusammenhang Wichtigste seine Erkenntnis <strong> <em> :” …weil das Leben [insgesamt] in seiner Einheit sich als [eine] Kraft äußert, die in keinem der Teile besonders enthalten ist.” </em> </strong> Für Goethe war das eine der großen Erkenntnisse seines Leben, dass Leben als <strong> <span style="text-decoration: underline;"> eine Einheit zu sehen, deren ‘Sinn’ es ist – zu leben </span> </strong> . die er auch in einem seiner gewaltigen Gedichte festgehalten hat. </span></p>
<table style="width: 670px; height: 659px;" border="0" cellspacing="8" cellpadding="8">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="499"><a href="http://www.literaturwelt.com/autoren/goethe.html"> <strong> <em> Johann Wolfgang von Goethe </em> </strong> </a> <span style="font-family: Lucida Handwriting; font-size: large;"><br />
Urworte, orphisch </span></td>
<td valign="top" width="499"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="499">ΔΑΙΜΩΝ, DämonWie an dem Tag, der dich der Welt verliehen,<br />
Die Sonne stand zum Gruße der Planeten,<br />
<strong> Bist alsobald und fort und fort gediehen<br />
Nach dem Gesetz, wonach du angetreten.<br />
So mußt du sein, dir kannst du nicht entfliehen, </strong><br />
So sagten schon Sibyllen, so Propheten;<br />
Und keine Zeit und keine Macht zerstückelt<br />
Geprägte Form, die lebend sich entwickelt.ΤΥΧΗ, das Zufällige<strong> Die strenge Grenze doch umgeht gefällig<br />
Ein Wandelndes, das mit und um uns wandelt;<br />
Nicht einsam bleibst du, bildest dich gesellig,<br />
Und handelst wohl so, wie ein andrer handelt:<br />
Im Leben ists bald hin-, bald widerfällig,<br />
</strong> Es ist ein Tand und wird so durchgetandelt.<br />
Schon hat sich still der Jahre Kreis geründet,<br />
Die Lampe harrt der Flamme, die entzündet.</p>
<p>ΕΡΩΣ, Liebe</p>
<p>Die bleibt nicht aus! &#8211; Er stürzt vom Himmel nieder,<br />
Wohin er sich aus alter Öde schwang,<br />
Er schwebt heran auf luftigem Gefieder<br />
Um Stirn und Brust den Frühlingstag entlang,<br />
Scheint jetzt zu fliehn, vom Fliehen kehrt er wieder:<br />
Da wird ein Wohl im Weh, so süß und bang.<br />
<strong> Gar manches Herz verschwebt im Allgemeinen,<br />
Doch widmet sich das edelste dem Einen. </strong></td>
<td valign="top" width="499">ΑΝΑΓΚΗ, NötigungDa ists denn wieder, wie die Sterne wollten:<br />
<strong> Bedingung und Gesetz; und aller Wille<br />
Ist nur ein Wollen, weil wir eben sollten,<br />
</strong> Und vor dem Willen schweigt die Willkür stille;<br />
Das Liebste wird vom Herzen weggescholten,<br />
Dem harten Muß bequemt sich Will und Grille.<br />
<strong> So sind wir scheinfrei denn, nach manchen Jahren<br />
Nur enger dran, als wir am Anfang waren.</strong><strong> </strong>ΕΛΠΙΣ, HoffnungDoch solcher Grenze, solcher ehrnen Mauer<br />
Höchst widerwärtge Pforte wird entriegelt,<br />
Sie stehe nur mit alter Felsendauer!<br />
Ein Wesen regt sich leicht und ungezügelt:<br />
Aus Wolkendecke, Nebel, Regenschauer<br />
Erhebt sie uns, mit ihr, durch sie beflügelt,<br />
Ihr kennt sie wohl, sie schwärmt durch alle Zonen &#8211;<br />
Ein Flügelschlag &#8211; und hinter uns Äonen!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: medium;"> Jahrhunderte später predigte ein anderer,  <strong> Albert Schweitzer </strong> , in tiefer Besorgnis bereits Ende der 1920er Jahre seinen berühmten Satz: <strong> EHRFURCHT VOR DEM LEBEN </strong>   wiederum tauben Ohren. Er wollte das Land zum Umdenken bringen – &#8211; es kam die Nazizeit! : . Er hat dies bereits 1920, später auch nach 1945  aber immer wieder gepredigt. <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Später wurde er für den Naturschutz zur Kultfigur </span> </strong> . Aber ‘Kultur und Ethik’ (1923) war wohl für viele eine philosophisch zu hoch angelegte Ebene. Erst gegen Ende des Buches schreibt er <strong> <em> :”Die Fortschritte des Wissens haben eine unmittelbare, geistige Bedeutung, wenn sie im Denken verarbeitet werden. Immer mehr lassen sie uns erkennen, <span style="text-decoration: underline;"> dass alles, was ist, Kraft, das heißt Wille zum Leben ist; immer weiter ziehen sie uns den Kreis des Willens zum Leben, den wir in Analogie mit dem unsrigen erfassen können </span> . (…) Durch das sich erweiternde Wissen werden wir zu <span style="text-decoration: underline;"> immer größerem Staunen </span> über das uns allenthalben umgebende Geheimnis des Lebens angeregt. . <span style="text-decoration: underline;"> Verzicht auf Denken ist geistige Bankrotterklärung </span>   Aus naiver Naivität gelangen wir zu tiefer Naivität.  (…) ” </em> </strong>   </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> .Ach, was würden diese und viele andere, lebten sie heute, über unseren derzeitigen Wissensstand sagen. Goethe, mit seiner – damals verlachten – Überzeugung , dass es von allem eben einen ‘Ur’Zustand geben müsse, den er freilich mit seinen Mitteln nicht erkennen konnte. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Ich zitiere hier noch die <em> <span style="text-decoration: underline;"> deutsche Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard </span> </em> :, Das Werden des Lebens: <strong> <em> ”Tiere haben außerordentlich unterschiedliche Gestalten. Ihre Ahnen waren einfacher gebaut als die jetzigen Lebewesen.  (…) Nach ihren Ähnlichkeiten und Verschiedenheiten können die Arten der Tiere hierarchisch in Gruppen angeordnet werden. … Alle Individuen einer solchen Gruppe, Taxon genannt, haben eine gemeinsame Urform. . (…) Das bedeutet, dass für die Feststellung der Verwandtschaft stets mehrere Kriterien herangezogen wurden müssen. Die sichersten, weil objektivsten Kriterien in der Taxonomie sind inzwischen daher nicht morphologische, sondern <span style="text-decoration: underline;"> molekulare Merkmale.” </span> </em> </strong> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"> Und gerade das ist es ja, worauf Gottfried Schatz – nun aus seiner (Innen)Sicht als Mikrobiologe &#8211;  auch wieder kommt: Auf die <strong> unendliche Vielfalt sozusagen der Innenansicht des Lebens allgemein, das aber auch gleichzeitig IN uns abläuft. </strong> <span style="text-decoration: underline;"> Seine Art zu schreiben ist aber weit mehr als faszinierend und allgemeinverständlich, sie ist auch literarisch </span> . </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Als Leser kann man ihn eigentlich nur immer wieder darum bitten, uns weitere moderne Aufschlüsse über das Leben kenntlich zu machen, und auch, wo sie für das Überleben des Menschen notwendig und bedeutungsvoll sind. </span> </strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> So, wie er beispielsweise den <em> UNSICHTBAREN HUNGER </em> beschreibt, der noch heute ein Drittel aller Menschen bedroht: nach Vitaminen und anderen, winzigen Nährstoffen, der jährlich Millionen von Kindern tötet. Kann man das mit den modernen, genetisch veränderten Pflanzen beenden? </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> [Meine Kenntnisse in dieser Hinsicht sehen bislang den Weg in die falsche Richtung: Man züchtet Pflanzen wegen eines reicheren Ernte-Ertrages und macht sie gleichzeitig unangreifbar für Pestizide, die man einsetzen muss, damit diese Pflanzen nicht von Unkraut und Schädlingen befallen werden können; damit werden aber auch zunächst der Boden, dann Wasser und Grundwasser verseucht … In einiges Saatgut ist bereits alles ‘eingearbeitet’, anderes kann man nur zusammen mit den dazugehörigen Pestiziden kaufen. Ein gefährliches Spiel und sehr gewinnorientiert.  <a href="http://literaturkurier.net/schwarzbuch-wwf-dunkle-geschfte-im-zeichen-des-panda-von-wilfried-huismann/"> <strong> Ich habe das in einem früheren Beitrag ausführlich beschrieben. </strong> </a> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Aber noch immer bin ich davon überzeugt, dass unsere Erdball tatsächlich noch Ernährung für alle hervorbringen kann, wenn man endlich und global übergreifend ökologisch statt gewinnorientiert denken und handeln würde, Waldflächen nicht zunehmend für alles mögliche roden würde, die Böden nicht verdürbe und die Böden nicht mehr ausraubt, sondern erhält. Und: wenn man endlich den <strong>weltweit riesigen Fleischbedarf drosseln würde!</strong>  <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Daher möchte ich diesen neunzehn Essays einen großen Leserkreis wünschen </span> </strong> . Es MUSS Erkenntnis entstehen, zunächst für den eigenen Organismus, in dem ständig Tod und Leben sich abwechseln, um an diesem, jedem zugänglichen Modell begreifen zu lernen, dass man nirgendwo auf dem Erdball das Weiter-Leben behindern darf. <span style="text-decoration: underline;"> Man muss seinen Horizont weiten, bis weit über Meere und Ozeane, die man nicht vermüllen und überfischen darf, bis hinein unter die Erdoberfläche, wo wir unsere wichtigste Ressource, das Grundwasser erhalten müssen und die dort außerdem lagernden Rohstoffe – die nur <em> einmal entnehmbar </em> sind – schonend verwenden; </span> (Was da nur in den Millionen Handys weltweit verschleudert wird!)  Man weiß ja noch gar nicht, was man von diesen kostbaren Rohstoffen in ferner Zukunft einmal dringend für andere Zwecke benötigen könnte? Wie es uns jetzt mit Gas und Erdöl bereits in naher Zukunft passieren wird! </span></p>
<p><strong> <span style="font-size: medium;"> Bemerken möchte ich endlich noch </span> , </strong> <span style="font-size: medium;"> <strong> dass dies Buch sich wunderbar liest, und selbst ein Beispiel dafür ist, wie sich Natur- und Geisteswissenschaften die Hand reichen. Es regt ganz wunderbar zum Nachdenken an. </strong> Es lässt aber, obwohl es bei den <strong> ersten Einzellern </strong> beginnt und bis zu <strong> Leben auf anderen Planeten </strong> reicht,  auch viele Fragen offen, sodass man hoffen kann, von Gottfried Schatz bald manch weiteres Buch lesen zu können. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Aber fangen Sie doch gleich bei diesem an, das der Verlag knapp so zusammenfasst:  Der weltbekannte Chemiker und Biologe Gottfried Schatz beschreibt in 19 Essays biologische Phänomene, die unser Menschenbild prägen. Er denkt über die Anfänge des Lebens nach, stellt Überlegungen zu Energieknappheit und Wissensspeicherung auf Datenträgern an und betrachtet chemische Körperprozesse durch die Lupe des allumfassend gebildeten Wissenschaftlers. Dabei sind für Gottfried Schatz Naturwissenschaft und Kultur zwei Seiten einer einzigen Medaille. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Ach ja, sein Kapitel zur modernen Datenspeicherung bitte ich viele, gleich zweimal zu lesen!! </span> </strong> Ältere Leser, die die Anfänge der Datenspeicherung noch miterlebt haben, wissen genau, wie fragwürdig das elektronische Speichern von Wissen in womöglich naher Zukunft sein könnte. Schon heute gibt es für Datenträger, die erst vor zwanzig Jahren erstellt wurden, keine Wiedergabemöglichkeit mehr. Unsere ersten Texte in Keilschrift, die Hieroglyphen der Ägypter und ein Alphabet der Maya – man kann sie heute noch entziffern. Auch das als Buch – wann und wo immer einmal veröffentlicht – man kann es auftreiben. Das elektronisch Gespeicherte hingegen … dort könnte uns erstmals in unserer Geschichte etwas in der Natur Unmögliches begegnen: Dass etwas sich in  &#8211; &#8211; NICHTS aufgelöst hat. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Von dem Energieverbrauch, diese Datenmassen zu nutzen und zu speichern, auch davon hat mancher kaum eine Vorstellung.: Es könnte unsere gesamte Kultur vernichten: <em><strong> “ Das Wissen der Menschheit verdoppelt sich in immer kürzeren Abständen,  lässt sich aber mühelos digital speichern, analysieren, verbreiten. Unbeständigkeit und rasant ansteigender Energiehunger digitaler Datenspeicher sowie Anfälligkeit digitaler Daten gegenüber zufälliger oder absichtlicher [weder bemerk- noch nachvollziehbarer ] Verfälschung werden jedoch zu einer immer akuteren Bedrohung.  … Die Zahl der Transistoren hat sich in den letzten vier Jahrzehnten alle 18 Monate (! ) verdoppelt…<br />
Das BUCH Domesday Book, ein 1085 von William dem Eroberer in Auftrag gegebene Rechtsgrundbuch, kann noch heute bewundert werden, doch seine digitale Version aus dem Jahre 1986 überdauerte nur zwei Jahrzehnte. Digitale Datenträger müssten laufend in die neuesten Formate umgeschrieben werden, jeweils in das für sie gültige Betriebs&#8211; und Leseprogramm verpackt werden … welche Bibliothek könnte sich dies wohl leisten? </strong> </em></span></p>
<p><em><span style="font-size: medium;"> <strong> Auch der wachsende Energiehunger unserer Speichersysteme gibt Anlass zur Sorge. … In den USA verbrauchen solche Speicher mit Kühlung und Beleuchtung etwa 1 Prozent der gesamten Elektrizität und Computer, Bildschirme sowie das Internet dürften diesen Anteil wohl um das Mehrfache erhöhen. (…)” </strong> </span></em></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong> Diesem Buch sind viele Leser zu wünschen </strong> , die sich wirklich umfassen informieren können. Es regt zum vielfachen Nach- und Weiterdenken an – und zu <strong> <span style="text-decoration: underline;"> der Bitte an den Autor: Bitte noch weitere Bücher wie dieses zu verfassen! </span> </strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Denn darin möchte ich Albert Schweitzer rechtgeben: </span> <span style="font-size: large;"> <strong> Wir alle <span style="text-decoration: underline;"> müssen </span> oder müssten viel mehr nachdenken – was aber, wenn wir gar nicht wissen, worüber??? </strong> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zaubergarten Biologie<br />
von Schatz, Gottfried;<br />
Gebunden<br />
Wie biologische Entdeckungen unser Menschenbild prägen. Vorw. v. Rolf Zinkernagel. Erlebnis Wissenschaft 170 S. 21 cm 370g , in deutscher Sprache.<br />
2012   Wiley-VCHISBN 978-3-527-33339-4 | 24.90 EUR.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Autor:</p>
<p>Gottfried Schatz, geb. 1936 in Strem, einem kleinen österreichischen Dorf an der ungarischen Grenze, studierte Chemie an der Universität Graz und arbeitete dann als Assistent von Hans Tuppy an der Universität Wien, wo er zusammen mit anderen die DNS der Mitochondrien entdeckte.</p>
<p>Von 1964-66 forschte er am Public Health Research Institute der Stadt New York als Postdoktorand des Wiener Emigranten Efraim Racker über die ATP-Bildung in Mitochondrien. Nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in Wien emigrierte er 1968 mit seiner Familie in die USA, wo er als Professor für Biochemie an der Cornell University in Ithaca (Staat New York) tätig war.</p>
<p>1974 berief ihn die Universität Basel an das neu gegründete Biozentrum, das er zeitweise leitete. Für seine Entdeckungen über die Bildung von Mitochondrien erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und zwei Ehrendoktorate. Nach seiner Emeritierung im Jahre 2000 präsidierte er vier Jahre lang den Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierat. In jungen Jahren spielte er auch als Geiger im Grazer Philharmonischen Orchester, an der Grazer Oper und an der Wiener Volksoper. Seine dänische Frau Merete und er haben drei Kinder.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die 25 derzeit meistgelesenen Sachb&#252;cher &#8211; Bestseller Sachbuch &#8211; Beste Lesetips</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2013 15:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Bestseller Sachbuch &#8211; Hardcover Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;. Zeitraum: 10.01.2013 – 23.01.2013 &#160; Bitte hier klicken und weiterlesen! &#160; Chart Vorwoche Titel 1 1 Illies, Florian &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/die-25-derzeit-meistgelesenen-sachbcher-bestseller-sachbuch-beste-lesetips/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;. Zeitraum: 10.01.2013 – 23.01.2013</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #ff0000; font-size: x-large;"><strong>Bitte hier klicken und weiterlesen! </strong></span></p>
<p><span id="more-7156"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Chart<br />
Vorwoche<br />
Titel</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_no.gif" alt="keine Änderung" /><br />
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<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4036423.jpg.837775.jpg" alt="" border="0" /><br />
Illies, Florian<br />
<strong>1913</strong><br />
S. FISCHER &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-036801-0<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Ein Buch so farbig, so schillernd, so vielgestaltig wie der Sommer des Jahrhunderts.<br />
&#8222;Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen &#8211; Illies&#8216; Geschichten sind einfach großartig.&#8220; Ferdinand von Schirach<br />
Die Geschichte eines ungeheuren Jahres, das ein ganzes Jahrhundert prägte: Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.<br />
Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Der Erste Weltkrieg führte die Schrecken alles vorher schon Erkannten und Gedachten nur noch aus. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.<br />
Malewitsch malt ein Quadrat, Proust begibt sich auf die Suche nach der verlorenen Zeit, Benn liebt Lasker-Schüler, Rilke trinkt mit Freud, Strawinsky feiert das Frühlingsopfer, Kirchner gibt der modernen Metropole ein Gesicht, Kafka, Joyce und Musil trinken am selben Tag in Triest einen Cappuccino ? und in München verkauft ein österreichischer Postkartenmaler namens Adolf Hitler seine biederen Stadtansichten.<br />
&#8222;Die Konstruktion des Buches ist fabelhaft, Florian Illies&#8216; anekdotischen Gaben sind es nicht minder, die Charakterisierung von Personen und Situationen ist beeindruckend. Auch was ich zu kennen meinte, habe ich hier ganz neu gelesen.&#8220; Henning Ritter</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_no.gif" alt="keine Änderung" /><br />
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Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klaren Denkens</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-42682-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Unser Gehirn ist für ein Leben als Jäger und Sammler optimiert. Heute leben wir in einer radikal anderen Welt. Das führt zu systematischen Denkfehlern &#8211; die verheerend sein können für Ihr Geld, Ihre Karriere, Ihr Glück. Wer weiß, wie leicht man sich irren kann, ist besser gewappnet: Rolf Dobelli nimmt die tückischsten &#8222;Denkfallen&#8220; unter die Lupe, in die wir immer wieder tappen. Und so erfahren wir,<br />
&#8211; warum wir unser eigenes Wissen systematisch überschätzen (und andere für dümmer halten, als sie sind),<br />
&#8211; warum etwas nicht deshalb richtiger wird, weil Millionen von Menschen es für richtig halten,<br />
&#8211; warum wir Theorien nachhängen, selbst wenn sie nachweislich falsch sind.<br />
Rolf Dobellis Texte sind nicht nur inhaltlich ausgesprochen bereichernd, sie sind ein echtes Lesevergnügen.<br />
&#8222;Rolf Dobelli ist sowohl mit Sachkenntnis als auch Erfindungsgabe gesegnet &#8211; eine seit Ende der Renaissance seltene Kombination.&#8220;<br />
Nassim Nicholas Taleb, &#8222;Der Schwarze Schwan&#8220;<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Rolf Dobelli, geboren 1966, promovierte an der Universität St. Gallen, war CEO verschiedener Tochtergesellschaften der Swissair-Gruppe und gründete zusammen mit Freunden die Firma getAbstract, den weltgrößten Anbieter von komprimierter Wirtschaftsliteratur. Er lebte in Hongkong, Australien, England und viele Jahre in den USA. Rolf Dobelli ist Gründer und Kurator von ZURICH.MINDS, einer Community von weltweit führenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Mit fünfunddreißig begann er zu schreiben. Bisher sind sechs Bücher von ihm bei Diogenes erschienen. Rolf Dobelli lebt in Luzern.</p>
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Kinski, Pola<br />
<strong>Kindermund</strong><br />
Insel Verlag &#8211; gebunden, 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-458-17571-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Pola Kinski ist drei Jahre alt, als sich ihre Eltern scheiden lassen. Sie ist das erste Kind von Klaus Kinski, einem aufstrebenden Schauspieler, damals, Mitte der fünfziger Jahre. Nach der Scheidung lebt das Kind bei Mutter und Großvater in München; seinen Vater sieht es nur selten. Alles ändert sich, als Kinski in Fernsehen und Kino der Durchbruch gelingt. Er holt seine Tochter bei jeder Gelegenheit zu sich nach Berlin und später nach Rom, lässt sie zu den wechselnden Drehorten nachreisen. Pola erlebt die Tobsuchtsanfälle und die Verschwendungssucht ihres Vaters: Er brüllt auf sie ein und überhäuft sie mit Geschenken und Geld. Was sie sich sehnlichst wünscht, die Liebe und Geborgenheit der Eltern, versagen ihr Mutter wie Vater. Die Zuwendung der einen gilt bald nur mehr dem neuen Mann und zweiten Kind. Der andere macht die eigene Tochter über Jahre zu seiner Kindfrau.<br />
&#8222;Kindermund&#8220; ist Pola Kinskis Autobiografie ihrer Kindheit und Jugend. Sie erzählt, wie es war, die Tochter des Enfant terrible des deutschen Films zu sein, und sie rechnet ab, so unsentimental wie schonungslos: mit einem, für den es als selbstverständlich galt, sich über alle Grenzen hinwegzusetzen und der es skrupellos in Kauf nahm, das Leben des eigenen Kindes zu zerstören.</p>
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Welke, Oliver; Wischmeyer, Dietmar<br />
<strong>Frank Bsirske macht Urlaub auf Krk</strong><br />
Rowohlt Berlin &#8211; gebunden, 16,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-87134-752-8<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Wieso lässt sich Sahra Wagenknecht mit dem Politrentner Oskar Lafontaine ein, und wozu braucht Jogi Löw dreihundert maßgeschneiderte weiße Hemden? Wer gewinnt, wenn sich Richard David Precht und Peter Sloterdijk kloppen? Wie reagiert Norbert Röttgen, wenn sein Nachfolger Peter Altmaier ihm auch noch sein Lieblingswort &#8222;ergebnisoffen&#8220; klaut? Und was macht Alice Schwarzer, wenn sie sich mal richtig abreagieren will? Leider werden die Protagonisten immer recht einsilbig, wenn die Homestorys in jene Bereiche vorstoßen, in denen es wirklich interessant wird. Oliver Welke und Dietmar Wischmeyer wagen den Vorstoß in das unbekannte Promi-Land jenseits der autobiographischen Schönfärberei. In ihrem Buch zeigen sie, wie die deutsche Prominenz wirklich tickt, und offenbaren uns mit fiktiven Momentaufnahmen aus dem Leben bekannter Persönlichkeiten deren dunkelste Seiten, fieseste Gedanken und sehnlichste Wünsche. Sie vermitteln tiefere Einblicke in deutsche Politik, Wirtschaft und Kultur, als Presse und Parteipropaganda das vermöchten. Die Wahrheit bricht manchmal dort hervor, wo die Wirklichkeit fiktiv erscheint. Werfen Sie mit Welke und Wischmeyer einen Blick hinter die Fassaden – und erfahren Sie, was unsere Helden vermeintlich unbeobachtet so treiben.</p>
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Lütz, Manfred<br />
<strong>BLUFF!</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 16,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27597-9<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Das Gefühl, im falschen Film zu sein, kennt jeder. Manipuliert, getrickst, gefälscht wird, wo wir hinsehen: Die geschönten Bilanzen der Finanzwirtschaft; Dekolletés und Botoxwangen der Schönheitsindustrie; vermeintlich absolute Erkenntnisse der Wissenschaft, die doch bald schon widerlegt werden. Nichts davon ist wirklich, nichts davon ist wahr, allmählich führen wir alle eine Existenz wie in einer gewaltigen »Truman-Show«. Der große Bluff lenkt uns ab, will uns manipulieren, die Bluffer kochen ihre Süppchen auf unserer Verwirrung. Manfred Lütz, als Psychiater täglich auf der Suche nach der Grenze zwischen Wahn und Wahrheit, spießt in seinem neuen Buch das allgemeine Unbehagen an der medial inszenierten Pseudowirklichkeit und an der Industrie des schönen Scheins auf. &#8222;Bluff!&#8220; ist die engagierte Aufforderung, selbst zu denken, selbst zu fühlen und den eigenen, existenziellen Erfahrungen zu vertrauen. Eine Anleitung, die den Leser zu dem führt, was er täglich zu verlieren droht: Das Gefühl für das eigene, das eigentliche Leben.<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Manfred Lütz, (*1954) studierte in Bonn und Rom Medizin, Philosophie und Theologie. Er ist Psychiater, Psychotherapeut, Diplomtheologe und seit 1997 Chefarzt eines großen psychiatrischen Krankenhauses in Köln. Er schrieb mehrere Bestseller: 1999 erschien Der Blockierte Riese &#8211; Psycho-Analyse der katholischen Kirche, 2002 Lebenslust &#8211; Wider die Diätsadisten, den Gesundheitswahn und den Fitnesskult, 2007 Gott &#8211; eine kleine Geschichte des Größten, wofür er den internationalen Corine-Literaturpreis erhielt. Mit Irre! &#8211; Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen. Eine heitere Seelenkunde führte er 2009 wochenlang die deutsche Sachbuch-Bestsellerliste an. Er ist gefragter Vortragsredner und Kabarettist. 1981 gründete er eine integrative Behindertengruppe, für die er seit mehr als dreißig Jahren ehrenamtlich tätig ist.</p>
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Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klugen Handelns</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-43205-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Unzählige Leser begeistern sich für Rolf Dobellis gescheite Texte über unsere häufigsten Denkfehler. Doch wer Dobellis Ratschläge zum klaren Denken beherzigt, ist noch lange nicht aus dem Schneider, denn auf dem Weg vom Denken zum Handeln lauern weitere Fallstricke. Glücklicherweise kann man die umgehen &#8211; wenn man weiß, wie. Genau das verrät &#8222;Die Kunst des klugen Handelns&#8220;: In 52 Kapiteln zeigt Dobelli, warum es sich lohnt, Türen zu schließen und auf Optionen zu verzichten, warum Informationsüberfluss zu unklugem Handeln anstiftet, warum Geld stets in emotionale Kleider gehüllt ist und wir es darum oft unbedacht ausgeben.<br />
Rolf Dobelli gibt Ihnen das nötige Rüstzeug: Schlagen Sie nicht jeden Irrweg ein, nur weil andere ihn gehen. Lernen Sie aus den Fehlern, die andere freundlicherweise für Sie machen. Denken Sie klar und handeln Sie klug!<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Rolf Dobelli, geboren 1966, promovierte an der Universität St. Gallen, war CEO verschiedener Tochtergesellschaften der Swissair-Gruppe und gründete zusammen mit Freunden die Firma getAbstract, den weltgrößten Anbieter von komprimierter Wirtschaftsliteratur. Er lebte in Hongkong, Australien, England und viele Jahre in den USA. Rolf Dobelli ist Gründer und Kurator von ZURICH.MINDS, einer Community von weltweit führenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Mit fünfunddreißig begann er zu schreiben. Bisher sind sechs Bücher von ihm bei Diogenes erschienen. Rolf Dobelli lebt in Luzern.</p>
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<strong>BILD: Das Jahr 2012</strong><br />
&#8211; gebunden, 9,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8289-5768-8</p>
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<strong>Chronik Jahresrückblick 2012</strong><br />
wissenmedia, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-577-14232-8<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
2012 – ein Jahr der Entscheidungen und Weichenstellungen. Der Chronik Jahresrückblick 2012 strukturiert und dokumentiert die weltgeschichtlichen Bewegungen. Selten war die Welt so instabil. Nach der Wirtschafts- und Finanzkrise fordert die massive Staatsverschuldung Verzicht – und der Aufruhr in der arabischen Welt ist noch lange nicht in demokratische Bahnen gelenkt&#8230;</p>
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<strong>Duden &#8211; Die deutsche Rechtschreibung</strong><br />
Bibliographisches Institut &#8211; gebunden, 21,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-04015-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Kaiser, Jost<br />
<strong>Als Helmut Schmidt einmal &#8230;</strong><br />
Heyne HC &#8211; gebunden, 10,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-453-20036-4<br />
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<strong>Guinness World Records Buch 2013</strong><br />
Bibliographisches Institut &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-81201-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
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Spitzer, Manfred<br />
<strong>Digitale Demenz</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27603-7<br />
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Scholl-Latour, Peter<br />
<strong>Die Welt aus den Fugen</strong><br />
Propyläen Verlag &#8211; gebunden, 24,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-549-07431-2<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Die Weltpolitik gleicht derzeit einem aufziehenden Gewittersturm. Ob in Afrika oder Lateinamerika, in Arabien oder im Mittleren Osten – überall braut sich Unheilvolles zusammen. Und auch der Westen – Europa und die USA –, einst Hort der Stabilität, wird von Krisen heimgesucht wie seit langem nicht. Peter Scholl-Latour, Spezialist für turbulente Großwetterlagen, kennt die Welt wie kein Zweiter. Vor dem Hintergrund seiner sechzigjährigen Erfahrung als Chronist des Weltgeschehens beleuchtet er in seinem neuen Buch die Brennpunkte der aktuellen Weltpolitik.<br />
Der Abzug der USA aus dem Irak und Afghanistan hinterlässt zerrüttete Staaten, die in Bürgerkriegen versinken. Der Konflikt um Irans Atompolitik spitzt sich gefährlich zu. Pakistan ist ein Pulverfass. Die arabische Welt befindet sich in Aufruhr, mit ungewissem Ausgang. Die Zahl der &#8222;failed states&#8220;, Brutstätten des Terrorismus, nimmt beständig zu, vor allem in Afrika. Zu allem Überfluss stolpern Europa und Amerika von einer Finanzkrise in die nächste und erweisen sich international zunehmend als handlungsunfähig. Mit dem ihm eigenen Gespür für weltpolitische Umbrüche begibt sich Peter Scholl-Latour auf eine Tour d&#8217;Horizon rund um den Globus und schildert eine Welt aus den Fugen.<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Peter Scholl-Latour, geboren 1924 in Bochum. Promotion an der Sorbonne in Paris in den Sciences Politiques, Diplom an der Libanesischen Universität in Beirut in Arabistik und Islamkunde. Seitdem in vielfältigen Funktionen als Journalist und Publizist tätig, unter anderem als ARD-Korrespondent in Afrika und Indochina, als ARD- und ZDF-Studioleiter in Paris, als Programmdirektor des WDR-Fernsehens, als Chefredakteur und Herausgeber des STERN und als Vorstandsmitglied von Gruner + Jahr. Seine TV-Sendungen erreichen höchste Einschaltquoten, seine Bücher haben ihn zu Deutschlands erfolgreichstem Sachbuchautor gemacht.</p>
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Pozzo di Borgo, Philippe<br />
<strong>Ziemlich beste Freunde</strong><br />
Hanser Berlin &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-24044-5<br />
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Buschkowsky, Heinz<br />
<strong>Neukölln ist überall</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08011-1<br />
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Rosenberg, Martina<br />
<strong>Mutter, wann stirbst du endlich?</strong><br />
Blanvalet Verlag &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-7645-0468-7<br />
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Kürthy, Ildikó von<br />
<strong>Unter dem Herzen</strong><br />
Wunderlich &#8211; gebunden, 14,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-8052-5043-6<br />
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Kleber, Claus; Paskal, Cleo<br />
<strong>Spielball Erde</strong><br />
Bertelsmann, C &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-570-10134-6<br />
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Kahneman, Daniel<br />
<strong>Schnelles Denken, langsames Denken</strong><br />
Siedler, W J &#8211; gebunden, 26,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-88680-886-1<br />
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Ratzinger, Joseph (Benedikt XVI.)<br />
<strong>Jesus von Nazareth</strong><br />
Verlag Herder &#8211; gebunden, 20,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-451-34999-7<br />
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Sandel, Michael J.<br />
<strong>Was man für Geld nicht kaufen kann</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08026-5<br />
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<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Darf ein Staat Söldner verpflichten, um Kriege zu führen? Ist es moralisch vertretbar, Leute dafür zu bezahlen, dass sie Medikamente testen oder Organe spenden? Dürfen Unternehmen gegen Geld das Recht erwerben, die Luft zu verpesten? Fast alles scheint heute käuflich zu sein. Wollten wir das so? Und was könnten wir dagegen tun?<br />
Die Regeln des Marktes haben fast alle Lebensbereiche infiltriert, auch jene, die eigentlich jenseits von Konsum und Mehrwert liegen sollten: Medizin, Erziehung, Politik, Recht und Gesetz, Kunst, Sport, sogar Familie und Partnerschaft. Ohne es zu merken, haben wir uns von einer Marktwirtschaft in eine Marktgesellschaft gewandelt. Ist da nicht etwas grundlegend schief gelaufen?<br />
Mit Verve und anhand prägnanter Beispiele wirft Michael Sandel eine der wichtigsten ethischen Fragen unserer Zeit auf: Wie können wir den Markt daran hindern, Felder zu beherrschen, in denen er nichts zu suchen hat? Wo liegen seine moralischen Grenzen? Und wie können wir zivilisatorische Errungenschaften bewahren, für die sich der Markt nicht interessiert und die man für kein Geld der Welt kaufen kann?<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Michael Sandel, geboren 1953, ist politischer Philosoph. Er studierte in Oxford und lehrt seit 1980 in Harvard. Seine Vorlesungsreihe über Gerechtigkeit machte ihn zum weltweit populärsten Moralphilosophen.</p>
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<strong>Atlas der Globalisierung</strong><br />
TAZ &#8211; Paperback, 14,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-937683-38-6</p>
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Wehrle, Martin<br />
<strong>Ich arbeite in einem Irrenhaus</strong><br />
Econ &#8211; gebunden, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-430-20097-4<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Weik, Matthias; Friedrich, Marc<br />
<strong>Der größte Raubzug der Geschichte</strong><br />
Tectum &#8211; Paperback, 19,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-8288-2949-7<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
HERZLICH WILLKOMMEN auf einer spannenden Reise in die Welt des Wahnsinns, der Lügen, des Betrugs und der größten Kapitalvernichtung, die die Menschheit je erlebt hat. Vor unseren Augen findet der größte Raubzug der Geschichte statt, und wir alle sind seine Opfer. Die Reichen in unserer Gesellschaft werden immer reicher, während alle Anderen immer ärmer werden. Die Autoren fragen: Wie entsteht überhaupt Geld? Wie kommen Banken und Staat eigentlich zu Geld? Warum ist das globale Finanzsystem ungerecht? Tragen tatsächlich nur die Banken die Schuld an der aktuellen Misere oder müssen auch die politischen Entscheider zur Verantwortung gezogen werden? Warum steht das größte Finanz-Casino der Welt in Deutschland, und kaum jemand weiß darüber Bescheid? Ist der Euro nicht letztlich doch zum Scheitern verurteilt? Sind Lebens-, Rentenversicherungen, Bausparverträge und Staatsanleihen noch zeitgemäße Investments? Dienen Finanzprodukte dem Kunden oder nur der Finanzindustrie? Was bedeutet es, wenn ein Staat Bankrott geht? Wer profitiert eigentlich von den Schulden unseres Staates? Kann ewiges Wachstum überhaupt funktionieren? Dieses spannende und engagierte Buch gibt nicht nur verunsicherten Anlegern Antworten. Es zeigt auf, welche Kapitalanlagen jetzt noch sinnvoll sind, und von welchen nur die Finanzindustrie profitiert. Schon die nächsten Monate könnten für das finanzielle Schicksal von Staaten und deren Bürgern entscheidend sein. Auch Sie sind betroffen: Wer jetzt nicht richtig handelt, steht vielleicht bald mit leeren Händen da. Doch jede Krise hat auch ihre Chance. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zu den Verlierern gehören!</p>
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		<title>Wissensb&#252;cher des Jahres 2012 &#8211; Die sechs sehr  lesenswerten ausgezeichneten B&#252;cher</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Nov 2012 11:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Das Magazin &#8222;bild der wissenschaft&#8220; hat sechs Titel als &#8222;Wissensbücher des Jahres&#8220; ausgezeichnet. Ausgewählt wurden diese durch eine Jury aus elf unabhängigen Journalisten und den Lesern der Zeitschrift. Die Auszeichnungen wurden von &#8222;bild der wissenschaft&#8220; zum 20. Mal vergeben – &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/wissensbcher-des-jahres-2012-die-sechs-sehr-lesenswerten-ausgezeichneten-bcher/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Das Magazin &#8222;bild der wissenschaft&#8220; hat sechs Titel als &#8222;Wissensbücher des Jahres&#8220; ausgezeichnet. Ausgewählt wurden diese durch eine Jury aus elf unabhängigen Journalisten und den Lesern der Zeitschrift. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Die Auszeichnungen wurden von &#8222;bild der wissenschaft&#8220; zum 20. Mal vergeben – in sechs Kategorien. Die sehr lesenswerten Siegertitel, die Sie sich vormerken sollten! sind nach Mitteilung der Zeitschrift: <span id="more-6986"></span><br />
</strong></span></p>
<h3></h3>
<h4><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/34530754z.jpg.842440.jpg"><img style="margin: 0px 15px; display: inline;" title="Sechs Bücher ausgewählt" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/34530754z.jpg.842435.jpg" alt="Sechs Bücher ausgewählt" width="326" height="480" align="left" /></a><span style="color: #ff0000; font-size: x-large;"><strong>Die sechs ausgewählten Bücher:</strong></span></h4>
<ul>
<li><span style="font-size: large;"><strong>Kategorie Überblick – das informativste Buch:<br />
</strong></span><span style="color: #ff0000; font-size: medium;"> &#8222;Der König aller Krankheiten&#8220; von Siddharta Mukherjee  Das umfassendste Buch über Krebs: Geschichte seiner Entwicklung und der Kampf dagegen. (</span>DuMont Buchverlag)</li>
<li></li>
<li><strong><span style="font-size: large;">Kategorie Zündstoff – das brisanteste Buch:</span></strong></li>
<li><span style="color: #ff0000; font-size: medium;"><strong>&#8222;Über das Sterben&#8220; von Gian Domenico Borasio (C.H. Beck) </strong></span></li>
<li><em></em></li>
<li><span style="font-size: large;"><strong>Kategorie Überraschung – das originellste Buch: </strong></span></li>
<li><span style="color: #ff0000; font-size: medium;">Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten&#8220; von Neil MacGregor</span>  (C.H. Beck)</li>
<li></li>
<li><span style="font-size: large;"><strong>Kategorie Unterhaltung – das spannendste Buch:</strong></span></li>
<li><span style="color: #ff0000; font-size: medium;"><strong>&#8222;Blackout – Morgen ist es zu spät&#8220; von Marc Elsberg (Blanvalet)</strong></span></li>
<li></li>
<li><span style="font-size: large;"><strong>Kategorie Ästhetik – das schönste Buch<span style="color: #ff0000; font-size: medium;">:</span></strong></span></li>
<li><span style="color: #ff0000; font-size: medium;"> &#8222;Landschaften zwischen Himmel und Erde&#8220; von Art Wolfe</span> (Frederking &amp; Thaler)</li>
<li></li>
<li><span style="font-size: large;"><strong>Kategorie Perspektive – das sachkundigste Jugendbuch:</strong></span></li>
<li>&#8222;<span style="color: #ff0000; font-size: medium;"><strong>Die Geheimnisse der Tierwelt&#8220; von David Burnie (Dorling Kindersley)</strong></span></li>
</ul>
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		<title>Digitale Demenz  von Prof. Dr. Manfred Spitzer</title>
		<link>https://literaturkurier.net/digitale-demenz-von-prof-dr-manfred-spitzer/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Sep 2012 12:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Dumm durch digitale Medien?  Ein besonders wichtiges Buch! 30.08.2012 Börsenblatt-Interview Interview mit Manfred Spitzer &#8222;Wir liegen hier klar in einem toxischen Bereich&#8220; Der Ulmer Psychiater, Neurowissenschaftler und Lernforscher Manfred Spitzer warnt in seinem neuen Buch &#8222;Digitale Demenz&#8220; vor der Verblödung &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/digitale-demenz-von-prof-dr-manfred-spitzer/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="font-size: large;"><strong>Dumm durch digitale Medien?  Ein besonders wichtiges Buch!</strong></span></h4>
<h4>30.08.2012 Börsenblatt-Interview Interview mit Manfred Spitzer</h4>
<h5>&#8222;<span style="font-size: large;">Wir liegen hi<img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline; float: left;" title="Digitale Demenz" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/09/Digitale-Demenz1.jpg" alt="Digitale Demenz" width="270" height="420" />er klar in einem toxischen Bereich&#8220;</span></h5>
<p>Der Ulmer Psychiater, Neurowissenschaftler und Lernforscher Manfred Spitzer warnt in seinem neuen Buch &#8222;Digitale Demenz&#8220; vor der Verblödung durch digitale Medien. Für das Lernen seien sie völlig ungeeignet. Ein Interview.</p>
<p><strong>In Ihrem Buch schreiben Sie digitalen Medien einen negativen Einfluss auf die Gehirnentwicklung vor allem junger Menschen zu. Sind es die Medien selbst oder nicht vielmehr ihr unreflektierter, übermäßiger Gebrauch?<br />
</strong><br />
Natürlich ist es der Gebrauch. Alkohol selbst ist auch nicht schädlich – nur wenn man zu viel davon trinkt. Der Umgang mit den Medien ist das Problem, und auch hier macht die Dosis das Gift, wie Paracelsus schon sagte. Da liegen wir ganz klar in einem toxischen Bereich – mit täglich 7,5 Stunden Medienkonsum in Deutschland und 10,75 Stunden in den USA. Das ist jenseits all dessen, was man vielleicht als vernünftig bezeichnen könnte.<br />
<strong><br />
Sie leugnen nicht die Bedeutung digitaler Medien in einer vernetzten Welt – gleichzeitig gewinnt man jedoch den Eindruck, Sie würden ihnen nicht trauen. Wiederholt Ihr Buch nicht die Schelte, die mediale und technische Innovationen schon in der Vergangenheit auslösten – angefangen von der Eisenbahn über den Rundfunk bis zum Fernsehen?<br />
</strong><br />
Beim Fernsehen war die Schelte durchaus berechtigt: Ich habe darüber 2005 ein fernsehkritisches Buch – &#8222;Vorsicht, Bildschirm!&#8220; – geschrieben. Wir haben damals anhand von Langzeitstudien gezeigt, dass Fernsehen – salopp gesprochen – dumm, dick und aggressiv macht. Der negative Einfluss übermäßigen Fernsehens auf den Bildungserfolg und die Bildungskarriere war damals schon nachgewiesen.</p>
<p><span id="more-6831"></span></p>
<p><strong>Reichen naturwissenschaftliche, insbesondere medizinische und neurowissenschaftliche Erkenntnisse aus, um komplexe Sachverhalte wie die misslingende kognitive Entwicklung von Kindern zu erklären?</strong><br />
Das Wesen von Wissenschaft besteht darin, Komplexität zu reduzieren, um dadurch Zusammenhänge aufzuzeigen. Manchen Medienwissenschaftlern, die immer wieder betonen, wie kompliziert und komplex alles sei, gebe ich einerseits zwar recht – die Welt ist grundsätzlich beliebig komplex – aber von dieser Erkenntnis hat niemand etwas. Nehmen Sie an, ich würde einem krebskranken Patienten sagen: &#8222;Ihr Körper ist höllisch kompliziert und Sie haben einen schwierigen psychosozialen Hintergrund. Wie können Sie erwarten, dass ich Ihnen eine lehrbuchartige Therapie vorschlage?&#8220; Der Patient würde mit Recht sagen, dass er von diesen Aussagen nichts hat. Der Verweis auf Komplexität gehört zu den bekannten Strategien der Verneblung von Fakten. Und das ärgert mich, denn es geht um die Gehirne der nächsten Generation – und die werden derzeit vermüllt, da kann ich als Mediziner nicht zuschauen.</p>
<p><strong>Wenn digitale Medien – Computer, Internet und andere – aus unserer Lebenswelt nicht mehr hinwegzudenken sind – warum sollten Kinder und Jugendliche nicht frühzeitig den selbstverantwortlichen Umgang mit diesen Medien lernen, auch im Klassenzimmer?<br />
</strong><br />
Die Behauptung, dass Computer zum Lernen besonders gut geeignet sind, stimmt zunächst einmal gar nicht, weil Computer geistige Arbeit abnehmen. Lernen kann man nur, wenn man geistig arbeitet. Je tiefer man über Dinge nachdenkt, je mehr man sich mit Dingen beschäftigt, desto mehr verändert sich das Gehirn, und desto mehr lernt man. Wenn man nur noch Texte aus dem Internet in eine Powerpoint-Präsentation hineinkopiert, hat man überhaupt nichts gelernt. Ein weiteres Problem: Computerspiele machen nachweislich süchtig und sind so programmiert, dass sie abhängig machen. Es gibt in Deutschland nach amtlichen Angaben 250.000 Computer- und Internetsüchtige. Ich habe selbst junge Patienten – Mittzwanziger – in meiner Klinik, deren Leben durch die Internet- und Computersucht zerstört wurde.<br />
<strong>Aber dass man Computer als Werkzeug benutzt, um mit ihnen zu lernen – was wäre dagegen einzuwenden?</strong><br />
Ich kann nur wiederholen: Computer sind ganz schlechte Lernwerkzeuge, weil sie uns geistige Arbeit abnehmen und nicht zu einer vertieften Auseinandersetzung mit den Inhalten führen.</p>
<p><strong>Aber liegt das nicht auch daran, dass wir bisher nicht kompetent mit diesen Medien umgehen? Der Computer nimmt ja nicht die komplette Denkleistung ab, sondern vorwiegend mechanische Leistungen wie Schreiben oder das Verschieben von Inhalten …</strong><br />
Es gibt Vergleichsstudien der empirischen Bildungsforschung dazu, die zeigen, dass das nicht so ist. Bei Schulen mit und bei Schulen ohne Computernutzung konnte man keinen Unterschied in der Lernleistung feststellen. Die PISA-Daten (von immerhin rund 250.000 15-Jährigen) zeigen, dass ein Computer in der Schule den Bildungserfolg nicht bessert und einer im Jugendzimmer zu schlechteren Schulleistungen führt.</p>
<p><strong>Den harten Fakten will ich gar nicht widersprechen. Aber die Szenarios für den Schulunterricht sehen ja nicht so aus, dass man nur noch mit digitalen Medien lernt. Pädagogen und Didaktiker betonen immer wieder, dass traditionelle Medien wie das Buch durch digitale Medien nicht überflüssig werden. Sollte das Ziel nicht eine komplementäre Nutzung aller Mediengattungen sein, und kommt es nicht letztlich auf die Balance zwischen den Medien an?</strong><br />
Sicher geht es auch um ein ausbalanciertes Verhältnis. Ich habe auch Lernsoftware getestet, die wirklich etwas taugt: das Mathematik-Lernprogramm der Firma bettermarks. Aber das ist die sprichwörtliche Ausnahme, welche die Regel bestätigt. Außerdem erweisen sich die Hindernisse für das Unternehmen, um mit diesem guten Lernprogramm in die Schulen zu kommen, als riesengroß. Die Kultusverwaltungen geben statt dessen große Summen für Hardware aus, ohne einen Plan zu haben, was damit an den Schulen geschieht. Die Hersteller dieser Produkte sind es, die mit Macht in den Markt drängen. Es geht nicht um gute Bildung, sondern ums Verkaufen. Wir können aber nicht die Bildung der nächsten Generation dem Markt allein überlassen.</p>
<p><strong>Ist es wirklich ein &#8222;Allgemeinplatz&#8220;, wie Sie in Ihrem Buch behaupten, dass das Lesen und Erfassen auf digitalen Trägermedien oberflächlicher geschieht und einen geringeren Lerneffekt hat als bei der Lektüre eines gedruckten Buchs?</strong><br />
Auf einem Lese-Device wie dem Kindle oder dem iPad kann ich genau so gut lesen wie in einem Papierbuch. Das Problem beginnt dann, wenn man die Bücher multimedial aufpeppt. Dann fangen die Leute wieder an herumzuklicken statt mit Verstand zu lesen.<br />
<strong><br />
Sie schreiben, Aktivitäten im Internet würden reale soziale Beziehungen und Betätigungen in den Hintergrund drängen und zu Vereinsamung und Depression führen. Was würden Sie dann einem 24-jährigen Studenten und Sympathisanten der &#8222;Piraten&#8220; erklären, der Ihnen sagt, das Internet sei sein &#8222;Lebensraum&#8220;?<br />
</strong><br />
Wer erwachsen ist, der kann Kontakte, die er schon hat, über soziale Netzwerke pflegen, auch per Facebook – dagegen ist gar nichts einzuwenden. Nur zu glauben, dass man sein soziales Leben durch Facebook ersetzen könnte, dass man soziales Verhalten über Facebook lernt, das ist völlig abwegig. Mir graust es, wenn ich weiß, dass acht- bis zwölfjährige Mädchen in den USA durchschnittlich sieben Stunden online sind und nur zwei Stunden reale Kontakte pflegen. Das kann nicht gut gehen.</p>
<p><em><br />
Interview: Michael Roesler-Graichen</em></p>
<p><strong>Zur Person</strong><br />
Manfred Spitzer, Jahrgang 1958, hat seit 1997 den neu eingerichteten Lehrstuhl für Psychiatrie der Universität Ulm inne und leitet die seit 1998 bestehende Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm. Im Jahr 2004 gründete er das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) an der Universität Ulm. Spitzer hat neben seiner Forschungsliteratur zahlreiche Sachbücher veröffentlicht, darunter &#8222;Vorsicht Bildschirm! Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft&#8220; (2005), &#8222;Aufklärung 2.0 – Gehirnforschung als Selbsterkenntnis&#8220; (2009) und zuletzt &#8222;Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen&#8220; (Droemer Knaur, 2012).</p>
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		<title>Interview mit dem Tod  von Jürgen Domian</title>
		<link>https://literaturkurier.net/interview-mit-dem-tod-von-jrgen-domian/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2012 14:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Für den, der wirklich lebt, spielt Zeit keine Rolle Genau genommen hat das Buch &#8222;Interview mit dem Tod&#8220; von Jürgen Demian zwei Gesichter: Das eine ist ein sehr Tröstliches, weil der Tod Jürgen Domian alle Fragen beantwortet, die dieser an &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/interview-mit-dem-tod-von-jrgen-domian/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Für den, der wirklich lebt, spielt Zeit keine Rolle<br />
</strong></span></p>
<p><img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline;" src="http://multimedia.knv.de/cgi-bin/knvmmdb.dll?herkunft=knv&amp;MM_IDENTNR=999bk&amp;typ=cover&amp;id=31518626&amp;kennwort=HONURDEIMNFFLJ&amp;rang=01&amp;variante=zoom" alt="" align="left" border="0" /></p>
<p>Genau genommen hat das Buch &#8222;Interview mit dem Tod&#8220; von Jürgen Demian zwei Gesichter: Das eine ist ein sehr Tröstliches, weil der Tod Jürgen Domian alle Fragen beantwortet, die dieser an ihn richtet.</p>
<p>Das andere zeigt den Bericht eines, der sich von etwas befreit hat, was ihn von Kindheitstagen an bedrohlich begleitet hat: Das ungewisse Nachdenken über den Tod, den es offensichtlich gibt, der sich aber nicht (be)greifen lässt.</p>
<p>Niemand hätte von Jürgen Domian gedacht, dass ihn ausgerechnet das Nachdenken über den Tod seit Kindheitstagen belastete. Jürgen Domian ist Moderator der Telefon-Talkshow &#8222;Domian&#8220;. (Immer nachts um 1 Uhr auf WDR! Und jeder, den etwas bedrückt, kann dort einfach anrufen. Oft genug ist Jürgen Domian der Einzige, den man einfach anrufen kann. ) In seiner Sendung hat er mit rund zwanzigtausend Interviewpartnern gesprochen vom Mörder bis zum Lottomillionär, vom Show-Star bis zum Obdachlosen, vom Priester bis zum Satanisten.</p>
<p>Einer fehlt in der langen Reihe seiner Talk-Gäste, denn er ist scheu und meidet die Öffentlichkeit. Er zählt zu den Top-Prominenten dieser Welt, hat tausend Gesichter, aber nur eine Aufgabe. Er ist alt und doch für immer jung, er ist äußerst fleißig und schläft nie. Einige nennen ihn &#8222;Gevatter&#8220; oder &#8222;Schnitter&#8220;, für andere ist er schlicht: der Tod.<span id="more-6559"></span>Nun hat Jürgen Domian mit ihm gesprochen, in diesem Buch<br />
Ein Buch von großer Ernsthaftigkeit und Tiefe<br />
Eine Einladung, heiter und ernsthaft zu leben</p>
<p>Es erinnert auch etwas an ein Gespräch mit Gott.</p>
<p>Anmerkungen von Karin W., einer Leserin, 51 Jahre alt, die das Buch bei mir entdeckte und sofort lesen musste, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:</p>
<p>“Vielleicht ist sogar alles Leben ein Nachdenken über den Tod, denn viele Dinge tun wir, eben weil wir uns auf den Tod beziehen &#8211;  doch verdrängen wir das oder haben einfach keine Worte. Jürgen Domian gibt unserem Nachdenken Ausdruck. Für das Unaussprechliche findet er zutiefst menschliche Worte, mit deren Hilfe man besser mit dem eigenen Schicksal umgehen kann.</p>
<p>Auch mit dieser Empörung, die jeder in sich spürt, bei scheinbar ungerechten, ungerechtfertigten Todesfällen.</p>
<p>Ein unglaublich menschliches Buch!  Sowohl für denjenigen, der um einen geliebten Menschen trauert, als auch für den jungen Menschen, der nach Antworten sucht. Der Autor nimmt einem eine unbewusste Last von den Schultern, indem er ausspricht, was man selbst nicht zu denken wagte. Man geht danach erleichtert in das Leben.”</p>
<p>Tod, wo ist dein Stachel – Hölle, wo ist dein Sieg?  frage schon der Apostel Paulus im 1. Brief an die Korinther (15,55).</p>
<p>Aber dass auch die christliche Religion nicht die einzig wahre Antwort hinsichtlich des Todes parat hat, erfuhr auch Jürgen Domian auf seiner langen Reise zu ‘seiner’ Antwort. Das macht das Buch so lesenswert, weil es viele Wege zeigt, auf denen man Antworten auf seine Fragen finden kann – und zu innerem Frieden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>174 S. 20,5 cm 291g , in deutscher Sprache. �<br />
2012   Gütersloher Verlagshaus<br />
ISBN 3-579-06574-2<br />
ISBN 978-3-579-06574-8 |</p>
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		<title>Der König aller Krankheiten – KREBSEine Biographie von Siddharta Mukherjee</title>
		<link>https://literaturkurier.net/der-knig-aller-krankheiten-krebs-eine-biographie-von-siddharta-mukherjee/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 11:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[König aller Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin Krebs]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Es ist nicht übertrieben: Wahrhaft ein Jahrhundertbuch! Zudem ein Bericht voll großer Hoffnung! Noch als ich Kind war, spielte Krebs keine so große Rolle: Erfuhr man von jemand, er habe Krebs, wussten schon Kinder, dass da bald der Tod folgen &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/der-knig-aller-krankheiten-krebs-eine-biographie-von-siddharta-mukherjee/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small;"><strong>Es ist nicht übertrieben: Wahrhaft ein Jahrhundertbuch!<br />
Zudem ein Bericht voll großer Hoffnung!</strong></span></p>
<p><img title="Der König aller Krankheiten – KREBS Eine Biographie von Siddhartha Mukherjee" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/05/9644_Mukherjee_Krebs_Buehne_031.png" alt="Der König aller Krankheiten – KREBS Eine Biographie von Siddhartha Mukherjee" width="604" height="216" /></p>
<p>Noch als ich Kind war, spielte Krebs keine so große Rolle: Erfuhr man von jemand, er habe Krebs, wussten schon Kinder, dass da bald der Tod folgen werde. Und alle würden sagen: Dieser Tod war eine Erlösung. Natürlich erfuhr man auch niemals, ob der Patient an der Krankheit oder an der Behandlung gestorben war,.  Krebs war schlechthin  ein Wort wie Tod. Man konnte sich eigentlich nichts darunter vorstellen.</p>
<p>Mit diesem  Buch wird aus dem Pauschalbegriff ‘Krebs’ etwas ganz Anderes! Dem Autor, dem nicht nur profundes fachliches Wissen eigen ist, wurde auch noch die Gabe des großen Erzählers in die Wiege gelegt! Er gibt dem anonymen Begriff KREBS ein eigenes Gesicht.</p>
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<p>Mukherjee erzählt auch, warum er dieses Buch geschrieben hat: Immer wieder wurde er von Patienten gefragt, ob er nicht ein Buch nennen könne, womit sie sich selbst ein Bild über ihre Krankheit machen könnten: Wie und warum Krebs entsteht, welche Chancen haben Patienten?  Wonach wird wie geforscht?  Tatsächlich gab es das eben nicht.</p>
<p>Er beschreibt in diesem Buch nicht nur eindrucksvoll, sondern meisterhaft und unglaublich spannend: Seit über fünftausend Jahren lebt die Menschheit mit Krebs. Ebenso lange stirbt sie daran. Und doch gilt Krebs  als eine »moderne« Erkrankung, weil keine andere Krankheit unsere Zeit dermaßen prägt, oder, genauer gesagt: Weil wir inzwischen so viele andere, frühere verheerende Krankheiten besiegt haben: z.B. Kinderlähmung, Keuchhusten, TBC, Pocken.</p>
<p>Bezeichnend sind die Namen, die man dem Krebs gegeben hat: »König aller Krankheiten« oder »ein Monster, unersättlicher als die Guillotine«. Denn Krebs ist eine perfide Perfektion eigen, wegen seiner Anpassungsfähigkeit und seiner Widerstandskraft wird der Krebs zum Überlebenskünstler, dessen Taktik man nur anstaunen kann – wenn sie einen nicht das Fürchten lehrte: In seiner Art, wie ein hinterhältiger Widersacher zu agieren, nimmt der Krebs beinahe menschliche Züge an.</p>
<p>Seine Geschichte gleicht einer Biografie: Es ist die Geschichte von Leid, von Forscherdrang, Ideenreichtum und Beharrlichkeit – aber auch von Hochmut, Arroganz und unzähligen Fehleinschätzungen.  Vor allem die einzelnen Abschnitte der Krebsforschung schildert der Autor so, dass man das Geschehen wie einen Krimi verfolgt. Und es ist fast amüsant zu lesen, wie man die USA listenreich und zäh dazu brachte, dem Krebs – wie einem menschlichen Feind – den Kampf anzusagen. Es wurde Geld gebraucht, sehr viel Geld (und sehr wenig im Vergleich mit den Unsummen, die Kriege selbst versursachen; für eine Atombombe, für Giftgas und andere Kampfstoffe etc.).</p>
<p>Siddhartha Mukherjee widmet sich seinem Thema mit der Präzision eines Zellbiologen, mit der Kenntnis eines Historikers und mit der Passion eines Biografen. Fesselnd erzählt er von der persischen Königin Atossa, deren griechischer Sklave sie möglicherweise von ihrem Brustkrebs geheilt hat, von Erkrankten im 19. Jahrhundert (die man mehr oder weniger ausräumte oder anders verstümmelte), die erste Bestrahlungen und Chemotherapien über sich ergehen lassen mussten – und immer wieder von seinen eigenen Patienten.</p>
<p>Aber heute hat man den Krebs immerhin umzingelt; sozusagen im ‘Schwitzkasten’ – nein, deswegen gibt dieser Feind noch lange nicht auf! Aber man weiß immerhin, wie er funktioniert und dass er in tausenden von Gesichtern auftaucht, die im Prinzip alle gleich funktionieren, dennoch trotzdem ihre individuellen Merkmale haben. Das ist der Stand der modernen Forschung, die Mut macht. Weniger siegesgewiss stimmt aber derzeit, dass es ‘den’ Krebs eben so nicht gibt, und dass man für jede seiner Vermummungen eine eigene Behandlungsform ^(noch) herausfinden muss.</p>
<p>Darum würde ich nachdrücklich JEDEM, der irgendwie mit Krebs in Kontakt gekommen ist, dieses Buch dringend empfehlen: Es zeigt nämlich, dass man SELBST AKTIIV werden muss, und nicht aufgeben darf. Vielleicht gibt es gerade für die eigene Krebsform irgendwo eine Versuchsreihe, wohin man sich wenden könnte. Man darf sich niemals aufgeben und sich auch nicht blindlings auf das verlassen, was mit einem geschieht.</p>
<p>›Der König aller Krankheiten‹ wirft einen faszinierenden Blick in die Zukunft der Krebsbehandlung und liefert eine brillante neue Perspektive auf die Art, wie Ärzte, Wissenschaftler, Philosophen und Laien den kranken – und den gesunden – Körper während Jahrtausenden begriffen haben.</p>
<p>Und brillant geschrieben – es zieht einem geradezu magisch an, immer weiter und weiter darin zu lesen! Endlich einmal ein Beweis dafür, dass man komplizierte wissenschaftliche Themen so beschreiben kann, dass jeder sie versteht! Das wünschte man sich viel,  viel öfter!</p>
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<p><img style="margin: 0px 15px 0px 0px; display: inline;" src="http://www.dumont-buchverlag.de/media/5/thumbnails/MUKHERJEE_SIDDHARTHA_MARK_RGB.jpg.16605.jpg" alt="Bild von Siddhartha Mukherjee" width="182" height="240" align="left" />Siddhartha Mukherjee ist Krebsforscher und praktizierender Onkologe. Er ist Assistenzprofessor an der Columbia University und arbeitet am New York Presbyterian Hospital. Mukherjee studierte an der Stanford University, der University of Oxford, der Harvard Medical School und ist ein Rhodes Scholar. Regelmäßig veröffentlicht er Artikel in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften. Für ›Der König aller Krankheiten‹ erhielt er 2011 den Pulitzer-Preis. Mit seiner Frau und den gemeinsamen Töchtern lebt er in New York.</p>
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<h3>Siddhartha Mukherjee: “Der König aller Krankheiten” Die Geißel der Menschheit verstehen</h3>
<blockquote><p>Dumont Verlag ^                            670 Seiten, Hardcover, EUR 26,00</p></blockquote>
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