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	<title>Nazizeit &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>Als Hitler unser Nachbar war  &#8211;   Kindheitserinnerungen &#8211;  von Feuchtwanger, Edgar; Scali, Bertil;</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2014 14:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus: Ein (jüdisches) Kind vis-à-vis mit Adolf Hitler Links: Der Schnappschuss – wer würde in diesem die Straße überquerenden Mann oder Herrn jemanden vermuten, der bald die ganze Welt mit Feuer, waffenklirrendem Elend überziehen würde,  &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/als-hitler-unser-nachbar-war-kindheitserinnerungen-von-feuchtwanger-edgar-scali-bertil/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus: Ein (jüdisches) Kind vis-à-vis mit Adolf Hitler</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/afukoenr.jpg"><img style="margin: 0px 25px 22px 0px; display: inline; border: 0px;" title="afukoenr" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/afukoenr_thumb.jpg" alt="afukoenr" width="301" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Links: Der Schnappschuss – wer würde in diesem die Straße überquerenden Mann oder Herrn jemanden vermuten, der bald die ganze Welt mit Feuer, waffenklirrendem Elend überziehen würde,  mit nur mit Baggern zusammenzuschaufelnden Bergen von jämmerlich abgemagerten Leichen,   überzogen vom Rauch unzähliger Krematorien? </span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Wer überhaupt wäre in der Lage gewesen vorauszuahnen, was alles im Hirn oder sonstwo in dieser die Straße überquerenden Gestalt alles glomm oder loderte – zunächst nichts als ein Gedemütigter oder zutiefst Beleidigter – der seinen daraus entstandenen Größenwahn zunächst den anderen Erniedrigten und Beleidigten und dann das Unfassbare: auch  auf das Volk der Dichter und Denker übertragen sollte. Nie wird man in allen Einzelheiten zu begreifen lernen, aus welchen Wurzeln dieser Baum des Todes letztlich gespeist wurde. </span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Edgar Feuchtwanger, der Neffe Lion Feuchtwangers, ist 1929 fünf, als seine Familie<span id="more-7744"></span> und er am Münchner Prinzregentenplatz einen neuen Nachbarn bekommen: Adolf Hitler, damals vierzig Jahre alt. also vier Jahre jünger als der Vater des Jungen. Vier Jahre später wurde dieser Mann oder Herr Reichskanzler &#8211; aber bereits, als er in das Haus gegenüber den Feuchtwangers zog, gehörte er zu den  Hauptgesprächsthemen, und das ganze Viertel war darüber im Bilde, dass er am Prinzregentenplatz eine Wohnung beziehen würde. </span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Als ahnungsloser Augenzeuge erlebt Edgar von da an den Aufstieg Hitlers mit und beobachtet, zunächst kindlich-naiv, dann mit zunehmender Klarheit, wie die Nationalsozialisten Deutschland in eine brutale Diktatur verwandeln.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Edgar Feuchtwanger wächst in behüteten, bildungsbürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater ist Verleger des angesehenen Verlages Duncker &amp; Humblot, seine Mutter Pianistin. Sein Onkel, Lion Feuchtwanger, damals fünfundvierzig Jahre alt, hatte 1925 sein Buch <em>Jud Süß</em> veröffentlicht,  in dem er vom Leben der Juden in Deutschland des 18. Jahrhunderts erzählte. Mit diesem Werk wurde er im Ausland zum meistgekauften deutschen Autor; allerdings entzogen ihm deswegen die Nationalsozialisten nach deren Machtübernahme die Staatsangehörigkeit.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">In Edgar Feuchtwangers jüdischem Elternhaus geben sich die Intellektuellen der Weimarer Republik die Klinke in die Hand: Schriftsteller, Maler, Musiker. Sein Onkel Lion, der berühmte Autor, geht ebenso ein und aus wie Carl Schmitt und Thomas Mann.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Doch mit dem Aufstieg Adolf Hitlers, dem Nachbarn der Feuchtwangers, legt sich ein Schatten über Edgars Kindheit, der zunehmend düsterer wird. Mit immer neuen Schikanen werden die deutschen Juden gedemütigt und ausgegrenzt, der Vater verliert seine Stelle und wird verhaftet, als im November 1938 in ganz Deutschland die Synagogen brennen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Anrührend, eindrucksvoll, oft komisch und bedrückend zugleich berichtet der renommierte Historiker Edgar Feuchtwanger, 2012, nun neunundachtzig Jahre alt, in seinen Erinnerungen – zehn Jahre lang wohnte der vis-à-vis mit Hitler &#8211;  vom Untergang der Weimarer Republik, vom Verlust der Kindheit und von einer großbürgerlich-jüdischen Welt, die es in Deutschland heute so nicht mehr gibt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Nicht zuletzt noch dies: Das Buch gehört in jede Jugendbuchabteilung &#8211; auch in den Büchereien &#8211; es erinnert in vielem dem so berühmten wie ergreifenden  Kinderbuch: <em>Als Hitler das rosa Kaninchen stahl</em> von Judith Kerr.  </span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Die Zeitzeugen starben aus!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Hitler unser Nachbar war<br />
von Feuchtwanger, Edgar; Scali, Bertil;<br />
Gebunden<br />
Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus. Mit Scali, Bertil .   Übersetzung: Peter, Antje .   Originaltitel: Hitler mon voisin 224 S. m. Abb. 215 mm 425g , in deutscher Sprache.<br />
2014   Siedler<br />
ISBN 3-8275-0038-9<br />
ISBN 978-3-8275-0038-0  19.99 EUR</p>
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		<title>Buch des Monats Juni 2013:: Sergej Lebedew &#8250;Der Himmel auf ihren Schultern</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jun 2013 13:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Reise in den russischen Norden]]></category>
		<category><![CDATA[Sergej Lebedew]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachlich ergreifendes Kunstwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheitsbewältigung eine Unbeteiligten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Für den “Enkel” war er eine Lichtgestalt – wie lebt man mit einer grausamen Entdeckung?  „Zweiter Großvater – nur so kann ich ihn nennen, ein blinder, alter Gärtner“. Was dieser früher gemacht hatte, das wusste niemand im Dorf, der „zweite &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/buch-des-monats-juni-2013-buch-des-monats-juni-2013-sergej-lebedew-der-himmel-auf-ihren-schultern/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h3>Für den “Enkel” war er eine Lichtgestalt – wie lebt man mit einer grausamen Entdeckung?</h3>
<h3> „Zweiter Großvater – nur so kann ich ihn nennen, ein blinder, alter Gärtner“. Was dieser früher gemacht hatte, das wusste niemand im Dorf, der „zweite Großvater existierte stets außerhalb der Nachforschungen“.</h3>
<blockquote><p><span style="color: #ff0000; font-size: large;">Die Begründung der Jury zur Wahl:<br />
</span></p></blockquote>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/Serge.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border: 0px;" title="Serge" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/Serge_thumb.jpg" alt="Serge" width="313" height="480" align="left" border="0" /></a> .<span style="font-size: medium;"><strong>Ein junger Mann macht sich auf und sucht nach der Vergangenheit des Mannes, der sein „zweiter Großvater“, sein Nenn- und Zieh-Opa, war. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Und da das Ganze um 1990 in der gerade untergehenden Sowjetunion spielt, bewegt sich der junge Mann, den Sergej Lebedew in seinem furiosen Roman „Der Himmel auf ihren Schultern“ auf die Reise in den russischen Norden (und an die Ränder des westlichen Europa) schickt, im Niemandsland: des Schreckens. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Denn der „zweite Großvater“ war Kommandant eines Straf- und Arbeitslagers im Ural. Der junge Mann von heute (Lebedew ist Jahrgang 1980) gräbt das  Leben eines Vergangenen, Toten aus, dessen Taten nachwirken. In Gewalt und Terror und Lüge, die im Alltag aufgehoben, aber nicht verschwunden sind. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Ein Enthüllungs- und Entdeckungsreisebericht. Ein Blick in die russische Lagerwelt: geworfen nicht mit den Leidensaugen der Opfer, sondern mit den Eisesaugen der Täter. Mit sprachlicher Virtuosität und einer Wort-Musikalität ohnegleichen protokolliert.</strong></span> (Gerhard Stadelmaier)</p>
<p><span id="more-7295"></span></p>
<p><strong><span style="font-size: 20px;">Worum geht es?</span></strong></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Ein dunkles Geheimnis schweißt sie zusammen &#8211; Enkel und Großvater sind unzertrennlich. Doch dann stirbt der Großvater. Der Enkel reist in dessen Vergangenheit und findet nördlich des Polarkreises eine grausame Wahrheit. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Im stalinistischen Russland war der Großvater Kommandant eines Gefangenenlagers. Wie k</strong></span><span style="font-size: medium;"><strong>onnte er all die Jahre mit dieser Last auf seinen Schultern leben? Rettete ihn seine tiefe Liebe zum Enkel? </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>In einer kraftvoll poetischen Sprache erzählt Lededew von Russlands Hölle, einem Ort, an dem das Leben endet und das Sterben ewig weitergeht.<br />
Die neue Stimme aus Russland &#8211; dieser packende Roman brennt sich tief in die Seele ein</strong></span></p>
<blockquote><p>&#8222;Seine Unscheinbarkeit war anziehend: Neben ihm wirkte jeder ein wenig bedeutungsvoller, als er in Wirklichkeit war. Der zweite Großvater war wie eine Kulisse, die Apotheose der Unscheinbarkeit [&#8230;] . Er lebte, als wolle er der Aufmerksamkeit des Lebens entgehen, und darin erreichte er eine fast mönchsgleiche Perfektion.&#8220;</p></blockquote>
<blockquote><p>Sergej Lebedew in: Der Himmel auf ihren Schultern</p></blockquote>
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<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/image.png"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border: 0px;" title="image" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/image_thumb.png" alt="image" width="602" height="290" align="left" border="0" /></a></p>
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<p>Der Himmel auf ihren Schulternrn<br />
von Lebedew, Sergej;Gebunden<br />
Roman. Aus d. Russ. v. Zwerg, Franziska .   Originaltitel: Predel zabvenija 336 S. 215 mm 510g , in deutscher Sprache.<br />
2013   <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D25062013%2D142124690%2D005792&amp;intid=CPC2ZC0&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=S%2E%20FISCHER&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">S. FISCHER</a> ISBN 3-10-042510-3 SBN 978-3-10-042510-2 | KNV-Titelnr.: 35188942<br />
19.99 EUR &#8211; 28.90 sFr inkl. gesetzl. MwSt.</p>
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		<title>Kronhardt &#8211; Roman von Ralph Dohrmann</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 14:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>&#8222;&#8218;Kronhardt&#8216; gehört zu den außergewöhnlichsten und aufregendsten Veröffentlichungen des Jahres.&#8220;, Die Rheinpfalz, Frank Pommer. Obwohl ich  – wie nahezu alle seiner Leser – nichts von diesem Autor wusste, mir diesen Autor aber jetzt merken werde,  dessen Kurzbiographie so aussieht: Ralph &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/kronhardt-roman-von-ralph-dohrmann/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/kronhardt-roman-von-ralph-dohrmann/">Kronhardt &ndash; Roman von Ralph Dohrmann</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>&#8222;&#8218;Kronhardt&#8216; gehört zu den außergewöhnlichsten und aufregendsten Veröffentlichungen des Jahres.&#8220;, Die Rheinpfalz, Frank Pommer.</strong></span><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/05/omzwkd32.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="omzwkd32" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/05/omzwkd32_thumb.jpg" alt="omzwkd32" width="305" height="484" align="left" border="0" /></a></p>
<p><strong>Obwohl ich  – wie nahezu alle seiner Leser – nichts von diesem Autor wusste, mir diesen Autor aber jetzt merken werde,</strong>  dessen Kurzbiographie so aussieht:</p>
<p><strong>Ralph Dohrmann, 1963 in Bederkesa geboren, wuchs in Bremen auf.</strong> 1998 veröffentlichte er unter dem Titel <em>Perros/Hunde. Erzählungen aus Mexiko und einer unglaublichen Wirklichkeit</em> seinen ersten Band mit Erzählungen. Für das vorliegende Romanprojekt erhielt er ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds e.V.wuchs in Bremen auf. Er arbeitete u.a. als Reiseführer in Mexiko und Guatemala. Er lebt in der Nähe von Bremen.</p>
<p><strong>Obwohl ich, wenn es ich um einen ‘Roman’ handelt, immer ein bisschen zurückhaltend bin, ob es sich lohnt, ihn zu lesen …  bin ich diesmal das Risiko eingegangen, und als das Buch Ostersamstag ankam, auch sofort mal kurz auf Seite Eins  hineingeschaut – und vor der letzten Seite nicht mehr mit Lesen aufgehört … – <span style="text-decoration: underline;">da war Ostern vorüber</span>.</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Denn das Lesen hat sich gelohnt!</span></strong> <strong>Auf fast magische Weise hält er uns fest, dieser bis dato unbekannte Autor. Mehr als zehn Jahre hat er an diesem Buch gearbeitet</strong>, und obwohl es eine erfundene Geschichte ist, werden einem die Personen bald wie Nachbarskinder ungemein vertraut werden  <strong><span style="text-decoration: underline;">schade, dass auf Seite 920 Schluss ist.</span></strong></p>
<p><strong>Die Hauptperson ist Willem Kronhardt,  er ist vaterloser, eher verträumter  Erbe einer Bremer Stickerei-Manufaktur, dessen Kindheit und Jugend in die Zeit zwischen Trümmern und Wirtschaftwunder fällt, die dann sozusagen unterschwellig auch eines der Themen dieses Buches ist.</strong> Willem lebt bei seiner sehr dominierenden Mutter – sehr gut geschilderte harte Nachkriegs-Unternehmerfrau – und seinem Stiefvater, dem Bruder seines früh verstorbenen Vaters. Dessen Tod scheint zwar irgendwie dubios zu sein, aber er passiert beim letzten gemeinsamen Ausflug, einer Hafenrundfahrt von Vater und Sohn – zwischen denen wegen ihres so ähnlichen Charakters &#8211; eine tiefe Zuneigung und Verbundenheit besteht.<span id="more-7274"></span></p>
<p><strong>Willem und seine Mutter bleiben sich eher fremd</strong>, wenn Willem wohl auch eine gewisse, zielgerichtete, zähe Durchsetzungsgabe von ihr geerbt hat – dank derer er ihr ausweichen und entweichen kann, um sich in seine Gedankenwelt zurückzuziehen, die der ihren absolut unverständlich bleiben wird, denn ihre Gegenwart ist das amerikafreundliche Wirtschaftwunder, und der tiefsitzende Anti-Kommunismus.</p>
<p><strong>Während In der Maschinenstickerei Kronhardt &amp; Sohn die Maschinen  nach dem Krieg rattern, als wäre nichts gewesen, ziehen mehr als sechzig Jahre Bremer Geschichte, Deutscher Bundesrepublik an uns vorbei,</strong> aber dieser rasante Strom scheint aufgehalten und jenseits von Grenzen, wenn Willem und sein Freund Schlosser ihre ureigene Welt vor den Toren Bremens durchstreifen.</p>
<p>Einmal gilt es – natürlich durchziehen sie verbotenes Gelände – den Wächtern von Deutschmeisters Wächtern zu entgehen: Diesen Kerlen, die meist zu vorausberechenbaren Zeiten auftauchten, mit Hunden bewaffnet und das Emblem MSD auf den Uniformen.</p>
<p><span style="font-size: large;"><em>“Willem hatte natürlich längst erkannt, dass diese Dinger bei Kronhardt &amp; Sohn gefertigt wurden und er, der Sohn, wusste auch, in welcher Lade die Lochbandrolle für den Sicherheitsdienst lagerte. Er wusste, dass sich auf so einer Rolle gut fünfzehn Minuten Information befanden, die von einem Ende der Maschine zum anderen gesaugt wurden; achttausend Mal das Auf und Ab der Nadeln, achttausend Mal Vierkopf oder Achtkopf synchron geschaltet…. . </em></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><em>So zottelten die Jungs [Willem und sein Freund Schlosser] den Grubenrand hoch, die hellgebänderten Sedimente der Jahrtausende, vorbei an an Disteln und Ginster – “Dalli und faule Bande!” riefen die Männer. Über ihnen lachten die Dohlen, voran blitzte ein Eidechse … So ging es gegen den dünenhaften Rand, die nackten Füße im weißen Sand, im Treibgut der Eiszeit, und manchmal brachen Placken aus und rutschten abwärts. Der Wind langte in die Kolonien von Strandhafer, die Rispen zerstreuten das Licht; eine Lerche flog empor und ließ sich singend wieder fallen, und gegen die Wölkchen zogen Libellen ihre Linien. Es waren seltsame Bilder, und die Jungs stiegen voran wie Gefangene. … So stiegen sie den Grubenrand hoch, und hinter ihnen das Gebell wurde leiser. Bald sahen die Jungs eine Libelle; die mathematische Anmut ihrer Geraden, und sie spürten diesen Augenblick in sich, diesen Blick, wenn man frei ist.&#8220;</em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Dohrmann erzählt mehr als ein halbes Jahrhundert deutscher Geschichte. Und Geschichten von Menschen auf der Suche nach sich selbst. Aber jetzt  musste Willem lernen, diese Uniformen, die sein Emblem trugen, berechenbar zu machen. Diese faulen Säcke, die am Ende selber [wie ihre Hunde] schnappend und kurzgehalten an der Deutschmeister-Leine hingen.</span></p>
<p>Deutschmeister also. Ein solider Kunde, der solide Arbeit schätzte und offen war für gegenseitige Gefälligkeiten.   Wer hier auf Distanz gehen will, muss sich was einfallen lassen. Die innere Rebellion des Antihelden findet auf kleinstem Raum statt. Freiheit sucht er in Freundschaften und auf seinen Ausflügen in die Natur. Das Fernglas &#8211; immer dabei &#8211; wird zum Symbol. Die Blase, in der Wilhelm gefangen bleibt, kann es nicht wirklich durchdringen. Viele unerforschte Möglichkeiten des Lebens und der Natur blitzen in der Ferne auf, bleiben aber unerreichbar.</p>
<p><strong>Aber nichts gerät weinerlich, Dohrmann holt noch viele andere Personen in dies Boot, andere Lebensumstände, Schicksale, Persönlichkeiten und sie geraten ihm auf geradezu perfekte Weise – was man doch alles mit diesen paar Buchstaben herbeizaubern kann! – <em>wenn</em> man es kann. Und das kann er – malen mit Worten, alles steigt um einen auf, Szene um Szene, Jahr um Jahr.</strong> Auch wenn es nicht immer gefällige Schilderungen sind – Wahrheit ist oft hart – bleibt man beim Lesen beglückt und zufrieden, denn so große Genauigkeit und diese perfekte Sprache findet man selten.</p>
<p><strong>Willem rettet seinen inneren Kern vor den Zumutungen der ihn umgebenden Welt.</strong> Er nimmt sich Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Für Literatur, Kunst und Wissenschaft. Für das, was Romantiker Herzensbildung nennen. All das gelingt ihm nur mit Mühe, letztlich aber vor allem mithilfe einer ebenso geschäftstüchtigen wie verständnisvollen Frau an seiner Seite, die ihm mit viel Empathie diese Freiräume lässt.</p>
<p><strong>Es ergibt sich eine Ehe, in der jeder gerade von den Schwächen des anderen lebt – und Willem erinnert uns ein bissel  an den Taugenichts – was man nur zu gern liest. Wenn Willem zum Müßiggang tendiert – so zumindest empfindet die Umwelt einen, der sich hinter Büchern verschanzt oder bloß daliegt, um nachzudenken – kann seine Frau sich bei Kronhardt &amp; Sohn selbst verwirklichen</strong>.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><em>“Vor allem der Kopf!” hatte der Doktor gerufen. “Da  entsteht, was später als Welt erscheint, da keimt etwas, da wachsen im Grunde phantastische Möglichkeiten. Und doch verfestigen sich die jungen Köpfe ganz nach dem Muster der alten, erstarren innerlich und werden selber alt, sobald sie die nächste Generation auf die Welt werfen. Und dann geht das ganze Gezeter wieder von vorne los.”</em></strong></span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;">Und hier ist in einem Kopf ein Stück wirkliche Literatur entstanden, ein Buch, das die Bestseller-Wellen überragt und überdauern wird. Freuen Sie sich darauf, es selbst zu lesen!</span></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kronhardt<br />
von Dohrmann, Ralph;<br />
Gebunden<br />
Roman. 2. Aufl. 920 S. 22 cm 946g Mit Lesebändchen , in deutscher Sprache.<br />
2012   Ullstein HC ISBN 3-550-08878-7  ISBN 978-3-550-08878-0  24.99 EUR</p>
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		<title>KrimiZeit: Die zehn besten Krimis im Februar 2013 &#8211; Leselust und Spannung! Das Beste vom Besten!</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Feb 2013 09:53:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Jeden ersten Donnerstag im Monat geben Literaturkritiker und Krimispezialisten die Krimis bekannt, die ihnen am besten gefallen haben.Die KrimiZeit-Bestenliste entsteht in Kooperation von DIE ZEIT und NordwestRadio. Hier die Bücher einfach anklicken: 1(8) Reginald Hill: Rache verjährt nicht A. d. &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/krimizeit-die-zehn-besten-krimis-im-februar-2013-leselust-und-spannung-das-beste-vom-besten/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: x-large;"><strong>Jeden ersten Donnerstag im Monat geben Literaturkritiker und Krimispezialisten die Krimis bekannt, die ihnen am besten gefallen haben</strong></span>.Die KrimiZeit-Bestenliste entsteht in Kooperation von DIE ZEIT und <a href="http://www.radiobremen.de/nordwestradio/serien/krimizeit/bestenliste100.html">NordwestRadio</a>.</h3>
<p><strong>Hier die Bücher einfach anklicken: </strong></p>
<p><span id="more-7162"></span></p>
<p><strong>1</strong><strong>(8) Reginald Hill: Rache verjährt nicht</strong><br />
A. d. Engl. von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann;Suhrkamp, 686 S., 19,95 €<br />
London/Cumbria. Kinderschänder oder Hedgefondsmanager – welche Anklage wiegt schwerer? Wolf Hadda, nach Fluchtversuch zum Monster verkrüppelt, geht für beides in den Knast. Nach sechs Jahren wieder frei, sinnt er auf Rache. Posthumes Wunderwerk englischer Erzählkunst. Hill ist 2012 verstorben.</p>
<p><strong>2</strong><strong>(1) Friedrich Ani: Süden und das heimliche Leben</strong><br />
Knaur, 206 S., 8,99 €<br />
München. Nachdem der Kellnerin Ilka Senner angeboten wurde, die Kneipe zu übernehmen, in der sie jahrelang gearbeitet hatte, verschwindet sie fast spurlos. Tabor Süden soll sie wiederfinden. Schon bald stöbert er in ungelebten Leben, unterschwelliger Gewalt, Irrsinn. Ani in großer Form.</p>
<p><strong>3</strong><strong>(2) Mike Nicol: Killer Country</strong><br />
Aus dem Englischen von Mechthild Barth, btb, 512 S., 14,99 €<br />
Kapstadt. Band 2 der »Rache-Trilogie«. Mace und Pylon, ehemals Waffenhändler des ANC, jetzt Nobel-Security, wollen in Frieden ihr Erspartes investieren. Doch Ex-Politiker Ocho und Anwältin February spielen nicht ehrlich. An dickes Geld kommt man nur durch Mord. 20 Jahre Demokratie haben daran nichts geändert.</p>
<p><strong>4</strong><strong>(7) Åsa Larsson: Denn die Gier wird euch verderben</strong><br />
Aus dem Schwedischen von Gabriele Haefs, C. Bertelsmann, 384 S., 19,99 €<br />
Kiruna. Frans Usitaalos Hand wird im Magen eines Bären gefunden, seine Tochter ist mit zig Messerstichen ermordet worden, und sein Enkel wird beinahe erstickt. Rebecka Martinsson und Anna-Maria Mella ermitteln Familien- und Regionalgeschichte: Die Minenstadt Kiruna als Moloch, der Geld spuckt, wenn man ihm Kinder opfert.</p>
<p><strong>Nick Stone: Todesritual</strong><br />
Aus dem Englischen von Heike Steffen, Goldmann, 574 S., 9,99 €<br />
Miami/Kuba 2008. Ex-Cop, Ex-Knasti und Privatdetektiv Max Mingus wird von einer US-Heimatschutz-Beamtin gezwungen, eine vorgebliche Mörderin und schwarze Bürgerrechtlerin aus Castros Schutzbereich in die USA zu entführen. Stones cool-dämonisches drittes Buch über Mythen, Kulte und Gewalt der Karibik.</p>
<p><strong>6</strong><strong>(6) Roger Smith: Stiller Tod</strong><br />
A. d. Engl. von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann Tropen, 382 S., 19,95 €<br />
Kapstadt. Am Reichen-Strand ertrinkt Sunny, dieweil Vater Exley kifft, Mutter Exley vögelt und Wachmann Vernon glotzt. Roger Smith packt wieder den Hammer aus. In den Cape Flats regieren Armut, Gewalt und Kindesmissbrauch. Die Weißen kommen davon. Und Vernon verliert sein Spiel.</p>
<p><strong>7</strong><strong>(4) Merle Kröger: Grenzfall</strong><br />
Argument/Ariadne, 352 S., 11,00 €<br />
Mecklenburg-Vorpommern/Rumänien, 1992–2012. Wie Wildschweine erschossen beim Grenzwechsel: Marius und Nicu. Die Jäger freigesprochen. Marius’ Tochter Adriana kehrt zurück, um sie zu stellen. Kluge Kriminalerzählung zum Dokumentarfilm <em>Revision.</em> Empathisch scharfer Blick auf europäische Angstzustände.</p>
<p><strong>8</strong><strong>(-) Håkan Nesser: Am Abend des Mordes</strong><br />
Aus dem Schwedischen von Paul Berf, btb, 480 S., 19,99 €<br />
Kymlinge. Gunnar Barbarottis Frau ist gestorben. Der trauernde Inspektor arbeitet sich ins Leben zurück. Er untersucht, ob Ellen, die vor Jahren ihren ersten Mann erschlug und zerstückelte, auch den zweiten beseitigt hat. Im letzten Barbarotti-Roman geht es um das weite Feld zwischen Tod und Leben, um Gott und ums Bessermachen.</p>
<p><strong>9</strong><strong>(-) Rick de Marinis: Götterdämmerung in El Paso</strong><br />
A. d. Engl. von Ango Laina und Angelika Müller, Pulpmaster, 318 S., 13,80 €<br />
El Paso. Der 150-Kilo-Dichter und Wagner-Fan Luther Penrose will seine Muse Carla wiederhaben. Die gütige Freiheitskämpferin ist leider Nazizahnarzt Selbiades’ Reinigungstruppen in die Quere gekommen. Detektiv J. P. Morgan wühlt im Grenzland-Schlamassel. Leicht, grotesk, Wagner-Parodie in <em>desert noir.</em></p>
<p><strong>10</strong><strong>(-) Nicci French: Eisiger Dienstag</strong><br />
Aus dem Englischen von Birgit Moosmüller, C. Bertelsmann, 528 S., 14,90 €<br />
London. Psychotherapeutin Frieda Klein jagt mit seelsorgerisch- detektivischem Übereifer winzigsten Vermutungen hinterher und entdeckt echte Beweise. Der Mann, der, halb verwest und doch umsorgt, ihre Suchlust weckt, war von Friedas Art: einfühlsamer Zuhörer und Ziel von Mordgelüsten. Frieda Klein ist klasse.</p>
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		<title>Krimis vor historischer Kulisse &#8211; Aktuell Januar 2013 &#8211; Hervorragende Lesetipps!</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 10:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Krimis]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Volker Kutscher. Mechthild Borrmann]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Krimis und Thriller erzählen vom Verbrechen, von Tätern, Opfern und Aufklärern – und sie erzeugen im besten Fall Suspense, die die Spannung bis zuletzt steigert. Sie sind aber zugleich in zeitgenössische oder his­torische Begebenheiten eingebettet. Dabei scheint es derzeit ein &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/krimis-vor-historischer-kulisse-aktuell-januar-2013-hervorragende-lesetipps/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Krimis und Thriller erzählen vom Verbrechen, von Tätern, Opfern und Aufklärern – und sie erzeugen im besten Fall Suspense, die die Spannung bis zuletzt steigert. <strong><span style="text-decoration: underline;">Sie sind aber zugleich in zeitgenössische oder his­torische Begebenheiten eingebettet.</span></strong> Dabei scheint es derzeit ein aus­geprägtes Interesse an der Epoche <strong><span style="text-decoration: underline;">vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zur jüngsten Zeitgeschichte zu geben.</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Und hier die Bücher</span></strong></p>
<p><span id="more-7144"></span></p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Akte%20Vaterland.tif_thumbnail.jpg.860305.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Akte%20Vaterland.tif_thumbnail.jpg.860300.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Volker Kutscher lässt den Kommissar Gereon Rath in dem Roman &#8222;Die Akte Vaterland&#8220; seinen vierten Fall im Berlin der ausgehenden Weimarer Republik lösen (KiWi, 576 S., 19,99 Euro). Rath ist einerseits einem Serienkiller auf der Spur, andererseits macht er sich an die Aufklärung eines Mordes, der im berüchtigten Vergnügungstempel &#8222;Haus Vaterland&#8220; geschehen ist. Irgendwie scheinen beide Fälle zusammenzugehören, doch die Zeitumstände erschweren Raths Ermittlungen: Der &#8222;Preußenschlag&#8220; vom 20. Juli 1932 – der Tag, an dem Kanzler Papen und Präsident Hindenburg die Reichswehr gegen die junge Demokratie antreten ließen – hält das Geschehen in Bann. Wie stets kann man sich auch in diesem Krimi auf Kutschers Geschichtswissen verlassen. Der Mord und seine Aufklärung sind der fliegende Teppich für eine äußerst gelungene Zeitreise.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/der_geiger_kriminalroman_thumbnail.jpg.860498.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/der_geiger_kriminalroman_thumbnail.jpg.860493.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Im Mai 1948 wird der russische Violin-Virtuose Ilja Grenko von der Geheimpolizei verschleppt – und kehrt nicht wieder zurück. Mit ihm verschwindet auch seine Stradivari, seit vier Generationen im Familienbesitz. 60 Jahre später wird Iljas Enkel Sascha Zeuge, wie seine Schwester auf offener Straße erschossen wird. Seine Spurensuche führt ihn zurück ins Russland des Jahres 1948. Spannend und mit großer Kenntnis der russischen Gefangenenlager hat Mechthild Borrmann ihren Roman &#8222;Der Geiger&#8220; (Droemer, 297 S., 19,99 Euro) verfasst.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Gesetz-der-Gier.tif_thumbnail.jpg.860517.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Gesetz-der-Gier.tif_thumbnail.jpg.860512.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Die Globalisierung fordert ihre Opfer, das weiß man. Aber was geschieht, wenn Modelabels ihre Jeansproduktion nach Istanbul verlagern, die Jeans mit Sand bestrahlen, um den modischen &#8222;Used&#8220;-Look zu erhalten, und die Arbeiter daraufhin an Staublunge zugrunde gehen? Zunächst nichts, so lange alle den Mund halten. Wer das Schweigen bricht, wird selbst zum Opfer. Wolfgang Kaes hat mit &#8222;Das Gesetz der Gier&#8220; (C. Bertelsmann, 192 S., 19,99 Euro) einen Globalisierungsthriller der feinen und gut recherchierten Art verfasst. Seine Kommissarin Antonia Dix, Globalisierungsgegner und ehrliche Geschäftsleute sagen international agierenden Modekonzernen den Kampf an.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/fb20e1c6-1d32-4174-b445-d14446114ca8_thumbnail.jpg.860538.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/fb20e1c6-1d32-4174-b445-d14446114ca8_thumbnail.jpg.860533.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Um rücksichtslose Ausbeutung von Menschen und Rohstoffen geht es in Patrick Woodheads Politthriller &#8222;Der Weg ins Dunkel&#8220; (Rowohlt, 415 S., 9,99 Euro): Auf der Suche nach einem verschollenen Freund, der zuletzt als Arzt im Kongo gearbeitet hatte, stößt Luca auf Arbeitslager, in denen Menschen wie Sklaven gehalten werden und ein Metall abbauen, das China für ein neues Mobilfunksystem benötigt. Wer hier zu viel nachforscht, ist seines Lebens nicht sicher.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Die%20rote%20Agenda.tif_thumbnail.jpg.860556.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Die%20rote%20Agenda.tif_thumbnail.jpg.860551.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Im Sizilien von heute spielt Liaty Pisanis Krimi &#8222;Die rote Agenda&#8220; (Diogenes. 416 S., 16,90 Euro). Ein alter Professor ist im Besitz einer Agenda, die viele ehrenwerte Männer mit der Mafia in Verbindung bringt. Der Professor bangt um sein Leben, doch Gott sei Dank gibt es smarte und eiskalte Agenten, die ihn beschützen und weder den Tod noch die Mafia fürchten. Das ergibt eine gekonnte Mischung aus James-Bond-Fieber und Spaghetti-Flair, geschrieben für Männer, die sich – zumindest in der literarischen Fiktion – zu Smarterem und Höherem berufen fühlen.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/1675b7bd-da48-47e2-bede-c8155eb88871_thumbnail.jpg.860577.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/1675b7bd-da48-47e2-bede-c8155eb88871_thumbnail.jpg.860572.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Von Agenten, die sich auch nach dem Zweiten Weltkrieg im Kampf um eine physikalische &#8222;Weltformel&#8220; befinden, handelt Max Bronskis Thriller &#8222;Der Tod bin ich&#8220; (Kunstmann, 398 S., 16,95 Euro). Das idyllische bayerische Land wird durch einen Mord erschüttert. Aber wer war der alte Richard Eulmann, der zurückgezogen lebte, wirklich? Max Bronski, der sich selbst mit theoretischer Physik beschäftigt, gelingt es in seinem Roman, Zeitgeschichte, Erkenntnisse der modernen Physik und Thriller-Spannung zusammenzuführen. Ja, man hat beim Lesen das Gefühl, als wären Geheimdienst und Kernphysik verwandte Branchen. Zumindest was die Geheimhaltung angeht.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/chiffren_im_schnee_thumbnail.jpg.860596.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/chiffren_im_schnee_thumbnail.jpg.860591.jpg" alt="" /></a></p>
<p><strong>Weitere Neuerscheinungen</strong></p>
<p>Katharina Berlinger: Chiffren im Schnee. Emons, 304 S., 10,90 Euro.<br />
Schauplatz dieses Krimidebüts ist ein Grand Hotel in den Schweizer Alpen zur Zeit der Belle Epoque. Während die Gäste ihrem High-Society-Leben frönen, agieren hinter der Kulisse Agenten – Morde geschehen. Ein passendes Szenario für einen spannenden Historien-Thriller.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Ko%26%23776%3Bnig-von-Rom_thumbnail.jpg.860612.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Ko%26%23776%3Bnig-von-Rom_thumbnail.jpg.860607.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Giancarlo De Cataldo: Der König von Rom. Folio, März, 180 S., 19,90 Euro.<br />
Giancarlo De Cataldo, Richter in Rom, schildert den Aufstieg des Chefs der berüchtigten Magliana-Bande. Basierend auf Prozessakten wird die römische Camorra von den 1970er Jahren an atmosphärisch dicht beschrieben.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/a47e5199-aeca-485d-96f0-d14e519137a7_thumbnail.jpg.860648.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/a47e5199-aeca-485d-96f0-d14e519137a7_thumbnail.jpg.860643.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Leif Davidsen: Die Wahrheit stirbt zuletzt. dtv, 526 S., 9,95 Euro.<br />
Der dänische Großindustrielle Magnus Meyer hält am Abend seines 80. Geburtstags Rückschau: Es geht um das Jahr 1937, den spanischen Bürgerkrieg, seinen verlorenen Bruder, um die große Liebe und zwei Kisten voll Gold. Geschickt verknüpft Leif Davidson Geschichte, Liebe, Schicksal mit Krimi-Elementen.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/unter_truemmern_thumbnail.jpg.860670.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/unter_truemmern_thumbnail.jpg.860665.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Jürgen Heimbach: Unter Trümmern. Pendragon, 528 S., 13,95 Euro.<br />
Mainz 1946: Paul Koch kehrt nach Deutschland zurück. Unbelastet wird er wieder Kriminalkommissar, wittert aber hinter jedem Deutschen einen Nazi. In diesem Klima des Misstrauens muss er einen Mord klären. Jürgen Heimbach verbindet gekonnt Zeitgeschichte mit Krimi-Elementen.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/grenzfall_thumbnail.jpg.860692.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/grenzfall_thumbnail.jpg.860687.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Merle Kröger: Grenzfall. Argument / Ariadne Kriminalroman, 350 S., 11 Euro.<br />
Die Drehbuchautorin Merle Kröger schildert in ihrem Krimi eine wahre Geschichte über zwei Roma, die 1992 beim Queren der polnisch-deutschen Grenze erschossen wurden. Ein gelungenes Spiel mit Wirklichkeit und Fiktion.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/dc944409-a2ca-4954-8401-19152a17b7eb_thumbnail.jpg.860720.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/dc944409-a2ca-4954-8401-19152a17b7eb_thumbnail.jpg.860715.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Robert Littell: Philby. Porträt des Spions als junger Mann. Arche, 286 S., 19,95 Euro.<br />
Faktenreich und spannend erzählt Littell das Leben und Treiben des Doppel- und Dreifach-agenten Kim Philby im 2. Weltkrieg und während des Kalten Krieges.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/00449692-07d4-4584-b9b3-f45ede9bdd08_thumbnail.jpg.860738.jpg"><img title="" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/00449692-07d4-4584-b9b3-f45ede9bdd08_thumbnail.jpg.860733.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Liad Shoham: Tag der Vergeltung. DuMont, März,<br />
352 S., 18,99 Euro. – Eine Frau wird vergewaltigt, und ein Verdächtiger bald gefasst. Der Autor und Anwalt Liad Shoham beleuchtet kenntnisreich und spannend das Geflecht aus Justiz, Polizei und Verbrecherwelt im Tel Aviv von heute.</p>
<p>Andreas Trojan</p>
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		<title>Wer wir sind &#8211; &#8211; &#8211; Roman des Widerstands gegen Hitler von Sabine Friedrich</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 16:10:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Rote Kapelle, kommunistische Gruppen, Weiße Rose, Kreisauer Kreis, 20. Juli: Nur wenige können heute noch genau sagen, um was es sich da handelt – zeigten mir stichprobenartige Umfragen – Wer dieses Buch liest, dem werden die Menschen dahinter  lebendig und &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/wer-wir-sind-roman-des-widerstands-gegen-hitler-von-sabine-friedrich/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong><em>Rote Kapelle, kommunistische Gruppen, Weiße Rose, Kreisauer Kreis, 20. Juli:</em> Nur wenige können heute noch genau sagen, um was es sich da handelt – zeigten mir stichprobenartige Umfragen – Wer dieses Buch liest, dem werden die Menschen dahinter  lebendig und unvergesslich – sie begegnen uns nahezu persönlich<img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline;" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/11/Wer-wir-sind.jpg" alt="" align="left" />, und wir lernen sie kennen</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Kann man mehr verlangen?</span> <span style="font-size: medium;">Zugegeben: Dieses Buch hat 2025 Seiten; wäre es nicht auf Dünndruckpapier gedruckt, wäre es noch dicker. Dennoch: Wer mit dem Lesen erst einmal angefangen hat (wozu ich hier nachdrücklich ermuntere!) – der wird nicht aufhören können. Es ist, wie ein Kritiker es beschreibt: <em><strong>“Und der Sog, mehr erfahren zu wollen, nimmt zu”.</strong> </em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Mit diesem ‘Roman’ hat Sabine Friedrich etwas Neues gewagt, oder besser: ist sie in etwas hineingeraten, was sie eigentlich <strong><span style="text-decoration: underline;">so</span></strong> gar nicht vorhatte. Sie schreibt selbst dazu:</span></p>
<p><em><strong>“Ohne die Bücher anderer Autoren, ohne die von ihnen herausgegebenen Briefsammlungen, die Erinnerungsbücher, Biografien und historischen Werke hätte ich meinen <span style="text-decoration: underline;">Roman ›Wer wir sind‹</span> niemals schreiben können. Ich habe ja keine bislang unbekannten Tatsachen aus irgendwelchen Archiven zutage gefördert, sondern mich ebenso dankbar wie freizügig aus bereits Vorhandenem bedient, das heißt, ich habe aus den Werken anderer gelernt, ihnen Fakten entnommen, aus Briefen und Tagebüchern zitiert, diese Zitate kollagenartig gegeneinander gesetzt oder Zitate verschiedener Quellen ineinander verschränkt, manchmal in einen einzelnen Satz hineingezoomt, so dass aus einer lapidaren Mitteilung (»gestern mit Freunden zum Baden gewesen«) eine lange Szene wurde, dann wieder ein halbes Buch zu einer einzelnen Szene verdichtet usw. </strong></em></p>
<p><span id="more-7035"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>“In späteren Schritten habe ich dann an diesen Entwürfen weiter gefeilt, sie umgeschrieben, umgestellt, sie vielleicht um ein paar neue Zitate ergänzt oder gekürzt und dann monatelang ignoriert, um schließlich ein weiteres Mal zu ihnen zurückzukehren, sie umzuschreiben, in einen neuen Entwurf einzugliedern &#8230;<br />
Ich weiß nicht mehr, wie viele Versionen dieser Roman durchlaufen hat, bevor ich ihn im März 2010 zum ersten Mal losgelassen und meinem Agenten geschickt habe, in einer Fassung, die von Anfang an nur als Etappensieg gedacht war. Seitdem sind sieben weitere Fassungen entstanden. Tatsächlich korrigiere ich jetzt, während ich dies schreibe, noch immer in den Fahnen herum, wie ein Maler, der mit Pinsel und Farben bewaffnet in der Nacht vor der Vernissage in die Galerie eindringt.<br />
Das ist natürlich eine andere Arbeitsweise als die eines Wissenschaftlers, der üblicherweise von Anfang an und parallel zu seiner Arbeit einen exakten Textapparat anlegt. Um diesen Roman schreiben zu können, musste ich mir dagegen den Stoff so zu eigen machen, dass ich zuletzt kaum oder gar nicht mehr auseinanderhalten konnte, was Eigenes war, was ich mir angeeignet hatte und was mir an Eigenem aus dem intellektuellen Eigentum anderer erwachsen war</strong></em>.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Rote Kapelle, kommunistische Gruppen, Weiße Rose, Kreisauer Kreis, 20. Juli</span></strong>: Dieser Roman vereint sie miteinander, die Frauen und Männer, die sich dem Nationalsozialismus widersetzten. Er erzählt von ihrem Sterben, vor allem aber von ihrem Leben. Dabei entrollt sich vor dem Leser ein gewaltiges Panorama.</p>
<p>Teil eins des Romans über den deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus führt vom Kaiserreich bis in die Vorkriegszeit. Er erzählt von den vielfach miteinander verwobenen Grunewalder Professorenfamilien der Harnacks, Bonhoeffers, Dohnanyis und Delbrücks und dem künstlerisch und literarisch geprägten Freundeskreis um Harro und Libertas Schulze-Boysen.</p>
<p>Erwartungsgemäß haben auch einige Rezensenten die  Nase gerümpft über dieses Buch. Das tun viele besonders gern dann, wenn auf Grund diffiziler Kleinarbeit ein Werk entstanden ist, das so erzählt ist, dass es sich mit einem Krimi oder Science Fiction absolut messen kann. Dann sagen sie (die Rezensenten): Das ist unwissenschaftlich, sozusagen unter unserer Würde..</p>
<p><strong> Was Sabine Friedrich aber mit diesem Buch bezweckte, ist ihr rundherum gelungen. Sie wollte die Menschen, die versuchten, dem Hitlerreich ein Ende zu bereiten, aus den Sachbüchern und den trockenen Lexikonabschnitten herausholen, und zeigen: Das waren lebendige Menschen, mit allen Licht- und Schattenseiten, die Menschen nun mal ausmachen</strong>. Da war die blutjunge Weiße Rose, da waren die des Kreisauer Kreises, etwas älter – aber sie alle hätten viel länger leben können, wären ihnen nicht ihre wachsende Überzeugung und nicht zu letzt auch ihr Gewissen dazwischen gekommen.. Neu war mir die Verbindung einiger zu Stefan George, was ein ganz besonderes Licht auf deren Motivation lenkt. Und da waren auch großartige Frauen.Und, was nicht in diesem Buch steht: Nach dem bitteren Ende surften einige davon, wie auch ihre Kinder, sich als ‘Verräter’ beschimpfen lassen..</p>
<p>Aber nicht nur, weil bis dahin für viele blutleere Personen aus der Vergangenheit hervorzaubert werden, ist das Buch außerordentlich lesenswert. Wichtig sind bis heute auch die vielen Überlegungen des Kreisauer Kreises, wie man eine Gesellschaft nach Hitler gestalten solle. Da sind viele, bis heute bedenkenswerte Gesichtspunkte.Dafür wurden sie entweder enthauptet, erschossen, gehenkt …</p>
<p>Mit einem ganz besonderen, stilistischen Hilfsmittel meißelt Sabine Friedrichs jede ihrer Figuren geradezu plastisch: In dem Augenblick, wo sie in Erscheinung  tritt, wird alles im Präsens geschildert; aber wir erfahren direkt danach – in der Vergangenheit – welchen Hintergrund dieser Moment hat und welche Zukunft (in Futur) – sich daraus ergeben wird.</p>
<p>Rote Kapelle, kommunistische Gruppen, Weiße Rose, Kreisauer Kreis, 20. Juli: So wie hier sind sie uns noch nie begegnet, die Moltkes und die Stauffenberg-Brüder, die Bonhoeffers, Harnacks und Dohnanyis, die Schulze-Boysens, Schumachers, Coppis und alle anderen miteinander verbundenen Männer und Frauen der deutschen Opposition gegen Hitler.<br />
Friedrich entrollt vor uns ein gewaltiges Panorama: Sie spannt den Bogen vom Kaiserreich bis in die Nachkriegszeit, von den Schlössern Ostelbiens zu den Seen in Wisconsin, von Künstlerateliers zu den großbürgerlichen Villen des Berliner Westens und von Londoner Ministerien bis an die Ostfront und den Schuppen von Plötzensee.<br />
Dabei thematisiert der Roman die grundsätzlichen und zeitübergreifenden Fragen nach den Bedingungen menschlicher Existenz, denen keine Generation ausweichen kann.</p>
<p>Einen kleinen Schönheitsfehler hat das Buch, den ich nur erwähne, weil man ihn beim Lesen beachten muss. Nicht immer sind bei den Herstellungsarbeiten beim Umbruch die größeren Absätze an der richtigen Stelle: Sie hätten dahin gehört, wo ein Sinnabschnitt folgt; so muss man sich beim Lesen darauf einrichten, wenn man sich plötzlich in einem ganz anderen Zusammenhang befindet; aber nach einigen Seiten lernt man, das zu berücksichtigen.</p>
<p><strong>Für eine derartige Darstellung war es längst Zeit. Bevor alles vergessen ist: Die Menschen des Widerstands &#8211;  Zeitgeschichte als packendes Epos: Ganz und gar objektiv, ganz unsentimental, Fakten an Fakten und nicht selten ein sarkastischer Unterton. </strong></p>
<p><strong>Sie alle, vor allem jüngere Leser sollten dieses Buch lesen. Hat man erst einmal angefangen, fesselt es einen bis zur letzten Seite! Der Umfang von über 2000 Seiten gilt wirklich nicht als Ausrede: Da werden ganz andere, sehr dicke Bücher mit Wonne verschlungen.</strong></p>
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