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	<title>Philosophie &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>SWR Bestenliste Juli und August 2014 &#8211; 20 profesional gepr&#252;fte. tolle Lesetipps</title>
		<link>https://literaturkurier.net/swr-betenliste-juli-und-august-2014-20-profesional-geprfte-tolle-lesetipps/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jul 2014 16:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Erzählung(en)]]></category>
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		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
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		<category><![CDATA[SWR Bestenliste]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#160; Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Juli/August folgendes Resultat (in Klammern die &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-betenliste-juli-und-august-2014-20-profesional-geprfte-tolle-lesetipps/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-size: x-large;">Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Juli/August folgendes Resultat (in Klammern die Position der (Juni-Bestenliste</span></strong>):</p>
<blockquote><p><span style="font-size: large;">Klicken und weiterlesen!<span id="more-7873"></span></span></p>
<p><strong> </strong></p></blockquote>
<p><strong>1. </strong><strong>CHR</strong><strong>ISTOPH PETERS: Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln </strong>78</p>
<p>(-) Roman. Luchterhand Literaturverlag, 224 Seiten, € 18,99* <strong>P</strong><strong>unkte</strong></p>
<p>Als ein japanischer Brennofenbauer in der niedersächsischen Heide eintrifft, werden die Benimmregeln aller Beteiligten auf die Probe gestellt. Bis Herr Yamashiro beherzt in ein Mettbrötchen beißt und seine Vorliebe für Kräuterschnaps entdeckt. Selbstgebrannt kann gut sein. Das gilt für Schnaps und für japanische Keramik.</p>
<h3>2. JOHN ALEC BAKER: Der Wanderfalke 68</h3>
<h4>(-) Aus dem Englischen von Andreas Jandl und Frank Sievers.</h4>
<p>Matthes &amp; Seitz Berlin, 218 Seiten, € 30,00 **</p>
<h6>Punkte</h6>
<p>Anfang der 60er beobachtete Baker im ostenglischen Essex einen Winter lang Wanderfalken und verglich sie mit seiner eigenen Gattung: „Wir sind die Mörder. Wir stinken nach Tod. Wir tragen ihn in uns. Er haftet an uns wie Reif. Wir kriegen ihn nicht vom Leib.“ J.A. Baker wollte zum Wanderfalken werden.</p>
<p><strong>3.-4. </strong><strong>H</strong><strong>ERMAN BANG: Ludvigshöhe</strong> 51</p>
<h4>(-) Roman. Aus dem Dänischen von Ingeborg und Aldo Keel.</h4>
<p>Manesse Verlag, 448 Seiten, € 22,95**</p>
<h6>Punkte</h6>
<p>Thomas Mann sah in ihm einen Verwandten – und das lag nicht alleine an Bangs gelebter Homosexualität. Mit „Ludvigshöhe“ liegt der zu seiner Zeit bekannteste Roman des literarischen Impressionisten Hermann Bang neu übersetzt vor – ein Sittengemälde des Fin de Siècle, ein Gesellschaftsroman, eine sehr traurige Liebesgeschichte.</p>
<h3>MARIE NDIAYE: Ladivine 51</h3>
<h4>(8.-10.) Roman. Aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer.</h4>
<p>Suhrkamp Verlag, 444 Seiten, € 22,95**</p>
<p>Punkte</p>
<p>Malinka denkt gar nicht darüber nach – die hellhäutige Frau ignoriert ihre farbige Herkunft, nennt sich Clarisse, lebt als Weiße. Doch ihre Mutter muss sie jetzt verleugnen. Die Geschichte einer Frau, die Herkunft und Geschlecht nicht mehr als Grenzen ihrer Biographie akzeptiert. Marie NDiaye bekam 2009 den Prix Goncourt für ihren Roman &#8222;Drei starke Frauen&#8220;.</p>
<h3>5. GERTRUD LEUTENEGGER: Panischer Frühling 49</h3>
<h4>(7.) Roman. Suhrkamp Verlag, 221 Seiten, € 19,95** Punkte</h4>
<p>&#8222;Frühjahr 2010. <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-03/vulkan-ausbruch-island">Auf Island bricht der Vulkan mit dem unaussprechbaren Namen</a> <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-03/vulkan-ausbruch-island">Eyjafjallajökull aus. </a>Kilometerhohe Aschewolken donnern in die Luft, … der Luftverkehr liegt über Tage hin lahm. Kein Flugzeug am Himmel, keines über London. Ebendort hält sich die Icherzählerin auf. … 3-D-Prosa mit atemberaubender Dringlichkeit und Hartnäckigkeit.&#8220; (Ursula März)</p>
<h3>6. HENRY JAMES: Washington Square 40</h3>
<h4>(-) Roman. Aus dem Englischen von Bettina Blumenberg. <strong>P</strong><strong>unkte</strong></h4>
<p>Manesse Verlag, 288 Seiten, € 24,95**</p>
<p>Eine Familienaufstellung mit wechselnden Paarbildungen: Catherine, die unscheinbare, dann aufblühende Tochter, Dr. Sloper, ihr Vater, der sich per Definitionem nicht irren kann, und Morris Townsend, liebender Heiratsschwindler oder Erbschleicher? Ein Tanz ins Unglück. Henry James ist der Meister der Vieldeutigkeiten, sein großer Roman 1881 erschienen.</p>
<h3>7. GEORGE SAUNDERS: Zehnter Dezember 38</h3>
<h4>(-) Stories. Aus dem amerikanischen Englisch von <a href="http://www.randomhouse.de/Autor/Frank_Heibert/p36756.rhd">Frank Heibert</a>.</h4>
<p>Luchterhand Literaturverlag, 272 Seiten, € 19,99*</p>
<h6>Punkte</h6>
<p>„Diese Erzählungen sind so gut, dass vor ihnen gewarnt werden muss: Sie tun weh, sie verursachen Ängste, hinterlassen Verwirrung und erzeugen Beklemmung. Wir sind bei einem Krebskranken in seinen letzten Tagen, wir ertrinken beinahe mit einem Jungen, der im Eis einbricht, wir leben im Kopf eines hassbebenden Kriegsveteranen. Meist befinden wir uns in Gesellschaft von Leuten mit wenig Geld, von Gedemütigten, Wohnungslosen, Gefängnisinsassen. Manche dieser Geschichten möchte man sich vom Leib halten, so nah kommen sie einem.“ (Andreas Isenschmid, DIE ZEIT)</p>
<h3>8. VOLKER BRAUN: Werktage 2 31</h3>
<p>(6.-9) Arbeitsbuch 1990-2008</p>
<h4>Suhrkamp Verlag, 998 Seiten, € 39,95**</h4>
<h6>Punkte</h6>
<p>Aufzeichnungen aus den Jahren des Umbruchs, vom ersten Silvester nach der Wende bis zur Finanzkrise 2008. „die roten rohen metropolen wanken. am himmel ströme von zerbrochnen flügeln und ausgerissnen drähten. ALLES WAR.</p>
<h3>9. PAUL AUSTER / J.M. COETZEE: Von hier nach da</h3>
<h4>Briefe 2008-2011</h4>
<p>(-) Aus dem Englischen von Reinhild Böhnke und Werner Schmitz.</p>
<p>S. Fischer Verlag, 286 Seiten, € 14,99 ***</p>
<p>„Männer haben Geheimnisse, auch vor ihren besten Freunden“, schreibt Paul Auster direkt am Anfang – aber ihm fällt trotzdem genug ein, was er schreiben kann. Der südafrikanische Nobelpreisträger John Maxwell Coetzee und der New Yorker Kultautor Paul Auster wechseln drei intensive Jahre lang Briefe über Männerfreundschaft, Krankheit, Sportbegeisterung und ihre starken Frauen. Die kurze Geschichte einer großen Freundschaft: 25 Punkte</p>
<p><strong>10. </strong><strong>BL</strong><strong>A</strong><strong>ISE CENDRARS: Moravagine</strong> 24</p>
<p>(-) Monsterroman</p>
<h4>Aus dem Französischen von L. Radermacher (1928), kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Stefan Zweifel.</h4>
<p>Die Andere Bibliothek, 429 Seiten, € 38,00**Punkte</p>
<p>„Blaise Cendrars (1887 – 1961) war nicht nur Schriftsteller, sondern Abenteurer. Mit 16 riss er von zu Hause aus und schlug sich durch die Welt: Russland, Amerika, China und Brasilien. Doch die Welt war ihm nicht genug. Und so erfand er sie in seinen Werken neu. (…) Das Buch sorgte für eine Sensation. Henry Miller brüstete sich, dass er mit diesem Buch und einem Wörterbuch in der Hand Französisch lernte.“ (Aus dem Nachwort von Stefan Zweifel)</p>
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		<title>Zielgerade  &#8211; von Fuchsberger, Joachim;</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2014 13:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Ethische Grundhaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltkrieg]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Altwerden ist (doch nicht so ganz) Scheiße Natürlich habe auch ich dies Buch sofort gelesen, als es dann endlich erschienen war; ich muss zugeben, ich selbst bin auch schon ein Weilchen auf der Zielgeraden … Jetzt endlich da: Das neue &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/zielgerade-von-fuchsberger-joachim/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Altwerden ist (doch nicht so ganz) Scheiße</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/prkpvorl.jpg"><img style="margin: 0px 20px 17px 0px; display: inline; border: 0px;" title="prkpvorl" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/prkpvorl_thumb.jpg" alt="prkpvorl" width="301" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: medium;">Natürlich habe auch ich dies Buch sofort gelesen, als es dann endlich erschienen war; ich muss zugeben, ich selbst bin auch schon ein Weilchen auf der Zielgeraden …</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Jetzt endlich da: Das neue Buch von Joachim Fuchsberger!<br />
</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Es sollte schon im vergangenen Jahr erscheinen, doch die Gesundheit ließ es nicht zu. Jetzt aber ist es soweit: Nach seinem Bestseller &#8222;Altwerden ist nichts für Feiglinge&#8220; folgt nun sein neues Buch &#8222;Zielgerade&#8220;. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Darin stellt Joachim Fuchsberger sich in der ihm eigenen Mischung aus Nachdenklichkeit, Launigkeit und vor allem Menschlichkeit den großen Fragen des Lebens.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aus gleich mehreren Gründen wünsche ich diesem Buch sehr viele Leser: <strong><em>Erstens</em></strong> aus den Reihen jeder, die plötzlich merken: ‘Ein Zurück geht nicht mehr’. . Das soll aber nicht heißen, dass der ‘Endspurt’ nur noch im kopfhängenden Schneckentempo auszuführen ist. Nein, die Betonung liegt auf End<strong><span style="text-decoration: underline;">spurt</span></strong>! <span id="more-7758"></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Blacky pfeifft munter wie ein Zeiserl: Und an so vielem gelingt ihm auch nicht die minimalste positive Zwischenbilanz</strong> – und stimmt leider mit uns allen so ziemlich überein.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong>Und wie gründlich, wütend und wortreich er sich ereifert</strong>: <strong>Zum Thema ‘Regierung’ kennt er nur eine einzige, die absolut  unanfechtbar, unbestreitbar, unangreifbar und über jeden Zweifel erhaben ist: seine Gundel.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Und jetzt kommt mein <span style="text-decoration: underline;">Zweitens</span> zum wünschbaren Leser:</strong> Es sind jene, die mehr oder weniger so alt sind wie Blacky Fuchsberger mit seinen siebenundachtzig. Darunter sind nämlich viel zu viele, die sich ihrem Pensions- oder Rentenalter regelrecht ergeben. Weil sie gar nicht auf die Idee kommen, was und dass man sich für diesen Lebensabschnitt als Ziel setzen könnte und soll. <strong>Nein, das Ziel ist überhaupt nicht das Ziel</strong>. Der berühmte <strong><span style="text-decoration: underline;">Weg</span></strong> ist das Ziel, und worauf man – soweit einem das möglich ist – achten sollte, dass man so, wie Blacky auf diesen 232 Seiten, <strong>fähig bleibt</strong>, so schön wütend, so gewitzt, so nachdenklich, wie aber auch traurig und so liebevoll – <strong>und vor allem derart prägnant und präzise und vor allem wortreich seinen jeweiligen Lebensumstand beschreiben und zu bewerten vermag</strong>. Seien Sie sicher:  Allen Unkenrufen zum Trotz werden nicht <em>alle</em> von Alzheimer erwischt!  </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Denn es geht in diesem Buch natürlich überall und immer letztlich nur  um Beziehungen, um Mitmenschen, um Kollegen, um den Umgang mit unserer Welt und ihren Ressourcen.</strong> Aber auch um die Welt der Politik und um die Politiker selbst, bei denen er immer häufiger Ehrlichkeit und Transparenz vermisst.<br />
Ein sehr persönliches Buch einer beeindruckenden Persönlichkeit.<br />
</span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Nach dem Schlaganfall</span></strong></p>
<p><strong>Er beschreibt seinen derzeitigen Lebensum- oder Zustand so</strong>: &#8222;Du hast einen Schlaganfall&#8220;, sagte Max, Hausarzt und Freund, einsneunzig groß, mit einer Stimme wie die tiefste Orgelpfeife. [&#8230;] In der vortrefflichen Schlaganfall-Abteilung belehrte man mich, was für ein ungeheueres Glück ich gehabt hätte! <strong>Wie bitte? Ungeheueres Glück bei einem Schlaganfall?</strong> Eher dachte ich, ob mein letztes Buch Altwerden ist nichts für Feiglinge nicht vielleicht doch den falschen Titel hatte?! Altwerden ist Scheiße käme der Sache und meinem Gefühl eigentlich näher.&#8220;</p>
<p><strong>Zielgerade</strong><br />
&#8222;Es ist sinnlos, über das zu klagen, was nicht mehr geht. Viel bekömmlicher ist es, <strong>sich zu freuen über das, was noch geht.</strong> &#8230; Mein Verfallsdatum ist längst überschritten, und ein paar deutliche Vorwarnungen sind bei mir eingegangen. Ich bin dankbar für jeden neuen Morgen, an dem ich aufwache.</p>
<p>Ich folge meiner inneren Stimme, zugegeben jetzt zwangsläufig. Ich stehe am Rand, nicht des Abgrunds, sondern des Geschehens, und beobachte mit gelassener Heiterkeit, angemessenem Zorn oder altersbedingtem Unverständnis, was rings um mich geschieht.&#8220;<br />
<strong>Heimat</strong><br />
&#8222;Im Alter kam das Heimweh. Der Wunsch Zurück zu den Wurzeln wurde immer stärker. Oder wie Heidi Brühl es einmal sagte: Wenn du lang genug hier [in Amerika] bist, sehnst du dich nach Weißwürsten, obwohl du sie überhaupt nicht magst. &#8220;<br />
<strong>Gundel</strong><br />
&#8222;Es wird niemanden erstaunen, <strong>dass ich dieses Buch meiner Gundel widme, in tiefer Dankbarkeit dafür, dass sie ein Leben lang mein Navigator war, meine Beraterin, meine Freundin, meine Frau, die Mutter unseres tragisch ums Leben gekommenen Sohnes. &#8230; Sie hat mich gehalten, wenn ich in letzter Zeit verzweifelt aufgeben wollte.&#8220;<br />
</strong>&#8222;Meine Zielgerade ist der Anfang vom Ende.&#8220;</p>
<p>Auf der Zielgeraden: Nachdenkliches und Nachdenkenswertes aus einem reichen Leben<br />
Ein persönliches, aber auch streitbares Buch</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large;"><span style="text-decoration: underline;">… und hier noch (m)ein)  PS:</span></span> <span style="font-size: medium;">Das hätte Blacky unbedingt auch noch erwähnen können: Eine ungeheure Anklage an all die, sie sich mit <strong>Schmerzbehandlung</strong> befassen! Sie verdienen offensichtlich so gut daran, dass ihnen weitere Bemühungen überflüssig erscheinen. In meinen Augen ist es ein Unding, dass man im 21. Jahrhundert nicht das oberste Ziel hat, Schmerzen einfach nicht mehr zuzulassen. Wenn einem – wie auch von Blacky erwähnt &#8211; alles, von der Haarwurzel bis zur Fußsohle zu brennen sein – <strong>das müsste und vor allen <span style="text-decoration: underline;">dürfte</span> einfach nicht sein!</strong></span> <span style="font-size: medium;">(Das würde sich auch schlagartig dann ändern,  wenn auf jeden, der erfolglos <em>irgendwelche</em> Pillen verabreicht, die Schmerzen des Patienten übergangslos auf ihn selbst überspringen würden.)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Aber vielleicht beschreibt Blacky das einmal später, etwa zu seinem hundertsten Geburtstag! </strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zielgerade<br />
von Fuchsberger, Joachim;<br />
Gebunden<br />
223 S. 215 mm 407g , in deutscher Sprache.<br />
2014   Gütersloher Verlagshaus<br />
ISBN 3-579-06650-1 ISBN 978-3-579-06650-9 | 19.99 EUR</p>
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		<title>Die Philosophische Hintertreppe von Professor Wilhelm Weischedel [Lieblingsb&#252;cher Ingeborg Gollwitzer]</title>
		<link>https://literaturkurier.net/die-philosophische-hintertreppe-von-professor-wilhelm-weischedel-lieblingsbcher-ingeborg-gollwitzer/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jan 2014 12:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Große Namen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Vierunddreißig große Philosophen in Alltag und Denken [In zwangloser Folge werde ich künftig hier mir besonders liebe und wichtige Bücher für Sie vorstellen., die überhaupt nicht neu, aber besonders lesenswert sein müssen. Ingeborg Gollwitzer – ich hoffe, Ihnen gefällt das.] &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/die-philosophische-hintertreppe-von-professor-wilhelm-weischedel-lieblingsbcher-ingeborg-gollwitzer/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: large;">Vierunddreißig große Philosophen in Alltag und Denken</span></strong></p>
<p><strong>[In zwangloser Folge werde ich künftig hier mir besonders liebe und wichtige Bücher für Sie vorstellen., die überhaupt nicht neu, <span style="text-decoration: underline;">aber besonders lesenswert</span> sein müssen. Ingeborg Gollwitzer – ich hoffe, Ihnen gefällt das.]</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/01/gqpuplgu.jpg"><span style="color: #0f1419; font-size: medium;"><img style="margin: 0px 20px 12px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="gqpuplgu" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/01/gqpuplgu_thumb.jpg" alt="gqpuplgu" width="311" height="480" align="left" border="0" /></span></a>Professor Weischedel, der Autor, hat eine ganz wunderbare Art und Weise zu erzählen: Bei aller wissenschaftlichen Genauigkeit breitet er fast behaglich, aber dennoch spannend Leben und Wirken großer Philosophen vor uns aus. Angefangen mit Thales von Milet (oder die Geburt der Philosophie) : * um 624 v. Chr.; † um 547 v. Chr.) war ein antiker griechischer Philosoph, Mathematiker und Astronom, der in Milet lebte. Thales gilt als der erste Philosoph der abendländischen Tradition. Bereits Aristoteles und der antike Philosophiehistoriker Diogenes Laertios lassen ihre Philosophiegeschichten mit ihm beginnen. Die moderne Philosophiegeschichte zählt ihn zur Gruppe der Vorsokratiker.</p>
<p><span id="more-7541"></span></p>
<p><!--more--></p>
<p>In diesem Kapitel erfahren wir auch, dass es unterschiedliche Ansichten darüber geben kann, mit wem und wann die Philosophie überhaupt begonnen habe; manche legen deren Anfang bis hinter die Sintflut zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Von da ausgeht es weiter – jeder der Denker wird nach einer anekdotischen Einführung, in der man allerlei sowohl über sein Äußeres und auch Sonderbarkeiten erfährt, in das jeweilige Zentrum seines Denkens.</strong> Man merkt sehr bald, dass Evolution sich auch im philosophischen Denken abzeichnet. Warum er den Weg über die “Hintertreppe” bevorzugt, beschreibt der Autor so:<em> <strong>“(…) Auch für den Besuch bei den Denkern  gibt es ein man kommt, wie man ist’. Und wenn man Glück hat, tritt man den Philosophen selber so an, wie sie sind, … ohne festliches Gepränge und ohne vornehmes Getue. … Dann gilt es, zu einem ernstlichen Gespräch mit den Philosophen bereit zu sein.”</strong></em><strong> </strong></p>
<p><strong>Man kann das Buch einfach von stur von vor nach hinten durchlesen. Man kann es auch auch zu jenen Bücher stellen, die man griffbereit hat, wenn man einmal etwa nicht schlafen kann, oder wenn man etwas Bestimmtes nachlesen möchte.</strong> (Ich hoffe, Sie haben auch ein solches Regal in der Nähe Ihres Bettes. Für mich steht dort meine  <strong>‘Notrationen’</strong> für schlechtere Zeiten.</p>
<p>Die Hintertreppe benützt man dort, wo man Zugang hat und sich zu Hause weiß. Die Hintertreppe ist, so sagt Weischedel, <strong><em>&#8218;der Zugang zum unmittelbar Menschlichen&#8216;</em></strong>. So lernen wir in diesem Buch die Philosophen als die Menschen kennen, die sie sind. Weischedel läßt uns am Privatleben jener Männer teilnehmen, <strong>die den Gang der europäischen Geistesgeschichte bestimmt haben. Er zeigt uns aber gleichzeitig, dass das Anekdotische Fragen aufwerfen kann, die an das Wesen des Philosophierens rühren</strong>.</p>
<p>Die großen Philosophen in Alltag und Denken</p>
<p>&#8222;Wie fände sich ohne Studium, ohne wissenschaftlich geschultes Denken und Lesen der Zugang zu Aristoteles, Descartes, Kant oder Hegel und deren weltbewegenden Erkenntnissen? Wie wollte man seinem noch minderjährigen Sohn die vertrackten Seinsreflexionen eines Heidegger, seinem kaufmännischen Freund Russells &#8222;Zweifel an den Prämissen&#8220; oder einem Ingenieur der Industrie Wittgensteins &#8222;Tractatus&#8220; und die Ergebnisse der Philosophischen Untersuchungen etwa plausibel machen, und zwar so, dass ein zu eigenen Fragen und Reflexionen befähigendes Verständnis vermittelt wird?</p>
<p>Wilhelm Weischedel &#8230;] hat die Masse gelehrter, aber schwer verständlicher Literatur beiseite geschoben und in vierunddreißig Aufsätzen die Quintessenz des Denkens und Lebenswerkes ebenso vieler Philosophen in unkonventioneller Weise so dargestellt, dass die jeweilige Kernproblematik und Kernantwort leicht verständlich ist, ohne dass gefährliche Verkürzungen zu verschmerzen wären.</p>
<p>Die philosophische Hintertreppe wird zur sozialen Einrichtung, sie führt über nur geringe Umwege der anekdotischen Einführung <span style="text-decoration: underline;">in das Zentrum des jeweiligen Denkens, ohne beim Leser auch nur die geringste Vorkenntnis vorauszusetzen</span>. Der Stoff von zweieinhalbtausend Jahren Philosophiegeschichte von Thales, dem philosophierenden Handelsmann aus Milet, bis hin zu Ludwig Wittgenstein, dem modernen Künder des Untergangs der Philosophie, wird hier ohne wissenschaftliche Arroganz und lehrmeisterhafte Attitüde erzählt, mit allen Mitteln dieser Kunst.&#8220; Rheinischer Merkur.”)</p>
<p>Muss ich nochmals sagen, dass dies ein <span style="text-decoration: underline;">Must-Have-Buch</span> ist?</p>
<p>Wenn Sie noch kein ‘Notfall-Regal’ haben, fangen Sie einfach mal mit diesem Buch an. Demnächst mehr.</p>
<p>Die großen Philosophen in Alltag und Denken. dtv Taschenbücher Bd.19511  Besonders schöne Jubiläumsedition Ungek. Ausg. 330 S. 19,5 cm 370g , in deutscher Sprache.</p>
<p>2011</p>
<p><a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D24012014%2D130649401%2D004520&amp;intid=CPC2ZC0&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=DTV&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN"><span style="font-size: medium;">DTV</span></a></p>
<p><span style="font-size: medium;">&#8211; <span style="font-size: medium;">ISBN 978-3-423-19511-9 | <strong>10.00 EUR &#8211;</strong> </span> </span></p>
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		<title>Zaubergarten Biologie &#8211; Neunzehn Essays von Professor Dr. Gottfried Schatz</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jan 2014 12:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Albert Schweitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbeutung]]></category>
		<category><![CDATA[Biologie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Wie biologische Entdeckungen unser Menschenbild prägen Oder: Von den Gesetzen, nach denen wir angetreten Eines der Kapitel – nämlich das vierzehnte, beginnt so : “” DAS WEITE LAND. Wie Gene und chemische Botenstoffe unser Verhalten beeinflussen. Unser Charakter wird entscheidend &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/zaubergarten-biologie-neunzehn-essays-von-professor-dr-gottfried-schatz/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-7522"></span></p>
<p><span style="font-size: x-large;"> <strong> Wie biologische Entdeckungen unser Menschenbild prägen<br />
Oder: Von den Gesetzen, nach denen wir angetreten<br />
</strong> </span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/01/4kmtocdk.jpg"> <img style="margin: 10px 15px 12px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="4kmtocdk" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/01/4kmtocdk_thumb.jpg" alt="4kmtocdk" width="291" height="480" align="left" border="0" /> </a></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Eines der Kapitel – nämlich das vierzehnte, beginnt so </span> : “” <span style="font-size: medium;"> <strong> <em> DAS WEITE LAND. Wie Gene und chemische Botenstoffe unser Verhalten beeinflussen. Unser Charakter wird entscheidend durch die chemische Zwiesprache der Nervenzellen unseres Gehirns geprägt. Dieses Gesprächsnetz ist so komplex, dass es jedem Menschen eine eigene Persönlichkeit schenkt. </em> </strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong> <em> Die Seele ist ein weites Land», befand der Schriftsteller und Arzt Arthur Schnitzler, der in seinen Novellen und Dramen Sigmund Freuds Ideen mit aus der Taufe hob. Dieses weite Land der Seele ist jedoch schwer zu fassen, denn Religion, Dichtung, Psychologie und Medizin ordnen ihm jeweils andere Breitengrade zu. </em> </strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong> <em> Ist es verwegen, dieses Land auch mit dem Kompass der modernen Naturwissenschaft zu erforschen? Darf ein Molekularbiologe auf Seelensuche gehen? Dieses Wagnis kann nur gelingen, wenn wir «Seele» enger als «Verhaltensmuster» oder «Charaktereigenschaft» definieren. Erst diese Einschränkung erlaubt die genauen und überprüfbaren Fragen, an denen Naturwissenschaft ihre Kraft entfaltet. Und in der Tat – diese Kraft gewährt uns bereits atemberaubende Einblicke in die chemischen Vorgänge, die unsere Persönlichkeit prägen.” </em> </strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Bis zu diesem vierzehnten Kapitel hat uns Gottfried Schatz aber schon einen weiten Weg zurücklegen lassen. Menschen haben im Grund nur zwei Fragen: Wo komme ich her? und: Wo komme ich hin? Die letzte Frage, die auch den Tod umfasst, muss jeder sich selbst beantworten; ein bewusst gelebtes Leben gehört dazu. Aber wenigstens die erste Frage können wir uns mit der Hilfe der Mikrobiologie grundsätzlich  beantworten. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Und dazu helfen uns die in diesem Buch wunderschön aufeinanderfolgenden Essays – die tatsächlich damit beginnen, wie das Leben auf unserer Erde begann. Das Rätsel, wie und warum es zum Urknall kam und warum es in einem ganz winzigen Abschnitt möglich wurde, dass das Leben auf unserer Erde sich überhaupt entwickeln konnte, bleibt weiterhin ungelöst. Aber was DANN geschah  &#8211; das konnte die Wissenschaft immerhin in etwa herausfinden &#8211; wenn auch bei jeder neuen Antwort neue Fragen sich ergeben . </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Dann aber, lange nach dem Urknall,  bildlich gesprochen, kommt es  in einem kleinen warmen Tümpel – an einer oder mehreren Stellen –  zu kleinen, urtümlichen Einzellern, einige konnte man jetzt noch im kochend heissen Wasser schwefelhaltiger Geysire in unterseeischen Erdspalten finden – eigentlich hatte man dort überhaupt kein Leben mehr erwartet. Aber ganz am Anfang war es ja überall auf der Erde sehr heiß. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"> Am Stammbaum des Lebens auf dieser Erde wird noch immer viel gerätselt und umgeschrieben. Aber die Abzweigung zum Menschen ist ziemlich weit oben und sieht – zeichnerisch – gar nicht viel anders aus, als die Äste und Verzweigungen vorher. Dann nämlich, wenn man die Beschriftungen nicht lesen könnte, wie beispielsweise ein ‘Außerirdischer’ – wäre es einer von vielen – und auch uns muss man immer wieder darauf hinweisen, dass auf diesem Zweig ein ganz besonderes Lebewesen verzeichnet ist. Das sind wir. Außerordentlich erfolgreich. Nicht besonders groß – aber mit einem vergleichsweise riesigem Gehirn. Und dank dieses riesigen Gehirns kann es auch all das bewältigen, was es eigentlich nicht könnte: Es kann fliegen, tauchen, sich auch anderswo, als direkt von der Sonne, mit Energie versorgen. Es kann auch seine Vergangenheit speichern und daraus Zukunft für den Nachwuchs geben. Es kann sich gegen Hitze, Nässe und Kälte schützen, obwohl es weder Fell noch Federn hat. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Dieser riesige ‘Lebensbaum’ hat Jahrmillionen gebraucht, bis er so wie heute ist. Es war ein fortwährender Auf-, Um- und Abbau. <strong> Gottfried Schatz beschreibt aber auch, dass und wie dieser Auf-, Um- und Abbau sich bis in den einzelnen Zellen, aus denen unser Körper besteht, wiederfindet. </strong> Wie <strong>dort Zellen </strong> mit ihrem Selbstmord dem Leben dienen, das in unserem – wie in allen Organismen – Millionen <strong> Bakterien </strong> zunächst für sich selbst sorgen und damit unserem Körper lebenswichtig sind. <strong> Zellen </strong> , <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Bakterien, Gene- sie sind das Lebensthema des Verfassers. </span> </strong> Und wie viele, die sich mit den inneren Lebenszusammenhängen befassten, <span style="text-decoration: underline;"> bedauert er die allgemeine biologische Unkenntnis </span> . Die Geschichte des Lebens beginnt ja nicht mit dem Erscheinen des <em> Homo sapiens, ‘da nun das molekulare Palimpsest lebender Materie unseren Zeithorizont um fünf Größenordnungen erweitert hat. (…) <strong> <span style="text-decoration: underline;"> sollten Natur- und Geisteswissenschaften sich nicht endlich wieder die Hände reichen, um das Epos unserer Menschwerdung zu (be)schreiben?” </span> </strong>   [Was ich aus meiner Warte schon seit Jahrzehnten immer und immer wieder anfordere!] </em> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Auch in früheren Zeiten predigte man in dieser Hinsicht tauben Ohren. Vor mehr als zweihundert Jahren, als die Naturwissenschaft in den Kinderschuhen steckte und es noch nicht unsere unselige Spezialisierung des Wissens gab, hatte bereits <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Goethe </span> </strong> – <span style="text-decoration: underline;"> und er war seiner Zeit meilenweit voraus </span> – einen Großteil seines Lebens dafür verwandt, herauszubekommen, <strong> <span style="text-decoration: underline;"> was Leben eigentlich sei </span> </strong> . Er war ein Mensch der Tat und begann, alles, was er um sich herum an <strong> &#8218;Leben’ </strong> beobachten konnte, zu erforschen. <span style="text-decoration: underline;"> Er kam zu Ergebnissen, die für die damalige Zeit erstaunlich sind. Berühmt ist seine Entdeckung des Zwischenkieferknochens, mit dem er beweisen konnte, dass der Mensch zu den Tieren gehört – weil schon mal alle Säugetiere in ihrer Anatomie vergleichbar sind </span> und also irgendwo einen gemeinsamen Ursprung haben müssen. <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Ein für seine Zeit mehr als bemerkenswerter Satz ist, dass auch Mohren Menschen sind. </span> </strong>   [Was würde er wohl zu unserer derzeitigen Homosexuellen-Diskussion sagen?] Ebenso interessierten ihn Mineralien und Pflanzen. Es lohnt sich bis heute, seine naturwissenschaftlichen Schriften zu lesen. </span> <span style="font-size: medium;"> Aber das hier in unserem Zusammenhang Wichtigste seine Erkenntnis <strong> <em> :” …weil das Leben [insgesamt] in seiner Einheit sich als [eine] Kraft äußert, die in keinem der Teile besonders enthalten ist.” </em> </strong> Für Goethe war das eine der großen Erkenntnisse seines Leben, dass Leben als <strong> <span style="text-decoration: underline;"> eine Einheit zu sehen, deren ‘Sinn’ es ist – zu leben </span> </strong> . die er auch in einem seiner gewaltigen Gedichte festgehalten hat. </span></p>
<table style="width: 670px; height: 659px;" border="0" cellspacing="8" cellpadding="8">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="499"><a href="http://www.literaturwelt.com/autoren/goethe.html"> <strong> <em> Johann Wolfgang von Goethe </em> </strong> </a> <span style="font-family: Lucida Handwriting; font-size: large;"><br />
Urworte, orphisch </span></td>
<td valign="top" width="499"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="499">ΔΑΙΜΩΝ, DämonWie an dem Tag, der dich der Welt verliehen,<br />
Die Sonne stand zum Gruße der Planeten,<br />
<strong> Bist alsobald und fort und fort gediehen<br />
Nach dem Gesetz, wonach du angetreten.<br />
So mußt du sein, dir kannst du nicht entfliehen, </strong><br />
So sagten schon Sibyllen, so Propheten;<br />
Und keine Zeit und keine Macht zerstückelt<br />
Geprägte Form, die lebend sich entwickelt.ΤΥΧΗ, das Zufällige<strong> Die strenge Grenze doch umgeht gefällig<br />
Ein Wandelndes, das mit und um uns wandelt;<br />
Nicht einsam bleibst du, bildest dich gesellig,<br />
Und handelst wohl so, wie ein andrer handelt:<br />
Im Leben ists bald hin-, bald widerfällig,<br />
</strong> Es ist ein Tand und wird so durchgetandelt.<br />
Schon hat sich still der Jahre Kreis geründet,<br />
Die Lampe harrt der Flamme, die entzündet.</p>
<p>ΕΡΩΣ, Liebe</p>
<p>Die bleibt nicht aus! &#8211; Er stürzt vom Himmel nieder,<br />
Wohin er sich aus alter Öde schwang,<br />
Er schwebt heran auf luftigem Gefieder<br />
Um Stirn und Brust den Frühlingstag entlang,<br />
Scheint jetzt zu fliehn, vom Fliehen kehrt er wieder:<br />
Da wird ein Wohl im Weh, so süß und bang.<br />
<strong> Gar manches Herz verschwebt im Allgemeinen,<br />
Doch widmet sich das edelste dem Einen. </strong></td>
<td valign="top" width="499">ΑΝΑΓΚΗ, NötigungDa ists denn wieder, wie die Sterne wollten:<br />
<strong> Bedingung und Gesetz; und aller Wille<br />
Ist nur ein Wollen, weil wir eben sollten,<br />
</strong> Und vor dem Willen schweigt die Willkür stille;<br />
Das Liebste wird vom Herzen weggescholten,<br />
Dem harten Muß bequemt sich Will und Grille.<br />
<strong> So sind wir scheinfrei denn, nach manchen Jahren<br />
Nur enger dran, als wir am Anfang waren.</strong><strong> </strong>ΕΛΠΙΣ, HoffnungDoch solcher Grenze, solcher ehrnen Mauer<br />
Höchst widerwärtge Pforte wird entriegelt,<br />
Sie stehe nur mit alter Felsendauer!<br />
Ein Wesen regt sich leicht und ungezügelt:<br />
Aus Wolkendecke, Nebel, Regenschauer<br />
Erhebt sie uns, mit ihr, durch sie beflügelt,<br />
Ihr kennt sie wohl, sie schwärmt durch alle Zonen &#8211;<br />
Ein Flügelschlag &#8211; und hinter uns Äonen!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: medium;"> Jahrhunderte später predigte ein anderer,  <strong> Albert Schweitzer </strong> , in tiefer Besorgnis bereits Ende der 1920er Jahre seinen berühmten Satz: <strong> EHRFURCHT VOR DEM LEBEN </strong>   wiederum tauben Ohren. Er wollte das Land zum Umdenken bringen – &#8211; es kam die Nazizeit! : . Er hat dies bereits 1920, später auch nach 1945  aber immer wieder gepredigt. <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Später wurde er für den Naturschutz zur Kultfigur </span> </strong> . Aber ‘Kultur und Ethik’ (1923) war wohl für viele eine philosophisch zu hoch angelegte Ebene. Erst gegen Ende des Buches schreibt er <strong> <em> :”Die Fortschritte des Wissens haben eine unmittelbare, geistige Bedeutung, wenn sie im Denken verarbeitet werden. Immer mehr lassen sie uns erkennen, <span style="text-decoration: underline;"> dass alles, was ist, Kraft, das heißt Wille zum Leben ist; immer weiter ziehen sie uns den Kreis des Willens zum Leben, den wir in Analogie mit dem unsrigen erfassen können </span> . (…) Durch das sich erweiternde Wissen werden wir zu <span style="text-decoration: underline;"> immer größerem Staunen </span> über das uns allenthalben umgebende Geheimnis des Lebens angeregt. . <span style="text-decoration: underline;"> Verzicht auf Denken ist geistige Bankrotterklärung </span>   Aus naiver Naivität gelangen wir zu tiefer Naivität.  (…) ” </em> </strong>   </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> .Ach, was würden diese und viele andere, lebten sie heute, über unseren derzeitigen Wissensstand sagen. Goethe, mit seiner – damals verlachten – Überzeugung , dass es von allem eben einen ‘Ur’Zustand geben müsse, den er freilich mit seinen Mitteln nicht erkennen konnte. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Ich zitiere hier noch die <em> <span style="text-decoration: underline;"> deutsche Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard </span> </em> :, Das Werden des Lebens: <strong> <em> ”Tiere haben außerordentlich unterschiedliche Gestalten. Ihre Ahnen waren einfacher gebaut als die jetzigen Lebewesen.  (…) Nach ihren Ähnlichkeiten und Verschiedenheiten können die Arten der Tiere hierarchisch in Gruppen angeordnet werden. … Alle Individuen einer solchen Gruppe, Taxon genannt, haben eine gemeinsame Urform. . (…) Das bedeutet, dass für die Feststellung der Verwandtschaft stets mehrere Kriterien herangezogen wurden müssen. Die sichersten, weil objektivsten Kriterien in der Taxonomie sind inzwischen daher nicht morphologische, sondern <span style="text-decoration: underline;"> molekulare Merkmale.” </span> </em> </strong> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"> Und gerade das ist es ja, worauf Gottfried Schatz – nun aus seiner (Innen)Sicht als Mikrobiologe &#8211;  auch wieder kommt: Auf die <strong> unendliche Vielfalt sozusagen der Innenansicht des Lebens allgemein, das aber auch gleichzeitig IN uns abläuft. </strong> <span style="text-decoration: underline;"> Seine Art zu schreiben ist aber weit mehr als faszinierend und allgemeinverständlich, sie ist auch literarisch </span> . </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Als Leser kann man ihn eigentlich nur immer wieder darum bitten, uns weitere moderne Aufschlüsse über das Leben kenntlich zu machen, und auch, wo sie für das Überleben des Menschen notwendig und bedeutungsvoll sind. </span> </strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> So, wie er beispielsweise den <em> UNSICHTBAREN HUNGER </em> beschreibt, der noch heute ein Drittel aller Menschen bedroht: nach Vitaminen und anderen, winzigen Nährstoffen, der jährlich Millionen von Kindern tötet. Kann man das mit den modernen, genetisch veränderten Pflanzen beenden? </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> [Meine Kenntnisse in dieser Hinsicht sehen bislang den Weg in die falsche Richtung: Man züchtet Pflanzen wegen eines reicheren Ernte-Ertrages und macht sie gleichzeitig unangreifbar für Pestizide, die man einsetzen muss, damit diese Pflanzen nicht von Unkraut und Schädlingen befallen werden können; damit werden aber auch zunächst der Boden, dann Wasser und Grundwasser verseucht … In einiges Saatgut ist bereits alles ‘eingearbeitet’, anderes kann man nur zusammen mit den dazugehörigen Pestiziden kaufen. Ein gefährliches Spiel und sehr gewinnorientiert.  <a href="http://literaturkurier.net/schwarzbuch-wwf-dunkle-geschfte-im-zeichen-des-panda-von-wilfried-huismann/"> <strong> Ich habe das in einem früheren Beitrag ausführlich beschrieben. </strong> </a> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Aber noch immer bin ich davon überzeugt, dass unsere Erdball tatsächlich noch Ernährung für alle hervorbringen kann, wenn man endlich und global übergreifend ökologisch statt gewinnorientiert denken und handeln würde, Waldflächen nicht zunehmend für alles mögliche roden würde, die Böden nicht verdürbe und die Böden nicht mehr ausraubt, sondern erhält. Und: wenn man endlich den <strong>weltweit riesigen Fleischbedarf drosseln würde!</strong>  <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Daher möchte ich diesen neunzehn Essays einen großen Leserkreis wünschen </span> </strong> . Es MUSS Erkenntnis entstehen, zunächst für den eigenen Organismus, in dem ständig Tod und Leben sich abwechseln, um an diesem, jedem zugänglichen Modell begreifen zu lernen, dass man nirgendwo auf dem Erdball das Weiter-Leben behindern darf. <span style="text-decoration: underline;"> Man muss seinen Horizont weiten, bis weit über Meere und Ozeane, die man nicht vermüllen und überfischen darf, bis hinein unter die Erdoberfläche, wo wir unsere wichtigste Ressource, das Grundwasser erhalten müssen und die dort außerdem lagernden Rohstoffe – die nur <em> einmal entnehmbar </em> sind – schonend verwenden; </span> (Was da nur in den Millionen Handys weltweit verschleudert wird!)  Man weiß ja noch gar nicht, was man von diesen kostbaren Rohstoffen in ferner Zukunft einmal dringend für andere Zwecke benötigen könnte? Wie es uns jetzt mit Gas und Erdöl bereits in naher Zukunft passieren wird! </span></p>
<p><strong> <span style="font-size: medium;"> Bemerken möchte ich endlich noch </span> , </strong> <span style="font-size: medium;"> <strong> dass dies Buch sich wunderbar liest, und selbst ein Beispiel dafür ist, wie sich Natur- und Geisteswissenschaften die Hand reichen. Es regt ganz wunderbar zum Nachdenken an. </strong> Es lässt aber, obwohl es bei den <strong> ersten Einzellern </strong> beginnt und bis zu <strong> Leben auf anderen Planeten </strong> reicht,  auch viele Fragen offen, sodass man hoffen kann, von Gottfried Schatz bald manch weiteres Buch lesen zu können. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Aber fangen Sie doch gleich bei diesem an, das der Verlag knapp so zusammenfasst:  Der weltbekannte Chemiker und Biologe Gottfried Schatz beschreibt in 19 Essays biologische Phänomene, die unser Menschenbild prägen. Er denkt über die Anfänge des Lebens nach, stellt Überlegungen zu Energieknappheit und Wissensspeicherung auf Datenträgern an und betrachtet chemische Körperprozesse durch die Lupe des allumfassend gebildeten Wissenschaftlers. Dabei sind für Gottfried Schatz Naturwissenschaft und Kultur zwei Seiten einer einzigen Medaille. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Ach ja, sein Kapitel zur modernen Datenspeicherung bitte ich viele, gleich zweimal zu lesen!! </span> </strong> Ältere Leser, die die Anfänge der Datenspeicherung noch miterlebt haben, wissen genau, wie fragwürdig das elektronische Speichern von Wissen in womöglich naher Zukunft sein könnte. Schon heute gibt es für Datenträger, die erst vor zwanzig Jahren erstellt wurden, keine Wiedergabemöglichkeit mehr. Unsere ersten Texte in Keilschrift, die Hieroglyphen der Ägypter und ein Alphabet der Maya – man kann sie heute noch entziffern. Auch das als Buch – wann und wo immer einmal veröffentlicht – man kann es auftreiben. Das elektronisch Gespeicherte hingegen … dort könnte uns erstmals in unserer Geschichte etwas in der Natur Unmögliches begegnen: Dass etwas sich in  &#8211; &#8211; NICHTS aufgelöst hat. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Von dem Energieverbrauch, diese Datenmassen zu nutzen und zu speichern, auch davon hat mancher kaum eine Vorstellung.: Es könnte unsere gesamte Kultur vernichten: <em><strong> “ Das Wissen der Menschheit verdoppelt sich in immer kürzeren Abständen,  lässt sich aber mühelos digital speichern, analysieren, verbreiten. Unbeständigkeit und rasant ansteigender Energiehunger digitaler Datenspeicher sowie Anfälligkeit digitaler Daten gegenüber zufälliger oder absichtlicher [weder bemerk- noch nachvollziehbarer ] Verfälschung werden jedoch zu einer immer akuteren Bedrohung.  … Die Zahl der Transistoren hat sich in den letzten vier Jahrzehnten alle 18 Monate (! ) verdoppelt…<br />
Das BUCH Domesday Book, ein 1085 von William dem Eroberer in Auftrag gegebene Rechtsgrundbuch, kann noch heute bewundert werden, doch seine digitale Version aus dem Jahre 1986 überdauerte nur zwei Jahrzehnte. Digitale Datenträger müssten laufend in die neuesten Formate umgeschrieben werden, jeweils in das für sie gültige Betriebs&#8211; und Leseprogramm verpackt werden … welche Bibliothek könnte sich dies wohl leisten? </strong> </em></span></p>
<p><em><span style="font-size: medium;"> <strong> Auch der wachsende Energiehunger unserer Speichersysteme gibt Anlass zur Sorge. … In den USA verbrauchen solche Speicher mit Kühlung und Beleuchtung etwa 1 Prozent der gesamten Elektrizität und Computer, Bildschirme sowie das Internet dürften diesen Anteil wohl um das Mehrfache erhöhen. (…)” </strong> </span></em></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong> Diesem Buch sind viele Leser zu wünschen </strong> , die sich wirklich umfassen informieren können. Es regt zum vielfachen Nach- und Weiterdenken an – und zu <strong> <span style="text-decoration: underline;"> der Bitte an den Autor: Bitte noch weitere Bücher wie dieses zu verfassen! </span> </strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Denn darin möchte ich Albert Schweitzer rechtgeben: </span> <span style="font-size: large;"> <strong> Wir alle <span style="text-decoration: underline;"> müssen </span> oder müssten viel mehr nachdenken – was aber, wenn wir gar nicht wissen, worüber??? </strong> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zaubergarten Biologie<br />
von Schatz, Gottfried;<br />
Gebunden<br />
Wie biologische Entdeckungen unser Menschenbild prägen. Vorw. v. Rolf Zinkernagel. Erlebnis Wissenschaft 170 S. 21 cm 370g , in deutscher Sprache.<br />
2012   Wiley-VCHISBN 978-3-527-33339-4 | 24.90 EUR.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Autor:</p>
<p>Gottfried Schatz, geb. 1936 in Strem, einem kleinen österreichischen Dorf an der ungarischen Grenze, studierte Chemie an der Universität Graz und arbeitete dann als Assistent von Hans Tuppy an der Universität Wien, wo er zusammen mit anderen die DNS der Mitochondrien entdeckte.</p>
<p>Von 1964-66 forschte er am Public Health Research Institute der Stadt New York als Postdoktorand des Wiener Emigranten Efraim Racker über die ATP-Bildung in Mitochondrien. Nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in Wien emigrierte er 1968 mit seiner Familie in die USA, wo er als Professor für Biochemie an der Cornell University in Ithaca (Staat New York) tätig war.</p>
<p>1974 berief ihn die Universität Basel an das neu gegründete Biozentrum, das er zeitweise leitete. Für seine Entdeckungen über die Bildung von Mitochondrien erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und zwei Ehrendoktorate. Nach seiner Emeritierung im Jahre 2000 präsidierte er vier Jahre lang den Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierat. In jungen Jahren spielte er auch als Geiger im Grazer Philharmonischen Orchester, an der Grazer Oper und an der Wiener Volksoper. Seine dänische Frau Merete und er haben drei Kinder.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum ich kein Christ sein will &#8211; von Professor Dr. Uwe Lehnert</title>
		<link>https://literaturkurier.net/warum-ich-kein-christ-sein-will-von-professor-dr-uwe-lehnert/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/warum-ich-kein-christ-sein-will-von-professor-dr-uwe-lehnert/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 11:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung Leider hat nur eine Minderheit derzeit die Bibel tatsächlich gelesen  obwohl sie irgendwie dagegen ist, bzw. zumindest nichts mehr mit der Kirche zu tun haben will. Da sind sich Katholiken und &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/warum-ich-kein-christ-sein-will-von-professor-dr-uwe-lehnert/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/warum-ich-kein-christ-sein-will-von-professor-dr-uwe-lehnert/">Warum ich kein Christ sein will &ndash; von Professor Dr. Uwe Lehnert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung</strong></span><br />
<span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/sy1z0bzu.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="sy1z0bzu" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/sy1z0bzu_thumb.jpg" alt="sy1z0bzu" width="314" height="468" align="left" border="0" /></a>Leider hat nur eine Minderheit derzeit die Bibel tatsächlich gelesen  obwohl sie irgendwie dagegen ist, bzw. zumindest nichts mehr mit der Kirche zu tun haben will. Da sind sich Katholiken und Protestanten merkwürdigerweise ziemlich einig: In die Kirche gehen sie jedenfalls schon mal nicht. Nicht zu verstehen ist, dass die meisten sich ohne irgendwelche Sachkenntnisse zu haben gegen etwas wenden.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aber: Was haben sie als Argumente? Meist haben sie nur einen <em>Standpunkt</em>: Die Kirche gefällt ihnen nicht, weil sie ihnen nichts mehr sagt. Zeitverschwendung. Außerdem ist es derzeit ‘feiner’, Atheist statt Christ zu sein. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Sie finden, für ihr unbestritten soziales Engagement wird die Kirch gut genug bezahlt. Obendrein finden sich offensichtlich immer weniger Gläubige, die Pfarrer oder Pastoren werden wollen – oder hat ‘die’ Kirche immer weniger Geld dafür? Gemeinden werden zusammengelegt, Kirchen stillgelegt. Der G</span><span style="font-size: medium;">ottesdienstbesuch nimmt zunehmend ab. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Gründe genug für viele, sich kritisch zumindest mit der <strong>Macht</strong> der Kirche zu beschäftigen, für die sie keine Rechtfertigung erkennen können. Es gibt aber auch ein paar, die im Stillen denken: Eigentlich ist es schade um die Kirche.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das hier vorliegende Buch, immerhin die 5. Auflage, <strong>ist ein ganz aktuelles und mehr als notwendiges Buch.</strong> Dafür gibt es zwei Gründe: Der Autor, immerhin EM <em>Professor für das Gebiet »Unter­richtswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der EDV«,</em> hat <strong>ein bewundernswert allgemeinverständliches, und daher außerordentlich spannendes Buch geschrieben, in dem er sein lebenslanges Nachdenken und –forschen über  Naturwissenschaft und Religion beschreibt:</strong></span></p>
<p><span id="more-7283"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>“Der Berufsalltag lässt oft keine Zeit, gründlich über Fragen nachzudenken, die allgemein mit dem Begriff Religion beziehungsweise Weltanschauung verbunden werden. In zunehmenden Alter melden sich jedoch solche Fragen immer öfters zu Wort – und sie verlangen nach Antworten. Wer im christlichen Glauben erzogen wurde und der Kirche – zumindest äußerlich – treu geblieben ist, wird solche Fragen vermutlich im Sinne von Bibel und Kirche beantworten. Vielleicht aber ist man im Laufe seines Lebens zu anderen Einsichten gelangt und hat sich von der anerzogenen und aus purer Tradition übernommenen Religion gelöst.</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>Wäre ich Theologe an der Universität und damit zwangsläufig abhängig von der Amtskirche (siehe Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Februar 2005!) müsste ich bei abweichender Meinung von kirchlichen Vorgaben befürchten, meinen Lehrstuhl zu verlieren und mit einem für die Kirche »unschädlichen« Lehrgebiet abgespeist zu werden. (Wie es so oder ähnlich zum Beispiel die Professoren Horst Hermann, Hans Küng, Johannes Neumann, Gerd Lüdemann, Hubertus Mynarek, Uta Ranke-Heinemann und … und … und … erfahren mussten!)</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>Als ein von der Kirche unabhängiger Hochschullehrer und als jemand, der die weltanschauliche Meinungsfreiheit ohne berufliche Reglementierung in Anspruch nehmen kann, habe ich mir in meiner nachberuflichen Zeit erlaubt, als Laie kritisch über Gott, Christentum und Kirche nachzudenken und darüber dies Buch zu schreiben.”</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Selbstverständlich hat er auch die Bibel – und das gründlich und kritisch gelesen. Es geht ihm dabei wie so vielen, die das auch tun oder getan haben: Sie enthält <strong>im Alten wie im Neuen Testament so viele Widersprüche, so viel geradezu ‘Unchristliches’, dass man aus dem Staunen oft gar nicht mehr herauskommt.</strong> Dass sie allerdings das größte Buch der Bücher ist und bleiben wird, erkennt jeder, der sie einmal selbst und mit vor Spannung angehaltenem Atem liest! </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Dennoch: </span><span style="font-size: small;"><em><strong>“Wann immer sich die Gelegenheit ergibt , fordern Politiker, vornehmlich jene aus den großen Parteien, sich auf die christlichen Grundwerte zu besinnen.Mit dem Verweis auf den angeblichen oder tatsächlichen »Verfall der Wer-te« wird die so genannte »christliche Wertegemeinschaft« beschworen. Das Christentum sei die Grundlage allen ethischen Handelns, heißt es. Moral ohne Bezug auf Gott führe über die Beliebigkeit schließlich zur Unmoral, ein Volk ohne eine in Gott verankerte Moral habe keine Zukunft und was derlei mehr im Brustton der Überzeugung, aber in der Regel ohne tiefere Kenntnis der Bibel vorgebrachte Bekundungen sein mögen.” </strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In diesem Zusammenhang beschäftigt er sich auch mit den 10 Geboten, und einen kurzen Abschnitt daraus möchte ich Ihnen hier nicht vorenthalten:</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>( …) “Die folgenden sieben Gebote stellen den Kern einer zu akzeptierenden Moral dar. Allerdings haben sich diese Forderungen weltweit so oder ähnlich praktisch in allen Gesellschaften herausgebildet, können also keine spezifisch biblische Originalität beanspruchen. Schon das viele Jahrhunderte vor dem Alten Testament existierende »Ägyptische Totenbuch« formulierte diese Forderungen. Erwähnenswert ist, dass das Tötungsverbot (5. Gebot) sich nur an die Mitglieder der eigenen Gruppe richtete. Das Töten von Menschenanderer Völker war selbstverständlich erlaubt, wie die vielen Kriegsberichte im Alten Testament und Aufforderungen Jahwes, sich die umliegenden Völker gewaltsam untertan zu machen, überdeutlich erkennen lassen Das 10. Gebot, das eng mit dem 6. und 7. zusammenhängt, ist insofern bemerkenswert, als es die Sklaverei als eine selbstverständliche, offenbar auch von Gott nicht in Frage gestellte Ausbeutung von Menschen durch Menschen hinnimmt. Überhaupt wird in diesem Gebot die Ehefrau Sklaven, Haustieren und Sachen gleichrangig nebeneinander gestellt und wie selbstverständlich als Besitz des Mannes bezeichnet. Dass das Sklaventum offenbar von Gott gebilligt wird und dass dies keine von mir willkürlich vorgenommene Deutung darstellt, geht zum Beispiel auch aus dem 2. Buch Moses (Exodus), Kapitel 21, Vers 2 bis 11 hervor. Auch dort wird ausführlich die offenbar gottgewollte Rolle des Sklaven als privates Eigentum des jeweiligen Herrn festgelegt. APOSTEL PAULUS argumentiert ebenfalls in diesem Sinne. Im 1. Korinther, Kapitel 7, Vers 21f drückt er sich sehr eindeutig und geradezu ermunternd für das geduldige Ertragen des Sklavendaseins aus. (Mehr dazu in Kapitel VI,1 und 2!)</strong></em></span> “</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Das Buch wendet sich an Leser, die eine zusammenfassende Darstellung von Argumenten <span style="text-decoration: underline;">gegen</span> den christlich-kirchlichen Glauben und <span style="text-decoration: underline;">für</span> ein naturalistisch-humanistisches Weltbild suchen. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Die Kapitel I bis IV skizzieren ein naturalistisches Weltbild auf der Basis heutigen Wissens. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Was können wir wissen und erkennen und wie macht man das? Wie kamen Wissen und Erkennen überhaupt in die Welt, und wie das Evolutionäre Denken manches Weltbild zum Einsturz bringt. Was unser Erkenntnisvermögen überfordert und warum: Die räumlichen Dimensionen des ganz großen und ganz Kleinen.; die zeitlichen Dimensionen des Kosmos – wo steht der Mensch in Zeit und Raum? und völlig unbegreiflich: Der moderne Begriff von Zeit und Raum.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das alles wird allgemeinverständlich erklärt – der Autor ist überhaupt ein großer Erklärer, vielen Dank Uwe Lehnert.!  Aber er geht ja auch weit zurück = Entstehung der Welt, ob mit oder ohne Schöpfer, etwas über Quanten sollte man schließlich auch noch wissen  hier begreift man es endlich. </span> <span style="font-size: medium;">Sind aber Geist und Bewusstsein von Göttlicher Natur oder eine Funktion der Materien? Sind unser Denken und Handeln letztlich nichts anderes als chemo-elektrische Abläufe? Da kann man lange darüber nachdenken und so führt das alles behutsam und wachsam zu mancher neuen Einsicht- </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">Die Kapitel V und VI bauen darauf auf und zeigen, <strong>dass herkömmlicher Gottesglaube und christliche Lehre sich damit nicht mehr vereinbaren lassen. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In Kapitel VII beschreibt der Autor einen naturalistisch-humanistischen Gegenentwurf. Der Autor hat die Probleme soweit diskutiert, bis er das Gefühl hatte, für sich überzeugende und befriedigende Antworten gefunden zu haben. Dazu hat er die Argumente &#8211; klassische, neuere als auch von ihm entwickelte &#8211; zusammengetragen, die ihm am einleuchtendsten erschienen und dem entgegenkommen, was man den gesunden Menschenverstand nennt.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Der Autor will sich und seinen Lesern Klarheit verschaffen über den Stellenwert von Wissenschaft, speziell von Naturwissenschaft, für unser Leben, insbesondere der Geltung ihrer Erkenntnisse für Gestaltung und Deutung unseres Daseins.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Es geht um Fragen nach unserer Stellung und Bedeutung </span><span style="font-size: medium;">im Kosmos, nach der möglichen Existenz Gottes und ob der Gott, der in der Bibel beschrieben wird, für uns heutige Menschen so überhaupt &#8222;glaubwürdig&#8220; sein kann. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Der Autor fragt sich, warum so viele Menschen an Dinge glauben, die so offensichtlich im Widerspruch zu Vernunft und Wissen stehen. Auch versucht er, eine ihn überzeugende, sprich &#8222;vernünftige&#8220; Antwort nach dem Sinn des und auch seines Lebens zu finden. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Uwe Lehnert  möchte vor sich begründen und möchte anderen erklären können, warum er kein Christ sein kann und auch nicht sein will. Seine Ansichten und Bekenntnisse gründen auf der Überzeugung, dass es richtig und vernünftig ist, soweit es irgend möglich ist, sich seines Verstandes zu bedienen. Weder kirchlicher Glaube noch persönliche Erleuchtung anderer können für ihn Richtschnur seines Denkens sein</strong>.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aus dem Inhalt: <em><strong>&#8222;Wenn ich dann fragte, wie man als Mensch des 21. Jahrhunderts glauben könne, nur durch ein göttlich veranlasstes Menschenopfer gerettet zu werden, das vor seinem Tode gefoltert und dann auf die denkbar brutalste Art und Weise hingerichtet wurde, habe ich meistens nur in schweigende Gesichter geblickt. Allenfalls kam als hilflose, aber die christliche Lehre missinterpretierende Reaktion, dass das alles nur symbolisch zu verstehen sei.&#8220;</strong></em> Vorliegendes Buch hat er in seiner nachberuflichen Zeit verfasst.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Und man sollte Uwe Lehnert dankbar dafür sein, <strong>denn er setzt seine Leser tatsächlich in die Lage, sich das notwendige Wissen und Denken unserer Gegenwart anzueignen und sich selbst sozusagen auf den neuesten Wissensstand zu bringen. Viel zu lange haben viele vernachlässigt, ihr Wissen auf den gegenwärtigen Stad zu bringen. Dieser Mangel macht hilflos und kritikunfähig; nur zu leicht wird man zum Spielball diversester Meinungen.</strong> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">Nur zu gern wünsche ich dieses wunderbare Buch nahezu jedem Leser . Was typisch ist: Während ich das Buch las und es rezensierte, verschwanden nach und nach fünf Exemplare von meinem Schreibtisch. Jeder, des es anfing zu lesen, meinte, es mache mir ja wohl nichts aus, wenn er es gleich mal weiterlesen wollte. </span></p>
<p>&#8230;</p>
<p>MAINZ. In der am Mittwochabend ausgestrahlten SWR-Sendung „Quergefragt&#8220; gab der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Lehmann, ein Statement ab, das nicht nur seinen Diskussionspartner, den Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon, verblüffte.</p>
<p><strong>Lehmann bekannte, er glaube nicht an die Kirche, er glaube auch nicht an das Christentum, er glaube an Gott. Damit hat sich Lehmann nach traditionellem katholischem Verständnis als „Ketzer&#8220; geoutet, heißt es doch im katholischen Glaubensbekenntnis, das der Kardinal schon von Amtswegen Tag für Tag betet: „Ich glaube an die heilige, katholische und apostolische Kirche!&#8220;</strong></p>
<p><strong>In der Diskussion ging Lehmann wenig später sogar noch einen Schritt weiter, als er sagte, dass es die Kirche wohl irgendwann nicht mehr geben würde, den Glauben an Gott aber sehr wohl</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">So komme ich zu dem Zitat, zugegeben aus ganz anderem Zusammenhang,  weil es so gut passt, zum Schluss: </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><em>&gt;Diese Dinge aber sind so heimlich in mich eingedrungen und nicht bloß in meinem Gedächtnis, sondern auch in meinen Eingeweiden hängen geblieben, und sind jetzt  so sehr eins mit meinem geistigen Vermögen, dass sie darin auch dann noch länger verweilen würden, wenn ich sie in meinem ganzen Leben nicht noch einmal läse, denn sie haben im innersten meiner Seele Wurzeln geschlagen. &lt;  (<strong>Petrarca</strong> in einem Brief in ganz anderem Zusammenhang; hierher passt es aber auch sogar ganz wunderbar..)</em></span></p>
<p>Warum ich kein Christ sein will<br />
von Lehnert, Uwe;<br />
Kartoniert  Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung. 5., überarb. u. erw. Aufl. 478 S. 22 cm 764g , in deutscher Sprache.   2012   Teia Lehrbuch Verlag ISBN 3-939520-70-5 ISBN 978-3-939520-70-2 | 19.95 EUR</p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>NB) Aus einer anderen Kritik zu diesem Buch, die Sie interessieren könnte::</strong></span></p>
<p><em>“Aufmerksam gemacht wurde ich auf dieses Buch durch eine ausdrückliche Empfehlung der Giordano Bruno Stiftung und durch eine lobende Rezension des Humanistischen Pressedienstes. Nach der Lektüre fand ich bestätigt, was diesem Buch attestiert wird: Verständliche Sprache, Sachlichkeit und differenzierte Auseinandersetzung mit einer Religion, die vor 2000 Jahren in den Köpfen religiöser Männer entstand.<br />
Der Autor erläutert zunächst in didaktisch wohl überlegter Weise die philosophischen und vor allem naturwissenschaftlichen Grundlagen einer nichtreligiösen Weltsicht. Die aktuellen Erkenntnisse der Astro- und Quantenphysik, der Evolutionstheorie und der Hirnforschung werden auch für einen Laien nachvollziehbar dargestellt und auf ihre philosophischen und vor allem religiösen Konsequenzen befragt. Das Ergebnis ist eindeutig: Christlicher Glaube, wie er in der Bibel beschrieben wird und durch Dogmen für immer festgeschrieben wurde, ist mit einer naturwissenschaftlich begründeten Weltsicht nicht vereinbar. Auch der moralische Anspruch von Bibel und Kirche wird auf den Prüfstand gestellt. Der in weiten Strecken amoralische Inhalt der Bibel wird anhand vieler, aber dem Kirchenvolk unbekannter Bibelzitate aufgedeckt, und die nur als menschenverachtend zu kennzeichnende 2000-jährige Geschichte von Christentum und Kirche wird anhand markanter Ereignisse dem Leser bewusst gemacht.<br />
Konsequenterweise kommt der Autor zu der Ansicht, dass weder Bibel noch Kirche dem Willen eines angeblich allwissenden, allmächtigen und allgütigen Gottes zu verdanken sein können, sondern bloßes Menschenwerk sind. Dennoch verkennt der Autor nicht, dass durch das Christentum beeindruckende kulturelle Leistungen entstanden sind und Menschen immer wieder zu Selbstlosigkeit und Barmherzigkeit dem leidenden Mitmenschen gegenüber veranlasst wurden und werden. Diese positive Seite des Christentums führt der Autor allerdings weniger auf den moralischen Gehalt der biblischen Botschaft zurück als vielmehr auf ein dem Menschen innewohnendes, weltweit zu beobachtendes Ethos zurück. Moral so der Autor und belegt diese These anhand neuester soziobiologischer Forschungen ist nicht vom Himmel gekommen, sondern hat sich in einem evolutionären Prozess herausgebildet, was u.a. auch daran erkennbar sei, dass weltweit dieselben ethisch-moralischen Grundprinzipien gelten.<br />
Aber Lehnert übt nicht nur Kritik, sondern entwirft abschließend einen naturalistisch-humanistischen Gegenentwurf als Alternative zu den traditionalistischen Glaubenslehren, die aus einer Zeit stammen als man noch an Geister und Dämonen glaubte und meinte, die Götter mit Menschenopfern gnädig zu stimmen. Er fragt sich, was aus seinem Nichtglauben folge und worin der Sinn des Lebens bestehen könne, wenn es keinen Gott über ihn gibt und kein ewiges Leben zu erwarten ist. Die Antworten, die Lehnert entwickelt, überzeugen mich voll und ganz. Dabei steht die Selbstbestimmung im Zentrum seiner Überlegungen, diese allerdings immer mit Blick auf den Nächsten mit seinen Bedürfnissen und Erwartungen.<br />
Insgesamt ein Buch, das auf Polemik verzichtet, aber eine Fülle religionskritischer Argumente auflistet, die hier in gut und leicht lesbarer Form zusammengestellt wurden, und mit einem vielleicht zu optimistischen humanistischen Gegenentwurf auf wissenschaftlicher und ethischer Basis abschließt. Also eine uneingeschränkte Leseempfehlung und volle Punktzahl für dieses Buch! Wer übrigens mehr über dieses Buch erfahren möchte, findet ein aufgezeichnetes Interview (Podcast als Hördatei) mit dem Autor auf den Internetseiten des Humanistischen Pressedienstes.”</em></p>
<p>…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.buchkatalog.de/images/px.gif" alt="" width="1" height="10" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.etracker.de/app?et=n5ECpm" target="_blank"><img src="http://www.etracker.de/cnt.php?v=2.3&amp;java=y&amp;usid=KNO%2D15052013%2D103849820%2D005680&amp;tc=1368607227397&amp;et=n5ECpm&amp;et_ilevel=1&amp;ref=http%3A//www.buchkatalog.de/kod-bin/isuche.cgi%3Fnavigaktiv%3Dja%26location%3DHome%26pgChoice%3D%26dbname%3DBuchkatalog%26lang%3Ddeutsch%26uid%3DKNO-15052013-103849820-005680%26aktion%3Dnavigframe%26naviggif%3Dhome&amp;swidth=1440&amp;sheight=900&amp;siwidth=1440&amp;siheight=728&amp;scookie=1&amp;scolor=24&amp;p=undefined&amp;et_areas=%255BB%255D&amp;et_target=,0,0,0,0&amp;et_pagename=%255BB%255DSonstige&amp;et_url=http%3A//www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi&amp;slang=de" alt="" border="0" /></a></p>
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		<title>JETZT ist die Zeit f&#252;r den Wandel. Von Abtprimas Notker Wolf</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Apr 2013 12:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Eine mehr als drängende Frage: Nachhaltig leben – für eine gute Zukunft – unerwartet offensichtlich mehr Entwürfe und Baustellen – in einer bewegten und dennoch schlafenden Welt! “Vor rund 150 Jahren entstand mit der Industrialisierung der Kapitalismus. Im ungeheuren Kapitalbedarf &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/jetzt-ist-die-zeit-fr-den-wandel-von-abtprimas-notker-wolf/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Eine mehr als drängende Frage: Nachhaltig leben – für eine gute Zukunft – unerwartet offensichtlich mehr Entwürfe und Baustellen – in einer bewegten und dennoch schlafenden Welt!</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/04/gvkxaqdl.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="gvkxaqdl" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/04/gvkxaqdl_thumb.jpg" alt="gvkxaqdl" width="252" height="414" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong><em>“Vor rund 150 Jahren entstand mit der Industrialisierung der Kapitalismus. Im ungeheuren Kapitalbedarf er rasch wachsenden Industrie hatte er durchaus seine Existenzberechtigung. Es war eine Zeit des radikalen Umbruchs von der stillen Agrarwirtschaft zu dem dampfenden Eisenbahnen, den lauten Maschinenhallen in den Fabriken und den stinkenden Stahlhochöfen.” </em></strong>So beschreibt Notker Wolf die gar nicht so lange zurückliegende Vergangenheit. Die neuen Entwicklungen wurden mit Jubel und Staunen begrüßt – alles, aber auch alles schien machbar. </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Damals veränderten sich die Zusammenhänge auf unserem Erdball rapide und folgenschwer. Denn niemand hatte eine Ahnung davon, wir die Folgen aussehen würden. </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Gegenwärtig erleben wir eine ähnliche rapide Veränderung, die möglicherweise das Gehabte an Tempo noch übersteigt – nicht wenige sind derzeit dabei, die Übersicht zu verlieren.</span></p>
<p>Da ist ein Buch wie JETZT IST DIE ZEIT FÜR WANDEL mehr als nützlich. Es zeigt nämlich gewissenhaft nach: Wie sieht es denn heute eigentlich auf´der Welt aus? Und ganz von selbst kommt es, wie auch der Leser zu der Einsicht, dass wir JETZT und SCHLEUNIGST einiges tun müssen, dass wir nicht in rasendem Tempo in eine – noch nicht einmal beschreibbare – Katastrophe hineinrauschen.<span id="more-7250"></span></p>
<p>Was aber besonders wichtig ist: Nur weniges davon kann man ‘von Oben’ anordnen, JETZT ist JEDER EINZELNE gefragt.</p>
<p>Aber auch das beschreibt Notker Wolf: Bei allem, was man tut, um nachhaltig zu leben, führt dies ganz unerwartet in eine neue Lebensqualität. Nachhaltig ist nicht etwas wie mönchisches Leben in Armut und Entbehrung,  Nein, es bedeutet Nachdenken, Sich Informieren´, Vielen ist ja auch gar nicht bewusst, wie und  man im ganz alltäglichen Leben richtige bzw. falsche Entscheidungen treffen kann.</p>
<p><strong><em><span style="font-size: small;">“Es ist ein gutes, zutiefst befriedigendes Gefühl. nachhaltig zu leben. über den Tag hinaus, in die Zukunft für kommende Generationen. Nachhaltig gelingt nicht den verbissenen Weltverbesseren, sondern denjenigen, die mit wachen Augen und Gelassenheit in die Zukunft gehen.”</span></em></strong></p>
<p>.Lebensmittelskandale, Naturkatastrophen, Börsenabstürze. Notker Wolf sagt, warum es so nicht weitergeht und wie wir die Umkehr schaffen. Wir müssen unser Leben nachhaltig verändern. Nachhaltigkeit ist mehr als eine ökonomisch-ökologische Balance. Es ist eine ethische Grundhaltung, eine Lebensweise.</p>
<p>Der Abtprimas beschreibt spirituelle und praktische Wege zur Lösung der drängendsten Herausforderungen. Sein Prinzip für ein gerechteres und glücklicheres Leben: Freiheit durch Verantwortung, Verantwortung aus Freiheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Über den Autor:</p>
<p><strong>Werner Wolf</strong> wurde am 21. Juni 1940 als Sohn eines Schneiders in Bad Grönenbach/Allgäu geboren. 1961 Eintritt in das Benediktinerkloster St. Ottilien. Ordensname Notker. Studium in Rom und München (Philosophie, Theologie, Zoologie, Anorganische Chemie, Astronomiegeschichte). Promotion. 1968 Priesterweihe. 1971 Prof. an der Päpstlichen Hochschule Sant&#8217;Anselmo in Rom. 2000 zum Abtprimas gewählt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>JETZT ist die Zeit für den Wandel<br />
von Wolf, Notker;<br />
Gebunden<br />
Nachhaltig leben für eine gute Zukunft. Hrsg. v. Alfons Kifmann. Mit Alfons Kifmann .   195 S. 21,5 cm 334g , in deutscher Sprache.2012   Herder, Freiburg<br />
ISBN 3-451-32454-7 16.99 EUR</p>
<p><span style="color: #ff0000; font-size: large;"><strong>Das Folgende von Professor Lesch fand ich im Internet: Lassen Sie sich von ihm erklären, was man ganz genau unter Nachhaltigkeit versteht. Viel Vernügen!</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="dsgvo_yt_link dsgvo_yt_link_play" ytid="AwQ9LJ8yCAg" onclick="event.preventDefault(); replaceMeWithYTvideo(this);"  style="  height:360px;  width:640px;  background-image:url(https://literaturkurier.net/wp-content/uploads/ytimg/ae2288e96b41c989bde3cabe304605a0.jpg); " target="_blank" href="https://www.youtube.com/watch?v=AwQ9LJ8yCAg">&#160;</a>
</p>
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		<title>Jesus. Ein Leben. Von Abtprimas Notker Wolf</title>
		<link>https://literaturkurier.net/jesus-ein-leben-von-abtprimas-notker-wolf/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2013 17:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiederuferstehung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wer war das eigentlich – dieser Jesus? Ein Roman gegen das Vergessen: Vom Jesus gleich nebenan. Und vom Ursprung des Christentums Dieses ganz und gar wunderbare Buch zieht einen nach und nach so in seinen Bann, dass viele es gar &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/jesus-ein-leben-von-abtprimas-notker-wolf/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.buchkatalog.de/images/px.gif" alt="" width="1" height="7" /><span style="font-size: x-large;"><strong>Wer war das eigentlich – dieser Jesus? Ein Roman gegen das Vergessen: Vom Jesus gleich nebenan. Und vom Ursprung des Christentums</strong></span></p>
<p><img src="http://www.buchkatalog.de/images/px.gif" alt="" width="5" height="1" /><img style="margin: 7px 15px 17px 0px; display: inline;" src="http://multimedia.knv.de/cgi-bin/knvmmdb.dll?herkunft=knv&amp;MM_IDENTNR=999bk&amp;typ=cover&amp;id=33368894&amp;kennwort=YAHNGJOELFIMDL&amp;rang=01&amp;variante=zoom" alt="" align="left" border="0" /></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Dieses ganz und gar wunderbare Buch zieht einen nach und nach so in seinen Bann, dass viele es gar mehrfach lesen werden. Notker Wolf hat sich hier etwas vorgenommen, was viele für unmöglich hielten; auch er bezeichnet es als ‘Experiment’.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Er ist weit in der Welt herum gekommen ist, kann nicht blind werden dafür, wie viele Menschen kirchenfremd werden, die Kirche verlassen und sich höchstens auf deren soziale Funktion beziehen – ohne auch nur überhaupt zu wissen, worauf sich das alles eigentlich gründet. Ich selbst, die sich immer wieder wehrt gegen Bibel-Verschnitte, misstrauisch ist angesichts neuer Bibelübersetzungen, in denen nicht nur einzelne Vokabeln sozusagen ‘modernisiert’ werden, sondern auch der Sinn oft verzerrt wird – <strong>mich hat dieses ‘Experiment’ restlos überzeugt.-</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Um was geht es?</strong> Gerade ist Weihnachten vorbei, in allen Kirchen wird das Lukas-Evangelium mit dem Kind in der Krippe vorgelesen – , folgen wird am 29. März der Karfreitag, Ostersonntag ist am 1. April. Befragt man auf der wahllos Leute auf der Straße, wissen die meisten wenigstens bei ‘Weihnachten’, worum es sich in etwa handelt, aber bei den Feiertagen im März und April wissen erstaunlich viele nicht, welche Gedenktage hier begangen werden, und bei Pfingsten, mit dem die Pfingstferien verbunden sind – sieht es überhaupt ganz düster aus.  – obgleich sehr viele noch in der Schule Religionsunterricht hatten, und entweder zu Kommunion gegangen sind, oder konfirmiert wurden. Das ist aber nur die ‘fromme,’ auf die Kirchen bezogene Seite, mit der Folge freier Tage…  – Aber wenn man weiter danach fragt, welche ‘Nebenwirkungen’ dieses Christentum eigentlich habe, nämlich dass auf der Grundlage des Christentums sich unser Abendland in 2000 Jahren (zugegeben mal mehr oder mal weniger christlich) entwickelt hat &#8211; &#8211; das wird das Vorstellungsvermögen der meisten übersteigen. In den überwiegenden Haushalten wird es – irgendwo und ungelesen – auch eine Bibel geben: Schlägt man sie auf: eine Bleiwüste, kaum und nur mühsam zu durchqueren.<span id="more-7130"></span></span></p>
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<p><span style="font-size: medium;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Und wie das Experiment von Notker Wolf gelungen ist! Was er versucht hat, erklärt er so:</span></strong>: <strong><em>„Ein Versuch. Ein dreifacher Versuch sogar. Erstens nämlich der Versuch, eine allgemein verständliche Sprache und Darstellungsform für die historischen Bücher des Neuen Testamentes zu finden. Zweitens der Versuch, die vier Evangelien des Matthäus, Markus, Lukas und Johannes in einem einzigen Evangelium aufgehen zu lassen. Und drittens der Versuch, dieses Evangelium mit der Apostelgeschichte zu einer durchlaufenden großen Erzählung vom Ursprung des Christentums zu verbinden.</em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">“Das Leben Jesu Christi nachzuzeichnen, ohne jede Frömmelei als einfachen Bericht, aus den vier Evangelien zusammengefasst – <strong><span style="text-decoration: underline;">ein Jesus wie von Nebenan, zum Anfassen</span></strong>. (Nur scheinbar einfach) wird  von der ersten bis zur letzten Seite mehr als spannend über eine höchst bemerkenswerte Personund eine aufregende Zeit  berichtet, angefangen mit  deren recht aussergewöhnlichen Vorgeschichte.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Alles beginnt nämlich, fast wie ein altes Märchen,  mit dem ziemlich älteren Ehepaar Zacharias und Elisabet, die zur Zeit des Herodes lebten und sich nichts sehnlicher gewünscht hatten als ein Kind. Sie waren beide fromm und gut gegen Jedermann; Zacharias ging seiner Arbeit im Tempel nach, der gerade vergrößert wurde – er war ganz vertieft in seine Arbeit, als sich ihm von der rechten Seite des Altars eine Gestalt  näherte und mit dem berühmten “Fürchte Dich nicht” sich als als Erzengel Gabriel herausstellte, der ihm verkündete, seine Frau werde einen Sohn gebären, der Johannes heißen solle – und Sie werden es ahnen: Es wird der spätere Johannes der Täufer sein. Zacharias aber, weil er die Ankündigung des Engels verblüfft bezweifelte, wurde zur Strafe sofort mit Stummheit geschlagen… Natürlich war Elisabet überglücklich wegen ihres nun dennoch endlich  erhörten Gebetes … </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aber nicht genug damit: Während Zacharias und Elisabet nun schon sechs Monate  ihrem Alltag erwartungsvoll nachgehen, tritt der Erzengel Gabriel wieder in Aktion: Diesmal besucht er eine Jungfrau namens Maria, die in einem unbedeutenden Weiler Nazaret im Hügelland von Galiläa wohnte: “Fürcht</span><span style="font-size: medium;">e Dich nicht!” – Aber was er Maria nun verkündete, würde sie eher verstören: Ausgerechnet sie sollte ebenfalls einen Sohn bekommen, obwohl sie erst verlobt war mit Josef… Aber der Erzengel Gabriel erzählte ihr auch von Elisabet, bei er er ja ebenfalls gewesen war, und Maria begab sich zuerst zu dieser Schicksalsgenossin , um erstmal mit sich selbst ins Reine zu kommen, bevor sie alles mit Josef zu besprechen wagte. Aber diesem erschien im Traum  ebenfalls ein Engel, der ihn aufforderte, Maria sofort zu heiraten, statt, wie er im ersten Schrecken geplant hatte, die Verlobung aufzulösen.  Natürlich wird das in diesem Jesus-Buch viel schöner erzählt, als ich es hier wiedergebe: Aber vielleicht ahnen Sie schon, dass man es unweigerlich weiterlesen wird, weil man hineingezogen wird in diese 2000 Jahre alte Geschichte. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Ein Buch überwiegend für Jugendliche, wie manche Rezensenten es einordnen? Ich meine, es gibt hier keine Altersbeschränkung nach oben. Und gerade, weil Notker  Wolf es nicht ‘<strong>entmythologisiert’ erzählt, <strong>wird es manchem überaus vertraut und selbstverständlich sein, weil sie es ja heute in sehr vielen, sehr beliebten Büchern kennen, dass es nur so von Geistern, Dämonen, Königen und Herrschern wimmelt</strong>. Eigentlich merkwürdig modern: Diese Geschichte eines ‘Königs’, der erstmal überwältigt und getötet wird, und dessen ‘Geist’ sich dennoch über die ganze Welt ausbreitet</strong>. </span></p>
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<p><a class="dsgvo_yt_link dsgvo_yt_link_play" ytid="plVgj8v3c9Y" onclick="event.preventDefault(); replaceMeWithYTvideo(this);"  style="  height:360px;  width:640px;  background-image:url(https://literaturkurier.net/wp-content/uploads/ytimg/2254aff0fdaaae99bb60da23846f7c1e.jpg); " target="_blank" href="https://www.youtube.com/watch?v=plVgj8v3c9Y">&#160;</a>
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<h3></h3>
<h3>Notker Wolfs neues Buch ist ein ambitioniertes Projekt: Es leistet die Revitalisierung der Evangelien mit dem Anspruch, das Evangelium des 21. Jahrhunderts vorzulegen quellengetreu, modern und literarisch anspruchsvoll geschrieben, die Mythen und die Dramatik des frühen Christentums neu belebend.</h3>
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<h3>Über die Autoren:</h3>
<h3>Notker Wolf</h3>
<p>Abtprimas Notker Wolf, geboren 1940, trat 1961 in das Benediktinerkloster St. Ottilien ein. Er studierte in Rom und München Philosophie, Theologie, Zoologie, Anorganische Chemie und Astronomiegeschichte und promovierte zum Doktor der Philosophie. 1968 wurde er zum Priester geweiht. Nach einer sechsjährigen Professur für Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie an der Päpstlichen Hochschule Sant&#8217;Anselmo in Rom wurde Abtprimas Notker Wolf 1978 Erzabt von St. Ottilien und damit Abtpräses der Missionsbenediktiner. Im Jahr 2000 wurde er zum Abtprimas und damit zum obersten Repräsentanten der Benediktiner gewählt. Er ist weltweiter Sprecher des ältesten Ordens der Christenheit. Abtprimas Notker Wolf lebt in Rom und ist Bestsellerautor.</p>
<p>Als Notker Wolf in St. Ottilien sein silbernes Abtjubiläum feierte, überraschte der Benediktiner-Mönch viele Gäste an der E-Gitarre &#8211; mit einem Live-Auftritt seiner Rockband &#8222;Feedback&#8220;. Seine Büchers sind inP lädoyer für eine immer neue und mutige Sicht auf die Dinge.  (Uns Deutsche empfindet er übrigens als ein ‘sonderbares Volk’.</p>
<p>Abtprimas Notker Wolf, weltweit oberster Repräsentant der Benediktiner, ist sich sicher, dass der Glaube Flügel verleihen kann. Beim Glauben, schreibt er, gehe es &#8222;keineswegs nur um die Tatsache, dass man nach dem Tod in den Himmel kommt&#8220;. Der Glaube mache jetzt reich, &#8222;mitten im Leben&#8220;. Warum aber tun sich heutzutage viele so schwer mit dem Glauben?</p>
<h3>Leo G. Linder</h3>
<p>Leo G. Linder, geboren 1948, studierte ab 1970 Film und Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf sowie Geschichte und Spanisch an der Universität Düsseldorf. Von 1977 an arbeitete er als Kameramann, wechselte 1985 zur Regie und drehte zahlreiche Dokumentarfilme. 1990 erschien sein erstes Buch, dem weitere zu theologischen, historischen und politischen Themen folgten, dazu etliche Reise- und Jugendbücher. Leo G. Linder lebt als Regisseur und Autor in Düsseldorf.</p>
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		<title>Philosophieb&#252;cher = Abenteuer im Kopf &#8211; 1000 X besser und sch&#246;ner als Krimi oder Fernsehen!&#060;br&#062;16 ganz und gar wunderbare B&#252;cher1</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 14:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[BestsellerSachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Philosophieren als geistige Volkslauf-Bewegung – aber wie?  Für alle, die den Dingen auf den Grund gehen wollen oder Antworten auf die Sinnfrage suchen, gibt es kluge Essays, kompakte Einführungen und inspirierte Magazine. Eine kommentierte Auswahlliste für Anspruchsvolle: 40 philosophische Gedankenexperimente &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/philosophiebcher-abenteuer-im-kopf-1000-x-besser-und-schner-als-krimi-oder-fernsehenbr16-ganz-und-gar-wunderbare-bcher1/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Philosophieren als geistige Volkslauf-Bewegung – aber wie?  Für alle, die den Dingen auf den Grund gehen wollen oder Antworten auf die Sinnfrage suchen, gibt es kluge Essays, kompakte Einführungen und inspirierte Magazine. Eine kommentierte Auswahlliste für Anspruchsvolle:<span id="more-7011"></span></strong></span></p>
<p>40 philosophische Gedankenexperimente hat Georg W. Bertram in einem &#8222;Lese- und Studienbuch&#8220; aus dem Reclam Verlag versammelt (&#8222;Philosophische Gedankenexperimente&#8220;, 309 S., 12,95 Euro) und mit einer systematischen Einleitung versehen. Ein lehrreiches, verständlich geschriebenes Buch, das den Intellekt schärft.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Bertram.851237.jpg.851245.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image002" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image002.jpg" alt="clip_image002" width="155" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Wenn man Wissen als &#8222;Inbegriff wahrer, gerechtfertigter Überzeugungen&#8220; auffasst, so Herbert Schnädelbach in seinem Buch &#8222;Was Philosophen wissen und was man von ihnen lernen kann&#8220; (C. H. Beck, 277 S., 19,95 Euro), dann verfügt die Philosophie zumindest über einen Vorrat wahrer Sätze, hinter die man nicht zurück kann. <a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Schna&amp;#776;delbach.851253.jpg.851261.jpg"><img style="display: inline; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border-width: 0px;" title="clip_image003" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image003.jpg" alt="clip_image003" width="155" height="244" align="left" border="0" /></a></p>
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<p>Auf ein philosophisch interessiertes Publikum, das sich die Lektüre nicht von Fachtermini verleiden lassen möchte, zielen Thomas Vaseks bei Suhrkamp verlegte &#8222;Denkstücke&#8220; (207 S., 8,99 Euro), die die bisher erschienenen gleichnamigen Kolumnen aus der Zeitschrift &#8222;Hohe Luft&#8220; versammeln. Das Spektrum der &#8222;Lockerungsübungen für den philosophischen Verstand&#8220; (so der Unter­titel) reicht von erkenntnistheoretischen über sprachphilosophische bis zu ethischen Problemstellungen.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Hoheluft_Heft1_Final.jpg.851309.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image005" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image005.jpg" alt="clip_image005" width="159" height="211" border="0" /></a></p>
<p>Die vor einem Jahr gestartete philosophische Zeitschrift &#8222;Hohe Luft&#8220; hat das Publikum überzeugt. Die ersten vier Hefte wurden 15.000- bis 20.000-mal verkauft – für Chefredakteur Thomas Vasek und den Verlag Inspiring Network ein Anlass, die Erscheinungsfrequenz ab 2013 auf sechs Hefte zu erhöhen. Das Motto von Ausgabe 1 / 2013: &#8222;Schluss mit dem Bullshit!&#8220; – ein Appell gegen das ubiquitäre Geschwätz auf allen Kanälen.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Philosophie%20Magazin%201%20:%202013.jpg.851325.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image006" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image006.jpg" alt="clip_image006" width="159" height="206" border="0" /></a></p>
<p>Eine gute Idee war es offensichtlich, das in Frankreich bereits seit Jahren erfolgreiche &#8222;Philosophie Magazin&#8220; Anfang 2012 nach Deutschland zu bringen. Das stark mit Dialogformen und Interviews arbeitende Magazin (in Heft 1 / 2013 wird unter anderen die amerikanische Gender-Philosophin Judith Butler interviewt) hat den Markttest ebenfalls bestanden: Die ersten sechs Hefte wurden durchschnittlich 25.000-mal verkauft.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Nagel.851349.jpg.851357.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image007" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image007.jpg" alt="clip_image007" width="159" height="243" border="0" /></a></p>
<p>Dazu passt auch eine kompakte Einführung in die Philosophie auf gut 100 Seiten, die bei Reclam in neuer Ausstattung herausgekommen ist: Thomas Nagels Buch &#8222;Was bedeutet das alles?&#8220; (102 S., 5 Euro). Der New Yorker Philosoph macht die Leser anhand neun philosophischer Grundfragen – wie zum Beispiel dem Leib-Seele-Problem – mit dem Denken vertraut.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Ritter.851477.jpg.851485.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image008" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image008.jpg" alt="clip_image008" width="154" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Henning Ritter, von 1985 bis 2008 Leiter des Ressorts Geisteswissenschaften der &#8222;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8220;, porträtiert in seinem Essayband große Denker wie Carl Schmitt, Isaiah Berlin und Hans Blumenberg. Ritters Darstellungen lassen in der Schilderung der Begegnungen, Gespräche und Korrespondenzen die geistige Gestalt der Denker hervortreten. Der Band aus dem zu Klampen Verlag (&#8222;Verehrte Denker&#8220;, 110 S., 16 Euro) ist ein Kleinod, das sich gut als Geschenk eignet.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Bolz.jpg.851501.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image009" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image009.jpg" alt="clip_image009" width="159" height="235" border="0" /></a></p>
<p>In diesem Band der Jubiläums-Edition 50 Jahre Wilhelm Fink Verlag beschäftigen sich international renommierte Denker der Gegenwart mit Grundfragen der Philosophie – unter ihnen Herausgeber Norbert Bolz, Karl Heinz Bohrer und Peter Sloterdijk – und nehmen (hoffentlich) die Angst vor ihr (2., überarb. u. erw. Neuauflage 2012, 239 S., 29,90 Euro).</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Kenny.jpg.851517.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image010" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image010.jpg" alt="clip_image010" width="159" height="237" border="0" /></a><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Denkstu&amp;#776;cke.jpg.851293.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image004" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image004.jpg" alt="clip_image004" width="153" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Ohne Handbücher und Nachschlagewerke lassen sich philosophische Debatten und Traditionen nicht gründlich verstehen. Einen guten Dienst erweist da Anthony Kennys vierbändige &#8222;Geschichte der abendländischen Philosophie&#8220;, die jetzt im Primus Verlag erschienen ist (1.408 S., Einführungspreis: 99,90 Euro; ab 1. 2. 2013: 149 Euro). Das Werk ist verständlich geschrieben und mit zahlreichen Quellen, Bildern und Literaturhinweisen angereichert. Es folgt nicht nur der Chronologie, sondern gliedert den Stoff der jeweiligen Epoche (Antike, Mittelalter, Neuzeit, Moderne) auch thematisch – beispielsweise in Ethik, Metaphysik und Theologie (Band 1).</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Quante.jpg.851533.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image011" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image011.jpg" alt="clip_image011" width="155" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Die Philosophiegeschichte lebt nicht nur von den Denkerpersönlichkeiten, sondern arbeitet sich immer wieder an den maßgebenden Werken ab. Das im Herbst bei Kröner erschienene &#8222;Kleine Werklexikon der Philosophie&#8220; (688 S., 27,90 Euro) bietet eine konzentrierte Übersicht über rund 330 zentrale philosophische Werke. Eine ideale Hilfe für Schüler, Studenten und Lehrer – zur Vertiefung und Vorbereitung von Referaten oder Unterrichtsstunden.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Jankelevitch.jpg.851565.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image012" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image012.jpg" alt="clip_image012" width="147" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Ein unkonventionelles, zwischen Aperçu und großem Spannungsbogen changierendes Lektüreerlebnis bereitet das Buch &#8222;Die Ironie&#8220; von Vladimir Jankélévitch, erst 48 Jahre nach der französischen Originalveröffentlichung ins Deutsche übertragen (Suhrkamp, 190 S., 19,95 Euro). Es setzt den profund gebildeten Leser voraus, entschädigt aber durch eine Fülle an überraschenden Einsichten. Jankélévitch kreist das ironische Bewusstsein ein, fächert seine Spielarten auf und warnt vor den Tücken der Ironie.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Natur.jpg.851581.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image013" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image013.jpg" alt="clip_image013" width="159" height="236" border="0" /></a></p>
<p>Die Erkenntnisse der Neurowissenschaften fordern die Philosophie heraus. Der bei Fink erschienene Band &#8222;Natur und Geist&#8220; (herausgegeben von Christoph Jamme und Udo Reinhold Jeck, 424 S., 49,90 Euro) gibt einen historischen und systematischen Einblick in das Verhältnis der Philosophie zum Gehirn.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Pippin.851782.jpg.851790.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image014" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image014.jpg" alt="clip_image014" width="148" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Dass die moderne Kunst einen eigenständigen Beitrag zur Philosophie leistet, ist Robert B. Pippins Überzeugung. Der international anerkannte Idealismusexperte schildert in seinem Buch, wie diese Entwicklung ihren Anfang mit Hegels &#8222;Vorlesungen über die Ästhetik&#8220; nimmt. &#8222;Kunst als Philosophie&#8220; (Suhrkamp, 224 S., 26,95 Euro) basiert auf den Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2011.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Weinrich.jpg.851822.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image015" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image015.jpg" alt="clip_image015" width="155" height="244" border="0" /></a></p>
<p>33 Ansichten &#8222;Über das Haben&#8220; präsentiert das gleichnamige Buch des mittlerweile 85-jährigen Sprachphilosophen Harald Weinrich (C. H. Beck, 208 S., 19,95 Euro). Von Aristoteles bis Heidegger stellt er die zahlreichen Nuancen des Grundworts &#8222;Haben&#8220; vor.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Habermas.jpg.851870.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image016" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image016.jpg" alt="clip_image016" width="155" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Der soeben mit dem Heine-Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnete Philosoph Jürgen Habermas legt in dem bei Suhrkamp erschienenen Band &#8222;Nachmetaphysisches Denken II&#8220; (336 S., 19,95 Euro) neue Aufsätze und Repliken vor – beispielsweise zur Religion in der Öffentlichkeit der &#8222;postsäkularen&#8220; Gesellschaft.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Gabriel.jpg.851929.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image017" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image017.jpg" alt="clip_image017" width="151" height="244" border="0" /></a></p>
<p>&#8222;Warum es die Welt nicht gibt&#8220; – so der Titel von Markus Gabriels Buch (Ullstein, 208 S., 18 Euro) – werden die Leser voraussichtlich ab Frühjahr 2013 erfahren. Deutschlands jüngster Philosophieprofessor (Jahrgang 1980) wird vermutlich mit überraschenden Einsichten unser festgefahrenes &#8222;Welt&#8220;-Bild erschüttern.</p>
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