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	<title>Sterben &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>Zielgerade  &#8211; von Fuchsberger, Joachim;</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2014 13:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Altwerden ist (doch nicht so ganz) Scheiße Natürlich habe auch ich dies Buch sofort gelesen, als es dann endlich erschienen war; ich muss zugeben, ich selbst bin auch schon ein Weilchen auf der Zielgeraden … Jetzt endlich da: Das neue &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/zielgerade-von-fuchsberger-joachim/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Altwerden ist (doch nicht so ganz) Scheiße</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/prkpvorl.jpg"><img style="margin: 0px 20px 17px 0px; display: inline; border: 0px;" title="prkpvorl" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/prkpvorl_thumb.jpg" alt="prkpvorl" width="301" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: medium;">Natürlich habe auch ich dies Buch sofort gelesen, als es dann endlich erschienen war; ich muss zugeben, ich selbst bin auch schon ein Weilchen auf der Zielgeraden …</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Jetzt endlich da: Das neue Buch von Joachim Fuchsberger!<br />
</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Es sollte schon im vergangenen Jahr erscheinen, doch die Gesundheit ließ es nicht zu. Jetzt aber ist es soweit: Nach seinem Bestseller &#8222;Altwerden ist nichts für Feiglinge&#8220; folgt nun sein neues Buch &#8222;Zielgerade&#8220;. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Darin stellt Joachim Fuchsberger sich in der ihm eigenen Mischung aus Nachdenklichkeit, Launigkeit und vor allem Menschlichkeit den großen Fragen des Lebens.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aus gleich mehreren Gründen wünsche ich diesem Buch sehr viele Leser: <strong><em>Erstens</em></strong> aus den Reihen jeder, die plötzlich merken: ‘Ein Zurück geht nicht mehr’. . Das soll aber nicht heißen, dass der ‘Endspurt’ nur noch im kopfhängenden Schneckentempo auszuführen ist. Nein, die Betonung liegt auf End<strong><span style="text-decoration: underline;">spurt</span></strong>! <span id="more-7758"></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Blacky pfeifft munter wie ein Zeiserl: Und an so vielem gelingt ihm auch nicht die minimalste positive Zwischenbilanz</strong> – und stimmt leider mit uns allen so ziemlich überein.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong>Und wie gründlich, wütend und wortreich er sich ereifert</strong>: <strong>Zum Thema ‘Regierung’ kennt er nur eine einzige, die absolut  unanfechtbar, unbestreitbar, unangreifbar und über jeden Zweifel erhaben ist: seine Gundel.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Und jetzt kommt mein <span style="text-decoration: underline;">Zweitens</span> zum wünschbaren Leser:</strong> Es sind jene, die mehr oder weniger so alt sind wie Blacky Fuchsberger mit seinen siebenundachtzig. Darunter sind nämlich viel zu viele, die sich ihrem Pensions- oder Rentenalter regelrecht ergeben. Weil sie gar nicht auf die Idee kommen, was und dass man sich für diesen Lebensabschnitt als Ziel setzen könnte und soll. <strong>Nein, das Ziel ist überhaupt nicht das Ziel</strong>. Der berühmte <strong><span style="text-decoration: underline;">Weg</span></strong> ist das Ziel, und worauf man – soweit einem das möglich ist – achten sollte, dass man so, wie Blacky auf diesen 232 Seiten, <strong>fähig bleibt</strong>, so schön wütend, so gewitzt, so nachdenklich, wie aber auch traurig und so liebevoll – <strong>und vor allem derart prägnant und präzise und vor allem wortreich seinen jeweiligen Lebensumstand beschreiben und zu bewerten vermag</strong>. Seien Sie sicher:  Allen Unkenrufen zum Trotz werden nicht <em>alle</em> von Alzheimer erwischt!  </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Denn es geht in diesem Buch natürlich überall und immer letztlich nur  um Beziehungen, um Mitmenschen, um Kollegen, um den Umgang mit unserer Welt und ihren Ressourcen.</strong> Aber auch um die Welt der Politik und um die Politiker selbst, bei denen er immer häufiger Ehrlichkeit und Transparenz vermisst.<br />
Ein sehr persönliches Buch einer beeindruckenden Persönlichkeit.<br />
</span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Nach dem Schlaganfall</span></strong></p>
<p><strong>Er beschreibt seinen derzeitigen Lebensum- oder Zustand so</strong>: &#8222;Du hast einen Schlaganfall&#8220;, sagte Max, Hausarzt und Freund, einsneunzig groß, mit einer Stimme wie die tiefste Orgelpfeife. [&#8230;] In der vortrefflichen Schlaganfall-Abteilung belehrte man mich, was für ein ungeheueres Glück ich gehabt hätte! <strong>Wie bitte? Ungeheueres Glück bei einem Schlaganfall?</strong> Eher dachte ich, ob mein letztes Buch Altwerden ist nichts für Feiglinge nicht vielleicht doch den falschen Titel hatte?! Altwerden ist Scheiße käme der Sache und meinem Gefühl eigentlich näher.&#8220;</p>
<p><strong>Zielgerade</strong><br />
&#8222;Es ist sinnlos, über das zu klagen, was nicht mehr geht. Viel bekömmlicher ist es, <strong>sich zu freuen über das, was noch geht.</strong> &#8230; Mein Verfallsdatum ist längst überschritten, und ein paar deutliche Vorwarnungen sind bei mir eingegangen. Ich bin dankbar für jeden neuen Morgen, an dem ich aufwache.</p>
<p>Ich folge meiner inneren Stimme, zugegeben jetzt zwangsläufig. Ich stehe am Rand, nicht des Abgrunds, sondern des Geschehens, und beobachte mit gelassener Heiterkeit, angemessenem Zorn oder altersbedingtem Unverständnis, was rings um mich geschieht.&#8220;<br />
<strong>Heimat</strong><br />
&#8222;Im Alter kam das Heimweh. Der Wunsch Zurück zu den Wurzeln wurde immer stärker. Oder wie Heidi Brühl es einmal sagte: Wenn du lang genug hier [in Amerika] bist, sehnst du dich nach Weißwürsten, obwohl du sie überhaupt nicht magst. &#8220;<br />
<strong>Gundel</strong><br />
&#8222;Es wird niemanden erstaunen, <strong>dass ich dieses Buch meiner Gundel widme, in tiefer Dankbarkeit dafür, dass sie ein Leben lang mein Navigator war, meine Beraterin, meine Freundin, meine Frau, die Mutter unseres tragisch ums Leben gekommenen Sohnes. &#8230; Sie hat mich gehalten, wenn ich in letzter Zeit verzweifelt aufgeben wollte.&#8220;<br />
</strong>&#8222;Meine Zielgerade ist der Anfang vom Ende.&#8220;</p>
<p>Auf der Zielgeraden: Nachdenkliches und Nachdenkenswertes aus einem reichen Leben<br />
Ein persönliches, aber auch streitbares Buch</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large;"><span style="text-decoration: underline;">… und hier noch (m)ein)  PS:</span></span> <span style="font-size: medium;">Das hätte Blacky unbedingt auch noch erwähnen können: Eine ungeheure Anklage an all die, sie sich mit <strong>Schmerzbehandlung</strong> befassen! Sie verdienen offensichtlich so gut daran, dass ihnen weitere Bemühungen überflüssig erscheinen. In meinen Augen ist es ein Unding, dass man im 21. Jahrhundert nicht das oberste Ziel hat, Schmerzen einfach nicht mehr zuzulassen. Wenn einem – wie auch von Blacky erwähnt &#8211; alles, von der Haarwurzel bis zur Fußsohle zu brennen sein – <strong>das müsste und vor allen <span style="text-decoration: underline;">dürfte</span> einfach nicht sein!</strong></span> <span style="font-size: medium;">(Das würde sich auch schlagartig dann ändern,  wenn auf jeden, der erfolglos <em>irgendwelche</em> Pillen verabreicht, die Schmerzen des Patienten übergangslos auf ihn selbst überspringen würden.)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Aber vielleicht beschreibt Blacky das einmal später, etwa zu seinem hundertsten Geburtstag! </strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zielgerade<br />
von Fuchsberger, Joachim;<br />
Gebunden<br />
223 S. 215 mm 407g , in deutscher Sprache.<br />
2014   Gütersloher Verlagshaus<br />
ISBN 3-579-06650-1 ISBN 978-3-579-06650-9 | 19.99 EUR</p>
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		<title>Kein Rettungsmittel als die Liebe     von Katharina Mommsen</title>
		<link>https://literaturkurier.net/kein-rettungsmittel-als-die-liebe-von-katharina-mommsen/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Dec 2013 16:52:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Schiller]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Weimarer Klassik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Goethes und Schillers Bündnis im Spiegel ihrer Dichtungen! Die Freundschaft zwischen Goethe und Schiller &#8211; weit mehr als ein Zweckbündnis? Zum 85. Geburtstag der großen Goethe-Forscherin &#8222;Leben Sie wohl und lieben mich, es ist nicht einseitig.&#8220; (Goethe an Schiller am &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/kein-rettungsmittel-als-die-liebe-von-katharina-mommsen/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Goethes und Schillers Bündnis im Spiegel ihrer Dichtungen!</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/12/5b3hu0po.jpg"><img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline; border: 0px;" title="5b3hu0po" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/12/5b3hu0po_thumb.jpg" alt="5b3hu0po" width="294" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: medium;">Die Freundschaft zwischen Goethe und Schiller &#8211; weit mehr als ein Zweckbündnis?<br />
Zum 85. Geburtstag der großen Goethe-Forscherin</span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong><em>&#8222;Leben Sie wohl und lieben mich, es ist nicht einseitig.&#8220; (Goethe an Schiller am 18. März 1795)</em></strong></span></p>
<p>Zum Glück gab es damals weder Telefon noch Handy – sonst wäre heute möglicherweise die ganz besondere Beziehung von Goethe und Schiller in ein falsches Licht geraten … So aber war jede Kommunikation – außer der mündlichen – nur schriftlich möglich, ist weitgehend erhalten und musste ‘nur’ noch richtig gelesen und verstanden werden..</p>
<p>Überraschenderweise lässt sich am Beispiel nur weniger Gedichte – wenn man sie aufmerksam liest und mit biografischen Daten und Briefen verknüpft  -bereits ein fast detailgetreues Bild mosaikartig zusammensetzen, dass man die gemeinsamen Jahre der beiden größten deutschen Dichter wie einen Film an sich vorüberziehen lassen kann.</p>
<p>Warum und wie war die tiefe Beziehung und Liebe der beiden durchaus nicht einseitig?  Schiller, der zehn Jahre Jüngere, hatte schon lange eine Art Hass-Liebe zu Goethe, dem er zu gern persönlich begegnet wäre, entwickelt. Das kann man heute nur noch gerührt belächeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-7499"></span></p>
<p>Wenn man weiß, dass hier, aus einem eher unverbindlichen <strong>ersten  Gespräch &#8211; das am 20. Juli 1794 stattfand</strong>, sehr schnell eine enge und folgenreiche Verflechtung und Verzahnung werden sollte, die erst nach zehn Jahren mit Schillers Tod endete&#8230; Wir wissen sogar, dass es dabei um die Metamorphose der Pflanze ging, genauer um die <em><strong>URPFLANZE</strong></em> mit der sich Goethe damals intensiv beschäftigte.  <strong>Sie konnten über alles, nicht nur über Dichtung reden</strong>.</p>
<p>Wo frühere Biographen in Goethes und Schillers Verbindung oft nur das bloße Zweckbündnis sahen und selbst in jüngster Zeit der Fokus eher auf die &#8222;gemeinsame Lebensarbeit&#8220; gerichtet wurde, deckt Katharina Mommsen noch ganz andere, bisher verborgene Dimensionen des einzigartigen Dichterbundes auf:</p>
<p>In vielen Liebesgedichten, die die Freunde einander insgeheim zueigneten, und in chiffrierten Zeugnissen gegenseitiger Zuneigung ist ein geheimer Dialog zu entdecken, der den innersten Grund ihrer Partnerschaft offenbart. Aber man lernt es zu begreifen! Denn: Was einem auch sonst im Leben sehr selten, eher wohl nie geschenkt wird, ist ein Mensch, der vollendet zu dem passt, was einen einzelnen Menschen im Kern ausmacht. Das Normale ist, dass jeder – über ganz weite persönliche Bereiche – wohl einsam bleiben muss.</p>
<p>Heute ist man ja schnell bei de Hand, zu kommentieren, dass die Liebe  zwischen Männern eben &#8211; Homosexualität sei. Was man auch damit sagen will.  Ich empfinde besonders diese, aber auch jede andere Form von Liebe  als ein Geschenk.  Überwiegend Ausnahmepersonen sind so begabt, was hier im Kapitel &#8222;Unsere Winckelmanniana&#8220;gezeigt wird, in dem Goethe das Besonderssein Winckelmanns würdigt.  Damals war das mehr als mutig; vielleicht begriff man aber erst nach und nach, was gemeint war. Und heute? Bei Hugo Loetscher oder Golo Mann las ich es: Es sei eben Liebe &#8211; und sonst nichts. Katharina Mommsen zeigt uns sehr schön, dass es, in beider Überlegungen beispielsweise zur Kunst, die scheinbar gegensätzliche Pole zu sein scheinen, tatsächlich Übereinstimmungen fundamentaler Art gibt. Sie zeigt es am Beispiel von Goethes Mährchen und Schillers Ästhetischen Briefen.</p>
<p>Die deutsch-amerikanische Literaturwissenschaftlerin lenkt den Blick auf die Geburt der Weimarer Klassik aus dem Geist des platonischen Eros. Dicht an den Texten lässt sich das gemeinsame Ringen um Wiedergewinnung antiken Geistes verfolgen, das nicht nur Sehen, Denken und Schreiben der Dichter, sondern auch ihr Gefühlsleben verwandelte.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Dieses Buch Katharina Mommsens ist wirklich als ein Ereignis zu bezeichnen!</span></strong> Ihre ganz besondere Art der Textanalyse zeigt, dass man auch heute noch lesbare, geradezu spannende Essays schreiben kann, die sich mehr als wohltuend von den oft verquasten, eitlen Wort- und Satzungetümen abheben, die seit den 70er und 80er Jahren so sehr in Mode gekommen sind, die man oft, nur wenige Jahre nach deren Abfassung, überhaupt nicht mehr nachvollziehen kann.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Katharina Mommsen  macht es möglich, dass man die mehr als zweihundertfünfzig Jahre, die dazwischen liegen, überhaupt nicht mehr spürt</span></strong>, wohl aber Zugang bekommt, zu dem, was das einzigartige Bündnis der beiden ausmacht. Das war viel mehr als nur ein Zweck- und Arbeitsbündnis, sondern eine überaus fruchtbare Zweisamkeit, die beide tatsächlich verändere und in ihrem Werk bis heute weiterlebt.</p>
<p>Aber noch etwas anderes war Schiller und Goethe täglich bewusst: Ihre Gemeinschaft war ihnen vom Schicksal wohl nur zögerlich gegeben: Sie war – durch die Krankheit Schillers bedingt – von vornherein nur endlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><em>Nänie</em></p>
<p>Auch das Schöne muß sterben! Das Menschen und Götter bezwinget,<br />
Nicht die eherne Brust rührt es des stygischen Zeus.<br />
Einmal nur erweichte die Liebe den Schattenbeherrscher,<br />
Und an der Schwelle noch, streng, rief er zurück sein Geschenk.<br />
Nicht stillt Aphrodite dem schönen Knaben die Wunde,<br />
Die in den zierlichen Leib grausam der Eber geritzt.<br />
Nicht errettet den göttlichen Held die unsterbliche Mutter,<br />
Wann er, am skäischen Tor fallend, sein Schicksal erfüllt.<br />
Aber sie steigt aus dem Meer mit allen Töchtern des Nereus,<br />
Und die Klage hebt an um den verherrlichten Sohn.<br />
Siehe! Da weinen die Götter, es weinen die Göttinnen alle,<br />
Daß das Schöne vergeht, daß das Vollkommene stirbt.<br />
Auch ein Klaglied zu sein im Mund der Geliebten ist herrlich;<br />
Denn das Gemeine geht klanglos zum Orkus hinab.</p></blockquote>
<h5></h5>
<p>Schillers <em>Nänie</em> erschien erstmals 1800 im Band <em>Gedichte von Friedrich Schiller, Erster Theil</em> und entstand vermutlich 1799, kurz vor dessen Drucklegung. Es stammt also aus der Zeit der Weimarer Klassik, deren Literatur sich mit griechischen Epen und Mythen auseinandersetzte, den Idealen antiker Ästhetik folgte und Formen antiker Dichtkunst übernahm.</p>
<p>Als unmittelbare Einflüsse Schillers gelten <strong><span style="text-decoration: underline;">Goethes Gedicht <em>Euphrosyne</em></span></strong>, das inhaltliche und formale Parallelen zur <em>Nänie</em> aufweist und in Schillers <em>Musen-Almanach für das Jahr 1799</em> erschienen war, sowie <strong><span style="text-decoration: underline;">Goethes <em>Achilleis</em></span></strong> und Schillers Auseinandersetzung mit dem „Tod des Schönen“ im Rahmen seiner Arbeit an <em>Wallensteins Tod</em>. Der kunstphilosophische Gehalt des Gedichts zeugt von der Beschäftigung des Dichters mit Karl Philipp Moritz&#8216; <em>Über die bildende Nachahmung des Schönen</em> (1788).</p>
<p>Bereits aus den hier erwähnten Texten kann man erkennen, dass es auch über ihre Gedichte eine enge Kommunikation der beiden gab.</p>
<blockquote><p>Das wird in diesem Buch von Katharina Mommsen auf faszinierende Weis geschildert; man sollte es lesen, und sich wieder einmal selbst die Zeit nehmen Gedichte – auch laut &#8211;  zu lesen und zu verstehen.  Gerade das Schöne, das einem hier begegnet, ist eben  nicht vergänglich  und einiges davon verankert sich auch im Leser auf unerwartete, wohltuende Weise.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kein Rettungsmittel als die Liebe &#8211; von Mommsen, Katharina;<br />
gebunden<br />
Schillers und Goethes Bündnis im Spiegel ihrer Dichtungen. 400 S. m. 53 Abb. 740g , in deutscher Sprache.<br />
2010   Wallstein  ISBN 3-8353-0761-4  ISBN 978-3-8353-0761-2 | 28.00 EUR</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum ich kein Christ sein will &#8211; von Professor Dr. Uwe Lehnert</title>
		<link>https://literaturkurier.net/warum-ich-kein-christ-sein-will-von-professor-dr-uwe-lehnert/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 11:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Altes Testament]]></category>
		<category><![CDATA[BestsellerSachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung Leider hat nur eine Minderheit derzeit die Bibel tatsächlich gelesen  obwohl sie irgendwie dagegen ist, bzw. zumindest nichts mehr mit der Kirche zu tun haben will. Da sind sich Katholiken und &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/warum-ich-kein-christ-sein-will-von-professor-dr-uwe-lehnert/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung</strong></span><br />
<span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/sy1z0bzu.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="sy1z0bzu" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/sy1z0bzu_thumb.jpg" alt="sy1z0bzu" width="314" height="468" align="left" border="0" /></a>Leider hat nur eine Minderheit derzeit die Bibel tatsächlich gelesen  obwohl sie irgendwie dagegen ist, bzw. zumindest nichts mehr mit der Kirche zu tun haben will. Da sind sich Katholiken und Protestanten merkwürdigerweise ziemlich einig: In die Kirche gehen sie jedenfalls schon mal nicht. Nicht zu verstehen ist, dass die meisten sich ohne irgendwelche Sachkenntnisse zu haben gegen etwas wenden.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aber: Was haben sie als Argumente? Meist haben sie nur einen <em>Standpunkt</em>: Die Kirche gefällt ihnen nicht, weil sie ihnen nichts mehr sagt. Zeitverschwendung. Außerdem ist es derzeit ‘feiner’, Atheist statt Christ zu sein. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Sie finden, für ihr unbestritten soziales Engagement wird die Kirch gut genug bezahlt. Obendrein finden sich offensichtlich immer weniger Gläubige, die Pfarrer oder Pastoren werden wollen – oder hat ‘die’ Kirche immer weniger Geld dafür? Gemeinden werden zusammengelegt, Kirchen stillgelegt. Der G</span><span style="font-size: medium;">ottesdienstbesuch nimmt zunehmend ab. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Gründe genug für viele, sich kritisch zumindest mit der <strong>Macht</strong> der Kirche zu beschäftigen, für die sie keine Rechtfertigung erkennen können. Es gibt aber auch ein paar, die im Stillen denken: Eigentlich ist es schade um die Kirche.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das hier vorliegende Buch, immerhin die 5. Auflage, <strong>ist ein ganz aktuelles und mehr als notwendiges Buch.</strong> Dafür gibt es zwei Gründe: Der Autor, immerhin EM <em>Professor für das Gebiet »Unter­richtswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der EDV«,</em> hat <strong>ein bewundernswert allgemeinverständliches, und daher außerordentlich spannendes Buch geschrieben, in dem er sein lebenslanges Nachdenken und –forschen über  Naturwissenschaft und Religion beschreibt:</strong></span></p>
<p><span id="more-7283"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>“Der Berufsalltag lässt oft keine Zeit, gründlich über Fragen nachzudenken, die allgemein mit dem Begriff Religion beziehungsweise Weltanschauung verbunden werden. In zunehmenden Alter melden sich jedoch solche Fragen immer öfters zu Wort – und sie verlangen nach Antworten. Wer im christlichen Glauben erzogen wurde und der Kirche – zumindest äußerlich – treu geblieben ist, wird solche Fragen vermutlich im Sinne von Bibel und Kirche beantworten. Vielleicht aber ist man im Laufe seines Lebens zu anderen Einsichten gelangt und hat sich von der anerzogenen und aus purer Tradition übernommenen Religion gelöst.</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>Wäre ich Theologe an der Universität und damit zwangsläufig abhängig von der Amtskirche (siehe Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Februar 2005!) müsste ich bei abweichender Meinung von kirchlichen Vorgaben befürchten, meinen Lehrstuhl zu verlieren und mit einem für die Kirche »unschädlichen« Lehrgebiet abgespeist zu werden. (Wie es so oder ähnlich zum Beispiel die Professoren Horst Hermann, Hans Küng, Johannes Neumann, Gerd Lüdemann, Hubertus Mynarek, Uta Ranke-Heinemann und … und … und … erfahren mussten!)</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>Als ein von der Kirche unabhängiger Hochschullehrer und als jemand, der die weltanschauliche Meinungsfreiheit ohne berufliche Reglementierung in Anspruch nehmen kann, habe ich mir in meiner nachberuflichen Zeit erlaubt, als Laie kritisch über Gott, Christentum und Kirche nachzudenken und darüber dies Buch zu schreiben.”</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Selbstverständlich hat er auch die Bibel – und das gründlich und kritisch gelesen. Es geht ihm dabei wie so vielen, die das auch tun oder getan haben: Sie enthält <strong>im Alten wie im Neuen Testament so viele Widersprüche, so viel geradezu ‘Unchristliches’, dass man aus dem Staunen oft gar nicht mehr herauskommt.</strong> Dass sie allerdings das größte Buch der Bücher ist und bleiben wird, erkennt jeder, der sie einmal selbst und mit vor Spannung angehaltenem Atem liest! </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Dennoch: </span><span style="font-size: small;"><em><strong>“Wann immer sich die Gelegenheit ergibt , fordern Politiker, vornehmlich jene aus den großen Parteien, sich auf die christlichen Grundwerte zu besinnen.Mit dem Verweis auf den angeblichen oder tatsächlichen »Verfall der Wer-te« wird die so genannte »christliche Wertegemeinschaft« beschworen. Das Christentum sei die Grundlage allen ethischen Handelns, heißt es. Moral ohne Bezug auf Gott führe über die Beliebigkeit schließlich zur Unmoral, ein Volk ohne eine in Gott verankerte Moral habe keine Zukunft und was derlei mehr im Brustton der Überzeugung, aber in der Regel ohne tiefere Kenntnis der Bibel vorgebrachte Bekundungen sein mögen.” </strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In diesem Zusammenhang beschäftigt er sich auch mit den 10 Geboten, und einen kurzen Abschnitt daraus möchte ich Ihnen hier nicht vorenthalten:</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>( …) “Die folgenden sieben Gebote stellen den Kern einer zu akzeptierenden Moral dar. Allerdings haben sich diese Forderungen weltweit so oder ähnlich praktisch in allen Gesellschaften herausgebildet, können also keine spezifisch biblische Originalität beanspruchen. Schon das viele Jahrhunderte vor dem Alten Testament existierende »Ägyptische Totenbuch« formulierte diese Forderungen. Erwähnenswert ist, dass das Tötungsverbot (5. Gebot) sich nur an die Mitglieder der eigenen Gruppe richtete. Das Töten von Menschenanderer Völker war selbstverständlich erlaubt, wie die vielen Kriegsberichte im Alten Testament und Aufforderungen Jahwes, sich die umliegenden Völker gewaltsam untertan zu machen, überdeutlich erkennen lassen Das 10. Gebot, das eng mit dem 6. und 7. zusammenhängt, ist insofern bemerkenswert, als es die Sklaverei als eine selbstverständliche, offenbar auch von Gott nicht in Frage gestellte Ausbeutung von Menschen durch Menschen hinnimmt. Überhaupt wird in diesem Gebot die Ehefrau Sklaven, Haustieren und Sachen gleichrangig nebeneinander gestellt und wie selbstverständlich als Besitz des Mannes bezeichnet. Dass das Sklaventum offenbar von Gott gebilligt wird und dass dies keine von mir willkürlich vorgenommene Deutung darstellt, geht zum Beispiel auch aus dem 2. Buch Moses (Exodus), Kapitel 21, Vers 2 bis 11 hervor. Auch dort wird ausführlich die offenbar gottgewollte Rolle des Sklaven als privates Eigentum des jeweiligen Herrn festgelegt. APOSTEL PAULUS argumentiert ebenfalls in diesem Sinne. Im 1. Korinther, Kapitel 7, Vers 21f drückt er sich sehr eindeutig und geradezu ermunternd für das geduldige Ertragen des Sklavendaseins aus. (Mehr dazu in Kapitel VI,1 und 2!)</strong></em></span> “</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Das Buch wendet sich an Leser, die eine zusammenfassende Darstellung von Argumenten <span style="text-decoration: underline;">gegen</span> den christlich-kirchlichen Glauben und <span style="text-decoration: underline;">für</span> ein naturalistisch-humanistisches Weltbild suchen. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Die Kapitel I bis IV skizzieren ein naturalistisches Weltbild auf der Basis heutigen Wissens. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Was können wir wissen und erkennen und wie macht man das? Wie kamen Wissen und Erkennen überhaupt in die Welt, und wie das Evolutionäre Denken manches Weltbild zum Einsturz bringt. Was unser Erkenntnisvermögen überfordert und warum: Die räumlichen Dimensionen des ganz großen und ganz Kleinen.; die zeitlichen Dimensionen des Kosmos – wo steht der Mensch in Zeit und Raum? und völlig unbegreiflich: Der moderne Begriff von Zeit und Raum.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das alles wird allgemeinverständlich erklärt – der Autor ist überhaupt ein großer Erklärer, vielen Dank Uwe Lehnert.!  Aber er geht ja auch weit zurück = Entstehung der Welt, ob mit oder ohne Schöpfer, etwas über Quanten sollte man schließlich auch noch wissen  hier begreift man es endlich. </span> <span style="font-size: medium;">Sind aber Geist und Bewusstsein von Göttlicher Natur oder eine Funktion der Materien? Sind unser Denken und Handeln letztlich nichts anderes als chemo-elektrische Abläufe? Da kann man lange darüber nachdenken und so führt das alles behutsam und wachsam zu mancher neuen Einsicht- </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">Die Kapitel V und VI bauen darauf auf und zeigen, <strong>dass herkömmlicher Gottesglaube und christliche Lehre sich damit nicht mehr vereinbaren lassen. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In Kapitel VII beschreibt der Autor einen naturalistisch-humanistischen Gegenentwurf. Der Autor hat die Probleme soweit diskutiert, bis er das Gefühl hatte, für sich überzeugende und befriedigende Antworten gefunden zu haben. Dazu hat er die Argumente &#8211; klassische, neuere als auch von ihm entwickelte &#8211; zusammengetragen, die ihm am einleuchtendsten erschienen und dem entgegenkommen, was man den gesunden Menschenverstand nennt.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Der Autor will sich und seinen Lesern Klarheit verschaffen über den Stellenwert von Wissenschaft, speziell von Naturwissenschaft, für unser Leben, insbesondere der Geltung ihrer Erkenntnisse für Gestaltung und Deutung unseres Daseins.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Es geht um Fragen nach unserer Stellung und Bedeutung </span><span style="font-size: medium;">im Kosmos, nach der möglichen Existenz Gottes und ob der Gott, der in der Bibel beschrieben wird, für uns heutige Menschen so überhaupt &#8222;glaubwürdig&#8220; sein kann. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Der Autor fragt sich, warum so viele Menschen an Dinge glauben, die so offensichtlich im Widerspruch zu Vernunft und Wissen stehen. Auch versucht er, eine ihn überzeugende, sprich &#8222;vernünftige&#8220; Antwort nach dem Sinn des und auch seines Lebens zu finden. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Uwe Lehnert  möchte vor sich begründen und möchte anderen erklären können, warum er kein Christ sein kann und auch nicht sein will. Seine Ansichten und Bekenntnisse gründen auf der Überzeugung, dass es richtig und vernünftig ist, soweit es irgend möglich ist, sich seines Verstandes zu bedienen. Weder kirchlicher Glaube noch persönliche Erleuchtung anderer können für ihn Richtschnur seines Denkens sein</strong>.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aus dem Inhalt: <em><strong>&#8222;Wenn ich dann fragte, wie man als Mensch des 21. Jahrhunderts glauben könne, nur durch ein göttlich veranlasstes Menschenopfer gerettet zu werden, das vor seinem Tode gefoltert und dann auf die denkbar brutalste Art und Weise hingerichtet wurde, habe ich meistens nur in schweigende Gesichter geblickt. Allenfalls kam als hilflose, aber die christliche Lehre missinterpretierende Reaktion, dass das alles nur symbolisch zu verstehen sei.&#8220;</strong></em> Vorliegendes Buch hat er in seiner nachberuflichen Zeit verfasst.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Und man sollte Uwe Lehnert dankbar dafür sein, <strong>denn er setzt seine Leser tatsächlich in die Lage, sich das notwendige Wissen und Denken unserer Gegenwart anzueignen und sich selbst sozusagen auf den neuesten Wissensstand zu bringen. Viel zu lange haben viele vernachlässigt, ihr Wissen auf den gegenwärtigen Stad zu bringen. Dieser Mangel macht hilflos und kritikunfähig; nur zu leicht wird man zum Spielball diversester Meinungen.</strong> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">Nur zu gern wünsche ich dieses wunderbare Buch nahezu jedem Leser . Was typisch ist: Während ich das Buch las und es rezensierte, verschwanden nach und nach fünf Exemplare von meinem Schreibtisch. Jeder, des es anfing zu lesen, meinte, es mache mir ja wohl nichts aus, wenn er es gleich mal weiterlesen wollte. </span></p>
<p>&#8230;</p>
<p>MAINZ. In der am Mittwochabend ausgestrahlten SWR-Sendung „Quergefragt&#8220; gab der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Lehmann, ein Statement ab, das nicht nur seinen Diskussionspartner, den Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon, verblüffte.</p>
<p><strong>Lehmann bekannte, er glaube nicht an die Kirche, er glaube auch nicht an das Christentum, er glaube an Gott. Damit hat sich Lehmann nach traditionellem katholischem Verständnis als „Ketzer&#8220; geoutet, heißt es doch im katholischen Glaubensbekenntnis, das der Kardinal schon von Amtswegen Tag für Tag betet: „Ich glaube an die heilige, katholische und apostolische Kirche!&#8220;</strong></p>
<p><strong>In der Diskussion ging Lehmann wenig später sogar noch einen Schritt weiter, als er sagte, dass es die Kirche wohl irgendwann nicht mehr geben würde, den Glauben an Gott aber sehr wohl</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">So komme ich zu dem Zitat, zugegeben aus ganz anderem Zusammenhang,  weil es so gut passt, zum Schluss: </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><em>&gt;Diese Dinge aber sind so heimlich in mich eingedrungen und nicht bloß in meinem Gedächtnis, sondern auch in meinen Eingeweiden hängen geblieben, und sind jetzt  so sehr eins mit meinem geistigen Vermögen, dass sie darin auch dann noch länger verweilen würden, wenn ich sie in meinem ganzen Leben nicht noch einmal läse, denn sie haben im innersten meiner Seele Wurzeln geschlagen. &lt;  (<strong>Petrarca</strong> in einem Brief in ganz anderem Zusammenhang; hierher passt es aber auch sogar ganz wunderbar..)</em></span></p>
<p>Warum ich kein Christ sein will<br />
von Lehnert, Uwe;<br />
Kartoniert  Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung. 5., überarb. u. erw. Aufl. 478 S. 22 cm 764g , in deutscher Sprache.   2012   Teia Lehrbuch Verlag ISBN 3-939520-70-5 ISBN 978-3-939520-70-2 | 19.95 EUR</p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>NB) Aus einer anderen Kritik zu diesem Buch, die Sie interessieren könnte::</strong></span></p>
<p><em>“Aufmerksam gemacht wurde ich auf dieses Buch durch eine ausdrückliche Empfehlung der Giordano Bruno Stiftung und durch eine lobende Rezension des Humanistischen Pressedienstes. Nach der Lektüre fand ich bestätigt, was diesem Buch attestiert wird: Verständliche Sprache, Sachlichkeit und differenzierte Auseinandersetzung mit einer Religion, die vor 2000 Jahren in den Köpfen religiöser Männer entstand.<br />
Der Autor erläutert zunächst in didaktisch wohl überlegter Weise die philosophischen und vor allem naturwissenschaftlichen Grundlagen einer nichtreligiösen Weltsicht. Die aktuellen Erkenntnisse der Astro- und Quantenphysik, der Evolutionstheorie und der Hirnforschung werden auch für einen Laien nachvollziehbar dargestellt und auf ihre philosophischen und vor allem religiösen Konsequenzen befragt. Das Ergebnis ist eindeutig: Christlicher Glaube, wie er in der Bibel beschrieben wird und durch Dogmen für immer festgeschrieben wurde, ist mit einer naturwissenschaftlich begründeten Weltsicht nicht vereinbar. Auch der moralische Anspruch von Bibel und Kirche wird auf den Prüfstand gestellt. Der in weiten Strecken amoralische Inhalt der Bibel wird anhand vieler, aber dem Kirchenvolk unbekannter Bibelzitate aufgedeckt, und die nur als menschenverachtend zu kennzeichnende 2000-jährige Geschichte von Christentum und Kirche wird anhand markanter Ereignisse dem Leser bewusst gemacht.<br />
Konsequenterweise kommt der Autor zu der Ansicht, dass weder Bibel noch Kirche dem Willen eines angeblich allwissenden, allmächtigen und allgütigen Gottes zu verdanken sein können, sondern bloßes Menschenwerk sind. Dennoch verkennt der Autor nicht, dass durch das Christentum beeindruckende kulturelle Leistungen entstanden sind und Menschen immer wieder zu Selbstlosigkeit und Barmherzigkeit dem leidenden Mitmenschen gegenüber veranlasst wurden und werden. Diese positive Seite des Christentums führt der Autor allerdings weniger auf den moralischen Gehalt der biblischen Botschaft zurück als vielmehr auf ein dem Menschen innewohnendes, weltweit zu beobachtendes Ethos zurück. Moral so der Autor und belegt diese These anhand neuester soziobiologischer Forschungen ist nicht vom Himmel gekommen, sondern hat sich in einem evolutionären Prozess herausgebildet, was u.a. auch daran erkennbar sei, dass weltweit dieselben ethisch-moralischen Grundprinzipien gelten.<br />
Aber Lehnert übt nicht nur Kritik, sondern entwirft abschließend einen naturalistisch-humanistischen Gegenentwurf als Alternative zu den traditionalistischen Glaubenslehren, die aus einer Zeit stammen als man noch an Geister und Dämonen glaubte und meinte, die Götter mit Menschenopfern gnädig zu stimmen. Er fragt sich, was aus seinem Nichtglauben folge und worin der Sinn des Lebens bestehen könne, wenn es keinen Gott über ihn gibt und kein ewiges Leben zu erwarten ist. Die Antworten, die Lehnert entwickelt, überzeugen mich voll und ganz. Dabei steht die Selbstbestimmung im Zentrum seiner Überlegungen, diese allerdings immer mit Blick auf den Nächsten mit seinen Bedürfnissen und Erwartungen.<br />
Insgesamt ein Buch, das auf Polemik verzichtet, aber eine Fülle religionskritischer Argumente auflistet, die hier in gut und leicht lesbarer Form zusammengestellt wurden, und mit einem vielleicht zu optimistischen humanistischen Gegenentwurf auf wissenschaftlicher und ethischer Basis abschließt. Also eine uneingeschränkte Leseempfehlung und volle Punktzahl für dieses Buch! Wer übrigens mehr über dieses Buch erfahren möchte, findet ein aufgezeichnetes Interview (Podcast als Hördatei) mit dem Autor auf den Internetseiten des Humanistischen Pressedienstes.”</em></p>
<p>…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.buchkatalog.de/images/px.gif" alt="" width="1" height="10" /></p>
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<p><a href="http://www.etracker.de/app?et=n5ECpm" target="_blank"><img src="http://www.etracker.de/cnt.php?v=2.3&amp;java=y&amp;usid=KNO%2D15052013%2D103849820%2D005680&amp;tc=1368607227397&amp;et=n5ECpm&amp;et_ilevel=1&amp;ref=http%3A//www.buchkatalog.de/kod-bin/isuche.cgi%3Fnavigaktiv%3Dja%26location%3DHome%26pgChoice%3D%26dbname%3DBuchkatalog%26lang%3Ddeutsch%26uid%3DKNO-15052013-103849820-005680%26aktion%3Dnavigframe%26naviggif%3Dhome&amp;swidth=1440&amp;sheight=900&amp;siwidth=1440&amp;siheight=728&amp;scookie=1&amp;scolor=24&amp;p=undefined&amp;et_areas=%255BB%255D&amp;et_target=,0,0,0,0&amp;et_pagename=%255BB%255DSonstige&amp;et_url=http%3A//www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi&amp;slang=de" alt="" border="0" /></a></p>
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		<title>Otfried Preu&#223;ler &#8211; Gestorben 18. 2. 2013 mit 89 Jahren</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 16:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugendbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbuch - Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Seine Bücher sind längst unvergessliche Klassiker ! Literarisches Leben Otfried Preußler© Francis Koenig 18.02.2013   Gestorben Otfried Preußler ist tot Der Schriftsteller Otfried Preußler (89) ist am 18. Februar in Prien am Chiemsee gestorben. Seine Kinder- und Jugendbücher haben bislang weltweit &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/otfried-preuler-gestorben-18-2-2013-mit-89-jahren/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: x-large;">Seine Bücher sind längst unvergessliche Klassiker !</span></h3>
<h3>Literaris<a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Preussler-Otfried_2009_MF_by%20Francis%20Koenig300dpi.jpg.874988.jpg"><img style="margin: 7px 15px 17px 0px; display: inline;" title="Otfried Preußler" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Preussler-Otfried_2009_MF_by%20Francis%20Koenig300dpi.jpg.874983.jpg" alt="Otfried Preußler" width="374" height="480" align="left" /></a>ches Leben</h3>
<p>Otfried Preußler© Francis Koenig</p>
<h4>18.02.2013   Gestorben</h4>
<h5><span style="font-size: large;">Otfried Preußler ist tot</span></h5>
<p>Der Schriftsteller Otfried Preußler (89) ist am 18. Februar in Prien am Chiemsee gestorben. Seine Kinder- und Jugendbücher haben bislang weltweit eine Gesamtauflage von 50 Millionen Exemplaren erreicht und liegen über 300 Übersetzungen in mehr als 50 Sprachen vor.</p>
<p>Bekannt wurder er durch die inzwischen zu Klassikern gewordenen Werke &#8222;Der kleine Wassermann&#8220; (1956), &#8222;Die kleine Hexe&#8220; (1957), &#8222;Der Räuber Hotzenplotz&#8220; (1962), &#8222;Das kleine Gespenst&#8220; (1966) und den Roman &#8222;Krabat&#8220; (1971), für den er den Deutschen wie den Europäischen Jugendbuchpreis erhielt. Seine Bühnenstücke zählen zu den meistgespielten Werken des zeitgenössischen Kindertheaters.</p>
<p><em><strong><span style="font-size: 14px;">Und man sollte weder die &#8218;Kleine Hexe&#8216; noch sonst eines seiner Bücher sprachlich &#8218;reinigen&#8216;! Das ist fast wie Bücherverbrennung  und eine mehr als kleingeistige Korrektur!</span> </strong></em></p>
<p>Der am 20. Oktober 1923 geborene Preußler stammte aus Reichenberg in Böhmen</p>
<h3>50 Jahre Räuber Hotzenplotz</h3>
<p>„Einmal saß Kasperls Großmutter auf der Bank vor ihrem Häuschen in der Sonne und mahlte Kaffee. Kasperl und sein Freund Seppel hatten ihr zum Geburtstag eine neue Kaffeemühle geschenkt, die hatten sie selbst erfunden. Wenn man daran kurbelte, spielte sie „Alles neu macht der Mai“, das war Großmutters Lieblingslied.“<br />
Seit 50 Jahren lieben und fürchten wir den Räuber Hotzenplotz. Aus diesem Anlass gab der Thienemann Verlag 2012 eine Sonderausgabe von allen drei Bänden heraus, in denen Mathias Weber die schwarz-weißen Originalzeichnungen von Franz Josef Tripp mit viel Liebe zum Detail koloriert hat.</p>
<p><span id="more-7170"></span></p>
<h3>Die Cover der Sonderausgaben &#8211; bitte zum Vergrößern auf Bild klicken</h3>
<p><a href="http://cms.thienemann.de/daten/cms/cover/gross/9783522183192.jpg"><img title="Der Räuber Hotzenplotz" src="http://cms.thienemann.de/daten/cms/cover/mittel/9783522183192.jpg" alt="Der Räuber Hotzenplotz" /></a> <a href="http://cms.thienemann.de/daten/cms/cover/gross/9783522183208.jpg"><img title="Neues vom Räuber Hotzenplotz" src="http://cms.thienemann.de/daten/cms/cover/mittel/9783522183208.jpg" alt="Neues vom Räuber Hotzenplotz" /></a> <a href="http://cms.thienemann.de/daten/cms/cover/gross/9783522183215.jpg"><img title="Hotzenplotz 3" src="http://cms.thienemann.de/daten/cms/cover/mittel/9783522183215.jpg" alt="Hotzenplotz 3" /></a></p>
<h3>Wie der Räuber farbig wurde</h3>
<p><a href="http://cms.thienemann.de/daten/Hotzenplotz/bild/lightbox/hotzenplotz_1-gr.jpg"><img src="http://cms.thienemann.de/daten/Hotzenplotz/bild/lightbox/hotzenplotz_1-kl.jpg" alt="" /></a> <a href="http://cms.thienemann.de/daten/Hotzenplotz/bild/lightbox/hotzenplotz_2-gr.jpg"><img src="http://cms.thienemann.de/daten/Hotzenplotz/bild/lightbox/hotzenplotz_2-kl.jpg" alt="" /></a> <a href="http://cms.thienemann.de/daten/Hotzenplotz/bild/lightbox/hotzenplotz_3-gr.jpg"><img src="http://cms.thienemann.de/daten/Hotzenplotz/bild/lightbox/hotzenplotz_3-kl.jpg" alt="" /></a></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Der Illustrator Mathias Weber</span></strong> hat insgesamt 250 Illustrationen, von kleineren Vignetten, halbseitigen Bilder bis hin zu großangelegten „Panoramen“ koloriert.</p>
<p>. Nach Krieg und Gefangenschaft kam er nach Oberbayern, wo er bis 1970 Volksschullehrer war. Danach widmete er sich ausschließlich seiner literarischen Arbeit. Preußler lebte seit etlichen Jahren zurückgezogen am Chiemsee. Seine Geschäfte führt seine Tochter Susanne Preußler-Bitsch. Bis zuletzt, so sein Hausverlag Thienemann, habe er große Freude an der Arbeit mit Texten wie bei seiner letzten Veröffentlichung &#8222;Der kleine Wassermann – Sommerfest im Mühlenweiher&#8220; (Februar 2013) gehabt. Im Januar stand Preußlers Kinderbuch &#8222;Die kleine Hexe&#8220; im Fokus der Aufmerksamkeit, als in den Feuilletons über die sprachliche Modernisierung einiger Begriffe im Buch debattiert wurde</p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Wie der „Räuber Hotzenplotz“ entstand – Otfried Preußler erzählt</strong></span></p>
<p>„Der Räuber Hotzenplotz“ ist eine klassische Kasperlgeschichte: Kasperl und Seppel machen sich auf, den wilden Räuber Hotzenplotz zu fangen, der Großmutters Kaffeemühle gestohlen hat. Unglücklicherweise geraten sie dabei in die Hände des Räubers Hotzenplotz und des bösen Zauberers Zwackelmann.</p>
<p>Otfried Preußler schrieb die Geschichte vom Räuber Hotzenplotz aus seiner alten Liebe zum Kasperltheater und um sich von der schweren Arbeit an „Krabat“ abzulenken. Was brachte ihn damals auf die Idee?</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><em>„Jetzt schreibst du mal was Lustiges, etwas zum bloßen Spaß – sagen wir eine Kasperlgeschichte, in der alle Personen vorkommen, die zu einem richtigen Kasperlstück gehören, einschließlich Räuber und Polizist“, sagt Preußler.<br />
„Der Anfang war rasch gemacht und da ich für meinen Räuber einen richtig schönen Kasperltheaternamen brauchte, habe ich ihn kurzerhand mit dem Namen eines Städtchens in Mährisch-Schlesien ausgestattet, der mir von der Schule her in Erinnerung geblieben war, weil er schon damals großen Eindruck auf mich gemacht hatte.</em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><em>Als ich mir die erste Geschichte vom Räuber Hotzenplotz ausdachte, habe ich natürlich nicht ahnen können, welch ungewöhnlichen Anklang der Mann mit den sieben Messern beim verehrlichen Publikum finden würde. Und ich habe auch keineswegs die Absicht gehabt, diesem Kasperlbuch ein weiteres folgen zu lassen, was ich sogar beweisen kann: Sonst hätte ich nämlich den großen und bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann unter keinen Umständen bereits im ersten Band das Zeitliche segnen lassen</em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><em>.<br />
Sieben Jahre später, nachdem Tausende von Kindern mich mit Anfragen, Bitten und detailierten Vorschlägen für weitere Hotzenplotzbücher bestürmt hatten, habe ich mich wohl oder übel dazu entschließen müssen, einen zweiten Hotzenplotzband zu schreiben, und da hat es mir dann um den leichtfertig aus dem Spiel gebrachten Herrn Zwackelmann ganz schön Leid getan.<br />
Für ihn sind dann, sozusagen aushilfsweise, die Witwe Schlotterbeck und ihr Krokodilhund Wasti in die Geschichte ‘Neues vom Räuber Hotzenplotz’ hereingekommen, wobei mir allerdings wiederum ein folgenschwerer Fehler unterlaufen ist. Es handelt sich ja bei Wasti bekanntermaßen um einen Langhaardackel, den die Frau Schlotterbeck bloß versehentlich in ein Krokodil verwandelt hat – und nun hatte ich verpasst, ihn am Ende des zweiten Bandes wieder zum Dackel werden zu lassen. Die Folge davon? Eine neuerliche Flut von Briefen und Postkarten mit der immer wiederkehrenden Frage, wie es denn mit dem Wasti Schlotterbeck weitergeht. </em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><em>Diesmal hat es bloß noch vier Jahre gedauert, bis ich mürbe gewesen bin. Da habe ich dann ‘Hotzenplotz 3’geschrieben und bin peinlichst darauf bedacht gewesen, am Ende des Buches nur ja keinen offen gebliebenen Handlungsfaden zu übersehen. Und da ich zudem auch noch unmissverständlich im Titel des Buches erklärt habe, dass dies meine dritte und endgültig letzte Kasperlgeschichte sei, steht zu hoffen, dass sich ein p.t. Publikum damit abfinden wird.“</em></strong></span></p>
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		</item>
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		<title>Wissensb&#252;cher des Jahres 2012 &#8211; Die sechs sehr  lesenswerten ausgezeichneten B&#252;cher</title>
		<link>https://literaturkurier.net/wissensbcher-des-jahres-2012-die-sechs-sehr-lesenswerten-ausgezeichneten-bcher/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/wissensbcher-des-jahres-2012-die-sechs-sehr-lesenswerten-ausgezeichneten-bcher/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Nov 2012 11:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Siddharta Mukherjee]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Magazin &#8222;bild der wissenschaft&#8220; hat sechs Titel als &#8222;Wissensbücher des Jahres&#8220; ausgezeichnet. Ausgewählt wurden diese durch eine Jury aus elf unabhängigen Journalisten und den Lesern der Zeitschrift. Die Auszeichnungen wurden von &#8222;bild der wissenschaft&#8220; zum 20. Mal vergeben – &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/wissensbcher-des-jahres-2012-die-sechs-sehr-lesenswerten-ausgezeichneten-bcher/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/wissensbcher-des-jahres-2012-die-sechs-sehr-lesenswerten-ausgezeichneten-bcher/">Wissensb&uuml;cher des Jahres 2012 &ndash; Die sechs sehr  lesenswerten ausgezeichneten B&uuml;cher</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Das Magazin &#8222;bild der wissenschaft&#8220; hat sechs Titel als &#8222;Wissensbücher des Jahres&#8220; ausgezeichnet. Ausgewählt wurden diese durch eine Jury aus elf unabhängigen Journalisten und den Lesern der Zeitschrift. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Die Auszeichnungen wurden von &#8222;bild der wissenschaft&#8220; zum 20. Mal vergeben – in sechs Kategorien. Die sehr lesenswerten Siegertitel, die Sie sich vormerken sollten! sind nach Mitteilung der Zeitschrift: <span id="more-6986"></span><br />
</strong></span></p>
<h3></h3>
<h4><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/34530754z.jpg.842440.jpg"><img style="margin: 0px 15px; display: inline;" title="Sechs Bücher ausgewählt" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/34530754z.jpg.842435.jpg" alt="Sechs Bücher ausgewählt" width="326" height="480" align="left" /></a><span style="color: #ff0000; font-size: x-large;"><strong>Die sechs ausgewählten Bücher:</strong></span></h4>
<ul>
<li><span style="font-size: large;"><strong>Kategorie Überblick – das informativste Buch:<br />
</strong></span><span style="color: #ff0000; font-size: medium;"> &#8222;Der König aller Krankheiten&#8220; von Siddharta Mukherjee  Das umfassendste Buch über Krebs: Geschichte seiner Entwicklung und der Kampf dagegen. (</span>DuMont Buchverlag)</li>
<li></li>
<li><strong><span style="font-size: large;">Kategorie Zündstoff – das brisanteste Buch:</span></strong></li>
<li><span style="color: #ff0000; font-size: medium;"><strong>&#8222;Über das Sterben&#8220; von Gian Domenico Borasio (C.H. Beck) </strong></span></li>
<li><em></em></li>
<li><span style="font-size: large;"><strong>Kategorie Überraschung – das originellste Buch: </strong></span></li>
<li><span style="color: #ff0000; font-size: medium;">Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten&#8220; von Neil MacGregor</span>  (C.H. Beck)</li>
<li></li>
<li><span style="font-size: large;"><strong>Kategorie Unterhaltung – das spannendste Buch:</strong></span></li>
<li><span style="color: #ff0000; font-size: medium;"><strong>&#8222;Blackout – Morgen ist es zu spät&#8220; von Marc Elsberg (Blanvalet)</strong></span></li>
<li></li>
<li><span style="font-size: large;"><strong>Kategorie Ästhetik – das schönste Buch<span style="color: #ff0000; font-size: medium;">:</span></strong></span></li>
<li><span style="color: #ff0000; font-size: medium;"> &#8222;Landschaften zwischen Himmel und Erde&#8220; von Art Wolfe</span> (Frederking &amp; Thaler)</li>
<li></li>
<li><span style="font-size: large;"><strong>Kategorie Perspektive – das sachkundigste Jugendbuch:</strong></span></li>
<li>&#8222;<span style="color: #ff0000; font-size: medium;"><strong>Die Geheimnisse der Tierwelt&#8220; von David Burnie (Dorling Kindersley)</strong></span></li>
</ul>
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