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	<title>Verlage &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>SWR Bestenliste Mai 2013 &#8211; 10 + 1 literarische Buchtipps                             hochkar&#228;tiger Kritiker</title>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2013 11:26:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Diesmal alles Romane! Der Hanser Verlag ganz groß dabei – aber auch Suhrkamp, DuMont, Wallstein, Hoffmann &#38; Campe Ein 1.000-Seiten-Epos an der Spitze William T. Vollmanns Tausend-Seiten-Roman &#8222;Europe Central&#8220; (Suhrkamp; 2013), in dem der Autor Drittes Reich und Stalinismus thematisiert, &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-mai-2013-10-1-literarische-buchtipps-hochkartiger-kritiker/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: large;"><strong>Diesmal alles Romane! Der Hanser Verlag ganz groß dabei – aber auch Suhrkamp, DuMont, Wallstein, Hoffmann &amp; Campe</strong></span></p>
<h5><span style="font-size: large;">Ein 1.000-Seiten-Epos an der Spitze</span></h5>
<p><span style="color: #ff0000; font-size: medium;">William T. Vollmanns Tausend-Seiten-Roman &#8222;Europe Central&#8220; (Suhrkamp; 2013), in dem der Autor Drittes Reich und Stalinismus thematisiert, ist im Mai von den Literaturkritikern der SWR-Bestenliste auf den ersten Platz gewählt worden.</span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Vollmann schildert in seinem Roman − der vor acht Jahren in den USA erschien − auf über 1.000 Seiten den Zweiten Weltkrieg wechselweise aus deutscher und sowjetischer Sicht</span></strong>. Seine Protagonisten sind etwa Künstler wie <strong>Käthe Kollwitz und Dimitri Schostakowitsch</strong> oder Militärs wie <strong>Friedrich Paulus und Andrej Wlassow.</strong> Der Komponist Schostakowitsch ist dabei eine immer wieder auftauchende Hauptfigur. In der USA wurde Vollmann für &#8222;Europe Central&#8220; 2005 mit dem National Book Award ausgezeichnet. &#8222;Von Künstlerschicksalen in grausamen Zeiten, von Hitler, Stalin und Schostakowitsch&#8220;, so die SWR-Bestenliste. &#8222;Ein &#8218;Krieg und Frieden&#8216; des 20. Jahrhunderts.&#8220;</p>
<p><strong>Weitere Neueinsteiger in der SWR-Bestenliste im Mai sind:</strong> Judith Kuckart mit &#8222;Wünsche&#8220; (Platz 2; DuMont Buchverlag), Ralph Dutli mit &#8222;Soutines letzte Fahrt&#8220; (Platz 4; Wallstein), Ulrike Edschmid mit &#8222;Das Verschwinden des Philip S.&#8220; (Platz 5; Suhrkamp), Péter Esterházy mit &#8222;Esti&#8220; (Platz 7; Hanser Berlin), Aris Fioretos mit &#8222;Die halbe Sonne&#8220; (Platz 9; Hanser) und Adam Johnson mit &#8222;Das geraubte Leben des Waisen Jun Do&#8220; (Platz 10; Suhrkamp)</p>
<p><span id="more-7258"></span></p>
<p>31 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Mai folgendes Resultat (in Klammern die Position der April-Bestenliste):</p>
<p><strong>Platz 1 (-) 161 Punkte</strong></p>
<p><strong>01</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcep.2g7qk7m,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>WILLIAM T. VOLLMANN: Europe Central</strong><br />
Roman. Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Robin Detje.<br />
Suhrkamp Verlag, 1028 Seiten, € 39,95***<br />
Von Künstlerschicksalen in grausamen Zeiten, von Hitler, Stalin und Schostakowitsch. &#8222;Das Buch erzählt vom Kampf um Vorherrschaft, vom Kampf, Europa unter der einen oder der anderen Ideologie zu zentralisieren&#8220;, so der Autor. Ein &#8222;Krieg und Frieden&#8220; des 20. Jahrhunderts.</p>
<p><strong>Platz 2 (-) 67 Punkte</strong></p>
<p><strong>02</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcer.2s17lbe,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>JUDITH KUCKART: Wünsche</strong><br />
Roman. DuMont Buchverlag, 300 Seiten, € 19,99*<br />
&#8222;Er sei ein Schwein, sagen sogar die, die behaupten, sie seien seine Freunde. Ja, er ist ein Schwein, aber ein kluges, freundliches, sanftes und manchmal auch verständiges Schwein, das mal ausgezeichnet Saxofon gespielt hat, als es noch ein junges Schwein war.&#8220; Als Vera das erkennt, ist sie bereit für einen Neuanfang.</p>
<p><strong>Platz 3 (6) 43 Punkte</strong></p>
<p><strong>03</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcet.2bj5pp3,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>REINHARD JIRGL: Nichts von euch auf Erden</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 512 Seiten, € 27,90***<br />
Die Welt im 25. Jahrhundert, Menschen auf dem Mars, pazifistische Mutanten auf der Erde. Büchner-Preisträger Reinhard Jirgl wagt das ganz große Panorama, &#8222;eine Vermischung von Hochkultur und Fantasy-Momenten, wie sie im Moment kein anderer so anspielungsreich konzipieren kann. Dieser Autor ist im gegenwärtigen Literaturbetrieb eine einsame Größe.&#8220; (Helmut Böttiger)</p>
<p><strong>Platz 4-6 (-) 30 Punkte</strong></p>
<p><strong>04</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcev.2ha2rio,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>RALPH DUTLI: Soutines letzte Fahrt</strong><br />
Roman. Wallstein Verlag, 272 Seiten, € 19,90**<br />
&#8222;Ein mitreißender Roman über den in Weißrussland geborenen Maler Chaim Soutine. Ralph Dutlis Roman erzählt über die absolute Verknüpfung von Leben und Werk dieses expressionistischen Sonderlings. Er hat sich die letzte Fahrt des todkranken Malers im Leichenwagen durch das von den Deutschen besetzte Frankreich als Schauplatz ausgesucht. … Ralph Dutli öffnet die Augen für ein unbedingtes Künstlerleben.&#8220; (Verena Auffermann)</p>
<p><strong>Platz 4-6 (-) 30 Punkte</strong></p>
<p><strong>05</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcex.27ilaqg,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>ULRIKE EDSCHMID: Das Verschwinden des Philip S.</strong><br />
Roman. Suhrkamp Verlag, 157 Seiten, € 15,95*<br />
Sie lernen sich an der Filmhochschule in Berlin kennen und starten in ein gemeinsames Leben mit Kind und Kinderladen. Die Zeiten werden Ende der 60er Jahre immer politischer. Philip S. beginnt ein neues Leben in der &#8222;Bewegung 2. Juni&#8220;. Bis die tödlichen Schüsse fallen.</p>
<p><strong>Platz 4-6 (7-8) 30 Punkte</strong></p>
<p><strong>06</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcez.2mdlj7h,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>BOTHO STRAUSS: Die Fabeln von der Begegnung</strong><br />
Carl Hanser Verlag, 248 Seiten, € 19,90**<br />
&#8222;Nichts fasziniert Botho Strauß mehr als das Mysterium der Liebe. Die Liebe als Illusionsmaschine, als Täuschungs- und Verletzungsmaschine. Er sucht gewissermaßen nach dem Übelsten und Niederträchtigsten der Liebe. Was er der Gegenwart vorwirft, ist eher, dass sie das Harte und Extreme gar nicht mehr wagt und deswegen die Liebe in ihrer Radikalität verfehlt.&#8220; (Ijoma Mangold in &#8222;Literatur im Foyer&#8220;)</p>
<p><strong>Platz 7 (-) 27 Punkte</strong></p>
<p><strong>07</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf1.2apijel,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>PÉTER ESTERHÁZY: Esti</strong><br />
Roman. Aus dem Ungarischen übersetzt von Heike Flemming.<br />
Hanser Berlin Verlag, 368 Seiten, € 24,90**<br />
&#8222;Jahrelang wusste Kornel Esti, man soll den Brunnen zudecken, nachdem das Kind hineingefallen ist. Er lebte nach dieser Devise. Illusionslosigkeit, Traurigkeit, die Schönheit der Verzweiflung, Ironie.&#8220;</p>
<p><strong>Platz 8 (-) 21 Punkte</strong></p>
<p><strong>08</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf3.2rh82jc,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>EBERHARD RATHGEB: Kein Paar wie wir</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 192 Seiten, € 17,90**<br />
Die Schwestern Ruth und Vika brauchen keinen Mann. Anfang der 50er verlassen sie Buenos Aires und ziehen nach New York: &#8222;Dass wir zusammenblieben, ergab sich von selbst, als hätten wir uns nicht anders entscheiden können. Für uns war das selbstverständlich. Eine Naturgegebenheit.&#8220; Der Roman eines gemeinsamen Lebens.</p>
<p><strong>Platz 9 (-) 19 Punkte</strong></p>
<p><strong>09</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf5.2341mhe,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>ARIS FIORETOS: Die halbe Sonne</strong><br />
Ein Buch über einen Vater<br />
Aus dem Schwedischen übersetzt von Paul Berf.<br />
Carl Hanser Verlag, 192 Seiten, € 18,90*<br />
Ein Lebenslauf: &#8222;Paarspringer, Freiheitskämpfer, Ärmster, Gymnasiast, Bluthustender, Flüchtling, Untermieter, griechisches Schwein etc., Liebling, Zugreisender, Dichter, Aushilfsprovinzialarzt, Vater, Bauherr, Flottillenadmiral, Kredithai-Geldempfänger, Schwedenbesucher, Unfall, Bett 4, Zimmer 5, der Gesterbte &#8211; &#8220;</p>
<p><strong>Platz 10 (-) 18 Punkte</strong></p>
<p><strong>010</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf7.1ld3bkk,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>ADAM JOHNSON: Das geraubte Leben des Waisen Jun Do</strong><br />
Roman. Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Anke Caroline Burger.<br />
Suhrkamp Verlag, 687 Seiten, € 22,95**<br />
Parzival im Reich des Bösen. Adam Johnson wagt, was sich wenige zutrauen würden: Er schreibt einen Roman über einen Jungen in Nordkorea, es liest sich wie &#8222;1984&#8220; oder &#8222;Schöne neue Welt&#8220; und hat dem Autor jetzt den Pulitzer-Preis eingetragen.</p>
<p><strong>Persönliche Empfehlung</strong></p>
<p><strong>011</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf9.23hosjb,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>im Mai von Helmut Böttiger (Berlin): </strong><strong><br />
<strong>JAMIL AHMAD: Der Weg des Falken</strong></strong><br />
Aus dem Englischen übersetzt von Ditte Bandini und Giovanni Bandini.<br />
Verlag Hoffmann und Campe, 192 Seiten, € 19,99<br />
&#8222;Ein Roman, 1973 geschrieben, doch erst jetzt veröffentlicht: In der afghanisch-pakistanischen Grenzregion leben Nomaden, deren Stammesgebiete durch die willkürliche Grenzziehung zerstört werden. Ein Schlaglicht in die Zeit vor den Taliban, das eindrucksvoll erhellt, wie es zur heutigen Situation kommen konnte. Aber der heute 82-jährige Autor beschönigt auch das archaische Leben nicht. Eindrucksvoll, wie die klare, einfache Sprache des Romans nach allen Seiten die Distanz wahrt.&#8220; (Helmut Böttiger)</p>
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		<title>SWR Bestenliste Juni 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2012 16:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Literaturkurier.net: Eben bekommen: 30 Literaturkritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie „möglichst viele Leser und Leserinnen“ wünschen. 1. RALF ROTHMANN: Shakespeares Hühner Erzählungen. Suhrkamp Verlag, 211 Seiten, € 19,95 (CHF 28,50) � 2. DAVID VANN: &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-juni-2012/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: medium;"><strong>Literaturkurier.net: Eben bekommen: </strong></span></h3>
<h3><span style="font-size: medium;"><strong>30 Literaturkritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie „möglichst viele Leser und Leserinnen“ wünschen.</strong></span></h3>
<p>1. <strong>RALF ROTHMANN</strong>: Shakespeares Hühner<br />
Erzählungen. <strong>Suhrkamp Verlag</strong>, 211 Seiten, € 19,95 (CHF 28,50)</p>
<p>�<br />
2. <strong>DAVID VANN</strong>: Die Unermesslichkeit<br />
Roman. Aus dem Amerikanischen von Miriam Mandelkow.<br />
<strong>Suhrkamp Verlag</strong>, 351 Seiten, € 22,95 (CHF 32,90)</p>
<p>3. <strong>AUGUST STRINDBERG</strong>: Das Rote Zimmer<br />
Roman. Aus dem Schwedischen von Renate Bleibtreu.<br />
<strong>Manesse Verlag</strong>, 576 Seiten, € 24,95 (CHF 35,50)</p>
<p>4.-5. <strong>THOMAS KAPIELSKI</strong>: Neue sezessionistische Heizkörperverkleidungen<br />
<strong>edition suhrkamp</strong>, 214 Seiten, € 14,00 (CHF 20,90)</p>
<p><strong>DEA LOHER</strong>: Bugatti taucht auf<br />
Roman. <strong>Wallstein Verlag</strong>, 208 Seiten, € 19,90 (CHF 28,90)</p>
<p>6. <strong>IVAN KLÍMA</strong>: Stunde der Stille<br />
Roman. Aus dem Tschechischen von Maria Hammerich-Maier.<br />
 <strong>Transit Verlag</strong>, 253 Seiten, € 19,80 (CHF 28,90)</p>
<p>7.-8. <strong>GERBRAND BAKKER</strong>: Der Umweg<br />
Roman. Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke.<br />
<strong>Suhrkamp Verlag</strong>, 228 Seiten, € 19,95 (CHF 28,50)</p>
<p><strong>JANET FRAME</strong>: Wenn Eulen schrein<br />
Roman. Aus dem Englischen von Ruth Malchow. Neu bearbeitet von Karen Nölle.<br />
<strong>C. H. Beck Verlag</strong>, 287 Seiten, € 19,95 (CHF 28,50)</p>
<p>9. <strong>BILL MORGAN </strong>und <strong>DAVID STANFORD </strong>(Hrsg.): Jack Kerouac &amp; Allen Ginsberg: Ruhm tötet alles. Die Briefe<br />
Aus dem Englischen von Michael Kellner.<br />
<strong>Rogner &amp; Bernhard Verlag</strong>, 500 Seiten, € 22,95 (CHF 30,90)</p>
<p>10. <strong>VIRGINIA WOOLF</strong>: Augenblicke des Daseins<br />
Autobiographische Skizzen. Aus dem Englischen von Brigitte Walitzek.<br />
<strong>S. Fischer Verlag</strong>, 272 Seiten, € 26,00** (CHF 36,50)</p>
<p>Persönliche Empfehlung im Juni von <strong>Elke Schmitter </strong>(Berlin):<br />
<strong>HELON HABILA</strong>: Öl auf Wasser<br />
Roman. Aus dem Englischen von Dr. Thomas Brückner<br />
<strong>Wunderhorn Verlag</strong>, 240 Seiten, € 24,80</p>
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		<title>Preisverleihung Buchmesse 2012</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 16:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das fand ich eben in meinem Buchhandels-Börsenblatt und hoffe, diese Info aus erster Hand interessiert viele: &#160; “Literarisches Leben Robert Koall nimmt für Wolfgang Herrndorf den Preis der Leipziger Buchmesse entgegen© Tobias Bohm 15.03.2012 Leipziger Buchpreis Die Sonne hinter der &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/preisverleihung-buchmesse-2012/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span style="color: #f00000; font-size: medium;">Das fand ich eben in meinem Buchhandels-Börsenblatt und hoffe,<br />
diese Info aus erster Hand interessiert viele:</span></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h3>“Literarisches Leben</h3>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Bildschirmfoto%202012-03-15%20um%2018.png.737431.png"><img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline;" title="Robert Koall nimmt für Wolfgang Herrndorf den Preis der Leipziger Buchmesse entgegen" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Bildschirmfoto%202012-03-15%20um%2018.png.737427.png" alt="Robert Koall nimmt für Wolfgang Herrndorf den Preis der Leipziger Buchmesse entgegen" align="left" /></a>Robert Koall nimmt für Wolfgang Herrndorf den Preis der Leipziger Buchmesse entgegen© Tobias Bohm</p>
<h4>15.03.2012 Leipziger Buchpreis</h4>
<h5>Die Sonne hinter der Düne</h5>
<p>Wolfgang Herrndorf schaut zu Hause in Berlin via Live-Stream zu, während sein Freund Robert Koall für ihn den Preis der Leipziger Buchmesse entgegennimmt.</p>
<p>Beim Fußball nennt man das eine Konzessionsentscheidung. Man könnte auch von ausgleichender Gerechtigkeit sprechen. Vor einem Jahr war Wolfgang Herrndorf bereits mit seinem fulminanten, mit den Genres des Jugendbuchs und der Road Novel spielenden Roman „Tschick“ für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert gewesen und als Favorit gehandelt worden. Nun hat die Jury ihre zweite Chance genutzt und den in Berlin lebenden, an einem Gehirntumor erkrankten Autor für seinen im Herbst herausgekommenen Roman „Sand“ ausgezeichnet. Er konnte sich damit gegen Sherko Fatah, Anna Katharina Hahn, Jens Sparschuh und Thomas von Steinaecker durchsetzen.</p>
<p>Als eine „Vanitas-Parabel“ beschrieb Jurorin Ingeborg Harms das Buch, in dem ein Mann auf der Suche nach seiner eigenen Geschichte und Vergangenheit in das Szenario eines Agententhrillers gerät. „Sand“ handele, so Johanna Adorján in ihrer Laudatio, „von der Sinnlosigkeit jeden Tuns und von der Vergeblichkeit“. Trotz dieser düsteren Seite, begeistere der Roman durch seine Komik. Man folge dem Erzähler gern. Zu behaupten, dieses Buch sei „erwachsener“ als sein Vorgänger, würde allerdings seine Eigenart, seine Andersartigkeit verkennen, so Adorján. Wolfgang Herrndorf konnte den Preis nicht selbst entgegennehmen, verfolgte die Zeremonie zu Hause als Live-Stream im Internet. Geschickt hatte er stattdessen Robert Koall, der im Namen Herrndorfs einen Satz verlas, der in „Sand“ eine wichtige Rolle spielt: <span style="font-size: small;"><strong>„Die Sonne geht immer hinter der Düne unter, die dir gerade am nächsten ist.“<span id="more-6484"></span></strong></span></p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Bildschirmfoto%202012-03-15%20um%2018.737454.png.737461.png"><img style="margin: 0px 15px 0px 0px; display: inline;" title="Jury-Vorsitzende Verena Auffermann" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Bildschirmfoto%202012-03-15%20um%2018.737454.png.737457.png" alt="Jury-Vorsitzende Verena Auffermann" align="left" /></a><br />
Jury-Vorsitzende Verena Auffermann© Tobias Bohm</p>
<p>Während der angenehm dezent inszenierten, eher nüchternen Preisverleihung stand die Sonne über der großen Glaskuppel der Leipziger Messe. Hier hatte sich der Literaturbetrieb nun schon zum achten Mal zu einem der Höhepunkte der Buchmesse zusammengefunden, ein Treffpunkt, an dem nicht nur Wetten auf die Preisträger abgeschlossen werden, sondern auch das Gemurmel des Betriebs gut vernehmbar ist: ein gesellschaftliches Ereignis, das zum Austausch von Neuigkeiten, zu internem Geplauder und Klatsch einlädt.</p>
<p>Bei den Nominierungen war in diesem Jahr besonders etwas auffällig, das für Juryvorsitzende Verena Auffermann den Leipziger Buchpreis charakterisiert: Offenheit und Vielfalt. Tatsächlich fanden sehr unterschiedliche Bücher ihren Weg auf die Shortlists der verschiedenen Kategorien.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Bildschirmfoto%202012-03-15%20um%2018.737439.png.737446.png"><img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline;" title="Christina Viragh (rechts) mit ihrem 1700-Seiten-Übersetzungsmeisterwerk " src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Bildschirmfoto%202012-03-15%20um%2018.737439.png.737442.png" alt="Christina Viragh (rechts) mit ihrem 1700-Seiten-Übersetzungsmeisterwerk " align="left" /></a><br />
Christina Viragh (rechts) mit ihrem 1700-Seiten-Übersetzungsmeisterwerk &#8222;Parallelgeschichten&#8220; von Péter Nádasz© Tobias Bohm</p>
<p>Im Bereich Übersetzung wurde – wenig überraschend &#8211; Christina Viragh ausgezeichnet. Sie hat Péter Nádasz imposanten 1700-Seiten-Roman „Parallelgeschichten“ aus dem Ungarischen ins Deutsche gebracht. Eine Meisterleistung, wie die Jury befand, denn diese „ungarische Geschichte der Empfindsamkeit“ (Eberhard Falcke) sei eine Form synthetischer Literatur, die Vergangenes und Gegenwärtiges, Gesagtes und Verschwiegenes auf faszinierende Weise miteinander in Schwingung versetze. Jede Person, so Laudator Martin Ebel, habe ihren eigenen Klang in diesem „grandiosen Sprachorchester“. Die in Ungarn geborene Übersetzerin und Schriftstellerin Christina Viragh habe dieses Orchester auch im Deutschen zum Klingen gebracht.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Bildschirmfoto%202012-03-15%20um%2018.737469.png.737485.png"><img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline;" title="Jörg Baberowski, Preisträger in der Sachbuch-Kategorie" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Bildschirmfoto%202012-03-15%20um%2018.737469.png.737474.png" alt="Jörg Baberowski, Preisträger in der Sachbuch-Kategorie" align="left" /></a>Jörg Baberowski, Preisträger in der Sachbuch-Kategorie© Tobias Bohm</p>
<p>In der Kategorie Sachbuch schließlich wurde Jörg Baberowski für seine Studie über „Stalins Herrschaft der Gewalt“ geehrt. Der Preisträger zeigte sich überwältigt und gerührt und dankte vor allem seiner Frau, die über Jahre hinweg habe ertragen müssen, „dass Stalin Gast in unserem Haus war“. Selbst an deutschen Universitäten entstünden gute Bücher, stellte Laudator Jens Bisky verblüfft fest, auch wenn das immer unwahrscheinlicher werde. Der Osteuropa-Historiker Baberowski, der an der Humboldt-Universität in Berlin lehrt, habe mit „Verbrannte Erde“ ein Standardwerk geschaffen. Es lasse ein neues Bild von Stalins Terrorherrschaft entstehen. Die Lektüre bezeichnete Bisky als eine „bedrückende Erfahrung“, aber das sei der Preis, den man für historische Erkenntnis zu bezahlen habe. Und die Erkenntnis aus dieser Preisverleihung: Die Jury hat drei eigensinnige, eigenständige, beachtliche Werke ausgezeichnet. Mit Verena Auffermann bleibt zu hoffen, dass die Leser diesen Empfehlungen folgen.</p>
<p>Ulrich Rüdenauer</p>
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