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	<title>Weltkrieg &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>Zielgerade  &#8211; von Fuchsberger, Joachim;</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2014 13:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Altwerden ist (doch nicht so ganz) Scheiße Natürlich habe auch ich dies Buch sofort gelesen, als es dann endlich erschienen war; ich muss zugeben, ich selbst bin auch schon ein Weilchen auf der Zielgeraden … Jetzt endlich da: Das neue &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/zielgerade-von-fuchsberger-joachim/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Altwerden ist (doch nicht so ganz) Scheiße</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/prkpvorl.jpg"><img style="margin: 0px 20px 17px 0px; display: inline; border: 0px;" title="prkpvorl" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/prkpvorl_thumb.jpg" alt="prkpvorl" width="301" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: medium;">Natürlich habe auch ich dies Buch sofort gelesen, als es dann endlich erschienen war; ich muss zugeben, ich selbst bin auch schon ein Weilchen auf der Zielgeraden …</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Jetzt endlich da: Das neue Buch von Joachim Fuchsberger!<br />
</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Es sollte schon im vergangenen Jahr erscheinen, doch die Gesundheit ließ es nicht zu. Jetzt aber ist es soweit: Nach seinem Bestseller &#8222;Altwerden ist nichts für Feiglinge&#8220; folgt nun sein neues Buch &#8222;Zielgerade&#8220;. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Darin stellt Joachim Fuchsberger sich in der ihm eigenen Mischung aus Nachdenklichkeit, Launigkeit und vor allem Menschlichkeit den großen Fragen des Lebens.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aus gleich mehreren Gründen wünsche ich diesem Buch sehr viele Leser: <strong><em>Erstens</em></strong> aus den Reihen jeder, die plötzlich merken: ‘Ein Zurück geht nicht mehr’. . Das soll aber nicht heißen, dass der ‘Endspurt’ nur noch im kopfhängenden Schneckentempo auszuführen ist. Nein, die Betonung liegt auf End<strong><span style="text-decoration: underline;">spurt</span></strong>! <span id="more-7758"></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Blacky pfeifft munter wie ein Zeiserl: Und an so vielem gelingt ihm auch nicht die minimalste positive Zwischenbilanz</strong> – und stimmt leider mit uns allen so ziemlich überein.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong>Und wie gründlich, wütend und wortreich er sich ereifert</strong>: <strong>Zum Thema ‘Regierung’ kennt er nur eine einzige, die absolut  unanfechtbar, unbestreitbar, unangreifbar und über jeden Zweifel erhaben ist: seine Gundel.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Und jetzt kommt mein <span style="text-decoration: underline;">Zweitens</span> zum wünschbaren Leser:</strong> Es sind jene, die mehr oder weniger so alt sind wie Blacky Fuchsberger mit seinen siebenundachtzig. Darunter sind nämlich viel zu viele, die sich ihrem Pensions- oder Rentenalter regelrecht ergeben. Weil sie gar nicht auf die Idee kommen, was und dass man sich für diesen Lebensabschnitt als Ziel setzen könnte und soll. <strong>Nein, das Ziel ist überhaupt nicht das Ziel</strong>. Der berühmte <strong><span style="text-decoration: underline;">Weg</span></strong> ist das Ziel, und worauf man – soweit einem das möglich ist – achten sollte, dass man so, wie Blacky auf diesen 232 Seiten, <strong>fähig bleibt</strong>, so schön wütend, so gewitzt, so nachdenklich, wie aber auch traurig und so liebevoll – <strong>und vor allem derart prägnant und präzise und vor allem wortreich seinen jeweiligen Lebensumstand beschreiben und zu bewerten vermag</strong>. Seien Sie sicher:  Allen Unkenrufen zum Trotz werden nicht <em>alle</em> von Alzheimer erwischt!  </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Denn es geht in diesem Buch natürlich überall und immer letztlich nur  um Beziehungen, um Mitmenschen, um Kollegen, um den Umgang mit unserer Welt und ihren Ressourcen.</strong> Aber auch um die Welt der Politik und um die Politiker selbst, bei denen er immer häufiger Ehrlichkeit und Transparenz vermisst.<br />
Ein sehr persönliches Buch einer beeindruckenden Persönlichkeit.<br />
</span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Nach dem Schlaganfall</span></strong></p>
<p><strong>Er beschreibt seinen derzeitigen Lebensum- oder Zustand so</strong>: &#8222;Du hast einen Schlaganfall&#8220;, sagte Max, Hausarzt und Freund, einsneunzig groß, mit einer Stimme wie die tiefste Orgelpfeife. [&#8230;] In der vortrefflichen Schlaganfall-Abteilung belehrte man mich, was für ein ungeheueres Glück ich gehabt hätte! <strong>Wie bitte? Ungeheueres Glück bei einem Schlaganfall?</strong> Eher dachte ich, ob mein letztes Buch Altwerden ist nichts für Feiglinge nicht vielleicht doch den falschen Titel hatte?! Altwerden ist Scheiße käme der Sache und meinem Gefühl eigentlich näher.&#8220;</p>
<p><strong>Zielgerade</strong><br />
&#8222;Es ist sinnlos, über das zu klagen, was nicht mehr geht. Viel bekömmlicher ist es, <strong>sich zu freuen über das, was noch geht.</strong> &#8230; Mein Verfallsdatum ist längst überschritten, und ein paar deutliche Vorwarnungen sind bei mir eingegangen. Ich bin dankbar für jeden neuen Morgen, an dem ich aufwache.</p>
<p>Ich folge meiner inneren Stimme, zugegeben jetzt zwangsläufig. Ich stehe am Rand, nicht des Abgrunds, sondern des Geschehens, und beobachte mit gelassener Heiterkeit, angemessenem Zorn oder altersbedingtem Unverständnis, was rings um mich geschieht.&#8220;<br />
<strong>Heimat</strong><br />
&#8222;Im Alter kam das Heimweh. Der Wunsch Zurück zu den Wurzeln wurde immer stärker. Oder wie Heidi Brühl es einmal sagte: Wenn du lang genug hier [in Amerika] bist, sehnst du dich nach Weißwürsten, obwohl du sie überhaupt nicht magst. &#8220;<br />
<strong>Gundel</strong><br />
&#8222;Es wird niemanden erstaunen, <strong>dass ich dieses Buch meiner Gundel widme, in tiefer Dankbarkeit dafür, dass sie ein Leben lang mein Navigator war, meine Beraterin, meine Freundin, meine Frau, die Mutter unseres tragisch ums Leben gekommenen Sohnes. &#8230; Sie hat mich gehalten, wenn ich in letzter Zeit verzweifelt aufgeben wollte.&#8220;<br />
</strong>&#8222;Meine Zielgerade ist der Anfang vom Ende.&#8220;</p>
<p>Auf der Zielgeraden: Nachdenkliches und Nachdenkenswertes aus einem reichen Leben<br />
Ein persönliches, aber auch streitbares Buch</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large;"><span style="text-decoration: underline;">… und hier noch (m)ein)  PS:</span></span> <span style="font-size: medium;">Das hätte Blacky unbedingt auch noch erwähnen können: Eine ungeheure Anklage an all die, sie sich mit <strong>Schmerzbehandlung</strong> befassen! Sie verdienen offensichtlich so gut daran, dass ihnen weitere Bemühungen überflüssig erscheinen. In meinen Augen ist es ein Unding, dass man im 21. Jahrhundert nicht das oberste Ziel hat, Schmerzen einfach nicht mehr zuzulassen. Wenn einem – wie auch von Blacky erwähnt &#8211; alles, von der Haarwurzel bis zur Fußsohle zu brennen sein – <strong>das müsste und vor allen <span style="text-decoration: underline;">dürfte</span> einfach nicht sein!</strong></span> <span style="font-size: medium;">(Das würde sich auch schlagartig dann ändern,  wenn auf jeden, der erfolglos <em>irgendwelche</em> Pillen verabreicht, die Schmerzen des Patienten übergangslos auf ihn selbst überspringen würden.)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Aber vielleicht beschreibt Blacky das einmal später, etwa zu seinem hundertsten Geburtstag! </strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zielgerade<br />
von Fuchsberger, Joachim;<br />
Gebunden<br />
223 S. 215 mm 407g , in deutscher Sprache.<br />
2014   Gütersloher Verlagshaus<br />
ISBN 3-579-06650-1 ISBN 978-3-579-06650-9 | 19.99 EUR</p>
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		<title>Als Hitler unser Nachbar war  &#8211;   Kindheitserinnerungen &#8211;  von Feuchtwanger, Edgar; Scali, Bertil;</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2014 14:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Adolf Hitler]]></category>
		<category><![CDATA[BestsellerSachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Drittes Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Ethische Grundhaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Weltkrieg]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus: Ein (jüdisches) Kind vis-à-vis mit Adolf Hitler Links: Der Schnappschuss – wer würde in diesem die Straße überquerenden Mann oder Herrn jemanden vermuten, der bald die ganze Welt mit Feuer, waffenklirrendem Elend überziehen würde,  &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/als-hitler-unser-nachbar-war-kindheitserinnerungen-von-feuchtwanger-edgar-scali-bertil/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus: Ein (jüdisches) Kind vis-à-vis mit Adolf Hitler</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/afukoenr.jpg"><img style="margin: 0px 25px 22px 0px; display: inline; border: 0px;" title="afukoenr" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/afukoenr_thumb.jpg" alt="afukoenr" width="301" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Links: Der Schnappschuss – wer würde in diesem die Straße überquerenden Mann oder Herrn jemanden vermuten, der bald die ganze Welt mit Feuer, waffenklirrendem Elend überziehen würde,  mit nur mit Baggern zusammenzuschaufelnden Bergen von jämmerlich abgemagerten Leichen,   überzogen vom Rauch unzähliger Krematorien? </span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Wer überhaupt wäre in der Lage gewesen vorauszuahnen, was alles im Hirn oder sonstwo in dieser die Straße überquerenden Gestalt alles glomm oder loderte – zunächst nichts als ein Gedemütigter oder zutiefst Beleidigter – der seinen daraus entstandenen Größenwahn zunächst den anderen Erniedrigten und Beleidigten und dann das Unfassbare: auch  auf das Volk der Dichter und Denker übertragen sollte. Nie wird man in allen Einzelheiten zu begreifen lernen, aus welchen Wurzeln dieser Baum des Todes letztlich gespeist wurde. </span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Edgar Feuchtwanger, der Neffe Lion Feuchtwangers, ist 1929 fünf, als seine Familie<span id="more-7744"></span> und er am Münchner Prinzregentenplatz einen neuen Nachbarn bekommen: Adolf Hitler, damals vierzig Jahre alt. also vier Jahre jünger als der Vater des Jungen. Vier Jahre später wurde dieser Mann oder Herr Reichskanzler &#8211; aber bereits, als er in das Haus gegenüber den Feuchtwangers zog, gehörte er zu den  Hauptgesprächsthemen, und das ganze Viertel war darüber im Bilde, dass er am Prinzregentenplatz eine Wohnung beziehen würde. </span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Als ahnungsloser Augenzeuge erlebt Edgar von da an den Aufstieg Hitlers mit und beobachtet, zunächst kindlich-naiv, dann mit zunehmender Klarheit, wie die Nationalsozialisten Deutschland in eine brutale Diktatur verwandeln.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Edgar Feuchtwanger wächst in behüteten, bildungsbürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater ist Verleger des angesehenen Verlages Duncker &amp; Humblot, seine Mutter Pianistin. Sein Onkel, Lion Feuchtwanger, damals fünfundvierzig Jahre alt, hatte 1925 sein Buch <em>Jud Süß</em> veröffentlicht,  in dem er vom Leben der Juden in Deutschland des 18. Jahrhunderts erzählte. Mit diesem Werk wurde er im Ausland zum meistgekauften deutschen Autor; allerdings entzogen ihm deswegen die Nationalsozialisten nach deren Machtübernahme die Staatsangehörigkeit.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">In Edgar Feuchtwangers jüdischem Elternhaus geben sich die Intellektuellen der Weimarer Republik die Klinke in die Hand: Schriftsteller, Maler, Musiker. Sein Onkel Lion, der berühmte Autor, geht ebenso ein und aus wie Carl Schmitt und Thomas Mann.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Doch mit dem Aufstieg Adolf Hitlers, dem Nachbarn der Feuchtwangers, legt sich ein Schatten über Edgars Kindheit, der zunehmend düsterer wird. Mit immer neuen Schikanen werden die deutschen Juden gedemütigt und ausgegrenzt, der Vater verliert seine Stelle und wird verhaftet, als im November 1938 in ganz Deutschland die Synagogen brennen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Anrührend, eindrucksvoll, oft komisch und bedrückend zugleich berichtet der renommierte Historiker Edgar Feuchtwanger, 2012, nun neunundachtzig Jahre alt, in seinen Erinnerungen – zehn Jahre lang wohnte der vis-à-vis mit Hitler &#8211;  vom Untergang der Weimarer Republik, vom Verlust der Kindheit und von einer großbürgerlich-jüdischen Welt, die es in Deutschland heute so nicht mehr gibt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Nicht zuletzt noch dies: Das Buch gehört in jede Jugendbuchabteilung &#8211; auch in den Büchereien &#8211; es erinnert in vielem dem so berühmten wie ergreifenden  Kinderbuch: <em>Als Hitler das rosa Kaninchen stahl</em> von Judith Kerr.  </span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Die Zeitzeugen starben aus!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Hitler unser Nachbar war<br />
von Feuchtwanger, Edgar; Scali, Bertil;<br />
Gebunden<br />
Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus. Mit Scali, Bertil .   Übersetzung: Peter, Antje .   Originaltitel: Hitler mon voisin 224 S. m. Abb. 215 mm 425g , in deutscher Sprache.<br />
2014   Siedler<br />
ISBN 3-8275-0038-9<br />
ISBN 978-3-8275-0038-0  19.99 EUR</p>
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		<title>SWR Bestenliste Mai 2013 &#8211; 10 + 1 literarische Buchtipps                             hochkar&#228;tiger Kritiker</title>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2013 11:26:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[William T. Vollmann]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Diesmal alles Romane! Der Hanser Verlag ganz groß dabei – aber auch Suhrkamp, DuMont, Wallstein, Hoffmann &#38; Campe Ein 1.000-Seiten-Epos an der Spitze William T. Vollmanns Tausend-Seiten-Roman &#8222;Europe Central&#8220; (Suhrkamp; 2013), in dem der Autor Drittes Reich und Stalinismus thematisiert, &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-mai-2013-10-1-literarische-buchtipps-hochkartiger-kritiker/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-mai-2013-10-1-literarische-buchtipps-hochkartiger-kritiker/">SWR Bestenliste Mai 2013 &ndash; 10 + 1 literarische Buchtipps                             hochkar&auml;tiger Kritiker</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: large;"><strong>Diesmal alles Romane! Der Hanser Verlag ganz groß dabei – aber auch Suhrkamp, DuMont, Wallstein, Hoffmann &amp; Campe</strong></span></p>
<h5><span style="font-size: large;">Ein 1.000-Seiten-Epos an der Spitze</span></h5>
<p><span style="color: #ff0000; font-size: medium;">William T. Vollmanns Tausend-Seiten-Roman &#8222;Europe Central&#8220; (Suhrkamp; 2013), in dem der Autor Drittes Reich und Stalinismus thematisiert, ist im Mai von den Literaturkritikern der SWR-Bestenliste auf den ersten Platz gewählt worden.</span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Vollmann schildert in seinem Roman − der vor acht Jahren in den USA erschien − auf über 1.000 Seiten den Zweiten Weltkrieg wechselweise aus deutscher und sowjetischer Sicht</span></strong>. Seine Protagonisten sind etwa Künstler wie <strong>Käthe Kollwitz und Dimitri Schostakowitsch</strong> oder Militärs wie <strong>Friedrich Paulus und Andrej Wlassow.</strong> Der Komponist Schostakowitsch ist dabei eine immer wieder auftauchende Hauptfigur. In der USA wurde Vollmann für &#8222;Europe Central&#8220; 2005 mit dem National Book Award ausgezeichnet. &#8222;Von Künstlerschicksalen in grausamen Zeiten, von Hitler, Stalin und Schostakowitsch&#8220;, so die SWR-Bestenliste. &#8222;Ein &#8218;Krieg und Frieden&#8216; des 20. Jahrhunderts.&#8220;</p>
<p><strong>Weitere Neueinsteiger in der SWR-Bestenliste im Mai sind:</strong> Judith Kuckart mit &#8222;Wünsche&#8220; (Platz 2; DuMont Buchverlag), Ralph Dutli mit &#8222;Soutines letzte Fahrt&#8220; (Platz 4; Wallstein), Ulrike Edschmid mit &#8222;Das Verschwinden des Philip S.&#8220; (Platz 5; Suhrkamp), Péter Esterházy mit &#8222;Esti&#8220; (Platz 7; Hanser Berlin), Aris Fioretos mit &#8222;Die halbe Sonne&#8220; (Platz 9; Hanser) und Adam Johnson mit &#8222;Das geraubte Leben des Waisen Jun Do&#8220; (Platz 10; Suhrkamp)</p>
<p><span id="more-7258"></span></p>
<p>31 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Mai folgendes Resultat (in Klammern die Position der April-Bestenliste):</p>
<p><strong>Platz 1 (-) 161 Punkte</strong></p>
<p><strong>01</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcep.2g7qk7m,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>WILLIAM T. VOLLMANN: Europe Central</strong><br />
Roman. Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Robin Detje.<br />
Suhrkamp Verlag, 1028 Seiten, € 39,95***<br />
Von Künstlerschicksalen in grausamen Zeiten, von Hitler, Stalin und Schostakowitsch. &#8222;Das Buch erzählt vom Kampf um Vorherrschaft, vom Kampf, Europa unter der einen oder der anderen Ideologie zu zentralisieren&#8220;, so der Autor. Ein &#8222;Krieg und Frieden&#8220; des 20. Jahrhunderts.</p>
<p><strong>Platz 2 (-) 67 Punkte</strong></p>
<p><strong>02</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcer.2s17lbe,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>JUDITH KUCKART: Wünsche</strong><br />
Roman. DuMont Buchverlag, 300 Seiten, € 19,99*<br />
&#8222;Er sei ein Schwein, sagen sogar die, die behaupten, sie seien seine Freunde. Ja, er ist ein Schwein, aber ein kluges, freundliches, sanftes und manchmal auch verständiges Schwein, das mal ausgezeichnet Saxofon gespielt hat, als es noch ein junges Schwein war.&#8220; Als Vera das erkennt, ist sie bereit für einen Neuanfang.</p>
<p><strong>Platz 3 (6) 43 Punkte</strong></p>
<p><strong>03</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcet.2bj5pp3,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>REINHARD JIRGL: Nichts von euch auf Erden</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 512 Seiten, € 27,90***<br />
Die Welt im 25. Jahrhundert, Menschen auf dem Mars, pazifistische Mutanten auf der Erde. Büchner-Preisträger Reinhard Jirgl wagt das ganz große Panorama, &#8222;eine Vermischung von Hochkultur und Fantasy-Momenten, wie sie im Moment kein anderer so anspielungsreich konzipieren kann. Dieser Autor ist im gegenwärtigen Literaturbetrieb eine einsame Größe.&#8220; (Helmut Böttiger)</p>
<p><strong>Platz 4-6 (-) 30 Punkte</strong></p>
<p><strong>04</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcev.2ha2rio,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>RALPH DUTLI: Soutines letzte Fahrt</strong><br />
Roman. Wallstein Verlag, 272 Seiten, € 19,90**<br />
&#8222;Ein mitreißender Roman über den in Weißrussland geborenen Maler Chaim Soutine. Ralph Dutlis Roman erzählt über die absolute Verknüpfung von Leben und Werk dieses expressionistischen Sonderlings. Er hat sich die letzte Fahrt des todkranken Malers im Leichenwagen durch das von den Deutschen besetzte Frankreich als Schauplatz ausgesucht. … Ralph Dutli öffnet die Augen für ein unbedingtes Künstlerleben.&#8220; (Verena Auffermann)</p>
<p><strong>Platz 4-6 (-) 30 Punkte</strong></p>
<p><strong>05</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcex.27ilaqg,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>ULRIKE EDSCHMID: Das Verschwinden des Philip S.</strong><br />
Roman. Suhrkamp Verlag, 157 Seiten, € 15,95*<br />
Sie lernen sich an der Filmhochschule in Berlin kennen und starten in ein gemeinsames Leben mit Kind und Kinderladen. Die Zeiten werden Ende der 60er Jahre immer politischer. Philip S. beginnt ein neues Leben in der &#8222;Bewegung 2. Juni&#8220;. Bis die tödlichen Schüsse fallen.</p>
<p><strong>Platz 4-6 (7-8) 30 Punkte</strong></p>
<p><strong>06</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcez.2mdlj7h,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>BOTHO STRAUSS: Die Fabeln von der Begegnung</strong><br />
Carl Hanser Verlag, 248 Seiten, € 19,90**<br />
&#8222;Nichts fasziniert Botho Strauß mehr als das Mysterium der Liebe. Die Liebe als Illusionsmaschine, als Täuschungs- und Verletzungsmaschine. Er sucht gewissermaßen nach dem Übelsten und Niederträchtigsten der Liebe. Was er der Gegenwart vorwirft, ist eher, dass sie das Harte und Extreme gar nicht mehr wagt und deswegen die Liebe in ihrer Radikalität verfehlt.&#8220; (Ijoma Mangold in &#8222;Literatur im Foyer&#8220;)</p>
<p><strong>Platz 7 (-) 27 Punkte</strong></p>
<p><strong>07</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf1.2apijel,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>PÉTER ESTERHÁZY: Esti</strong><br />
Roman. Aus dem Ungarischen übersetzt von Heike Flemming.<br />
Hanser Berlin Verlag, 368 Seiten, € 24,90**<br />
&#8222;Jahrelang wusste Kornel Esti, man soll den Brunnen zudecken, nachdem das Kind hineingefallen ist. Er lebte nach dieser Devise. Illusionslosigkeit, Traurigkeit, die Schönheit der Verzweiflung, Ironie.&#8220;</p>
<p><strong>Platz 8 (-) 21 Punkte</strong></p>
<p><strong>08</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf3.2rh82jc,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>EBERHARD RATHGEB: Kein Paar wie wir</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 192 Seiten, € 17,90**<br />
Die Schwestern Ruth und Vika brauchen keinen Mann. Anfang der 50er verlassen sie Buenos Aires und ziehen nach New York: &#8222;Dass wir zusammenblieben, ergab sich von selbst, als hätten wir uns nicht anders entscheiden können. Für uns war das selbstverständlich. Eine Naturgegebenheit.&#8220; Der Roman eines gemeinsamen Lebens.</p>
<p><strong>Platz 9 (-) 19 Punkte</strong></p>
<p><strong>09</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf5.2341mhe,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>ARIS FIORETOS: Die halbe Sonne</strong><br />
Ein Buch über einen Vater<br />
Aus dem Schwedischen übersetzt von Paul Berf.<br />
Carl Hanser Verlag, 192 Seiten, € 18,90*<br />
Ein Lebenslauf: &#8222;Paarspringer, Freiheitskämpfer, Ärmster, Gymnasiast, Bluthustender, Flüchtling, Untermieter, griechisches Schwein etc., Liebling, Zugreisender, Dichter, Aushilfsprovinzialarzt, Vater, Bauherr, Flottillenadmiral, Kredithai-Geldempfänger, Schwedenbesucher, Unfall, Bett 4, Zimmer 5, der Gesterbte &#8211; &#8220;</p>
<p><strong>Platz 10 (-) 18 Punkte</strong></p>
<p><strong>010</strong></p>
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<p><strong>ADAM JOHNSON: Das geraubte Leben des Waisen Jun Do</strong><br />
Roman. Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Anke Caroline Burger.<br />
Suhrkamp Verlag, 687 Seiten, € 22,95**<br />
Parzival im Reich des Bösen. Adam Johnson wagt, was sich wenige zutrauen würden: Er schreibt einen Roman über einen Jungen in Nordkorea, es liest sich wie &#8222;1984&#8220; oder &#8222;Schöne neue Welt&#8220; und hat dem Autor jetzt den Pulitzer-Preis eingetragen.</p>
<p><strong>Persönliche Empfehlung</strong></p>
<p><strong>011</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf9.23hosjb,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>im Mai von Helmut Böttiger (Berlin): </strong><strong><br />
<strong>JAMIL AHMAD: Der Weg des Falken</strong></strong><br />
Aus dem Englischen übersetzt von Ditte Bandini und Giovanni Bandini.<br />
Verlag Hoffmann und Campe, 192 Seiten, € 19,99<br />
&#8222;Ein Roman, 1973 geschrieben, doch erst jetzt veröffentlicht: In der afghanisch-pakistanischen Grenzregion leben Nomaden, deren Stammesgebiete durch die willkürliche Grenzziehung zerstört werden. Ein Schlaglicht in die Zeit vor den Taliban, das eindrucksvoll erhellt, wie es zur heutigen Situation kommen konnte. Aber der heute 82-jährige Autor beschönigt auch das archaische Leben nicht. Eindrucksvoll, wie die klare, einfache Sprache des Romans nach allen Seiten die Distanz wahrt.&#8220; (Helmut Böttiger)</p>
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