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	<title>Denken &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>Tageb&#252;cher Band II von F.J. Raddatz 2002 &#8211; 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2014 12:56:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Dichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Raddatz - Leben als Gesamtkunstwerk - TAGEBUCH II]]></category>
		<category><![CDATA[Rowohlt-Verlag]]></category>
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		<category><![CDATA[Tagebuch & Zeitdokument]]></category>
		<category><![CDATA[Tgebuch - Zeitdokument - Ein Lebenswerk]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Erlebtes Alter(n) – ein auch schmerzlicher Lebensabschnitt &#8211; bewusst erlebt Mit diesem Band haben wir nun 1600 Seiten Tagebücher – zusammen mit ‘Unruhestifter’[Autobiographie, auch weitgehend nach Tagebüchern] sind es gar mehr als 2000! Ganz gleich, was jetzt der eine oder &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/tagebcher-band-ii-von-f-j-raddatz-2002-2012/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Erlebtes Alter(n) – ein auch schmerzlicher Lebensabschnitt &#8211; bewusst erlebt</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/11/qgayi0jv.jpg"><img style="margin: 0px 20px 12px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="qgayi0jv" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/11/qgayi0jv_thumb.jpg" alt="qgayi0jv" width="313" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: large;">Mit diesem Band haben wir nun 1600 Seiten Tagebücher – zusammen mit ‘Unruhestifter’[Autobiographie, auch weitgehend nach Tagebüchern] sind es gar mehr als 2000! Ganz gleich, was jetzt der eine oder andere Rezensent an ihnen findet: Ich vermute mal, dass diese 2000 Seiten es sein werden, die für künftige Generationen als ‘Das Werk’ von F.J.Raddatz gelten werden. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Und damit ist sein Platz in der deutschen Literaturgeschichte gesichert. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Wenn man gerade jetzt die Tagebücher II von FJR liest, kommt es schon etwas auf den Jahrgang des Lesers an, und je jünger die Leser sind. umso weniger werden sie vermutlich damit anfangen können. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Fragt an sich (oder vielleicht mich) , gerade jetzt,ob es sich lohnt, diese mehr als 700 Seiten des Tagebuch II zu lesen – muss man es uneingeschränkt empfehlen:  Wer es jetzt liest, ist wenigstens (noch) sein Zeitgenosse, jedenfalls was den Zeitraum der Tagebücher anbelangt<span id="more-8011"></span>.   </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Der nun zweite Band seiner Tagebücher ist in einer Hinsicht nicht weniger ‘aufschlussreich’ als der erste, aber – auch stilistisch &#8211; nicht weniger beeindruckend. Es ist nicht nur der grandiose Abgesang eines ‘alten’ Menschen – mit Mitte achtzig ist man noch kein Zittergreis! – es ist aber zugleich eine ganze Generation, die jetzt zu Ende geht.  Denn das war eine gewaltige Generation – und noch ist es unklar, was nun nachkommt.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Auch bei Raddatz sterben im Verlauf dieser Tagebücher einige ihm sehr nahestehende Menschen (Gottseidank nicht Grass!) aber doch: Rudolf Augstein, den er zu verachten gelernt hat, die verhasste Gräfin Dönhoff, deren ‘Widerstand’ er in Frage gestellt hat, Susan Sonntag, der Maler und Freund Paul Wunderlich, dessen Alt-Werden er zuvor bereits mitverfolgt hat, Walter Kempowski, auch dessen deutliches Altern hat ihn erschreckt, Joachim Fest, an dem er gerade unerwartet positive Seiten entdeckt hat und ganz am Ende der Tagebücher auch noch  Peter Wappnewski.  (Und derzeit, wo gerade Wolfgang Leonhard mit 93 und Peter Scholl-Latour, allerdings mit Neunzig, beides Urgesteine, überraschend verstorben sind, wird das seine Alters- und Todesangst wieder beflügelt haben.) Dabei sagen moderne Biologen, dass das Leben eines Menschen auf 120 Jahre  angelegt ist – was zumindest mich beruhigt &#8211; vielleicht liest er es hier.  </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Es wird von ihm berichtet: “<strong><em>Auf, auf &#8222;, ruft Fritz J. Raddatz sich selber zu, als er sich 2008 in einem Münchner Hotel für die größte Party des Jahres umzieht, &#8222;ich habe noch gar nicht die Krawatte gebunden und bin schon enttäuscht.&#8220;</em></strong> Das zeigt aber auch seine hervorstechenden Charakterzüge – denen eines gemeinsam ist: Alle sind sie – ganz gleich, wo sie deutlich werden – <strong><span style="text-decoration: underline;">überproportional</span></strong>. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Bei FJR gilt das für alles</strong>: für seine Garderobe, für seine Wohnung, sein Bewirten von Gästen, seine persönliche Zuwendungen (oft nicht ‘fachgerecht’ gewürdigt) zu allen möglichen Gelegenheiten, seinen Jaguar (der ihn offensichtlich nie enttäuscht), für jeden, auch einfachen Gedanken oder Artikel, wohl aber bei den vielen anderen, die er zu Gast geladen hat mit großem Aufwand, den die meisten überhaupt nicht beachtet bzw. überhaupt bemerkt und schon gar nicht gewürdigt haben. Jedoch ist da wenigstens sein fürsorglicher, geduldiger Lebensgefährte Gerd – wohl  sein Felsen in der Brandung.; es beglückt ihn auch der Gedanke, dass er für das Alter dieses Getreuen hervorragend gut vorgesorgt hat. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">[Hier möchte ich ein paar Bemerkungen FJR’s einfügen, aus einem FAZ-Intervierw (29.10.12) zum Thema Stil: </span></p>
<p><strong>Dem Stil verwandt ist der Geschmack. In welchem Verhältnis stehen die beiden zueinander?</strong></p>
<p>Geschmack ist vielleicht ein etwas erweiterter Begriff. Geschmack in der Kunst heißt etwa, dass man weiß, Herr Damien Hirst ist kein Künstler, aber Picasso, so hört man jedenfalls immer wieder gerüchteweise, war einer. Oder in der Literatur, dass natürlich Fräulein Hegemann keine Schriftstellerin ist.</p>
<p><strong>Warum sollte das, was Damien Hirst macht, keine Kunst sein?</strong></p>
<p>Weil es mit dem, was Kunst eigentlich bedeutet, nämlich dem Menschen die Augen neu einsetzen, um ihn eine Phantasiewelt erfahren zu lassen, die über das Gewohnte hinausweist, nichts zu tun hat. Das ist Masche, nicht Kunst. So ist es auch mit einem Gedicht. Wenn etwa Herr Robert Gernhardt meint, es sei ganz toll, wenn er dichtet „den Mistkerl hab ich rangekriegt, er hat sie in den Mund gefickt“, dann kann ich nicht sagen, dass mir damit neue Welten erschlossen werden. Auch bei Mk geht es mir so. Wenn ich bei mir im Garten sitze und weit weg, in einem Park, wird diese Stampfmusik gespielt, dann denke ich: Sind da Bauarbeiten im Gange? Da kann mir niemand erzählen, dass Haydn oder Bach dasselbe war.</p>
<p><strong>Sollte man sich, auch gegen den eigenen Geschmack, zu gutem Stil im Zweifel sogar zwingen lassen?</strong></p>
<p>Alles, was Geschmack und Stil heißt, heißt auch Bildung und Erziehung, und Erziehung hat immer mit Zwang zu tun; das fängt schon beim Kind an. Jedenfalls muss man Geschmack und Stil lernen, und lernen kann man beides nur von jemandem, der etwas davon versteht. Ich fange nicht an, als Zwölfjähriger Thomas Mann zu lesen, sondern es muss mir jemand sagen: Lies mal und fang nicht gleich mit den „Buddenbrooks“ an, sondern mit „Tonio Kröger“, dann kommst du allmählich rein. So bilden sich Geschmack und Stil. Ich kenne Menschen, die zum Beispiel in meinem Hause tätig sind, Hilfskräfte, die sagen, ja, das ist alles wunderbar, es hat uns aber keiner beigebracht, ich verstehe so ein, sagen wir mal: Dix-Bild gar nicht. Dix ist ja nicht hübsch, das sind keine Seerosen. Also man muss verstehen lernen, warum Dix eine von Drogen zerfressene Prostituierte gemalt hat und was daran trotzdem schön ist, nicht als Sujet, sondern als Malerei. Das kann natürlich der Hausmeister nicht wissen, weil er es nicht gelernt hat.</p>
<p>…Also: Es ist ein Erziehungsprozess, dem man sich aber öffnen muss, und mein Monitum ist, dass sich die meisten Menschen heute dagegen versperren, oder, schlimmer, ihnen eine Sperre ins Gehirn gebaut wird durch Medien, durch dieses grauenvolle Angebot im Fernsehen, das die Gehirne verschlampt und verschlammt</p>
<p>Normalerweise ziehe ich mich zum Abendessen an oder um. Mein Tageslauf ist sehr streng reguliert: Nach dem Schwimmen Frühstück, nach dem Frühstück Arbeit, Briefe beantworten zum Beispiel, danach Schreibtisch. Ich esse nie zu Mittag, diese Mahlzeit kenne ich gar nicht, ich esse aber richtig zu Abend, entweder im Speisezimmer oder im Garten, je nach Wetter. Und normalerweise ziehe ich mich dann um, auch wenn ich alleine esse, und decke mir den Tisch mit Blumen oder einer Kerze, oder ich höre Musik dabei.</p>
<p>Das Interview ist sehr viel länger (steht nicht im Tagebuch), kennzeichnet aber die Person FJR bis auf den Mantelknopf. Sie können es vollständig nachlesen: FAZ Gespräch mit FJR</p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Kommen wir nochmals auf sein Überproportionales zurück</strong>. Ein Leben lang hat er überproportional erlebt und gestaltet.  Erst der Missbrauch des Zehnjährigen durch den Stiefvater, später ebenso durch den ‘Väterlichen Freund’, obendrein noch Pastor seines Zeichens. Auch jetzt noch, alt geworden, ist ihm alles gegenwärtig. <strong>Warum ist gerade ihm das alles passiert?</strong> Es gibt keine Antwort –  die Frage bleibt. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Raddatz legt seine Grundlagen, studiert Germanistik, Geschichte, Theaterwissenshaft, Kunstgeschichte und Amerikanistik, dann folgen Promotion und Habilitation. Und das alles – teilweise ‘nebenher’ &#8211; bis 1971! Mit zwanzig: schreiben für die die Berliner Zeitung, von 1953 bis 1958 <strong>Leiter und stellvertretender Cheflektor beim sagenhaften DDR-Verlag Volk und Welt</strong> – über dessen ‘Abwicklung’ schreibt er 2001 in der ZEIT. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Der nächste ‘große Sprung’1960</strong>   Cheflektor und stellvertretender Verlagsleiter beim Rowohlt-Verlag unter Heinrich Maria Ledig-Rowohlt. </span> <span style="font-size: large;">Der war auch ein Urgestein, und um ihn herum all die anderen: produktiv, gewaltig, oft maßlos und laut prägten sie eine ganze Epoche – Raddatz hat sie alle in seinen Erinnerungen so plastisch beschrieben, dass man sie förmlich spüren kann. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Und dann kam wieder ein Sprung: Von 1976 bis 1985 war er Leiter des Feuilletons der Zeit, die unter seiner Leitung zum weltoffensten &amp; brillantesten  Feuilleton der Bundesrepublik wurde</strong></span>. <span style="font-size: large;">Dazu will ich Ihnen wenigstens einen Abschnitt aus einem Glückwunsch-Artikel zum achtzigsten FJR’s</span><span style="font-size: medium;">: von   <strong><span style="font-family: David;">“(&#8230;) Wie er ja auch sonst mit geradezu ungeheurer Geschwindigkeit und mit all seinen Nüstern aufnahm, was der Geist der Zeit in den nationalen wie internationalen Zeitschriften enthüllte oder verriet. Er arbeitete simultan, er war gleichzeitig überall, er redete heute mit Enzensberger oder Cioran, morgen mit Kempowski oder Vargas Llosa, während er nebenbei einen Aufmacher diktierte und Honoraranweisungen unterschrieb. Es war diese Selbstüberbietung, dieser enthusiastische und eben auch enthusiasmierende Steigerungswunsch, der mich mitriss und nicht nur mich allein, sondern die gesamte Redaktion der <em>ZEIT</em> .”</span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>FJR’s Ende bei der Zeit war ebenso explosionsartig, wie manches in seinem Leben. </strong>Theo  Sommer erinnert das (übrigens anders als FJR selbst: <span style="font-family: David;"><strong>“ (…) Aber dann schrieb Raddatz im Oktober 1985 einen Titelseitenkommentar zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse, in dem er eine angebliche Goethe-Beschreibung des früheren Messegeländes zitierte: &#8222;Man begann damals, das Gebiet hinter dem Bahnhof zu verändern.&#8220; Ein hämisches Lachen ging durch die Republik, denn die erste deutsche Eisenbahn fuhr erst drei Jahre nach Goethes Tod. Nun schlug Bucerius zu. Eine Lappalie, die der Bucerius-Sentenz entsprach: &#8222;Nur wer nie schreibt, schreibt nie etwas Falsches.&#8220;</strong></span> Aber sie reichte als Anlass zum Bruch” der sich schon lange zuvor angebahnt hatte. Eigentlich war es eine Lappalie, ein Flüchtigkeitsfehler. Aber einer, der wehtat.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Ich hab das zur Erläuterung nochmal aufgezählt. und sicher noch viel zu viel vergessen, so zum Beispiel FJR und Tucholsky, die Tucholsky-Gesellschaft und deren Ende.  … Das ist der Kosmos, in dessen Inneren FJR’s Erinnerungen sich bewegen. . </span></p>
<p><span style="font-size: large;">All das ist – wenn man diesem zweiten Tag</span><span style="font-size: large;">ebuch glaubt – für Raddatz ganz gegenwärtig und <strong><span style="text-decoration: underline;">ebenso gleichzeitig irgendwie plötzlich vorbei.</span></strong> </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Plötzlich ist er wie gelandet auf einem anderen Stern, bei den neuen ‘Größen’ muss er oft fragen, um wen es sich dabei handelt. Und die Letzten aus seiner Zeit – sie sterben auch so nach und nach. Bald wird sich niemand an sie erinnern – ein Zeitalter bricht regelrecht ab – riesige Eisbrocken lösen sich von ihrem Gletscher,  schwimmen, sich auflösend, irgendwohin in Unbekanntes.  </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Dennoch bleibt er weiterhin überproportional:</strong> Der Ton einer <strong>schonungslosen Selbstbeobachtung, die gleichzeitige Beobachtung anderer</strong>, (angeschlagen bereits in den 2010 erschienenen &#8222;Tagebüchern 1982 2001&#8220;,) <strong>setzt sich in diesem zweiten Band fort: noch klarer, schärfer, doch immer wieder, wie zum Ausgleich, auch mit einem Einschlag ins Komisch-Ironische: “Da schluchzt einer im tiefgekühlten Jaguar und holt sich 1000 Euro von der Bank” .</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Übertreibendes und rigoros Selbstironisches. In der Form freier als zuvor, fügt Raddatz jetzt Monologe, kurze Telefon-Dramen, Essays und Porträt-Miniaturen in den Text ein.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Und neue Namen tauchen auf: nicht mehr nur Hochhuth, Enzensberger und Grass, sondern auch Joachim Fest, Katharina Thalbach, aus der Erinnerung Klaus Mann und etliche andere. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Weiterhin geht es um ein Bild der guten Gesellschaft, um die Frage: &#8222;Wie leben die Deutschen?&#8220;; weiterhin um die entstehende Einheit von Ost und West, doch mittlerweile, und mit zunehmender Wut, auch um die amerikanische Politik: den Krieg im Irak, die Lügen der Administration, Guantanamo, für Raddatz die schmerzliche Revision einer Lebensüberzeugung vom zuvor geliebten Amerika.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Das Erscheinen des ersten Bandes dieser Tagebücher war ein literarisches Ereignis, man hat das Buch &#8222;den großen Gesellschaftsroman der Bundesrepublik&#8220; und &#8222;ein kaum erträgliches Kunstwerk&#8220; genannt. Hier ist Band 2: auf derselben Höhe, mit demselben Feuer.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Ich merke es eben besonders, als ich den Band nochmals zur Hand nehme, um vielleicht irgend etwas zum Zitieren zu finden:  Sofort liest man sich fest, kann nicht aufhören und bewundert beides: Den geschliffenen Stil, und wie prägnant FJR Situationen und Stimmungen heraufbeschwört.  Und Bilder.   </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Aber noch etwas wird einen ergreifen, denkt man über dieses Tagebuch nach …</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="font-size: large;">Heute ist der 7. Oktober 2014</span> .<span style="font-size: large;">Siegfried Lenz ist eben mit 88 Jahren gestorben.</span></em></strong> <span style="font-size: large;">Man hatte ihm sein Alter angesehen und ich meine, er müsse weise sein wie Methusalem. Jedenfalls stellte man sich ihn lebenssatt vor. Raddatz ist alles andere als lebens-satt &#8211; er ist noch immer hungrig; vielleicht etwas wie ein älterer Wolf.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Nun weiß ich, was einem beim Tagebuch II – das man auch – bei vielen Eintragungen – als eine wunderbare Sammlung abgeschlossener Essays betrachten kann: </span><span style="font-size: large;">Er lebte – wie kaum ein anderer – auf gleich drei Erdteilen gleichzeitig. Denken Sie an sein FAZ-Interview zum Stichwort Stil: das war noch  19. Jahrhundert, womit er schon im Zwanzigsten und erst in 21. Jahrhundert gleichzeitig in so vielen Zeitläuften sich ebenso heimisch fühlte – wie aber auch heimatlos zu sein verdammt war. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Eben lese ich in seinem Tagebuch II seinen zornig bitteren Kommentar über den Band ‘Hundert Jahre Rowohlt’. Über ihn nur so viel wie über eine nebensächliche Randfigur und auch noch von einem in seinen Augen unwesentlichem jüngeren Schreiberling. Was weiß so jemand schon von der FJR-Zeit bei Rowohlt??</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Mit einem Zitat von Peter von Matt – ( im völlig anderem Zusammenhang, der <em>absolut nichts</em> mit Raddatz zu tun hat, sondern ausgerechnet über … Goethes <em>Heidenröslein</em> , <em>3. Strophe</em>…), möchte ich hier dennoch mit diesem Zitat enden, weil hier nichts besser passt:</span></p>
<p><span style="font-size: x-large;"><em>“… Es ist ein schauerlich barbarischer Gesang…”  ….</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 20px;">  Fritz J. Raddatz, geb. 1931 in Berlin, 1960-69 stellvertretender Leiter des Rowohlt Verlags, 1977-85 Feuilletonchef der Zeit, von 1969- 2011 Vorsitzender der Kurt-Tucholsky- Stiftung. 2010 wurde er mit dem Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik geehrt..</span></p>
<p>Tagebücher 2002 &#8211; 2012<br />
von Raddatz, Fritz J.;<br />
Gebunden<br />
2. Aufl. 720 S. 215 mm 862g , in deutscher Sprache.<br />
2014   Rowohlt, Reinbek<br />
ISBN 3-498-05797-9    24.95 EUR &#8211;</p>
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		<title>Die Philosophische Hintertreppe von Professor Wilhelm Weischedel [Lieblingsb&#252;cher Ingeborg Gollwitzer]</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jan 2014 12:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Vierunddreißig große Philosophen in Alltag und Denken [In zwangloser Folge werde ich künftig hier mir besonders liebe und wichtige Bücher für Sie vorstellen., die überhaupt nicht neu, aber besonders lesenswert sein müssen. Ingeborg Gollwitzer – ich hoffe, Ihnen gefällt das.] &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/die-philosophische-hintertreppe-von-professor-wilhelm-weischedel-lieblingsbcher-ingeborg-gollwitzer/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: large;">Vierunddreißig große Philosophen in Alltag und Denken</span></strong></p>
<p><strong>[In zwangloser Folge werde ich künftig hier mir besonders liebe und wichtige Bücher für Sie vorstellen., die überhaupt nicht neu, <span style="text-decoration: underline;">aber besonders lesenswert</span> sein müssen. Ingeborg Gollwitzer – ich hoffe, Ihnen gefällt das.]</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/01/gqpuplgu.jpg"><span style="color: #0f1419; font-size: medium;"><img style="margin: 0px 20px 12px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="gqpuplgu" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/01/gqpuplgu_thumb.jpg" alt="gqpuplgu" width="311" height="480" align="left" border="0" /></span></a>Professor Weischedel, der Autor, hat eine ganz wunderbare Art und Weise zu erzählen: Bei aller wissenschaftlichen Genauigkeit breitet er fast behaglich, aber dennoch spannend Leben und Wirken großer Philosophen vor uns aus. Angefangen mit Thales von Milet (oder die Geburt der Philosophie) : * um 624 v. Chr.; † um 547 v. Chr.) war ein antiker griechischer Philosoph, Mathematiker und Astronom, der in Milet lebte. Thales gilt als der erste Philosoph der abendländischen Tradition. Bereits Aristoteles und der antike Philosophiehistoriker Diogenes Laertios lassen ihre Philosophiegeschichten mit ihm beginnen. Die moderne Philosophiegeschichte zählt ihn zur Gruppe der Vorsokratiker.</p>
<p><span id="more-7541"></span></p>
<p><!--more--></p>
<p>In diesem Kapitel erfahren wir auch, dass es unterschiedliche Ansichten darüber geben kann, mit wem und wann die Philosophie überhaupt begonnen habe; manche legen deren Anfang bis hinter die Sintflut zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Von da ausgeht es weiter – jeder der Denker wird nach einer anekdotischen Einführung, in der man allerlei sowohl über sein Äußeres und auch Sonderbarkeiten erfährt, in das jeweilige Zentrum seines Denkens.</strong> Man merkt sehr bald, dass Evolution sich auch im philosophischen Denken abzeichnet. Warum er den Weg über die “Hintertreppe” bevorzugt, beschreibt der Autor so:<em> <strong>“(…) Auch für den Besuch bei den Denkern  gibt es ein man kommt, wie man ist’. Und wenn man Glück hat, tritt man den Philosophen selber so an, wie sie sind, … ohne festliches Gepränge und ohne vornehmes Getue. … Dann gilt es, zu einem ernstlichen Gespräch mit den Philosophen bereit zu sein.”</strong></em><strong> </strong></p>
<p><strong>Man kann das Buch einfach von stur von vor nach hinten durchlesen. Man kann es auch auch zu jenen Bücher stellen, die man griffbereit hat, wenn man einmal etwa nicht schlafen kann, oder wenn man etwas Bestimmtes nachlesen möchte.</strong> (Ich hoffe, Sie haben auch ein solches Regal in der Nähe Ihres Bettes. Für mich steht dort meine  <strong>‘Notrationen’</strong> für schlechtere Zeiten.</p>
<p>Die Hintertreppe benützt man dort, wo man Zugang hat und sich zu Hause weiß. Die Hintertreppe ist, so sagt Weischedel, <strong><em>&#8218;der Zugang zum unmittelbar Menschlichen&#8216;</em></strong>. So lernen wir in diesem Buch die Philosophen als die Menschen kennen, die sie sind. Weischedel läßt uns am Privatleben jener Männer teilnehmen, <strong>die den Gang der europäischen Geistesgeschichte bestimmt haben. Er zeigt uns aber gleichzeitig, dass das Anekdotische Fragen aufwerfen kann, die an das Wesen des Philosophierens rühren</strong>.</p>
<p>Die großen Philosophen in Alltag und Denken</p>
<p>&#8222;Wie fände sich ohne Studium, ohne wissenschaftlich geschultes Denken und Lesen der Zugang zu Aristoteles, Descartes, Kant oder Hegel und deren weltbewegenden Erkenntnissen? Wie wollte man seinem noch minderjährigen Sohn die vertrackten Seinsreflexionen eines Heidegger, seinem kaufmännischen Freund Russells &#8222;Zweifel an den Prämissen&#8220; oder einem Ingenieur der Industrie Wittgensteins &#8222;Tractatus&#8220; und die Ergebnisse der Philosophischen Untersuchungen etwa plausibel machen, und zwar so, dass ein zu eigenen Fragen und Reflexionen befähigendes Verständnis vermittelt wird?</p>
<p>Wilhelm Weischedel &#8230;] hat die Masse gelehrter, aber schwer verständlicher Literatur beiseite geschoben und in vierunddreißig Aufsätzen die Quintessenz des Denkens und Lebenswerkes ebenso vieler Philosophen in unkonventioneller Weise so dargestellt, dass die jeweilige Kernproblematik und Kernantwort leicht verständlich ist, ohne dass gefährliche Verkürzungen zu verschmerzen wären.</p>
<p>Die philosophische Hintertreppe wird zur sozialen Einrichtung, sie führt über nur geringe Umwege der anekdotischen Einführung <span style="text-decoration: underline;">in das Zentrum des jeweiligen Denkens, ohne beim Leser auch nur die geringste Vorkenntnis vorauszusetzen</span>. Der Stoff von zweieinhalbtausend Jahren Philosophiegeschichte von Thales, dem philosophierenden Handelsmann aus Milet, bis hin zu Ludwig Wittgenstein, dem modernen Künder des Untergangs der Philosophie, wird hier ohne wissenschaftliche Arroganz und lehrmeisterhafte Attitüde erzählt, mit allen Mitteln dieser Kunst.&#8220; Rheinischer Merkur.”)</p>
<p>Muss ich nochmals sagen, dass dies ein <span style="text-decoration: underline;">Must-Have-Buch</span> ist?</p>
<p>Wenn Sie noch kein ‘Notfall-Regal’ haben, fangen Sie einfach mal mit diesem Buch an. Demnächst mehr.</p>
<p>Die großen Philosophen in Alltag und Denken. dtv Taschenbücher Bd.19511  Besonders schöne Jubiläumsedition Ungek. Ausg. 330 S. 19,5 cm 370g , in deutscher Sprache.</p>
<p>2011</p>
<p><a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D24012014%2D130649401%2D004520&amp;intid=CPC2ZC0&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=DTV&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN"><span style="font-size: medium;">DTV</span></a></p>
<p><span style="font-size: medium;">&#8211; <span style="font-size: medium;">ISBN 978-3-423-19511-9 | <strong>10.00 EUR &#8211;</strong> </span> </span></p>
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		<title>Zaubergarten Biologie &#8211; Neunzehn Essays von Professor Dr. Gottfried Schatz</title>
		<link>https://literaturkurier.net/zaubergarten-biologie-neunzehn-essays-von-professor-dr-gottfried-schatz/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Jan 2014 12:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Albert Schweitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbeutung]]></category>
		<category><![CDATA[Biologie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Wie biologische Entdeckungen unser Menschenbild prägen Oder: Von den Gesetzen, nach denen wir angetreten Eines der Kapitel – nämlich das vierzehnte, beginnt so : “” DAS WEITE LAND. Wie Gene und chemische Botenstoffe unser Verhalten beeinflussen. Unser Charakter wird entscheidend &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/zaubergarten-biologie-neunzehn-essays-von-professor-dr-gottfried-schatz/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-7522"></span></p>
<p><span style="font-size: x-large;"> <strong> Wie biologische Entdeckungen unser Menschenbild prägen<br />
Oder: Von den Gesetzen, nach denen wir angetreten<br />
</strong> </span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/01/4kmtocdk.jpg"> <img style="margin: 10px 15px 12px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="4kmtocdk" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/01/4kmtocdk_thumb.jpg" alt="4kmtocdk" width="291" height="480" align="left" border="0" /> </a></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Eines der Kapitel – nämlich das vierzehnte, beginnt so </span> : “” <span style="font-size: medium;"> <strong> <em> DAS WEITE LAND. Wie Gene und chemische Botenstoffe unser Verhalten beeinflussen. Unser Charakter wird entscheidend durch die chemische Zwiesprache der Nervenzellen unseres Gehirns geprägt. Dieses Gesprächsnetz ist so komplex, dass es jedem Menschen eine eigene Persönlichkeit schenkt. </em> </strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong> <em> Die Seele ist ein weites Land», befand der Schriftsteller und Arzt Arthur Schnitzler, der in seinen Novellen und Dramen Sigmund Freuds Ideen mit aus der Taufe hob. Dieses weite Land der Seele ist jedoch schwer zu fassen, denn Religion, Dichtung, Psychologie und Medizin ordnen ihm jeweils andere Breitengrade zu. </em> </strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong> <em> Ist es verwegen, dieses Land auch mit dem Kompass der modernen Naturwissenschaft zu erforschen? Darf ein Molekularbiologe auf Seelensuche gehen? Dieses Wagnis kann nur gelingen, wenn wir «Seele» enger als «Verhaltensmuster» oder «Charaktereigenschaft» definieren. Erst diese Einschränkung erlaubt die genauen und überprüfbaren Fragen, an denen Naturwissenschaft ihre Kraft entfaltet. Und in der Tat – diese Kraft gewährt uns bereits atemberaubende Einblicke in die chemischen Vorgänge, die unsere Persönlichkeit prägen.” </em> </strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Bis zu diesem vierzehnten Kapitel hat uns Gottfried Schatz aber schon einen weiten Weg zurücklegen lassen. Menschen haben im Grund nur zwei Fragen: Wo komme ich her? und: Wo komme ich hin? Die letzte Frage, die auch den Tod umfasst, muss jeder sich selbst beantworten; ein bewusst gelebtes Leben gehört dazu. Aber wenigstens die erste Frage können wir uns mit der Hilfe der Mikrobiologie grundsätzlich  beantworten. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Und dazu helfen uns die in diesem Buch wunderschön aufeinanderfolgenden Essays – die tatsächlich damit beginnen, wie das Leben auf unserer Erde begann. Das Rätsel, wie und warum es zum Urknall kam und warum es in einem ganz winzigen Abschnitt möglich wurde, dass das Leben auf unserer Erde sich überhaupt entwickeln konnte, bleibt weiterhin ungelöst. Aber was DANN geschah  &#8211; das konnte die Wissenschaft immerhin in etwa herausfinden &#8211; wenn auch bei jeder neuen Antwort neue Fragen sich ergeben . </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Dann aber, lange nach dem Urknall,  bildlich gesprochen, kommt es  in einem kleinen warmen Tümpel – an einer oder mehreren Stellen –  zu kleinen, urtümlichen Einzellern, einige konnte man jetzt noch im kochend heissen Wasser schwefelhaltiger Geysire in unterseeischen Erdspalten finden – eigentlich hatte man dort überhaupt kein Leben mehr erwartet. Aber ganz am Anfang war es ja überall auf der Erde sehr heiß. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"> Am Stammbaum des Lebens auf dieser Erde wird noch immer viel gerätselt und umgeschrieben. Aber die Abzweigung zum Menschen ist ziemlich weit oben und sieht – zeichnerisch – gar nicht viel anders aus, als die Äste und Verzweigungen vorher. Dann nämlich, wenn man die Beschriftungen nicht lesen könnte, wie beispielsweise ein ‘Außerirdischer’ – wäre es einer von vielen – und auch uns muss man immer wieder darauf hinweisen, dass auf diesem Zweig ein ganz besonderes Lebewesen verzeichnet ist. Das sind wir. Außerordentlich erfolgreich. Nicht besonders groß – aber mit einem vergleichsweise riesigem Gehirn. Und dank dieses riesigen Gehirns kann es auch all das bewältigen, was es eigentlich nicht könnte: Es kann fliegen, tauchen, sich auch anderswo, als direkt von der Sonne, mit Energie versorgen. Es kann auch seine Vergangenheit speichern und daraus Zukunft für den Nachwuchs geben. Es kann sich gegen Hitze, Nässe und Kälte schützen, obwohl es weder Fell noch Federn hat. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Dieser riesige ‘Lebensbaum’ hat Jahrmillionen gebraucht, bis er so wie heute ist. Es war ein fortwährender Auf-, Um- und Abbau. <strong> Gottfried Schatz beschreibt aber auch, dass und wie dieser Auf-, Um- und Abbau sich bis in den einzelnen Zellen, aus denen unser Körper besteht, wiederfindet. </strong> Wie <strong>dort Zellen </strong> mit ihrem Selbstmord dem Leben dienen, das in unserem – wie in allen Organismen – Millionen <strong> Bakterien </strong> zunächst für sich selbst sorgen und damit unserem Körper lebenswichtig sind. <strong> Zellen </strong> , <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Bakterien, Gene- sie sind das Lebensthema des Verfassers. </span> </strong> Und wie viele, die sich mit den inneren Lebenszusammenhängen befassten, <span style="text-decoration: underline;"> bedauert er die allgemeine biologische Unkenntnis </span> . Die Geschichte des Lebens beginnt ja nicht mit dem Erscheinen des <em> Homo sapiens, ‘da nun das molekulare Palimpsest lebender Materie unseren Zeithorizont um fünf Größenordnungen erweitert hat. (…) <strong> <span style="text-decoration: underline;"> sollten Natur- und Geisteswissenschaften sich nicht endlich wieder die Hände reichen, um das Epos unserer Menschwerdung zu (be)schreiben?” </span> </strong>   [Was ich aus meiner Warte schon seit Jahrzehnten immer und immer wieder anfordere!] </em> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Auch in früheren Zeiten predigte man in dieser Hinsicht tauben Ohren. Vor mehr als zweihundert Jahren, als die Naturwissenschaft in den Kinderschuhen steckte und es noch nicht unsere unselige Spezialisierung des Wissens gab, hatte bereits <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Goethe </span> </strong> – <span style="text-decoration: underline;"> und er war seiner Zeit meilenweit voraus </span> – einen Großteil seines Lebens dafür verwandt, herauszubekommen, <strong> <span style="text-decoration: underline;"> was Leben eigentlich sei </span> </strong> . Er war ein Mensch der Tat und begann, alles, was er um sich herum an <strong> &#8218;Leben’ </strong> beobachten konnte, zu erforschen. <span style="text-decoration: underline;"> Er kam zu Ergebnissen, die für die damalige Zeit erstaunlich sind. Berühmt ist seine Entdeckung des Zwischenkieferknochens, mit dem er beweisen konnte, dass der Mensch zu den Tieren gehört – weil schon mal alle Säugetiere in ihrer Anatomie vergleichbar sind </span> und also irgendwo einen gemeinsamen Ursprung haben müssen. <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Ein für seine Zeit mehr als bemerkenswerter Satz ist, dass auch Mohren Menschen sind. </span> </strong>   [Was würde er wohl zu unserer derzeitigen Homosexuellen-Diskussion sagen?] Ebenso interessierten ihn Mineralien und Pflanzen. Es lohnt sich bis heute, seine naturwissenschaftlichen Schriften zu lesen. </span> <span style="font-size: medium;"> Aber das hier in unserem Zusammenhang Wichtigste seine Erkenntnis <strong> <em> :” …weil das Leben [insgesamt] in seiner Einheit sich als [eine] Kraft äußert, die in keinem der Teile besonders enthalten ist.” </em> </strong> Für Goethe war das eine der großen Erkenntnisse seines Leben, dass Leben als <strong> <span style="text-decoration: underline;"> eine Einheit zu sehen, deren ‘Sinn’ es ist – zu leben </span> </strong> . die er auch in einem seiner gewaltigen Gedichte festgehalten hat. </span></p>
<table style="width: 670px; height: 659px;" border="0" cellspacing="8" cellpadding="8">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="499"><a href="http://www.literaturwelt.com/autoren/goethe.html"> <strong> <em> Johann Wolfgang von Goethe </em> </strong> </a> <span style="font-family: Lucida Handwriting; font-size: large;"><br />
Urworte, orphisch </span></td>
<td valign="top" width="499"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="499">ΔΑΙΜΩΝ, DämonWie an dem Tag, der dich der Welt verliehen,<br />
Die Sonne stand zum Gruße der Planeten,<br />
<strong> Bist alsobald und fort und fort gediehen<br />
Nach dem Gesetz, wonach du angetreten.<br />
So mußt du sein, dir kannst du nicht entfliehen, </strong><br />
So sagten schon Sibyllen, so Propheten;<br />
Und keine Zeit und keine Macht zerstückelt<br />
Geprägte Form, die lebend sich entwickelt.ΤΥΧΗ, das Zufällige<strong> Die strenge Grenze doch umgeht gefällig<br />
Ein Wandelndes, das mit und um uns wandelt;<br />
Nicht einsam bleibst du, bildest dich gesellig,<br />
Und handelst wohl so, wie ein andrer handelt:<br />
Im Leben ists bald hin-, bald widerfällig,<br />
</strong> Es ist ein Tand und wird so durchgetandelt.<br />
Schon hat sich still der Jahre Kreis geründet,<br />
Die Lampe harrt der Flamme, die entzündet.</p>
<p>ΕΡΩΣ, Liebe</p>
<p>Die bleibt nicht aus! &#8211; Er stürzt vom Himmel nieder,<br />
Wohin er sich aus alter Öde schwang,<br />
Er schwebt heran auf luftigem Gefieder<br />
Um Stirn und Brust den Frühlingstag entlang,<br />
Scheint jetzt zu fliehn, vom Fliehen kehrt er wieder:<br />
Da wird ein Wohl im Weh, so süß und bang.<br />
<strong> Gar manches Herz verschwebt im Allgemeinen,<br />
Doch widmet sich das edelste dem Einen. </strong></td>
<td valign="top" width="499">ΑΝΑΓΚΗ, NötigungDa ists denn wieder, wie die Sterne wollten:<br />
<strong> Bedingung und Gesetz; und aller Wille<br />
Ist nur ein Wollen, weil wir eben sollten,<br />
</strong> Und vor dem Willen schweigt die Willkür stille;<br />
Das Liebste wird vom Herzen weggescholten,<br />
Dem harten Muß bequemt sich Will und Grille.<br />
<strong> So sind wir scheinfrei denn, nach manchen Jahren<br />
Nur enger dran, als wir am Anfang waren.</strong><strong> </strong>ΕΛΠΙΣ, HoffnungDoch solcher Grenze, solcher ehrnen Mauer<br />
Höchst widerwärtge Pforte wird entriegelt,<br />
Sie stehe nur mit alter Felsendauer!<br />
Ein Wesen regt sich leicht und ungezügelt:<br />
Aus Wolkendecke, Nebel, Regenschauer<br />
Erhebt sie uns, mit ihr, durch sie beflügelt,<br />
Ihr kennt sie wohl, sie schwärmt durch alle Zonen &#8211;<br />
Ein Flügelschlag &#8211; und hinter uns Äonen!</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: medium;"> Jahrhunderte später predigte ein anderer,  <strong> Albert Schweitzer </strong> , in tiefer Besorgnis bereits Ende der 1920er Jahre seinen berühmten Satz: <strong> EHRFURCHT VOR DEM LEBEN </strong>   wiederum tauben Ohren. Er wollte das Land zum Umdenken bringen – &#8211; es kam die Nazizeit! : . Er hat dies bereits 1920, später auch nach 1945  aber immer wieder gepredigt. <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Später wurde er für den Naturschutz zur Kultfigur </span> </strong> . Aber ‘Kultur und Ethik’ (1923) war wohl für viele eine philosophisch zu hoch angelegte Ebene. Erst gegen Ende des Buches schreibt er <strong> <em> :”Die Fortschritte des Wissens haben eine unmittelbare, geistige Bedeutung, wenn sie im Denken verarbeitet werden. Immer mehr lassen sie uns erkennen, <span style="text-decoration: underline;"> dass alles, was ist, Kraft, das heißt Wille zum Leben ist; immer weiter ziehen sie uns den Kreis des Willens zum Leben, den wir in Analogie mit dem unsrigen erfassen können </span> . (…) Durch das sich erweiternde Wissen werden wir zu <span style="text-decoration: underline;"> immer größerem Staunen </span> über das uns allenthalben umgebende Geheimnis des Lebens angeregt. . <span style="text-decoration: underline;"> Verzicht auf Denken ist geistige Bankrotterklärung </span>   Aus naiver Naivität gelangen wir zu tiefer Naivität.  (…) ” </em> </strong>   </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> .Ach, was würden diese und viele andere, lebten sie heute, über unseren derzeitigen Wissensstand sagen. Goethe, mit seiner – damals verlachten – Überzeugung , dass es von allem eben einen ‘Ur’Zustand geben müsse, den er freilich mit seinen Mitteln nicht erkennen konnte. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Ich zitiere hier noch die <em> <span style="text-decoration: underline;"> deutsche Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard </span> </em> :, Das Werden des Lebens: <strong> <em> ”Tiere haben außerordentlich unterschiedliche Gestalten. Ihre Ahnen waren einfacher gebaut als die jetzigen Lebewesen.  (…) Nach ihren Ähnlichkeiten und Verschiedenheiten können die Arten der Tiere hierarchisch in Gruppen angeordnet werden. … Alle Individuen einer solchen Gruppe, Taxon genannt, haben eine gemeinsame Urform. . (…) Das bedeutet, dass für die Feststellung der Verwandtschaft stets mehrere Kriterien herangezogen wurden müssen. Die sichersten, weil objektivsten Kriterien in der Taxonomie sind inzwischen daher nicht morphologische, sondern <span style="text-decoration: underline;"> molekulare Merkmale.” </span> </em> </strong> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"> Und gerade das ist es ja, worauf Gottfried Schatz – nun aus seiner (Innen)Sicht als Mikrobiologe &#8211;  auch wieder kommt: Auf die <strong> unendliche Vielfalt sozusagen der Innenansicht des Lebens allgemein, das aber auch gleichzeitig IN uns abläuft. </strong> <span style="text-decoration: underline;"> Seine Art zu schreiben ist aber weit mehr als faszinierend und allgemeinverständlich, sie ist auch literarisch </span> . </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Als Leser kann man ihn eigentlich nur immer wieder darum bitten, uns weitere moderne Aufschlüsse über das Leben kenntlich zu machen, und auch, wo sie für das Überleben des Menschen notwendig und bedeutungsvoll sind. </span> </strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> So, wie er beispielsweise den <em> UNSICHTBAREN HUNGER </em> beschreibt, der noch heute ein Drittel aller Menschen bedroht: nach Vitaminen und anderen, winzigen Nährstoffen, der jährlich Millionen von Kindern tötet. Kann man das mit den modernen, genetisch veränderten Pflanzen beenden? </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> [Meine Kenntnisse in dieser Hinsicht sehen bislang den Weg in die falsche Richtung: Man züchtet Pflanzen wegen eines reicheren Ernte-Ertrages und macht sie gleichzeitig unangreifbar für Pestizide, die man einsetzen muss, damit diese Pflanzen nicht von Unkraut und Schädlingen befallen werden können; damit werden aber auch zunächst der Boden, dann Wasser und Grundwasser verseucht … In einiges Saatgut ist bereits alles ‘eingearbeitet’, anderes kann man nur zusammen mit den dazugehörigen Pestiziden kaufen. Ein gefährliches Spiel und sehr gewinnorientiert.  <a href="http://literaturkurier.net/schwarzbuch-wwf-dunkle-geschfte-im-zeichen-des-panda-von-wilfried-huismann/"> <strong> Ich habe das in einem früheren Beitrag ausführlich beschrieben. </strong> </a> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Aber noch immer bin ich davon überzeugt, dass unsere Erdball tatsächlich noch Ernährung für alle hervorbringen kann, wenn man endlich und global übergreifend ökologisch statt gewinnorientiert denken und handeln würde, Waldflächen nicht zunehmend für alles mögliche roden würde, die Böden nicht verdürbe und die Böden nicht mehr ausraubt, sondern erhält. Und: wenn man endlich den <strong>weltweit riesigen Fleischbedarf drosseln würde!</strong>  <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Daher möchte ich diesen neunzehn Essays einen großen Leserkreis wünschen </span> </strong> . Es MUSS Erkenntnis entstehen, zunächst für den eigenen Organismus, in dem ständig Tod und Leben sich abwechseln, um an diesem, jedem zugänglichen Modell begreifen zu lernen, dass man nirgendwo auf dem Erdball das Weiter-Leben behindern darf. <span style="text-decoration: underline;"> Man muss seinen Horizont weiten, bis weit über Meere und Ozeane, die man nicht vermüllen und überfischen darf, bis hinein unter die Erdoberfläche, wo wir unsere wichtigste Ressource, das Grundwasser erhalten müssen und die dort außerdem lagernden Rohstoffe – die nur <em> einmal entnehmbar </em> sind – schonend verwenden; </span> (Was da nur in den Millionen Handys weltweit verschleudert wird!)  Man weiß ja noch gar nicht, was man von diesen kostbaren Rohstoffen in ferner Zukunft einmal dringend für andere Zwecke benötigen könnte? Wie es uns jetzt mit Gas und Erdöl bereits in naher Zukunft passieren wird! </span></p>
<p><strong> <span style="font-size: medium;"> Bemerken möchte ich endlich noch </span> , </strong> <span style="font-size: medium;"> <strong> dass dies Buch sich wunderbar liest, und selbst ein Beispiel dafür ist, wie sich Natur- und Geisteswissenschaften die Hand reichen. Es regt ganz wunderbar zum Nachdenken an. </strong> Es lässt aber, obwohl es bei den <strong> ersten Einzellern </strong> beginnt und bis zu <strong> Leben auf anderen Planeten </strong> reicht,  auch viele Fragen offen, sodass man hoffen kann, von Gottfried Schatz bald manch weiteres Buch lesen zu können. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Aber fangen Sie doch gleich bei diesem an, das der Verlag knapp so zusammenfasst:  Der weltbekannte Chemiker und Biologe Gottfried Schatz beschreibt in 19 Essays biologische Phänomene, die unser Menschenbild prägen. Er denkt über die Anfänge des Lebens nach, stellt Überlegungen zu Energieknappheit und Wissensspeicherung auf Datenträgern an und betrachtet chemische Körperprozesse durch die Lupe des allumfassend gebildeten Wissenschaftlers. Dabei sind für Gottfried Schatz Naturwissenschaft und Kultur zwei Seiten einer einzigen Medaille. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong> <span style="text-decoration: underline;"> Ach ja, sein Kapitel zur modernen Datenspeicherung bitte ich viele, gleich zweimal zu lesen!! </span> </strong> Ältere Leser, die die Anfänge der Datenspeicherung noch miterlebt haben, wissen genau, wie fragwürdig das elektronische Speichern von Wissen in womöglich naher Zukunft sein könnte. Schon heute gibt es für Datenträger, die erst vor zwanzig Jahren erstellt wurden, keine Wiedergabemöglichkeit mehr. Unsere ersten Texte in Keilschrift, die Hieroglyphen der Ägypter und ein Alphabet der Maya – man kann sie heute noch entziffern. Auch das als Buch – wann und wo immer einmal veröffentlicht – man kann es auftreiben. Das elektronisch Gespeicherte hingegen … dort könnte uns erstmals in unserer Geschichte etwas in der Natur Unmögliches begegnen: Dass etwas sich in  &#8211; &#8211; NICHTS aufgelöst hat. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Von dem Energieverbrauch, diese Datenmassen zu nutzen und zu speichern, auch davon hat mancher kaum eine Vorstellung.: Es könnte unsere gesamte Kultur vernichten: <em><strong> “ Das Wissen der Menschheit verdoppelt sich in immer kürzeren Abständen,  lässt sich aber mühelos digital speichern, analysieren, verbreiten. Unbeständigkeit und rasant ansteigender Energiehunger digitaler Datenspeicher sowie Anfälligkeit digitaler Daten gegenüber zufälliger oder absichtlicher [weder bemerk- noch nachvollziehbarer ] Verfälschung werden jedoch zu einer immer akuteren Bedrohung.  … Die Zahl der Transistoren hat sich in den letzten vier Jahrzehnten alle 18 Monate (! ) verdoppelt…<br />
Das BUCH Domesday Book, ein 1085 von William dem Eroberer in Auftrag gegebene Rechtsgrundbuch, kann noch heute bewundert werden, doch seine digitale Version aus dem Jahre 1986 überdauerte nur zwei Jahrzehnte. Digitale Datenträger müssten laufend in die neuesten Formate umgeschrieben werden, jeweils in das für sie gültige Betriebs&#8211; und Leseprogramm verpackt werden … welche Bibliothek könnte sich dies wohl leisten? </strong> </em></span></p>
<p><em><span style="font-size: medium;"> <strong> Auch der wachsende Energiehunger unserer Speichersysteme gibt Anlass zur Sorge. … In den USA verbrauchen solche Speicher mit Kühlung und Beleuchtung etwa 1 Prozent der gesamten Elektrizität und Computer, Bildschirme sowie das Internet dürften diesen Anteil wohl um das Mehrfache erhöhen. (…)” </strong> </span></em></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong> Diesem Buch sind viele Leser zu wünschen </strong> , die sich wirklich umfassen informieren können. Es regt zum vielfachen Nach- und Weiterdenken an – und zu <strong> <span style="text-decoration: underline;"> der Bitte an den Autor: Bitte noch weitere Bücher wie dieses zu verfassen! </span> </strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Denn darin möchte ich Albert Schweitzer rechtgeben: </span> <span style="font-size: large;"> <strong> Wir alle <span style="text-decoration: underline;"> müssen </span> oder müssten viel mehr nachdenken – was aber, wenn wir gar nicht wissen, worüber??? </strong> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zaubergarten Biologie<br />
von Schatz, Gottfried;<br />
Gebunden<br />
Wie biologische Entdeckungen unser Menschenbild prägen. Vorw. v. Rolf Zinkernagel. Erlebnis Wissenschaft 170 S. 21 cm 370g , in deutscher Sprache.<br />
2012   Wiley-VCHISBN 978-3-527-33339-4 | 24.90 EUR.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Autor:</p>
<p>Gottfried Schatz, geb. 1936 in Strem, einem kleinen österreichischen Dorf an der ungarischen Grenze, studierte Chemie an der Universität Graz und arbeitete dann als Assistent von Hans Tuppy an der Universität Wien, wo er zusammen mit anderen die DNS der Mitochondrien entdeckte.</p>
<p>Von 1964-66 forschte er am Public Health Research Institute der Stadt New York als Postdoktorand des Wiener Emigranten Efraim Racker über die ATP-Bildung in Mitochondrien. Nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in Wien emigrierte er 1968 mit seiner Familie in die USA, wo er als Professor für Biochemie an der Cornell University in Ithaca (Staat New York) tätig war.</p>
<p>1974 berief ihn die Universität Basel an das neu gegründete Biozentrum, das er zeitweise leitete. Für seine Entdeckungen über die Bildung von Mitochondrien erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und zwei Ehrendoktorate. Nach seiner Emeritierung im Jahre 2000 präsidierte er vier Jahre lang den Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierat. In jungen Jahren spielte er auch als Geiger im Grazer Philharmonischen Orchester, an der Grazer Oper und an der Wiener Volksoper. Seine dänische Frau Merete und er haben drei Kinder.</p>
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		<item>
		<title>Warum ich kein Christ sein will &#8211; von Professor Dr. Uwe Lehnert</title>
		<link>https://literaturkurier.net/warum-ich-kein-christ-sein-will-von-professor-dr-uwe-lehnert/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 11:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Altes Testament]]></category>
		<category><![CDATA[BestsellerSachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung Leider hat nur eine Minderheit derzeit die Bibel tatsächlich gelesen  obwohl sie irgendwie dagegen ist, bzw. zumindest nichts mehr mit der Kirche zu tun haben will. Da sind sich Katholiken und &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/warum-ich-kein-christ-sein-will-von-professor-dr-uwe-lehnert/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung</strong></span><br />
<span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/sy1z0bzu.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="sy1z0bzu" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/sy1z0bzu_thumb.jpg" alt="sy1z0bzu" width="314" height="468" align="left" border="0" /></a>Leider hat nur eine Minderheit derzeit die Bibel tatsächlich gelesen  obwohl sie irgendwie dagegen ist, bzw. zumindest nichts mehr mit der Kirche zu tun haben will. Da sind sich Katholiken und Protestanten merkwürdigerweise ziemlich einig: In die Kirche gehen sie jedenfalls schon mal nicht. Nicht zu verstehen ist, dass die meisten sich ohne irgendwelche Sachkenntnisse zu haben gegen etwas wenden.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aber: Was haben sie als Argumente? Meist haben sie nur einen <em>Standpunkt</em>: Die Kirche gefällt ihnen nicht, weil sie ihnen nichts mehr sagt. Zeitverschwendung. Außerdem ist es derzeit ‘feiner’, Atheist statt Christ zu sein. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Sie finden, für ihr unbestritten soziales Engagement wird die Kirch gut genug bezahlt. Obendrein finden sich offensichtlich immer weniger Gläubige, die Pfarrer oder Pastoren werden wollen – oder hat ‘die’ Kirche immer weniger Geld dafür? Gemeinden werden zusammengelegt, Kirchen stillgelegt. Der G</span><span style="font-size: medium;">ottesdienstbesuch nimmt zunehmend ab. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Gründe genug für viele, sich kritisch zumindest mit der <strong>Macht</strong> der Kirche zu beschäftigen, für die sie keine Rechtfertigung erkennen können. Es gibt aber auch ein paar, die im Stillen denken: Eigentlich ist es schade um die Kirche.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das hier vorliegende Buch, immerhin die 5. Auflage, <strong>ist ein ganz aktuelles und mehr als notwendiges Buch.</strong> Dafür gibt es zwei Gründe: Der Autor, immerhin EM <em>Professor für das Gebiet »Unter­richtswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der EDV«,</em> hat <strong>ein bewundernswert allgemeinverständliches, und daher außerordentlich spannendes Buch geschrieben, in dem er sein lebenslanges Nachdenken und –forschen über  Naturwissenschaft und Religion beschreibt:</strong></span></p>
<p><span id="more-7283"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>“Der Berufsalltag lässt oft keine Zeit, gründlich über Fragen nachzudenken, die allgemein mit dem Begriff Religion beziehungsweise Weltanschauung verbunden werden. In zunehmenden Alter melden sich jedoch solche Fragen immer öfters zu Wort – und sie verlangen nach Antworten. Wer im christlichen Glauben erzogen wurde und der Kirche – zumindest äußerlich – treu geblieben ist, wird solche Fragen vermutlich im Sinne von Bibel und Kirche beantworten. Vielleicht aber ist man im Laufe seines Lebens zu anderen Einsichten gelangt und hat sich von der anerzogenen und aus purer Tradition übernommenen Religion gelöst.</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>Wäre ich Theologe an der Universität und damit zwangsläufig abhängig von der Amtskirche (siehe Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Februar 2005!) müsste ich bei abweichender Meinung von kirchlichen Vorgaben befürchten, meinen Lehrstuhl zu verlieren und mit einem für die Kirche »unschädlichen« Lehrgebiet abgespeist zu werden. (Wie es so oder ähnlich zum Beispiel die Professoren Horst Hermann, Hans Küng, Johannes Neumann, Gerd Lüdemann, Hubertus Mynarek, Uta Ranke-Heinemann und … und … und … erfahren mussten!)</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>Als ein von der Kirche unabhängiger Hochschullehrer und als jemand, der die weltanschauliche Meinungsfreiheit ohne berufliche Reglementierung in Anspruch nehmen kann, habe ich mir in meiner nachberuflichen Zeit erlaubt, als Laie kritisch über Gott, Christentum und Kirche nachzudenken und darüber dies Buch zu schreiben.”</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Selbstverständlich hat er auch die Bibel – und das gründlich und kritisch gelesen. Es geht ihm dabei wie so vielen, die das auch tun oder getan haben: Sie enthält <strong>im Alten wie im Neuen Testament so viele Widersprüche, so viel geradezu ‘Unchristliches’, dass man aus dem Staunen oft gar nicht mehr herauskommt.</strong> Dass sie allerdings das größte Buch der Bücher ist und bleiben wird, erkennt jeder, der sie einmal selbst und mit vor Spannung angehaltenem Atem liest! </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Dennoch: </span><span style="font-size: small;"><em><strong>“Wann immer sich die Gelegenheit ergibt , fordern Politiker, vornehmlich jene aus den großen Parteien, sich auf die christlichen Grundwerte zu besinnen.Mit dem Verweis auf den angeblichen oder tatsächlichen »Verfall der Wer-te« wird die so genannte »christliche Wertegemeinschaft« beschworen. Das Christentum sei die Grundlage allen ethischen Handelns, heißt es. Moral ohne Bezug auf Gott führe über die Beliebigkeit schließlich zur Unmoral, ein Volk ohne eine in Gott verankerte Moral habe keine Zukunft und was derlei mehr im Brustton der Überzeugung, aber in der Regel ohne tiefere Kenntnis der Bibel vorgebrachte Bekundungen sein mögen.” </strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In diesem Zusammenhang beschäftigt er sich auch mit den 10 Geboten, und einen kurzen Abschnitt daraus möchte ich Ihnen hier nicht vorenthalten:</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>( …) “Die folgenden sieben Gebote stellen den Kern einer zu akzeptierenden Moral dar. Allerdings haben sich diese Forderungen weltweit so oder ähnlich praktisch in allen Gesellschaften herausgebildet, können also keine spezifisch biblische Originalität beanspruchen. Schon das viele Jahrhunderte vor dem Alten Testament existierende »Ägyptische Totenbuch« formulierte diese Forderungen. Erwähnenswert ist, dass das Tötungsverbot (5. Gebot) sich nur an die Mitglieder der eigenen Gruppe richtete. Das Töten von Menschenanderer Völker war selbstverständlich erlaubt, wie die vielen Kriegsberichte im Alten Testament und Aufforderungen Jahwes, sich die umliegenden Völker gewaltsam untertan zu machen, überdeutlich erkennen lassen Das 10. Gebot, das eng mit dem 6. und 7. zusammenhängt, ist insofern bemerkenswert, als es die Sklaverei als eine selbstverständliche, offenbar auch von Gott nicht in Frage gestellte Ausbeutung von Menschen durch Menschen hinnimmt. Überhaupt wird in diesem Gebot die Ehefrau Sklaven, Haustieren und Sachen gleichrangig nebeneinander gestellt und wie selbstverständlich als Besitz des Mannes bezeichnet. Dass das Sklaventum offenbar von Gott gebilligt wird und dass dies keine von mir willkürlich vorgenommene Deutung darstellt, geht zum Beispiel auch aus dem 2. Buch Moses (Exodus), Kapitel 21, Vers 2 bis 11 hervor. Auch dort wird ausführlich die offenbar gottgewollte Rolle des Sklaven als privates Eigentum des jeweiligen Herrn festgelegt. APOSTEL PAULUS argumentiert ebenfalls in diesem Sinne. Im 1. Korinther, Kapitel 7, Vers 21f drückt er sich sehr eindeutig und geradezu ermunternd für das geduldige Ertragen des Sklavendaseins aus. (Mehr dazu in Kapitel VI,1 und 2!)</strong></em></span> “</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Das Buch wendet sich an Leser, die eine zusammenfassende Darstellung von Argumenten <span style="text-decoration: underline;">gegen</span> den christlich-kirchlichen Glauben und <span style="text-decoration: underline;">für</span> ein naturalistisch-humanistisches Weltbild suchen. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Die Kapitel I bis IV skizzieren ein naturalistisches Weltbild auf der Basis heutigen Wissens. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Was können wir wissen und erkennen und wie macht man das? Wie kamen Wissen und Erkennen überhaupt in die Welt, und wie das Evolutionäre Denken manches Weltbild zum Einsturz bringt. Was unser Erkenntnisvermögen überfordert und warum: Die räumlichen Dimensionen des ganz großen und ganz Kleinen.; die zeitlichen Dimensionen des Kosmos – wo steht der Mensch in Zeit und Raum? und völlig unbegreiflich: Der moderne Begriff von Zeit und Raum.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das alles wird allgemeinverständlich erklärt – der Autor ist überhaupt ein großer Erklärer, vielen Dank Uwe Lehnert.!  Aber er geht ja auch weit zurück = Entstehung der Welt, ob mit oder ohne Schöpfer, etwas über Quanten sollte man schließlich auch noch wissen  hier begreift man es endlich. </span> <span style="font-size: medium;">Sind aber Geist und Bewusstsein von Göttlicher Natur oder eine Funktion der Materien? Sind unser Denken und Handeln letztlich nichts anderes als chemo-elektrische Abläufe? Da kann man lange darüber nachdenken und so führt das alles behutsam und wachsam zu mancher neuen Einsicht- </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">Die Kapitel V und VI bauen darauf auf und zeigen, <strong>dass herkömmlicher Gottesglaube und christliche Lehre sich damit nicht mehr vereinbaren lassen. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In Kapitel VII beschreibt der Autor einen naturalistisch-humanistischen Gegenentwurf. Der Autor hat die Probleme soweit diskutiert, bis er das Gefühl hatte, für sich überzeugende und befriedigende Antworten gefunden zu haben. Dazu hat er die Argumente &#8211; klassische, neuere als auch von ihm entwickelte &#8211; zusammengetragen, die ihm am einleuchtendsten erschienen und dem entgegenkommen, was man den gesunden Menschenverstand nennt.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Der Autor will sich und seinen Lesern Klarheit verschaffen über den Stellenwert von Wissenschaft, speziell von Naturwissenschaft, für unser Leben, insbesondere der Geltung ihrer Erkenntnisse für Gestaltung und Deutung unseres Daseins.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Es geht um Fragen nach unserer Stellung und Bedeutung </span><span style="font-size: medium;">im Kosmos, nach der möglichen Existenz Gottes und ob der Gott, der in der Bibel beschrieben wird, für uns heutige Menschen so überhaupt &#8222;glaubwürdig&#8220; sein kann. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Der Autor fragt sich, warum so viele Menschen an Dinge glauben, die so offensichtlich im Widerspruch zu Vernunft und Wissen stehen. Auch versucht er, eine ihn überzeugende, sprich &#8222;vernünftige&#8220; Antwort nach dem Sinn des und auch seines Lebens zu finden. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Uwe Lehnert  möchte vor sich begründen und möchte anderen erklären können, warum er kein Christ sein kann und auch nicht sein will. Seine Ansichten und Bekenntnisse gründen auf der Überzeugung, dass es richtig und vernünftig ist, soweit es irgend möglich ist, sich seines Verstandes zu bedienen. Weder kirchlicher Glaube noch persönliche Erleuchtung anderer können für ihn Richtschnur seines Denkens sein</strong>.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aus dem Inhalt: <em><strong>&#8222;Wenn ich dann fragte, wie man als Mensch des 21. Jahrhunderts glauben könne, nur durch ein göttlich veranlasstes Menschenopfer gerettet zu werden, das vor seinem Tode gefoltert und dann auf die denkbar brutalste Art und Weise hingerichtet wurde, habe ich meistens nur in schweigende Gesichter geblickt. Allenfalls kam als hilflose, aber die christliche Lehre missinterpretierende Reaktion, dass das alles nur symbolisch zu verstehen sei.&#8220;</strong></em> Vorliegendes Buch hat er in seiner nachberuflichen Zeit verfasst.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Und man sollte Uwe Lehnert dankbar dafür sein, <strong>denn er setzt seine Leser tatsächlich in die Lage, sich das notwendige Wissen und Denken unserer Gegenwart anzueignen und sich selbst sozusagen auf den neuesten Wissensstand zu bringen. Viel zu lange haben viele vernachlässigt, ihr Wissen auf den gegenwärtigen Stad zu bringen. Dieser Mangel macht hilflos und kritikunfähig; nur zu leicht wird man zum Spielball diversester Meinungen.</strong> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">Nur zu gern wünsche ich dieses wunderbare Buch nahezu jedem Leser . Was typisch ist: Während ich das Buch las und es rezensierte, verschwanden nach und nach fünf Exemplare von meinem Schreibtisch. Jeder, des es anfing zu lesen, meinte, es mache mir ja wohl nichts aus, wenn er es gleich mal weiterlesen wollte. </span></p>
<p>&#8230;</p>
<p>MAINZ. In der am Mittwochabend ausgestrahlten SWR-Sendung „Quergefragt&#8220; gab der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Lehmann, ein Statement ab, das nicht nur seinen Diskussionspartner, den Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon, verblüffte.</p>
<p><strong>Lehmann bekannte, er glaube nicht an die Kirche, er glaube auch nicht an das Christentum, er glaube an Gott. Damit hat sich Lehmann nach traditionellem katholischem Verständnis als „Ketzer&#8220; geoutet, heißt es doch im katholischen Glaubensbekenntnis, das der Kardinal schon von Amtswegen Tag für Tag betet: „Ich glaube an die heilige, katholische und apostolische Kirche!&#8220;</strong></p>
<p><strong>In der Diskussion ging Lehmann wenig später sogar noch einen Schritt weiter, als er sagte, dass es die Kirche wohl irgendwann nicht mehr geben würde, den Glauben an Gott aber sehr wohl</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">So komme ich zu dem Zitat, zugegeben aus ganz anderem Zusammenhang,  weil es so gut passt, zum Schluss: </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><em>&gt;Diese Dinge aber sind so heimlich in mich eingedrungen und nicht bloß in meinem Gedächtnis, sondern auch in meinen Eingeweiden hängen geblieben, und sind jetzt  so sehr eins mit meinem geistigen Vermögen, dass sie darin auch dann noch länger verweilen würden, wenn ich sie in meinem ganzen Leben nicht noch einmal läse, denn sie haben im innersten meiner Seele Wurzeln geschlagen. &lt;  (<strong>Petrarca</strong> in einem Brief in ganz anderem Zusammenhang; hierher passt es aber auch sogar ganz wunderbar..)</em></span></p>
<p>Warum ich kein Christ sein will<br />
von Lehnert, Uwe;<br />
Kartoniert  Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung. 5., überarb. u. erw. Aufl. 478 S. 22 cm 764g , in deutscher Sprache.   2012   Teia Lehrbuch Verlag ISBN 3-939520-70-5 ISBN 978-3-939520-70-2 | 19.95 EUR</p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>NB) Aus einer anderen Kritik zu diesem Buch, die Sie interessieren könnte::</strong></span></p>
<p><em>“Aufmerksam gemacht wurde ich auf dieses Buch durch eine ausdrückliche Empfehlung der Giordano Bruno Stiftung und durch eine lobende Rezension des Humanistischen Pressedienstes. Nach der Lektüre fand ich bestätigt, was diesem Buch attestiert wird: Verständliche Sprache, Sachlichkeit und differenzierte Auseinandersetzung mit einer Religion, die vor 2000 Jahren in den Köpfen religiöser Männer entstand.<br />
Der Autor erläutert zunächst in didaktisch wohl überlegter Weise die philosophischen und vor allem naturwissenschaftlichen Grundlagen einer nichtreligiösen Weltsicht. Die aktuellen Erkenntnisse der Astro- und Quantenphysik, der Evolutionstheorie und der Hirnforschung werden auch für einen Laien nachvollziehbar dargestellt und auf ihre philosophischen und vor allem religiösen Konsequenzen befragt. Das Ergebnis ist eindeutig: Christlicher Glaube, wie er in der Bibel beschrieben wird und durch Dogmen für immer festgeschrieben wurde, ist mit einer naturwissenschaftlich begründeten Weltsicht nicht vereinbar. Auch der moralische Anspruch von Bibel und Kirche wird auf den Prüfstand gestellt. Der in weiten Strecken amoralische Inhalt der Bibel wird anhand vieler, aber dem Kirchenvolk unbekannter Bibelzitate aufgedeckt, und die nur als menschenverachtend zu kennzeichnende 2000-jährige Geschichte von Christentum und Kirche wird anhand markanter Ereignisse dem Leser bewusst gemacht.<br />
Konsequenterweise kommt der Autor zu der Ansicht, dass weder Bibel noch Kirche dem Willen eines angeblich allwissenden, allmächtigen und allgütigen Gottes zu verdanken sein können, sondern bloßes Menschenwerk sind. Dennoch verkennt der Autor nicht, dass durch das Christentum beeindruckende kulturelle Leistungen entstanden sind und Menschen immer wieder zu Selbstlosigkeit und Barmherzigkeit dem leidenden Mitmenschen gegenüber veranlasst wurden und werden. Diese positive Seite des Christentums führt der Autor allerdings weniger auf den moralischen Gehalt der biblischen Botschaft zurück als vielmehr auf ein dem Menschen innewohnendes, weltweit zu beobachtendes Ethos zurück. Moral so der Autor und belegt diese These anhand neuester soziobiologischer Forschungen ist nicht vom Himmel gekommen, sondern hat sich in einem evolutionären Prozess herausgebildet, was u.a. auch daran erkennbar sei, dass weltweit dieselben ethisch-moralischen Grundprinzipien gelten.<br />
Aber Lehnert übt nicht nur Kritik, sondern entwirft abschließend einen naturalistisch-humanistischen Gegenentwurf als Alternative zu den traditionalistischen Glaubenslehren, die aus einer Zeit stammen als man noch an Geister und Dämonen glaubte und meinte, die Götter mit Menschenopfern gnädig zu stimmen. Er fragt sich, was aus seinem Nichtglauben folge und worin der Sinn des Lebens bestehen könne, wenn es keinen Gott über ihn gibt und kein ewiges Leben zu erwarten ist. Die Antworten, die Lehnert entwickelt, überzeugen mich voll und ganz. Dabei steht die Selbstbestimmung im Zentrum seiner Überlegungen, diese allerdings immer mit Blick auf den Nächsten mit seinen Bedürfnissen und Erwartungen.<br />
Insgesamt ein Buch, das auf Polemik verzichtet, aber eine Fülle religionskritischer Argumente auflistet, die hier in gut und leicht lesbarer Form zusammengestellt wurden, und mit einem vielleicht zu optimistischen humanistischen Gegenentwurf auf wissenschaftlicher und ethischer Basis abschließt. Also eine uneingeschränkte Leseempfehlung und volle Punktzahl für dieses Buch! Wer übrigens mehr über dieses Buch erfahren möchte, findet ein aufgezeichnetes Interview (Podcast als Hördatei) mit dem Autor auf den Internetseiten des Humanistischen Pressedienstes.”</em></p>
<p>…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.buchkatalog.de/images/px.gif" alt="" width="1" height="10" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.etracker.de/app?et=n5ECpm" target="_blank"><img src="http://www.etracker.de/cnt.php?v=2.3&amp;java=y&amp;usid=KNO%2D15052013%2D103849820%2D005680&amp;tc=1368607227397&amp;et=n5ECpm&amp;et_ilevel=1&amp;ref=http%3A//www.buchkatalog.de/kod-bin/isuche.cgi%3Fnavigaktiv%3Dja%26location%3DHome%26pgChoice%3D%26dbname%3DBuchkatalog%26lang%3Ddeutsch%26uid%3DKNO-15052013-103849820-005680%26aktion%3Dnavigframe%26naviggif%3Dhome&amp;swidth=1440&amp;sheight=900&amp;siwidth=1440&amp;siheight=728&amp;scookie=1&amp;scolor=24&amp;p=undefined&amp;et_areas=%255BB%255D&amp;et_target=,0,0,0,0&amp;et_pagename=%255BB%255DSonstige&amp;et_url=http%3A//www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi&amp;slang=de" alt="" border="0" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/warum-ich-kein-christ-sein-will-von-professor-dr-uwe-lehnert/">Warum ich kein Christ sein will &ndash; von Professor Dr. Uwe Lehnert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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		<title>SWR Bestenliste Mai 2013 &#8211; 10 + 1 literarische Buchtipps                             hochkar&#228;tiger Kritiker</title>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2013 11:26:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Diesmal alles Romane! Der Hanser Verlag ganz groß dabei – aber auch Suhrkamp, DuMont, Wallstein, Hoffmann &#38; Campe Ein 1.000-Seiten-Epos an der Spitze William T. Vollmanns Tausend-Seiten-Roman &#8222;Europe Central&#8220; (Suhrkamp; 2013), in dem der Autor Drittes Reich und Stalinismus thematisiert, &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-mai-2013-10-1-literarische-buchtipps-hochkartiger-kritiker/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: large;"><strong>Diesmal alles Romane! Der Hanser Verlag ganz groß dabei – aber auch Suhrkamp, DuMont, Wallstein, Hoffmann &amp; Campe</strong></span></p>
<h5><span style="font-size: large;">Ein 1.000-Seiten-Epos an der Spitze</span></h5>
<p><span style="color: #ff0000; font-size: medium;">William T. Vollmanns Tausend-Seiten-Roman &#8222;Europe Central&#8220; (Suhrkamp; 2013), in dem der Autor Drittes Reich und Stalinismus thematisiert, ist im Mai von den Literaturkritikern der SWR-Bestenliste auf den ersten Platz gewählt worden.</span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Vollmann schildert in seinem Roman − der vor acht Jahren in den USA erschien − auf über 1.000 Seiten den Zweiten Weltkrieg wechselweise aus deutscher und sowjetischer Sicht</span></strong>. Seine Protagonisten sind etwa Künstler wie <strong>Käthe Kollwitz und Dimitri Schostakowitsch</strong> oder Militärs wie <strong>Friedrich Paulus und Andrej Wlassow.</strong> Der Komponist Schostakowitsch ist dabei eine immer wieder auftauchende Hauptfigur. In der USA wurde Vollmann für &#8222;Europe Central&#8220; 2005 mit dem National Book Award ausgezeichnet. &#8222;Von Künstlerschicksalen in grausamen Zeiten, von Hitler, Stalin und Schostakowitsch&#8220;, so die SWR-Bestenliste. &#8222;Ein &#8218;Krieg und Frieden&#8216; des 20. Jahrhunderts.&#8220;</p>
<p><strong>Weitere Neueinsteiger in der SWR-Bestenliste im Mai sind:</strong> Judith Kuckart mit &#8222;Wünsche&#8220; (Platz 2; DuMont Buchverlag), Ralph Dutli mit &#8222;Soutines letzte Fahrt&#8220; (Platz 4; Wallstein), Ulrike Edschmid mit &#8222;Das Verschwinden des Philip S.&#8220; (Platz 5; Suhrkamp), Péter Esterházy mit &#8222;Esti&#8220; (Platz 7; Hanser Berlin), Aris Fioretos mit &#8222;Die halbe Sonne&#8220; (Platz 9; Hanser) und Adam Johnson mit &#8222;Das geraubte Leben des Waisen Jun Do&#8220; (Platz 10; Suhrkamp)</p>
<p><span id="more-7258"></span></p>
<p>31 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Mai folgendes Resultat (in Klammern die Position der April-Bestenliste):</p>
<p><strong>Platz 1 (-) 161 Punkte</strong></p>
<p><strong>01</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcep.2g7qk7m,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>WILLIAM T. VOLLMANN: Europe Central</strong><br />
Roman. Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Robin Detje.<br />
Suhrkamp Verlag, 1028 Seiten, € 39,95***<br />
Von Künstlerschicksalen in grausamen Zeiten, von Hitler, Stalin und Schostakowitsch. &#8222;Das Buch erzählt vom Kampf um Vorherrschaft, vom Kampf, Europa unter der einen oder der anderen Ideologie zu zentralisieren&#8220;, so der Autor. Ein &#8222;Krieg und Frieden&#8220; des 20. Jahrhunderts.</p>
<p><strong>Platz 2 (-) 67 Punkte</strong></p>
<p><strong>02</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcer.2s17lbe,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>JUDITH KUCKART: Wünsche</strong><br />
Roman. DuMont Buchverlag, 300 Seiten, € 19,99*<br />
&#8222;Er sei ein Schwein, sagen sogar die, die behaupten, sie seien seine Freunde. Ja, er ist ein Schwein, aber ein kluges, freundliches, sanftes und manchmal auch verständiges Schwein, das mal ausgezeichnet Saxofon gespielt hat, als es noch ein junges Schwein war.&#8220; Als Vera das erkennt, ist sie bereit für einen Neuanfang.</p>
<p><strong>Platz 3 (6) 43 Punkte</strong></p>
<p><strong>03</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcet.2bj5pp3,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>REINHARD JIRGL: Nichts von euch auf Erden</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 512 Seiten, € 27,90***<br />
Die Welt im 25. Jahrhundert, Menschen auf dem Mars, pazifistische Mutanten auf der Erde. Büchner-Preisträger Reinhard Jirgl wagt das ganz große Panorama, &#8222;eine Vermischung von Hochkultur und Fantasy-Momenten, wie sie im Moment kein anderer so anspielungsreich konzipieren kann. Dieser Autor ist im gegenwärtigen Literaturbetrieb eine einsame Größe.&#8220; (Helmut Böttiger)</p>
<p><strong>Platz 4-6 (-) 30 Punkte</strong></p>
<p><strong>04</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcev.2ha2rio,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>RALPH DUTLI: Soutines letzte Fahrt</strong><br />
Roman. Wallstein Verlag, 272 Seiten, € 19,90**<br />
&#8222;Ein mitreißender Roman über den in Weißrussland geborenen Maler Chaim Soutine. Ralph Dutlis Roman erzählt über die absolute Verknüpfung von Leben und Werk dieses expressionistischen Sonderlings. Er hat sich die letzte Fahrt des todkranken Malers im Leichenwagen durch das von den Deutschen besetzte Frankreich als Schauplatz ausgesucht. … Ralph Dutli öffnet die Augen für ein unbedingtes Künstlerleben.&#8220; (Verena Auffermann)</p>
<p><strong>Platz 4-6 (-) 30 Punkte</strong></p>
<p><strong>05</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcex.27ilaqg,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>ULRIKE EDSCHMID: Das Verschwinden des Philip S.</strong><br />
Roman. Suhrkamp Verlag, 157 Seiten, € 15,95*<br />
Sie lernen sich an der Filmhochschule in Berlin kennen und starten in ein gemeinsames Leben mit Kind und Kinderladen. Die Zeiten werden Ende der 60er Jahre immer politischer. Philip S. beginnt ein neues Leben in der &#8222;Bewegung 2. Juni&#8220;. Bis die tödlichen Schüsse fallen.</p>
<p><strong>Platz 4-6 (7-8) 30 Punkte</strong></p>
<p><strong>06</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcez.2mdlj7h,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>BOTHO STRAUSS: Die Fabeln von der Begegnung</strong><br />
Carl Hanser Verlag, 248 Seiten, € 19,90**<br />
&#8222;Nichts fasziniert Botho Strauß mehr als das Mysterium der Liebe. Die Liebe als Illusionsmaschine, als Täuschungs- und Verletzungsmaschine. Er sucht gewissermaßen nach dem Übelsten und Niederträchtigsten der Liebe. Was er der Gegenwart vorwirft, ist eher, dass sie das Harte und Extreme gar nicht mehr wagt und deswegen die Liebe in ihrer Radikalität verfehlt.&#8220; (Ijoma Mangold in &#8222;Literatur im Foyer&#8220;)</p>
<p><strong>Platz 7 (-) 27 Punkte</strong></p>
<p><strong>07</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf1.2apijel,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>PÉTER ESTERHÁZY: Esti</strong><br />
Roman. Aus dem Ungarischen übersetzt von Heike Flemming.<br />
Hanser Berlin Verlag, 368 Seiten, € 24,90**<br />
&#8222;Jahrelang wusste Kornel Esti, man soll den Brunnen zudecken, nachdem das Kind hineingefallen ist. Er lebte nach dieser Devise. Illusionslosigkeit, Traurigkeit, die Schönheit der Verzweiflung, Ironie.&#8220;</p>
<p><strong>Platz 8 (-) 21 Punkte</strong></p>
<p><strong>08</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf3.2rh82jc,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>EBERHARD RATHGEB: Kein Paar wie wir</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 192 Seiten, € 17,90**<br />
Die Schwestern Ruth und Vika brauchen keinen Mann. Anfang der 50er verlassen sie Buenos Aires und ziehen nach New York: &#8222;Dass wir zusammenblieben, ergab sich von selbst, als hätten wir uns nicht anders entscheiden können. Für uns war das selbstverständlich. Eine Naturgegebenheit.&#8220; Der Roman eines gemeinsamen Lebens.</p>
<p><strong>Platz 9 (-) 19 Punkte</strong></p>
<p><strong>09</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf5.2341mhe,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>ARIS FIORETOS: Die halbe Sonne</strong><br />
Ein Buch über einen Vater<br />
Aus dem Schwedischen übersetzt von Paul Berf.<br />
Carl Hanser Verlag, 192 Seiten, € 18,90*<br />
Ein Lebenslauf: &#8222;Paarspringer, Freiheitskämpfer, Ärmster, Gymnasiast, Bluthustender, Flüchtling, Untermieter, griechisches Schwein etc., Liebling, Zugreisender, Dichter, Aushilfsprovinzialarzt, Vater, Bauherr, Flottillenadmiral, Kredithai-Geldempfänger, Schwedenbesucher, Unfall, Bett 4, Zimmer 5, der Gesterbte &#8211; &#8220;</p>
<p><strong>Platz 10 (-) 18 Punkte</strong></p>
<p><strong>010</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf7.1ld3bkk,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>ADAM JOHNSON: Das geraubte Leben des Waisen Jun Do</strong><br />
Roman. Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Anke Caroline Burger.<br />
Suhrkamp Verlag, 687 Seiten, € 22,95**<br />
Parzival im Reich des Bösen. Adam Johnson wagt, was sich wenige zutrauen würden: Er schreibt einen Roman über einen Jungen in Nordkorea, es liest sich wie &#8222;1984&#8220; oder &#8222;Schöne neue Welt&#8220; und hat dem Autor jetzt den Pulitzer-Preis eingetragen.</p>
<p><strong>Persönliche Empfehlung</strong></p>
<p><strong>011</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf9.23hosjb,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>im Mai von Helmut Böttiger (Berlin): </strong><strong><br />
<strong>JAMIL AHMAD: Der Weg des Falken</strong></strong><br />
Aus dem Englischen übersetzt von Ditte Bandini und Giovanni Bandini.<br />
Verlag Hoffmann und Campe, 192 Seiten, € 19,99<br />
&#8222;Ein Roman, 1973 geschrieben, doch erst jetzt veröffentlicht: In der afghanisch-pakistanischen Grenzregion leben Nomaden, deren Stammesgebiete durch die willkürliche Grenzziehung zerstört werden. Ein Schlaglicht in die Zeit vor den Taliban, das eindrucksvoll erhellt, wie es zur heutigen Situation kommen konnte. Aber der heute 82-jährige Autor beschönigt auch das archaische Leben nicht. Eindrucksvoll, wie die klare, einfache Sprache des Romans nach allen Seiten die Distanz wahrt.&#8220; (Helmut Böttiger)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>SWR-Bestenliste M&#228;rz 2013 &#8211; Die 13 besten B&#252;cher &#8211; Einige davon werden Sie lesen wollen!</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 10:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Lesetipps &#8211; der Besten! 31 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den März folgendes &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-mrz-2013-die-13-besten-bcher-einige-davon-werden-sie-lesen-wollen/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Lesetipps &#8211; der Besten! 31 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den März folgendes Resultat (in Klammern die Position der Februar-Bestenliste):</strong></span></p>
<p><strong>Platz 1 (-) 84 Punkte</strong></p>
<p><strong>01</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46gdt.2i1tfjc,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>EVA MENASSE: Quasikristalle</strong><br />
Roman. Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch, 432 Seiten, € 19,99*<br />
Quasikristalle sind unberechenbar, vielfältig und hart. Das Leben ist so ähnlich. Eva Menasse erzählt die Biografie von Xane Molin aus der Sicht derer, die sie kennen. Und so ist die Heldin Werbefilmerin, Frau, Mieterin, Freundin, Mutter – aber wer ist sie selbst?</p>
<p><span id="more-7183"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Platz 2 (5.-6.) 58 Punkte</strong></p>
<p><strong>02</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46gdv.2berfnd,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>MICHAEL KÖHLMEIER: Die Abenteuer des Joel Spazierer</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 653 Seiten, € 24,90**<br />
Michael Köhlmeiers Reise in die Abgründe des 20. Jahrhunderts: Joel Spazierer wird in der Endphase der Stalin-Diktatur in Ungarn geboren, die Hälfte seiner Familie fällt der Paranoia einer &#8222;Ärzteverschwörung&#8220; zum Opfer, er flieht nach Wien und beginnt eine Karriere als Hochstapler, Verbrecher und Verführer, &#8222;..weil ich die Lüge als Überschrift zu meiner Existenz wähle.&#8220;</p>
<p><strong>Platz 3 (9.-10.) 51 Punkte</strong></p>
<p><strong>03</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46gdx.2locn0l,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /><strong></strong></p>
<p><strong>RALP</strong><strong></strong><strong>H DOHRMANN: Kronhardt</strong><br />
Roman. Ullstein Verlag, 928 Seiten, € 24,99**<br />
Wissen ist Macht, ist der Stiefvater überzeugt. Und als sein Stiefsohn Willem<br />
sich hinter den Büchern vergräbt, glaubt er fest an dessen Machtinstinkt. Dohrmanns Held aber, wir ahnen es, tendiert zum Müßiggang, und nicht zur Kronhardt‘schen Maschinenstickerei. Ralph Dohrmann pflegt in seinem Debüt ein fast ausgestorbenes Genre: den großen Bildungsroman. Willem will’s wissen.</p>
<p><strong>Platz 4 (-) 41 Punkte</strong></p>
<p><strong>04</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46gdz.2g2rl7q,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>BIRK MEINHARDT: Brüder und Schwestern</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 704 Seiten, € 24,90**<br />
Die DDR der 70er und 80er Jahre und die immer real existierende, aber eben nicht immer sozialistische Familiengeschichte der Werchows. Als offizielle Utopie und die Träume der Bewohner besonders weit auseinanderliegen, fällt die Mauer. Am Ende heißt es: &#8222;wird fortgesetzt&#8220;. Aber was eigentlich, weiß man nicht.</p>
<p><strong>Platz 5. (-) 36 Punkte</strong></p>
<p><strong>05</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge1.12qi4fr,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>PETER BUWALDA: Bonita Avenue</strong><br />
Roman. Aus dem Niederländischen übersetzt von Gregor Seferens.<br />
Rowohlt Verlag, 640 Seiten, € 24,95**<br />
&#8222;MEINST DU NICHT AUCH, Dass alles mit der Feuerwerkskatastrophe angefangen hat? Die hat alles kaputtgemacht. Danach ist es verdammt schnELL GEGangen, alles zum Teufel, verdammt, verdammt, verdammt.&#8220; Diese Mail ist komisch geschrieben, aber sie trifft den Kern. Eine schwierige Familie, ein geheimer Plan, ein Unglück, das ein ganzes Stadtviertel vernichtet.</p>
<p><strong>Platz 6 (-) 33 Punkte</strong></p>
<p><strong>06</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge3.1d0s8s7,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong><strong>PETER BUWALDA</strong> Die französische Kunst des Krieges</strong><br />
Roman. Aus dem Französischen übersetzt von Uli Wittmann.<br />
Luchterhand Literaturverlag, 768 Seiten, € 24,99**<br />
Frankreichs brutale koloniale Vergangenheit und die Probleme in den Vorstädten – das hängt eng zusammen. &#8222;Die Stille nach dem Krieg ist immer noch Krieg.&#8220; Selten hat ein Debut eine ganze Nation so beschäftigt wie dieses. Alexis Jenni hat dafür den Prix Goncourt bekommen.</p>
<p><strong>Platz 7 (-) 32 Punkte</strong></p>
<p><strong>07</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge5.s59f9i,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>JULIEN GRACQ: Aufzeichnungen aus dem Krieg</strong><br />
Tagebuch und Erzählung<br />
Aus dem Französischen übersetzt von Dieter Hornig.<br />
Literaturverlag Droschl, 192 Seiten, € 22,00**<br />
Julien Gracq verweigerte sich allen Ehrungen. Doch er galt unter den französischen Autoren als einer der größten. 2007 starb er fast hundertjährig. Jetzt erscheinen seine Erinnerungen an die Westfront 1940 – als Aufzeichnungen und als knappe, dichte Erzählung. &#8222;Fragen Sie mich, wie ich von meinen Büchern denke? Unendlich viel besser als Sie. Und unendlich viel schlechter.&#8220;</p>
<p><strong>Platz 8 (-) 31 Punkte</strong></p>
<p><strong>08</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge7.19fjpsk,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>JONAS LÜSCHER: Frühling der Barbaren</strong><br />
Novelle. C.H. Beck Verlag, 128 Seiten, € 14,95*<br />
Preising erzählt eine Geschichte mit Moral. Mit welcher, darüber darf man rätseln. Jedenfalls fliegt eine Gruppe verwöhnter Engländer am Beginn der Wirtschaftskrise zum Baden nach Tunesien. Und dann sind plötzlich die Banken pleite und die Konten leer.</p>
<p><strong>Platz 9 (-) 29 Punkte</strong></p>
<p><strong>09</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge9.n3ae51,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>DAVID VANN: Dreck</strong><br />
Roman. Aus dem amerikanischen Englischen übersetzt von Miriam Mandelkow.<br />
Suhrkamp Verlag, 296 Seiten, € 19,95*<br />
Bücher helfen nicht immer. Zumindest die Möwe Jonathan und Siddharta lassen ganz schön zu wünschen übrig für einen jungen Mann, der unter Frauen lebt, aber immer noch Jungfrau ist. Galen will mit allen Mitteln raus, aber wo ist das: Draußen?</p>
<p><strong>Platz 10 (-) 27 Punkte</strong></p>
<p><strong>010</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46geb.17ne22o,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>DAVID WAGNER: Leben</strong><br />
Rowohlt Verlag, 320 Seiten, € 19,95**<br />
&#8222;Das Bett lässt sich verstellen. Ich kann die Liegefläche anheben und senken und Kopf- und Fußteil anwinkeln, aber ich darf es mir, denke ich, nicht zu bequem machen. Sonst will ich am Ende nicht mehr aufstehen.&#8220; Die in Miniaturen erzählte und viel zu wahre Geschichte einer Organtransplantation.</p>
<p><strong>Persönliche Empfehlung</strong></p>
<p><strong>011</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ged.r3k168,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>im März von Hubert Winkels (Köln):</strong><br />
<strong>LISA KRÄNZLER: Nachhinein</strong><br />
Roman. Verbrecher Verlag, 272 Seiten, € 22,00<br />
&#8222;Wie schon in ihrem ersten Roman &#8222;Export A&#8220; schreibt die junge Künstlerin und Schriftstellerin Lisa Kränzler aus einer radikal subjektiven Perspektive. Es sind aufgewühlte Reden, rasende Betrachtungen, heftige Weltinterpretationen und -verwerfungen, die sich über die Seiten jagen. Hier ist es vor allem die Selbstrettungssuada eines Mädchens, das an seiner Freundin schuldig wird. &#8211; Und ein Sprachvirtuosentum der außergewöhnlichen Art auf Seiten der Autorin. Die Rage ist sprachlich so wohlkomponiert, dass der Roman selbst der Beleg dafür ist, dass Wut und Ressentiment und Rache und filigranes Sprachspiel miteinander gehen.&#8220; (Hubert Winkels)</p>
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		<item>
		<title>Bestseller: Die 25 meistgekauften B&#252;cher im Februar 2013! Lesetipps &#8211; wunderbar vielseitig! Soviel so lesenswert!</title>
		<link>https://literaturkurier.net/bestseller-die-25-meistgekauften-bcher-im-februar-2013-lesetipps-wunderbar-vielseitig-mehr-als-sehr-lesenswert/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 10:06:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Bestseller Belletristik – Hardcover Die wöchentliche Bestsellerliste Belletristik-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;. Zeitraum: 21.02.2013 – 27.02.2013. Herzblut, Otfried Preußler und Regionalkrimis …. Kommissar Kluftinger ermittelt mit „Herzblut“ in seinem siebten Fall auf Platz 1 der &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/bestseller-die-25-meistgekauften-bcher-im-februar-2013-lesetipps-wunderbar-vielseitig-mehr-als-sehr-lesenswert/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h5><span style="font-size: x-large;">Bestseller Belletristik – Hardcover Die wöchentliche Bestsellerliste Belletristik-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;. Zeitraum: 21.02.2013 – 27.02.2013.</span></h5>
<h5>Herzblut, Otfried Preußler und Regionalkrimis ….</h5>
<p>Kommissar Kluftinger ermittelt mit „Herzblut“ in seinem siebten Fall auf Platz 1 der Buchcharts. Es ist sein erstes Allgäu-Abenteuer bei Droemer. Sechs weitere Neueinsteiger buhlen um Aufmerksamkeit auf der Belletristik-Bestsellerliste. Bei den Ratgebern gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten: Hier geben die Themen Abnehmen und Fitness den Ton an.- lauter Überraschungen – Klicken Sie jetzt und lessn Sie selbst</p>
<p><span id="more-7175"></span></p>
<p>Von Null auf Eins: Volker Klüpfel und Michael Kobr lassen ihren Titelheld Kluftinger im siebten Fall ermitteln. Neben einer vermuteten Herzkrankheit des Kommissars gibt es in <strong>&#8222;Herzblut&#8220;</strong> auch einen Berg von Leichen im Droemer-Titel. Die Autoren hatten nach dem Rechtsstreit um eine Honorarnachforderung mit ihrer Lektorin den Piper Verlag verlassen. 2011 erschien der letzte Allgäu-Krimi des Duos um den kauzigen Allgäu-Kommissar <strong>(„Schutzpatron“</strong>). Auch die Hörbücher liest das für seine Live-Shows bekannte Duo gemeinsam selbst mit einem professionellen Sprecher ein &#8211; auf RTL wird die Leseshow der Klufti-Autoren gar als „Lit-Comedy“ beworben. Zwei Fälle wurden von der ARD bereits verfilmt. Zusätzlich zur Reihe sind ein Kochbuch zur Reihe (!) und der Erfahrungsbericht <strong>„Zwei Einzelzimmer, bitte!“</strong> erschienen.</p>
<p>Auf Platz 19 steigt mit <strong>„Platzhirsch“</strong> (Pendo) ein weiterer Regionalkrimi ein. Hier muss der Mord an einer Försterin aufgeklärt werden.</p>
<p>Neu auf Platz 6 der<a href="http://www.boersenblatt.net/template/bb_tpl_bestseller_belletristik/"> Belletristik-Bestsellerliste </a>steht Band 2 der<strong> „Night School“</strong>-Reihe: <strong>„Der den Zweifel sät“</strong> (Oetinger). Die Jugendbuchautorin C.J. Daugherty setzt weiterhin auf Geheimnisse, Spannung und Liebeschaos im Internatsroman – ohne übernatürliche Elemente. Auch aus ihrem Alter macht die ehemalige Gerichtsreporterin gerne ein Geheimnis, sogar in Interviews verweigert sie die Auskunft. Der Band 1 der<strong>„Night School“</strong>-Serie hat sich seit Erscheinen im Juli vergangenen Jahres bereits knapp 40.000 Mal verkauft. Lizenzen für 20 Länder der fünfteiligen Serie sind bereits verkauft. Teil 3 erscheint diesen Herbst.</p>
<p>Am 18. Februar ist der große Erzähler <a href="http://www.boersenblatt.net/595630/">Otfried Preußler verstorben</a>. Diskussionen hatte es zuletzt um sprachliche Anpassungen in seinen Kinderbüchern gegeben – die sogenannte <a href="http://www.boersenblatt.net/584212/">„Negerlein-Debatte“ </a>war geboren. Gleich drei Titel des angesehenen <strong>„Hotzenplotz“</strong>-Autors steigen nun auf der Bestsellerliste ein: Auf Platz 11 <strong>„Die kleine Hexe“</strong>, <strong>„Der kleine Wassermann“</strong> auf Platz 21 und <strong>„Das kleine Gespenst“</strong> auf Platz 23.</p>
<p>Eine weitere Neueinsteigerin gibt es: Eva Menasses <strong>„Quasikristalle“</strong> (Platz 23) ist ein Hoffnungsträger von Kiepenheuer &amp; Witsch für die Longlist des Deutschen Buchpreises</p>
<p>Chart<br />
Vorwoche<br />
Titel</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
1<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Herzblut.jpg.877197.jpg" alt="" border="0" /><br />
Klüpfel, Volker; Kobr, Michael<br />
<strong>Herzblut</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-19937-4<br />
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<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
2<br />
1<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4027806.jpg.823247.jpg" alt="" border="0" /><br />
Vermes, Timur<br />
<strong>Er ist wieder da</strong><br />
Bastei Lübbe &#8211; gebunden, 19,33 Euro<br />
ISBN: 978-3-8479-0517-2<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
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<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
3<br />
2<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3711990.jpg.803151.jpg" alt="" border="0" /><br />
Jonasson, Jonas<br />
<strong>Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand</strong><br />
Carl&#8217;s Books &#8211; gebunden, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-570-58501-6<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
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<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
4<br />
3<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4033371.jpg.866382.jpg" alt="" border="0" /><br />
Adler-Olsen, Jussi<br />
<strong>Das Washington-Dekret</strong><br />
dtv &#8211; gebunden, 19,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-423-28005-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
<a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783423280051/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a><br />
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<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
5<br />
4<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4125365.jpg.846747.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kinney, Jeff<br />
<strong>Gregs Tagebuch 7 &#8211; Dumm gelaufen!</strong><br />
Baumhaus Verlag &#8211; gebunden, 12,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8339-3631-9<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
6<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4197734.jpg.877201.jpg" alt="" border="0" /><br />
ughertDay, C. J.<br />
<strong>Night School. Der den Zweifel sät</strong><br />
Oetinger &#8211; gebunden, 17,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-7891-3328-2<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
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<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
7<br />
25<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4187038.jpg.875329.jpg" alt="" border="0" /><br />
Scott, Michael<br />
<strong>Die Geheimnisse des Nicholas Flamel &#8211; Die silberne Magierin</strong><br />
cbj &#8211; gebunden, 18,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-570-15434-2<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
8<br />
6<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4185688.jpg.873780.jpg" alt="" border="0" /><br />
Maurer, Jörg<br />
<strong>Unterholz</strong><br />
FISCHER Scherz &#8211; gebunden, 16,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-651-00042-1<br />
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<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
9<br />
5<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4036854.jpg.849974.jpg" alt="" border="0" /><br />
Gesthuysen, Anne<br />
<strong>Wir sind doch Schwestern</strong><br />
Kiepenheuer &amp; Witsch &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-462-04465-2<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
10<br />
7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4171274.jpg.860918.jpg" alt="" border="0" /><br />
Coelho, Paulo<br />
<strong>Die Schriften von Accra</strong><br />
Diogenes &#8211; Leinen, 17,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-257-06848-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
11<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-2000489.jpg.877310.jpg" alt="" border="0" /><br />
Preussler, Otfried<br />
<strong>Die kleine Hexe</strong><br />
Thienemann &#8211; gebunden, 11,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-522-10580-4<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
12<br />
8<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4100764.jpg.835900.jpg" alt="" border="0" /><br />
Jackson, Vina<br />
<strong>80 Days &#8211; Die Farbe der Lust</strong><br />
Carl&#8217;s Books &#8211; gebunden, 12,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-570-58522-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
13<br />
12<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4042803.jpg.800615.jpg" alt="" border="0" /><br />
Green, John<br />
<strong>Das Schicksal ist ein mieser Verräter</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 16,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-24009-4<br />
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<a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783446240094/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
14<br />
11<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4020585.jpg.869154.jpg" alt="" border="0" /><br />
Morton, Kate<br />
<strong>Die verlorenen Spuren</strong><br />
Diana HC &#8211; gebunden, 22,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-453-29100-3<br />
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<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
15<br />
14<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3555364.jpg.803207.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kinney, Jeff<br />
<strong>Gregs Tagebuch 5 &#8211; Geht&#8217;s noch?</strong><br />
Baumhaus Verlag &#8211; gebunden, 12,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8339-3636-4<br />
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<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
16<br />
9<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4206632.jpg.871747.jpg" alt="" border="0" /><br />
Hunter, Erin<br />
<strong>Warrior Cats &#8211; Die Macht der drei, Verbannt</strong><br />
Beltz, J &#8211; gebunden, 14,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-407-81134-9<br />
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<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
17<br />
13<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4036212.jpg.824256.jpg" alt="" border="0" /><br />
Neuhaus, Nele<br />
<strong>Böser Wolf</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08016-6<br />
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<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
18<br />
15<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4002005.jpg.817789.jpg" alt="" border="0" /><br />
Follett, Ken<br />
<strong>Winter der Welt</strong><br />
Bastei Lübbe &#8211; Leder, 29,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-7857-2465-1<br />
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<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
19<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Platzhirsch.jpg.877205.jpg" alt="" border="0" /><br />
Förg, Nicola<br />
<strong>Platzhirsch</strong><br />
Pendo Verlag &#8211; gebunden, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-86612-343-4<br />
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<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_no.gif" alt="keine Änderung" /><br />
20<br />
20<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3881021.jpg.803204.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kinney, Jeff<br />
<strong>Gregs Tagebuch 6 &#8211; Keine Panik!</strong><br />
Baumhaus Verlag &#8211; gebunden, 12,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8339-3637-1<br />
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<a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783833936371/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
21<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-2000497.jpg.877209.jpg" alt="" border="0" /><br />
Preussler, Otfried<br />
<strong>Der kleine Wassermann</strong><br />
Thienemann &#8211; gebunden, 11,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-522-10620-7<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
22<br />
19<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3377190.jpg.803219.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kinney, Jeff<br />
<strong>Gregs Tagebuch 4 &#8211; Ich war&#8217;s nicht!</strong><br />
Baumhaus Verlag &#8211; gebunden, 12,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8339-3635-7<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
<a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783833936357/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a><br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Videotrailer ansehen</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
23<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4195177.jpg.876226.jpg" alt="" border="0" /><br />
Menasse, Eva<br />
<strong>Quasikristalle</strong><br />
Kiepenheuer &amp; Witsch &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-462-04513-0<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
24<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-2000492.jpg.877213.jpg" alt="" border="0" /><br />
Preussler, Otfried<br />
<strong>Das kleine Gespenst</strong><br />
Thienemann &#8211; gebunden, 11,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-522-11080-8<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
25<br />
17<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4042561.jpg.873784.jpg" alt="" border="0" /><br />
Stachniak, Eva<br />
<strong>Der Winterpalast</strong><br />
Insel Verlag &#8211; Paperback, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-458-35895-4<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die 25 derzeit meistgelesenen Sachb&#252;cher &#8211; Bestseller Sachbuch &#8211; Beste Lesetips</title>
		<link>https://literaturkurier.net/die-25-derzeit-meistgelesenen-sachbcher-bestseller-sachbuch-beste-lesetips/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2013 15:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
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		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Bestseller Sachbuch &#8211; Hardcover Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;. Zeitraum: 10.01.2013 – 23.01.2013 &#160; Bitte hier klicken und weiterlesen! &#160; Chart Vorwoche Titel 1 1 Illies, Florian &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/die-25-derzeit-meistgelesenen-sachbcher-bestseller-sachbuch-beste-lesetips/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h5>Bestseller Sachbuch &#8211; Hardcover</h5>
<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;. Zeitraum: 10.01.2013 – 23.01.2013</strong></span></p>
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<p><span style="color: #ff0000; font-size: x-large;"><strong>Bitte hier klicken und weiterlesen! </strong></span></p>
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Vorwoche<br />
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Illies, Florian<br />
<strong>1913</strong><br />
S. FISCHER &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-036801-0<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Ein Buch so farbig, so schillernd, so vielgestaltig wie der Sommer des Jahrhunderts.<br />
&#8222;Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen &#8211; Illies&#8216; Geschichten sind einfach großartig.&#8220; Ferdinand von Schirach<br />
Die Geschichte eines ungeheuren Jahres, das ein ganzes Jahrhundert prägte: Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.<br />
Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Der Erste Weltkrieg führte die Schrecken alles vorher schon Erkannten und Gedachten nur noch aus. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.<br />
Malewitsch malt ein Quadrat, Proust begibt sich auf die Suche nach der verlorenen Zeit, Benn liebt Lasker-Schüler, Rilke trinkt mit Freud, Strawinsky feiert das Frühlingsopfer, Kirchner gibt der modernen Metropole ein Gesicht, Kafka, Joyce und Musil trinken am selben Tag in Triest einen Cappuccino ? und in München verkauft ein österreichischer Postkartenmaler namens Adolf Hitler seine biederen Stadtansichten.<br />
&#8222;Die Konstruktion des Buches ist fabelhaft, Florian Illies&#8216; anekdotischen Gaben sind es nicht minder, die Charakterisierung von Personen und Situationen ist beeindruckend. Auch was ich zu kennen meinte, habe ich hier ganz neu gelesen.&#8220; Henning Ritter</p>
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Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klaren Denkens</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-42682-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Unser Gehirn ist für ein Leben als Jäger und Sammler optimiert. Heute leben wir in einer radikal anderen Welt. Das führt zu systematischen Denkfehlern &#8211; die verheerend sein können für Ihr Geld, Ihre Karriere, Ihr Glück. Wer weiß, wie leicht man sich irren kann, ist besser gewappnet: Rolf Dobelli nimmt die tückischsten &#8222;Denkfallen&#8220; unter die Lupe, in die wir immer wieder tappen. Und so erfahren wir,<br />
&#8211; warum wir unser eigenes Wissen systematisch überschätzen (und andere für dümmer halten, als sie sind),<br />
&#8211; warum etwas nicht deshalb richtiger wird, weil Millionen von Menschen es für richtig halten,<br />
&#8211; warum wir Theorien nachhängen, selbst wenn sie nachweislich falsch sind.<br />
Rolf Dobellis Texte sind nicht nur inhaltlich ausgesprochen bereichernd, sie sind ein echtes Lesevergnügen.<br />
&#8222;Rolf Dobelli ist sowohl mit Sachkenntnis als auch Erfindungsgabe gesegnet &#8211; eine seit Ende der Renaissance seltene Kombination.&#8220;<br />
Nassim Nicholas Taleb, &#8222;Der Schwarze Schwan&#8220;<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Rolf Dobelli, geboren 1966, promovierte an der Universität St. Gallen, war CEO verschiedener Tochtergesellschaften der Swissair-Gruppe und gründete zusammen mit Freunden die Firma getAbstract, den weltgrößten Anbieter von komprimierter Wirtschaftsliteratur. Er lebte in Hongkong, Australien, England und viele Jahre in den USA. Rolf Dobelli ist Gründer und Kurator von ZURICH.MINDS, einer Community von weltweit führenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Mit fünfunddreißig begann er zu schreiben. Bisher sind sechs Bücher von ihm bei Diogenes erschienen. Rolf Dobelli lebt in Luzern.</p>
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Kinski, Pola<br />
<strong>Kindermund</strong><br />
Insel Verlag &#8211; gebunden, 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-458-17571-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Pola Kinski ist drei Jahre alt, als sich ihre Eltern scheiden lassen. Sie ist das erste Kind von Klaus Kinski, einem aufstrebenden Schauspieler, damals, Mitte der fünfziger Jahre. Nach der Scheidung lebt das Kind bei Mutter und Großvater in München; seinen Vater sieht es nur selten. Alles ändert sich, als Kinski in Fernsehen und Kino der Durchbruch gelingt. Er holt seine Tochter bei jeder Gelegenheit zu sich nach Berlin und später nach Rom, lässt sie zu den wechselnden Drehorten nachreisen. Pola erlebt die Tobsuchtsanfälle und die Verschwendungssucht ihres Vaters: Er brüllt auf sie ein und überhäuft sie mit Geschenken und Geld. Was sie sich sehnlichst wünscht, die Liebe und Geborgenheit der Eltern, versagen ihr Mutter wie Vater. Die Zuwendung der einen gilt bald nur mehr dem neuen Mann und zweiten Kind. Der andere macht die eigene Tochter über Jahre zu seiner Kindfrau.<br />
&#8222;Kindermund&#8220; ist Pola Kinskis Autobiografie ihrer Kindheit und Jugend. Sie erzählt, wie es war, die Tochter des Enfant terrible des deutschen Films zu sein, und sie rechnet ab, so unsentimental wie schonungslos: mit einem, für den es als selbstverständlich galt, sich über alle Grenzen hinwegzusetzen und der es skrupellos in Kauf nahm, das Leben des eigenen Kindes zu zerstören.</p>
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Welke, Oliver; Wischmeyer, Dietmar<br />
<strong>Frank Bsirske macht Urlaub auf Krk</strong><br />
Rowohlt Berlin &#8211; gebunden, 16,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-87134-752-8<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Wieso lässt sich Sahra Wagenknecht mit dem Politrentner Oskar Lafontaine ein, und wozu braucht Jogi Löw dreihundert maßgeschneiderte weiße Hemden? Wer gewinnt, wenn sich Richard David Precht und Peter Sloterdijk kloppen? Wie reagiert Norbert Röttgen, wenn sein Nachfolger Peter Altmaier ihm auch noch sein Lieblingswort &#8222;ergebnisoffen&#8220; klaut? Und was macht Alice Schwarzer, wenn sie sich mal richtig abreagieren will? Leider werden die Protagonisten immer recht einsilbig, wenn die Homestorys in jene Bereiche vorstoßen, in denen es wirklich interessant wird. Oliver Welke und Dietmar Wischmeyer wagen den Vorstoß in das unbekannte Promi-Land jenseits der autobiographischen Schönfärberei. In ihrem Buch zeigen sie, wie die deutsche Prominenz wirklich tickt, und offenbaren uns mit fiktiven Momentaufnahmen aus dem Leben bekannter Persönlichkeiten deren dunkelste Seiten, fieseste Gedanken und sehnlichste Wünsche. Sie vermitteln tiefere Einblicke in deutsche Politik, Wirtschaft und Kultur, als Presse und Parteipropaganda das vermöchten. Die Wahrheit bricht manchmal dort hervor, wo die Wirklichkeit fiktiv erscheint. Werfen Sie mit Welke und Wischmeyer einen Blick hinter die Fassaden – und erfahren Sie, was unsere Helden vermeintlich unbeobachtet so treiben.</p>
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Lütz, Manfred<br />
<strong>BLUFF!</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 16,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27597-9<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Das Gefühl, im falschen Film zu sein, kennt jeder. Manipuliert, getrickst, gefälscht wird, wo wir hinsehen: Die geschönten Bilanzen der Finanzwirtschaft; Dekolletés und Botoxwangen der Schönheitsindustrie; vermeintlich absolute Erkenntnisse der Wissenschaft, die doch bald schon widerlegt werden. Nichts davon ist wirklich, nichts davon ist wahr, allmählich führen wir alle eine Existenz wie in einer gewaltigen »Truman-Show«. Der große Bluff lenkt uns ab, will uns manipulieren, die Bluffer kochen ihre Süppchen auf unserer Verwirrung. Manfred Lütz, als Psychiater täglich auf der Suche nach der Grenze zwischen Wahn und Wahrheit, spießt in seinem neuen Buch das allgemeine Unbehagen an der medial inszenierten Pseudowirklichkeit und an der Industrie des schönen Scheins auf. &#8222;Bluff!&#8220; ist die engagierte Aufforderung, selbst zu denken, selbst zu fühlen und den eigenen, existenziellen Erfahrungen zu vertrauen. Eine Anleitung, die den Leser zu dem führt, was er täglich zu verlieren droht: Das Gefühl für das eigene, das eigentliche Leben.<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Manfred Lütz, (*1954) studierte in Bonn und Rom Medizin, Philosophie und Theologie. Er ist Psychiater, Psychotherapeut, Diplomtheologe und seit 1997 Chefarzt eines großen psychiatrischen Krankenhauses in Köln. Er schrieb mehrere Bestseller: 1999 erschien Der Blockierte Riese &#8211; Psycho-Analyse der katholischen Kirche, 2002 Lebenslust &#8211; Wider die Diätsadisten, den Gesundheitswahn und den Fitnesskult, 2007 Gott &#8211; eine kleine Geschichte des Größten, wofür er den internationalen Corine-Literaturpreis erhielt. Mit Irre! &#8211; Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen. Eine heitere Seelenkunde führte er 2009 wochenlang die deutsche Sachbuch-Bestsellerliste an. Er ist gefragter Vortragsredner und Kabarettist. 1981 gründete er eine integrative Behindertengruppe, für die er seit mehr als dreißig Jahren ehrenamtlich tätig ist.</p>
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Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klugen Handelns</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-43205-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Unzählige Leser begeistern sich für Rolf Dobellis gescheite Texte über unsere häufigsten Denkfehler. Doch wer Dobellis Ratschläge zum klaren Denken beherzigt, ist noch lange nicht aus dem Schneider, denn auf dem Weg vom Denken zum Handeln lauern weitere Fallstricke. Glücklicherweise kann man die umgehen &#8211; wenn man weiß, wie. Genau das verrät &#8222;Die Kunst des klugen Handelns&#8220;: In 52 Kapiteln zeigt Dobelli, warum es sich lohnt, Türen zu schließen und auf Optionen zu verzichten, warum Informationsüberfluss zu unklugem Handeln anstiftet, warum Geld stets in emotionale Kleider gehüllt ist und wir es darum oft unbedacht ausgeben.<br />
Rolf Dobelli gibt Ihnen das nötige Rüstzeug: Schlagen Sie nicht jeden Irrweg ein, nur weil andere ihn gehen. Lernen Sie aus den Fehlern, die andere freundlicherweise für Sie machen. Denken Sie klar und handeln Sie klug!<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Rolf Dobelli, geboren 1966, promovierte an der Universität St. Gallen, war CEO verschiedener Tochtergesellschaften der Swissair-Gruppe und gründete zusammen mit Freunden die Firma getAbstract, den weltgrößten Anbieter von komprimierter Wirtschaftsliteratur. Er lebte in Hongkong, Australien, England und viele Jahre in den USA. Rolf Dobelli ist Gründer und Kurator von ZURICH.MINDS, einer Community von weltweit führenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Mit fünfunddreißig begann er zu schreiben. Bisher sind sechs Bücher von ihm bei Diogenes erschienen. Rolf Dobelli lebt in Luzern.</p>
<p><a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783446432055/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a></p>
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<strong>BILD: Das Jahr 2012</strong><br />
&#8211; gebunden, 9,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8289-5768-8</p>
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<strong>Chronik Jahresrückblick 2012</strong><br />
wissenmedia, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-577-14232-8<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
2012 – ein Jahr der Entscheidungen und Weichenstellungen. Der Chronik Jahresrückblick 2012 strukturiert und dokumentiert die weltgeschichtlichen Bewegungen. Selten war die Welt so instabil. Nach der Wirtschafts- und Finanzkrise fordert die massive Staatsverschuldung Verzicht – und der Aufruhr in der arabischen Welt ist noch lange nicht in demokratische Bahnen gelenkt&#8230;</p>
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<strong>Duden &#8211; Die deutsche Rechtschreibung</strong><br />
Bibliographisches Institut &#8211; gebunden, 21,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-04015-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Kaiser, Jost<br />
<strong>Als Helmut Schmidt einmal &#8230;</strong><br />
Heyne HC &#8211; gebunden, 10,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-453-20036-4<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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<strong>Guinness World Records Buch 2013</strong><br />
Bibliographisches Institut &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-81201-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
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Spitzer, Manfred<br />
<strong>Digitale Demenz</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27603-7<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Scholl-Latour, Peter<br />
<strong>Die Welt aus den Fugen</strong><br />
Propyläen Verlag &#8211; gebunden, 24,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-549-07431-2<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Die Weltpolitik gleicht derzeit einem aufziehenden Gewittersturm. Ob in Afrika oder Lateinamerika, in Arabien oder im Mittleren Osten – überall braut sich Unheilvolles zusammen. Und auch der Westen – Europa und die USA –, einst Hort der Stabilität, wird von Krisen heimgesucht wie seit langem nicht. Peter Scholl-Latour, Spezialist für turbulente Großwetterlagen, kennt die Welt wie kein Zweiter. Vor dem Hintergrund seiner sechzigjährigen Erfahrung als Chronist des Weltgeschehens beleuchtet er in seinem neuen Buch die Brennpunkte der aktuellen Weltpolitik.<br />
Der Abzug der USA aus dem Irak und Afghanistan hinterlässt zerrüttete Staaten, die in Bürgerkriegen versinken. Der Konflikt um Irans Atompolitik spitzt sich gefährlich zu. Pakistan ist ein Pulverfass. Die arabische Welt befindet sich in Aufruhr, mit ungewissem Ausgang. Die Zahl der &#8222;failed states&#8220;, Brutstätten des Terrorismus, nimmt beständig zu, vor allem in Afrika. Zu allem Überfluss stolpern Europa und Amerika von einer Finanzkrise in die nächste und erweisen sich international zunehmend als handlungsunfähig. Mit dem ihm eigenen Gespür für weltpolitische Umbrüche begibt sich Peter Scholl-Latour auf eine Tour d&#8217;Horizon rund um den Globus und schildert eine Welt aus den Fugen.<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Peter Scholl-Latour, geboren 1924 in Bochum. Promotion an der Sorbonne in Paris in den Sciences Politiques, Diplom an der Libanesischen Universität in Beirut in Arabistik und Islamkunde. Seitdem in vielfältigen Funktionen als Journalist und Publizist tätig, unter anderem als ARD-Korrespondent in Afrika und Indochina, als ARD- und ZDF-Studioleiter in Paris, als Programmdirektor des WDR-Fernsehens, als Chefredakteur und Herausgeber des STERN und als Vorstandsmitglied von Gruner + Jahr. Seine TV-Sendungen erreichen höchste Einschaltquoten, seine Bücher haben ihn zu Deutschlands erfolgreichstem Sachbuchautor gemacht.</p>
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Pozzo di Borgo, Philippe<br />
<strong>Ziemlich beste Freunde</strong><br />
Hanser Berlin &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-24044-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Buschkowsky, Heinz<br />
<strong>Neukölln ist überall</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08011-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Rosenberg, Martina<br />
<strong>Mutter, wann stirbst du endlich?</strong><br />
Blanvalet Verlag &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-7645-0468-7<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
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Kürthy, Ildikó von<br />
<strong>Unter dem Herzen</strong><br />
Wunderlich &#8211; gebunden, 14,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-8052-5043-6<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
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Kleber, Claus; Paskal, Cleo<br />
<strong>Spielball Erde</strong><br />
Bertelsmann, C &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-570-10134-6<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
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Kahneman, Daniel<br />
<strong>Schnelles Denken, langsames Denken</strong><br />
Siedler, W J &#8211; gebunden, 26,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-88680-886-1<br />
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<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
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Ratzinger, Joseph (Benedikt XVI.)<br />
<strong>Jesus von Nazareth</strong><br />
Verlag Herder &#8211; gebunden, 20,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-451-34999-7<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
21<br />
22<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Was_man_fur_geld.jpg.841466.jpg" alt="" border="0" /><br />
Sandel, Michael J.<br />
<strong>Was man für Geld nicht kaufen kann</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08026-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Darf ein Staat Söldner verpflichten, um Kriege zu führen? Ist es moralisch vertretbar, Leute dafür zu bezahlen, dass sie Medikamente testen oder Organe spenden? Dürfen Unternehmen gegen Geld das Recht erwerben, die Luft zu verpesten? Fast alles scheint heute käuflich zu sein. Wollten wir das so? Und was könnten wir dagegen tun?<br />
Die Regeln des Marktes haben fast alle Lebensbereiche infiltriert, auch jene, die eigentlich jenseits von Konsum und Mehrwert liegen sollten: Medizin, Erziehung, Politik, Recht und Gesetz, Kunst, Sport, sogar Familie und Partnerschaft. Ohne es zu merken, haben wir uns von einer Marktwirtschaft in eine Marktgesellschaft gewandelt. Ist da nicht etwas grundlegend schief gelaufen?<br />
Mit Verve und anhand prägnanter Beispiele wirft Michael Sandel eine der wichtigsten ethischen Fragen unserer Zeit auf: Wie können wir den Markt daran hindern, Felder zu beherrschen, in denen er nichts zu suchen hat? Wo liegen seine moralischen Grenzen? Und wie können wir zivilisatorische Errungenschaften bewahren, für die sich der Markt nicht interessiert und die man für kein Geld der Welt kaufen kann?<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Michael Sandel, geboren 1953, ist politischer Philosoph. Er studierte in Oxford und lehrt seit 1980 in Harvard. Seine Vorlesungsreihe über Gerechtigkeit machte ihn zum weltweit populärsten Moralphilosophen.</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
22<br />
21<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4123775.jpg.846825.jpg" alt="" border="0" /><br />
<strong>Atlas der Globalisierung</strong><br />
TAZ &#8211; Paperback, 14,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-937683-38-6</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
23<br />
25<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3614428.jpg.846875.jpg" alt="" border="0" /><br />
Wehrle, Martin<br />
<strong>Ich arbeite in einem Irrenhaus</strong><br />
Econ &#8211; gebunden, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-430-20097-4<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
24<br />
23<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4001482.jpg.860929.jpg" alt="" border="0" /><br />
Weik, Matthias; Friedrich, Marc<br />
<strong>Der größte Raubzug der Geschichte</strong><br />
Tectum &#8211; Paperback, 19,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-8288-2949-7<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
HERZLICH WILLKOMMEN auf einer spannenden Reise in die Welt des Wahnsinns, der Lügen, des Betrugs und der größten Kapitalvernichtung, die die Menschheit je erlebt hat. Vor unseren Augen findet der größte Raubzug der Geschichte statt, und wir alle sind seine Opfer. Die Reichen in unserer Gesellschaft werden immer reicher, während alle Anderen immer ärmer werden. Die Autoren fragen: Wie entsteht überhaupt Geld? Wie kommen Banken und Staat eigentlich zu Geld? Warum ist das globale Finanzsystem ungerecht? Tragen tatsächlich nur die Banken die Schuld an der aktuellen Misere oder müssen auch die politischen Entscheider zur Verantwortung gezogen werden? Warum steht das größte Finanz-Casino der Welt in Deutschland, und kaum jemand weiß darüber Bescheid? Ist der Euro nicht letztlich doch zum Scheitern verurteilt? Sind Lebens-, Rentenversicherungen, Bausparverträge und Staatsanleihen noch zeitgemäße Investments? Dienen Finanzprodukte dem Kunden oder nur der Finanzindustrie? Was bedeutet es, wenn ein Staat Bankrott geht? Wer profitiert eigentlich von den Schulden unseres Staates? Kann ewiges Wachstum überhaupt funktionieren? Dieses spannende und engagierte Buch gibt nicht nur verunsicherten Anlegern Antworten. Es zeigt auf, welche Kapitalanlagen jetzt noch sinnvoll sind, und von welchen nur die Finanzindustrie profitiert. Schon die nächsten Monate könnten für das finanzielle Schicksal von Staaten und deren Bürgern entscheidend sein. Auch Sie sind betroffen: Wer jetzt nicht richtig handelt, steht vielleicht bald mit leeren Händen da. Doch jede Krise hat auch ihre Chance. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zu den Verlierern gehören!</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/die-25-derzeit-meistgelesenen-sachbcher-bestseller-sachbuch-beste-lesetips/">Die 25 derzeit meistgelesenen Sachb&uuml;cher &ndash; Bestseller Sachbuch &ndash; Beste Lesetips</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>25 Sachbuch-Bestseller 27.12.2012 &#8211; 09.01.2013 Sachbuch &#8211; Hardcover</title>
		<link>https://literaturkurier.net/25-sachbuch-bestseller-27-12-2012-09-01-2013-sachbuch-hardcover/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2013 14:58:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[BestsellerSachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;. Bei den Sachbuch-Bestsellern gibt es zwei neue Titel: Auf Platz 17 ein starker Appell an Politik und Gesellschaft zum Thema familiäre Pflege &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/25-sachbuch-bestseller-27-12-2012-09-01-2013-sachbuch-hardcover/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/25-sachbuch-bestseller-27-12-2012-09-01-2013-sachbuch-hardcover/">25 Sachbuch-Bestseller 27.12.2012 &ndash; 09.01.2013 Sachbuch &#8211; Hardcover</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><span style="font-size: large;">Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;.</span></h5>
<p>Bei den <a href="http://www.boersenblatt.net/template/bb_tpl_bestseller_sachbuch/" target="_blank">Sachbuch-Bestsellern</a> gibt es zwei neue Titel: Auf Platz 17 ein starker Appell an Politik und Gesellschaft zum Thema familiäre Pflege im Krankheitsfall: In <strong>&#8222;Mutter, wann stirbst du endlich?&#8220;</strong> erzählt Rotkreuzlerin Martina Rosenberg an autobiografischem Material, wie sie ihre demenzkranke Mutter pflegte, bis ihre eigene Familie fast daran zerbrach.</p>
<p>Chronologie der Gier: Friedrich Marc und Matthias Weik legen ein weiteres Buch zur Finanzkrise vor und schlagen Alarm: Wie die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden ist der Tenor eines umfangreichen, zugespitzten Werks zur aktuellen Entwicklungen der Märkte. <strong>&#8222;Der größte Raubzug der Geschichte&#8220;</strong> (Tectum Verlag) schafft den Einstieg auf Platz 23.</p>
<p>Von Platz 14 auf Platz 6 geht es für die anekdotenreiche Würdigung von Altkanzler Helmut Schmidt: Journalist Jost Kaiser geht es um unbekannte Details und niegehörte Anekdoten eines allzu Bekannten. Charmant und kurzweilig.<strong> &#8222;Als Helmut Schmid einmal &#8230;&#8220;</strong> Heyne.</p>
<p><span id="more-7116"></span></p>
<p>Chart<br />
Vorwoche<br />
Titel</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
1<br />
2<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4036423.jpg.837775.jpg" alt="" border="0" /><br />
Illies, Florian<br />
<strong>1913</strong><br />
S. FISCHER &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-036801-0<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
2<br />
6<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3718648.jpg.803562.jpg" alt="" border="0" /><br />
Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klaren Denkens</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-42682-5<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_no.gif" alt="keine Änderung" /><br />
3<br />
3<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4034353.jpg.817837.jpg" alt="" border="0" /><br />
Lütz, Manfred<br />
<strong>BLUFF!</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 16,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27597-9</p>
<p>4<br />
1<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4028232.jpg.817809.jpg" alt="" border="0" /><br />
<strong>Guinness World Records Buch 2013</strong><br />
Bibliographisches Institut &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-81201-1</p>
<p>5<br />
8<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4042738.jpg.812464.jpg" alt="" border="0" /><br />
Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klugen Handelns</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-43205-5<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
6<br />
14<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4106053.jpg.852198.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kaiser, Jost<br />
<strong>Als Helmut Schmidt einmal &#8230;</strong><br />
Heyne HC &#8211; gebunden, 10,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-453-20036-4<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
7<br />
5<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4036195.833303.jpg.833306.jpg" alt="" border="0" /><br />
Scholl-Latour, Peter<br />
<strong>Die Welt aus den Fugen</strong><br />
Propyläen Verlag &#8211; gebunden, 24,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-549-07431-2<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
8<br />
4<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4163148.jpg.833776.jpg" alt="" border="0" /><br />
Ratzinger, Joseph (Benedikt XVI.)<br />
<strong>Jesus von Nazareth</strong><br />
Verlag Herder &#8211; gebunden, 20,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-451-34999-7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
9<br />
7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Kleber_neu.jpg.848758.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kleber, Claus; Paskal, Cleo<br />
<strong>Spielball Erde</strong><br />
Bertelsmann, C &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-570-10134-6<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
10<br />
13<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4034441.jpg.800627.jpg" alt="" border="0" /><br />
Spitzer, Manfred<br />
<strong>Digitale Demenz</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27603-7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
11<br />
9<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3968200.jpg.803559.jpg" alt="" border="0" /><br />
Pozzo di Borgo, Philippe<br />
<strong>Ziemlich beste Freunde</strong><br />
Hanser Berlin &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-24044-5<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
12<br />
17<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/5%20Duden.png.476963.png" alt="" border="0" /><br />
<strong>Duden &#8211; Die deutsche Rechtschreibung</strong><br />
Bibliographisches Institut , 21,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-04015-5</p>
<p>13<br />
10<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4036204.jpg.823251.jpg" alt="" border="0" /><br />
Buschkowsky, Heinz<br />
<strong>Neukölln ist überall</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08011-1<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
14<br />
16<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4011871.jpg.804947.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kürthy, Ildikó von<br />
<strong>Unter dem Herzen</strong><br />
Wunderlich &#8211; gebunden, 14,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-8052-5043-6<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
15<br />
11<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Oberst_von_Huhn.jpg.817817.jpg" alt="" border="0" /><br />
Hacke, Axel<br />
<strong>Oberst von Huhn bittet zu Tisch</strong><br />
Kunstmann, A, 14,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-88897-779-4</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
16<br />
12<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4035934.jpg.817813.jpg" alt="" border="0" /><br />
Schmidt, Helmut; di Lorenzo, Giovanni<br />
<strong>Verstehen Sie das, Herr Schmidt?</strong><br />
Kiepenheuer &amp; Witsch &#8211; gebunden, 16,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-462-04486-7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
17<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4100761.jpg.860922.jpg" alt="" border="0" /><br />
Rosenberg, Martina<br />
<strong>Mutter, wann stirbst du endlich?</strong><br />
Blanvalet Verlag &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-7645-0468-7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
18<br />
24<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3918647.jpg.803565.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kahneman, Daniel<br />
<strong>Schnelles Denken, langsames Denken</strong><br />
Siedler, W J &#8211; gebunden, 26,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-88680-886-1<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
19<br />
20<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3479149.jpg.817785.jpg" alt="" border="0" /><br />
Stinson, Barney; Kuhn, Matt<br />
<strong>Der Bro Code</strong><br />
riva &#8211; Paperback, 9,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-86883-091-0</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
20<br />
18<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4127447.jpg.841388.jpg" alt="" border="0" /><br />
Stinson, Barney<br />
<strong>Der Bro Code &#8211; Das Playbook</strong><br />
riva &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-86883-258-7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Wiedereinsteiger" /><br />
21<br />
<img title="Wiedereinsteiger" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_reentry.png" alt="Wiedereinsteiger" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4123775.jpg.846825.jpg" alt="" border="0" /><br />
<strong>Atlas der Globalisierung</strong><br />
TAZ &#8211; Paperback, 14,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-937683-38-6</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
22<br />
15<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Was_man_fur_geld.jpg.841466.jpg" alt="" border="0" /><br />
Sandel, Michael J.<br />
<strong>Was man für Geld nicht kaufen kann</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08026-5</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
23<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4001482.jpg.860929.jpg" alt="" border="0" /><br />
Weik, Matthias; Friedrich, Marc<br />
<strong>Der größte Raubzug der Geschichte</strong><br />
Tectum &#8211; Paperback, 19,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-8288-2949-7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
24<br />
19<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4031795.jpg.852206.jpg" alt="" border="0" /><br />
Wickert, Ulrich<br />
<strong>Neugier und Übermut</strong><br />
Hoffmann und Campe &#8211; gebunden, 22,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-455-50277-0<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
25<br />
21<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3614428.jpg.846875.jpg" alt="" border="0" /><br />
Wehrle, Martin<br />
<strong>Ich arbeite in einem Irrenhaus</strong><br />
Econ &#8211; gebunden, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-430-20097-4</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/25-sachbuch-bestseller-27-12-2012-09-01-2013-sachbuch-hardcover/">25 Sachbuch-Bestseller 27.12.2012 &ndash; 09.01.2013 Sachbuch &#8211; Hardcover</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Philosophieb&#252;cher = Abenteuer im Kopf &#8211; 1000 X besser und sch&#246;ner als Krimi oder Fernsehen!&#060;br&#062;16 ganz und gar wunderbare B&#252;cher1</title>
		<link>https://literaturkurier.net/philosophiebcher-abenteuer-im-kopf-1000-x-besser-und-schner-als-krimi-oder-fernsehenbr16-ganz-und-gar-wunderbare-bcher1/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 14:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[BestsellerSachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Philosophieren als geistige Volkslauf-Bewegung – aber wie?  Für alle, die den Dingen auf den Grund gehen wollen oder Antworten auf die Sinnfrage suchen, gibt es kluge Essays, kompakte Einführungen und inspirierte Magazine. Eine kommentierte Auswahlliste für Anspruchsvolle: 40 philosophische Gedankenexperimente &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/philosophiebcher-abenteuer-im-kopf-1000-x-besser-und-schner-als-krimi-oder-fernsehenbr16-ganz-und-gar-wunderbare-bcher1/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Philosophieren als geistige Volkslauf-Bewegung – aber wie?  Für alle, die den Dingen auf den Grund gehen wollen oder Antworten auf die Sinnfrage suchen, gibt es kluge Essays, kompakte Einführungen und inspirierte Magazine. Eine kommentierte Auswahlliste für Anspruchsvolle:<span id="more-7011"></span></strong></span></p>
<p>40 philosophische Gedankenexperimente hat Georg W. Bertram in einem &#8222;Lese- und Studienbuch&#8220; aus dem Reclam Verlag versammelt (&#8222;Philosophische Gedankenexperimente&#8220;, 309 S., 12,95 Euro) und mit einer systematischen Einleitung versehen. Ein lehrreiches, verständlich geschriebenes Buch, das den Intellekt schärft.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Bertram.851237.jpg.851245.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image002" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image002.jpg" alt="clip_image002" width="155" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Wenn man Wissen als &#8222;Inbegriff wahrer, gerechtfertigter Überzeugungen&#8220; auffasst, so Herbert Schnädelbach in seinem Buch &#8222;Was Philosophen wissen und was man von ihnen lernen kann&#8220; (C. H. Beck, 277 S., 19,95 Euro), dann verfügt die Philosophie zumindest über einen Vorrat wahrer Sätze, hinter die man nicht zurück kann. <a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Schna&amp;#776;delbach.851253.jpg.851261.jpg"><img style="display: inline; margin-left: 0px; margin-right: 0px; border-width: 0px;" title="clip_image003" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image003.jpg" alt="clip_image003" width="155" height="244" align="left" border="0" /></a></p>
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<p>Auf ein philosophisch interessiertes Publikum, das sich die Lektüre nicht von Fachtermini verleiden lassen möchte, zielen Thomas Vaseks bei Suhrkamp verlegte &#8222;Denkstücke&#8220; (207 S., 8,99 Euro), die die bisher erschienenen gleichnamigen Kolumnen aus der Zeitschrift &#8222;Hohe Luft&#8220; versammeln. Das Spektrum der &#8222;Lockerungsübungen für den philosophischen Verstand&#8220; (so der Unter­titel) reicht von erkenntnistheoretischen über sprachphilosophische bis zu ethischen Problemstellungen.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Hoheluft_Heft1_Final.jpg.851309.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image005" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image005.jpg" alt="clip_image005" width="159" height="211" border="0" /></a></p>
<p>Die vor einem Jahr gestartete philosophische Zeitschrift &#8222;Hohe Luft&#8220; hat das Publikum überzeugt. Die ersten vier Hefte wurden 15.000- bis 20.000-mal verkauft – für Chefredakteur Thomas Vasek und den Verlag Inspiring Network ein Anlass, die Erscheinungsfrequenz ab 2013 auf sechs Hefte zu erhöhen. Das Motto von Ausgabe 1 / 2013: &#8222;Schluss mit dem Bullshit!&#8220; – ein Appell gegen das ubiquitäre Geschwätz auf allen Kanälen.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Philosophie%20Magazin%201%20:%202013.jpg.851325.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image006" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image006.jpg" alt="clip_image006" width="159" height="206" border="0" /></a></p>
<p>Eine gute Idee war es offensichtlich, das in Frankreich bereits seit Jahren erfolgreiche &#8222;Philosophie Magazin&#8220; Anfang 2012 nach Deutschland zu bringen. Das stark mit Dialogformen und Interviews arbeitende Magazin (in Heft 1 / 2013 wird unter anderen die amerikanische Gender-Philosophin Judith Butler interviewt) hat den Markttest ebenfalls bestanden: Die ersten sechs Hefte wurden durchschnittlich 25.000-mal verkauft.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Nagel.851349.jpg.851357.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image007" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image007.jpg" alt="clip_image007" width="159" height="243" border="0" /></a></p>
<p>Dazu passt auch eine kompakte Einführung in die Philosophie auf gut 100 Seiten, die bei Reclam in neuer Ausstattung herausgekommen ist: Thomas Nagels Buch &#8222;Was bedeutet das alles?&#8220; (102 S., 5 Euro). Der New Yorker Philosoph macht die Leser anhand neun philosophischer Grundfragen – wie zum Beispiel dem Leib-Seele-Problem – mit dem Denken vertraut.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Ritter.851477.jpg.851485.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image008" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image008.jpg" alt="clip_image008" width="154" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Henning Ritter, von 1985 bis 2008 Leiter des Ressorts Geisteswissenschaften der &#8222;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8220;, porträtiert in seinem Essayband große Denker wie Carl Schmitt, Isaiah Berlin und Hans Blumenberg. Ritters Darstellungen lassen in der Schilderung der Begegnungen, Gespräche und Korrespondenzen die geistige Gestalt der Denker hervortreten. Der Band aus dem zu Klampen Verlag (&#8222;Verehrte Denker&#8220;, 110 S., 16 Euro) ist ein Kleinod, das sich gut als Geschenk eignet.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Bolz.jpg.851501.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image009" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image009.jpg" alt="clip_image009" width="159" height="235" border="0" /></a></p>
<p>In diesem Band der Jubiläums-Edition 50 Jahre Wilhelm Fink Verlag beschäftigen sich international renommierte Denker der Gegenwart mit Grundfragen der Philosophie – unter ihnen Herausgeber Norbert Bolz, Karl Heinz Bohrer und Peter Sloterdijk – und nehmen (hoffentlich) die Angst vor ihr (2., überarb. u. erw. Neuauflage 2012, 239 S., 29,90 Euro).</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Kenny.jpg.851517.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image010" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image010.jpg" alt="clip_image010" width="159" height="237" border="0" /></a><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Denkstu&amp;#776;cke.jpg.851293.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image004" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image004.jpg" alt="clip_image004" width="153" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Ohne Handbücher und Nachschlagewerke lassen sich philosophische Debatten und Traditionen nicht gründlich verstehen. Einen guten Dienst erweist da Anthony Kennys vierbändige &#8222;Geschichte der abendländischen Philosophie&#8220;, die jetzt im Primus Verlag erschienen ist (1.408 S., Einführungspreis: 99,90 Euro; ab 1. 2. 2013: 149 Euro). Das Werk ist verständlich geschrieben und mit zahlreichen Quellen, Bildern und Literaturhinweisen angereichert. Es folgt nicht nur der Chronologie, sondern gliedert den Stoff der jeweiligen Epoche (Antike, Mittelalter, Neuzeit, Moderne) auch thematisch – beispielsweise in Ethik, Metaphysik und Theologie (Band 1).</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Quante.jpg.851533.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image011" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image011.jpg" alt="clip_image011" width="155" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Die Philosophiegeschichte lebt nicht nur von den Denkerpersönlichkeiten, sondern arbeitet sich immer wieder an den maßgebenden Werken ab. Das im Herbst bei Kröner erschienene &#8222;Kleine Werklexikon der Philosophie&#8220; (688 S., 27,90 Euro) bietet eine konzentrierte Übersicht über rund 330 zentrale philosophische Werke. Eine ideale Hilfe für Schüler, Studenten und Lehrer – zur Vertiefung und Vorbereitung von Referaten oder Unterrichtsstunden.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Jankelevitch.jpg.851565.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image012" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image012.jpg" alt="clip_image012" width="147" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Ein unkonventionelles, zwischen Aperçu und großem Spannungsbogen changierendes Lektüreerlebnis bereitet das Buch &#8222;Die Ironie&#8220; von Vladimir Jankélévitch, erst 48 Jahre nach der französischen Originalveröffentlichung ins Deutsche übertragen (Suhrkamp, 190 S., 19,95 Euro). Es setzt den profund gebildeten Leser voraus, entschädigt aber durch eine Fülle an überraschenden Einsichten. Jankélévitch kreist das ironische Bewusstsein ein, fächert seine Spielarten auf und warnt vor den Tücken der Ironie.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Natur.jpg.851581.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image013" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image013.jpg" alt="clip_image013" width="159" height="236" border="0" /></a></p>
<p>Die Erkenntnisse der Neurowissenschaften fordern die Philosophie heraus. Der bei Fink erschienene Band &#8222;Natur und Geist&#8220; (herausgegeben von Christoph Jamme und Udo Reinhold Jeck, 424 S., 49,90 Euro) gibt einen historischen und systematischen Einblick in das Verhältnis der Philosophie zum Gehirn.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Pippin.851782.jpg.851790.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image014" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image014.jpg" alt="clip_image014" width="148" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Dass die moderne Kunst einen eigenständigen Beitrag zur Philosophie leistet, ist Robert B. Pippins Überzeugung. Der international anerkannte Idealismusexperte schildert in seinem Buch, wie diese Entwicklung ihren Anfang mit Hegels &#8222;Vorlesungen über die Ästhetik&#8220; nimmt. &#8222;Kunst als Philosophie&#8220; (Suhrkamp, 224 S., 26,95 Euro) basiert auf den Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2011.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Weinrich.jpg.851822.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image015" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image015.jpg" alt="clip_image015" width="155" height="244" border="0" /></a></p>
<p>33 Ansichten &#8222;Über das Haben&#8220; präsentiert das gleichnamige Buch des mittlerweile 85-jährigen Sprachphilosophen Harald Weinrich (C. H. Beck, 208 S., 19,95 Euro). Von Aristoteles bis Heidegger stellt er die zahlreichen Nuancen des Grundworts &#8222;Haben&#8220; vor.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Habermas.jpg.851870.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image016" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image016.jpg" alt="clip_image016" width="155" height="244" border="0" /></a></p>
<p>Der soeben mit dem Heine-Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnete Philosoph Jürgen Habermas legt in dem bei Suhrkamp erschienenen Band &#8222;Nachmetaphysisches Denken II&#8220; (336 S., 19,95 Euro) neue Aufsätze und Repliken vor – beispielsweise zur Religion in der Öffentlichkeit der &#8222;postsäkularen&#8220; Gesellschaft.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Gabriel.jpg.851929.jpg"><img style="display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image017" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/12/clip_image017.jpg" alt="clip_image017" width="151" height="244" border="0" /></a></p>
<p>&#8222;Warum es die Welt nicht gibt&#8220; – so der Titel von Markus Gabriels Buch (Ullstein, 208 S., 18 Euro) – werden die Leser voraussichtlich ab Frühjahr 2013 erfahren. Deutschlands jüngster Philosophieprofessor (Jahrgang 1980) wird vermutlich mit überraschenden Einsichten unser festgefahrenes &#8222;Welt&#8220;-Bild erschüttern.</p>
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