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	<title>Gott &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>Zielgerade  &#8211; von Fuchsberger, Joachim;</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2014 13:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Altwerden ist (doch nicht so ganz) Scheiße Natürlich habe auch ich dies Buch sofort gelesen, als es dann endlich erschienen war; ich muss zugeben, ich selbst bin auch schon ein Weilchen auf der Zielgeraden … Jetzt endlich da: Das neue &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/zielgerade-von-fuchsberger-joachim/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Altwerden ist (doch nicht so ganz) Scheiße</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/prkpvorl.jpg"><img style="margin: 0px 20px 17px 0px; display: inline; border: 0px;" title="prkpvorl" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/prkpvorl_thumb.jpg" alt="prkpvorl" width="301" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: medium;">Natürlich habe auch ich dies Buch sofort gelesen, als es dann endlich erschienen war; ich muss zugeben, ich selbst bin auch schon ein Weilchen auf der Zielgeraden …</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Jetzt endlich da: Das neue Buch von Joachim Fuchsberger!<br />
</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Es sollte schon im vergangenen Jahr erscheinen, doch die Gesundheit ließ es nicht zu. Jetzt aber ist es soweit: Nach seinem Bestseller &#8222;Altwerden ist nichts für Feiglinge&#8220; folgt nun sein neues Buch &#8222;Zielgerade&#8220;. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Darin stellt Joachim Fuchsberger sich in der ihm eigenen Mischung aus Nachdenklichkeit, Launigkeit und vor allem Menschlichkeit den großen Fragen des Lebens.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aus gleich mehreren Gründen wünsche ich diesem Buch sehr viele Leser: <strong><em>Erstens</em></strong> aus den Reihen jeder, die plötzlich merken: ‘Ein Zurück geht nicht mehr’. . Das soll aber nicht heißen, dass der ‘Endspurt’ nur noch im kopfhängenden Schneckentempo auszuführen ist. Nein, die Betonung liegt auf End<strong><span style="text-decoration: underline;">spurt</span></strong>! <span id="more-7758"></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Blacky pfeifft munter wie ein Zeiserl: Und an so vielem gelingt ihm auch nicht die minimalste positive Zwischenbilanz</strong> – und stimmt leider mit uns allen so ziemlich überein.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong>Und wie gründlich, wütend und wortreich er sich ereifert</strong>: <strong>Zum Thema ‘Regierung’ kennt er nur eine einzige, die absolut  unanfechtbar, unbestreitbar, unangreifbar und über jeden Zweifel erhaben ist: seine Gundel.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Und jetzt kommt mein <span style="text-decoration: underline;">Zweitens</span> zum wünschbaren Leser:</strong> Es sind jene, die mehr oder weniger so alt sind wie Blacky Fuchsberger mit seinen siebenundachtzig. Darunter sind nämlich viel zu viele, die sich ihrem Pensions- oder Rentenalter regelrecht ergeben. Weil sie gar nicht auf die Idee kommen, was und dass man sich für diesen Lebensabschnitt als Ziel setzen könnte und soll. <strong>Nein, das Ziel ist überhaupt nicht das Ziel</strong>. Der berühmte <strong><span style="text-decoration: underline;">Weg</span></strong> ist das Ziel, und worauf man – soweit einem das möglich ist – achten sollte, dass man so, wie Blacky auf diesen 232 Seiten, <strong>fähig bleibt</strong>, so schön wütend, so gewitzt, so nachdenklich, wie aber auch traurig und so liebevoll – <strong>und vor allem derart prägnant und präzise und vor allem wortreich seinen jeweiligen Lebensumstand beschreiben und zu bewerten vermag</strong>. Seien Sie sicher:  Allen Unkenrufen zum Trotz werden nicht <em>alle</em> von Alzheimer erwischt!  </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Denn es geht in diesem Buch natürlich überall und immer letztlich nur  um Beziehungen, um Mitmenschen, um Kollegen, um den Umgang mit unserer Welt und ihren Ressourcen.</strong> Aber auch um die Welt der Politik und um die Politiker selbst, bei denen er immer häufiger Ehrlichkeit und Transparenz vermisst.<br />
Ein sehr persönliches Buch einer beeindruckenden Persönlichkeit.<br />
</span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Nach dem Schlaganfall</span></strong></p>
<p><strong>Er beschreibt seinen derzeitigen Lebensum- oder Zustand so</strong>: &#8222;Du hast einen Schlaganfall&#8220;, sagte Max, Hausarzt und Freund, einsneunzig groß, mit einer Stimme wie die tiefste Orgelpfeife. [&#8230;] In der vortrefflichen Schlaganfall-Abteilung belehrte man mich, was für ein ungeheueres Glück ich gehabt hätte! <strong>Wie bitte? Ungeheueres Glück bei einem Schlaganfall?</strong> Eher dachte ich, ob mein letztes Buch Altwerden ist nichts für Feiglinge nicht vielleicht doch den falschen Titel hatte?! Altwerden ist Scheiße käme der Sache und meinem Gefühl eigentlich näher.&#8220;</p>
<p><strong>Zielgerade</strong><br />
&#8222;Es ist sinnlos, über das zu klagen, was nicht mehr geht. Viel bekömmlicher ist es, <strong>sich zu freuen über das, was noch geht.</strong> &#8230; Mein Verfallsdatum ist längst überschritten, und ein paar deutliche Vorwarnungen sind bei mir eingegangen. Ich bin dankbar für jeden neuen Morgen, an dem ich aufwache.</p>
<p>Ich folge meiner inneren Stimme, zugegeben jetzt zwangsläufig. Ich stehe am Rand, nicht des Abgrunds, sondern des Geschehens, und beobachte mit gelassener Heiterkeit, angemessenem Zorn oder altersbedingtem Unverständnis, was rings um mich geschieht.&#8220;<br />
<strong>Heimat</strong><br />
&#8222;Im Alter kam das Heimweh. Der Wunsch Zurück zu den Wurzeln wurde immer stärker. Oder wie Heidi Brühl es einmal sagte: Wenn du lang genug hier [in Amerika] bist, sehnst du dich nach Weißwürsten, obwohl du sie überhaupt nicht magst. &#8220;<br />
<strong>Gundel</strong><br />
&#8222;Es wird niemanden erstaunen, <strong>dass ich dieses Buch meiner Gundel widme, in tiefer Dankbarkeit dafür, dass sie ein Leben lang mein Navigator war, meine Beraterin, meine Freundin, meine Frau, die Mutter unseres tragisch ums Leben gekommenen Sohnes. &#8230; Sie hat mich gehalten, wenn ich in letzter Zeit verzweifelt aufgeben wollte.&#8220;<br />
</strong>&#8222;Meine Zielgerade ist der Anfang vom Ende.&#8220;</p>
<p>Auf der Zielgeraden: Nachdenkliches und Nachdenkenswertes aus einem reichen Leben<br />
Ein persönliches, aber auch streitbares Buch</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large;"><span style="text-decoration: underline;">… und hier noch (m)ein)  PS:</span></span> <span style="font-size: medium;">Das hätte Blacky unbedingt auch noch erwähnen können: Eine ungeheure Anklage an all die, sie sich mit <strong>Schmerzbehandlung</strong> befassen! Sie verdienen offensichtlich so gut daran, dass ihnen weitere Bemühungen überflüssig erscheinen. In meinen Augen ist es ein Unding, dass man im 21. Jahrhundert nicht das oberste Ziel hat, Schmerzen einfach nicht mehr zuzulassen. Wenn einem – wie auch von Blacky erwähnt &#8211; alles, von der Haarwurzel bis zur Fußsohle zu brennen sein – <strong>das müsste und vor allen <span style="text-decoration: underline;">dürfte</span> einfach nicht sein!</strong></span> <span style="font-size: medium;">(Das würde sich auch schlagartig dann ändern,  wenn auf jeden, der erfolglos <em>irgendwelche</em> Pillen verabreicht, die Schmerzen des Patienten übergangslos auf ihn selbst überspringen würden.)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Aber vielleicht beschreibt Blacky das einmal später, etwa zu seinem hundertsten Geburtstag! </strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zielgerade<br />
von Fuchsberger, Joachim;<br />
Gebunden<br />
223 S. 215 mm 407g , in deutscher Sprache.<br />
2014   Gütersloher Verlagshaus<br />
ISBN 3-579-06650-1 ISBN 978-3-579-06650-9 | 19.99 EUR</p>
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		<title>Michelangelo &#038; Raffael von Kia Vahland</title>
		<link>https://literaturkurier.net/michelangelo-raffael-von-kia-vahland/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/michelangelo-raffael-von-kia-vahland/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2014 12:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[BestsellerSachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Michelangelo Das jüngste Gericht]]></category>
		<category><![CDATA[Papst Julius II]]></category>
		<category><![CDATA[Raffael]]></category>
		<category><![CDATA[Renaissance]]></category>
		<category><![CDATA[Sixtinische Kapelle]]></category>
		<category><![CDATA[Sixtnische Madonna]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Rivalen im Rom der Renaissance  &#8211; Eine neue Epoche entsteht &#8211; Ausgerechnet im Herzen des Vatikans &#160; Vor fast zwei Jahren habe ich interessiert und oft höchst vergnügt dieses Buch gelesen – und was darin beschrieben wird, hat sich mir &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/michelangelo-raffael-von-kia-vahland/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/michelangelo-raffael-von-kia-vahland/">Michelangelo &amp; Raffael von Kia Vahland</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Rivalen im Rom der Renaissance  &#8211;<br />
</strong></span><span style="font-size: x-large;"><strong>Eine neue Epoche entsteht &#8211;<br />
</strong></span><span style="font-size: x-large;"><strong>Ausgerechnet im Herzen des Vatikans</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-size: x-large;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/k4j03gjx.jpg"><img style="margin: 0px 20px 12px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="k4j03gjx" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/k4j03gjx_thumb.jpg" alt="k4j03gjx" width="301" height="480" align="left" border="0" /></a></span></strong></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Vor fast zwei Jahren habe ich interessiert und oft höchst vergnügt dieses Buch gelesen – und was darin beschrieben wird, hat sich mir so eingeprägt, dass es mir bis heute sofort durch den Kopf geht, höre ich nur das Wort ‘Vatikan’. Und die beiden Maler Michelangelo und Raffael sind seither ganz gegenwärtig und nicht etwas, das bereits 500 Jahre zurückliegt.</strong> Das liegt an der lebendigen, knappen Schreibweise von Kia Vahland, der Autorin. Man merkt ihr an, dass sie ihr Lebensthema, die Kunstgeschichte (hat sie studiert) tatsächlich liebt, und so darin zuhause ist, dass sie nicht müde wird, davon in allen Details zu berichten. Statt sie immer wieder zu loben, lasse ich sie lieber selbst zu Wort kommen ….</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong><em>“Michelangelo (1475 bis 1564)”, </em>schreibt sie<em>,  “hatte schlechte Laune an diesem kalten Wintertag des Jahres 1508. Nicht nur die Erde ist am Ende, der Himmel auch. Stückchenweise bröckelt er ihm auf die platte Nase. Der Künstler steht in fast zwanzig Metern Höhe auf seinem Gerüst in der Sixtinischen Kapelle und will, nein, muss die Decke des Allerheiligsten der Christenheit ausmalen. Die aber schimmelt ihm unter seinen Pinselhieben hinweg, also lässt er das begonnene Bild der SINTFLUT wieder abschlagen, sein <a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/a0me2wti.jpg"><span style="color: #0f1419; font-size: small;"><strong><em><img style="margin: 15px 20px 7px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="a0me2wti" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/a0me2wti_thumb.jpg" alt="a0me2wti" width="240" height="118" align="left" border="0" /></em></strong></span></a>erstes Historienbild hier oben. Ruinös erscheint ihm das ganze Unterfangen. Der 33-Jäh</em></strong></span><span style="font-size: small;"><strong><em>rige versteht sich als Bildhauer, die Malerei ist in seinen Augen ein Nebenberuf. (…) “</em></strong></span></p>
<p><span id="more-7627"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">Der wohl vom Verlag geprägte Begriff “Kunstkrimi” steckt allerdings dies Buch in die falsche Kategorie. Hier lesen wir Kunstgeschichte vom Feinsten – und man wird künftig nicht lediglich von dieser Pracht überwältigt, sondern <em>wissend</em> durch die Sixtinische Kapelle gehen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/ep5ujqsg.jpg"><img style="margin: 0px 20px 20px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="ep5ujqsg" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/ep5ujqsg_thumb.jpg" alt="ep5ujqsg" width="240" height="161" align="left" border="0" /></a></span><img style="margin: 7px 20px 7px 0px; display: inline;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/20/Il_Giudizio_Universale.jpg/530px-Il_Giudizio_Universale.jpg" alt="File:Il Giudizio Universale.jpg" width="134" height="151" align="left" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Blick in die <em><strong>Sixtinische Kapelle<br />
</strong></em>und <strong><em>“Das Jüngste Gericht”</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">Denn es scheint  damals fast wie ‘vorherbestimmt’, dass, praktisch im Stockwerk darüber, sich eine geradezu vertrackte Situation anbahnt, seit <strong>Raffael  (1483 bis 1520)</strong> dort wirkt<em>.</em></span><span style="font-size: small;"><strong><em>‘” … elegant und eloquent mag Raffael sein, ein Mittzwanziger mit weichen Zügen, langen Haaren und schwarzer Samtkappe. Mit jeden scheint er sich zu verstehen, und jedem, der wichtig genug ist, dient er seine Freundschaft an. Würde Michelangelo es zulassen, so schnurrte der Jüngere auch ihm um die kräftigen Beine,  um sich dann seine Ideen zu krallen. Aufmerksam ist Raffael, lernfähig und in den Augen seines Vorbildes Michelangelo ein potentieller Dieb. Ein Maler, der nicht aus sich heraus schöpft, sondern andere kopiert</em>.  (…)”</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/0u2zbgjd1.jpg"><img style="margin: 0px 0px 2px 15px; display: inline; border-width: 0px;" title="0u2zbgjd" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/0u2zbgjd_thumb.jpg" alt="0u2zbgjd" width="211" height="140" align="right" border="0" /></a><span style="font-size: medium;">D<a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/3mgwxwnp.jpg"><img style="margin: 10px 15px 0px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="3mgwxwnp" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/3mgwxwnp_thumb.jpg" alt="3mgwxwnp" width="238" height="134" align="left" border="0" /></a>iese </span><span style="font-size: medium;">be</span><span style="font-size: medium;">iden ver</span><span style="font-size: medium;">sch</span><span style="font-size: medium;">mitzt-gelangweilten (B<strong>)Engel Raffaels</strong> (links) kennt wohl nahezu jeder;sie prangen bis heute auf allerlei und den unmöglichsten Stellen und Gegenständen.</span> Ebenso wie wohl fast jeder, (zumindest den <span style="font-size: medium;">Ausschnitt mit den beiden sich nur fast (!) berührenden Händen) aus Michelangelos Bild </span><span style="font-size: medium;"><strong><em>“DIE BESEELUNG ADAMS”</em></strong> kennt.</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-size: medium;">Tatsächlich<span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/pa3emzv4.jpg"><img style="margin: 10px 20px 15px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="pa3emzv4" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/pa3emzv4_thumb.jpg" alt="pa3emzv4" width="179" height="240" align="left" border="0" /></a></span></span> </span><span style="font-size: medium;">gehören die beiden (B)Engel zu dem berühmten Madonnenbild </span><span style="font-size: medium;">Raffaels, das immer wieder nachgedruckt in gar mancher Wohnung an der Wand hängt </span><span style="font-size: medium;">und sich in passenden Büchern abgebildet findet.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Kia Vahland schreibt u.a. dazu:<br />
</span><span style="font-size: small;"><em><strong>“(…)  In der Sixtinischen Madonna zeigt Raffael fernab von Rom, was seine Kunst vor der Michelangelos auszeichnet.: In Öl auf Leinwand  kann er noch tiefer als der Bildhauer in die Seele seiner Figuren eindringen, kann ihre schwierigsten Empfindungen artikulieren, unverstellte Kindlichkeit zeigen, die Glücksmomente wie die Härten der menschlichen Existenz ausdrücken.  … Gelungen ist ihm das nur durch ein Vorbild, das es nicht nur zu bewundern, sondern auch zu besiegen galt: den störischen Michelangelo , einen Meiser nicht nur der Harmonie, sondern der Gegensätze.”</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aber Kia Vahland weiß viel mehr zu erzählen als das, was man in jedem Reiseführer findet: Die </span><span style="font-size: medium;">Deckenmalereien</span><span style="font-size: medium;"> malte </span><span style="font-size: medium;">Michelangelo</span><span style="font-size: medium;"> Buonarroti zwischen 1508 und 1512 im Auftrag von Papst </span><span style="font-size: medium;">Julius II.</span><span style="font-size: medium;"> Sie wurden am 1. November 1512 enthüllt und zeigen Szenen aus der </span><span style="font-size: medium;">Genesis</span><span style="font-size: medium;"> auf insgesamt 520 m²  mit 115 überlebensgroßen Charakteren. Besonders der Ausschnitt „</span><span style="font-size: medium;">Die Erschaffung Adams</span><span style="font-size: medium;">“ ist, wie schon oben erwähnt,  ein weltberühmtes und oft reproduziertes Werk. Es zeigt, wie </span><span style="font-size: medium;">Gottvater</span><span style="font-size: medium;"> mit ausgestrecktem Finger </span><span style="font-size: medium;">Adam</span><span style="font-size: medium;"> zum Leben erweckt. </span><span style="font-size: small;"><strong><em>“Der Maler erzählt die biblische Geschichte in einer Serie abwechselnd kleiner und großer Tafeln, die sich in der Mitte der Decke vom Altar zum Eingang aneinanderreihen. Eine helle Scheinarchitektur soll sie verbinden, belebt von gar nicht biblischen Kerlen: Nackte Jünglinge ‘ignudi’ genannt, werden sich paarweise auf den Simsen austoben, werden sich räkeln oder an Tüchern ziehen, die über die vermeintlichen Marmorblöcke fallen, nie aber über die Scham der Männer. zeigt sich der eine von Vorne. offenbart der andere seinen trainierten Rücken. Lehnt sich einer vor, lässt sich sein Partner nach hinten gleiten. (…) “<span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/psdflrx5.jpg"><img style="margin: 0px 20px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="psdflrx5" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/psdflrx5_thumb.jpg" alt="psdflrx5" width="240" height="180" align="left" border="0" /></a></span></em></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">Es sind insgesamt zwanzig, die nichts mit der biblischen Geschichte zu tun haben, wohl aber mit der frisch entfachten Leidenschaft <strong>Papst Julius II, der sich nicht nur für Bibel und Kirchengeschichte interessiert, sondern auch für die Antike. Dieses Interesse ist auch</strong> <strong>kennzeichnend für diese Epoche, in der ein völlig neues Menschenbild entsteht</strong>. </span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong><em>“Aus der Erde erhebt sich eine Kultur, die keine Erbsünde kennt, dafür aber etwas von Anatomie versteht. (Michelangelos selbst ähnelt mit seiner breiten Stirn, der eingedrückten Nase, dem wilden Bart über schmalen Lippen und dem kleinen, gedrungenen Körper nicht gerade einem jungen Gott. Aber er ist überzeugt, dass sich – zumindest in der Kunst – ein edler Geist und ein ebenmäßiger, möglichst männlicher Köper entsprechen.) (…)” </em></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img style="margin: 7px 25px 17px 0px; display: inline;" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c6/Michelangelo%2C_Giudizio_Universale_31.jpg/220px-Michelangelo%2C_Giudizio_Universale_31.jpg" alt="" width="175" height="246" align="left" /><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/semcvmyu.jpg"><img style="margin: 5px 20px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="semcvmyu" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/semcvmyu_thumb.jpg" alt="semcvmyu" width="170" height="205" align="left" border="0" /></a><span style="font-size: medium;">Die beiden nebenstehenden Bilder zeigen</span> <span style="font-size: medium;">einmal ein <strong>Selbstbildnis Michelangelos</strong> als Bartholomäus im </span><span style="font-size: medium;">Jüngstem Gericht in der </span><span style="font-size: medium;">Sixtinischen Kapelle</span><span style="font-size: medium;"> in Rom. Hier  gilt das Antlitz auf der von Bartholomäus getragenen Haut als Selbstbildnis des Künstlers.</span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Neben den Propheten des Alten Testaments stellte Michelangelo auch </span><span style="font-size: medium;">Sibyllen</span></strong><span style="font-size: medium;"><strong> dar, Figuren aus der antiken Mythologie</strong>, die ebenfalls die Gabe der Weissagung besessen haben sollen. Die bekannteste dieser Sybillen ist die <strong>Cumäische</strong>, die die Geburt eines Erlösers vorhergesagt haben soll </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Bewusst habe ich hier diese beiden Bilder nebeneinander gestellt:</span> <span style="font-size: small;"><strong><em>“Äußerlich hat die Cumäische Sibylle mit der Urmutter wenig gemein.,</em></strong></span> schreibt Kia Vahland  <span style="font-size: small;"><strong><em>“eher sieht sie aus, als habe der Maler den derbsten Schläger aus Rom gebeten, seine Schultern zu enthüllen. Nichts ist grazil an den Sehern, und weitsichtig sind sie auch. Zum Glück sind ihre muskelbepackten Arme stark genug, ihr schweres Buch ausreichend weit von dem faltenumrahmten Augen entfernt zu halten. Eva mag vom Baum der Erkenntnis genascht haben, ihre Nachfahrin könnte ihn gleich ausreißen. (…)”</em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-size: medium;">Dann enthüllt Michelangelo endlich seine Deckengemälde</span><strong><em>. “Er (Raffael) muss sie einfach bewundern, die Sibyllen und Propheten, die nackten Jünglinge, Noah und seine Söhne, Adam, Eva und die Schlangenfrau. Angeblich sagte er (Raffael) nach der Besichtigung  mehrmals, er [Raffael] danke Gott, zu Lebzeiten Michelangelos geboren zu sein, denn dieser übertreffe alles, was er selbst von seinem Vater Giovanni und von Perugino gelernt habe.”</em></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Mit diesem Buch ist Kia Vahland in mehrfacher Hinsicht etwas ganz Besonderes gelungen.  Sie öffnet dem Leser weit eine Tür, und man betritt nicht nur staunend ein anderes Jahrhundert, sondern eine ganz wesentliche große Epoche, in der sich das Denken wie auch das Menschenbild grundlegend verändert.</strong> In klarer Sprache, mit einfachen Sätzen, niemals dozierend, jedoch mit  einer oft unterschwelligen feinen Ironie macht sie sichtbar, wie sich eine neue Epoche nicht nur theoretisch in philosophischen Denkstrategien, sondern im <em>Handeln</em> aller gerade Lebenden aus sich heraus entwickelt. Wie man es heute auch in der Biologie staunend zu erkennen gelernt hat, wie das Leben  etwas sich selbst Organisierendes ist; und selbst wenn etwas scheinbar Neues entsteht, ist in ihm alles weiterhin enthalten, was vorher schon war.Jedoch auch die jeweils herrschenden Umwelteinflüsse wirken sich bestimmend auf die Gestaltung des Neuen aus. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Die Maler brauchen nur Farbe und Pinsel, aber wir erfahren auch, wie viele Komplikationen es zunächst zu überwinden gilt, die schon ganz einfach für Michelangelo  nur beim Freskieren darin bestehen, dass die Pozzolanerde aus der Umgebung Roms anders ist , als  der ihm bekannte Sand vom Arno-Ufer, der Mörtel nun zu viel Feuchtigkeit speichert und daraufhin schimmelt, bzw. herunterfällt.. Vor allem muss Michelangelo Hammer, Meißel und Marmor vergessen; <em>nicht</em> vergessen darf er, dass es auch hier auf eine vorherige Idee ankommt; etwas wie  falsch abgeschlagenen Marmor darf es auch hier nicht geben. Die Entwürfe der einzelnen Szenen müssen sorgfältig gestaltet sein. Die Gehilfen werden dann Löcher entlang der Zeichnung in die Pappe schlagen. durch die dann mit einem Farbbeutel das Entworfene auf den dafür vorgesehenen Deckenabschnitt übertragen wird. Nur  widerwillig hatte Michelangelo – er ahnte wohl, was auf ihn zukommt &#8211; den Auftrag des Papstes für die Decke der Sixtina akzeptiert. Zunächst verzweifelt er an der Aufgabe &#8211; und revolutioniert am Ende die Kunst und das Bild des Menschen dazu. . </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/54dmlnwt.jpg"><img style="margin: 0px 20px 7px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="54dmlnwt" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/54dmlnwt_thumb.jpg" alt="54dmlnwt" width="240" height="190" align="left" border="0" /></a>Michelangelo und Raffael &#8211; nie zuvor haben gegensätzlichere  Künstler einen schärferen Wettstreit gegeneinander ausgetragen. Brennpunkt  des Geschehens: der Vatikan, wo neben </span><span style="font-size: medium;">Michelangelo Raffael  den Auftrag erhielt, in der Vatikanstadt die päpstlichen Gemächer (Stanzen) mit Wandgemälden auszuschmücken.<br />
Es entstanden zwischen 1509 und 1517 seine berühmtesten Werke: in der Stanza della Segnatura etwa der <em>Parnass,</em> die <em><strong>Disputa del Sacramento</strong></em> (links) und die <em>Schule von Athen</em>, die die Künste, die Religion und die Philosophie preisen und als <strong>absolute Meisterwerke der Hochrenaissance</strong> angesehen werden, sowie in der Stanza di Eliodoro <em>Die Messe von Bolsena</em>, <em>Die Vertreibung des Heliodor</em> und <em>Die Befreiung Petri</em>, <strong>in denen religiöse Themen mit den politischen Ereignissen der Zeit in Verbindung gebracht werden.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Jeder auf seine ganz besondere Weise dokumentieren sie gemeinsam, welch konträre Kräfte gegenwärtig aufeinander prallen. .Und Kia Vahland gelingt es auf ihre besondere Art und Weise, nicht nur den Fortgang der   Bilder, sondern auch den Fortgang der `großen Politik`mit einzubeziehen, die ganz besonderen politischen, auch kriegerischen Umstände, an denen der Vatikan bzw. seine Päpste nicht unschuldig waen. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aber ein sich tiefgreifend veränderndes  Denken ist nicht nur für diese Epoche, als Ganzes gesehen, kennzeichnend, auch Michelangelo, die biblischen Geschichten in Bildern nacherzählend, verändert sich. Er wird an der Decke den Urbeginn von allem,  die Geschichten von Adam bis Noah nicht nur nacherzählen, sondern sie <em>neu</em> erzählen; aus den ‘heiligen’ Figuren des Mittelalters werden – Menschen. <em><span style="font-size: small;"><strong>“So wird aus dem Künstler des Papstes, dem großen Bilderschöpfer des Kirchenstaates ein Zweifelnder.”</strong></span></em>  Vergessen wir nicht, dass diese Zeit auch durch Martin Luther auf den Kopf gestellt wird. . Im Vatikan treffen nun Orthodoxe – sie wollen Luther bekämpfen – und Hoffnungsvolle – sie wollen sich mit dem Reformator verständigen – aufeinander. Ebenso sind sie sich im Hinblick auf Michelangelo keinesfalls einig. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Michelangelo hatte von 1536 bis 1541 an dem Altargemälde <em><strong>DAS JÜNGTE GERICHT</strong></em> gearbeitet, das er im Alter von 66 Jahren fertigstellte. <strong>Das Gemälde enthält auf über 200 m² ca. 390 Figuren, viele davon überlebensgroß und alle nackt, Seelen, wie Gott sie schuf. .</strong> Und dann geschah es: </span><span style="font-size: medium;"><strong>Das Wandgemälde war Anlass für einen heftigen Streit zwischen Michelangelo und Kardinal Carafa, der die Darstellung als amoralisch und obszön bezeichnete. </strong>Was dann passierte, entbehrt nicht einer gewissen Komik: Besonders d<strong>urch die Darstellung auch von Geschlechtsteilen stieß das Gemälde seinerzeit auf Ablehnung. Kurz vor Michelangelos Tod 1564 wurde der Erlass <em>(„Pictura in Cappella Ap[ostoli]ca coopriantur“)</em> verabschiedet, der Übermalungen von als unsittlich empfundenen Ausschnitten vorsah. Die Übermalungen wurden bald begonnen und auch noch viele Jahrzehnte später fortgesetzt. Hiermit beauftragt wurde Daniele da Volterra, was diesem den Spottnamen <em>Braghettone</em> („Hosenmaler“) eintrug. </strong> (Zu Ihrer Beruhigung: Alles wurde dann später wieder restauriert.) </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Kia Vahlands glänzend geschriebenes Buch erzählt die Geschichte der beiden Künstler, deren lebenslange Rivalität zu universalen Meisterwerken führte und die Kunst aus dem engen Zugriff der Herrscher befreite.; <span style="font-size: small;"><strong><em>“(…) die trieben ihre Maler in Wettkämpfe, wollten teilen und herrschen – und erreichten nur doch nur, dass die beiden Renaissance-Meister bei allen Intrigen  ein gemeinsames Ziel durchsetzten: eine Kunst des Übermuts, die Vorgaben nur scheinbar erfüllt und sich ihnen dann immer wieder entzieht. (…)”</em></strong></span> Wie oben bereits gesagt: Ausgerechnet im Vatikan!<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Sie lässt die so spannungsreiche Zeitgeschichte ebenso wie  die produktive Beziehungsgeschichte der beiden Künstler wieder so lebendig auftreten, dass man sie nie vergessen wird.. Sie schildert den Aufstieg beider, ihre künstlerischen Wege bis zu ihrer Begegnung im Vatikan und ihren jahrelangen Wettstreit, der erst mit Raffaels Tod endete. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Michelangelo aber sollte sich zwei Jahrzehnte später mit seinem &#8222;Jüngsten Gericht&#8220; jeder Konkurrenz entwinden und zum unübertroffenen Ideal aller Künstler aufsteigen.</strong> Es ist im Buch auf einer Doppelseite wiedergegeben; ich empfehle Ihnen aber, es sich einmal am Computer herunterzuladen – dann können Sie es in allen Details studieren. Überhaupt ist es schade, dass – bis auf einen inneren Farbteil – die den Text begleitenden Abbildungen nicht farbig sind. Dank der heutigen Drucktechnik und mit etwas anderem Papier wäre das meiner Meinung nach möglich gewesen. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Kia Vahland hat aber mit diesem Buch noch eine <span style="text-decoration: underline;">zweite</span> Tür weit geöffnet:</strong> <strong>Es ist eine Einladung an Jedermann, Kunst, wo immer man auf sie treffen mag, zu betrachten und zu ergründen</strong>.  Wie man das mit dem Ergründen macht, dokumentiert sie in diesem Buch. Sie zeigt auch, dass <strong>Kunst nicht etwas Abstraktes oder Lan<span style="font-size: medium;"><strong>gweiliges</strong> ist, und wie man sie jederzeit zum Leben erwecken kann. Da geht in den Zeiten des Internet – das allerdings nur einige Informationen liefern kann &#8211; sehr viel einfacher als früher. <strong>Das gleiche gilt auch für die Literatur</strong>. Hat man bei einem Künstler oder Dichter deren Werdegang und Schaffensmotive herausgefunden, erweckt man das Geschaffene tatsächlich zum Leben – ein unglaublicher Vorgang: Wie in diesem Buch bewiesen. </span></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: medium;"><strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: medium;">Zur Autorin</span>:</span> </strong><span style="font-size: medium;"><strong>Kia Vahland verantwortet das Kunstressort im Feuilleton der &#8222;Süddeutschen Zeitung&#8220;. Daneben unterrichtet sie an den Universitäten München und Bochum. Sie hat über Michelangelos Freund Sebastiano del Piombo promoviert. Bevor sie zur &#8222;Süddeutschen Zeitung&#8220; kam, war sie als Redakteurin für die Zeitschrift &#8222;ART&#8220; und als Autorin für &#8222;GEO&#8220; tätig. </strong>(Mehr konnte ich leider nicht herausfinden.) </span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Michelangelo &amp; Raffael<br />
von Vahland, Kia;<br />
Gebunden<br />
Rivalen im Rom der Renaissance. 207 S. m. 34 SW- u. 20 Farbabb.<br />
2012   <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D19022014%2D143248684%2DF03660&amp;intid=CPC2ZBF&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=Beck&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Beck</a> ISBN 3-406-63993-3 ISBN 978-3-406-63993-7 21.95 EUR</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>…übrigens:   Die Autorin erwähnt in ihrem Buch  ‘Vasari’ als Quelle. Wie Sie unten sehen können, gibt es dessen Biographien auch in deutscher Sprache und neu übersetzt. . Im Internet finden Sie seine Homepage. </strong></span></p>
<p>EDITION GIORGIO VASARI<br />
Ohne die Lebensbeschreibungen Giorgio Vasaris (30.7.1511 Arezzo – 24.6.1574 Florenz) wüssten wir sehr wenig von den »hervorragendsten Künstlern Italiens«. Die lebendigen Schilderungen und Werkbeschreibungen der berühmten Vite haben nicht nur das Bild der italienischen Kunst geprägt, sondern auch die Kunstbetrachtung aus dem Reich der Legenden geführt und auf historische Füße gestellt und damit im 16. Jahrhundert die europäische Kunstgeschichte begründet.</p>
<p>Zugleich ist der große Historiker Vasari ein kluger und unermüdlicher Erzähler, der die Lebensläufe der Künstler mit einer Fülle von Anekdoten, Schnurren und Parabeln ausschmückt. Nicht zuletzt sind es diese Geschichten, die dem Leser viel über die Renaissance verraten: über das höfische Leben, über Pfründe und Sammler, über Künstlerwettstreite und Mäzene, also über die gesamte Welt der italienischen Renaissancekunst.</p>
<p>Im Verlag Klaus Wagenbach erscheinen die Vite in der EDITION GIORGIO VASARI als erste Neuübersetzung ins Deutsche seit über 100 Jahren, kritisch kommentiert, in reisefreundlichem Taschenbuchformat, mit farbigen Abbildungen und Hinweisen auf die heutigen Standorte der Kunstwerke. Die Ausgabe begann 2004 und wird im Jahr 2014 mit insgesamt 45 Bänden abgeschlossen sein</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/michelangelo-raffael-von-kia-vahland/">Michelangelo &amp; Raffael von Kia Vahland</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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		<title>Die Philosophische Hintertreppe von Professor Wilhelm Weischedel [Lieblingsb&#252;cher Ingeborg Gollwitzer]</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jan 2014 12:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Vierunddreißig große Philosophen in Alltag und Denken [In zwangloser Folge werde ich künftig hier mir besonders liebe und wichtige Bücher für Sie vorstellen., die überhaupt nicht neu, aber besonders lesenswert sein müssen. Ingeborg Gollwitzer – ich hoffe, Ihnen gefällt das.] &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/die-philosophische-hintertreppe-von-professor-wilhelm-weischedel-lieblingsbcher-ingeborg-gollwitzer/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: large;">Vierunddreißig große Philosophen in Alltag und Denken</span></strong></p>
<p><strong>[In zwangloser Folge werde ich künftig hier mir besonders liebe und wichtige Bücher für Sie vorstellen., die überhaupt nicht neu, <span style="text-decoration: underline;">aber besonders lesenswert</span> sein müssen. Ingeborg Gollwitzer – ich hoffe, Ihnen gefällt das.]</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/01/gqpuplgu.jpg"><span style="color: #0f1419; font-size: medium;"><img style="margin: 0px 20px 12px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="gqpuplgu" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/01/gqpuplgu_thumb.jpg" alt="gqpuplgu" width="311" height="480" align="left" border="0" /></span></a>Professor Weischedel, der Autor, hat eine ganz wunderbare Art und Weise zu erzählen: Bei aller wissenschaftlichen Genauigkeit breitet er fast behaglich, aber dennoch spannend Leben und Wirken großer Philosophen vor uns aus. Angefangen mit Thales von Milet (oder die Geburt der Philosophie) : * um 624 v. Chr.; † um 547 v. Chr.) war ein antiker griechischer Philosoph, Mathematiker und Astronom, der in Milet lebte. Thales gilt als der erste Philosoph der abendländischen Tradition. Bereits Aristoteles und der antike Philosophiehistoriker Diogenes Laertios lassen ihre Philosophiegeschichten mit ihm beginnen. Die moderne Philosophiegeschichte zählt ihn zur Gruppe der Vorsokratiker.</p>
<p><span id="more-7541"></span></p>
<p><!--more--></p>
<p>In diesem Kapitel erfahren wir auch, dass es unterschiedliche Ansichten darüber geben kann, mit wem und wann die Philosophie überhaupt begonnen habe; manche legen deren Anfang bis hinter die Sintflut zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Von da ausgeht es weiter – jeder der Denker wird nach einer anekdotischen Einführung, in der man allerlei sowohl über sein Äußeres und auch Sonderbarkeiten erfährt, in das jeweilige Zentrum seines Denkens.</strong> Man merkt sehr bald, dass Evolution sich auch im philosophischen Denken abzeichnet. Warum er den Weg über die “Hintertreppe” bevorzugt, beschreibt der Autor so:<em> <strong>“(…) Auch für den Besuch bei den Denkern  gibt es ein man kommt, wie man ist’. Und wenn man Glück hat, tritt man den Philosophen selber so an, wie sie sind, … ohne festliches Gepränge und ohne vornehmes Getue. … Dann gilt es, zu einem ernstlichen Gespräch mit den Philosophen bereit zu sein.”</strong></em><strong> </strong></p>
<p><strong>Man kann das Buch einfach von stur von vor nach hinten durchlesen. Man kann es auch auch zu jenen Bücher stellen, die man griffbereit hat, wenn man einmal etwa nicht schlafen kann, oder wenn man etwas Bestimmtes nachlesen möchte.</strong> (Ich hoffe, Sie haben auch ein solches Regal in der Nähe Ihres Bettes. Für mich steht dort meine  <strong>‘Notrationen’</strong> für schlechtere Zeiten.</p>
<p>Die Hintertreppe benützt man dort, wo man Zugang hat und sich zu Hause weiß. Die Hintertreppe ist, so sagt Weischedel, <strong><em>&#8218;der Zugang zum unmittelbar Menschlichen&#8216;</em></strong>. So lernen wir in diesem Buch die Philosophen als die Menschen kennen, die sie sind. Weischedel läßt uns am Privatleben jener Männer teilnehmen, <strong>die den Gang der europäischen Geistesgeschichte bestimmt haben. Er zeigt uns aber gleichzeitig, dass das Anekdotische Fragen aufwerfen kann, die an das Wesen des Philosophierens rühren</strong>.</p>
<p>Die großen Philosophen in Alltag und Denken</p>
<p>&#8222;Wie fände sich ohne Studium, ohne wissenschaftlich geschultes Denken und Lesen der Zugang zu Aristoteles, Descartes, Kant oder Hegel und deren weltbewegenden Erkenntnissen? Wie wollte man seinem noch minderjährigen Sohn die vertrackten Seinsreflexionen eines Heidegger, seinem kaufmännischen Freund Russells &#8222;Zweifel an den Prämissen&#8220; oder einem Ingenieur der Industrie Wittgensteins &#8222;Tractatus&#8220; und die Ergebnisse der Philosophischen Untersuchungen etwa plausibel machen, und zwar so, dass ein zu eigenen Fragen und Reflexionen befähigendes Verständnis vermittelt wird?</p>
<p>Wilhelm Weischedel &#8230;] hat die Masse gelehrter, aber schwer verständlicher Literatur beiseite geschoben und in vierunddreißig Aufsätzen die Quintessenz des Denkens und Lebenswerkes ebenso vieler Philosophen in unkonventioneller Weise so dargestellt, dass die jeweilige Kernproblematik und Kernantwort leicht verständlich ist, ohne dass gefährliche Verkürzungen zu verschmerzen wären.</p>
<p>Die philosophische Hintertreppe wird zur sozialen Einrichtung, sie führt über nur geringe Umwege der anekdotischen Einführung <span style="text-decoration: underline;">in das Zentrum des jeweiligen Denkens, ohne beim Leser auch nur die geringste Vorkenntnis vorauszusetzen</span>. Der Stoff von zweieinhalbtausend Jahren Philosophiegeschichte von Thales, dem philosophierenden Handelsmann aus Milet, bis hin zu Ludwig Wittgenstein, dem modernen Künder des Untergangs der Philosophie, wird hier ohne wissenschaftliche Arroganz und lehrmeisterhafte Attitüde erzählt, mit allen Mitteln dieser Kunst.&#8220; Rheinischer Merkur.”)</p>
<p>Muss ich nochmals sagen, dass dies ein <span style="text-decoration: underline;">Must-Have-Buch</span> ist?</p>
<p>Wenn Sie noch kein ‘Notfall-Regal’ haben, fangen Sie einfach mal mit diesem Buch an. Demnächst mehr.</p>
<p>Die großen Philosophen in Alltag und Denken. dtv Taschenbücher Bd.19511  Besonders schöne Jubiläumsedition Ungek. Ausg. 330 S. 19,5 cm 370g , in deutscher Sprache.</p>
<p>2011</p>
<p><a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D24012014%2D130649401%2D004520&amp;intid=CPC2ZC0&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=DTV&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN"><span style="font-size: medium;">DTV</span></a></p>
<p><span style="font-size: medium;">&#8211; <span style="font-size: medium;">ISBN 978-3-423-19511-9 | <strong>10.00 EUR &#8211;</strong> </span> </span></p>
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		<title>Zwischen Himmel und Erde                       von Abtprimas Notker Wolf</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Aug 2013 16:37:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Erzählung(en)]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Einfälle zu Liebe, Glück und Glauben – Ein wunderschönes ‘Lebens-Begleitbuch’ Zweiundneunzig Geschichten [eine Geschichte kostet also 0,16 Euro!] von Abtprimas Notker Wolf können Sie hier lesen. Den Preis pro Geschichte habe ich spaßeshalber mal ausgerechnet, als ich bemerkte, dass jede &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/zwischen-himmel-und-erde-von-abtprimas-notker-wolf/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Einfälle zu Liebe, Glück und Glauben </strong></span></p>
<p><span style="font-size: x-large;"><strong>– Ein w</strong></span><span style="font-size: x-large;"><strong>underschönes ‘Lebens-Begleitbuch’</strong></span></p>
<p><span style="font-size: x-large;"><span style="font-size: large;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/08/bhflzur2.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border: 0px;" title="bhflzur2" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/08/bhflzur2_thumb.jpg" alt="bhflzur2" width="305" height="480" align="left" border="0" /></a><strong>Zweiundneunzig Geschichten [eine Geschichte kostet also 0,16 Euro!] von Abtprimas Notker Wolf können Sie hier lesen. Den Preis pro Geschichte habe ich spaßeshalber mal ausgerechnet, als ich bemerkte, dass jede Geschichte ein kleines Gefühl von Leichtigkeit und Aufgehobensein in einem hinterlässt. Und ich habe gedacht, wieviel mehr man oft aufwenden muss. wenn man es nötig hat, sich ein bisschen besser zu fühlen.</strong></span></span></p>
<p><span id="more-7435"></span></p>
<p><span style="font-size: large;">Notker Wolf  erzählt nicht nur von Gott,  sondern vielerlei Heiteres und Ernstes über die Welt in der wir leben: </span><span style="font-size: medium;"> Großes und Kleines bringt er zum Leuchten. Wenn Himmel und Erde sich berühren, geschehen manchmal bemerkenswerte Dinge. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Notker Wolf hat seine Beobachtungen und Gedanken, seine Inspirationen und  Einfälle zwischen Himmel und Erde, zu den großen und kleinen Fragen der Menschheit in diesem Band gesammelt. </span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Dabei ist er so nahe am Leben, dass er mit dem Klischee aufräumt, Mönche wüssten gar nicht, wie das richtige Leben aussieht. </span></strong></p>
<p><span style="font-size: medium;">In diesem Buch bietet er ebenso hilfreiche wie zeitlose Anregungen und Denkanstöße für alle Lebenssituationen</span>. <span style="font-size: medium;">Er gibt seinen Lesern zeitlose und wertvolle kleine Lebenshilfen  für jeden Tag. </span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Dies Buch ist ein wunderbares Geschenk – es ist ein Nachttischbuch, an dem man lange Freude haben wird! </span></strong></p>
<p>Zwischen Himmel und Erde<br />
von <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D29082013%2D125049556%2D002724&amp;intid=CPC2ZC0&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;AT=Wolf%2C%20Notker&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Wolf, Notker</a>;<br />
Gebunden<br />
Einfälle zu Liebe, Glück und Glauben. 192 S. 215 mm 282g , in deutscher Sprache.<br />
2013   <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D29082013%2D125049556%2D002724&amp;intid=CPC2ZC0&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=G%FCtersloher%20Verlagshaus&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Gütersloher Verlagshaus</a><br />
ISBN 3-579-06593-9 &#8211; ISBN 978-3-579-06593-9 14.99 EUR</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/zwischen-himmel-und-erde-von-abtprimas-notker-wolf/">Zwischen Himmel und Erde                       von Abtprimas Notker Wolf</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Jesus, Paulus und Co &#8211; von Leo G. Linder</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Aug 2013 11:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[BestsellerSachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Was wir wissen können, was wir glauben dürfen – wundervoll in Wort &#38; Bild Dieses Buch wird Entdeckergefühle bei Ihnen erzeugen! Denn bevor er dieses Buch schreiben konnte, ist der Autor in Vorderasien und im Mittelmeerraum herumgereist, um sich – &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/jesus-paulus-und-co-von-leo-g-linder/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Was wir wissen <em>können</em>, was wir glauben <em>dürfen</em> – wundervoll in Wort &amp; Bild</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/08/mg0reqsw.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="mg0reqsw" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/08/mg0reqsw_thumb.jpg" alt="mg0reqsw" width="281" height="420" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Dieses Buch wird Entdeckergefühle bei Ihnen erzeugen!</strong> Denn bevor er dieses Buch schreiben konnte, <strong>ist der Autor in Vorderasien und im Mittelmeerraum herumgereist, um sich – und damit Ihnen – ein Bild davon zu  machen,  was sich damals vor zweitausend Jahren hier ereignete.  Dazu gehörten auch die Landschaft, das Klima und die hier lebenden Menschen. Und dazu gehört auch, was Archäologen mittlerweile alles aus dem Schutt der Vergangenheit ausgegraben haben, was jetzt, im 3. Jahrtausend Zeugnis dafür ablegt, wie sich das alles damals nach und nach entwickeln konnte. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Was als erstes besticht an diesem Buch, das viele interessieren dürfte, ist seine sorgfältige, wunderschöne Ausstattung und die herrlichen Fotos, die Leo G. Lindner bei seinen zahlreichen Reisen in das Ursprungsland des Christentums unternommen hat.<span id="more-7345"></span></strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Er hat also konkrete örtliche Vorstellungen von dem, was sich damals ereignet hat. <strong><span style="text-decoration: underline;">Er fragt: Das Christentum ein Glaube aus dem Nichts?</span></strong> <strong><span style="text-decoration: underline;">Und: Was ist die Wirklichkeit hinter den Texten der Bibel?</span></strong> Hinzu kommt auch noch, dass ihn das Thema von Kindheit an brennend interessiert hat. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Der Dokumentarfilmer und Schriftsteller Leo G. Linder liefert mit seinem Buch eine überzeugende Darstellung des frühen Christentums und ein lebendiges Panorama der antiken Welt, in der es allmählich Fuß fasst.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Davon aber berichtet er in unnachahmlicher Weise, nämlich gleicherweise staunend  und obendrein geradezu schmissig geschrieben und <span style="text-decoration: underline;">so spannend zu lesen</span>, wie man es bei einem ‘Jesus-Buch’ überhaupt nicht erwartet hätte</strong>. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong>Er lässt seine Leser staunen über die  Geschichte von Jesus, seinem Beginnen und dem ‘unrühmlichen’ Ende: Er staunt es an, dass ein derartig absoluter Verlierer nach seinem Tod erst richtig lebendig und aktuell zu werden vermag</strong>. <span style="text-decoration: underline;">Alles ist – rein äußerlich betrachtet – <strong>überaus paradox!</strong></span> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Schon mal mit Jesus angefangen, dessen irdisches Schicksal man eigentlich nicht begreifen kann, wird das Unternehmen nahezu nahtlos von jenem höchst merkwürdigen und bemerkenswerten Paulus weitergeführt, der, auch wiederum <span style="text-decoration: underline;">paradox</span>,  zuerst Christen <em>verfolgte</em></strong>.  </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Die Geschichte des frühen Christentums</strong> wird von Leo G. Linder als <strong>&#8222;Unternehmen Jesus&#8220;</strong> geschildert, das bestimmte Ziele verfolgte und <strong>in einer Zeit entstanden ist, die dafür reif war</strong>. Und wiederum ist es <strong><span style="text-decoration: underline;">paradox</span>, dass alle, die über Jesus und das frühe Christentum berichteten, Jesus überhaupt nicht gekannt haben.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Dennoch ist dies Buch alles andere als ein papierener Text</strong>. Es kommt einem so vor, als berichte der Autor über etwas, das er eben – sozusagen nebenan &#8211; erlebt hat und erzeugt damit <strong>eine erstaunliche Nähe</strong>. Über theologische Baustellen gleitet er unglaublich elegant schwungvoll  hinweg – die haben für ihn keine Bedeutung. Dafür haben wir immer wieder, außer den Fotos,  <strong>wunderschöne Landschaftsschilderungen</strong> und <strong>spannende Berichte</strong> über das, was die <strong>Archäologen in den letzten Jahren  alles zu Tage gefördert haben</strong>. Auf diese Weise ist der Text richtig schmissig geschrieben und Leo G. Linder überträgt die Begeisterung der Ausgräber auch auf seine Leser; selbst wenn es sich lediglich auch mal nur um  Stümpfe von Säulen oder Reste von Grundmauern handelt. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Glänzend erzählt und faszinierend bebildert, öffnet dies Buch die Augen für die Wirklichkeit hinter den Texten der Bibel und ermöglicht so einen neuen Zugang zu den Grundlagen  unserer christlichen Kultur.</strong> Es ist d</span><span style="font-size: medium;">ie zeitgemäße Fortsetzung von <strong>&#8222;Und die Bibel hat doch Recht&#8220;</strong> und gibt Anregungen zu einem neuen Umgang mit dem Christentum, indem es seinen <strong>dramatischen Urstoff: Die Gründungsgestalten und die Gründungszeit des Christentums in Wort und Bild plastisch und lebendig  nahebringt.</strong> </span></p>
<p>Jesus, Paulus und Co.<br />
von <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D01082013%2D114529750%2DC04484&amp;intid=CPC2ZBC&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;AT=Linder%2C%20Leo%20G%2E&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Linder, Leo G.</a>;<br />
Gebunden<br />
Was wir wissen können, was wir glauben dürfen. Mit e. Vorw. v. Notker Wolf. 284 S. m. 60 farb. Abb. u. 7 Ktn. 227 mm 765g Mit einem Vorwort von Notker Wolf , in deutscher Sprache.<br />
2013   <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D01082013%2D114529750%2DC04484&amp;intid=CPC2ZBC&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=G%FCtersloher%20Verlagshaus&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Gütersloher Verlagshaus</a><br />
ISBN 3-579-06598-X  ISBN 978-3-579-06598-4  22.99 EUR</p>
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		<title>Warum ich kein Christ sein will &#8211; von Professor Dr. Uwe Lehnert</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 11:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Altes Testament]]></category>
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		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung Leider hat nur eine Minderheit derzeit die Bibel tatsächlich gelesen  obwohl sie irgendwie dagegen ist, bzw. zumindest nichts mehr mit der Kirche zu tun haben will. Da sind sich Katholiken und &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/warum-ich-kein-christ-sein-will-von-professor-dr-uwe-lehnert/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/warum-ich-kein-christ-sein-will-von-professor-dr-uwe-lehnert/">Warum ich kein Christ sein will &ndash; von Professor Dr. Uwe Lehnert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung</strong></span><br />
<span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/sy1z0bzu.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="sy1z0bzu" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/sy1z0bzu_thumb.jpg" alt="sy1z0bzu" width="314" height="468" align="left" border="0" /></a>Leider hat nur eine Minderheit derzeit die Bibel tatsächlich gelesen  obwohl sie irgendwie dagegen ist, bzw. zumindest nichts mehr mit der Kirche zu tun haben will. Da sind sich Katholiken und Protestanten merkwürdigerweise ziemlich einig: In die Kirche gehen sie jedenfalls schon mal nicht. Nicht zu verstehen ist, dass die meisten sich ohne irgendwelche Sachkenntnisse zu haben gegen etwas wenden.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aber: Was haben sie als Argumente? Meist haben sie nur einen <em>Standpunkt</em>: Die Kirche gefällt ihnen nicht, weil sie ihnen nichts mehr sagt. Zeitverschwendung. Außerdem ist es derzeit ‘feiner’, Atheist statt Christ zu sein. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Sie finden, für ihr unbestritten soziales Engagement wird die Kirch gut genug bezahlt. Obendrein finden sich offensichtlich immer weniger Gläubige, die Pfarrer oder Pastoren werden wollen – oder hat ‘die’ Kirche immer weniger Geld dafür? Gemeinden werden zusammengelegt, Kirchen stillgelegt. Der G</span><span style="font-size: medium;">ottesdienstbesuch nimmt zunehmend ab. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Gründe genug für viele, sich kritisch zumindest mit der <strong>Macht</strong> der Kirche zu beschäftigen, für die sie keine Rechtfertigung erkennen können. Es gibt aber auch ein paar, die im Stillen denken: Eigentlich ist es schade um die Kirche.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das hier vorliegende Buch, immerhin die 5. Auflage, <strong>ist ein ganz aktuelles und mehr als notwendiges Buch.</strong> Dafür gibt es zwei Gründe: Der Autor, immerhin EM <em>Professor für das Gebiet »Unter­richtswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der EDV«,</em> hat <strong>ein bewundernswert allgemeinverständliches, und daher außerordentlich spannendes Buch geschrieben, in dem er sein lebenslanges Nachdenken und –forschen über  Naturwissenschaft und Religion beschreibt:</strong></span></p>
<p><span id="more-7283"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>“Der Berufsalltag lässt oft keine Zeit, gründlich über Fragen nachzudenken, die allgemein mit dem Begriff Religion beziehungsweise Weltanschauung verbunden werden. In zunehmenden Alter melden sich jedoch solche Fragen immer öfters zu Wort – und sie verlangen nach Antworten. Wer im christlichen Glauben erzogen wurde und der Kirche – zumindest äußerlich – treu geblieben ist, wird solche Fragen vermutlich im Sinne von Bibel und Kirche beantworten. Vielleicht aber ist man im Laufe seines Lebens zu anderen Einsichten gelangt und hat sich von der anerzogenen und aus purer Tradition übernommenen Religion gelöst.</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>Wäre ich Theologe an der Universität und damit zwangsläufig abhängig von der Amtskirche (siehe Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Februar 2005!) müsste ich bei abweichender Meinung von kirchlichen Vorgaben befürchten, meinen Lehrstuhl zu verlieren und mit einem für die Kirche »unschädlichen« Lehrgebiet abgespeist zu werden. (Wie es so oder ähnlich zum Beispiel die Professoren Horst Hermann, Hans Küng, Johannes Neumann, Gerd Lüdemann, Hubertus Mynarek, Uta Ranke-Heinemann und … und … und … erfahren mussten!)</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>Als ein von der Kirche unabhängiger Hochschullehrer und als jemand, der die weltanschauliche Meinungsfreiheit ohne berufliche Reglementierung in Anspruch nehmen kann, habe ich mir in meiner nachberuflichen Zeit erlaubt, als Laie kritisch über Gott, Christentum und Kirche nachzudenken und darüber dies Buch zu schreiben.”</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Selbstverständlich hat er auch die Bibel – und das gründlich und kritisch gelesen. Es geht ihm dabei wie so vielen, die das auch tun oder getan haben: Sie enthält <strong>im Alten wie im Neuen Testament so viele Widersprüche, so viel geradezu ‘Unchristliches’, dass man aus dem Staunen oft gar nicht mehr herauskommt.</strong> Dass sie allerdings das größte Buch der Bücher ist und bleiben wird, erkennt jeder, der sie einmal selbst und mit vor Spannung angehaltenem Atem liest! </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Dennoch: </span><span style="font-size: small;"><em><strong>“Wann immer sich die Gelegenheit ergibt , fordern Politiker, vornehmlich jene aus den großen Parteien, sich auf die christlichen Grundwerte zu besinnen.Mit dem Verweis auf den angeblichen oder tatsächlichen »Verfall der Wer-te« wird die so genannte »christliche Wertegemeinschaft« beschworen. Das Christentum sei die Grundlage allen ethischen Handelns, heißt es. Moral ohne Bezug auf Gott führe über die Beliebigkeit schließlich zur Unmoral, ein Volk ohne eine in Gott verankerte Moral habe keine Zukunft und was derlei mehr im Brustton der Überzeugung, aber in der Regel ohne tiefere Kenntnis der Bibel vorgebrachte Bekundungen sein mögen.” </strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In diesem Zusammenhang beschäftigt er sich auch mit den 10 Geboten, und einen kurzen Abschnitt daraus möchte ich Ihnen hier nicht vorenthalten:</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>( …) “Die folgenden sieben Gebote stellen den Kern einer zu akzeptierenden Moral dar. Allerdings haben sich diese Forderungen weltweit so oder ähnlich praktisch in allen Gesellschaften herausgebildet, können also keine spezifisch biblische Originalität beanspruchen. Schon das viele Jahrhunderte vor dem Alten Testament existierende »Ägyptische Totenbuch« formulierte diese Forderungen. Erwähnenswert ist, dass das Tötungsverbot (5. Gebot) sich nur an die Mitglieder der eigenen Gruppe richtete. Das Töten von Menschenanderer Völker war selbstverständlich erlaubt, wie die vielen Kriegsberichte im Alten Testament und Aufforderungen Jahwes, sich die umliegenden Völker gewaltsam untertan zu machen, überdeutlich erkennen lassen Das 10. Gebot, das eng mit dem 6. und 7. zusammenhängt, ist insofern bemerkenswert, als es die Sklaverei als eine selbstverständliche, offenbar auch von Gott nicht in Frage gestellte Ausbeutung von Menschen durch Menschen hinnimmt. Überhaupt wird in diesem Gebot die Ehefrau Sklaven, Haustieren und Sachen gleichrangig nebeneinander gestellt und wie selbstverständlich als Besitz des Mannes bezeichnet. Dass das Sklaventum offenbar von Gott gebilligt wird und dass dies keine von mir willkürlich vorgenommene Deutung darstellt, geht zum Beispiel auch aus dem 2. Buch Moses (Exodus), Kapitel 21, Vers 2 bis 11 hervor. Auch dort wird ausführlich die offenbar gottgewollte Rolle des Sklaven als privates Eigentum des jeweiligen Herrn festgelegt. APOSTEL PAULUS argumentiert ebenfalls in diesem Sinne. Im 1. Korinther, Kapitel 7, Vers 21f drückt er sich sehr eindeutig und geradezu ermunternd für das geduldige Ertragen des Sklavendaseins aus. (Mehr dazu in Kapitel VI,1 und 2!)</strong></em></span> “</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Das Buch wendet sich an Leser, die eine zusammenfassende Darstellung von Argumenten <span style="text-decoration: underline;">gegen</span> den christlich-kirchlichen Glauben und <span style="text-decoration: underline;">für</span> ein naturalistisch-humanistisches Weltbild suchen. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Die Kapitel I bis IV skizzieren ein naturalistisches Weltbild auf der Basis heutigen Wissens. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Was können wir wissen und erkennen und wie macht man das? Wie kamen Wissen und Erkennen überhaupt in die Welt, und wie das Evolutionäre Denken manches Weltbild zum Einsturz bringt. Was unser Erkenntnisvermögen überfordert und warum: Die räumlichen Dimensionen des ganz großen und ganz Kleinen.; die zeitlichen Dimensionen des Kosmos – wo steht der Mensch in Zeit und Raum? und völlig unbegreiflich: Der moderne Begriff von Zeit und Raum.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das alles wird allgemeinverständlich erklärt – der Autor ist überhaupt ein großer Erklärer, vielen Dank Uwe Lehnert.!  Aber er geht ja auch weit zurück = Entstehung der Welt, ob mit oder ohne Schöpfer, etwas über Quanten sollte man schließlich auch noch wissen  hier begreift man es endlich. </span> <span style="font-size: medium;">Sind aber Geist und Bewusstsein von Göttlicher Natur oder eine Funktion der Materien? Sind unser Denken und Handeln letztlich nichts anderes als chemo-elektrische Abläufe? Da kann man lange darüber nachdenken und so führt das alles behutsam und wachsam zu mancher neuen Einsicht- </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">Die Kapitel V und VI bauen darauf auf und zeigen, <strong>dass herkömmlicher Gottesglaube und christliche Lehre sich damit nicht mehr vereinbaren lassen. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In Kapitel VII beschreibt der Autor einen naturalistisch-humanistischen Gegenentwurf. Der Autor hat die Probleme soweit diskutiert, bis er das Gefühl hatte, für sich überzeugende und befriedigende Antworten gefunden zu haben. Dazu hat er die Argumente &#8211; klassische, neuere als auch von ihm entwickelte &#8211; zusammengetragen, die ihm am einleuchtendsten erschienen und dem entgegenkommen, was man den gesunden Menschenverstand nennt.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Der Autor will sich und seinen Lesern Klarheit verschaffen über den Stellenwert von Wissenschaft, speziell von Naturwissenschaft, für unser Leben, insbesondere der Geltung ihrer Erkenntnisse für Gestaltung und Deutung unseres Daseins.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Es geht um Fragen nach unserer Stellung und Bedeutung </span><span style="font-size: medium;">im Kosmos, nach der möglichen Existenz Gottes und ob der Gott, der in der Bibel beschrieben wird, für uns heutige Menschen so überhaupt &#8222;glaubwürdig&#8220; sein kann. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Der Autor fragt sich, warum so viele Menschen an Dinge glauben, die so offensichtlich im Widerspruch zu Vernunft und Wissen stehen. Auch versucht er, eine ihn überzeugende, sprich &#8222;vernünftige&#8220; Antwort nach dem Sinn des und auch seines Lebens zu finden. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Uwe Lehnert  möchte vor sich begründen und möchte anderen erklären können, warum er kein Christ sein kann und auch nicht sein will. Seine Ansichten und Bekenntnisse gründen auf der Überzeugung, dass es richtig und vernünftig ist, soweit es irgend möglich ist, sich seines Verstandes zu bedienen. Weder kirchlicher Glaube noch persönliche Erleuchtung anderer können für ihn Richtschnur seines Denkens sein</strong>.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aus dem Inhalt: <em><strong>&#8222;Wenn ich dann fragte, wie man als Mensch des 21. Jahrhunderts glauben könne, nur durch ein göttlich veranlasstes Menschenopfer gerettet zu werden, das vor seinem Tode gefoltert und dann auf die denkbar brutalste Art und Weise hingerichtet wurde, habe ich meistens nur in schweigende Gesichter geblickt. Allenfalls kam als hilflose, aber die christliche Lehre missinterpretierende Reaktion, dass das alles nur symbolisch zu verstehen sei.&#8220;</strong></em> Vorliegendes Buch hat er in seiner nachberuflichen Zeit verfasst.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Und man sollte Uwe Lehnert dankbar dafür sein, <strong>denn er setzt seine Leser tatsächlich in die Lage, sich das notwendige Wissen und Denken unserer Gegenwart anzueignen und sich selbst sozusagen auf den neuesten Wissensstand zu bringen. Viel zu lange haben viele vernachlässigt, ihr Wissen auf den gegenwärtigen Stad zu bringen. Dieser Mangel macht hilflos und kritikunfähig; nur zu leicht wird man zum Spielball diversester Meinungen.</strong> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">Nur zu gern wünsche ich dieses wunderbare Buch nahezu jedem Leser . Was typisch ist: Während ich das Buch las und es rezensierte, verschwanden nach und nach fünf Exemplare von meinem Schreibtisch. Jeder, des es anfing zu lesen, meinte, es mache mir ja wohl nichts aus, wenn er es gleich mal weiterlesen wollte. </span></p>
<p>&#8230;</p>
<p>MAINZ. In der am Mittwochabend ausgestrahlten SWR-Sendung „Quergefragt&#8220; gab der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Lehmann, ein Statement ab, das nicht nur seinen Diskussionspartner, den Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon, verblüffte.</p>
<p><strong>Lehmann bekannte, er glaube nicht an die Kirche, er glaube auch nicht an das Christentum, er glaube an Gott. Damit hat sich Lehmann nach traditionellem katholischem Verständnis als „Ketzer&#8220; geoutet, heißt es doch im katholischen Glaubensbekenntnis, das der Kardinal schon von Amtswegen Tag für Tag betet: „Ich glaube an die heilige, katholische und apostolische Kirche!&#8220;</strong></p>
<p><strong>In der Diskussion ging Lehmann wenig später sogar noch einen Schritt weiter, als er sagte, dass es die Kirche wohl irgendwann nicht mehr geben würde, den Glauben an Gott aber sehr wohl</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">So komme ich zu dem Zitat, zugegeben aus ganz anderem Zusammenhang,  weil es so gut passt, zum Schluss: </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><em>&gt;Diese Dinge aber sind so heimlich in mich eingedrungen und nicht bloß in meinem Gedächtnis, sondern auch in meinen Eingeweiden hängen geblieben, und sind jetzt  so sehr eins mit meinem geistigen Vermögen, dass sie darin auch dann noch länger verweilen würden, wenn ich sie in meinem ganzen Leben nicht noch einmal läse, denn sie haben im innersten meiner Seele Wurzeln geschlagen. &lt;  (<strong>Petrarca</strong> in einem Brief in ganz anderem Zusammenhang; hierher passt es aber auch sogar ganz wunderbar..)</em></span></p>
<p>Warum ich kein Christ sein will<br />
von Lehnert, Uwe;<br />
Kartoniert  Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung. 5., überarb. u. erw. Aufl. 478 S. 22 cm 764g , in deutscher Sprache.   2012   Teia Lehrbuch Verlag ISBN 3-939520-70-5 ISBN 978-3-939520-70-2 | 19.95 EUR</p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>NB) Aus einer anderen Kritik zu diesem Buch, die Sie interessieren könnte::</strong></span></p>
<p><em>“Aufmerksam gemacht wurde ich auf dieses Buch durch eine ausdrückliche Empfehlung der Giordano Bruno Stiftung und durch eine lobende Rezension des Humanistischen Pressedienstes. Nach der Lektüre fand ich bestätigt, was diesem Buch attestiert wird: Verständliche Sprache, Sachlichkeit und differenzierte Auseinandersetzung mit einer Religion, die vor 2000 Jahren in den Köpfen religiöser Männer entstand.<br />
Der Autor erläutert zunächst in didaktisch wohl überlegter Weise die philosophischen und vor allem naturwissenschaftlichen Grundlagen einer nichtreligiösen Weltsicht. Die aktuellen Erkenntnisse der Astro- und Quantenphysik, der Evolutionstheorie und der Hirnforschung werden auch für einen Laien nachvollziehbar dargestellt und auf ihre philosophischen und vor allem religiösen Konsequenzen befragt. Das Ergebnis ist eindeutig: Christlicher Glaube, wie er in der Bibel beschrieben wird und durch Dogmen für immer festgeschrieben wurde, ist mit einer naturwissenschaftlich begründeten Weltsicht nicht vereinbar. Auch der moralische Anspruch von Bibel und Kirche wird auf den Prüfstand gestellt. Der in weiten Strecken amoralische Inhalt der Bibel wird anhand vieler, aber dem Kirchenvolk unbekannter Bibelzitate aufgedeckt, und die nur als menschenverachtend zu kennzeichnende 2000-jährige Geschichte von Christentum und Kirche wird anhand markanter Ereignisse dem Leser bewusst gemacht.<br />
Konsequenterweise kommt der Autor zu der Ansicht, dass weder Bibel noch Kirche dem Willen eines angeblich allwissenden, allmächtigen und allgütigen Gottes zu verdanken sein können, sondern bloßes Menschenwerk sind. Dennoch verkennt der Autor nicht, dass durch das Christentum beeindruckende kulturelle Leistungen entstanden sind und Menschen immer wieder zu Selbstlosigkeit und Barmherzigkeit dem leidenden Mitmenschen gegenüber veranlasst wurden und werden. Diese positive Seite des Christentums führt der Autor allerdings weniger auf den moralischen Gehalt der biblischen Botschaft zurück als vielmehr auf ein dem Menschen innewohnendes, weltweit zu beobachtendes Ethos zurück. Moral so der Autor und belegt diese These anhand neuester soziobiologischer Forschungen ist nicht vom Himmel gekommen, sondern hat sich in einem evolutionären Prozess herausgebildet, was u.a. auch daran erkennbar sei, dass weltweit dieselben ethisch-moralischen Grundprinzipien gelten.<br />
Aber Lehnert übt nicht nur Kritik, sondern entwirft abschließend einen naturalistisch-humanistischen Gegenentwurf als Alternative zu den traditionalistischen Glaubenslehren, die aus einer Zeit stammen als man noch an Geister und Dämonen glaubte und meinte, die Götter mit Menschenopfern gnädig zu stimmen. Er fragt sich, was aus seinem Nichtglauben folge und worin der Sinn des Lebens bestehen könne, wenn es keinen Gott über ihn gibt und kein ewiges Leben zu erwarten ist. Die Antworten, die Lehnert entwickelt, überzeugen mich voll und ganz. Dabei steht die Selbstbestimmung im Zentrum seiner Überlegungen, diese allerdings immer mit Blick auf den Nächsten mit seinen Bedürfnissen und Erwartungen.<br />
Insgesamt ein Buch, das auf Polemik verzichtet, aber eine Fülle religionskritischer Argumente auflistet, die hier in gut und leicht lesbarer Form zusammengestellt wurden, und mit einem vielleicht zu optimistischen humanistischen Gegenentwurf auf wissenschaftlicher und ethischer Basis abschließt. Also eine uneingeschränkte Leseempfehlung und volle Punktzahl für dieses Buch! Wer übrigens mehr über dieses Buch erfahren möchte, findet ein aufgezeichnetes Interview (Podcast als Hördatei) mit dem Autor auf den Internetseiten des Humanistischen Pressedienstes.”</em></p>
<p>…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.buchkatalog.de/images/px.gif" alt="" width="1" height="10" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.etracker.de/app?et=n5ECpm" target="_blank"><img src="http://www.etracker.de/cnt.php?v=2.3&amp;java=y&amp;usid=KNO%2D15052013%2D103849820%2D005680&amp;tc=1368607227397&amp;et=n5ECpm&amp;et_ilevel=1&amp;ref=http%3A//www.buchkatalog.de/kod-bin/isuche.cgi%3Fnavigaktiv%3Dja%26location%3DHome%26pgChoice%3D%26dbname%3DBuchkatalog%26lang%3Ddeutsch%26uid%3DKNO-15052013-103849820-005680%26aktion%3Dnavigframe%26naviggif%3Dhome&amp;swidth=1440&amp;sheight=900&amp;siwidth=1440&amp;siheight=728&amp;scookie=1&amp;scolor=24&amp;p=undefined&amp;et_areas=%255BB%255D&amp;et_target=,0,0,0,0&amp;et_pagename=%255BB%255DSonstige&amp;et_url=http%3A//www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi&amp;slang=de" alt="" border="0" /></a></p>
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		<title>Glauben an einen Gott, den es nicht gibt von Klaas Hendrikse</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 15:28:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Altes Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelische Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Gerd Lüdemann]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrzuchtverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Testament]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Rudolf Bultmann]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein evangelischer Pastor der nicht an Gott glaubt?  – mutig! ? Oder: Wie er sich Gott also doch vorstellt! Dies brisante Buch werden viele lesen und diskutieren! Auch Pastor Hendrikse wundert sich über seine Kirche, die meint:  &#8222;Wir müssen ertragen &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/glauben-an-einen-gott-den-es-nicht-gibt-von-klaas-hendrikse/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;">Ein evangelischer Pastor der nicht an Gott glaubt?  – mutig! ?<br />
</span><span style="font-size: x-large;">Oder: <span style="text-decoration: underline;">W<em>ie</em></span> er sich Gott also doch vorstellt!</span><br />
<span style="font-size: x-large;"><strong>Dies brisante Buch werden viele lesen und diskutieren!</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/03/3bf8a325fa2.jpg"><img style="margin: 7px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="3bf8a325fa[2]" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/03/3bf8a325fa2_thumb.jpg" alt="3bf8a325fa[2]" width="338" height="504" align="left" border="0" /></a></p>
<p><strong>Auch Pastor Hendrikse wundert sich über seine Kirche, die meint</strong>:  &#8222;Wir müssen ertragen können, dass ein Pfarrer sagt, Gott bestehe nicht. <span style="text-decoration: underline;">Das ist Teil der theologischen Debatte.</span></p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Eine solche Meinung tastet die Fundamente der Kirche nicht an.&#8220;</span></em></strong> So begründet Pfarrer Michiel de Zeeuw, einer der Kirchenoberen aus der PKN, den überraschenden Entscheid. <strong>&#8222;Wir müssen weg von dem Gottesbild, das manche haben, die sich Gott als einen alten Mann mit einem langen Bart vorstellen.&#8220;</strong></p>
<p><strong>[Unter uns gesagt: Dies DIN-gemäße Gottesbild entstand u.a. vor tausenden von Jahren im orientalischen Raum und wurde von den vormaligen Juden ins Alte Testament geschrieben! Das Alte Testament ist eine Zusammenstellung unterschiedlichster Texte. Neben historischen Berichten, Gesetzen, alten Mythen und Legenden finden sich dort Weisheiten, Gedichte und Gesänge sowie prophetische Texte. Also: <span style="text-decoration: underline;">Ab dem Alten Testament schon mal nur <em>ein</em> Gott!</span> </strong></p>
<p><strong>Aber, dass nicht mehr von <span style="text-decoration: underline;">Göttern</span> sondern von <span style="text-decoration: underline;">einem Gott</span> gesprochen wird, geht bis in die Eisenzeit  zurück, die neben der Steinzeit und der Bronzezeit als dritte große Periode der Frühgeschichte gilt. </strong></p>
<p><strong>An das Alte Testament schließt sich das Neue Testament, die Grundlage des Christentums,  an, beides zusammen ist dann die <span style="text-decoration: underline;">Heilige Schrift der Christenheit</span> – Der <span style="text-decoration: underline;">Jesus</span>, hier der Gottessohn, ist ganz neu, aber der ‘alte Gott’ ist irgendwie erhalten geblieben.] </strong></p>
<p><strong>Pastor Hendrikse ist Sohn atheistischer Eltern – aber was er in christlichen Familien erlebte: deren <span style="text-decoration: underline;">Frömmigkeit</span> beeindruckte ihn sehr. So studierte er als Zweitberuf Theologie – und er wunderte sich wieder, als es dann tatsächlich <span style="text-decoration: underline;">Gemeinden gab, die ausgerechnet <em>ihn</em> wollten</span>.</strong></p>
<p><strong>Ehrlich gesagt: Mich wundert das nicht: Ich hätte auch gern so einen Pastor, der darüber nachdenkt, ob die immerhin menschgemachte Bibel genau das noch sagt,</strong> <strong>was ein Gott im 21. Jahrhundert  seinen Menschen zu sagen hätte. Oder was er sagen würde, wenn er das dürfte. Und dass die Bibel ein menschengemachtes Buch ist, das lernt man eben während des Theologiestudiums! Und dass man lernen kann, auch noch im 21. Jahrhundert mit Genuss in der Bibel zu lesen , und erstaunlich viel findet, das gerade heute gilt.</strong></p>
<p><span id="more-7213"></span><strong>Zum Glück ist Pastor Hendrikse <em>protestantischer</em> Theologe geworden, was letztlich auf Luther zurückgeht, dem einiges an der damaligen katholischen Kirche nicht passte. Und tatsächlich ist es bis heute so, dass das Meiste, was an der Bibel und in der Religion ‘kritisch’ untersucht wurde, von protestantischen Geistlichen stammt. Fragt sich nur, ob ein protestantischer Pastor bei uns  heute soetwas sagen dürfte, wie Pastor Hendrikse in Holland. </strong></p>
<p>Aber da gibt es wenig Hoffnung bei uns in Deutschland: Ich fürchte nämlich, man lässt ihn – Gott &#8211; mehr und mehr einfach nicht zu Wort kommen. Während nämlich Klaas Hendrikse in den Niederlanden sagen darf, dass er zwar <strong><span style="text-decoration: underline;">göttliche Begegnungen</span></strong> kennt, bei denen es aber keinen ‘Rauschebart-Gott’  gibt. Die <strong>evangelische Kirche bei uns ist da ganz eindeutig</strong>: <span style="font-family: times new roman,times;">.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: times new roman,times;"> <strong><span style="text-decoration: underline;">„Wer sagt, es gibt keinen Gott und der Heiland ist nicht auferstanden, steht eindeutig außerhalb des kirchlichen Konsenses“.</span></strong></span>  (O-Ton EKD)</p>
<p>Wenn ein <strong>Pastor, Paul Schulz</strong> z.B:, früher Pastor an der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi, der schon in den 70er Jahren predigte, dass es Gott nicht gibt, der muss sich wie dieser  nach vielen Debatten  einem <strong>Lehrzuchtverfahren</strong> [hat nichts mit Landwirtschaft zu tun!] unterziehen und wird aus dem Dienst entlassen. das war aber  das bisher einzige Mal, dass die evangelische Kirche derart drastisch gegen einen Pfarrer vorgegangen ist.</p>
<p>Anders erging es allerdings in neuerer Zeit dem Professor für evangelische Theologie <strong><span style="text-decoration: underline;">Gerd Lüdemann.</span></strong> Der hat untersucht, welche der Jesus zugeschriebenen Sätze tatsächlich auf Jesus selbst zurückgehen. Er kam zu ähnlichen Ergebnissen wie vor ihm der protestantische Professor <strong><span style="text-decoration: underline;">Rudolf Bultmann</span></strong>, der einmal festgestellt hat, dass <strong><span style="text-decoration: underline;">die ‘echten’ Worte Jesu auf einer Postkarte Platz hätten</span></strong>. Rudolf Bultmann konnte das ungestraft sagen, Gerd Lüdemann nicht. Aber der sollte ja auch künftigen Pastoren beibringen, was sie zu glauben haben.</p>
<p><strong>Klaas Hendrikse lässt uns teilhaben an seinen ‘atheistischen’ Überlegungen</strong>. Auf Seite 110 drückt er es sehr schön aus<strong><em>: “Gott ist ein Teil Deiner Geschichte, er ist eines der Worte, mit denen Du Deine Lebensgeschichte erzählst.”</em></strong>  Einige Seiten vorher hat er nämlich beispielsweise an den <strong><em>“Nikolaus-Gott”</em></strong> erinnert, an den man als Kind solange glaubte, bis man merkte, wer sich dahinter verbarg. Und weiter schreibt er: <strong><em>“ So hat es auch mit Gott begonnen: Im Anfang gab es Geschichten über Götter. Jeder Stamm, jedes Volk hatte seine eigene Geschichte von der Entstehung der Menschen und der Erde und vom Walten der Götter über das menschliche Leben. Ohne Geschichten kann Gott nicht zur Sprache kommen.Und so geht es noch immer. Gott ist ein erzählter Gott. (…)  Es gibt Gott nicht ohne Menschen.”</em></strong></p>
<p>Es ist ein schmales, aber wunderschönes Buch, wo man einiges immer ´wieder liest, weil man darin gerne mitdenkt. Wenn es beispielsweise um die Geschichten der Bibel geht, und wie Klaas Hendrikse sich dem <strong>Moses</strong> so verwandt fühlte<strong><em>: “Manchmal fühle ich mich, – gerade wie er – getragen, manchmal dagegen alleingelassen in dieser Wüste. Seine Erfahrungen im Unterwegs-Sein sind die gleichen wie meine. (…) Die Wüste ist dann  kein geologisches Phänomen mehr, sondern die Bezeichnung für eine Situation, in der ein Mensch auf die Probe gestellt wird durch die Unwirtlichkeit und Undurchschaubarkeit des Lebens.”</em></strong></p>
<p><strong>Und wie ist das mit dem Gott, von dem viele meinen, dass sie ihn in sich haben? Jeder. Dazu zitiert Klaas Hendrikse <em>Chesterton</em>:</strong></p>
<p><strong>“Von allen schrecklichen Religionen ist die schrecklichste der Kult um den Gott im Innern. Dass Meier den Gott in seinem Innern anbeten soll, läuft letztlich darauf hinaus, dass Meier Meier anbetet.” </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 14px;">Wie bei fast allen meinen Rezensionen lasse ich auch hier am liebsten den Autor selbst zu Wort kommen:</span></p>
<p><strong><em>“<span style="text-decoration: underline;">Der Leser, den ich beim Schreiben stets vor Augen hatte</span>, ist sich nicht so sicher. Er zweifelt oder glaubt überhaupt nicht (mehr) daran, dass es Gott gibt, und fragt sich, welchen Sinn es hat zu glauben, wenn es Gott nicht gibt. (Mancherlei Sinn, sage ich mal vorläufig.) Innerhalb der Kirche sehe ich ihn als einen, der Woche für Woche erfährt, wie groß der Unterschied ist zwischen seinem eigenen Glaubens -empfinden und der Selbstverständlichkeit, mit der die Kirche jedem, der sich fragt, ob es Gott gibt, den Mund stopft. Für ihn versteht sich das eben nicht mehr von selbst, und darin fühlt er sich nicht ernstgenommen; seine Fragen werden nicht beachtet oder umgangen. Außerhalb der Kirche sehe ich ihn als einen, der mit den Jahren der Kirche enttäuscht den Rücken gekehrt hat, jedoch nicht ungläubig geworden ist Er hat bloß die Antworten hinter sich gelassen, die Fragen aber mitgenommen. Vielleicht versteht er sich selbst als «Etwasist» , glaubt er doch, dass es «etwas» gibt, das er aber nicht Gott nennt, weil er inzwischen allergisch reagiert auf das, was in den Kirchen unter diesem Wort verstanden wird. Außerhalb der Kirche sehe ich ihn auch als einen, der sich auf dem Markt der Religionen und Sinngebungen herumtreibt und versucht, sich sein eigenes «Glaubens-Paket» zusammenzustellen. Er möchte offen sein für etwas, was die alltägliche Oberflächlichkeit übersteigt, er ist unbefangen und vorurteilslos gegenüber dem Wort «Gott», in der Überzeugung, dass mit diesem Wort jeweils das gemeint sei, was er gerade sucht. Und ich sehe ihn überall suchen außer in der Kirche, denn er weiß, dass er in einer Institution, die auf aktuelle Fragen mittelalterliche Antworten gibt, nichts finden wird. Ich fühle mich als Bundesgenosse des zweifelnden Lesers, der ringt mit überholten Gottesvorstellungen, der sich verabschieden möchte von dem, was die Kirchen von Gott behaupten, aber nicht von seinem Glauben. Ich stehe auf der Seite derer, die in Nebel gehüllt werden von Theologen, die so tun, als ob es Gott gäbe oder – schlimmer noch – die Frage, ob es Gott gibt, als überholt oder irrelevant betrachten. Ich fühle mich verwandt mit jenen Sinnsuchern, die davon ausgehen, dass es etwas gibt, das mehr ist als das, was wir mit unsern Augen wahrnehmen können, die aber um das Wort «Gott» einen Bogen machen, solange es nicht vom kirchlichen Ballast befreit ist.</em></strong> [&#8230;]</p>
<p>NB) : Die regionale Kirchenleitung der südwestlichen niederländischen Provinz Zeeland nahm sich daher den Fall vor. Wochenlang debattierten die Kirchenoberen, die zur Protestantischen Kirche der Niederlande (PKN) gehören, den Fall Hendrikse. Nun kamen sie mit einem Urteil. Es ist genauso überraschend und paradox wie die Ansicht des Pfarrers, der nicht an Gott glaubt. Es lautet nämlich: Pfarrer Hendrikse darf Pfarrer bleiben. Er darf auch weiterhin von der Kanzel verkünden, dass es keinen Gott gibt. Er wird nicht aus der protestantischen Kirche ausgeschlossen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 20px;"><strong>PS  </strong></span>Eben habe ich mir das Buch nochmals durchgeschaut &#8211; vielleicht noch ein paar Zitate daraus hier in den Text? &#8211; Ich hätte fast 3/4 des Buches abschreiben können! (Und beim nun dritten Lesen gefiel es mir noch besser als bei den Malen zuvor)<br />
<span style="font-size: 18px;"><strong>Daher mein Rat</strong></span>: Wenn Sie diesen Beitrag bis hierher gelesen haben, <span style="font-size: 18px;"><em>sollten<strong> gerade Sie</strong> das Buch sofort selbst lesen! Es ist für Sie geschrieben!</em></span></p>
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