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	<title>Zeitgeschichte &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>Heimatschutz &#8211; von Aust, Stefan; Laabs, Dirk;</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2014 12:55:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Adolf Hitler]]></category>
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		<category><![CDATA[Beate Zschäpe]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesamt für Verfassungsschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>&#160; Eine Anatomie des rechten Terrors in Deutschland und des unfähigen BND  also wohl eher: “Heimatschutz???” Wer dies Buch gelesen hat, schreibt “Heimatschutz???” künftig nur noch in Anführungszeichen und mit drei Fragezeichen. Und: Leider muss jeder dieses Buch lesen – &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/heimatschutz-von-aust-stefan-laabs-dirk/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Eine Anatomie des rechten Terrors in Deutschland und des unfähigen BND  also </strong></span><strong><span style="font-size: x-large;">wohl eher:<a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/08/knm02pua.jpg"><img style="margin: 0px 20px 22px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="knm02pua" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/08/knm02pua_thumb.jpg" alt="knm02pua" width="302" height="480" align="left" border="0" /></a> <em>“Heimatschutz</em><span style="font-size: xx-large;"><em>???</em>”</span> </span></strong></p>
<p><span style="font-size: medium;">Wer dies Buch gelesen hat, schreibt <strong><span style="text-decoration: underline;">“Heimatschutz???”</span></strong> künftig nur noch in Anführungszeichen und mit drei Fragezeichen. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Und: Leider muss jeder dieses Buch lesen – denn es beschreibt den Kampf gegen einen (für uns unvermuteten) wirklichen Feind. Der umgibt uns  sozusagen bei jedem unserer Schritte– ohne dass wir die geringste Ahnung davon haben.</strong>  </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Wir müss(t)en also geschützt werden. Jeder. Ohne Ansehen auf Hautfarbe, ‘Rasse’, Religion,  usw. usf. Denn ganz selbstverständlich hat wohl jeder angenommen, dass es dafür auch in unserem Land eine verdeckt arbeitende Institution gäbe, die das besorgt. Eventuell mit der Polizei.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Welch ein <span style="text-decoration: underline;">Irrtum</span>!  Mindestens dreizehn Jahre funktioniert da so ziemlich alles NICHT!  <span id="more-7914"></span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Ganz offensichtlich war zuletzt dies:  <span style="text-decoration: underline;">Keiner sagt z.B. der Kanzlerin, dass sie abgehört wird. Muss erst ein Snowden kommen? Wir haben doch einen BND – dachten wir. Nun sieht alles ganz anders aus.</span> </strong></span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Die Mitglieder des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund <span style="text-decoration: underline;">= NeoNazis!)</span> konnte</span><span style="font-size: medium;">n dreizehn Jahre im Untergrund leben, dabei <span style="text-decoration: underline;">zehn Menschen </span></span><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;">umbringen</span>, <span style="text-decoration: underline;">über ein Dutzend Banken überfallen</span> und <span style="text-decoration: underline;">mutmaßlich drei Sprengstoffanschläge </span></span><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;">begehen.</span> Dabei wurden sie gerade in den ersten Jahren von <span style="text-decoration: underline;">mehreren Geheimdiensten gesucht</span>, sie waren <span style="text-decoration: underline;">umstellt von Verrätern, den V-Männern des Verfassungsschutzes</span>. </span></strong></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Warum hat man sie nicht entdeckt? Was lief schief? Das Buch Heimatschutz rekonstruiert die erfolglose Jagd detailliert, spannend, kontrovers.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Am 6. Mai 2013 begann vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen die (verstummte) Beate Zschäpe und weitere Angeklagte, die mit der Mordserie des &#8222;Nationalsozialistischen Untergrunds&#8220; (NSU) in Verbindung gebracht werden. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Diese Mordserie endete mit dem mutmaßlichen Selbstmord von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in ihrem Wohnmobil in Eisenach im November 2011. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Seit der Festnahme Zschäpes, die sich nach dem Selbstmord (?) der beiden gestellt hat,  und einer <span style="text-decoration: underline;">beispiellosen Serie von Aktenvernichtungen und V-Mann-Enttarnungen</span> rätseln die ermittelnden Behörden und die deutsche Öffentlichkeit, <span style="text-decoration: underline;">was genau sich in all den Jahren zwischen 1994 und 2011 in der rechten Szene zugetragen hat</span>.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Nun also dieses Buch: Wo der Prozess bislang wenig ans Licht bringt, haben Stefan Aust und Dirk Laabs umso gründlicher recherchiert. und <strong>enthüllen in einer genauen Chronik der Ereignisse die fast unglaubliche Geschichte des Rechtsterrorismus in Deutschland.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Es war wohl das blanke Entsetzen der Autoren, dass sie immer gründlicher zu recherchieren anhielt, bis sie einen fast minutiösen Bericht aneinanderreihen konnten..Dabei entdeckten sie auch den Grund für die – alle verwirrenden – plötzlich geschredderten Akten.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Alle, die von einem geordneten Rechtssystem in Deutschland felsenfest überzeugt waren – das Allerselbstverständigste in unserem Dasein – begannen ab sofort, alle Nachrichen in Presse, Rundfunk und Fernsehen zu hinterfragen: Was ist wohl die Wahrheit? Was steckt wohl dahinter? Unser blindes Vertrauen hat tiefe Risse bekommen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Mehr als zehn Jahre zogen die Protagonisten des &#8222;Nationalsozialistischen Untergrunds&#8220; durch Deutschland, ermordeten aus rassistischen Motiven mindestens zehn Menschen, begingen 14 Banküberfälle und ve<span style="font-size: medium;">rübten mindestens zwei Bombenanschläge. Fest steht: Weder die Polizei noch die Verfassungsschutzbehörden haben die Taten des NSU verhindert. Mehr noch: Bis zum Tod der beiden Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt am 4. November 2011 scheinen die Behörden nicht einmal einen rechtsradikalen Hintergrund vermutet zu haben. </span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Besonders widerlich erscheint es mir, dass man zunächst Morde aus dem Milieu mit  migrantischem Hintergrund vermutete bzw. durchblicken ließ – ein Umstand, der die Hinterbliebenen der Mordopfer zusätzlich zutiefst beleidigte. </span><span style="font-size: large;">Aber Stefan Aust und Dirk Laabs gehen in dem Buch &#8222;Heimatschutz&#8220; zum NSU der dubiosen Rolle des Verfassungsschutzes nach. Sie bezweifeln stark, dass dieser nichts vom Terrortrio wusste</span>.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Die Recherchen setzten ein am 1. September 1992,  und nach mehr als 100 Interviews und einer akribischen Auswertung der Anhörungen im NSU-Untersuchungsausschuss sowie vieler weiterer Quellen, halten die Autoren schlicht für undenkbar, dass der Verfassungsschutz nicht darüber im Bilde war, was die Terrorzelle trieb und wer dahintersteckte. Sie schildern auch den (zum Teíl geschichtlich entwickelten) inneren Aufbau und die Zusammenarbeit der Verfassungsschützer da sind offensichtlich Pannen vorgezeichnet , womöglich beabsichtigt. (Im Anschluss an diesen Text weise ich noch auf ein anderes Buch zu diesem Themenkomplex hin).</strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;">Es ist vor allem ein Satz, der Stefan Aust immer erneut beschäftigt:  Genauer gesagt handelt es sich um ein Zitat des Geheimdienstkoordinators und ehemaligen Vizepräsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Klaus-Dieter Fritsche. Die Worte fielen bei einer Anhörung des </span><a name="_art_link_" href="http://www.welt.de/themen/nsu/"></a><span style="font-size: large;">NSU</span><span style="font-size: large;">-Untersuchungsausschusses und lauten: </span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: large;"><span style="text-decoration: underline;">&#8222;Es dürfen keine Staatsgeheimnisse bekannt werden, die ein Regierungshandeln unterminieren.&#8220;</span> </span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: large;">Womit sich auch teilweise das Schreddern von aktuellen Akten erklären lässt. </span> <span style="font-size: large;">Dass nach der Lektüre dieses Buches  mehr Fragen als endgültige Antworten hervorgehen, scheint angesichts der dubiosen Rolle des Bundesamts für Verfassungsschutz und mancher nachgeordneter Landesämter geradezu unvermeidbar. So weist Aust zu Beginn der Pressekonferenz denn auch darauf hin, dass &#8222;dieses Buch ein Anfang sein soll und nicht das letzte Wort&#8220;. </span></p>
<p><strong>Stefan Aust, geboren 1946,</strong> langjähriger Chefredakteur des &#8222;Spiegel&#8220; und des von ihm mitbegründeten &#8222;Spiegel TV Magazins&#8220;, zuvor unter anderem Mitarbeiter des Norddeutschen Rundfunks, vor allem für &#8222;Panorama&#8220;, ist seit 2009 als Filmproduzent, Medienberater und Teilhaber einer Fernsehproduktionsesellschaft tätig.</p>
<p><strong>Dirk Laabs, geboren 1973</strong> in Hamburg, ist Autor und Filmemacher. 2005 erschien von ihm &#8222;Tödliche Fehler &#8211; die Fehler der Geheimdienste vor dem 11. September 2001&#8220;. Sein Film &#8222;Die Fremden im Paradies &#8211; Warum Gotteskrieger töten&#8220; wurde 2004 mit dem Dokumentarfilmpreis des BR ausgezeichnet.</p>
<p>Heimatschutz<br />
von <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D08072014%2D113850496%2DF05808&amp;intid=CPC2ZBF&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;AT=Aust%2C%20Stefan&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Aust, Stefan</a>; <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D08072014%2D113850496%2DF05808&amp;intid=CPC2ZBF&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;AT=Laabs%2C%20Dirk&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Laabs, Dirk</a>;<br />
Gebunden <strong>Der Staat und die Mordserie des NSU. 864 S. 227 mm 1158g , in deutscher Sprache.<br />
2014   </strong><a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D08072014%2D113850496%2DF05808&amp;intid=CPC2ZBF&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=Pantheon&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN"><strong>Pantheon</strong></a><strong><br />
ISBN 3-570-55202-0  22.99 EUR</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-size: large;">In diesem Zusammen noch ein weiteres Buch, das Sie mit Spannung lesen werden, weil es Ihnen viele weitere Einzelheiten berichtet:</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/08/mxynfihc.jpg"><img style="margin: 5px 20px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="mxynfihc" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/08/mxynfihc_thumb.jpg" alt="mxynfihc" width="153" height="240" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Bedingt dienstbereit</strong></span><br />
<span style="font-size: large;"><strong>von Juretzko, Norbert; Dietl, Wilhelm;</strong></span><br />
Kartoniert<br />
<strong>Im Herzen des BND &#8211; Die Abrechnung eines Aussteigers. Ullstein Taschenbuch Nr.36795 384 S. 18 cm 252g , in deutscher Sprache. </strong></p>
<p><span style="font-size: large;">Mit schonungsloser Offenheit berichtet Norbert Juretzko über seine Tätigkeit bei der wichtigsten deutschen Spionagebehörde. Er enthüllt nicht nur skandalöse politische Verflechtungen des BND in den 90er Jahren sowie atemberaubende Pannen, sondern schildert auch, wie er mit seinem Partner Informanten der ehemaligen sowjetischen Streitkräfte angeworben hat &#8211; und wie ihnen ihre ehrenhafte Dienstauffassung letztlich zum Verhängnis wurde.</span></p>
<p>2005   <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D19082014%2D143437024%2DE03756&amp;intid=CPC2ZBE&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=Ullstein%20TB&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Ullstein TB</a>  ISBN 3-548-36795-X   ISBN 978-3-548-36795-8   9.99 EUR</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/08/knm02pua.jpg"> </a></p>
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		<title>Kongo &#8211; Eine Geschichte &#8211; von David Van Reybrouck</title>
		<link>https://literaturkurier.net/kongo-eine-geschichte-von-david-van-reybrouck/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Sep 2013 16:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Im Herzen von Afrika – Hundert Jahre  blutiger und leidvoller Weg in die Gegenwart Ausgezeichnet mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2012 Warum das Buch auch für westliche Leser wichtig ist Eine Stimme aus dem überwältigenden Presse-Echo zu diesem Buch ist &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/kongo-eine-geschichte-von-david-van-reybrouck/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: x-large;">Im Herzen von Afrika – Hundert Jahre  blutiger und leidvoller Weg in die Gegenwart</span></strong></p>
<p><span style="font-size: x-large;">Ausgezeichnet mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2012<br />
Warum das Buch auch für westliche Leser wichtig ist</span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><strong><span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/09/ajptgy2f.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="ajptgy2f" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/09/ajptgy2f_thumb.jpg" alt="ajptgy2f" width="309" height="480" align="left" border="0" /></a></span></strong></span></strong></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Eine Stimme aus dem überwältigenden Presse-Echo zu diesem Buch ist die von Andreas Eckert in der FAZ:<br />
&#8222;Der belgische Kulturhistoriker David Van Reybrouck erzählt die Geschichte Kongos ohne Klischees und legt <span style="text-decoration: underline;">das beste Afrikabuch der letzten Jahre</span> vor.&#8220;<br />
</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das hier ist ein Jahrhundertbuch und setzt völlig neue Maßstäbe! Es beweist, dass eine historische Darstellung bei aller Genauigkeit es an Spannung durchaus mit jedem Krimi aufnehmen kann.  </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Fesselnd und atemberaubend erzählt David van Reybrouck die Geschichte Kongos, wie wir sie noch nie gelesen haben. Der Autor, der den Bogen von der kolonialen Gewaltherrschaft unter Leopold II. über die 32jährige Mobutu-Diktatur bis hinein in die Gegenwart spannt, berichtet aus der eindrücklichen Perspektive derjenigen, die in ihrem Land leiden, kämpfen, leben im Mittelpunkt stehen die Träume, Hoffnungen und Schicksale der sogenannten einfachen Bevölkerung. </span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: medium;">Zum Weiterlesen hier klicken<span id="more-7446"></span></span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: medium;">Er selbst beschreibt das so:<strong><em> &gt;(…) Ich wollte also gewöhnliche Kongolesen interviewen über das gewöhnliche Leben, auch wenn ich das Wort ‘gewöhnlich’ nicht mag, denn oft waren die Geschichten , die ich zu hören bekam, wirklich außergewöhnlich. Die Zeit ist eine Maschine, die Leben zermahlt, das habe ich beim Schreiben dieses Buches gemerkt, aber hin und wieder gibt es auch Menschen, die die Zeit zermahlen.<br />
Wie ließ sich das bewerkstelligen? Ich hatte gehofft, hier und da mit jemandem sprechen zu können, der noch klare Erinnerungen an die letzten Jahre der Kolonialzeit hatte. Für die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg war ich selbstverständlich davon ausgegangen, dass kaum noch Zeugen leben würden und ich schon sehr froh sein könnte, wenn ein älterer Informant noch etwas über seine Eltern oder Großeltern in der Zwischenkriegszeit zu erzählen wusste.  Für die Zeiträume davor würde ich mich auf die zittrige Kompassnadel der schriftlichen Quellen verlassen müssen. Es dauerte eine Weile, bis mir denn bewusst wurde, dass die durchschnittliche Lebenserwartung im heutigen Kongo nicht so niedrig ist, weil es so wenige alte Menschen gibt, sondern weil so viele Kinder starben. Es ist die schreckliche Kindersterblichkeit, die den Durchschnittswert senkt. Auf meinen zehn Reisen im Kongo begegnete ich Menschen von siebzig, achtzig sogar neunzig Jahren. Einmal erzählte mir ein alter, blinder Mann von fast neunzig, viel über das Leben, das sein Vater geführt hatte: indirekt konnte ich so hinabsteigen bis in die 1890er Jahre, eine schwindelerregende Tiefe. Aber das war noch nichts gegen das, was ich von’ <span style="text-decoration: underline;">Nkasi’</span> erfuhr… &lt;</em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Auf diese Weise bekommt die Geschichte des Kongo Farbe, Glaubwürdigkeit, Leben und Tiefe. An vielen Stellen merkt man deutlich, dass hier auch ein begabter Autor schreibt, der auch seine eigenen Gefühle und Ansichten wiederzugeben vermag. Es sind seine Gespräche und Erlebnisse mit Zeitzeugen, die er unterwegs <strong>sammelt wie ein Archäologe seine Kostbarkeiten. Denn die sind es, die in diesem Buch versammelt sind: Die Stimmen des alten Kongo, von denen schon jetzt manche für immer verstummt sind mitsamt ihrem Erinnern und Wissen.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Für sein aus diesen Gründen mehrfach preisgekröntes Buch hat der Autor zahlreiche Reisen in das zentralafrikanische Land unternommen, in dem er einzigartige Interviews führen konnte. Der Älteste, mit dem er sprach, <span style="text-decoration: underline;">Nkasi</span> wurde 1882 geboren. Seine Stimme und die vieler hundert anderer, Kindersoldaten und Rebellenführer, Politiker und Missionare, machen dieses Buch zu einer Sensation. Mit zahlreichen Augenzeugenberichten, bisher unbekannten Dokumenten aus Archiven und Van Reybroucks fundierter Kenntnis der Forschung stellt es einen Meilenstein auf dem Gebiet der Sachbuchliteratur dar.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Tatsächlich ist der Kongo ein ebenso riesiges wie in vieler Hinsicht außergewöhnliches Land. Tatsächlich wurde es in den letzten hundert Jahren aus einer wohl als vor-mittelalterlichen , durchaus lebensfähigen Lebensform   nahezu übergangslos in unser modernes Leben verpflanzt. Beginnend in einer Zeit, als man bei uns sich nicht einmal sicher war, ob ‘Neger’ überhaupt Menschen seien. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Der Kongo ist obendrein überreich an Bodenschätzen: Gold und Diamanten, Kautschuk und Elfenbein.<em><strong> &gt;Disasi Makulo … kaufte Elfenbein auf. Schon in Kinshana boten ihm Einheimische Stoßzähne an. Irgendwann hatte er sechzig Stück um sein Haus herum gelagert, jeder zwischen zehn und fünfzig Kilo schwer. Doch sobald Swinburne über ein eigenes kleines Dampfschiff verfügte, fuhr er flussaufwärts, wo er das Elfenbein für weniger als ein Drittel des Preises erwerben konnte. Er war nicht der Einzige. Der Flusshandel, der fast vier Jahrhunderte lang in den Händen lokaler Schiffseigner gewesen war, wurde nun vollständig von den Europäern übernommen. Leopolds internationaler Freihandel zerstörte die alten Handelsnetze binnen kürzester Zeit. Europäische Faktoreien mit Lagerräumen wurden errichtet. In Matadi legten Ozeandampfer an, die das Elfenbein mit Kränen an Bord hievten. In Antwerpen waren Speicherhäuser mit Stoßzähnen gefüllt. 1897 wurden 245 Tonnen Elfenbein nach Europa exportiert, fast die Hälfte der weltweiten Handelsmenge jenes Jahres. &lt;</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Auch an Bodenschätzen ist der Kongo reich. In Katanga, einer Riesenprovinz mit der Hauptstadt Lubumbashi ist das Bergbaugebiet das wirtschaftliche Herz des Kongo. Katanga ist sehr reich an <span style="text-decoration: underline;">Kupfer</span> und <span style="text-decoration: underline;">Kobalt</span>, und Kasai ist von seinen <span style="text-decoration: underline;">Diamantenvorkommen</span> abhängig. Der Boden in Kivu enthält <span style="text-decoration: underline;">Zinn</span> und <span style="text-decoration: underline;">Coltan</span>, in der Provinz Orientale auch <span style="text-decoration: underline;">Gold</span>. </strong>Durch den Krieg nahm die Nachfrage nach Kupfer dramatisch zu. Die britischen und amerikanischen Granaten hatten Messingummantelungen, die 75 % kantangesisches Kupfer enthielten. Aus reinem, gehärteten Kuper waren Teile der Geschütze. In den aus Neusilber bestehenden Patronenhülsen der Gewehrmunition war zu 80 % Kupfer verarbeitet. Torpedo und Schiffinstrumente wurden aus Kupfer, Bronze und Messing gefertigt. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In der Landwirtschaft wurden Bauern gezwungen, Reis für die Truppenversorgung anzubauen, andernorts zum Baumwollanbau. Dadurch konnten diese die eigene Landwirtschaft nur immer sporadischer fortführen. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das riesige Territorium im Herzen von Afrika war schon immer überreich an begehrten Rohstoffen. Beispielsweise steckt in jedem Handy ein Stückchen Kongo. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In diesem Buch finden Sie die ganze Geschichte des von grausamen Konflikten zerrissenen faszinierenden Landes. Sie beginnt weit vor der Ankunft des Entdeckungsreisenden Stanley und spannt sich bis zum Vordringen Chinas in den letzten zehn Jahren und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Von 1885 bis 1908 wurde das Land von König Leopold II. regiert, der mit Kautschuk aus dem Kongo ein Vermögen verdiente. Die Kolonalisierung durch Belgien von 1908 bis 1960 durch Belgien brachte Industrie und Infrastruktur, aber auch Paternalismus, Ausbeutung und Gewalt. Idealismus und finstere Machenschaften prägten den Übergang von einer Kolonie zum unabhängigen Staat um 1960. </span></p>
<p>D<span style="font-size: medium;"><strong>as neue Land stürzte sich in ein immer chaotischer werdendes Abenteuer , das nach zweiunddreißig Jahren Diktatur unter Mobuto in einen der todbringendsten Konflikte seit dem Zweiten Weltkrieg mündete.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Im Mittelpunkt dieses Buches mit seinen Hunderten von Gesprächen mit Kongolesen stehen die Träume, Hoffnungen und Schicksale derjenigen, die in ihrem Land leiden, kämpfen, leben – des sogenannten einfachen Volkes. </strong></span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;">Das Buch ist aber nicht nur hinsichtlich des Kongo hochinteressant</span>. Man bekommt nämlich vor Augen geführt, welche inneren Verhältnisse vorhanden sein müssen, damit sich ein Land zu einer Demokratie entwickeln kann, was ja die [wenn auch nicht immer vollkommene] beste derzeit mögliche Staatsform ist. Und wie lang der Weg einer solchen Entwicklung ist. Sehr lang sogar. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Dazu braucht man zuallererst Schulsysteme für eine überwiegend analphabetische Bevölkerung. Man braucht fähige Lehrer, denen es gelingen muss, möglichst viele Schüler aus einer Grundfähigkeit zu weiterbildenden Schulen und Universitäten zu bringen, damit diese mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten wiederum ihr Land fördern und aufbauen können.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: large;">Die folgende Anmerkung kann ich mir nicht verkneifen:</span></span> Derartige Verhältnisse wie die im Kongo sind uns in unserem so sicheren Deutschland überhaupt nicht klar. Gerade die Achtzehn- bis Vierzigjährigen, jene Gruppe, die derzeit bei uns blasiert und lauthals tönen, nicht zur Wahl gehen zu wollen, weil ihnen dies und das nicht passt, sollten dieses Kongo-Buch dringend lesen. <span style="text-decoration: underline;">Eine gut funktionierende Demokratie, die in der Lage ist, das Land sicher durch die Weltgeschehnisse zu steuern, ist letztlich das Werk ihrer Wähler</span>. Jeder sollte sich gründlich mit den Parteiprogrammen und den dafür aufgestellten Personen beschäftigen, damit er <em><span style="text-decoration: underline;">die</span></em> Leute heraussuchen kann, in deren Händen er unser Land sicher verwahrt und gestaltet weiß.  Eigentlich sollten sich auch viel mehr Personen bemüßigt fühlen, innerhalb der Parteien mitzuwirken, damit mehr, als dies möglicherweise geschieht, fähige Personen sich dazu bereit finden, im Bundestag mitzuwirken. Von den derzeitigen Abgeordneten wird ein hohes Maß an Fleiß, Intelligenz und Lernfähigkeit verlangt, um sich in die von Jetzt auf Gleich auftretenden Änderungen und Probleme gestalterisch einarbeiten zu können.  Dazu gehört aber auch, über das Schul- und Studien-System nachzudenken. Es geht nicht an, dass jährlich hunderttausend Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;">Demokratie ist das Abbild der Intelligenz und Bildung der Bevölkerung eines ganzen Landes. Auch das kann man bei diesem Kongobuch zu begreifen lernen.</span> <span style="text-decoration: underline;">Denn: Demokratie ist die beste derzeit ‘verfügbare’ Staatsform.</span></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kongo von <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D31082013%2D124206136%2DB02984&amp;intid=CPC2ZBB&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;AT=Reybrouck%2C%20David%20Van&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Reybrouck, David Van</a>;<br />
Gebunden<br />
Eine Geschichte. Ausgezeichnet mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2012. Übersetzung: Hüsmert, Waltraud .   Originaltitel: Congo. Een geschiedenis 4. Aufl. 782 S. 22 cm 904g , in deutscher Sprache.2012   <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D31082013%2D124206136%2DB02984&amp;intid=CPC2ZBB&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=Suhrkamp&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Suhrkamp</a><br />
ISBN 3-518-42307-X ISBN 978-3-518-42307-3 | 29.95 EUR</p>
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		<title>Warum ich kein Christ sein will &#8211; von Professor Dr. Uwe Lehnert</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 11:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung Leider hat nur eine Minderheit derzeit die Bibel tatsächlich gelesen  obwohl sie irgendwie dagegen ist, bzw. zumindest nichts mehr mit der Kirche zu tun haben will. Da sind sich Katholiken und &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/warum-ich-kein-christ-sein-will-von-professor-dr-uwe-lehnert/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung</strong></span><br />
<span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/sy1z0bzu.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="sy1z0bzu" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/sy1z0bzu_thumb.jpg" alt="sy1z0bzu" width="314" height="468" align="left" border="0" /></a>Leider hat nur eine Minderheit derzeit die Bibel tatsächlich gelesen  obwohl sie irgendwie dagegen ist, bzw. zumindest nichts mehr mit der Kirche zu tun haben will. Da sind sich Katholiken und Protestanten merkwürdigerweise ziemlich einig: In die Kirche gehen sie jedenfalls schon mal nicht. Nicht zu verstehen ist, dass die meisten sich ohne irgendwelche Sachkenntnisse zu haben gegen etwas wenden.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aber: Was haben sie als Argumente? Meist haben sie nur einen <em>Standpunkt</em>: Die Kirche gefällt ihnen nicht, weil sie ihnen nichts mehr sagt. Zeitverschwendung. Außerdem ist es derzeit ‘feiner’, Atheist statt Christ zu sein. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Sie finden, für ihr unbestritten soziales Engagement wird die Kirch gut genug bezahlt. Obendrein finden sich offensichtlich immer weniger Gläubige, die Pfarrer oder Pastoren werden wollen – oder hat ‘die’ Kirche immer weniger Geld dafür? Gemeinden werden zusammengelegt, Kirchen stillgelegt. Der G</span><span style="font-size: medium;">ottesdienstbesuch nimmt zunehmend ab. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Gründe genug für viele, sich kritisch zumindest mit der <strong>Macht</strong> der Kirche zu beschäftigen, für die sie keine Rechtfertigung erkennen können. Es gibt aber auch ein paar, die im Stillen denken: Eigentlich ist es schade um die Kirche.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das hier vorliegende Buch, immerhin die 5. Auflage, <strong>ist ein ganz aktuelles und mehr als notwendiges Buch.</strong> Dafür gibt es zwei Gründe: Der Autor, immerhin EM <em>Professor für das Gebiet »Unter­richtswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der EDV«,</em> hat <strong>ein bewundernswert allgemeinverständliches, und daher außerordentlich spannendes Buch geschrieben, in dem er sein lebenslanges Nachdenken und –forschen über  Naturwissenschaft und Religion beschreibt:</strong></span></p>
<p><span id="more-7283"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>“Der Berufsalltag lässt oft keine Zeit, gründlich über Fragen nachzudenken, die allgemein mit dem Begriff Religion beziehungsweise Weltanschauung verbunden werden. In zunehmenden Alter melden sich jedoch solche Fragen immer öfters zu Wort – und sie verlangen nach Antworten. Wer im christlichen Glauben erzogen wurde und der Kirche – zumindest äußerlich – treu geblieben ist, wird solche Fragen vermutlich im Sinne von Bibel und Kirche beantworten. Vielleicht aber ist man im Laufe seines Lebens zu anderen Einsichten gelangt und hat sich von der anerzogenen und aus purer Tradition übernommenen Religion gelöst.</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>Wäre ich Theologe an der Universität und damit zwangsläufig abhängig von der Amtskirche (siehe Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Februar 2005!) müsste ich bei abweichender Meinung von kirchlichen Vorgaben befürchten, meinen Lehrstuhl zu verlieren und mit einem für die Kirche »unschädlichen« Lehrgebiet abgespeist zu werden. (Wie es so oder ähnlich zum Beispiel die Professoren Horst Hermann, Hans Küng, Johannes Neumann, Gerd Lüdemann, Hubertus Mynarek, Uta Ranke-Heinemann und … und … und … erfahren mussten!)</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>Als ein von der Kirche unabhängiger Hochschullehrer und als jemand, der die weltanschauliche Meinungsfreiheit ohne berufliche Reglementierung in Anspruch nehmen kann, habe ich mir in meiner nachberuflichen Zeit erlaubt, als Laie kritisch über Gott, Christentum und Kirche nachzudenken und darüber dies Buch zu schreiben.”</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Selbstverständlich hat er auch die Bibel – und das gründlich und kritisch gelesen. Es geht ihm dabei wie so vielen, die das auch tun oder getan haben: Sie enthält <strong>im Alten wie im Neuen Testament so viele Widersprüche, so viel geradezu ‘Unchristliches’, dass man aus dem Staunen oft gar nicht mehr herauskommt.</strong> Dass sie allerdings das größte Buch der Bücher ist und bleiben wird, erkennt jeder, der sie einmal selbst und mit vor Spannung angehaltenem Atem liest! </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Dennoch: </span><span style="font-size: small;"><em><strong>“Wann immer sich die Gelegenheit ergibt , fordern Politiker, vornehmlich jene aus den großen Parteien, sich auf die christlichen Grundwerte zu besinnen.Mit dem Verweis auf den angeblichen oder tatsächlichen »Verfall der Wer-te« wird die so genannte »christliche Wertegemeinschaft« beschworen. Das Christentum sei die Grundlage allen ethischen Handelns, heißt es. Moral ohne Bezug auf Gott führe über die Beliebigkeit schließlich zur Unmoral, ein Volk ohne eine in Gott verankerte Moral habe keine Zukunft und was derlei mehr im Brustton der Überzeugung, aber in der Regel ohne tiefere Kenntnis der Bibel vorgebrachte Bekundungen sein mögen.” </strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In diesem Zusammenhang beschäftigt er sich auch mit den 10 Geboten, und einen kurzen Abschnitt daraus möchte ich Ihnen hier nicht vorenthalten:</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em><strong>( …) “Die folgenden sieben Gebote stellen den Kern einer zu akzeptierenden Moral dar. Allerdings haben sich diese Forderungen weltweit so oder ähnlich praktisch in allen Gesellschaften herausgebildet, können also keine spezifisch biblische Originalität beanspruchen. Schon das viele Jahrhunderte vor dem Alten Testament existierende »Ägyptische Totenbuch« formulierte diese Forderungen. Erwähnenswert ist, dass das Tötungsverbot (5. Gebot) sich nur an die Mitglieder der eigenen Gruppe richtete. Das Töten von Menschenanderer Völker war selbstverständlich erlaubt, wie die vielen Kriegsberichte im Alten Testament und Aufforderungen Jahwes, sich die umliegenden Völker gewaltsam untertan zu machen, überdeutlich erkennen lassen Das 10. Gebot, das eng mit dem 6. und 7. zusammenhängt, ist insofern bemerkenswert, als es die Sklaverei als eine selbstverständliche, offenbar auch von Gott nicht in Frage gestellte Ausbeutung von Menschen durch Menschen hinnimmt. Überhaupt wird in diesem Gebot die Ehefrau Sklaven, Haustieren und Sachen gleichrangig nebeneinander gestellt und wie selbstverständlich als Besitz des Mannes bezeichnet. Dass das Sklaventum offenbar von Gott gebilligt wird und dass dies keine von mir willkürlich vorgenommene Deutung darstellt, geht zum Beispiel auch aus dem 2. Buch Moses (Exodus), Kapitel 21, Vers 2 bis 11 hervor. Auch dort wird ausführlich die offenbar gottgewollte Rolle des Sklaven als privates Eigentum des jeweiligen Herrn festgelegt. APOSTEL PAULUS argumentiert ebenfalls in diesem Sinne. Im 1. Korinther, Kapitel 7, Vers 21f drückt er sich sehr eindeutig und geradezu ermunternd für das geduldige Ertragen des Sklavendaseins aus. (Mehr dazu in Kapitel VI,1 und 2!)</strong></em></span> “</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Das Buch wendet sich an Leser, die eine zusammenfassende Darstellung von Argumenten <span style="text-decoration: underline;">gegen</span> den christlich-kirchlichen Glauben und <span style="text-decoration: underline;">für</span> ein naturalistisch-humanistisches Weltbild suchen. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Die Kapitel I bis IV skizzieren ein naturalistisches Weltbild auf der Basis heutigen Wissens. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Was können wir wissen und erkennen und wie macht man das? Wie kamen Wissen und Erkennen überhaupt in die Welt, und wie das Evolutionäre Denken manches Weltbild zum Einsturz bringt. Was unser Erkenntnisvermögen überfordert und warum: Die räumlichen Dimensionen des ganz großen und ganz Kleinen.; die zeitlichen Dimensionen des Kosmos – wo steht der Mensch in Zeit und Raum? und völlig unbegreiflich: Der moderne Begriff von Zeit und Raum.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das alles wird allgemeinverständlich erklärt – der Autor ist überhaupt ein großer Erklärer, vielen Dank Uwe Lehnert.!  Aber er geht ja auch weit zurück = Entstehung der Welt, ob mit oder ohne Schöpfer, etwas über Quanten sollte man schließlich auch noch wissen  hier begreift man es endlich. </span> <span style="font-size: medium;">Sind aber Geist und Bewusstsein von Göttlicher Natur oder eine Funktion der Materien? Sind unser Denken und Handeln letztlich nichts anderes als chemo-elektrische Abläufe? Da kann man lange darüber nachdenken und so führt das alles behutsam und wachsam zu mancher neuen Einsicht- </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">Die Kapitel V und VI bauen darauf auf und zeigen, <strong>dass herkömmlicher Gottesglaube und christliche Lehre sich damit nicht mehr vereinbaren lassen. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In Kapitel VII beschreibt der Autor einen naturalistisch-humanistischen Gegenentwurf. Der Autor hat die Probleme soweit diskutiert, bis er das Gefühl hatte, für sich überzeugende und befriedigende Antworten gefunden zu haben. Dazu hat er die Argumente &#8211; klassische, neuere als auch von ihm entwickelte &#8211; zusammengetragen, die ihm am einleuchtendsten erschienen und dem entgegenkommen, was man den gesunden Menschenverstand nennt.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Der Autor will sich und seinen Lesern Klarheit verschaffen über den Stellenwert von Wissenschaft, speziell von Naturwissenschaft, für unser Leben, insbesondere der Geltung ihrer Erkenntnisse für Gestaltung und Deutung unseres Daseins.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Es geht um Fragen nach unserer Stellung und Bedeutung </span><span style="font-size: medium;">im Kosmos, nach der möglichen Existenz Gottes und ob der Gott, der in der Bibel beschrieben wird, für uns heutige Menschen so überhaupt &#8222;glaubwürdig&#8220; sein kann. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Der Autor fragt sich, warum so viele Menschen an Dinge glauben, die so offensichtlich im Widerspruch zu Vernunft und Wissen stehen. Auch versucht er, eine ihn überzeugende, sprich &#8222;vernünftige&#8220; Antwort nach dem Sinn des und auch seines Lebens zu finden. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Uwe Lehnert  möchte vor sich begründen und möchte anderen erklären können, warum er kein Christ sein kann und auch nicht sein will. Seine Ansichten und Bekenntnisse gründen auf der Überzeugung, dass es richtig und vernünftig ist, soweit es irgend möglich ist, sich seines Verstandes zu bedienen. Weder kirchlicher Glaube noch persönliche Erleuchtung anderer können für ihn Richtschnur seines Denkens sein</strong>.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aus dem Inhalt: <em><strong>&#8222;Wenn ich dann fragte, wie man als Mensch des 21. Jahrhunderts glauben könne, nur durch ein göttlich veranlasstes Menschenopfer gerettet zu werden, das vor seinem Tode gefoltert und dann auf die denkbar brutalste Art und Weise hingerichtet wurde, habe ich meistens nur in schweigende Gesichter geblickt. Allenfalls kam als hilflose, aber die christliche Lehre missinterpretierende Reaktion, dass das alles nur symbolisch zu verstehen sei.&#8220;</strong></em> Vorliegendes Buch hat er in seiner nachberuflichen Zeit verfasst.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Und man sollte Uwe Lehnert dankbar dafür sein, <strong>denn er setzt seine Leser tatsächlich in die Lage, sich das notwendige Wissen und Denken unserer Gegenwart anzueignen und sich selbst sozusagen auf den neuesten Wissensstand zu bringen. Viel zu lange haben viele vernachlässigt, ihr Wissen auf den gegenwärtigen Stad zu bringen. Dieser Mangel macht hilflos und kritikunfähig; nur zu leicht wird man zum Spielball diversester Meinungen.</strong> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">Nur zu gern wünsche ich dieses wunderbare Buch nahezu jedem Leser . Was typisch ist: Während ich das Buch las und es rezensierte, verschwanden nach und nach fünf Exemplare von meinem Schreibtisch. Jeder, des es anfing zu lesen, meinte, es mache mir ja wohl nichts aus, wenn er es gleich mal weiterlesen wollte. </span></p>
<p>&#8230;</p>
<p>MAINZ. In der am Mittwochabend ausgestrahlten SWR-Sendung „Quergefragt&#8220; gab der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Lehmann, ein Statement ab, das nicht nur seinen Diskussionspartner, den Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon, verblüffte.</p>
<p><strong>Lehmann bekannte, er glaube nicht an die Kirche, er glaube auch nicht an das Christentum, er glaube an Gott. Damit hat sich Lehmann nach traditionellem katholischem Verständnis als „Ketzer&#8220; geoutet, heißt es doch im katholischen Glaubensbekenntnis, das der Kardinal schon von Amtswegen Tag für Tag betet: „Ich glaube an die heilige, katholische und apostolische Kirche!&#8220;</strong></p>
<p><strong>In der Diskussion ging Lehmann wenig später sogar noch einen Schritt weiter, als er sagte, dass es die Kirche wohl irgendwann nicht mehr geben würde, den Glauben an Gott aber sehr wohl</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">So komme ich zu dem Zitat, zugegeben aus ganz anderem Zusammenhang,  weil es so gut passt, zum Schluss: </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><em>&gt;Diese Dinge aber sind so heimlich in mich eingedrungen und nicht bloß in meinem Gedächtnis, sondern auch in meinen Eingeweiden hängen geblieben, und sind jetzt  so sehr eins mit meinem geistigen Vermögen, dass sie darin auch dann noch länger verweilen würden, wenn ich sie in meinem ganzen Leben nicht noch einmal läse, denn sie haben im innersten meiner Seele Wurzeln geschlagen. &lt;  (<strong>Petrarca</strong> in einem Brief in ganz anderem Zusammenhang; hierher passt es aber auch sogar ganz wunderbar..)</em></span></p>
<p>Warum ich kein Christ sein will<br />
von Lehnert, Uwe;<br />
Kartoniert  Mein Weg vom christlichen Glauben zu einer naturalistisch-humanistischen Weltanschauung. 5., überarb. u. erw. Aufl. 478 S. 22 cm 764g , in deutscher Sprache.   2012   Teia Lehrbuch Verlag ISBN 3-939520-70-5 ISBN 978-3-939520-70-2 | 19.95 EUR</p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>NB) Aus einer anderen Kritik zu diesem Buch, die Sie interessieren könnte::</strong></span></p>
<p><em>“Aufmerksam gemacht wurde ich auf dieses Buch durch eine ausdrückliche Empfehlung der Giordano Bruno Stiftung und durch eine lobende Rezension des Humanistischen Pressedienstes. Nach der Lektüre fand ich bestätigt, was diesem Buch attestiert wird: Verständliche Sprache, Sachlichkeit und differenzierte Auseinandersetzung mit einer Religion, die vor 2000 Jahren in den Köpfen religiöser Männer entstand.<br />
Der Autor erläutert zunächst in didaktisch wohl überlegter Weise die philosophischen und vor allem naturwissenschaftlichen Grundlagen einer nichtreligiösen Weltsicht. Die aktuellen Erkenntnisse der Astro- und Quantenphysik, der Evolutionstheorie und der Hirnforschung werden auch für einen Laien nachvollziehbar dargestellt und auf ihre philosophischen und vor allem religiösen Konsequenzen befragt. Das Ergebnis ist eindeutig: Christlicher Glaube, wie er in der Bibel beschrieben wird und durch Dogmen für immer festgeschrieben wurde, ist mit einer naturwissenschaftlich begründeten Weltsicht nicht vereinbar. Auch der moralische Anspruch von Bibel und Kirche wird auf den Prüfstand gestellt. Der in weiten Strecken amoralische Inhalt der Bibel wird anhand vieler, aber dem Kirchenvolk unbekannter Bibelzitate aufgedeckt, und die nur als menschenverachtend zu kennzeichnende 2000-jährige Geschichte von Christentum und Kirche wird anhand markanter Ereignisse dem Leser bewusst gemacht.<br />
Konsequenterweise kommt der Autor zu der Ansicht, dass weder Bibel noch Kirche dem Willen eines angeblich allwissenden, allmächtigen und allgütigen Gottes zu verdanken sein können, sondern bloßes Menschenwerk sind. Dennoch verkennt der Autor nicht, dass durch das Christentum beeindruckende kulturelle Leistungen entstanden sind und Menschen immer wieder zu Selbstlosigkeit und Barmherzigkeit dem leidenden Mitmenschen gegenüber veranlasst wurden und werden. Diese positive Seite des Christentums führt der Autor allerdings weniger auf den moralischen Gehalt der biblischen Botschaft zurück als vielmehr auf ein dem Menschen innewohnendes, weltweit zu beobachtendes Ethos zurück. Moral so der Autor und belegt diese These anhand neuester soziobiologischer Forschungen ist nicht vom Himmel gekommen, sondern hat sich in einem evolutionären Prozess herausgebildet, was u.a. auch daran erkennbar sei, dass weltweit dieselben ethisch-moralischen Grundprinzipien gelten.<br />
Aber Lehnert übt nicht nur Kritik, sondern entwirft abschließend einen naturalistisch-humanistischen Gegenentwurf als Alternative zu den traditionalistischen Glaubenslehren, die aus einer Zeit stammen als man noch an Geister und Dämonen glaubte und meinte, die Götter mit Menschenopfern gnädig zu stimmen. Er fragt sich, was aus seinem Nichtglauben folge und worin der Sinn des Lebens bestehen könne, wenn es keinen Gott über ihn gibt und kein ewiges Leben zu erwarten ist. Die Antworten, die Lehnert entwickelt, überzeugen mich voll und ganz. Dabei steht die Selbstbestimmung im Zentrum seiner Überlegungen, diese allerdings immer mit Blick auf den Nächsten mit seinen Bedürfnissen und Erwartungen.<br />
Insgesamt ein Buch, das auf Polemik verzichtet, aber eine Fülle religionskritischer Argumente auflistet, die hier in gut und leicht lesbarer Form zusammengestellt wurden, und mit einem vielleicht zu optimistischen humanistischen Gegenentwurf auf wissenschaftlicher und ethischer Basis abschließt. Also eine uneingeschränkte Leseempfehlung und volle Punktzahl für dieses Buch! Wer übrigens mehr über dieses Buch erfahren möchte, findet ein aufgezeichnetes Interview (Podcast als Hördatei) mit dem Autor auf den Internetseiten des Humanistischen Pressedienstes.”</em></p>
<p>…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.buchkatalog.de/images/px.gif" alt="" width="1" height="10" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.etracker.de/app?et=n5ECpm" target="_blank"><img src="http://www.etracker.de/cnt.php?v=2.3&amp;java=y&amp;usid=KNO%2D15052013%2D103849820%2D005680&amp;tc=1368607227397&amp;et=n5ECpm&amp;et_ilevel=1&amp;ref=http%3A//www.buchkatalog.de/kod-bin/isuche.cgi%3Fnavigaktiv%3Dja%26location%3DHome%26pgChoice%3D%26dbname%3DBuchkatalog%26lang%3Ddeutsch%26uid%3DKNO-15052013-103849820-005680%26aktion%3Dnavigframe%26naviggif%3Dhome&amp;swidth=1440&amp;sheight=900&amp;siwidth=1440&amp;siheight=728&amp;scookie=1&amp;scolor=24&amp;p=undefined&amp;et_areas=%255BB%255D&amp;et_target=,0,0,0,0&amp;et_pagename=%255BB%255DSonstige&amp;et_url=http%3A//www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi&amp;slang=de" alt="" border="0" /></a></p>
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		<title>JETZT ist die Zeit f&#252;r den Wandel. Von Abtprimas Notker Wolf</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Apr 2013 12:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Eine mehr als drängende Frage: Nachhaltig leben – für eine gute Zukunft – unerwartet offensichtlich mehr Entwürfe und Baustellen – in einer bewegten und dennoch schlafenden Welt! “Vor rund 150 Jahren entstand mit der Industrialisierung der Kapitalismus. Im ungeheuren Kapitalbedarf &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/jetzt-ist-die-zeit-fr-den-wandel-von-abtprimas-notker-wolf/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Eine mehr als drängende Frage: Nachhaltig leben – für eine gute Zukunft – unerwartet offensichtlich mehr Entwürfe und Baustellen – in einer bewegten und dennoch schlafenden Welt!</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/04/gvkxaqdl.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="gvkxaqdl" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/04/gvkxaqdl_thumb.jpg" alt="gvkxaqdl" width="252" height="414" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong><em>“Vor rund 150 Jahren entstand mit der Industrialisierung der Kapitalismus. Im ungeheuren Kapitalbedarf er rasch wachsenden Industrie hatte er durchaus seine Existenzberechtigung. Es war eine Zeit des radikalen Umbruchs von der stillen Agrarwirtschaft zu dem dampfenden Eisenbahnen, den lauten Maschinenhallen in den Fabriken und den stinkenden Stahlhochöfen.” </em></strong>So beschreibt Notker Wolf die gar nicht so lange zurückliegende Vergangenheit. Die neuen Entwicklungen wurden mit Jubel und Staunen begrüßt – alles, aber auch alles schien machbar. </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Damals veränderten sich die Zusammenhänge auf unserem Erdball rapide und folgenschwer. Denn niemand hatte eine Ahnung davon, wir die Folgen aussehen würden. </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Gegenwärtig erleben wir eine ähnliche rapide Veränderung, die möglicherweise das Gehabte an Tempo noch übersteigt – nicht wenige sind derzeit dabei, die Übersicht zu verlieren.</span></p>
<p>Da ist ein Buch wie JETZT IST DIE ZEIT FÜR WANDEL mehr als nützlich. Es zeigt nämlich gewissenhaft nach: Wie sieht es denn heute eigentlich auf´der Welt aus? Und ganz von selbst kommt es, wie auch der Leser zu der Einsicht, dass wir JETZT und SCHLEUNIGST einiges tun müssen, dass wir nicht in rasendem Tempo in eine – noch nicht einmal beschreibbare – Katastrophe hineinrauschen.<span id="more-7250"></span></p>
<p>Was aber besonders wichtig ist: Nur weniges davon kann man ‘von Oben’ anordnen, JETZT ist JEDER EINZELNE gefragt.</p>
<p>Aber auch das beschreibt Notker Wolf: Bei allem, was man tut, um nachhaltig zu leben, führt dies ganz unerwartet in eine neue Lebensqualität. Nachhaltig ist nicht etwas wie mönchisches Leben in Armut und Entbehrung,  Nein, es bedeutet Nachdenken, Sich Informieren´, Vielen ist ja auch gar nicht bewusst, wie und  man im ganz alltäglichen Leben richtige bzw. falsche Entscheidungen treffen kann.</p>
<p><strong><em><span style="font-size: small;">“Es ist ein gutes, zutiefst befriedigendes Gefühl. nachhaltig zu leben. über den Tag hinaus, in die Zukunft für kommende Generationen. Nachhaltig gelingt nicht den verbissenen Weltverbesseren, sondern denjenigen, die mit wachen Augen und Gelassenheit in die Zukunft gehen.”</span></em></strong></p>
<p>.Lebensmittelskandale, Naturkatastrophen, Börsenabstürze. Notker Wolf sagt, warum es so nicht weitergeht und wie wir die Umkehr schaffen. Wir müssen unser Leben nachhaltig verändern. Nachhaltigkeit ist mehr als eine ökonomisch-ökologische Balance. Es ist eine ethische Grundhaltung, eine Lebensweise.</p>
<p>Der Abtprimas beschreibt spirituelle und praktische Wege zur Lösung der drängendsten Herausforderungen. Sein Prinzip für ein gerechteres und glücklicheres Leben: Freiheit durch Verantwortung, Verantwortung aus Freiheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Über den Autor:</p>
<p><strong>Werner Wolf</strong> wurde am 21. Juni 1940 als Sohn eines Schneiders in Bad Grönenbach/Allgäu geboren. 1961 Eintritt in das Benediktinerkloster St. Ottilien. Ordensname Notker. Studium in Rom und München (Philosophie, Theologie, Zoologie, Anorganische Chemie, Astronomiegeschichte). Promotion. 1968 Priesterweihe. 1971 Prof. an der Päpstlichen Hochschule Sant&#8217;Anselmo in Rom. 2000 zum Abtprimas gewählt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>JETZT ist die Zeit für den Wandel<br />
von Wolf, Notker;<br />
Gebunden<br />
Nachhaltig leben für eine gute Zukunft. Hrsg. v. Alfons Kifmann. Mit Alfons Kifmann .   195 S. 21,5 cm 334g , in deutscher Sprache.2012   Herder, Freiburg<br />
ISBN 3-451-32454-7 16.99 EUR</p>
<p><span style="color: #ff0000; font-size: large;"><strong>Das Folgende von Professor Lesch fand ich im Internet: Lassen Sie sich von ihm erklären, was man ganz genau unter Nachhaltigkeit versteht. Viel Vernügen!</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="dsgvo_yt_link dsgvo_yt_link_play" ytid="AwQ9LJ8yCAg" onclick="event.preventDefault(); replaceMeWithYTvideo(this);"  style="  height:360px;  width:640px;  background-image:url(https://literaturkurier.net/wp-content/uploads/ytimg/ae2288e96b41c989bde3cabe304605a0.jpg); " target="_blank" href="https://www.youtube.com/watch?v=AwQ9LJ8yCAg">&#160;</a>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>SWR-Bestenliste: Die 10 besten B&#252;cher im April!</title>
		<link>https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-die-10-besten-bcher-im-april/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 15:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Literarisches Leben: Wieder mal zehn wunderbare Bücher &#8211; Lesefreude erster Klasse! Das preisgekrönte Werk auch auf Platz 1 der SWR-Bestenliste© DuMont 25.03.2013SWR-Bestenliste April Platz Eins für Hilary Mantels historischen Roman &#8222;Falken&#8220; Hilary Mantel führt mit &#8222;Falken&#8220; (DuMont), dem preisgekrönten zweiten &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-die-10-besten-bcher-im-april/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-die-10-besten-bcher-im-april/">SWR-Bestenliste: Die 10 besten B&uuml;cher im April!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Literarisches Leben: Wieder mal zehn wunderbare Bücher &#8211; Lesefreude erster Klasse!</h3>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Falken.jpg.890529.jpg"><img style="margin: 0px 15px 7px 0px; display: inline;" title="Das preisgekrönte Werk auch auf Platz 1 der SWR-Bestenliste" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Falken.jpg.890524.jpg" alt="Das preisgekrönte Werk auch auf Platz 1 der SWR-Bestenliste" align="left" /></a>Das preisgekrönte Werk auch auf Platz 1 der SWR-Bestenliste© DuMont</p>
<h4>25.03.2013SWR-Bestenliste April</h4>
<h5>Platz Eins für Hilary Mantels historischen Roman &#8222;Falken&#8220;</h5>
<p>Hilary Mantel führt mit &#8222;Falken&#8220; (DuMont), dem preisgekrönten zweiten Band ihrer Cromwell-Trilogie, die SWR-Bestenliste im April an. David Wagner, Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse in diesem Jahr, landet mit &#8222;Leben&#8220; (Rowohlt) auf dem zweiten Platz.</p>
<p>Hilary Mantel gelang mit &#8222;Falken&#8220; (Originaltitel: &#8222;Bring up the Bodies&#8220;), dem zweiten Band ihrer Tudor-Trilogie, im vergangenen Jahr, was zuvor noch kein Autor schaffte: den Man Booker Prize und die Auszeichnung als Costa Book of the Year in einem Jahr zu gewinnen. Bereits für den ersten Band ihrer Trilogie, deutscher Titel &#8222;Wölfe&#8220; (DuMont), hatte sie 2009 den Man Booker Prize erhalten. In der  SWR-Bestenliste des April steigt sie neu auf dem ersten Platz ein.  Auf den zweiten Platz springt David Wagner mit &#8222;Leben&#8220; (Rowohlt), einer &#8222;in Miniaturen erzählten und viel zu wahren Geschichte einer Organtransplantation&#8220;.</p>
<p>Weitere Neueinsteiger in der SWR-Bestenliste im April sind: Hermann Kurzke mit &#8222;Georg Büchner&#8220; (Platz 3; C. H. Beck), Reinhard Jirgl mit &#8222;Nichts von euch auf Erden&#8220; (Platz 6; Hanser), Nico Bleutge mit seinem Gedichtband &#8222;verdecktes gelände&#8220; (Platz 7-8; C. H. Beck), Botho Strauss mit &#8222;Die Fabeln von der Begegnung&#8220; (Platz 7-8; Hanser), Dino Buzzati mit &#8222;Die Tatarenwüste&#8220; (Platz 9; Die Andere Bibliothek) und Ernst-Wilhelm Händler mit &#8222;Der Überlebende&#8220; (Platz 10; S. Fischer)</p>
<p><span style="font-size: large;"><em>Wie jeden Monat haben hier 31 Literaturkritikerinnen und -kritiker – vier Buch-Neuerscheinungen genannt, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen Was da genannt wird, is the best from the best. Vor allem: für jeden ist was dabei!</em></span> . .</p>
<h5>Das sind die Bücher der SWR-Bestenliste  April 2013:</h5>
<p><span id="more-7226"></span></p>
<h5>Chart<br />
Bestenliste<br />
Titel</h5>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
1<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4164726.jpg.880308.jpg" alt="" border="0" /><br />
Mantel, Hilary<br />
<strong>Falken</strong><br />
DuMont Buchverlag &#8211; gebunden, 22,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8321-9698-1</p>
<p>Anne Boleyn wird der Kopf abgeschlagen. An der Geschichte lässt sich nichts mehr ändern. Aber Hilary Mantel erzählt sie so, als sei sie eben erst passiert: Heinrich VIII. und sein Kanzler Thomas Cromwell reloaded.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
2<br />
10<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4183901.jpg.876258.jpg" alt="" border="0" /><br />
Wagner, David<br />
<strong>Leben</strong><br />
Rowohlt &#8211; gebunden, 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-498-07371-8</p>
<p>&#8222;Das Bett lässt sich verstellen. Ich kann die Liegefläche anheben und senken und Kopf- und Fußteil anwinkeln, aber ich darf es mir, denke ich, nicht zu bequem machen. Sonst will ich am Ende nicht mehr aufstehen.&#8220; Die in Miniaturen erzählte und viel zu wahre Geschichte einer Organtransplantation.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
3<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Georg_B%FCchner.jpg.jpg.890464.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kurzke, Hermann<br />
<strong>Georg Büchner</strong><br />
Beck, C H &#8211; gebunden, 29,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-406-64493-1</p>
<p>Ein Forscherleben lang hat Hermann Kurzke sich mit Georg Büchner beschäftigt. Jetzt, zum 200. Geburtstag, zieht er das Lektüre anregende Fazit: &#8222;Wir haben die Festung Büchner mit allen Mitteln berannt, aber sie nicht nehmen können. Wir haben das flüchtige Wild Büchner gejagt, aber nicht erlegt. Das Staunen ist eher noch größer geworden.&#8220;</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_no.gif" alt="keine Änderung" /><br />
4<br />
4<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4215891.jpg.876230.jpg" alt="" border="0" /><br />
Meinhardt, Birk<br />
<strong>Brüder und Schwestern</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 24,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-24119-0</p>
<p>Die DDR der 70er und 80er Jahre und die immer real existierende, aber eben nicht immer sozialistische Familiengeschichte der Werchows. Als offizielle Utopie und die Träume der Bewohner besonders weit auseinanderliegen, fällt die Mauer. Am Ende heißt es: &#8222;wird fortgesetzt&#8220;. Aber was eigentlich, weiß man nicht.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
<a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783446241190/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
5<br />
3<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4036199.jpg.822842.jpg" alt="" border="0" /><br />
Dohrmann, Ralph<br />
<strong>Kronhardt</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 24,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08878-0</p>
<p>Wissen ist Macht, ist der Stiefvater überzeugt. Und als sein Stiefsohn Willem<br />
sich hinter den Büchern vergräbt, glaubt er fest an dessen Machtinstinkt. Dohrmanns Held aber, wir ahnen es, tendiert zum Müßiggang, und nicht zur Kronhardt‘schen Maschinenstickerei. Ralph Dohrmann pflegt in seinem hinreißenden Debüt ein fast ausgestorbenes Genre: den großen Bildungsroman. Willem will&#8217;s wissen.Dieses Buch, so wünsche ich es Ihnen allen, sollten Sie unbedingt lesen. Sowas Schönes hatten wir schon lange nicht mehr! Demnächst schreibe ich ausführliche Rezension dazu.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
6<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4215897.jpg.890468.jpg" alt="" border="0" /><br />
Jirgl, Reinhard<br />
<strong>Nichts von euch auf Erden</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 27,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-24127-5</p>
<p>Die Welt im 25. Jahrhundert, Menschen auf dem Mars, pazifistische Mutanten auf der Erde. Büchner-Preisträger Reinhard Jirgl wagt das ganz große Panorama, &#8222;eine Vermischung von Hochkultur und Fantasy-Momenten, wie sie im Moment kein anderer so anspielungsreich konzipieren kann. Dieser Autor ist im gegenwärtigen Literaturbetrieb eine einsame Größe.&#8220; (Helmut Böttiger)</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
<a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783446241275/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
7<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Verdecktes_Gel%E4nde.jpg.jpg.890472.jpg" alt="" border="0" /><br />
Bleutge, Nico<br />
<strong>verdecktes gelände</strong><br />
Beck, C H &#8211; gebunden, 14,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-406-64678-2</p>
<p>Die vielleicht schönste Überschrift eines Kapitels lautet: &#8222;Fischhaare finden&#8220;. &#8222;Grau&#8220; und &#8222;feucht&#8220; sind ansonsten die am häufigsten verwendeten Adjektive in diesen Gedichten.<br />
Nico Bleutges runderneuerte Naturlyrik (die manchmal auch in der Stadt spielt) passt sich dem Winterende an. Sie verschafft dennoch, was sonst nur der Frühling kann: eine Ahnung vom Glück.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
8<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4215936.jpg.890476.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>Die Fabeln von der Begegnung</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 19,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-24180-0</p>
<p>&#8222;Nichts fasziniert Botho Strauß mehr als das Mysterium der Liebe. Die Liebe als Illusionsmaschine, als Täuschungs- und Verletzungsmaschine. Er sucht gewissermaßen nach dem Übelsten und Niederträchtigsten der Liebe. Was er der Gegenwart vorwirft ist eher, dass sie das Harte und Extreme gar nicht mehr wagt und deswegen die Liebe in ihrer Radikalität verfehlt.&#8220; (Ijoma Mangold in &#8222;Literatur im Foyer&#8220;)</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
<a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783446241800/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
9<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4030070.jpg.890480.jpg" alt="" border="0" /><br />
Buzzati, Dino<br />
<strong>Die Tatarenwüste</strong><br />
AB &#8211; Die Andere Bibliothek &#8211; gebunden im Schuber, 34,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-8477-0333-4</p>
<p>Giovanni Drogo soll die Festung am Wüstenrand halten gegen einen Angriff, der nie kommt. Seine selbstvergessene Standhaftigkeit erreicht literarische Qualitäten. Italien trifft Kafka. Eine große Parabel der 40er Jahre auf das im Herrschaftswahn erstickende Italien Mussolinis und auf das menschliche Schicksal, geschrieben von der Reporterlegende des &#8222;Corriere della Sera&#8220;.</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
10<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4185538.jpg.890484.jpg" alt="" border="0" /><br />
Buzzati, Dino<br />
<strong>Der Überlebende</strong><br />
S. FISCHER &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-029910-9</p>
<p>Selbstverständlich sind S-Bots nur Roboter. Mehr auf keinen Fall. Oder? Der Ich-Erzähler arbeitet im Geheimen an der Menschwerdung seiner Geschöpfe. Und erfährt durch sein Roboterlabor mehr über das Leben heute als uns lieb sein kann. Frei nach Wittgenstein: Die Welt ist alles, was im freien Fall ist</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-die-10-besten-bcher-im-april/">SWR-Bestenliste: Die 10 besten B&uuml;cher im April!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>SWR-Bestenliste Februar 2013 &#8211; Die 11 lesenswertesten B&#252;cher in diesem Monat!</title>
		<link>https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-februar-2013-die-11-lesenswertesten-bcher-in-diesem-monat/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 13:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Irina Liebmann]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Köhlmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Samuel Beckett]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturkurier.net/?p=7138</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ausgesucht von wirklichen Fachleuten: 30 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl – jeder vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Februar &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-februar-2013-die-11-lesenswertesten-bcher-in-diesem-monat/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-februar-2013-die-11-lesenswertesten-bcher-in-diesem-monat/">SWR-Bestenliste Februar 2013 &ndash; Die 11 lesenswertesten B&uuml;cher in diesem Monat!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Ausgesucht von wirklichen Fachleuten: 30 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl – jeder vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Februar folgendes Resultat (in Klammern die Position der Januar-Bestenliste)</strong></span></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/art_resource.php?sid=wdek.pj0a7e" alt="SWR Fernsehen Logo" /></p>
<p><strong>SWR-Bestenliste</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/art_resource.php?sid=13s4q.2h44420" alt="SWR-Bestenliste" /></p>
<p><strong>Hier folgen die Bücher vom Februar 2013:</strong></p>
<p><span id="more-7138"></span></p>
<p><strong>Platz 1 (-) 66 Punkte</strong></p>
<p><strong>01</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqd.qiopq9,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>DIRK KURBJUWEIT: Angst</strong><br />
Roman. Rowohlt.Berlin Verlag, 256 Seiten, € 18,95*<br />
Die Altbauwohnung ist ein Traum. Und als Architekt kann Randolph Tiefenthaler sie sich leisten. Doch im Souterrain haust in dürftigen Verhältnissen Herr Tiberius. Dessen Interesse an den besser gestellten Bürgern ist bedrohlich. Da entsinnt sich die gutsituierte Familie auf das lange verachtete Wissen der Väter: Not macht erfinderisch.</p>
<p><strong>Platz 2 (-) 60 Punkte</strong></p>
<p><strong>02</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqf.1358jho,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>IRINA LIEBMANN: Das Lied vom Hackeschen Markt</strong><br />
Drei politische Poeme<br />
Hanani Verlag, 110 Seiten, € 12,80*<br />
&#8222;In dieser Gegend hatte ich einmal gelebt, zwischen kaputten Fassaden und heruntergelassenen Rollläden und immer mit der Sehnsucht nach einem großen bürgerlichen Café. Dass dieser Traum sich erfüllt hatte, erschien fast wie ein Wunder.&#8220; Sie ist Berlinerin, erst im Osten, dann im Westen, dann in ganz Berlin. Die Hackeschen Höfe – das ist mehr als nur ihr Stammcafé, das ist Deutschland in einer Nussschale.</p>
<p><strong>Platz 3 (-) 52 Punkte</strong></p>
<p><strong>03</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqh.ndtgae,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>FERDINAND BENEKE: Die Tagebücher I</strong><br />
1792-1801<br />
Wallstein Verlag, 5 Bände, 2802 Seiten, € 98,00**<br />
Er war erfolgreicher Anwalt, Armenpfleger, passionierter Zeitungsleser, kannte fast jeden in Norddeutschland und führte leidenschaftlich Tagebuch. Ferdinand Beneke hat einen Schatz hinterlassen, der jetzt erst geborgen wurde: 7000 Seiten über den Alltag in den Gründerjahren des Bürgertums. &#8222;Es lebe alles, was Republikanisch gesinnt ist, weil das human ist! Es lebe Freiheit und Gleichheit!&#8220;</p>
<p><strong>Platz 4 (1) 50 Punkte</strong></p>
<p><strong>04</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqj.19pmr8t,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>PETER HANDKE / SIEGFRIED UNSELD: Der Briefwechsel</strong><br />
Suhrkamp Verlag, 798 Seiten, € 39,95*<br />
&#8222;Sehr geehrter Herr Handke&#8220;, &#8222;Sehr geehrter Herr Doktor&#8220;, &#8222;Lieber Peter&#8220;, &#8222;Lieber Siegfried&#8220; &#8211; Briefe aus 35 Jahren, ein nur sehr selten erschöpfter Verleger, ein nicht ganz einfacher Autor, Freunde, weil sie bei allen Spannungen eines teilen: den Dienst an der Literatur.</p>
<p><strong>Platz 5.-6. (-) 47 Punkte</strong></p>
<p><strong>05</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nql.2ms5sni,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>SAMUEL BECKETT: </strong><strong><br />
<strong>Weitermachen ist mehr, als ich tun kann</strong></strong><br />
Briefe 1929–1940<br />
Aus dem Englischen und Französischen übersetzt von Chris Hirte.<br />
Suhrkamp Verlag, 856 Seiten, € 39,95**<br />
James Joyce, Peggy Guggenheim und Sahnepudding. Samuel Beckett galt als knausrig mit Worten, als Meister des literarischen Minimalismus. Aber als Briefeschreiber war er außerordentlich wortreich. 15.000 Briefe sind von ihm bekannt. Der jetzt erschienene erste Band erzählt von dem schwierigen Start des Nobelpreisträgers und seiner Zeit in Frankreich und Deutschland.</p>
<p><strong>Platz 5.-6. (-) 47 Punkte</strong></p>
<p><strong>06</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqn.2d1l7l6,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>MICHAEL KÖHLMEIER: Die Abenteuer des Joel Spazierer</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 653 Seiten, € 24,90**<br />
Michael Köhlmeiers Reise in die Abgründe des 20. Jahrhunderts: Joel Spazierer wird in der Endphase der Stalin-Diktatur in Ungarn geboren, die Hälfte seiner Familie fällt der Paranoia einer &#8222;Ärzteverschwörung&#8220; zum Opfer, er flieht nach Wien und beginnt eine Karriere als Hochstapler, Verbrecher und Verführer, &#8222;..weil ich die Lüge als Überschrift zu meiner Existenz wähle.&#8220;</p>
<p><strong>Platz 7 (-) 43 Punkte</strong></p>
<p><strong>07</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqp.2rqlp53,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>VLADIMIR JABOTINSKY: Die Fünf</strong><br />
Roman. Aus dem Russischen übersetzt von Ganna-Maria Braungardt.<br />
Die Andere Bibliothek, 267 Seiten, € 36,00**<br />
Vladimir Jabotinskys Liebeserklärung an seine Heimat, das multikulturelle Odessa vor der russischen Revolution, erschien 1935: &#8222;Es war eine komische Stadt; aber auch Lachen ist Zärtlichkeit. Doch jenes Odessa gibt es vermutlich längst nicht mehr, und ich brauche nicht zu bedauern, dass ich nicht mehr dorthin gelangen werde.&#8220; Doch da war der Journalist und Gelehrte längst Wortführer der radikal rechten Zionisten geworden.</p>
<p><strong>Platz 8 (-) 34 Punkte</strong></p>
<p><strong>08</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqr.2gdlbgj,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>JONATHAN FRANZEN: Weiter weg</strong><br />
Essays. Aus dem Englischen übersetzt von Bettina Abarbanell,<br />
Wieland Freund, Dirk van Gunsteren und Eike Schönfeld.<br />
Rowohlt Verlag, 240 Seiten, € 19,95**<br />
Jonathan Franzen schreibt über das Fangen von Singvögeln, über den Unterschied zwischen Facebooks &#8222;Like&#8220;-Button und der Aussage &#8222;Ich liebe dich&#8220;. Er schreibt über Hornissen, über David Foster Wallace und über autobiographische Literatur. 21 alltagstaugliche, erhellende, freundliche Einblicke in die verwirrende Welt, in der wir leben.</p>
<p><strong>Platz 9.-10. (-) 30 Punkte</strong></p>
<p><strong>09</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqt.2m4b68e,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>RALPH DOHRMANN: Kronhardt</strong><br />
Roman. Ullstein Verlag, 928 Seiten, € 24,99**<br />
Wissen ist Macht, ist der Stiefvater überzeugt. Und als sein Stiefsohn Willem<br />
sich hinter den Büchern vergräbt, glaubt er fest an dessen Machtinstinkt. Dohrmanns Held aber, wir ahnen es, tendiert zum Müßiggang, und nicht zur Kronhardt‘schen Maschinenstickerei. Ralph Dohrmann pflegt in seinem Debüt ein fast ausgestorbenes Genre: den großen Bildungsroman. Willem will’s wissen.</p>
<p><strong>Platz 9.-10. (-) 30 Punkte</strong></p>
<p><strong>010</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqv.273oepn,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>JEANETTE WINTERSON: Warum glücklich statt einfach nur normal?</strong><br />
Aus dem Englischen übersetzt von Monika Schmalz.<br />
Hanser Berlin Verlag, 256 Seiten, € 18,90*<br />
So gruselig kann Kindheit sein. Jeanette Winterson sollte Missionarin werden, hatte ihre frömmelnde Adoptivmutter beschlossen. Aber sie begann zu lesen und wurde lesbisch. Buchverbrennungen, Teufelsaustreibungen – die Eltern fahren das volle Programm. &#8222;Ich wollte nicht in ihrer Nähe sein. Mein Vater war unglücklich. Meine Mutter war durcheinander. Wir waren wie Flüchtlinge in unserem eigenen Leben.&#8220;</p>
<p><strong>Persönliche Empfehlung</strong></p>
<p><strong>011</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqx.2hq8im3,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>im Februar von</strong> <strong>Wolfgang Werth (München):</strong><strong><br />
<strong>WASSILI GOLOWANOW: Die Insel </strong><br />
<strong>oder Rechtfertigung des sinnlosen Reisens</strong></strong><br />
Roman. Aus dem Russischen übersetzt von Eveline Passet.<br />
Matthes &amp; Seitz Berlin, 523 Seiten, € 29,90<br />
&#8222;Von einem, der fürchtete, das eigene Leben zu verfehlen und der darum auszog, seine Insel zu suchen und zu erkunden: Drei Expeditionen durch den &#8222;wilden Raum&#8220; von Kolgujew in der östlichen Barentssee erbrachten dem Moskauer Autor und weit herumgekommenen Journalisten Wassili Golowanow den Stoff für sein überaus vielschichtiges, anschauliches und gedankenreiches Buch in fünf Büchern, das es nicht nötig hat, auf dem Schutzumschlag als &#8222;Roman&#8220; ausgegeben zu werden.&#8220;<br />
(Wolfgang Werth)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>KrimiBestenliste Dezember 2012 &#8211; die zehn besten Krimis f&#252;r Kenner vom Feinsten !</title>
		<link>https://literaturkurier.net/krimibestenliste-dezember-2012-die-zehn-besten-krimis-fr-kenner-vom-feinsten/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 15:18:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Krimis]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Fluchtfahrer lässt alle hinter sich An die Spitze der KrimiZeit-Bestenliste im Dezember rückt James Sallis&#8216; Phoenixkrimi &#8222;Driver 2&#8220; (Liebeskind), bester Neueinsteiger ist Friedrich Ani mit &#8222;Süden und das heimliche Leben&#8220; (Knaur) – Platz Drei. Außerdem gibt es zwei weitere &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/krimibestenliste-dezember-2012-die-zehn-besten-krimis-fr-kenner-vom-feinsten/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5>Ein Fluchtfahrer lässt alle hinter sich</h5>
<p>An die Spitze der KrimiZeit-Bestenliste im Dezember rückt James Sallis&#8216; Phoenixkrimi &#8222;Driver 2&#8220; (Liebeskind), bester Neueinsteiger ist Friedrich Ani mit &#8222;Süden und das heimliche Leben&#8220; (Knaur) – Platz Drei. Außerdem gibt es zwei weitere Neuzugänge auf der Liste.</p>
<p>&#8222;Driver 2&#8220;, ist die Fortsetzung des Fluchtfahrerthrillers &#8222;Driver&#8220;, dem Buch, mit dem James Sallis hierzulande seinen Ruf als philosophischer Action-Noir-Schreiber begründete und das von der damaligen KrimiWelt-Bestenliste zum besten Krimi 2007 gewählt wurde sowie den Deutschen Krimpreis bekam.</p>
<p><img style="margin: 7px 15px 15px 7px; display: inline; float: left;" title="Ein Fluchtfahrer lässt alle hinter sich" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Driver_2.jpg.850256.jpg" alt="Ein Fluchtfahrer lässt alle hinter sich" width="207" height="323" align="left" /></p>
<p><strong>Die Neueinsteiger im Dezember sind:</strong></p>
<p>Platz 3: <strong>&#8222;Süden und das heimliche Leben&#8220;</strong> (Knaur) von Friedrich Ani. &#8222;Seit seinem großartigen Wiederauftachen in München arbeitet der Ex-Kommissar Tabor Süden als Privatdetektiv. Aktuell wollen die Gäste und Pächter der Kneipe &#8222;Charly’s Tante&#8220; ihre vertraute Kellnerin Inka Sellner wiederhaben. Selten war Ani so gut wie in diesem kleinen starken Roman.&#8220;</p>
<p>Platz 8: <strong>&#8222;Underground&#8220;</strong> (Blanvalet) von Lee Child. Aus dem Englischen von Wulf Bergner. &#8222;Der 13. Roman der Serie um den Ex-Militärpolizisten Jack Reacher. Reacher-Romane sind bei aller perfekt inszenierten Action auch sehr spezielle Kommentare zum Zeitgeschehen. Diesmal geht es um Al Quaida und die Macht der Bilder in der psychologischen Kriegsführung gegen den Terror. Alles spielt in Manhattan, entweder in der U-Bahnoder im Dunkeln.&#8220;<br />
Platz 10: <strong>&#8222;Stiller Tod&#8220;</strong> (Tropen) von Roger Smith. Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. &#8222;So schwarz-weiß wie in diesem, seinem vierten Roman aus Südafrika hat Roger noch nie geschrieben. In sozialer Konfrontation: die reichen weißen Ausländer und die armen schwarzen – oder wie in diesem Fall – farbigen Bewohner der Cape Flats. Keiner ist gut, alle sind nur mehr oder minder böse und auf den eigenen Vorteil bedacht.&#8220;</p>
<p>Monatlich wählen achtzehn auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel, denen sie viele Leser wünschen.</p>
<p><span id="more-7021"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>KrimiZeit-Bestenliste Die zehn besten Krimis im Dezember</h3>
<p>Jeden ersten Donnerstag im Monat geben Literaturkritiker und Krimispezialisten die Romane bekannt, die ihnen am besten gefallen haben.</p>
<p><strong>1</strong><strong>(4) James Sallis: Driver 2</strong><br />
Aus dem Englischen von Jürgen Bürger und Kathrin Bielfeldt; Liebeskind 160 S., 16,90 €<br />
Phoenix. Die Angreifer kann Driver töten. Aber Elsa verblutet, angeschossen. Driver wird gehetzt, wehrt sich, tötet, will nur fahren, mit Spaß an 180-Grad-Wenden. Irgendwer aus der Vergangenheit des Fluchtfahrers gibt keine Ruhe. Das Leben: Fahren, Irren, Kämpfen. Sallis: einzigartig, erneut in <em>Driver 2.</em></p>
<p><strong>2</strong><strong>(2) Robert Littell: Philby. Porträt des Spions als junger Mann.</strong><br />
Aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence; Arche 288 S., 19,95 €<br />
Europa 1938–1963. Voll Hintersinn ruft Littell die Zeugen des größten Spionagefalls im 20. Jahrhundert auf: Kim Philby und vier andere Cambridge-Boys waren Sowjetagenten. Und verwandelt, als Autor, der alle Spionagewitze kennt, die alte Geschichte mit leichter Hand in eine neue. Bravourös.</p>
<p><img src="http://cas.criteo.com/delivery/lg.php?cb=b6ffd09924&amp;loc=http%3a%2f%2fwww.zeit.de%2f2012%2f50%2fZEIT-Krimibestenliste-Dezember&amp;referer=http%3a%2f%2fwww.boersenblatt.net%2f576016%2f&amp;c1=6ogT0g3PT3DwAIm9brXmmHhl-fjdO7G7soAq1IBGT4CSX5eMIsdh4hI5Nk28dkA5OXwreeWEYQaEcOTnBgAzq3hfYIJjFB7yI9AJ7qqtOR7eRkXfdp3XlDUDhR97PqDso5FXNCvUZ_nAKZb4JWT27Pd_I9-N7zSZrU1ww0HHUTRYmD7gDSprqN2C6u10TQvDGxliit-DKmdHYJ5sO8Jpm9NhfnnBouaINXtX3PVEi2h3c8T_ZQjxdPJysI_6jOQf1oHPLo8XS6UO-bDxMBsPMw&amp;c2=V-veXo-VEt9_lquyaQhVLkSfORghc-mstglqDmjDGzhbSRQec49B1t2eB8adl1JawpFE24p2ZHRSBHbg-Ka_j6VO9voGsNXNMiyBLRfGOrZ6_Hecxdgvhf9EQ0XiatiK_67_40NPbFZCTyxhcYpo5rtJmHMe-r2YrVEs5KQyahdnDQzYeEKpMQYN5W7_BrNvpeoB6QaXubvBdCMqZuyWBPwxSOPtCONZ-rDr2ZAAsHSlv1opfLX7eosSYK53qulhU-0UVlFooMv7b8oISNP35rsA1RpozKhGMIWRX1T9VRBtWchKy50ZEuF1c26socZaPhIsAMT-xsSz8bF6CbrloR0leeGrRoI5bTdwrhqh6eH66Xxf3Gq20uh10O_Rcc61" alt="" width="0" height="0" /></p>
<p><strong>3</strong><strong>(–) Friedrich Ani: Süden und das heimliche Leben</strong><br />
Knaur, 206 S., 8,99 €<br />
München. Nachdem der Kellnerin Ilka Senner angeboten wurde, die Kneipe zu übernehmen, in der sie jahrelang gearbeitet hatte, verschwand sie fast spurlos. Tabor Süden soll sie wiederfinden. Er hat es nicht weit, und schon stöbert er in ungelebten Leben, verschluckter Gewalt, logischem Irresein. Ani in großer Form.</p>
<p><strong>4</strong><strong>(8) Don Winslow: Kings of Cool</strong><br />
Aus dem Englischen von Conny Lösch Suhrkamp, 356 S., 19,95 €<br />
Laguna Beach/Baja California. Ben, Chon und O vor <em>Zeit des Zorns.</em> Revierkriege zwischen mexikanischen Fraktionen stören Frieden und Gewinne der lässigen Hydro-Dope-Farmer. »Leck mich am Arsch«, an allem sind die Eltern schuld. Winslow betört durch verfeinerte Technik und fixe Pointen.</p>
<p><strong>5</strong><strong>(3) Carl Nixon: Rocking Horse Road</strong><br />
Aus dem Englischen von Stefan Weidle Weidle; 240 S., 19,90 €<br />
Christchurch, Neuseeland. Weihnachten 1980 wird Lucy Ashers Leiche an den Strand gespült. Und alles wird anders. Durch die Gewalt, den Mord. Eine Gruppe von Jungen verfällt der großen Suche nach dem Täter. Und der romantischen Liebe. Der stärkste Kriminalroman aus dem Gastland der Buchmesse.</p>
<p><strong>6</strong><strong>(1) Merle Kröger: Grenzfall</strong><br />
Argument/Ariadne, 352 S., 11,00 €<br />
Mecklenburg-Vorpommern/Rumänien, 1992–2012. Wie Wildschweine erschossen beim Grenzwechsel: Marius und Nicu. Die Jäger freigesprochen. Marius’ Tochter Adriana kehrt zurück, um sie zu stellen. Kluge Kriminalerzählung zum Dokumentarfilm <em>Revision.</em> Empathisch scharfer Blick in europäische Angstzustände.</p>
<p><strong>7</strong><strong>(10) Anila Wilms: Das albanische Öl oder Mord auf der Straße des Nordens</strong><br />
Transit, 176 S., 18,80 €<br />
Albanien 1924. Eine Schande, unduldbare Verletzung der Gastfreundschaft: Im Bergland werden zwei amerikanische Touristen erschossen. Von Tirana, der provisorischen Kapitale, dringen Schockwellen bis London und Washington. Leidenschaftlich klug: Parabel über erzwungene Modernisierung und Staatenbildung.</p>
<p><strong>8</strong><strong>(–) Lee Child: Underground</strong><br />
Aus dem Englischen von Wulf Bergner Blanvalet, 448 S., 19,99 €<br />
New York City. Nachts in der U-Bahn: eine vermeintliche Selbstmordattentäterin. Als Ex-Militärpolizist Jack Reacher sie anspricht, erschießt sie sich. Reacher und ein Haufen Agenten suchen nach dem Geheimnis der Toten. Mitten in Manhattan tobt Schattenkrieg gegen den Terror. Intelligent, schnell, hart.</p>
<p><strong>9</strong><strong>(6) Petros Markaris: Zahltag</strong><br />
Aus dem Griechischen von Michaela Prinzinger Diogenes, 518 S., 22,90 €<br />
Athen. Trilogie der Krise Band 2: Die Armen bringen sich um, die Bourgeois hinterziehen Steuern, der Staat jault. Ein Erpresser wird Volksheld. Als »nationaler Steuereintreiber« zwingt er die Reichen zu Nachzahlungen. Und straft mit Schierling, Pfeil und Bogen. Böse, komisch, traurig: Pflichtlektüre in finsteren Zeiten.</p>
<p><strong>10</strong><strong>(–) Roger Smith: Stiller Tod</strong><br />
Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, Tropen, 382 S., 19,95 €<br />
Kapstadt. Am Reichen-Strand ertrinkt Sunny, dieweil Vater Exley kifft, Mutter Exley vögelt und Wachmann Vernon glotzt. Roger Smith packt wieder den Hammer aus. In den Cape Flats regieren Armut, Gewalt und Kindesmissbrauch. Die Weißen kommen davon. Und Vernon verliert sein Spiel.</p>
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		<title>Sachbuch Bestenliste November 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 10:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Saul Friedländer]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas A. Szezák]]></category>

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		<description><![CDATA[<p> Die besten Sachbücher im November 2012  – fürwahr grandiose Bücher – Monat für Monat – Sachbücher ausgewählt von 26 unabhängigen Juroren. Eine Initiative der Süddeutschen Zeitung, des Buchjournals und des Norddeutschen Rundfunks. Mit Unterstützung des Börsenblatts. Persönlicher Tipp Geert Mak: &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/sachbuch-bestenliste-november-2012/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5> <span style="font-size: x-large;"><strong>Die besten Sachbücher im November 2012  – fürwahr grandiose Bücher – Monat für Monat – Sachbücher ausgewählt von 26 unabhängigen Juroren. Eine Initiative der Süddeutschen Zeitung, des Buchjournals und des Norddeutschen Rundfunks. Mit Unterstützung des Börsenblatts.</strong></span></h5>
<h4>Persönlicher Tipp</h4>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Was%2C%20wenn%20Europa.jpg.837625.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p>Geert Mak: Was, wenn Europa scheitert  Pantheon &#8211; 9,99 Euro<br />
Chart<br />
Titel</p>
<p>1<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Homer.837447.jpg.837449.jpg" alt="" border="0" /><br />
Thomas A. Szlezák: Homer oder Die Geburt der abendländischen Dichtung (30 Punkte)<br />
C. H. Beck &#8211; 24,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-406-63729-2</p>
<p><span id="more-6981"></span></p>
<p>2<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Sahara.jpg.837465.jpg" alt="" border="0" /><br />
Ralph A. Austen: Sahara. Tausend Jahre Austausch von Ideen und Waren (28 Punkte)<br />
Wagenbach &#8211; 24,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-8031-3643-5<br />
3<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Imperien.jpg.837481.jpg" alt="" border="0" /><br />
Jane Burbank / Frederick Cooper : Imperien der Weltgeschichte. Das Repertoire der Macht vom alten Rom und China bis heute (27 Punkte)<br />
Campus &#8211; 39,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-593-39670-5<br />
4<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Die_Parther.jpg.837497.jpg" alt="" border="0" /><br />
Uwe Ellerbrock / Sylvia Winkelmann: Die Parther. Die vergessene Großmacht (24 Punkte)<br />
Philipp von Zabern &#8211; 29,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8053-4454-8 5</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Nur_noch_Utopien.jpg.837513.jpg" alt="" border="0" /><br />
Oskar Negt: Nur noch Utopien sind realistisch</p>
<p>. Politische Interventionen (23 Punkte)<br />
Steidl Göttingen &#8211; 34,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-86930-515-8<br />
6<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Menschen_Tiere.jpg.837529.jpg" alt="" border="0" /><br />
Cora Diamond: Menschen, Tiere und Begriffe. Aufsätze zur Moralphilosophie (20 Punkte)<br />
Suhrkamp &#8211; 17,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-518-29617-2<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Frank_Kafka.jpg.837545.jpg" alt="" border="0" /><br />
Saul Friedländer: Franz Kafka (20 Punkte)<br />
C. H. Beck &#8211; 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-406-63740-7<br />
8<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Mafia_AG.jpg.837561.jpg" alt="" border="0" /><br />
Giovanni Tizian: Mafia AG. Camorra, Cosa Nostra und &#8218;Ndrangheta erobern Norditalien (20 Punkte)<br />
Rotbuch Verlag &#8211; 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-86789-166-0<br />
9<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Preis_der_Ungleichheit.jpg.837593.jpg" alt="" border="0" /><br />
Joseph Stiglitz: Der Preis der Ungleichheit. Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht (19 Punkte)<br />
Siedler &#8211; 24,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8275-0019-9</p>
<p>10<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Verma%26%23776%3Bchtnis.jpg.837609.jpg" alt="" border="0" /><br />
Jared Diamond: Vermächtnis. Was wir von traditionellen Gesellschaften lernen können (18 Punkte)<br />
S. Fischer &#8211; 24,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-013909-2</p>
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		<item>
		<title>NDR Kultur Sachbuchpreis  2012 f&#252;r David Van Reybrouck</title>
		<link>https://literaturkurier.net/ndr-kultur-sachbuchpreis-2012-fr-david-van-reybrouck/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/ndr-kultur-sachbuchpreis-2012-fr-david-van-reybrouck/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 16:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BestsellerSachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch des Jahres]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[David Van Reybrouck]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte des Kongo]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8222;Kongo. Eine Geschichte&#8220; von David Van Reybrouck &#160; Literarisches Leben Auszeichnung NDR Kultur Sachbuchpreis für David Van Reybrouck: &#8222;Kongo. Eine Geschichte&#8220; von David Van Reybrouck (Suhrkamp Verlag) ist das beste deutsche Sachbuch des Jahres 2012 – das hat die Jury &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/ndr-kultur-sachbuchpreis-2012-fr-david-van-reybrouck/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: x-large;"><strong>&#8222;Kongo. Eine Geschichte&#8220; von David Van Reybrouck</strong></span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/42307.jpg.840801.jpg"><img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline;" title="NDR Kultur Sachbuchpreis für David Van Reybrouck" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/42307.jpg.840796.jpg" alt="NDR Kultur Sachbuchpreis für David Van Reybrouck" width="309" height="480" align="left" /></a></p>
<h4><span style="color: #ff0000; font-size: x-large;"><strong>Literarisches Leben</strong></span></h4>
<h4>Auszeichnung</h4>
<h4>NDR Kultur Sachbuchpreis für David Van Reybrouck: &#8222;Kongo. Eine Geschichte&#8220; von David Van Reybrouck (Suhrkamp Verlag) ist das beste deutsche Sachbuch des Jahres 2012 – das hat die Jury des NRD Kultur Sachbuchpreises entschieden. Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert.</h4>
<p><strong>&#8222;&#8218;Kongo‘ ist der sehr gelungene Fall eines Sachbuchs, das lebendig erzählte Geschichten mit historischer Analyse verbindet und auf diese Weise eine moderne &#8218;oral history‘ entstehen lässt&#8220;,</strong> so Joachim Knuth, Vorsitzender der Jury und NDR Programmdirektor Hörfunk<strong>. &#8222;Es ist eine exemplarische Tiefenbohrung in die Geschichte eines afrikanischen Landes &#8211; und wird zu einem Blick in die Menschengeschichte schlechthin.&#8220;</strong> Jury Mitglied Roger Willemsen glaubt: <strong>&#8222;Selbst wer sich vorher nicht für den &#8218;Kongo‘ interessiert hat, wird am Ende die Geschichte Afrikas in diesem Buch erkennen können.&#8220;</strong></p>
<p><span id="more-6957"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Er erzählt die Geschichte des Kongo aus der Sicht seiner Bewohner: von der blutigen Kolonialherrschaft der Belgier, der Mobutu-Diktatur bis hin in die Gegenwart.</strong></p>
<p><strong><br />
David Van Reybrouck</strong> (41) ist Schriftsteller, Dramatiker, Journalist, Archäologe und Historiker. In Brügge geboren, studierte er Archäologie und Philosophie an den Universitäten Leuven und Cambridge. Nach seiner Promotion an der Universität Leiden (Niederlande) arbeitete er in Barcelona, Paris und Amsterdam und veröffentlichte mehrere Theaterstücke. Zurzeit lebt er in Brüssel.</p>
<p><strong>Mitglieder der Jury des NDR Kultur Sachbuchpreises sind &#8211; neben Joachim Knuth und Roger Willemsen &#8211; Dr. Franziska Augstein (Redakteurin des Feuilletons der Süddeutschen Zeitung), Hendrik Brandt (Chefredakteur der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung), Dr. Wilhelm Krull (Generalsekretär der VolkswagenStiftung), Prof. Dr. Ulrich Raulff (Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach und Präsidiumsmitglied des Goethe-Instituts) und Patricia Schlesinger (Leiterin NDR Fernseh-Programmbereich Kultur und Dokumentation).</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutscher Buchpreis 2012 an Ursula Krechel: Landgericht.Interview mit der Autorin</title>
		<link>https://literaturkurier.net/deutscher-buchpreis-2012-an-ursula-krechel-landgericht-interview-mit-der-autorin/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2012 13:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Buchpreis 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula Krechel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturkurier.net/?p=6907</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ursula Krechel hat für &#8222;Landgericht&#8220; den Deutschen Buchpreis erhalten. Ein Gespräch über ihr neues Buch sowie die Höhen und Tiefen des Schriftstellerlebens. Literarisches Leben Ursula Krechel© Claus Setzer 08.10.2012Interview mit Ursula Krechel &#8222;Ich erfinde eher die Lücken&#8220; Ursula Krechel hat &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/deutscher-buchpreis-2012-an-ursula-krechel-landgericht-interview-mit-der-autorin/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: x-large;">Ursula Krechel hat für &#8222;Landgericht&#8220; den Deutschen Buchpreis erhalten. Ein Gespräch über ihr neues Buch sowie die Höhen und Tiefen des Schriftstellerlebens.</span></strong></p>
<p><img style="margin: 15px 5px; display: inline; float: left;" title="Ursula Krechel" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2012/11/Ursula-Krechel-Landgericht.jpg" alt="Ursula Krechel" width="299" height="354" /></p>
<h3><span style="color: #ff0000; font-size: x-large;">Literarisches Leben</span></h3>
<p>Ursula Krechel© Claus Setzer</p>
<h4>08.10.2012Interview mit Ursula Krechel</h4>
<h5>&#8222;Ich erfinde eher die Lücken&#8220;</h5>
<p>Ursula Krechel hat für &#8222;Landgericht&#8220; den Deutschen Buchpreis erhalten. Ein Gespräch über ihr neues Buch sowie die Höhen und Tiefen des Schriftstellerlebens.</p>
<p><strong>Nach &#8222;Shanghai fern von wo&#8220; haben Sie mit &#8222;Landgericht&#8220; erneut einen Roman über die Emigration geschrieben und darin Wirklichkeit und Fiktion miteinander verwoben. In welchem Verhältnis stehen Realität und Ausgedachtes?</strong></p>
<p><em>Krechel: </em>Das ist sehr schwer zu sagen. Man merkt es beim Lesen wohl sehr genau, wenn eine andere Sprachebene ansetzt. Aber es gibt immer reale Kerne. Wenn es um traumatische Vergessensleistungen der deutschen Geschichte geht, finde ich es ganz unangemessen, zu viel zu erfinden. Das heißt: Ich zügele mich in meiner Fantasie, erfinde eher die Lücken, auch die Emotionalität der Leute, die ja nicht viel von sich preisgegeben haben. Alle Personen haben reale Hintergründe, haben Daten, Namen und Adressen. Es geht um ein Austarieren zwischen den realen Funden und dem Anreichern – es muss ja erzählbar werden.</p>
<p><span id="more-6907"></span></p>
<p><strong>Sind Richard und Claire Kornitzer, Ihre beiden Hauptfiguren, gefunden oder erfunden?</strong></p>
<p><em>Krechel: </em>Es sind gefundene Personen, denen ich natürlich vieles, von dem ich nichts wissen konnte, erfinden musste. Aber ich hatte die Akte eines Landgerichtsrats entdeckt und durfte sie auch verwenden, weil das Vorbild schon 30 Jahre tot war. Eine solche Personalakte zu lesen, die von Krankheiten, von Fehlzeiten, von Zeugnissen, von Versetzungen, von Beförderungen handelt, auch von Konflikten im Beruf, ist schon sehr intim – und ein reiches Material. Als ich diese Person hatte, fand ich in einem ganz anderen Archiv die Wiedergutmachungsakte und erfuhr einiges über seine Frau und ihren Beruf: Sie war Filmwerberin, also eine ganz eigenwillige und moderne Tätigkeit für eine Frau in den 1930er Jahren. Ich hätte sonst nicht im Traum daran gedacht, einer Person einen solchen Beruf zu erfinden. Manchmal ist die Realität sehr viel heilsamer; sie öffnet die Augen.</p>
<p><strong>Was fesselte Sie an dieser Geschichte?</strong></p>
<p><em>Krechel:</em> Es hat mich interessiert, dass in jede Erfolgsgeschichte – und man muss die Geschichte der Bundesrepublik seit 1949 als Erfolgsgeschichte beschreiben – auch Unglücke, Jammer, Misserfolg einbetoniert sind. Man muss sich vorstellen, dass nur fünf Prozent aller Emigranten aus Hitlerdeutschland zurückkamen, aus Angst vor den Überbleibseln der Nazis, aus Sorge, sich nicht mehr integrieren zu können. Und dieser Richard Kornitzer kehrt mit den besten Absichten aus dem kubanischen Exil zurück, ein demokratisches Deutschland mitaufzubauen, und er gerät fortlaufend in Schwierigkeiten. Misstrauen wird ihm entgegengebracht und Unverständnis, und er rennt gegen Wände, stößt sich den Kopf blutig. Das Tragischste ist eigentlich, dass er zweifach beschädigt ist: durch die Emigration und anschließend durch den scheiternden Versuch, seine auseinandergebrochene Familie wieder zusammenzuführen.</p>
<p><strong>Der Jurist Richard Kornitzer geht den Rechtsweg, um Gerechtigkeit zu erlangen, und verzweifelt daran zusehends. Sie zitieren als Motto aus Kleists &#8222;Michael Kohlhaas&#8220;. Was teilt Kornitzer mit dem wütenden Kohlhaas? </strong></p>
<p><em>Krechel: </em>Es verbindet die beiden das unbedingte Rechthabenwollen. Und dabei auch, die Dimension der Relativität des eigenen Rechtes aus den Augen zu verlieren. Kohlhaas läuft bekanntermaßen Amok, das tut Kornitzer nicht. Er implodiert eher, die Figur zersetzt sich förmlich. Die Welt läuft an ihm vorbei. Claire, seine Frau, stirbt vor seinen Augen; er verliert seine Kinder, die aus England nicht zurückkehren wollen. Es ist eine Person, die zerbröckelt, innerlich zerbröselt. Ich habe mich vielfach mit anderen Wiedergutmachungsverfahren beschäftigt. Sehr viele Menschen, die diese Verfahren erlebt haben, haben ihre Lebensfähigkeit eingebüßt.</p>
<p><strong>Sie widmen ein langes Kapitel jenen, die vertrieben worden sind und schildern sehr eindrücklich die Szene aus Flüchtlingen und politischen Widerstandskämpfern in Kuba. Mich erinnerte das ein wenig an Peter Weiss‘ &#8222;Ästhetik des Widerstands&#8220;. Welche Rolle spielt dieses Buch für Sie?</strong></p>
<p><em>Krechel:</em> In der Tat stand es häufig auf dem Bord neben meinem Laptop. Sehr viele historische Gestalten, die ich erst beim zweiten Lesen als historische Gestalten wahrgenommen habe, spielen in der &#8222;Ästhetik des Widerstands&#8220; eine Rolle. Fiktive Personen und Realien zu mischen, das sind Dinge, die mir große Freude machen. Sie geben der Figur, über die man schreibt und die natürlich auch Fiktion haben muss, einen anderen Hallraum. Sie geben ihr eine Sicherheit. Diese Art der Doppelbelichtung des zeithistorischen Materials mit Angereichertem, mit Möglichkeitsformen, das interessiert mich sehr. Und wenn Sie von der &#8222;Ästhetik des Widerstands&#8220; sprechen: Das große Eingangsbild, das Peter Weiss verwendet, hat mich ermutigt, die große Hollywood-Szene des Ankommens des Heimkehrers Odysseus-Kornitzer in Lindau und das Wiedersehen mit seiner Frau nach zehn Jahren an den Anfang zu stellen. Das Buch ist kompliziert geschnitten, es hätte auch in der Mitte auftauchen können. Aber genau das war mein Motiv: groß anzufangen, mit einem riesig entfalteten Bild.</p>
<p><strong>Sie sind jahrelang vor allem als Lyrikerin wahrgenommen worden – und die Leserschaft von Gedichten ist bekanntlich von geringer Zahl. Nun könnte mit dem Gewinn des Buchpreises eine ganz andere Öffentlichkeit entstehen. Wie gehen Sie damit um?</strong></p>
<p><em>Krechel: </em>Für mich als Lyrikerin, die ich ja weiterhin bin, hat es überhaupt keine Bedeutung. Ich merke, dass es sehr getrennte Öffentlichkeiten sind, dass die Lyrikleser intensivere Leser sind. Aber allein schon durch die Shortlist-Nominierung setzte ein gewisser Hype ein, und natürlich werden nun ganz andere Leserschichten angesprochen. Ich habe jedoch schon einen langen Schreibweg mit Höhen und Tiefen hinter mich gebracht. Für die jüngeren Autoren ist es wohl sehr viel komplizierter, plötzlich so viel Öffentlichkeit verkraften zu müssen.</p>
<p>Interview: Ulrich Rüdenauer</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/deutscher-buchpreis-2012-an-ursula-krechel-landgericht-interview-mit-der-autorin/">Deutscher Buchpreis 2012 an Ursula Krechel: Landgericht.&lt;br&gt;Interview mit der Autorin</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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