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	<title>Große Namen &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>Sieben neue B&#252;cher bei Manesse 2014! Diese B&#252;cher sind nicht nur &#228;u&#223;erlich qualitativ beispielhaft gestaltet &#8211; auch ihr Inhalt ist Buch f&#252;r Buch ebenso bedeutend wie zeitlos!</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2014 15:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Drei neue Titel in der Bibliothek der Weltliteratur, ein weiterer Klassiker der US-Moderne in Neuübersetzung, der erste Roman der Weltliteratur, der wieder zugänglich gemacht wird, ein französisches Liebesabenteuer und Martin Bubers Erzählungen zu seinem 50. Todestag. All diese Bände erscheinen &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/sieben-neue-bcher-bei-manesse-2014-diese-bcher-sind-nicht-nur-uerlich-qualitativ-beispielhaft-gestalttet-auch-ihr-inhalt-ist-buch-fr-buch-ebenso-bedeutend-wie-z/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 20px;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Drei neue Titel in der Bibliothek der Weltliteratur</span></strong>, <strong><span style="text-decoration: underline;">ein weiterer Klassiker der US-Moderne</span></strong> in Neuübersetzung, <strong><span style="text-decoration: underline;">der erste Roman der Weltliteratur,</span></strong> der wieder zugänglich gemacht wird, <strong><span style="text-decoration: underline;">ein französisches Liebesabenteuer</span></strong> und <strong>Martin Bubers Erzählungen</strong> zu seinem 50. Todestag. </span><br />
<span style="font-size: 20px;">All diese Bände erscheinen in den nächsten Wochen. <strong><span style="text-decoration: underline;">Allesamt Bücher in schönster und bewährter Manesse-Qualität,</span></strong> die es zu entdecken bzw. wiederzuentdecken gilt. Hier eine Übersicht über das Programm:</span><span id="more-7971"></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/09/clip_image002.jpg"><img style="margin: 0px 0px 7px; display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image002" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/09/clip_image002_thumb.jpg" alt="clip_image002" width="127" height="201" align="left" border="0" hspace="12" /></a><strong>Thomas Wolfe. <a href="http://www.randomhouse.de/Buch/Von-Zeit-und-Fluss-Roman/Thomas-Wolfe/e446713.rhd">VON ZEIT UND FLUSS</a>. Roman. Erscheint am 20. Oktober 2014 | Neuübersetzung!</strong></p>
<p>Aus dem Amerikanischen übersetzt und umfassend kommentiert von Irma Wehrli. Nachwort von Michael Köhlmeier</p>
<p>1.200 Seiten / Leinen mit Schutzumschlag / € 39,95 [D] / € 41,10 [A] / CHF 53,90 / ISBN 978-3-7175-2326-0</p>
<p>Ein amerikanisches Epos, das seinesgleichen sucht, ein Herzensbuch für alle Suchenden und Sehnenden, ob jung oder alt, eine Meditation über die Geschicke des Menschenlebens – über Bestand und Unbestand, Endlichkeit und Dauer.</p>
<p>Eugene, lebenshungrig und unerfahren, ist auf der Suche nach sich selbst, nach seinem Bestimmungsort in der Welt. In Harvard und im New York der Zwanzigerjahre sammelt er erste Erfahrungen, lernt zu lieben, zu erkennen, zu denken, sich von falschen Vorbildern loszusagen und sich dabei selbst treu zu bleiben. Der Held macht sich auf nach Paris, doch auch an diesem Sehnsuchtsort lässt ihn sein abenteuerliches Herz keine Ruhe finden. Was Eugene antreibt und was er sich über alle Wechselfälle des Lebens hinweg erhält, ist der Hunger nach Erkenntnis und sinnlichem Genuss. So folgen aus seiner Selbstsuche philosophisch und spirituell höchst anregende Reflexionen über das menschliche Dasein – über Sein und Werden, Zeit und Fluss.</p>
<p><strong>«Wieder so ein amerikanischer Gigant, der einem die Brust schwellen lässt – vor Bewunderung und Neid!» </strong><em>Michael Köhlmeier</em><strong></strong></p>
<p><strong>Thomas Wolfe</strong> (1900-1938) wurde als letztes von acht Kindern in Asheville, North Carolina, geboren. Aus bescheidenen Verhältnissen stammend, schaffte es der hochbegabte Junge bis nach Harvard und wurde Dozent für amerikanische Literatur an der New York University. Kaum hatte sein Schaffen weltweit Anerkennung gefunden, als er im Alter von nur siebenunddreißig Jahren starb. Ebenfalls bei Manesse erschienen in Neuübersetzung «Schau heimwärts, Engel» (2009) und «Die Party bei den Jacks» (2011).</p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/09/clip_image004.jpg"><img style="margin: 0px 0px 7px; display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image004" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/09/clip_image004_thumb.jpg" alt="clip_image004" width="193" height="196" align="left" border="0" hspace="12" /></a><strong>Murasaki Shikibu</strong><strong>. <a href="http://www.randomhouse.de/Buch/Die-Geschichte-vom-Prinzen-Genji-Altjapanischer-Liebesroman/Murasaki-Shikibu/e463827.rhd">DIE GESCHICHTE VOM PRINZEN GENJI</a>. Roman.</strong> <strong>Erscheint am 6. Oktober 2014</strong></p>
<p><strong>Einzige vollständige Übersetzung nach dem japanischen Original</strong></p>
<p>Aus dem Japanischen übersetzt, kommentiert und eingeleitet von Oscar Benl. Mit neuem Nachwort von Eduard Klopfenstein</p>
<p>Zwei mit japanischem Prachtleinen bezogene, fadengeheftete Bände im Schmuckschuber, 1.928 Seiten / € 59,95 [D] / € 61,70 [A] / sFr 79,00 / ISBN 978-3-7175-2364-2</p>
<p><strong>Der erste Roman der Weltliteratur &#8211; seit tausend Jahren ein Lesevergnügen ersten Ranges!</strong></p>
<p>Psychologie, sprachliche Eleganz, Spannung – und das alles schon vor tausend Jahren! «Die Geschichte vom Prinzen Genji» schwelgt in den Liebesabenteuern des schönen Helden und erzählt in unvergesslichen Szenen vom Leben am kaiserlichen Hof der Heian-Zeit.</p>
<p>Geboren in der Hauptstadt des damaligen Reiches, dem heutigen Kyoto, wächst Prinz Genji mit einem ausgefeilten höfischen Zeremoniell auf. Insbesondere Musik und Dichtung verleihen scheinbar Alltäglichem den Glanz der Ewigkeit. So verzaubert der hochgebildete, empfindsame Mann die Frauen von Jugend an mit einem gelungenen Bogenschuss oder einem geistvollen Gedicht zur rechten Zeit. Selbst Machtintrigen können ihm nichts anhaben. Erst als seine Favoritin stirbt, verlässt Genji der Lebensmut. Tausend Jahre nach Entstehen des «Genji-monogatari» macht der Manesse Verlag die noch immer unübertroffene, einzig vollständige Übersetzung von Oscar Benl wieder lieferbar.</p>
<p><strong>«Ein meisterhaftes Buch, das mich schon seit Jahren in seinem Bann hält.» </strong><em>Cees Nooteboom</em><strong></strong></p>
<p><strong>Murasaki Shikibu</strong>, um 978 geboren, stammte aus einer Dichter- und Gelehrtenfamilie. Sie begeisterte sich schon früh für Literatur und unternahm gemeinsam mit ihrem Vater ausgedehnte Reisen. Vermutlich 1007 trat sie als Hofdame in den Dienst von Kaiserin Akiko. Murasakis (jap. für «Lila») Spur verliert sich um das Jahr 1014. Sie hinterließ neben ihrem Roman ein Tagebuch und eine Gedichtsammlung.</p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/09/clip_image006.jpg"><img style="margin: 0px 0px 7px; display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image006" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/09/clip_image006_thumb.jpg" alt="clip_image006" width="189" height="234" align="left" border="0" hspace="12" /></a></p>
<p><strong>Martin Buber. <a href="http://www.randomhouse.de/Buch/Die-Erzaehlungen-der-Chassidim/Martin-Buber/e467573.rhd">DIE ERZÄHLUNGEN DER CHASSIDIM</a>. Erscheint am 10. November 2014 | 50. Todestag Martin Bubers am 13. Juni 2015</strong></p>
<p>Nachwort von Michael Brocke</p>
<p>Großformatige Geschenkausgabe mit neuem Nachwort und erstmals mit Register und Glossar</p>
<p>In bedrucktes Leinen gebunden, mit Farbschnitt, 784 Seiten / € 29,95 [D] / € 30,80 [A] / CHF 40,90 / ISBN 978-3-7175-2368-0</p>
<p>Die von Martin Buber gesammelten Geschichten aus der Welt des osteuropäischen Judentums begeistern durch ihre Lebensweisheit, durch Humor und gelebte Religiosität. Der Chassidismus, die im 18. Jahrhundert entstandene religiöse Bewegung der Juden Osteuropas, hat eine Fülle legendenhafter Erzählungen hervorgebracht. Teils mündlich, teils schriftlich niedergelegt, hatten diese Geschichten lange Zeit keinerlei Anspruch auf literarische Gültigkeit. Es ist das Verdienst Bubers, sie nicht nur gesammelt, sondern auch sprachlich geformt und philosophisch eingeordnet zu haben. Den Band hat er 1949 persönlich für den Manesse Verlag zusammengestellt. Zum Jubiläum veröffentlichen wir eine um Register, Anmerkungen und Glossar erweiterte Ausgabe. Michael Brocke, einer der renommiertesten deutschen Judaisten, beleuchtet mit einem neuen Nachwort Bubers epochales Werk aus heutiger Sicht.</p>
<p><strong>«Einer, der in die Geschichte der Weltliteratur gehört.» </strong><em>Hermann Hesse</em></p>
<p><strong>Martin Buber</strong> (1878–1965), Religionsforscher, Religionsphilosoph und Schriftsteller, war eine der führenden Persönlichkeiten des Judentums im 20. Jahrhundert und ein Vorreiter des jüdisch-christlichen Dialogs. Geboren in Wien, aufgewachsen in Lemberg, lehrte er als Professor für Allgemeine Religionswissenschaft in Frankfurt a.M. 1938 floh er nach Jerusalem und unterrichtete an der Hebräischen Universität. 1953 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.</p>
<p><strong>NOCH NICHT ANGEKÜNDIGT:</strong></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/09/clip_image008.jpg"><img style="margin: 0px 0px 7px; display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image008" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/09/clip_image008_thumb.jpg" alt="clip_image008" width="132" height="213" align="left" border="0" hspace="12" /></a><strong>Alexandre Dumas. </strong><strong><a href="http://www.randomhouse.de/Buch/Ein-Liebesabenteuer/Alexandre-Dumas/e278103.rhd">EIN LIEBESABENTEUER</a></strong><strong>. Roman. Erscheint am 10. November 2014 | Deutsche Erstübersetzung</strong><strong>!</strong><strong></strong></p>
<p>Aus dem Französischen übersetzt von Roberto J. Giusti.  Nachwort von Romain Leick</p>
<p>208 Seiten / € 19,95 [D] / € 20,60 [A] / CHF 28,50 / ISBN 978-3-7175-2190-7</p>
<p>Paris, im Herbst 1856: Alexandre Dumas erhält überraschend Besuch von einer zauberhaften Frau, Lilla Bulyowsky, eine fünfundzwanzigjährige Schauspielerin aus Budapest. Ohne Umschweife bittet sie Dumas, sie in die Welt der französischen Künstler einzuführen. Aber nur das, und nicht mehr, betont sie gegenüber dem galant auftretenden Schriftsteller: „Ich habe einen Gatten, den ich liebe, und ein Kind, das ich vergöttere.“ Als Lilla einen Monat später aufbricht, beschließt Dumas, sie zu begleiten. Ob auf der Grand-Place in Brüssel oder während der romantischen Schifffahrt auf dem Rhein, es herrscht ein beständiges erotisches Knistern. Schafft es der charismatische Lebemann doch noch, die Mimin zu erobern?</p>
<p>Alexandre Dumas gestaltet aus einer privaten Episode eine hinreißende Erzählung um Eros und platonische Leidenschaft. Zwei verwandte Seelen umkreisen sich in inniger Hingabe an den schönsten Schauplätzen des alten Europa. Flinkzüngige Wortwechsel, schräge Figuren und eine Vielzahl heiterer Anekdoten erheben dieses Buch zu einem fulminanten Lesevergnügen.</p>
<p><strong>«Dumas erweist sich als perfekter Meister des erzählerischen Divertissements.» </strong><em>Romain Leick</em><strong></strong></p>
<p><strong>Alexandre Dumas</strong> (1802–1870) erhielt nur eine dürftige Schulbildung, feierte aber schon 1824 rauschende Erfolge als Theaterautor. Ab 1844 schuf er mit Abenteuerromanen wie «Die drei Musketiere» und «Der Graf von Monte Christo» Klassiker der Unterhaltungsliteratur. Ihm werden zahllose Affären nachgesagt.</p>
<p><strong>BIBLIOTHEK DER WELTLITERATUR:</strong></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/09/clip_image010.jpg"><img style="margin: 0px 0px 7px; display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image010" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/09/clip_image010_thumb.jpg" alt="clip_image010" width="131" height="215" align="left" border="0" hspace="12" /></a><strong>Eduard von Keyserling. <a href="http://www.randomhouse.de/Buch/Dumala-Roman/Eduard-von-Keyserling/e447232.rhd">DUMALA</a>. Roman. Erscheint am 22. September 2014</strong></p>
<p>Nachwort von Philipp Haibach</p>
<p>224 Seiten / € 19,95 [D] / € 20,60 [A] / sFr 28,50 / ISBN 978-3-7175-2342-0</p>
<p>In seinem vor Erotik knisternden Winterroman erzählt Eduard von Keyserling von dunklen Leidenschaften in der Abgeschiedenheit des baltischen Dorfes Dumala. Der Pastor, eingeengt zwischen Eheroutine und Berufspflichten, verzehrt sich in heimlichem Verlangen nach der schönen Baronin Karola. Diese sehnt sich ihrerseits nach einem Ausbruch aus ihrem einförmigen Dasein – pflegt sie doch tagaus, tagein ihren bettlägerigen Gatten. Als der Baron von Rast mit seinen gefühlvollen Samtaugen und dem sorglosen Lachen auf den Plan tritt, nimmt das Verhängnis seinen Lauf: Ungezügelte Begierde und Eifersucht gipfeln in einem Mordanschlag. Prägnant legt Keyserling die Gefühlsverwirrungen seiner Figuren bloß. Eindringlich beschreibt er ihre Vereinzelung und entlarvt die Aussichtslosigkeit ihrer Bemühungen um innige Nähe und Verbundenheit.</p>
<p><strong>«Keyserlings Romane können wir heute noch mit Staunen und Bewunderung lesen.» </strong><em>Uwe Timm</em></p>
<p><strong>«Der nüchterne, mitunter ironische Blick auf die Beschränktheit unserer Existenz macht den Autor so modern.» </strong>Carsten Hueck, <em>DeutschlandRadio Kultur</em></p>
<p><strong>Eduard von Keyserling</strong> (1855–1918) stammt aus altem baltischem Geschlecht, studierte Kunst und Jura und begann zugleich mit dem Schreiben. Als freier Schriftsteller lebte er zunächst in Wien, später in Italien und München, wo er der Schwabinger Boheme angehörte. Durch eine Krankheit erblindet, vereinsamte Keyserling in den letzten Lebensjahren zunehmend. Ebenfalls bei Manesse erschienen: «Beate und Mareile», «Schwüle Tage», «Wellen» und «Im stillen Winkel».</p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/09/clip_image012.jpg"><img style="margin: 0px 0px 7px; display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image012" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/09/clip_image012_thumb.jpg" alt="clip_image012" width="143" height="236" align="left" border="0" hspace="12" /></a><strong>Runar Schildt. <a href="http://www.randomhouse.de/Buch/Zoja-Erzaehlungen-aus-Finnland/Runar-Schildt/e449396.rhd">ZOJA</a>. Erzählungen aus Finnland. Erscheint am 22. September 2014</strong></p>
<p>Aus dem Schwedischen von Gisbert Jänicke. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Aldo Keel</p>
<p>400 Seiten / € 19,95 [D] / € 20,60 [A] / CHF 28,50 / ISBN 978-3-7175-2346-8</p>
<p><strong>Zum Finnland-Schwerpunkt der Frankfurter Buchmesse</strong></p>
<p>Runar Schildt ist ein scharfsichtiger Beobachter, der Menschen und Milieus mit wenigen Strichen treffend zu skizzieren versteht. Finnland zu Beginn des 20. Jahrhunderts: In einer Zeit großer gesellschaftlicher Erschütterungen erzählt Runar Schildt von außergewöhnlichen Frauen und mediokren Männern, von Liebe, Lust und Eifersucht. Seine Figuren sind Entwurzelte, Außenseiter, glücklose Existenzen: eine ehemals wohlhabende russische Familie, auf der Flucht vor den Wirren der russischen Revolution gestrandet in der südfinnischen Provinz. Ein Operettenstatist, der von einer großen Schauspielkarriere träumt. Eine junge Frau, die während des finnischen Bürgerkriegs zwischen die Fronten gerät. Auf faszinierende Weise schwankt die Stimmung zwischen Verzauberung und Desillusionierung, Wehmut und Überschwang. Schildts Sprache war nicht die des einfachen Volkes, Finnisch, sondern die der gebildeten Oberschicht, Schwedisch. Aus einer verarmten Adelsfamilie in Helsinki stammend, blieb er sich zeitlebens seines Außenseitertums bewusst.<br />
Inhalt: Armas Fager / Der Hexenwald / Der Schwächere / Der Fleischwolf / Zoja</p>
<p><strong>Runar Schildt</strong> (1888−1925) stammte aus einer verarmten Offiziersfamilie in Helsinki und wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Sein episches und dramatisches Werk, geschrieben in der Sprache der gebildeten Oberschicht – der schwedischen Minderheit –, kreist um das Motiv des gescheiterten Lebens.</p>
<h4><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/09/clip_image014.jpg"><img style="margin: 0px 0px 7px; display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image014" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/09/clip_image014_thumb.jpg" alt="clip_image014" width="134" height="221" align="left" border="0" hspace="12" /></a>Italo Svevo. <a href="http://www.randomhouse.de/Buch/Ein-gelungener-Streich-Erzaehlungen/Italo-Svevo/e427790.rhd">EIN GELUNGENER STREICH</a>. Erzählungen. Erscheint am 22. September 2014 | Vier von fünf Erzählungen in Neuübersetzung!</h4>
<h4>Aus dem Italienischen von Barbara Kleiner. Nachwort von Hans-Ulrich Treichel</h4>
<p>480 Seiten / € 24,95 [D] / € 25,70 [A] / sFr 35,50 / ISBN 978-3-7175-2318-5</p>
<p>Die Ängste des modernen Mannes – vor dem Älterwerden, vor beruflichem Versagen, vor dem «schwachen Geschlecht» –, selten hat sie ein Schriftsteller präziser auf den Punkt gebracht als Italo Svevo. Mit zärtlicher Ironie porträtiert er Helden, die, ein großes Ziel vor Augen, schon über Kleinigkeiten stolpern: einen Kaufmann, der sein jahrzehntelanges kluges Handeln durch einen einzigen Augenblick des Leichtsinns gefährdet. Einen Familienvater auf Diät, dem gefühlter Autoritätsverlust Albträume verursacht. Missgeschick, Fehlinterpretation, Selbstbetrug – die Ursachen des Scheiterns sind facettenreich und verraten viel über die Psyche von Männern in den besten Jahren.</p>
<p><strong>«Vergesst verderbliche Ware und lest den zeitlos-modernen Italo Svevo!» </strong>Elmar Krekeler, <em>Literarische Welt </em></p>
<p><strong>Italo Svevo</strong>, eigentlich Ettore Schmitz, 1861 als Kaufmannssohn in Triest geboren, war Bankangestellter und leitete später die Firma seines Schwiegervaters. Literarisch zunächst ohne Erfolg, wurde er von seinem Englischlehrer James Joyce zum Weiterschreiben animiert, nachdem dieser Svevos Roman «Zenos Gewissen» gelesen hatte. 1928 starb er an den Folgen eines Autounfalls. Ebenfalls bei Manesse in Neuübersetzung erschienen: «Senilita» und «Zenos Gewissen».</p>
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		<title>Zielgerade  &#8211; von Fuchsberger, Joachim;</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2014 13:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Altwerden ist (doch nicht so ganz) Scheiße Natürlich habe auch ich dies Buch sofort gelesen, als es dann endlich erschienen war; ich muss zugeben, ich selbst bin auch schon ein Weilchen auf der Zielgeraden … Jetzt endlich da: Das neue &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/zielgerade-von-fuchsberger-joachim/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Altwerden ist (doch nicht so ganz) Scheiße</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/prkpvorl.jpg"><img style="margin: 0px 20px 17px 0px; display: inline; border: 0px;" title="prkpvorl" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/prkpvorl_thumb.jpg" alt="prkpvorl" width="301" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: medium;">Natürlich habe auch ich dies Buch sofort gelesen, als es dann endlich erschienen war; ich muss zugeben, ich selbst bin auch schon ein Weilchen auf der Zielgeraden …</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Jetzt endlich da: Das neue Buch von Joachim Fuchsberger!<br />
</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Es sollte schon im vergangenen Jahr erscheinen, doch die Gesundheit ließ es nicht zu. Jetzt aber ist es soweit: Nach seinem Bestseller &#8222;Altwerden ist nichts für Feiglinge&#8220; folgt nun sein neues Buch &#8222;Zielgerade&#8220;. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Darin stellt Joachim Fuchsberger sich in der ihm eigenen Mischung aus Nachdenklichkeit, Launigkeit und vor allem Menschlichkeit den großen Fragen des Lebens.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aus gleich mehreren Gründen wünsche ich diesem Buch sehr viele Leser: <strong><em>Erstens</em></strong> aus den Reihen jeder, die plötzlich merken: ‘Ein Zurück geht nicht mehr’. . Das soll aber nicht heißen, dass der ‘Endspurt’ nur noch im kopfhängenden Schneckentempo auszuführen ist. Nein, die Betonung liegt auf End<strong><span style="text-decoration: underline;">spurt</span></strong>! <span id="more-7758"></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Blacky pfeifft munter wie ein Zeiserl: Und an so vielem gelingt ihm auch nicht die minimalste positive Zwischenbilanz</strong> – und stimmt leider mit uns allen so ziemlich überein.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong>Und wie gründlich, wütend und wortreich er sich ereifert</strong>: <strong>Zum Thema ‘Regierung’ kennt er nur eine einzige, die absolut  unanfechtbar, unbestreitbar, unangreifbar und über jeden Zweifel erhaben ist: seine Gundel.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Und jetzt kommt mein <span style="text-decoration: underline;">Zweitens</span> zum wünschbaren Leser:</strong> Es sind jene, die mehr oder weniger so alt sind wie Blacky Fuchsberger mit seinen siebenundachtzig. Darunter sind nämlich viel zu viele, die sich ihrem Pensions- oder Rentenalter regelrecht ergeben. Weil sie gar nicht auf die Idee kommen, was und dass man sich für diesen Lebensabschnitt als Ziel setzen könnte und soll. <strong>Nein, das Ziel ist überhaupt nicht das Ziel</strong>. Der berühmte <strong><span style="text-decoration: underline;">Weg</span></strong> ist das Ziel, und worauf man – soweit einem das möglich ist – achten sollte, dass man so, wie Blacky auf diesen 232 Seiten, <strong>fähig bleibt</strong>, so schön wütend, so gewitzt, so nachdenklich, wie aber auch traurig und so liebevoll – <strong>und vor allem derart prägnant und präzise und vor allem wortreich seinen jeweiligen Lebensumstand beschreiben und zu bewerten vermag</strong>. Seien Sie sicher:  Allen Unkenrufen zum Trotz werden nicht <em>alle</em> von Alzheimer erwischt!  </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Denn es geht in diesem Buch natürlich überall und immer letztlich nur  um Beziehungen, um Mitmenschen, um Kollegen, um den Umgang mit unserer Welt und ihren Ressourcen.</strong> Aber auch um die Welt der Politik und um die Politiker selbst, bei denen er immer häufiger Ehrlichkeit und Transparenz vermisst.<br />
Ein sehr persönliches Buch einer beeindruckenden Persönlichkeit.<br />
</span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Nach dem Schlaganfall</span></strong></p>
<p><strong>Er beschreibt seinen derzeitigen Lebensum- oder Zustand so</strong>: &#8222;Du hast einen Schlaganfall&#8220;, sagte Max, Hausarzt und Freund, einsneunzig groß, mit einer Stimme wie die tiefste Orgelpfeife. [&#8230;] In der vortrefflichen Schlaganfall-Abteilung belehrte man mich, was für ein ungeheueres Glück ich gehabt hätte! <strong>Wie bitte? Ungeheueres Glück bei einem Schlaganfall?</strong> Eher dachte ich, ob mein letztes Buch Altwerden ist nichts für Feiglinge nicht vielleicht doch den falschen Titel hatte?! Altwerden ist Scheiße käme der Sache und meinem Gefühl eigentlich näher.&#8220;</p>
<p><strong>Zielgerade</strong><br />
&#8222;Es ist sinnlos, über das zu klagen, was nicht mehr geht. Viel bekömmlicher ist es, <strong>sich zu freuen über das, was noch geht.</strong> &#8230; Mein Verfallsdatum ist längst überschritten, und ein paar deutliche Vorwarnungen sind bei mir eingegangen. Ich bin dankbar für jeden neuen Morgen, an dem ich aufwache.</p>
<p>Ich folge meiner inneren Stimme, zugegeben jetzt zwangsläufig. Ich stehe am Rand, nicht des Abgrunds, sondern des Geschehens, und beobachte mit gelassener Heiterkeit, angemessenem Zorn oder altersbedingtem Unverständnis, was rings um mich geschieht.&#8220;<br />
<strong>Heimat</strong><br />
&#8222;Im Alter kam das Heimweh. Der Wunsch Zurück zu den Wurzeln wurde immer stärker. Oder wie Heidi Brühl es einmal sagte: Wenn du lang genug hier [in Amerika] bist, sehnst du dich nach Weißwürsten, obwohl du sie überhaupt nicht magst. &#8220;<br />
<strong>Gundel</strong><br />
&#8222;Es wird niemanden erstaunen, <strong>dass ich dieses Buch meiner Gundel widme, in tiefer Dankbarkeit dafür, dass sie ein Leben lang mein Navigator war, meine Beraterin, meine Freundin, meine Frau, die Mutter unseres tragisch ums Leben gekommenen Sohnes. &#8230; Sie hat mich gehalten, wenn ich in letzter Zeit verzweifelt aufgeben wollte.&#8220;<br />
</strong>&#8222;Meine Zielgerade ist der Anfang vom Ende.&#8220;</p>
<p>Auf der Zielgeraden: Nachdenkliches und Nachdenkenswertes aus einem reichen Leben<br />
Ein persönliches, aber auch streitbares Buch</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large;"><span style="text-decoration: underline;">… und hier noch (m)ein)  PS:</span></span> <span style="font-size: medium;">Das hätte Blacky unbedingt auch noch erwähnen können: Eine ungeheure Anklage an all die, sie sich mit <strong>Schmerzbehandlung</strong> befassen! Sie verdienen offensichtlich so gut daran, dass ihnen weitere Bemühungen überflüssig erscheinen. In meinen Augen ist es ein Unding, dass man im 21. Jahrhundert nicht das oberste Ziel hat, Schmerzen einfach nicht mehr zuzulassen. Wenn einem – wie auch von Blacky erwähnt &#8211; alles, von der Haarwurzel bis zur Fußsohle zu brennen sein – <strong>das müsste und vor allen <span style="text-decoration: underline;">dürfte</span> einfach nicht sein!</strong></span> <span style="font-size: medium;">(Das würde sich auch schlagartig dann ändern,  wenn auf jeden, der erfolglos <em>irgendwelche</em> Pillen verabreicht, die Schmerzen des Patienten übergangslos auf ihn selbst überspringen würden.)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Aber vielleicht beschreibt Blacky das einmal später, etwa zu seinem hundertsten Geburtstag! </strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zielgerade<br />
von Fuchsberger, Joachim;<br />
Gebunden<br />
223 S. 215 mm 407g , in deutscher Sprache.<br />
2014   Gütersloher Verlagshaus<br />
ISBN 3-579-06650-1 ISBN 978-3-579-06650-9 | 19.99 EUR</p>
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		</item>
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		<title>Die Philosophische Hintertreppe von Professor Wilhelm Weischedel [Lieblingsb&#252;cher Ingeborg Gollwitzer]</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jan 2014 12:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Vierunddreißig große Philosophen in Alltag und Denken [In zwangloser Folge werde ich künftig hier mir besonders liebe und wichtige Bücher für Sie vorstellen., die überhaupt nicht neu, aber besonders lesenswert sein müssen. Ingeborg Gollwitzer – ich hoffe, Ihnen gefällt das.] &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/die-philosophische-hintertreppe-von-professor-wilhelm-weischedel-lieblingsbcher-ingeborg-gollwitzer/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: large;">Vierunddreißig große Philosophen in Alltag und Denken</span></strong></p>
<p><strong>[In zwangloser Folge werde ich künftig hier mir besonders liebe und wichtige Bücher für Sie vorstellen., die überhaupt nicht neu, <span style="text-decoration: underline;">aber besonders lesenswert</span> sein müssen. Ingeborg Gollwitzer – ich hoffe, Ihnen gefällt das.]</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/01/gqpuplgu.jpg"><span style="color: #0f1419; font-size: medium;"><img style="margin: 0px 20px 12px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="gqpuplgu" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/01/gqpuplgu_thumb.jpg" alt="gqpuplgu" width="311" height="480" align="left" border="0" /></span></a>Professor Weischedel, der Autor, hat eine ganz wunderbare Art und Weise zu erzählen: Bei aller wissenschaftlichen Genauigkeit breitet er fast behaglich, aber dennoch spannend Leben und Wirken großer Philosophen vor uns aus. Angefangen mit Thales von Milet (oder die Geburt der Philosophie) : * um 624 v. Chr.; † um 547 v. Chr.) war ein antiker griechischer Philosoph, Mathematiker und Astronom, der in Milet lebte. Thales gilt als der erste Philosoph der abendländischen Tradition. Bereits Aristoteles und der antike Philosophiehistoriker Diogenes Laertios lassen ihre Philosophiegeschichten mit ihm beginnen. Die moderne Philosophiegeschichte zählt ihn zur Gruppe der Vorsokratiker.</p>
<p><span id="more-7541"></span></p>
<p><!--more--></p>
<p>In diesem Kapitel erfahren wir auch, dass es unterschiedliche Ansichten darüber geben kann, mit wem und wann die Philosophie überhaupt begonnen habe; manche legen deren Anfang bis hinter die Sintflut zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Von da ausgeht es weiter – jeder der Denker wird nach einer anekdotischen Einführung, in der man allerlei sowohl über sein Äußeres und auch Sonderbarkeiten erfährt, in das jeweilige Zentrum seines Denkens.</strong> Man merkt sehr bald, dass Evolution sich auch im philosophischen Denken abzeichnet. Warum er den Weg über die “Hintertreppe” bevorzugt, beschreibt der Autor so:<em> <strong>“(…) Auch für den Besuch bei den Denkern  gibt es ein man kommt, wie man ist’. Und wenn man Glück hat, tritt man den Philosophen selber so an, wie sie sind, … ohne festliches Gepränge und ohne vornehmes Getue. … Dann gilt es, zu einem ernstlichen Gespräch mit den Philosophen bereit zu sein.”</strong></em><strong> </strong></p>
<p><strong>Man kann das Buch einfach von stur von vor nach hinten durchlesen. Man kann es auch auch zu jenen Bücher stellen, die man griffbereit hat, wenn man einmal etwa nicht schlafen kann, oder wenn man etwas Bestimmtes nachlesen möchte.</strong> (Ich hoffe, Sie haben auch ein solches Regal in der Nähe Ihres Bettes. Für mich steht dort meine  <strong>‘Notrationen’</strong> für schlechtere Zeiten.</p>
<p>Die Hintertreppe benützt man dort, wo man Zugang hat und sich zu Hause weiß. Die Hintertreppe ist, so sagt Weischedel, <strong><em>&#8218;der Zugang zum unmittelbar Menschlichen&#8216;</em></strong>. So lernen wir in diesem Buch die Philosophen als die Menschen kennen, die sie sind. Weischedel läßt uns am Privatleben jener Männer teilnehmen, <strong>die den Gang der europäischen Geistesgeschichte bestimmt haben. Er zeigt uns aber gleichzeitig, dass das Anekdotische Fragen aufwerfen kann, die an das Wesen des Philosophierens rühren</strong>.</p>
<p>Die großen Philosophen in Alltag und Denken</p>
<p>&#8222;Wie fände sich ohne Studium, ohne wissenschaftlich geschultes Denken und Lesen der Zugang zu Aristoteles, Descartes, Kant oder Hegel und deren weltbewegenden Erkenntnissen? Wie wollte man seinem noch minderjährigen Sohn die vertrackten Seinsreflexionen eines Heidegger, seinem kaufmännischen Freund Russells &#8222;Zweifel an den Prämissen&#8220; oder einem Ingenieur der Industrie Wittgensteins &#8222;Tractatus&#8220; und die Ergebnisse der Philosophischen Untersuchungen etwa plausibel machen, und zwar so, dass ein zu eigenen Fragen und Reflexionen befähigendes Verständnis vermittelt wird?</p>
<p>Wilhelm Weischedel &#8230;] hat die Masse gelehrter, aber schwer verständlicher Literatur beiseite geschoben und in vierunddreißig Aufsätzen die Quintessenz des Denkens und Lebenswerkes ebenso vieler Philosophen in unkonventioneller Weise so dargestellt, dass die jeweilige Kernproblematik und Kernantwort leicht verständlich ist, ohne dass gefährliche Verkürzungen zu verschmerzen wären.</p>
<p>Die philosophische Hintertreppe wird zur sozialen Einrichtung, sie führt über nur geringe Umwege der anekdotischen Einführung <span style="text-decoration: underline;">in das Zentrum des jeweiligen Denkens, ohne beim Leser auch nur die geringste Vorkenntnis vorauszusetzen</span>. Der Stoff von zweieinhalbtausend Jahren Philosophiegeschichte von Thales, dem philosophierenden Handelsmann aus Milet, bis hin zu Ludwig Wittgenstein, dem modernen Künder des Untergangs der Philosophie, wird hier ohne wissenschaftliche Arroganz und lehrmeisterhafte Attitüde erzählt, mit allen Mitteln dieser Kunst.&#8220; Rheinischer Merkur.”)</p>
<p>Muss ich nochmals sagen, dass dies ein <span style="text-decoration: underline;">Must-Have-Buch</span> ist?</p>
<p>Wenn Sie noch kein ‘Notfall-Regal’ haben, fangen Sie einfach mal mit diesem Buch an. Demnächst mehr.</p>
<p>Die großen Philosophen in Alltag und Denken. dtv Taschenbücher Bd.19511  Besonders schöne Jubiläumsedition Ungek. Ausg. 330 S. 19,5 cm 370g , in deutscher Sprache.</p>
<p>2011</p>
<p><a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D24012014%2D130649401%2D004520&amp;intid=CPC2ZC0&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=DTV&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN"><span style="font-size: medium;">DTV</span></a></p>
<p><span style="font-size: medium;">&#8211; <span style="font-size: medium;">ISBN 978-3-423-19511-9 | <strong>10.00 EUR &#8211;</strong> </span> </span></p>
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		<title>Jesus, Paulus und Co &#8211; von Leo G. Linder</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Aug 2013 11:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[BestsellerSachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Christliches Abendland]]></category>
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		<category><![CDATA[Katholische Kirche]]></category>
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		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Frühes Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Gründungsgestalten und-zeit des Christentums]]></category>
		<category><![CDATA[Paulus]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Was wir wissen können, was wir glauben dürfen – wundervoll in Wort &#38; Bild Dieses Buch wird Entdeckergefühle bei Ihnen erzeugen! Denn bevor er dieses Buch schreiben konnte, ist der Autor in Vorderasien und im Mittelmeerraum herumgereist, um sich – &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/jesus-paulus-und-co-von-leo-g-linder/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Was wir wissen <em>können</em>, was wir glauben <em>dürfen</em> – wundervoll in Wort &amp; Bild</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/08/mg0reqsw.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="mg0reqsw" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/08/mg0reqsw_thumb.jpg" alt="mg0reqsw" width="281" height="420" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Dieses Buch wird Entdeckergefühle bei Ihnen erzeugen!</strong> Denn bevor er dieses Buch schreiben konnte, <strong>ist der Autor in Vorderasien und im Mittelmeerraum herumgereist, um sich – und damit Ihnen – ein Bild davon zu  machen,  was sich damals vor zweitausend Jahren hier ereignete.  Dazu gehörten auch die Landschaft, das Klima und die hier lebenden Menschen. Und dazu gehört auch, was Archäologen mittlerweile alles aus dem Schutt der Vergangenheit ausgegraben haben, was jetzt, im 3. Jahrtausend Zeugnis dafür ablegt, wie sich das alles damals nach und nach entwickeln konnte. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Was als erstes besticht an diesem Buch, das viele interessieren dürfte, ist seine sorgfältige, wunderschöne Ausstattung und die herrlichen Fotos, die Leo G. Lindner bei seinen zahlreichen Reisen in das Ursprungsland des Christentums unternommen hat.<span id="more-7345"></span></strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Er hat also konkrete örtliche Vorstellungen von dem, was sich damals ereignet hat. <strong><span style="text-decoration: underline;">Er fragt: Das Christentum ein Glaube aus dem Nichts?</span></strong> <strong><span style="text-decoration: underline;">Und: Was ist die Wirklichkeit hinter den Texten der Bibel?</span></strong> Hinzu kommt auch noch, dass ihn das Thema von Kindheit an brennend interessiert hat. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Der Dokumentarfilmer und Schriftsteller Leo G. Linder liefert mit seinem Buch eine überzeugende Darstellung des frühen Christentums und ein lebendiges Panorama der antiken Welt, in der es allmählich Fuß fasst.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Davon aber berichtet er in unnachahmlicher Weise, nämlich gleicherweise staunend  und obendrein geradezu schmissig geschrieben und <span style="text-decoration: underline;">so spannend zu lesen</span>, wie man es bei einem ‘Jesus-Buch’ überhaupt nicht erwartet hätte</strong>. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong>Er lässt seine Leser staunen über die  Geschichte von Jesus, seinem Beginnen und dem ‘unrühmlichen’ Ende: Er staunt es an, dass ein derartig absoluter Verlierer nach seinem Tod erst richtig lebendig und aktuell zu werden vermag</strong>. <span style="text-decoration: underline;">Alles ist – rein äußerlich betrachtet – <strong>überaus paradox!</strong></span> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Schon mal mit Jesus angefangen, dessen irdisches Schicksal man eigentlich nicht begreifen kann, wird das Unternehmen nahezu nahtlos von jenem höchst merkwürdigen und bemerkenswerten Paulus weitergeführt, der, auch wiederum <span style="text-decoration: underline;">paradox</span>,  zuerst Christen <em>verfolgte</em></strong>.  </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Die Geschichte des frühen Christentums</strong> wird von Leo G. Linder als <strong>&#8222;Unternehmen Jesus&#8220;</strong> geschildert, das bestimmte Ziele verfolgte und <strong>in einer Zeit entstanden ist, die dafür reif war</strong>. Und wiederum ist es <strong><span style="text-decoration: underline;">paradox</span>, dass alle, die über Jesus und das frühe Christentum berichteten, Jesus überhaupt nicht gekannt haben.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Dennoch ist dies Buch alles andere als ein papierener Text</strong>. Es kommt einem so vor, als berichte der Autor über etwas, das er eben – sozusagen nebenan &#8211; erlebt hat und erzeugt damit <strong>eine erstaunliche Nähe</strong>. Über theologische Baustellen gleitet er unglaublich elegant schwungvoll  hinweg – die haben für ihn keine Bedeutung. Dafür haben wir immer wieder, außer den Fotos,  <strong>wunderschöne Landschaftsschilderungen</strong> und <strong>spannende Berichte</strong> über das, was die <strong>Archäologen in den letzten Jahren  alles zu Tage gefördert haben</strong>. Auf diese Weise ist der Text richtig schmissig geschrieben und Leo G. Linder überträgt die Begeisterung der Ausgräber auch auf seine Leser; selbst wenn es sich lediglich auch mal nur um  Stümpfe von Säulen oder Reste von Grundmauern handelt. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Glänzend erzählt und faszinierend bebildert, öffnet dies Buch die Augen für die Wirklichkeit hinter den Texten der Bibel und ermöglicht so einen neuen Zugang zu den Grundlagen  unserer christlichen Kultur.</strong> Es ist d</span><span style="font-size: medium;">ie zeitgemäße Fortsetzung von <strong>&#8222;Und die Bibel hat doch Recht&#8220;</strong> und gibt Anregungen zu einem neuen Umgang mit dem Christentum, indem es seinen <strong>dramatischen Urstoff: Die Gründungsgestalten und die Gründungszeit des Christentums in Wort und Bild plastisch und lebendig  nahebringt.</strong> </span></p>
<p>Jesus, Paulus und Co.<br />
von <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D01082013%2D114529750%2DC04484&amp;intid=CPC2ZBC&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;AT=Linder%2C%20Leo%20G%2E&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Linder, Leo G.</a>;<br />
Gebunden<br />
Was wir wissen können, was wir glauben dürfen. Mit e. Vorw. v. Notker Wolf. 284 S. m. 60 farb. Abb. u. 7 Ktn. 227 mm 765g Mit einem Vorwort von Notker Wolf , in deutscher Sprache.<br />
2013   <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D01082013%2D114529750%2DC04484&amp;intid=CPC2ZBC&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=G%FCtersloher%20Verlagshaus&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Gütersloher Verlagshaus</a><br />
ISBN 3-579-06598-X  ISBN 978-3-579-06598-4  22.99 EUR</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/jesus-paulus-und-co-von-leo-g-linder/">Jesus, Paulus und Co &#8211; von Leo G. Linder</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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		</item>
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		<title>SWR Bestenliste Mai 2013 &#8211; 10 + 1 literarische Buchtipps                             hochkar&#228;tiger Kritiker</title>
		<link>https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-mai-2013-10-1-literarische-buchtipps-hochkartiger-kritiker/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 May 2013 11:26:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Diesmal alles Romane! Der Hanser Verlag ganz groß dabei – aber auch Suhrkamp, DuMont, Wallstein, Hoffmann &#38; Campe Ein 1.000-Seiten-Epos an der Spitze William T. Vollmanns Tausend-Seiten-Roman &#8222;Europe Central&#8220; (Suhrkamp; 2013), in dem der Autor Drittes Reich und Stalinismus thematisiert, &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-mai-2013-10-1-literarische-buchtipps-hochkartiger-kritiker/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: large;"><strong>Diesmal alles Romane! Der Hanser Verlag ganz groß dabei – aber auch Suhrkamp, DuMont, Wallstein, Hoffmann &amp; Campe</strong></span></p>
<h5><span style="font-size: large;">Ein 1.000-Seiten-Epos an der Spitze</span></h5>
<p><span style="color: #ff0000; font-size: medium;">William T. Vollmanns Tausend-Seiten-Roman &#8222;Europe Central&#8220; (Suhrkamp; 2013), in dem der Autor Drittes Reich und Stalinismus thematisiert, ist im Mai von den Literaturkritikern der SWR-Bestenliste auf den ersten Platz gewählt worden.</span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Vollmann schildert in seinem Roman − der vor acht Jahren in den USA erschien − auf über 1.000 Seiten den Zweiten Weltkrieg wechselweise aus deutscher und sowjetischer Sicht</span></strong>. Seine Protagonisten sind etwa Künstler wie <strong>Käthe Kollwitz und Dimitri Schostakowitsch</strong> oder Militärs wie <strong>Friedrich Paulus und Andrej Wlassow.</strong> Der Komponist Schostakowitsch ist dabei eine immer wieder auftauchende Hauptfigur. In der USA wurde Vollmann für &#8222;Europe Central&#8220; 2005 mit dem National Book Award ausgezeichnet. &#8222;Von Künstlerschicksalen in grausamen Zeiten, von Hitler, Stalin und Schostakowitsch&#8220;, so die SWR-Bestenliste. &#8222;Ein &#8218;Krieg und Frieden&#8216; des 20. Jahrhunderts.&#8220;</p>
<p><strong>Weitere Neueinsteiger in der SWR-Bestenliste im Mai sind:</strong> Judith Kuckart mit &#8222;Wünsche&#8220; (Platz 2; DuMont Buchverlag), Ralph Dutli mit &#8222;Soutines letzte Fahrt&#8220; (Platz 4; Wallstein), Ulrike Edschmid mit &#8222;Das Verschwinden des Philip S.&#8220; (Platz 5; Suhrkamp), Péter Esterházy mit &#8222;Esti&#8220; (Platz 7; Hanser Berlin), Aris Fioretos mit &#8222;Die halbe Sonne&#8220; (Platz 9; Hanser) und Adam Johnson mit &#8222;Das geraubte Leben des Waisen Jun Do&#8220; (Platz 10; Suhrkamp)</p>
<p><span id="more-7258"></span></p>
<p>31 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Mai folgendes Resultat (in Klammern die Position der April-Bestenliste):</p>
<p><strong>Platz 1 (-) 161 Punkte</strong></p>
<p><strong>01</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcep.2g7qk7m,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>WILLIAM T. VOLLMANN: Europe Central</strong><br />
Roman. Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Robin Detje.<br />
Suhrkamp Verlag, 1028 Seiten, € 39,95***<br />
Von Künstlerschicksalen in grausamen Zeiten, von Hitler, Stalin und Schostakowitsch. &#8222;Das Buch erzählt vom Kampf um Vorherrschaft, vom Kampf, Europa unter der einen oder der anderen Ideologie zu zentralisieren&#8220;, so der Autor. Ein &#8222;Krieg und Frieden&#8220; des 20. Jahrhunderts.</p>
<p><strong>Platz 2 (-) 67 Punkte</strong></p>
<p><strong>02</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcer.2s17lbe,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>JUDITH KUCKART: Wünsche</strong><br />
Roman. DuMont Buchverlag, 300 Seiten, € 19,99*<br />
&#8222;Er sei ein Schwein, sagen sogar die, die behaupten, sie seien seine Freunde. Ja, er ist ein Schwein, aber ein kluges, freundliches, sanftes und manchmal auch verständiges Schwein, das mal ausgezeichnet Saxofon gespielt hat, als es noch ein junges Schwein war.&#8220; Als Vera das erkennt, ist sie bereit für einen Neuanfang.</p>
<p><strong>Platz 3 (6) 43 Punkte</strong></p>
<p><strong>03</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcet.2bj5pp3,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>REINHARD JIRGL: Nichts von euch auf Erden</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 512 Seiten, € 27,90***<br />
Die Welt im 25. Jahrhundert, Menschen auf dem Mars, pazifistische Mutanten auf der Erde. Büchner-Preisträger Reinhard Jirgl wagt das ganz große Panorama, &#8222;eine Vermischung von Hochkultur und Fantasy-Momenten, wie sie im Moment kein anderer so anspielungsreich konzipieren kann. Dieser Autor ist im gegenwärtigen Literaturbetrieb eine einsame Größe.&#8220; (Helmut Böttiger)</p>
<p><strong>Platz 4-6 (-) 30 Punkte</strong></p>
<p><strong>04</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcev.2ha2rio,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>RALPH DUTLI: Soutines letzte Fahrt</strong><br />
Roman. Wallstein Verlag, 272 Seiten, € 19,90**<br />
&#8222;Ein mitreißender Roman über den in Weißrussland geborenen Maler Chaim Soutine. Ralph Dutlis Roman erzählt über die absolute Verknüpfung von Leben und Werk dieses expressionistischen Sonderlings. Er hat sich die letzte Fahrt des todkranken Malers im Leichenwagen durch das von den Deutschen besetzte Frankreich als Schauplatz ausgesucht. … Ralph Dutli öffnet die Augen für ein unbedingtes Künstlerleben.&#8220; (Verena Auffermann)</p>
<p><strong>Platz 4-6 (-) 30 Punkte</strong></p>
<p><strong>05</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcex.27ilaqg,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>ULRIKE EDSCHMID: Das Verschwinden des Philip S.</strong><br />
Roman. Suhrkamp Verlag, 157 Seiten, € 15,95*<br />
Sie lernen sich an der Filmhochschule in Berlin kennen und starten in ein gemeinsames Leben mit Kind und Kinderladen. Die Zeiten werden Ende der 60er Jahre immer politischer. Philip S. beginnt ein neues Leben in der &#8222;Bewegung 2. Juni&#8220;. Bis die tödlichen Schüsse fallen.</p>
<p><strong>Platz 4-6 (7-8) 30 Punkte</strong></p>
<p><strong>06</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcez.2mdlj7h,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>BOTHO STRAUSS: Die Fabeln von der Begegnung</strong><br />
Carl Hanser Verlag, 248 Seiten, € 19,90**<br />
&#8222;Nichts fasziniert Botho Strauß mehr als das Mysterium der Liebe. Die Liebe als Illusionsmaschine, als Täuschungs- und Verletzungsmaschine. Er sucht gewissermaßen nach dem Übelsten und Niederträchtigsten der Liebe. Was er der Gegenwart vorwirft, ist eher, dass sie das Harte und Extreme gar nicht mehr wagt und deswegen die Liebe in ihrer Radikalität verfehlt.&#8220; (Ijoma Mangold in &#8222;Literatur im Foyer&#8220;)</p>
<p><strong>Platz 7 (-) 27 Punkte</strong></p>
<p><strong>07</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf1.2apijel,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>PÉTER ESTERHÁZY: Esti</strong><br />
Roman. Aus dem Ungarischen übersetzt von Heike Flemming.<br />
Hanser Berlin Verlag, 368 Seiten, € 24,90**<br />
&#8222;Jahrelang wusste Kornel Esti, man soll den Brunnen zudecken, nachdem das Kind hineingefallen ist. Er lebte nach dieser Devise. Illusionslosigkeit, Traurigkeit, die Schönheit der Verzweiflung, Ironie.&#8220;</p>
<p><strong>Platz 8 (-) 21 Punkte</strong></p>
<p><strong>08</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf3.2rh82jc,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>EBERHARD RATHGEB: Kein Paar wie wir</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 192 Seiten, € 17,90**<br />
Die Schwestern Ruth und Vika brauchen keinen Mann. Anfang der 50er verlassen sie Buenos Aires und ziehen nach New York: &#8222;Dass wir zusammenblieben, ergab sich von selbst, als hätten wir uns nicht anders entscheiden können. Für uns war das selbstverständlich. Eine Naturgegebenheit.&#8220; Der Roman eines gemeinsamen Lebens.</p>
<p><strong>Platz 9 (-) 19 Punkte</strong></p>
<p><strong>09</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf5.2341mhe,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>ARIS FIORETOS: Die halbe Sonne</strong><br />
Ein Buch über einen Vater<br />
Aus dem Schwedischen übersetzt von Paul Berf.<br />
Carl Hanser Verlag, 192 Seiten, € 18,90*<br />
Ein Lebenslauf: &#8222;Paarspringer, Freiheitskämpfer, Ärmster, Gymnasiast, Bluthustender, Flüchtling, Untermieter, griechisches Schwein etc., Liebling, Zugreisender, Dichter, Aushilfsprovinzialarzt, Vater, Bauherr, Flottillenadmiral, Kredithai-Geldempfänger, Schwedenbesucher, Unfall, Bett 4, Zimmer 5, der Gesterbte &#8211; &#8220;</p>
<p><strong>Platz 10 (-) 18 Punkte</strong></p>
<p><strong>010</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf7.1ld3bkk,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>ADAM JOHNSON: Das geraubte Leben des Waisen Jun Do</strong><br />
Roman. Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Anke Caroline Burger.<br />
Suhrkamp Verlag, 687 Seiten, € 22,95**<br />
Parzival im Reich des Bösen. Adam Johnson wagt, was sich wenige zutrauen würden: Er schreibt einen Roman über einen Jungen in Nordkorea, es liest sich wie &#8222;1984&#8220; oder &#8222;Schöne neue Welt&#8220; und hat dem Autor jetzt den Pulitzer-Preis eingetragen.</p>
<p><strong>Persönliche Empfehlung</strong></p>
<p><strong>011</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=4fcf9.23hosjb,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=4fcem.atsi95,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>im Mai von Helmut Böttiger (Berlin): </strong><strong><br />
<strong>JAMIL AHMAD: Der Weg des Falken</strong></strong><br />
Aus dem Englischen übersetzt von Ditte Bandini und Giovanni Bandini.<br />
Verlag Hoffmann und Campe, 192 Seiten, € 19,99<br />
&#8222;Ein Roman, 1973 geschrieben, doch erst jetzt veröffentlicht: In der afghanisch-pakistanischen Grenzregion leben Nomaden, deren Stammesgebiete durch die willkürliche Grenzziehung zerstört werden. Ein Schlaglicht in die Zeit vor den Taliban, das eindrucksvoll erhellt, wie es zur heutigen Situation kommen konnte. Aber der heute 82-jährige Autor beschönigt auch das archaische Leben nicht. Eindrucksvoll, wie die klare, einfache Sprache des Romans nach allen Seiten die Distanz wahrt.&#8220; (Helmut Böttiger)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Peter Handke &#8211; Siegfried Unseld: Der Briefwechsel</title>
		<link>https://literaturkurier.net/peter-handke-siegfried-unseld-der-briefwechsel/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/peter-handke-siegfried-unseld-der-briefwechsel/#respond</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 15:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Große Namen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Handke]]></category>
		<category><![CDATA[Siegfried Unseld]]></category>
		<category><![CDATA[Suhrkamp Verlag]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein einzigartiges und aufregendes Dokument deutscher Literaturgeschichte in über 600 Briefen! &#160; »Das Ziel war, Schriftsteller zu werden und zu sein.« Peter Handke “Da ist zum einen der Dichter, ein großer Stilist deutscher Sprache, aber auch ein gefürchteter Publikumsbeschimpfer, radikal &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/peter-handke-siegfried-unseld-der-briefwechsel/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Ein einzigartiges und aufregendes Dokument deutscher Literaturgeschichte in über 600 Briefen!</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><a href="http://www.etracker.de/app?et=n5ECpm"><img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline;" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/03/Der-Briefwechsel.jpeg" alt="" width="310" height="495" align="left" border="0" /></a><span style="font-size: 14px;">»Das Ziel war, Schriftsteller zu werden und zu sein.« <em>Peter Handke</em></span></h5>
<p><em>“Da ist zum einen der Dichter, ein großer Stilist deutscher Sprache, aber auch ein gefürchteter Publikumsbeschimpfer, radikal in seinen Urteilen über andere und dabei selbst hochgradig empfindsam. Und da ist der Verleger, der Patriarch der deutschen Nachkriegsliteratur. Ein Charismatiker mit großen Händen und präsidialer Nase. Diese beiden also schreiben sich, 37 Jahre lang”</em> .(Aus einer Rezension).</p>
<p align="left">19. August 1965: “<span style="font-size: large;"><em>Sehr geehrter Herr Handke,</em></span> <strong><em><span style="font-size: medium;">ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, daß wir nach genauer Lektüre Ihres Manuskriptes uns entschieden haben, Ihre Arbeit in den Suhrkamp Verlag zu übernehmen.” so schreibt feierlich Siegfried Unseld, und es handelt sich um das Manuskript ‘Hornissen’.</span></em></strong></p>
<p align="left"><strong>Siegfried Unseld ist einundvierzig, als  Peter Handke, 22 Jahre alt</strong>, sich bei ihm meldet. . Erst dreizehn Jahre zuvor hatte Unseld seine Tätigkeit beim Suhrkamp-Verlag begonnen.  Seit sieben Jahren war er Suhrkamp-Gesellschafter, seit sechs Jahren alleiniger Verleger.</p>
<p align="left"><strong>1952 hatte der Suhrkamp Verlag 100 lieferbare Titel und sechs Mitarbeiter!</strong>  Man muss sich also klar machen, dass sich in diesem Briefwechsel sowohl die Entwicklung des Verlegers, des Verlages und des Autors wiederspiegelt. Und das ist unglaublich fesselnd zu verfolgen!</p>
<p align="left">[Ich war seit 1958 Buchhändlerin, seit 1961 mit eigener Buchhandlung, und ich liebte und verehrte Siegfried Unseld und seinen Verlag, so wie ich vorher Peter Suhrkamp verehrt hatte, von dem Vorbildcharakter ausging. DER Autor Peter Suhrkamps war Hermann Hesse, während Siegfried Unseld und Peter Handke eine Art Symbiose bildeten – eine nicht immer friedliche übrigens.]</p>
<p>:Mit obigem Schreiben vom August 1965 setzt eine Korrespondenz ein, in der nach annähernd 600 Briefen Peter Handke dem Verleger zum 75. Geburtstag gratuliert: Aber die schönste Briefsammlung wäre nichts ohne die wunderbaren Ánmerkungen der Herausgeber, die man wegen ihrer detektivischen Sorgfalt nicht genug loben kann.</p>
<p><span id="more-7241"></span></p>
<p>Während man Brief um Brief liest, werden einem nicht nur die Anfänge Peter Handkes deutlich, sowie auch die ungeheure Energie, die in ihm steckte und sich unaufhaltsam ihren Weg in die Welt bahnen musste; daneben die schier unerschöpfliche Kraft und Geduld Unselds, der bei aller Sensibilität wirklich mit stählernen Nerven ausgerüstet gewesen sein muss. Die hatte er allerdings schon in seiner Vor-Suhrkamp-Zeit bewiesen: 1942 mit Notabitur zum Militär, als Marinefunker auf die Krim, 1944 wieder in Deutschland. Ab 1946 Buchhandelslehre, zugleich Abitur nachgeholt, Buchhändler-Prüfung, neben Beruf gleichzeitig studiert, Studienabschluss mit Dissertation über Hermann Hesse.  Und nicht viel später war er dann bei Suhrkamp. Nein, er war nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren und hat dann auch seinen Verlag Buch um Buch und Autor um Autor mit seinen Händen aufgebaut.</p>
<p>Aber auch Handkes Kindheit und Jugend hatte nichts von ‘einem goldenen Löffel’ an sich.<em> <strong>‘Jede Epoche meines Lebens wurde bestimmt von dem täglichen Hin und Her zwischen Ausweglosigkeit und seelenruhigem Weitermachen.’</strong></em> schreibt er in <em>Mein Jahr in der Niemandsbucht.</em> Da war er bereits in seiner Lebensmitte und kannte sich wohl selbst am besten. Aber wie in manchen Märchen die guten und bösen Feen dem jeweiligen Kind etwas mit auf den Weg geben, waren es beim kleinen Peter mindestens zwei: Die eine gab ihm das lodernde Feuer, das schmerzhaft in ihm brannte, ihn zum Schreiben antrieb und ihn überempfindlich machte, und eine andere gab ihm eben Siegfried Unseld an die Seite, der ihm wie Vater-Freund-Bruder in einer Person zu Seite stand, und ihm den Weg ebnete vom ersten, schmalen Buch an, <span style="text-decoration: underline;">weil er an ihn glaubte.</span></p>
<p>Über einen Zeitraum von mehr als 35 Jahren besprachen Peter Handke und Siegfried Unseld das ihnen Wichtigste schriftlich: die Literatur, die Bücher, unterrichtete der Autor den Verleger von seinen Vorhaben, hielt Unseld schriftlich seine Eindrücke über die neuen Manuskripte fest, diskutierten beide Erscheinungstermin und Ausstattung von Büchern, Publikationsstrategien und Kritikerrezensionen.<br />
<strong>Fast ist es ein Lehrbuch, das sich mancher Autor, Lektor und Verleger – wie auch ‘geneigte Leser’ &#8211; immer mal wieder vornehmen sollten: <em><span style="text-decoration: underline;">Wie</span></em> entsteht Literatur?</strong>  Hier ist mitzuerleben die intensive Arbeit an und für Literatur – aber auch, wie man sie erfolgreich ‘vermarktet! – und so eröffnet dieser Briefwechsel völlig neue Einsichten in die Bedingungen des Schreibens und der Verbreitung von Büchern, zeichnet die intellektuelle Biographie, aber auch sehr plastisch ein Psychogramm beider Korrespondenten, ihr unablässiges Arbeiten an neuen Ausdrucksformen sowie deren materiellen, geographischen, politischen und persönlichen Begleitumstände.</p>
<p><strong>Der Briefwechsel ist so plastisch, dass man dabeizustehen glaubt, wenn Peter Handke seine ganz bestimmten Ansichten zur Ausgestaltung seines Buches festlegt und wie er im höchsten Maße beleidigt reagiert, wenn seine vielen nachträglichen  Korrekturen nicht sämtlich, bis aufs Komma, befolgt worden sind</strong>. Und auch seine  Text-Korrekturen können für den, der sie bearbeiten muss, grausam sein! Und mit wieviel Sanftmut Unseld seinem Autor dazu zu bewegen versucht, möglichst alles zu Korrigierende schon dann anzubringen, <span style="text-decoration: underline;">bevor</span> der erste Satz erfolgt ist. Denn damals hatten wir noch nicht so einfache Möglichkeiten wie heute mit EDV etc. .</p>
<p><strong>Es ist bezeichnend, wie Jung-Handke seinem Verleger seine Vorstellung von der Cover-Gestaltung seines künftigen Buches: <em>Der Hausierer</em> vorstellte.</strong> Den etwas ungewöhnlichen und komplizierten Inhalt des Buches hatte der Autor zuvor wie folgt zusammenfasst: <em>“.(…) Es hat mich interessiert, mich mit den Schemata des Schreckens zu beschäftigen, die üblichen unreflektierten Darstellungsweisen des Schreckens zu untersuchen, die ja unbewusst entstehen und in dem Überdenken dieser Schemata des Schreckens den wirklichen Schrecken zu zeigen”.</em> (Wenn Sie wissen wollen, auf welche Weise Handke seinen <em>Hausierer</em> geradezu akribisch zusammengebaut hat, können Sie das im Briefwechsel auf Seite 56 finden!)</p>
<p><strong>Aber nun geht es um das Äußere des Buches</strong>: Handke teilte ihm [Unseld] am 7.Mai 1967 mit: <em>“Lieber Herr Dr. Unseld, der Entwurf des Umschlags ist leider ganz unmöglich. Ich wundere mich, dass er ihnen gefällt., da Sie doch das Buchinnere kennen und außerdem meine Vorstellung von dem Umschlag, die doch gewiss nicht kompliziert ist.   Ich habe Herrn Caré die zweite Möglichkeit angegeben: die farblich verfremdete Fotografie einer offenen Telefonzelle, in der der Hörer baumelt. Diese Popzeichnung von Fleckhaus</em> [damals <span style="text-decoration: underline;">der</span> Buchgestalter] <em>wäre für sich nicht übel, aber für mein Buch unstatthaft. Der Roman ist kein Poproman, und es ist wichtig, daß die Leser nicht mit dem falschen Bewußtsein an das Buch gehen. Das ist ja gar nicht so lustig, würden sie sagen. Auch könnte man das Buch ja als Jux auffassen, und das will ich nicht. Es wird doch nicht so schwer sein, ein Foto ordentlich zu kolorieren. In dem Film ‘Blow up’ von Antonioni gibt es eine wunderbare Nahaufnahme einer leeren, grellroten Telefonzelle.”</em> <strong>Ein paar Zeilen Später meckert er auch noch an dem Klappentext herum</strong><em><strong>:</strong> “(…) er ist doch etwas nichtssagend, leider, ich sage es nicht gern. Er wäre, glaube ich, auch auf ein Dutzend anderer Bücher anzuwenden (…) Kann man nicht bitte zwei Sätze aus meinen Bemerkungen aufnehmen? Etwa: Der Roman erzählt keine erfundene Geschichte, sondern braucht die Geschichte des Lesers.(…)”</em></p>
<p>Aber ähnlich wie Thomas Bernhard (den Briefwechsel Bernhard/Unseld habe ich ja früher hier auch schon besprochen) ist auch Handke ein höchst mißtrauischer Zeitgenosse, der ‘sowas wie einem Verlag’ von vornherein schon alle Kniffe und Tücken, Schlamperei, Gleichgültigkeit  und Vergesslichkeit  zutraut. Inhaltlich geht es meist um prosaische Dinge wie Auflagen, Honorare, Ladenpreis und Buchumschlag. Und wie er immer mal wiede eine Antwort reklamiert oder Auflage, Verkauf und Honorar mit- oder vorrechnet! Auch angesichts dessen, mit welcher Generosität Unseld ihm gegenüber mit Geld umgeht …  Wenn er [Handke] etwas brauchte, er bekam es! Das Interessante jedoch steht zwischen den Zeilen: Handkes Befürchtung, nicht ernst genug genommen zu werden. Etwas später jedoch da verändert sich der Ton. <strong>Handke ist vor allem durch zwei Ereignisse vom Noname zum Hauptprovokateur der Literaturszene aufgestiegen</strong>; nun ist er es, der umworben sein will.</p>
<p><strong>Es war nämlich, <span style="text-decoration: underline;">erstens</span>, ganz unvoraussehbar etwas passiert:</strong> Unseld hatte seinem Jungstar eine Manuskript-Lesung in der <sup>]</sup>elitären <em>Gruppe 47</em>, etwas wie eine Keimzelle deutscher Literatur nach Kriegsende, beschafft. Eine Ehre schon an sich. Vorlesungsort war diesmal  Princeton (USA). Leider fiel Handke mit seiner Lesung aus dem noch unfertigen <em>Hausierer</em> durch. Vermutlich wusste er noch nicht, dass es nichts Gefährlicheres gibt, als aus etwas Unfertigen, Teilweisen vorzulesen – das geht bis heute fast immer schief.</p>
<p><strong>Jedoch: Völlig unerschüttert und ebenso unerwartet griff der erstmals eingeladene Peter Handke, obwohl er zuvor mit seiner Lesung durchgefallen war, die Gruppe direkt an.</strong> Handke verurteilte im Stile seiner <em>Publikumsbeschimpfung</em> die Autoren für die „Beschreibungsimpotenz“ ihrer „ganz dummen und läppischen Prosa“ und die Kritiker für „ihr überkommenes Instrumentarium“ gleichermaßen. Als Handke von Hans Mayer Unterstützung erfuhr, kam es zum ersten Mal zu der von Hans Werner Richter stets vermiedenen Grundsatzdiskussion. Günter Grass nannte Handkes Kritik später einen „Blattschuss“ für die <em>Gruppe 47</em>. In der Folge wandte sich Erich Fried in einem Brief mit Reformvorschlägen an Hans Werner Richter, (Leiter der Gruppe)  doch dieser nahm die <em>Gruppe 47</em> noch immer als <em>seine</em> Gruppe wahr und blockte alle Reformbestrebungen ab: „Ich brauche nur nicht mehr einzuladen, dann gibt es [die Gruppe 47] nicht mehr. Aber man muss Handke bereits in diesem Alter eine umfassende Bildung und ein sicheres Urteilsvermögen bescheinigen.</p>
<p><strong>Außerdem hatte, <span style="text-decoration: underline;">zweitens</span>,  Unseld seinen Autor schon gleich zu Anfang darüber aufgeklärt, dass man vor allem mit Bühnenstücken Geld verdienen könnte</strong>. Prompt scheibt ihm dieser am 21.Oktober 1965 “<em>Lieber Dr. Unseld, (…) ich habe eben mit Ach und Krach ein Stück geschrieben. Es heißt ‘<strong><span style="text-decoration: underline;">Publikumsbeschimpfung’</span></strong> und ist mein erstes und mein letztes. (…) [</em>Hier irrt Handke allerdings gewaltig!] Und es ist ein ganz und gar geniales Stück, was ich auch heute noch empfinde, wenn ich es wieder einmal lese.</p>
<p>Karlheinz Braun, der Leiter des Suhrkamp Theater-Verlages schwärmte von dem Stück: <em>»Das hat Witz und Tiefe, beschäftigt sich mit dem, mit dem sich alle dramatischen Autoren beschäftigen müßten – aber Sie machen es auf eine derart direkte Weise, daß einem – und hoffentlich auch denen, auf die es gemünzt ist – die Spucke wegbleibt” </em>. <strong>Uraufgeführt wurde Pulikumsbeschimpfung schließlich am 8. Juni 1966</strong> im Rahmen des neugegründeten und von Karlheinz Braun und Peter Iden kuratierten Festivals Experimental im Theater am Turm Frankfurt. Regie führte Claus Peymann. – <strong>Das machte den 24-jährigen Handke, der den konventionellen Literatur- und Theaterbetrieb mit diesem Stück radikal infrage stellte, über Nacht berühmt!   Von nun an war er all seinen Lesern ein Begriff! </strong></p>
<p><strong>Ja, so fing das damals an<em>.</em></strong></p>
<p><strong>Aber da war dann noch etwas, das war das Grauenvollste und Bedrohlichste überhaupt: Kritik! Ganz gleich in welcher Form, ob tatsächliche oder nur von Handke als solche <em>empfunden</em>! </strong></p>
<p><strong> </strong><em>20.Juni 1966 “Lieber Herr Dr. Unseld, [</em>Da sind sie noch per Sie]<em> vor einigen Tagen habe ich die Besprechung meines Romans in der ‘Zeit’ gelesen. Ich weiß nicht, ob Sie mich verstehen werden: aber ich kann mich damit schwer abfinden. Wie ist es nur möglich, dass das Buch Leuten zur Besprechung gegeben wird, die von vornherein voreingenommen sind und sich nicht einmal Mühe geben, das zu verbergen. Diese unsensibel, unintelligent, gehässig geschriebenen Kritiken, die nun Mode zu werden scheinen, hat mein Buch nicht verdient (…) Ich frage mich nur, was man dagegen unternehmen könnte.   (…) Gern würde ich einen ‘großen’ Artikel gegen all diese Kritiker schreiben, die die Konsumliteratur, zum Beispiel die Romane eines Günter Grass, zur literarischen Norm erheben wollen.”</em></p>
<p><strong>Im <em>gleichen</em>, ziemlich langen Brief fragt er Siegfried Unseld etwas, womit er <em><span style="text-decoration: underline;">dessen</span></em> wunde Stelle trifft.</strong> Nämlich ob Unseld was dagegen hat, (und dies tut ihm jedesmal körperlich weh!) wenn er (Handke) etwas im Wiener Residenz-Verlag veröffentlicht. Und prompt kommt von Unseld die zu erwartende Antwort.Wie nicht anders zu erwarten, beschwört er zunächst sein Küken, sich um Himmelswillen nicht in einer wie auch immer gearteten Weise mit seinen Kritikern anzulegen. Und noch vorsichtiger versucht Unseld Handke vorzuschlagen, doch künftig grundsätzlich Suhrkamp als seinen Verleger zu betrachten und seine Veröffentlichung dort doch besser über den Suhrkamp-Verlang laufen zu lassen, die ja dann durchaus auch im Residenz-Verlag erscheinen könnte.</p>
<p><strong>Und dieser Brief endet: ‘<em>Wir werden sehr darauf bauen, dass die Wirkung Ihres Buches länger besteht als solche Kritiken in den Tagesjournalen.’</em>  <span style="text-decoration: underline;">Er hat Wort gehalten</span><em>.</em></strong></p>
<p>17. August 1986  Unseld an Handke:<em><strong> “(…) denke auch ich an die Dauer unserer Beziehung, die ich mir so sehr wünsche. Wie die Jahresringe des Baumes soll Dein Werk im Suhrkamp Verlag wachsen. Es wird leichter dauern in der Sammlung. Ich denke an unser erstes Wiener Treffen und an meinen Flug nach Frankfurt, Dein Manuskript lesend. Ich bin glücklich, Dein Verleger sein zu dürfen, gönne es mir weiterhin. [&#8230;]”</strong></em></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong><em>»Das Ziel war, Schriftsteller zu werden und zu sein.« </em></strong></span><span style="font-size: large;"><strong><em>Peter Handke.</em> <span style="font-size: medium;">Und schaut man jetzt die beeindruckende Liste des von Handke Geschaffenen an, erkennt man die persönliche Weiterentwicklung Handkes, sieht man: Sein Lebenswunsch wurde erfüllt und es hat sich gelohnt!</span></strong></span><span style="font-size: medium;"> <strong>Und hier in diesen Briefen kann man einen großen Abschnitt all dieser Jahre miterleben!</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a name="1"></a></p>
<p>Der Briefwechsel<br />
von Handke, Peter; Unseld, Siegfried;<br />
Gebunden Peter Handke &#8211; Siegfried Unseld. Herausgegeben von Fellinger, Raimund; Pektor, Katharina .   799 S. 205 mm 804g , in deutscher Sprache. 2012   Suhrkamp ISBN 3-518-42339-8  ISBN 978-3-518-42339-4 | 39.95 EUR &#8211;</p>
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		<title>SWR-Bestenliste Februar 2013 &#8211; Die 11 lesenswertesten B&#252;cher in diesem Monat!</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 13:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
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		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Irina Liebmann]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Köhlmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Samuel Beckett]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ausgesucht von wirklichen Fachleuten: 30 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl – jeder vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Februar &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-februar-2013-die-11-lesenswertesten-bcher-in-diesem-monat/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Ausgesucht von wirklichen Fachleuten: 30 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl – jeder vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Februar folgendes Resultat (in Klammern die Position der Januar-Bestenliste)</strong></span></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/art_resource.php?sid=wdek.pj0a7e" alt="SWR Fernsehen Logo" /></p>
<p><strong>SWR-Bestenliste</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/art_resource.php?sid=13s4q.2h44420" alt="SWR-Bestenliste" /></p>
<p><strong>Hier folgen die Bücher vom Februar 2013:</strong></p>
<p><span id="more-7138"></span></p>
<p><strong>Platz 1 (-) 66 Punkte</strong></p>
<p><strong>01</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqd.qiopq9,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>DIRK KURBJUWEIT: Angst</strong><br />
Roman. Rowohlt.Berlin Verlag, 256 Seiten, € 18,95*<br />
Die Altbauwohnung ist ein Traum. Und als Architekt kann Randolph Tiefenthaler sie sich leisten. Doch im Souterrain haust in dürftigen Verhältnissen Herr Tiberius. Dessen Interesse an den besser gestellten Bürgern ist bedrohlich. Da entsinnt sich die gutsituierte Familie auf das lange verachtete Wissen der Väter: Not macht erfinderisch.</p>
<p><strong>Platz 2 (-) 60 Punkte</strong></p>
<p><strong>02</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqf.1358jho,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>IRINA LIEBMANN: Das Lied vom Hackeschen Markt</strong><br />
Drei politische Poeme<br />
Hanani Verlag, 110 Seiten, € 12,80*<br />
&#8222;In dieser Gegend hatte ich einmal gelebt, zwischen kaputten Fassaden und heruntergelassenen Rollläden und immer mit der Sehnsucht nach einem großen bürgerlichen Café. Dass dieser Traum sich erfüllt hatte, erschien fast wie ein Wunder.&#8220; Sie ist Berlinerin, erst im Osten, dann im Westen, dann in ganz Berlin. Die Hackeschen Höfe – das ist mehr als nur ihr Stammcafé, das ist Deutschland in einer Nussschale.</p>
<p><strong>Platz 3 (-) 52 Punkte</strong></p>
<p><strong>03</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqh.ndtgae,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>FERDINAND BENEKE: Die Tagebücher I</strong><br />
1792-1801<br />
Wallstein Verlag, 5 Bände, 2802 Seiten, € 98,00**<br />
Er war erfolgreicher Anwalt, Armenpfleger, passionierter Zeitungsleser, kannte fast jeden in Norddeutschland und führte leidenschaftlich Tagebuch. Ferdinand Beneke hat einen Schatz hinterlassen, der jetzt erst geborgen wurde: 7000 Seiten über den Alltag in den Gründerjahren des Bürgertums. &#8222;Es lebe alles, was Republikanisch gesinnt ist, weil das human ist! Es lebe Freiheit und Gleichheit!&#8220;</p>
<p><strong>Platz 4 (1) 50 Punkte</strong></p>
<p><strong>04</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqj.19pmr8t,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>PETER HANDKE / SIEGFRIED UNSELD: Der Briefwechsel</strong><br />
Suhrkamp Verlag, 798 Seiten, € 39,95*<br />
&#8222;Sehr geehrter Herr Handke&#8220;, &#8222;Sehr geehrter Herr Doktor&#8220;, &#8222;Lieber Peter&#8220;, &#8222;Lieber Siegfried&#8220; &#8211; Briefe aus 35 Jahren, ein nur sehr selten erschöpfter Verleger, ein nicht ganz einfacher Autor, Freunde, weil sie bei allen Spannungen eines teilen: den Dienst an der Literatur.</p>
<p><strong>Platz 5.-6. (-) 47 Punkte</strong></p>
<p><strong>05</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nql.2ms5sni,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>SAMUEL BECKETT: </strong><strong><br />
<strong>Weitermachen ist mehr, als ich tun kann</strong></strong><br />
Briefe 1929–1940<br />
Aus dem Englischen und Französischen übersetzt von Chris Hirte.<br />
Suhrkamp Verlag, 856 Seiten, € 39,95**<br />
James Joyce, Peggy Guggenheim und Sahnepudding. Samuel Beckett galt als knausrig mit Worten, als Meister des literarischen Minimalismus. Aber als Briefeschreiber war er außerordentlich wortreich. 15.000 Briefe sind von ihm bekannt. Der jetzt erschienene erste Band erzählt von dem schwierigen Start des Nobelpreisträgers und seiner Zeit in Frankreich und Deutschland.</p>
<p><strong>Platz 5.-6. (-) 47 Punkte</strong></p>
<p><strong>06</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqn.2d1l7l6,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>MICHAEL KÖHLMEIER: Die Abenteuer des Joel Spazierer</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 653 Seiten, € 24,90**<br />
Michael Köhlmeiers Reise in die Abgründe des 20. Jahrhunderts: Joel Spazierer wird in der Endphase der Stalin-Diktatur in Ungarn geboren, die Hälfte seiner Familie fällt der Paranoia einer &#8222;Ärzteverschwörung&#8220; zum Opfer, er flieht nach Wien und beginnt eine Karriere als Hochstapler, Verbrecher und Verführer, &#8222;..weil ich die Lüge als Überschrift zu meiner Existenz wähle.&#8220;</p>
<p><strong>Platz 7 (-) 43 Punkte</strong></p>
<p><strong>07</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqp.2rqlp53,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>VLADIMIR JABOTINSKY: Die Fünf</strong><br />
Roman. Aus dem Russischen übersetzt von Ganna-Maria Braungardt.<br />
Die Andere Bibliothek, 267 Seiten, € 36,00**<br />
Vladimir Jabotinskys Liebeserklärung an seine Heimat, das multikulturelle Odessa vor der russischen Revolution, erschien 1935: &#8222;Es war eine komische Stadt; aber auch Lachen ist Zärtlichkeit. Doch jenes Odessa gibt es vermutlich längst nicht mehr, und ich brauche nicht zu bedauern, dass ich nicht mehr dorthin gelangen werde.&#8220; Doch da war der Journalist und Gelehrte längst Wortführer der radikal rechten Zionisten geworden.</p>
<p><strong>Platz 8 (-) 34 Punkte</strong></p>
<p><strong>08</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqr.2gdlbgj,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>JONATHAN FRANZEN: Weiter weg</strong><br />
Essays. Aus dem Englischen übersetzt von Bettina Abarbanell,<br />
Wieland Freund, Dirk van Gunsteren und Eike Schönfeld.<br />
Rowohlt Verlag, 240 Seiten, € 19,95**<br />
Jonathan Franzen schreibt über das Fangen von Singvögeln, über den Unterschied zwischen Facebooks &#8222;Like&#8220;-Button und der Aussage &#8222;Ich liebe dich&#8220;. Er schreibt über Hornissen, über David Foster Wallace und über autobiographische Literatur. 21 alltagstaugliche, erhellende, freundliche Einblicke in die verwirrende Welt, in der wir leben.</p>
<p><strong>Platz 9.-10. (-) 30 Punkte</strong></p>
<p><strong>09</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqt.2m4b68e,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>RALPH DOHRMANN: Kronhardt</strong><br />
Roman. Ullstein Verlag, 928 Seiten, € 24,99**<br />
Wissen ist Macht, ist der Stiefvater überzeugt. Und als sein Stiefsohn Willem<br />
sich hinter den Büchern vergräbt, glaubt er fest an dessen Machtinstinkt. Dohrmanns Held aber, wir ahnen es, tendiert zum Müßiggang, und nicht zur Kronhardt‘schen Maschinenstickerei. Ralph Dohrmann pflegt in seinem Debüt ein fast ausgestorbenes Genre: den großen Bildungsroman. Willem will’s wissen.</p>
<p><strong>Platz 9.-10. (-) 30 Punkte</strong></p>
<p><strong>010</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqv.273oepn,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>JEANETTE WINTERSON: Warum glücklich statt einfach nur normal?</strong><br />
Aus dem Englischen übersetzt von Monika Schmalz.<br />
Hanser Berlin Verlag, 256 Seiten, € 18,90*<br />
So gruselig kann Kindheit sein. Jeanette Winterson sollte Missionarin werden, hatte ihre frömmelnde Adoptivmutter beschlossen. Aber sie begann zu lesen und wurde lesbisch. Buchverbrennungen, Teufelsaustreibungen – die Eltern fahren das volle Programm. &#8222;Ich wollte nicht in ihrer Nähe sein. Mein Vater war unglücklich. Meine Mutter war durcheinander. Wir waren wie Flüchtlinge in unserem eigenen Leben.&#8220;</p>
<p><strong>Persönliche Empfehlung</strong></p>
<p><strong>011</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=42nqx.2hq8im3,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=42nqa.1edtje5,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>im Februar von</strong> <strong>Wolfgang Werth (München):</strong><strong><br />
<strong>WASSILI GOLOWANOW: Die Insel </strong><br />
<strong>oder Rechtfertigung des sinnlosen Reisens</strong></strong><br />
Roman. Aus dem Russischen übersetzt von Eveline Passet.<br />
Matthes &amp; Seitz Berlin, 523 Seiten, € 29,90<br />
&#8222;Von einem, der fürchtete, das eigene Leben zu verfehlen und der darum auszog, seine Insel zu suchen und zu erkunden: Drei Expeditionen durch den &#8222;wilden Raum&#8220; von Kolgujew in der östlichen Barentssee erbrachten dem Moskauer Autor und weit herumgekommenen Journalisten Wassili Golowanow den Stoff für sein überaus vielschichtiges, anschauliches und gedankenreiches Buch in fünf Büchern, das es nicht nötig hat, auf dem Schutzumschlag als &#8222;Roman&#8220; ausgegeben zu werden.&#8220;<br />
(Wolfgang Werth)</p>
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		<title>Jesus. Ein Leben. Von Abtprimas Notker Wolf</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2013 17:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelien]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiederuferstehung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wer war das eigentlich – dieser Jesus? Ein Roman gegen das Vergessen: Vom Jesus gleich nebenan. Und vom Ursprung des Christentums Dieses ganz und gar wunderbare Buch zieht einen nach und nach so in seinen Bann, dass viele es gar &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/jesus-ein-leben-von-abtprimas-notker-wolf/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.buchkatalog.de/images/px.gif" alt="" width="1" height="7" /><span style="font-size: x-large;"><strong>Wer war das eigentlich – dieser Jesus? Ein Roman gegen das Vergessen: Vom Jesus gleich nebenan. Und vom Ursprung des Christentums</strong></span></p>
<p><img src="http://www.buchkatalog.de/images/px.gif" alt="" width="5" height="1" /><img style="margin: 7px 15px 17px 0px; display: inline;" src="http://multimedia.knv.de/cgi-bin/knvmmdb.dll?herkunft=knv&amp;MM_IDENTNR=999bk&amp;typ=cover&amp;id=33368894&amp;kennwort=YAHNGJOELFIMDL&amp;rang=01&amp;variante=zoom" alt="" align="left" border="0" /></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Dieses ganz und gar wunderbare Buch zieht einen nach und nach so in seinen Bann, dass viele es gar mehrfach lesen werden. Notker Wolf hat sich hier etwas vorgenommen, was viele für unmöglich hielten; auch er bezeichnet es als ‘Experiment’.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Er ist weit in der Welt herum gekommen ist, kann nicht blind werden dafür, wie viele Menschen kirchenfremd werden, die Kirche verlassen und sich höchstens auf deren soziale Funktion beziehen – ohne auch nur überhaupt zu wissen, worauf sich das alles eigentlich gründet. Ich selbst, die sich immer wieder wehrt gegen Bibel-Verschnitte, misstrauisch ist angesichts neuer Bibelübersetzungen, in denen nicht nur einzelne Vokabeln sozusagen ‘modernisiert’ werden, sondern auch der Sinn oft verzerrt wird – <strong>mich hat dieses ‘Experiment’ restlos überzeugt.-</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Um was geht es?</strong> Gerade ist Weihnachten vorbei, in allen Kirchen wird das Lukas-Evangelium mit dem Kind in der Krippe vorgelesen – , folgen wird am 29. März der Karfreitag, Ostersonntag ist am 1. April. Befragt man auf der wahllos Leute auf der Straße, wissen die meisten wenigstens bei ‘Weihnachten’, worum es sich in etwa handelt, aber bei den Feiertagen im März und April wissen erstaunlich viele nicht, welche Gedenktage hier begangen werden, und bei Pfingsten, mit dem die Pfingstferien verbunden sind – sieht es überhaupt ganz düster aus.  – obgleich sehr viele noch in der Schule Religionsunterricht hatten, und entweder zu Kommunion gegangen sind, oder konfirmiert wurden. Das ist aber nur die ‘fromme,’ auf die Kirchen bezogene Seite, mit der Folge freier Tage…  – Aber wenn man weiter danach fragt, welche ‘Nebenwirkungen’ dieses Christentum eigentlich habe, nämlich dass auf der Grundlage des Christentums sich unser Abendland in 2000 Jahren (zugegeben mal mehr oder mal weniger christlich) entwickelt hat &#8211; &#8211; das wird das Vorstellungsvermögen der meisten übersteigen. In den überwiegenden Haushalten wird es – irgendwo und ungelesen – auch eine Bibel geben: Schlägt man sie auf: eine Bleiwüste, kaum und nur mühsam zu durchqueren.<span id="more-7130"></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Und wie das Experiment von Notker Wolf gelungen ist! Was er versucht hat, erklärt er so:</span></strong>: <strong><em>„Ein Versuch. Ein dreifacher Versuch sogar. Erstens nämlich der Versuch, eine allgemein verständliche Sprache und Darstellungsform für die historischen Bücher des Neuen Testamentes zu finden. Zweitens der Versuch, die vier Evangelien des Matthäus, Markus, Lukas und Johannes in einem einzigen Evangelium aufgehen zu lassen. Und drittens der Versuch, dieses Evangelium mit der Apostelgeschichte zu einer durchlaufenden großen Erzählung vom Ursprung des Christentums zu verbinden.</em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">“Das Leben Jesu Christi nachzuzeichnen, ohne jede Frömmelei als einfachen Bericht, aus den vier Evangelien zusammengefasst – <strong><span style="text-decoration: underline;">ein Jesus wie von Nebenan, zum Anfassen</span></strong>. (Nur scheinbar einfach) wird  von der ersten bis zur letzten Seite mehr als spannend über eine höchst bemerkenswerte Personund eine aufregende Zeit  berichtet, angefangen mit  deren recht aussergewöhnlichen Vorgeschichte.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Alles beginnt nämlich, fast wie ein altes Märchen,  mit dem ziemlich älteren Ehepaar Zacharias und Elisabet, die zur Zeit des Herodes lebten und sich nichts sehnlicher gewünscht hatten als ein Kind. Sie waren beide fromm und gut gegen Jedermann; Zacharias ging seiner Arbeit im Tempel nach, der gerade vergrößert wurde – er war ganz vertieft in seine Arbeit, als sich ihm von der rechten Seite des Altars eine Gestalt  näherte und mit dem berühmten “Fürchte Dich nicht” sich als als Erzengel Gabriel herausstellte, der ihm verkündete, seine Frau werde einen Sohn gebären, der Johannes heißen solle – und Sie werden es ahnen: Es wird der spätere Johannes der Täufer sein. Zacharias aber, weil er die Ankündigung des Engels verblüfft bezweifelte, wurde zur Strafe sofort mit Stummheit geschlagen… Natürlich war Elisabet überglücklich wegen ihres nun dennoch endlich  erhörten Gebetes … </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aber nicht genug damit: Während Zacharias und Elisabet nun schon sechs Monate  ihrem Alltag erwartungsvoll nachgehen, tritt der Erzengel Gabriel wieder in Aktion: Diesmal besucht er eine Jungfrau namens Maria, die in einem unbedeutenden Weiler Nazaret im Hügelland von Galiläa wohnte: “Fürcht</span><span style="font-size: medium;">e Dich nicht!” – Aber was er Maria nun verkündete, würde sie eher verstören: Ausgerechnet sie sollte ebenfalls einen Sohn bekommen, obwohl sie erst verlobt war mit Josef… Aber der Erzengel Gabriel erzählte ihr auch von Elisabet, bei er er ja ebenfalls gewesen war, und Maria begab sich zuerst zu dieser Schicksalsgenossin , um erstmal mit sich selbst ins Reine zu kommen, bevor sie alles mit Josef zu besprechen wagte. Aber diesem erschien im Traum  ebenfalls ein Engel, der ihn aufforderte, Maria sofort zu heiraten, statt, wie er im ersten Schrecken geplant hatte, die Verlobung aufzulösen.  Natürlich wird das in diesem Jesus-Buch viel schöner erzählt, als ich es hier wiedergebe: Aber vielleicht ahnen Sie schon, dass man es unweigerlich weiterlesen wird, weil man hineingezogen wird in diese 2000 Jahre alte Geschichte. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Ein Buch überwiegend für Jugendliche, wie manche Rezensenten es einordnen? Ich meine, es gibt hier keine Altersbeschränkung nach oben. Und gerade, weil Notker  Wolf es nicht ‘<strong>entmythologisiert’ erzählt, <strong>wird es manchem überaus vertraut und selbstverständlich sein, weil sie es ja heute in sehr vielen, sehr beliebten Büchern kennen, dass es nur so von Geistern, Dämonen, Königen und Herrschern wimmelt</strong>. Eigentlich merkwürdig modern: Diese Geschichte eines ‘Königs’, der erstmal überwältigt und getötet wird, und dessen ‘Geist’ sich dennoch über die ganze Welt ausbreitet</strong>. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="dsgvo_yt_link dsgvo_yt_link_play" ytid="plVgj8v3c9Y" onclick="event.preventDefault(); replaceMeWithYTvideo(this);"  style="  height:360px;  width:640px;  background-image:url(https://literaturkurier.net/wp-content/uploads/ytimg/2254aff0fdaaae99bb60da23846f7c1e.jpg); " target="_blank" href="https://www.youtube.com/watch?v=plVgj8v3c9Y">&#160;</a>
</p>
<h3></h3>
<h3>Notker Wolfs neues Buch ist ein ambitioniertes Projekt: Es leistet die Revitalisierung der Evangelien mit dem Anspruch, das Evangelium des 21. Jahrhunderts vorzulegen quellengetreu, modern und literarisch anspruchsvoll geschrieben, die Mythen und die Dramatik des frühen Christentums neu belebend.</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Über die Autoren:</h3>
<h3>Notker Wolf</h3>
<p>Abtprimas Notker Wolf, geboren 1940, trat 1961 in das Benediktinerkloster St. Ottilien ein. Er studierte in Rom und München Philosophie, Theologie, Zoologie, Anorganische Chemie und Astronomiegeschichte und promovierte zum Doktor der Philosophie. 1968 wurde er zum Priester geweiht. Nach einer sechsjährigen Professur für Naturphilosophie und Wissenschaftstheorie an der Päpstlichen Hochschule Sant&#8217;Anselmo in Rom wurde Abtprimas Notker Wolf 1978 Erzabt von St. Ottilien und damit Abtpräses der Missionsbenediktiner. Im Jahr 2000 wurde er zum Abtprimas und damit zum obersten Repräsentanten der Benediktiner gewählt. Er ist weltweiter Sprecher des ältesten Ordens der Christenheit. Abtprimas Notker Wolf lebt in Rom und ist Bestsellerautor.</p>
<p>Als Notker Wolf in St. Ottilien sein silbernes Abtjubiläum feierte, überraschte der Benediktiner-Mönch viele Gäste an der E-Gitarre &#8211; mit einem Live-Auftritt seiner Rockband &#8222;Feedback&#8220;. Seine Büchers sind inP lädoyer für eine immer neue und mutige Sicht auf die Dinge.  (Uns Deutsche empfindet er übrigens als ein ‘sonderbares Volk’.</p>
<p>Abtprimas Notker Wolf, weltweit oberster Repräsentant der Benediktiner, ist sich sicher, dass der Glaube Flügel verleihen kann. Beim Glauben, schreibt er, gehe es &#8222;keineswegs nur um die Tatsache, dass man nach dem Tod in den Himmel kommt&#8220;. Der Glaube mache jetzt reich, &#8222;mitten im Leben&#8220;. Warum aber tun sich heutzutage viele so schwer mit dem Glauben?</p>
<h3>Leo G. Linder</h3>
<p>Leo G. Linder, geboren 1948, studierte ab 1970 Film und Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf sowie Geschichte und Spanisch an der Universität Düsseldorf. Von 1977 an arbeitete er als Kameramann, wechselte 1985 zur Regie und drehte zahlreiche Dokumentarfilme. 1990 erschien sein erstes Buch, dem weitere zu theologischen, historischen und politischen Themen folgten, dazu etliche Reise- und Jugendbücher. Leo G. Linder lebt als Regisseur und Autor in Düsseldorf.</p>
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		<title>Sachbuch Bestenliste November 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 10:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BestsellerSachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Cora Diamond]]></category>
		<category><![CDATA[Frederick Copper]]></category>
		<category><![CDATA[Geert Maak]]></category>
		<category><![CDATA[Giovanni TIZIAN; Joseph Stiglitz]]></category>
		<category><![CDATA[Jane Burbank]]></category>
		<category><![CDATA[Jared Diamond]]></category>
		<category><![CDATA[Oskar Negt]]></category>
		<category><![CDATA[Ralph A. Austen]]></category>
		<category><![CDATA[Saul Friedländer]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas A. Szezák]]></category>

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		<description><![CDATA[<p> Die besten Sachbücher im November 2012  – fürwahr grandiose Bücher – Monat für Monat – Sachbücher ausgewählt von 26 unabhängigen Juroren. Eine Initiative der Süddeutschen Zeitung, des Buchjournals und des Norddeutschen Rundfunks. Mit Unterstützung des Börsenblatts. Persönlicher Tipp Geert Mak: &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/sachbuch-bestenliste-november-2012/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h5> <span style="font-size: x-large;"><strong>Die besten Sachbücher im November 2012  – fürwahr grandiose Bücher – Monat für Monat – Sachbücher ausgewählt von 26 unabhängigen Juroren. Eine Initiative der Süddeutschen Zeitung, des Buchjournals und des Norddeutschen Rundfunks. Mit Unterstützung des Börsenblatts.</strong></span></h5>
<h4>Persönlicher Tipp</h4>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Was%2C%20wenn%20Europa.jpg.837625.jpg" alt="" border="0" /></p>
<p>Geert Mak: Was, wenn Europa scheitert  Pantheon &#8211; 9,99 Euro<br />
Chart<br />
Titel</p>
<p>1<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Homer.837447.jpg.837449.jpg" alt="" border="0" /><br />
Thomas A. Szlezák: Homer oder Die Geburt der abendländischen Dichtung (30 Punkte)<br />
C. H. Beck &#8211; 24,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-406-63729-2</p>
<p><span id="more-6981"></span></p>
<p>2<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Sahara.jpg.837465.jpg" alt="" border="0" /><br />
Ralph A. Austen: Sahara. Tausend Jahre Austausch von Ideen und Waren (28 Punkte)<br />
Wagenbach &#8211; 24,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-8031-3643-5<br />
3<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Imperien.jpg.837481.jpg" alt="" border="0" /><br />
Jane Burbank / Frederick Cooper : Imperien der Weltgeschichte. Das Repertoire der Macht vom alten Rom und China bis heute (27 Punkte)<br />
Campus &#8211; 39,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-593-39670-5<br />
4<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Die_Parther.jpg.837497.jpg" alt="" border="0" /><br />
Uwe Ellerbrock / Sylvia Winkelmann: Die Parther. Die vergessene Großmacht (24 Punkte)<br />
Philipp von Zabern &#8211; 29,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8053-4454-8 5</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Nur_noch_Utopien.jpg.837513.jpg" alt="" border="0" /><br />
Oskar Negt: Nur noch Utopien sind realistisch</p>
<p>. Politische Interventionen (23 Punkte)<br />
Steidl Göttingen &#8211; 34,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-86930-515-8<br />
6<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Menschen_Tiere.jpg.837529.jpg" alt="" border="0" /><br />
Cora Diamond: Menschen, Tiere und Begriffe. Aufsätze zur Moralphilosophie (20 Punkte)<br />
Suhrkamp &#8211; 17,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-518-29617-2<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Frank_Kafka.jpg.837545.jpg" alt="" border="0" /><br />
Saul Friedländer: Franz Kafka (20 Punkte)<br />
C. H. Beck &#8211; 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-406-63740-7<br />
8<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Mafia_AG.jpg.837561.jpg" alt="" border="0" /><br />
Giovanni Tizian: Mafia AG. Camorra, Cosa Nostra und &#8218;Ndrangheta erobern Norditalien (20 Punkte)<br />
Rotbuch Verlag &#8211; 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-86789-166-0<br />
9<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Preis_der_Ungleichheit.jpg.837593.jpg" alt="" border="0" /><br />
Joseph Stiglitz: Der Preis der Ungleichheit. Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht (19 Punkte)<br />
Siedler &#8211; 24,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8275-0019-9</p>
<p>10<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Verma%26%23776%3Bchtnis.jpg.837609.jpg" alt="" border="0" /><br />
Jared Diamond: Vermächtnis. Was wir von traditionellen Gesellschaften lernen können (18 Punkte)<br />
S. Fischer &#8211; 24,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-013909-2</p>
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		<title>2012 Zwei Auszeichnungen für Sten Nadolny: Buchpreis 2012 der Stiftung Ravensburger Verlag und Rheingau Literaturpreis 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 14:39:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Große Namen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Buchpreis 2012 der Stiftung Ravensburger Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Rheingau Literaturpreis 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Sten Nadolny]]></category>
		<category><![CDATA[Weitlings Sommerfrische]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8222;Erträumtes, phantasiertes Schicksal&#8220; – ironisch, heiter und sehr liebevoll! Literarisches Leben So sieht  Sten Nadolny aus. © Eckhard Waasmann Den Buchpreis 2012 der Stiftung Ravensburger Verlag erhält Sten Nadolny für seinen Familienroman &#8222;Weitlings Sommerfrische&#8220; (Piper Verlag). Der mit 12.000 Euro &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/2012zwei-auszeichnungen-fr-sten-nadolny-buchpreis-2012-der-stiftung-ravensburger-verlag-und-rheingau-literaturpreis-2012/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/2012zwei-auszeichnungen-fr-sten-nadolny-buchpreis-2012-der-stiftung-ravensburger-verlag-und-rheingau-literaturpreis-2012/">2012 Zwei Auszeichnungen für Sten Nadolny: Buchpreis 2012 der Stiftung Ravensburger Verlag und Rheingau Literaturpreis 2012</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: x-large;"><strong>&#8222;Erträumtes, phantasiertes Schicksal&#8220; – ironisch, heiter und sehr liebevoll!</strong></span></h3>
<h3><span style="color: #ff0000; font-size: x-large;">Literarisches Leben</span></h3>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Sten%20Nadolny.jpg.821579.jpg"><img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline;" title="Sten Nadolny" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/Sten%20Nadolny.jpg.821574.jpg" alt="Sten Nadolny" width="240" height="214" align="left" /></a></p>
<p>So sieht  Sten Nadolny aus.<br />
© Eckhard Waasmann</p>
<p>Den Buchpreis 2012 der Stiftung Ravensburger Verlag erhält Sten Nadolny für seinen <strong>Familienroman &#8222;Weitlings Sommerfrische&#8220;</strong> (Piper Verlag). Der mit 12.000 Euro dotierte Preis wird am 19. No­vember in Berlin überreicht. Und der Autor konnte auch den Rheingau Literaturpreis 2012 für sein Buch in Empfang nehmen.</p>
<p>Zur Auswahl des Buchpreises heißt es: <strong>&#8222;Mit dem Roman &#8218;Weitlings Sommerfrische&#8216; hat Sten Nadolny einen originellen Familienroman geschrieben. Die Hauptfigur kommt, bei einem Gewittersturm auf dem Chiemsee segelnd, beinah um. Das erlittene Trauma versetzt ihn quasi in eine andere Existenz: Er wird wieder zum 16jährigen, der durch einen Boots­un­fall fast gestorben wäre. Doch sein erträumtes, phantasiertes Schicksal weicht vom originalen beträchtlich ab.</strong></p>
<p><span id="more-6894"></span></p>
<p><strong></strong> Äußerst geschickt verbindet Nadolny die Realität mit der Möglichkeitsform des: Es hätte sein können. … Indem er seinen Romanhelden eine unfreiwillige Zeitreise in die eigene Vergangen­heit antreten lässt, ermög­licht Nadolny es seinem Helden, zu erkennen, wie sehr sein Lebensweg durch die Familienkonstellationen beein­flusst wurde. … Lebensklug und mit leiser Ironie zeichnet der Roman obendrein ein differenziertes deutsches Epochenporträt. Sprachliche und gedankliche Klischees sind, zur Freude des Lesers, Sten Nadol­nys Sache nicht.&#8220;</p>
<p>Der zum zweiten Mal verliehene Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag soll jährlich den Autor einer deutschsprachigen Publikation erzählender Prosa (Roman, Erzählung, Anthologie) auszeichnen, die maximal zwei Jahre zuvor erschienen ist. Die Preissumme von 12.000 Euro erhält entsprechend der Zielset­zung des Preises eine Schriftstellerin oder ein Schriftsteller, &#8222;der mit literarischen Stilmit­teln ein zeitgenössisches Bild der Familie zeich­net&#8220;.</p>
<p>Bei der Entscheidung für den Buchpreis lässt sich die Stiftung von verschiedenen Fachleuten aus Lite­raturkritik und Buchhandel beraten. Im Jahr 2012 waren dies Uwe Wittstock (Focus), Sandra Kegel (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Ellen Pomikalko (Buchmarkt), Ulrich Weinzierl (Die Welt), Margarete und Michael Riethmüller (RavensBuch) und Andrea Reidt (Freie Journalistin).</p>
<p>Die Preisverleihung findet am 19. November in der Berliner Landesvertretung Baden-Württem­berg statt. Bei dieser Gelegenheit wird auch die zweite Aus­zeichnung der Stif­tung Ravensburger Ver­lag überreicht: der mit 8.000 Euro dotierte &#8222;Leuchtturm-Preis für vorbildli­ches Engagement im Sektor familiäre, institutionelle und ehrenamtli­che Bil­dung und Erzie­hung von Kindern und Jugendli­chen&#8220;. Er geht in diesem Jahr an den Psychologen Prof. Dr. Udo Rudolph (Technische Universität Chemnitz).</p>
<p><strong>Rheingau Literaturpreis 2012</strong></p>
<p>Der Rheingau Literaturpreis wurde in diesem Jahr zum neunzehnten Mal vergeben – an Sten Nadolny für &#8222;Weitlings Sommerfrische&#8220;. Der Preis ist mit 10.000 Euro und 111 Flaschen Rheingauer Wein dotiert. Das Preisgeld wird je zur Hälfte vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Rheingau Musik Festival e.V. bereitgestellt. Bisherige Preisträger waren unter anderen Thomas Lehr, Bodo Kirchhoff, Robert Gernhardt, Reinhard Jirgl, Clemens Meyer, Antje Rávic Strubel, Ursula Krechel, Christoph Peters, Jochen Schimmang und Josef Haslinger.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/2012zwei-auszeichnungen-fr-sten-nadolny-buchpreis-2012-der-stiftung-ravensburger-verlag-und-rheingau-literaturpreis-2012/">2012 Zwei Auszeichnungen für Sten Nadolny: Buchpreis 2012 der Stiftung Ravensburger Verlag und Rheingau Literaturpreis 2012</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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