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	<title>SWR-Bestenliste &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>Die SWR Bestenliste September 2016</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2016 15:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bestsellerliste]]></category>
		<category><![CDATA[SWR-Bestenliste]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Platz 1 (-) 51 Punkte Katja Lange-Müller: Drehtür Der Roman &#8222;Drehtür&#8220; führt mitten hinein in aktuelle Politik, in die Debatte um Mitmenschlichkeit im Allgemeinen und Flüchtlingshilfe im Konkreten. Platz 2 (9) 36 Punkte Julia Kissina: Elephantinas Moskauer Jahre Ein Teenager &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/die-swr-bestenliste-september-2016/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Platz 1 (-) 51 Punkte Katja Lange-Müller: Drehtür</b><br />
Der Roman &#8222;Drehtür&#8220; führt mitten hinein in aktuelle Politik, in die Debatte um Mitmenschlichkeit im Allgemeinen und Flüchtlingshilfe im Konkreten.</p>
<p><b>Platz 2 (9) 36 Punkte Julia Kissina: Elephantinas Moskauer Jahre</b><br />
Ein Teenager mit dem Künstlernamen Elephantina flieht in den achtziger Jahren aus der Kunstschule in Kiew nach Moskau. Poetisches, groteskes, surreal anmutendes Erzählen mit Wortspielen und Klangmalereien.</p>
<p><span id="more-8609"></span></p>
<p><b>Platz 3 (-) 31 Punkte Wilhelm Genazino: Außer uns spricht niemand über uns</b><br />
Es geht um den alltäglichen Irrsinn und die Ausweglosigkeiten einer Mann-Frau-Beziehung, die jenseits aller Gefühle, aber dafür mit einem umso klinischeren Blick dargestellt werden.</p>
<p><b>Platz 4 (-) 30 Punkte Gerhard Falkner: Apollokalypse</b><br />
Der Lyriker Gerhard Falkner gestaltet in seinem Roman über das Berlin der 80er und 90er Jahre einen magischen Kosmos aus RAF, Stasi und Hochgeschwindigkeitsfrequenzen.</p>
<p><b>Platz 5-6 (-) 25 Punkte Christian Kracht: Die Toten</b><br />
Christian Krachts neuer Roman spielt in der Vulkan- und Glitterwelt der Weimarer Republik und dort in der besonders schrillen Filmproduktionsszene.</p>
<p>&lt;p<b>&gt;Platz 5-6 (-) 25 Punkte Martin Mosebach: Mogador</b><br />
Der Karriere-Banker Patrick Elff hat betrogen. Er flieht an die marokkanische Atlantikküste. Dort entdeckt er, was es mit seiner Seele auf sich hat. Martin Mosebach vereint Wirklichkeitsexaktheit und Phantastik.</p>
<p><b>Platz 7 (-) 22 Punkte Fiston Mwanza Mujila: Tram 83</b><br />
Im &#8222;Tram 83&#8220;, einer Mischung aus Bar und Bordell, findet der Schriftsteller Lucien Unterschlupf und Schutz. Autor Mujila beschreibt radikal zugespitzt die Wirklichkeit in seinem Heimatland Kongo.</p>
<p><b>Platz 8 (-) 21 Punkte Anthony Marra: Letztes Lied einer vergangenen Welt</b><br />
Ein Roman aus neun Geschichten, mit unterschiedlichen Zeiten und Schauplätzen. Der kalifornische Autor sieht das sowjetisch-russische Terrain als Labor für Überlebensmöglichkeiten unter extremen Bedingungen.</p>
<p><b>Platz 9-10 (-) 18 Punkte Emma Cline: The Girls</b><br />
Evie, ein junges, unglückliches all-american-Girl, gerät in seiner Sehnsucht in eine Sekte. Obwohl sie aus der Rückschau erzählt, vermittelt sich immer noch das Unheimliche, die Sogwirkung, der Kontrollverlust.</p>
<p><b>Platz 9-10 (-) 18 Punkte Aris Fioretos: Mary</b><br />
Die Geschichte um Mary in der griechischen Militärdiktatur 1973 handelt von einem dramatischen existenziellen Konflikt zwischen Liebe und Politik.</p>
<p><span style="font-size: 10pt;">[Quelle <a href="http://www.swr.de/swr2/literatur/bestenliste/bestenliste-september-2016/-/id=98456/did=13777216/nid=98456/h0pz5a/index.html" target="_blank">SWR2</a> ]</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die SWR Bestenliste September 2015</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2015 15:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[SWR-Bestenliste]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturkurier.net/?p=8514</guid>
		<description><![CDATA[<p>26 Literaturkritiker und –kritikerinnen nennen Monat für Monat, in völlig freier Auswahl jeweils vier Buch-Novitäten und bewerten jedes nach Punkten: 15,10,6,3 . Und das ist das Ergebnis für September 2015, wobei eine eventuelle vorherige Platzierung in Klammern aufgeführt ist : &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/die-swr-bestenliste-september-2015/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>26 Literaturkritiker und –kritikerinnen nennen Monat für Monat, in völlig freier Auswahl jeweils vier Buch-Novitäten und bewerten jedes nach Punkten: 15,10,6,3 . Und das ist das Ergebnis für September 2015, wobei eine eventuelle vorherige Platzierung in Klammern aufgeführt ist :<span id="more-8514"></span></p>
<table border="0" summary="September" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><strong><em>1.</em></strong>(-)</td>
<td valign="top"><strong>ULRICH PELTZER: Das bessere Leben</strong>Roman. S. Fischer Verlag, 448 Seiten, € 22,99***</td>
<td valign="top">133</p>
<p>Punkte</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top">&#8222;Ulrich Peltzer ist im arbeitsteiligen Betrieb der deutschen Gegenwartsliteratur der Fachmann für politisch informierte Zeitdiagnose. Sein neuer Roman ‚Das bessere Leben‘ nimmt sich nun das globalisierte Wirtschaftsleben aus westlicher Sicht vor.&#8220; (Gustav Seibt)</td>
<td valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="3" valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>2.</strong></td>
<td valign="top"><strong><em>RALF ROTHMANN: Im Frühling sterben</em></strong></td>
<td valign="top">60</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">(3.)</td>
<td valign="top">Roman. Suhrkamp Verlag, 234 Seiten, € 19,95**</td>
<td valign="top">Punkte</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top">&#8222;Man liest Ralf Rothmanns neuen Roman über eine Freundschaft, die vom Bösen überrollt wird, unter Hochspannung und voller Bewunderung für die Nähe zu den Protagonisten. ‚Im Frühling sterben‘ ist fraglos eine der wichtigen, aufregenden Neuerscheinungen der Saison und zugleich eine moralische Herausforderung. Mit Fug und Recht kann man sagen: Mit ‚Im Frühling sterben‘ ist die Nach-Grass-Ära kraftvoll eingeläutet worden, gerade weil der Vatermord, symbolisch gesprochen, nicht stattfindet.&#8220; (Ina Hartwig)</td>
<td valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong><em>3. </em></strong></td>
<td valign="top"><strong>LILY KING: Euphoria</strong></td>
<td valign="top">51</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">(-)</td>
<td valign="top">Roman. Aus dem Englischen von Sabine Roth.C.H. Beck Verlag, 262 Seiten, € 19,95**</td>
<td valign="top">Punkte</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top">Eine Reise in eine der abgelegensten Regionen der Erde, an den Fluss Sepik nach Papua-Neuguinea. Drei Forscher im Siedlungsgebiet fast unbekannter Völker – und eine Dreiecksgeschichte, eine Reise zu den Grenzen dessen, was Menschen von Menschen verstehen können. Es gibt Themen, die kann nur ein Roman wiedergeben.</td>
<td valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong><em>4.-6.</em></strong></td>
<td valign="top"><strong><em>ANGELA STEIDELE: Rosenstengel</em></strong></td>
<td valign="top">25</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">(-)</td>
<td valign="top">Ein Manuskript aus dem Umfeld Ludwig II.Verlag Matthes &amp; Seitz Berlin, 400 Seiten, € 24,90 **</td>
<td valign="top">Punkte</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top">Catharina Margaretha Linck alias Anastasius Rosenstengel lebt als Mann verkleidet mit einer Frau zusammen. Als ihr falsches Spiel auffliegt, wird sensationsträchtig eine lederne Penisattrappe im Gerichtssaal präsentiert – 1721 wird Catharina Linck deshalb hingerichtet. Dieser Skandal wäre wohl auch heute einer. Und so ist das Buch Teil der Diskussion darüber, ob die Begriffe &#8222;Mann&#8220; und &#8222;Frau&#8220; wirklich jedem Menschen eindeutig zugeordnet werden können.</td>
<td valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"><strong><em>ALAIN CLAUDE SULZER: Postskriptum</em></strong></td>
<td valign="top">25</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">(-)</td>
<td valign="top">Roman. Verlag Galiani Berlin, 256 Seiten, € 19,99 **</td>
<td valign="top">Punkte</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top">Nietzsche war hier und Theodor W. Adorno, Hesse und Thomas Mann, Otto Klemperer und David Bowie. Sils-Maria ist ein Mythos – auch für Alain Claude Sulzer. Er erzählt in seinem neuen Roman von einem Schauspielstar, der von den Nazis aus Europa vertrieben wird. Die Nazis nehmen ihm die Karriere, das Vermögen und den Geliebten.</td>
<td valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"><strong>FRANK WITZEL:</strong><br />
<strong>Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen</strong><br />
<strong>manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969</strong></td>
<td valign="top">25</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">(4.)</td>
<td valign="top">Roman. Verlag Matthes &amp; Seitz Berlin, 817 Seiten, € 29,90**</td>
<td valign="top">Punkte</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top">Kann man in Wiesbaden-Biebrich die RAF gründen? Und eignet sich der Spielzeugladen von Frau Maurer wirklich als Ziel im bewaffneten Kampf? Frank Witzel beschreibt auf gut 800 Seiten die Pop-Sozialisation der frühen 70er Jahre. &#8222;Hier werden sämtliche Bewusstseinsfasern der Siebzigerjahre unter die Lupe genommen, zerlegt und neu zusammengesetzt. … Dies ist keine Saisonware. Dies ist ein Roman mit Langzeitwirkung.&#8220; (Helmut Böttiger)</td>
<td valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong><em>7.- 8.</em></strong></td>
<td valign="top"><strong>JEAN PRÉVOST: Das Salz in der Wunde</strong></td>
<td valign="top">21</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">(-)</td>
<td valign="top">Roman. Aus dem Französischen von Patricia Klobusiczky.Manesse Verlag, 288 Seiten, € 24,95*</td>
<td valign="top">Punkte</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top">&#8222;Die Menschenkenntnis dieses Autors, die psychologische Gestaltung seines durch und durch ambivalenten Helden, der sich selbst nicht respektiert, und, vor allem, die bedrückende, dann in unerwartetes Glück umschlagende Liebesgeschichte zwischen Crouzon und Anne-Marie; ein seltsames Glück vor dem Hintergrund der niederdrückenden Geistlosigkeit der Provinz, das hat schon was.&#8220; (Ina Hartwig)</td>
<td valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"><strong>ALBRECHT SCHÖNE: Der Briefschreiber Goethe</strong></td>
<td valign="top">21</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">(-)</td>
<td valign="top">C.H. Beck Verlag, 539 Seiten, € 29,95***</td>
<td valign="top">Punkte</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top">&#8222;Briefe gehören unter die wichtigsten Denkmäler, die der einzelne Mensch hinterlassen kann&#8220;, meinte Goethe. 20.000 dieser selbst errichteten Denkmäler Goethes sind überliefert. Der Literaturwissenschaftler Albrecht Schöne deutet einige von ihnen und setzt damit Goethe, seiner Zeit und der langsam aussterbenden Kulturtechnik des Briefeschreibens gleichsam ein neues Denkmal.</td>
<td valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>9.</strong></td>
<td valign="top"><strong>HARPER LEE: Gehe hin, stelle einen Wächter</strong></td>
<td valign="top">18</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">(-)</td>
<td valign="top"><em>Roman. Aus dem Englischen von Klaus Timmermann und Ulrike Wasel.</em>Deutsche Verlags-Anstalt, 318 Seiten, € 19,99*</td>
<td valign="top">Punkte</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top">&#8222;Auf den ersten Blick haben ‚Wer die Nachtigall stört‘ und ‚Gehe hin, stelle einen Wächter‘ viel gemeinsam: den Schauplatz des Städtchens Maycomb in Alabama, weite Teile des Personals und die kraftvoll anschauliche, mit warmem Witz wie von Sonne durchglühte Sprache Harper Lees. Und doch sind die beiden Bücher so verschieden wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde.&#8220; (Felicitas von Lovenberg)</td>
<td valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"></td>
<td valign="top"></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><strong>10.</strong></td>
<td valign="top"><strong>JAN KONEFFKE: Ein Sonntagskind</strong></td>
<td valign="top">16</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top">(-)</td>
<td valign="top"><em>Roman. Verlag Galiani Berlin, 592 Seiten, € 24,99**</em></td>
<td valign="top">Punkte</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"></td>
<td valign="top">Mit dem Taugenichts-Roman &#8222;Die sieben Leben des Felix Kannmacher&#8220; hatte Jan Koneffke einen großen Erfolg – jetzt kommt die Geschichte des Neffen: Konrad Alfred, ein Sonntagskind. Glück kann man in den Gefechten des Zweiten Weltkriegs wirklich gut gebrauchen.</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 10pt;">*** (vermutlich) schwierigere Lektüre</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">** (vermutlich) mittelschwere Lektüre</span><br />
<span style="font-size: 10pt;">* (vermutlich) leichtere Lektüre<strong> </strong></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>SWR – Bestenliste Juli / August 2015</title>
		<link>https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-juli-august-2015/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-juli-august-2015/#respond</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2015 14:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[SWR-Bestenliste]]></category>
		<category><![CDATA[SWR – Bestenliste]]></category>
		<category><![CDATA[SWR – Bestenliste Juli August 2015]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literaturkurier.net/?p=8389</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die SWR-Bestenliste Juli/August 2015. 1 HILARY MANTEL: Von Geist und Geistern Autobiografie. Aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence. DuMont Buchverlag, 240 Seiten, € 19,99 &#8222;Es gibt zwei Sorten Autobiografien: diejenige, die das Gedächtnis des Schreibenden aufräumt, und diejenige, die es &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-juli-august-2015/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Die SWR-Bestenliste Juli/August 2015.</h3>
<div class="boxert10">
<div class="box-row">
<div class="boxc">1</div>
<div class="box"><b>HILARY MANTEL: Von Geist und Geistern</b><br />
Autobiografie. Aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence. DuMont Buchverlag, 240 Seiten, € 19,99 &#8222;Es gibt zwei Sorten Autobiografien: diejenige, die das Gedächtnis des Schreibenden aufräumt, und diejenige, die es aufsprengt. Hilary Mantels Lebenserinnerungen gehören zur zweiten Sorte. Die Verfasserin hinreißend kluger Romane zeigt sich furchtlos, hellsichtig und unbestechlich, auch wenn der Blick sich auf die eigene Person richtet.&#8220; (Julia Schröder)</div>
<div class="box">89 Punkte</div>
</div>
<div class="box-row">
<div class="boxc">2</div>
<div class="box"><b>CHARLES HALDEMAN: Der Sonnenwächter</b><br />
Roman. Aus dem Amerikanischen von Egbert Hörmann und Uta Goridis. Metrolit Verlag, 335 Seiten, € 25,00 Der Poet und Verleger Rainer Maria Gerhardt &#8211; einer der wenigen, die schon in den späten 40er Jahren in Deutschland begannen, die amerikanische Avantgarde zu entdecken. Er war depressiv und brachte sich mit 28 Jahren um. Er ist heute weitgehend vergessen. &#8211; Sein Leben als Roman, davon erzählt, kaum kaschiert, &#8222;Der Sonnenwächter&#8220; von Charles Haldemann.</div>
<div class="box">87 Punkte</div>
</div>
<p><span id="more-8389"></span></p>
<div class="box-row">
<div class="boxc">3</div>
<div class="box"><b>RALF ROTHMANN: Im Frühling sterben</b><br />
Roman. Suhrkamp Verlag, 234 Seiten, € 19,95 &#8222;Man liest Ralf Rothmanns neuen Roman über eine Freundschaft, die vom Bösen überrollt wird, unter Hochspannung und voller Bewunderung für die Nähe zu den Protagonisten. ‚Im Frühling sterben‘ ist fraglos eine der wichtigen, aufregenden Neuerscheinungen der Saison und zugleich eine moralische Herausforderung. Mit Fug und Recht kann man sagen: Mit ‚Im Frühling sterben‘ ist die Nach-Grass-Ära kraftvoll eingeläutet worden, gerade weil der Vatermord, symbolisch gesprochen, nicht stattfindet.&#8220; (Ina Hartwig)</div>
<div class="box">60 Punkte</div>
</div>
<div class="box-row">
<div class="boxc">4</div>
<div class="box"><b>FRANK WITZEL: Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969</b><br />
Roman. Matthes &amp; Seitz Berlin, 800 Seiten, € 29,90 &#8222;Kann man in Wiesbaden-Biebrich die RAF gründen? Und eignet sich der Spielzeugladen von Frau Maurer wirklich als Ziel im bewaffneten Kampf? Frank Witzel beschreibt auf gut 800 Seiten die Pop-Sozialisation der frühen 70er Jahre. &#8222;Hier werden sämtliche Bewusstseinsfasern der Siebzigerjahre unter die Lupe genommen, zerlegt und neu zusammengesetzt. … Dies ist keine Saisonware. Dies ist ein Roman mit Langzeitwirkung.&#8220; (Helmut Böttiger)</div>
<div class="box">35 Punkte</div>
</div>
<div class="box-row">
<div class="boxc">5</div>
<div class="box"><b>PHILIPPE JACCOTTET: Sonnenflecken, Schattenflecken</b><br />
Gerettete Aufzeichnungen 1952 – 2005 Aus dem Französischen von Elisabeth Edl und Wolfgang Matz. Hanser Verlag, 272 Seiten, € 22,90 &#8222;Geräusch des Meeres bei Nacht: dumpfer Trommelschlag im Regen.&#8220; Der 1925 geborene französische Dichter wurde im vergangenen Jahr in die ehrenvolle Klassikerbibliothek der Plejaden aufgenommen. Jetzt erscheinen Auszüge aus seinen Notizbüchern auf Deutsch. Es geht um Homer, Dienstmädchen, Topfpflanzen, kurz: um sein Leben.&#8220;</div>
<div class="box">33 Punkte</div>
</div>
<div class="box-row">
<div class="boxc">6</div>
<div class="box"><b>MICHAEL FEHR: Simeliberg</b><br />
Verlag Der gesunde Menschenversand, 144 Seiten, € 22,00 &#8222;Simeliberg&#8220; ist ein gefaktes Nationalepos, ein Krimi, ein düsterer, wuchtiger Text über Schweizer Rohheit. Fehrs Auftritt beim Klagenfurter Literaturwettbewerb war sicher einer der eindrucksvollsten in den letzten Jahren. Der stark sehbehinderte Autor lief mit Smartphone und Ohrhörern über die Bühne, ließ sich seinen Text von der eigenen Stimme vorlesen – und provozierte eine Diskussion darüber, inwiefern Literatur noch auf Papier angewiesen ist.&#8220;</div>
<div class="box">31 Punkte</div>
</div>
<div class="box-row">
<div class="boxc">7</div>
<div class="box"><b>DAŠA DRNDIĆ: Sonnenschein</b><br />
Roman. Aus dem Kroatischen von Brigitte Döbert und Blanka Stipetić. Verlag Hoffmann und Campe, 400 Seiten, € 24,00 &#8222;Wir haben die Geschichte im Blut, und durch unser Blut fließt sie leise und zerstörerisch&#8220;, sagt eine der Hauptfiguren, die erfahren muss, dass Ihr Vater ein bestialischer KZ-Wächter war. Daša Drndić montiert in ihrem Roman Original-Zitate und Biographien in eine erfundene Geschichte einer Beziehung, die nichts mehr ist als tragisch. Mit &#8222;Sonnenschein&#8220; erscheint der erste ins Deutsche übersetzte Roman der kroatischen Autorin.</div>
<div class="box">28 Punkte</div>
</div>
<div class="box-row">
<div class="boxc">8</div>
<div class="box"><b>GRAHAM GREENE: Reise ohne Landkarten</b><br />
Aus dem Englischen von Michael Kleeberg. Verlagsbuchhandlung Liebeskind, 368 Seiten, € 22,00 &#8222;Mit Anfang 30 zog es Graham Greene von der Familie weg ins afrikanische Liberia. &#8222;Ich hatte bereits gelernt, dass man den Erdboden nicht mit nackten Füßen berühren durfte, ohne sich Sandflöhe unter den Nägeln einzufangen, jetzt lernte ich auch, dass nachts alles, was nicht in einer Kiste verschlossen war, aufgefressen wird – entweder von den Kakerlaken oder von den Ratten. Sie fraßen wirklich alles: Hemden, Strümpfe, Haarbürsten, die Schnürsenkel meiner Schuhe.&#8220;</div>
<div class="box">328 Punkte</div>
</div>
<div class="box-row">
<div class="boxc">9</div>
<div class="box"><b>CHRISTOPH MECKEL: Tarnkappe</b> Gesammelte Gedichte Hanser Verlag, 976 Seiten, € 34,90 &#8222;Er tritt selten öffentlich auf, sein Werk aber beeinflusst jede neue Dichtergeneration der letzten Jahrzehnte: &#8222;Ihr seht mich nicht, rief ich, doch hör ich euch alle mit guten Ohren!&#8220; Zum 80. Geburtstag des in Freiburg lebenden Dichters eine Gesamtausgabe seiner fast dreißig oft längst vergriffenen Gedichtbände.&#8220;</div>
<div class="box">25 Punkte</div>
</div>
<div class="box-row">
<div class="boxc">10</div>
<div class="box"><b>EMILY DICKINSON: Sämtliche Gedichte</b><br />
Zweisprachig. Aus dem amerikanischen Englisch von Gunhild Kübler. Hanser Verlag, 1408 Seiten, € 49,90 &#8222;Eine große Dichterin, so leidenschaftlich wie spröde. Die Übersetzerin Gunhild Kübler hat der ersten deutschen Übertragung ihres Gesamtwerkes viele Jahre konzentrierter Arbeit gewidmet: ihr souveränes Nachwort erläutert, warum es jeden Tag wert war, in diesem Bergwerk der Empfindsamkeit, der Reflexion und Ironie mit grimmiger Freude zu schuften.&#8220; (Elke Schmitter)</div>
<div class="box">25 Punkte</div>
</div>
</div>
<div style="font-size: 12px; margin-top: 20px;">Quelle: <a href="http://www.swr.de/bestenliste" target="_new">SWR Bestenliste</a></div>
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		<title>SWR Bestenliste Juni 2014  &#8211;  10 ganz besondere Lesetipps extra f&#252;r Sie!</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jun 2014 10:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ausgewählt von 30 Literaturkritikerinnen und –kritikern. Sie nennen Ihnen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Juni folgendes &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-juni-2014-10-ganz-besondere-lesetipps-extra-fr-sie/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1>Ausgewählt von 30 Literaturkritikerinnen und –kritikern. Sie nennen Ihnen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Juni folgendes Resultat (in Klammern die Position der Mai-Bestenliste):<span id="more-7798"></span></h1>
<h3>1. ARTHUR SCHNITZLER: Später Ruhm 68</h3>
<h4><strong>(-) </strong>Novelle. Zsolnay Verlag, 158 Seiten, € 17,90* <strong>P</strong><strong>unkte</strong></h4>
<p>&#8222;Später Ruhm&#8220; erzählt von einem, der mit der Schriftstellerlaufbahn längst abgeschlossen hat &#8211; bis ihn eine leicht entzündliche Wiener Kaffeehausclique als große Entdeckung feiert. &#8222;Reigen&#8220;, &#8222;Traumnovelle&#8220;, &#8222;Leutnant Gustl&#8220; &#8211; Arthur Schnitzler schrieb einige der bekanntesten Theaterstücke und Erzählungen der klassischen Moderne. Ein Menschenleben nach seinem Tod tritt immer noch Neues zutage.</p>
<h3>2. THOMAS PALZER: Nachtwärts 61</h3>
<h4><strong>(-) </strong>Roman. ars vivendi verlag, 320 Seiten, € 18,90** <strong>P</strong><strong>unkte</strong></h4>
<p>Der Vater ist ein reicher Reeder und der ärgste Feind seiner Kinder. Jetzt soll er bluten, wenigstens finanziell – die Geschwister Laurens und Finn inszenieren die eigene Entführung mithilfe eines geheimnisvollen Fremden, der mit ihnen gemeinsame Sache machen will.</p>
<h3>3. ULRIKE DRAESNER: Sieben Sprünge vom Rand der Welt 44</h3>
<h4><strong>(-) </strong>Roman. Luchterhand Literaturverlag, 560 Seiten, € 21,99** <strong>P</strong><strong>unkte</strong></h4>
<p>Der Affenforscher glaubt an das Gute im Tier – bis er im Fernsehen ein Gemetzel im Langurenvolk vorgeführt bekommt: „Menschen in Fell!“ gurgelte er. „Jahrhundertelang hatte unsereins Angst vor ihnen, rottete sie fast aus wie den Neandertaler. Und wie richtig: Sie sind so brutal wie wir. Der letzte, entscheidende Unterschied – einfach weg.“</p>
<h3>4.-5. CHIMAMANDA NGOZI ADICHIE: Americanah 43</h3>
<h4><strong>(-) </strong>Roman. S. Fischer Verlag, 605 Seiten, € 24,99* <strong>P</strong><strong>unkte</strong></h4>
<p>„Americanah“ nennen Nigerianer diejenigen ihrer Landsleute, die es nach Amerika geschafft haben. Die mit Geld, westlicher Bildung und ostentativ amerikanischem Akzent in die Heimat zurückkehren. … – Adichies neuer Roman ist ein großes Epos über eine Welt, die einerseits immer enger zusammenrückt, deren Grenzen aber andererseits immer schärfer bewacht werden.“ (Ijoma Mangold)</p>
<p><strong>(-)</strong></p>
<p><strong>SOPHIA &amp; NATHANIEL HAWTHORNE:</strong></p>
<p><strong>D</strong><strong>as Paradies der kleinen Dinge</strong></p>
<p>Ein gemeinsames Tagebuch</p>
<p>Aus dem amerikanischen Englisch von Alexander Pechmann. Jung und Jung Verlag, 200 Seiten, € 19,90**</p>
<p>Kurz nach der Hochzeit 1842 zogen der amerikanische Schriftsteller Nathaniel Hawthorne und seine Frau Sophia ins entlegene Concord, Massachusets und führten gemeinsam bis zum Tod Nathaniel Hawthornes ein Tagebuch ihrer Ehe. Herausgekommen ist die Chronik</p>
<p><strong>43</strong></p>
<p><strong>P</strong><strong>unkte</strong></p>
<p>einer großen Liebe, die an Prüfungen wächst und sich als Vorbild niemand geringeren nimmt als Adam und Eva. „Es ist, im großen Ganzen, eine ideale Welt, welche sich vor dem Auge des Lesers entfaltet“, schreibt Peter Handke im Nachwort.</p>
<p><strong>6.</strong></p>
<p><strong>(-)</strong></p>
<p><strong>W</strong><strong>A</strong><strong>LT</strong><strong>ER KEMPOWSKI: Plankton</strong></p>
<p>Ein kollektives Gedächtnis</p>
<p>Knaus Verlag, 832 Seiten, € 49,99**</p>
<p>Gute Geschichten müssen nicht lang sein. Hunderte Seiten voller höchstlebendiger Erzähl- Partikel, Plankton eben. Walter Kempowski war obsessiver Sammler deutscher Alltagsäußerungen, seine &#8222;Deutsche Chronik&#8220; machte ihn berühmt. In dieser Tradition steht auch die neue Sammlung, zusammengestellt aus dem legendären Tagebucharchiv Kempowskis &#8211; eine Art narrativer Ursuppe.</p>
<p><strong>40</strong></p>
<p><strong>P</strong><strong>unkte</strong></p>
<p><strong>7. </strong><strong>GERTRUD LEUTENEGGER: Panischer Frühling</strong><strong> 33</strong></p>
<p><strong>(-) </strong>Roman. Suhrkamp Verlag, 221 Seiten, € 19,95** <strong>P</strong><strong>unkte</strong></p>
<p>„Frühjahr 2010. <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-03/vulkan-ausbruch-island">Auf Island bricht der Vulkan mit dem unaussprechbaren Namen</a> <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-03/vulkan-ausbruch-island">Eyjafjallajökull aus. </a>Kilometerhohe Aschewolken donnern in die Luft, … der Luftverkehr liegt über Tage hin lahm. Kein Flugzeug am Himmel, keines über London. Ebendort hält sich die Icherzählerin auf. … 3-D-Prosa mit atemberaubender Dringlichkeit und Hartnäckigkeit.“ (Ursula März)</p>
<p><strong>8.-10. </strong><strong>VOLKER BRAUN: Werktage 2</strong><strong> 30</strong></p>
<p>(6.-9.) Arbeitsbuch 1990-2008</p>
<h4>Suhrkamp Verlag, 998 Seiten, € 39,95**</h4>
<p><strong>P</strong><strong>unkte</strong></p>
<p>Aufzeichnungen aus den Jahren des Umbruchs, vom ersten Silvester nach der</p>
<p>Wende bis zur Finanzkrise 2008. „die roten rohen metropolen wanken. am himmel ströme von zerbrochnen flügeln und ausgerissnen drähten. ALLES WAR.“</p>
<p><strong>8.-10. </strong><strong>T</strong><strong>OMAS ESPEDAL: Wider die Natur</strong><strong> 30</strong></p>
<h4><strong>(-) </strong>Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel.</h4>
<p>Matthes &amp; Seitz Berlin, 180 Seiten, € 19,90**</p>
<p><strong>P</strong><strong>unkte</strong></p>
<p>Er ist um die 50, sie um die 20. Ihre Liebe hat keine Chance &#8211; aber Espedal nutzt sie zu einem unbestechlichen Bericht aus dem Gefühlskosmos des Mannes. &#8222;Espedals Prosa ist voller Schwarzer Löcher, in denen sich die Energie des Ungeschriebenen aufstaut. Sein Liebesbuch ist ein Meisterwerk des literarischen Understatements. Alle, die neuerdings wieder nach einem neuen, unverbrauchten Realismus dürsten wie nach klarem Wasser in der Wüste, werden dieses Buch lieben.&#8220; (Iris Radisch)</p>
<p><strong>8.-10. </strong><strong>M</strong><strong>A</strong><strong>R</strong><strong>IE NDIAYE: Ladivine</strong><strong> 30</strong></p>
<h4><strong>(-) </strong>Roman. Aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer.</h4>
<p>Suhrkamp Verlag, 444 Seiten, € 22,95**</p>
<p><strong>P</strong><strong>unkte</strong></p>
<p>Malinka denkt gar nicht darüber nach – die hellhäutige Frau ignoriert ihre farbige Herkunft, nennt sich Clarisse, lebt als Weiße. Doch ihre Mutter muss sie jetzt verleugnen. Die Geschichte einer Frau, die Herkunft und Geschlecht nicht mehr als Grenzen ihrer Biographie akzeptiert. Marie Ndiaye bekam 2009 den Prix Goncourt für ihren Roman „Drei starke Frauen“</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<h1><span style="font-size: 32px;">Schreiben Sie mir doch gleich mal! </span></h1>
<h1><span style="font-size: 32px;">Würd ich mich drüber freuen!</span></h1>
</blockquote>
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		<title>SWR Bestenliste Mai 2014 &#8211; 10 ganz besondere Lesetipps extra für Sie!</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jun 2014 09:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Die 10 besten und interessantesten Bücher im Mai 2014 – echte Lesetipps!  Ausgewählt von Literaturkritikerinnen und -kritikern  &#8211; in freier Auswahl – Sie nennen vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-mai-2014/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-7792"></span></p>
<p><strong><span style="font-size: x-large;">Die 10 besten und interessantesten Bücher im Mai 2014 – echte Lesetipps!</span> </strong></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Ausgewählt von Literaturkritikerinnen und -kritikern  &#8211; in freier Auswahl – Sie nennen vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Mai folgendes Resultat (in Klammern die Position der April-Bestenliste):</strong></span></p>
<h3>1. KATJA PETROWSKAJA: Vielleicht Esther 58</h3>
<p>(1.) Suhrkamp Verlag, 285 Seiten, € 19,95** <strong>P</strong><strong>unkte</strong></p>
<p>Reisebeschreibungen, Erinnerungsfragmente, Anekdoten und Beobachtungen. Ein Familienroman als Mosaik. Am Ende entsteht das mit Wärme und Genauigkeit geschilderte, brüchige wie reizvolle Bild ihrer jüdischen Familie in grausamen Zeiten.</p>
<h3>2. HENRY JAMES: Washington Square 40</h3>
<h4>(-) Roman. Aus dem Englischen von Bettina Blumenberg. <strong>P</strong><strong>unkte</strong></h4>
<p>Manesse Verlag, 288 Seiten, € 24,95**</p>
<p>Ein Klassiker für jedermann: Die Geschichte der armen Catherine, ihres Vaters</p>
<p>Dr. Sloper, und eines ziemlich attraktiven Erbes. Manchmal heißt es, Henry James‘ 1881 erschienener Familienroman „Washington Square“ sei für die USA das, was die wenige Jahre später veröffentlichten „Buddenbrooks“ für Deutschland seien.</p>
<h3>3. JENS SPARSCHUH: Ende der Sommerzeit 39</h3>
<h4>(-) Roman. Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch, 256 Seiten, € 18,99** <strong>P</strong><strong>unkte</strong></h4>
<p>1932 veröffentlichte Nabokov einen Kriminalroman: „Verzweiflung“, geschrieben</p>
<p>in den Berliner Jahren. Jens Sparschuh schickt den Helden in seinem neuen Roman auf den Spuren Nabokovs ins Umland von Berlin, oder dem, was Nabokov dafür hielt.</p>
<h3>4. ELIAS CANETTI: Das Buch gegen den Tod 34</h3>
<h4>(-.) Mit einem Nachwort von Peter von Matt.</h4>
<p>Carl Hanser Verlag, 352 Seiten, € 24,90**</p>
<h5>Punkte</h5>
<p>Solange er lebte, war der Tod sein wichtigster Gegner. Elias Canetti schrieb gegen den Tod an, bis zuletzt dieses Buch entstand: „Es wäre leichter zu sterben, wenn überhaupt nichts von einem übrigbliebe, keine Erinnerung in einem andern Menschen, kein Name, kein letzter Wille, und keine Leiche.“</p>
<h3>5. ZSÓFIA BÁN: Als nur die Tiere lebten 31</h3>
<h4>(-) Aus dem Ungarischen von Terézia Mora.</h4>
<p>Suhrkamp Verlag, 207 Seiten, € 22,95**</p>
<h5>Punkte</h5>
<p>„Was sollte das heißen, ihre Niere sei nicht gut genug. Oder ihre Leber. Sie hätte den schleimigen kleinen Doktor am liebsten getreten. Wenn es überhaupt ein Doktor war und nicht nur so ein gelackter Salonbube. Ein Wurmfortsatz. Was weiß der schon?!</p>
<p>Er hat sie ja nicht einmal untersucht! Wie kommt der dazu, ihr einfach so, vom Hinsehen, zu sagen, sie sei nicht geeignet. Nicht gut genug. Der würde sich freuen, wenn er in ihrem Alter noch so ein Herz, Niere, Leber hätte.“</p>
<p><strong>6.-9.</strong></p>
<p>(-)</p>
<h3>VOLKER BRAUN: Werktage 2</h3>
<h4>Arbeitsbuch 1990 &#8211; 2008</h4>
<p>Suhrkamp Verlag, 998 Seiten, € 39,95**</p>
<p>Aufzeichnungen aus den Jahren des Umbruchs, vom ersten Silvester nach der</p>
<p>Wende bis zur Finanzkrise 2008. „die roten rohen metropolen wanken. am himmel ströme von zerbrochnen flügeln und ausgerissnen drähten. ALLES WAR.“</p>
<p><strong>30</strong></p>
<h5>Punkte</h5>
<p><strong>6.-9. </strong><strong>OSWALD EGGER: Deutscher sein</strong><strong> 30</strong></p>
<h4>(-) Essay. Reihe-Literaturhaus-Stuttgart, Band 4.</h4>
<p>Verlag Ulrich Keicher, 28 Seiten, € 12,00***</p>
<h5>Punkte</h5>
<p>„Ich rede deutsch, wenn ich von mir spreche, deutscher, wenn ich deutlich sein mochte, am deutschesten, sobald ich mir selbst ins Wort fiel, wie ein Idiot, der vom Wissen spricht, das keiner weiß, der nicht vom Volk ist: wörtlich genommen ist es sogar das Spiel zwischen den Zielen jeder Poesie, sprichwörtlich zu werden, und meine Gedichte sind Volksgut? Doch ist außer man tut es, nichts für ungut fürs Lied zu gut, oder – zu Deutsch? Ich meine, folgt auf gut deutsch Gutes?“</p>
<p><strong>6.-9. </strong><strong>HU</strong><strong>GH RAFFELS: Insektopädie</strong><strong> 30</strong></p>
<h4>(-) Herausgegeben von Judith Schalansky.</h4>
<p>Verlag Matthes &amp; Seitz Berlin, 383 Seiten, € 38,00**</p>
<h5>Punkte</h5>
<p>Ein schönes Buch über schöne Tiere. „Wie seltsam, dass wir Insekten als schöne Gegenstände ansehen, dass sie im Tod schöne Gegenstände sind, während sie lebend, wo sie über den Holzboden huschen, aus Ecken und unter Bänken lugen, uns in die Haare fliegen und unter den Kragen, am Ärmel hochkrabbeln…</p>
<p>Unvorstellbar das Chaos, kämen sie zurück ins Leben. Selbst an einem Ort wie diesem würde man dem Drang nachgeben, um sich zu schlagen und sie zu zerquetschen.“</p>
<p><strong>6.-9. </strong><strong>D</strong><strong>ONNA TARTT: Der Distelfink</strong><strong> 30</strong></p>
<h4>(-) Roman. Aus dem Englischen von Rainer Schmidt und Kristian Lutze.</h4>
<p>Goldmann Verlag, 1024 Seiten, € 24,99**</p>
<h5>Punkte</h5>
<p>Theo Decker ist ein Bilderdieb wider Willen – ein Simplicissimus, unterwegs in den ewigen Kämpfen der USA, hin- und hergerissen zwischen einem zugedröhnten Las Vegas und den kultivierten (und nicht immer) besseren Kreisen Manhattans.</p>
<p>Krimi, Bildungsroman, Familienroman – auf mehr als 1000 Seiten ist Platz für ein großes Panorama Amerikas.</p>
<p><strong>10. </strong><strong>SAŠA STANIŠIĆ: Vor dem Fest</strong><strong> 29</strong></p>
<h4>(2.) Roman. Luchterhand Literaturverlag, 320 Seiten, € 19,99** <strong>P</strong><strong>unkte</strong></h4>
<p>&#8222;Dies ist ein komischer Patchwork-Provinzroman, vollgesogen mit Gegenwart, Familiengeschichten, Wendezeit und Vergangenheit, voller Dialoge, die das Groteske streifen, und einer Füchsin, die auf Eierjagd geht. Der Chor, das anonyme ‘Wir‘ hält das Fest zusammen. Sein Echo klingt im Leser lange nach.&#8220; (Lothar Müller)</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<h1>Schreiben Sie mir doch gleich mal!</h1>
<h1>Würd ich mich mächtig  drüber freuen!</h1>
</blockquote>
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		<title>SWR Bestenliste April 2014  &#8211; Zehn sehr lessenswerte neue B&#252;cher!</title>
		<link>https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-april-2014-zehn-sehr-lessnswerte-neue-bcher/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Mar 2014 16:18:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>SWR-Bestenliste 30 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich – in freier Auswahl – vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte. Liste für April 2014. Chart Bestenliste Titel 1 Petrowskaja, Katja Vielleicht Esther Suhrkamp &#8211; &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-april-2014-zehn-sehr-lessnswerte-neue-bcher/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h5><span style="font-size: x-large;">SWR-Bestenliste 30 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich – in freier Auswahl – vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte. Liste für April 2014.</span></h5>
<p>Chart<br />
Bestenliste<br />
Titel</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
1<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4381442.jpg.1036940.jpg" alt="" border="0" /><br />
Petrowskaja, Katja<br />
<strong>Vielleicht Esther</strong><br />
Suhrkamp &#8211; gebunden, 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-518-42404-9<br />
PPP</p>
<p>Reisebeschreibungen, Erinnerungsfragmente, Anekdoten und Beobachtungen. Ein Familienroman als Mosaik. Am Ende entsteht das mit Wärme und Genauigkeit geschilderte, brüchige wie reizvolle Bild ihrer jüdischen Familie in grausamen Zeiten. &#8211; [94 Punkte]</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
2<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4524048.jpg.1036934.jpg" alt="" border="0" /><br />
Stanisic, Sasa<br />
<strong>Vor dem Fest</strong><br />
Luchterhand Literaturverlag &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-630-87243-8<br />
PPP</p>
<p>&#8222;Dies ist ein komischer Patchwork-Provinzroman, vollgesogen mit Gegenwart, Familiengeschichten, Wendezeit und Vergangenheit, voller Dialoge, die das Groteske streifen, und einer Füchsin, die auf Eierjagd geht. Der Chor, das anonyme ‘Wir‘ hält das Fest zusammen. Sein Echo klingt im Leser lange nach.&#8220; (Lothar Müller). Preis der Leipziger Buchmesse 2014 &#8211; [85 Punkte]</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a><br />
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<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
3<br />
9<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Flut_und_Boden.jpg.1030213.jpg" alt="" border="0" /><br />
Leo, Per<br />
<strong>Flut und Boden</strong><br />
Klett-Cotta &#8211; gebunden, 21,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-608-98017-2<br />
PPP</p>
<p>Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse: Der Historiker Per Leo erzählt eine Geschichte seiner Familie. &#8222;Das einzige, was irgendwie funktionierte, war Nazis jagen. Einen Nazi, genauer gesagt. Einen toten Nazi, um noch genauer zu sein. Zeit seines Lebens hatte mir mein Großvater kaum etwas bedeutet. Aber jetzt, als toter Sturmbannführer, wurde er mir ein treuer Begleiter, eine echte Stütze in der Not.&#8220; &#8211; [61 Punkte]</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
4<br />
7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4519952.jpg.1030196.jpg" alt="" border="0" /><br />
Klüssendorf, Angelika<br />
<strong>April</strong><br />
Kiepenheuer &amp; Witsch &#8211; gebunden, 18,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-462-04614-4<br />
PPP</p>
<p>Sie nennt sich selbst April, nach einem Song von Deep Purple. &#8222;April is a cruel time&#8220; fängt der an – und entsprechend lässt sich die Heldin durch eine prekäre Existenz im Leipzig der 70er Jahre treiben, verwundet und verwundert über die Schmerzen, die dieses Leben ihr zufügt. &#8211; [57 Punkte]</p>
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<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
5<br />
3<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4549961.jpg.1006896.jpg" alt="" border="0" /><br />
Mosebach, Martin<br />
<strong>Das Blutbuchenfest</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 24,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-24479-5<br />
PPP</p>
<p>Frankfurt, am Vorabend des bosnischen Bürgerkriegs: Ein illustrer Kreis trifft sich im Gasthaus Merzinger, ein Immobilienmakler geht fremd, ein verschuldeter Möchtegern-Mephisto lästert über Gott und die Welt. Bei allen kommt die Putzfrau Ivana regelmäßig vorbei. Unaufhaltsam schlendert die Handlung zu auf das große Fest unter der Blutbuche von Herrn Glück. &#8211; [40 Punkte]</p>
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<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
6<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4525899.jpg.1047342.jpg" alt="" border="0" /><br />
Hegewald, Wolfgang<br />
<strong>Herz in Sicht</strong><br />
Matthes &amp; Seitz Berlin &#8211; gebunden, 19,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-88221-198-6<br />
PPP</p>
<p>&#8222;Auf der Oberfläche des Meeres, teils fein gekräuselt, teils filigran gerippt, sammelten sich erste Lachen der Dunkelheit. Flaschengrün begann in Abendanthrazit hinüberzuspielen. Wer auf Romantik spekulierte, hielt sich an den rapide fallenden Kurs der Sonne.&#8220;<br />
Hegewald war in der DDR Informatiker, Theologe, Friedhofsgärtner. Seine Romane blieben ungedruckt, das änderte sich 1983 nach seiner Ausreise in die BRD. &#8211; [33 Punkte]</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
7<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4528986.jpg.1047349.jpg" alt="" border="0" /><br />
Bärfuss, Lukas<br />
<strong>Koala</strong><br />
Wallstein &#8211; gebunden, 19,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-8353-0653-0<br />
PPP</p>
<p>Koala-Bären sind unscheinbar, genügsam, viel zu leicht zu fangen. Als sein Bruder sich nach einem Leben ohne jeden Ehrgeiz umbringt, stellt Bärfuss sich die Frage, was geblieben ist vom Toten. Nicht viel mehr als der Spitzname &#8222;Koala&#8220;. Und damit die beklemmende Frage: Was hält uns Überlebende eigentlich am Leben außer der Angst vor dem Stillstand? &#8211; [31 Punkte]</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
8<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Hilbig.jpg.1047380.jpg" alt="" border="0" /><br />
Franzlik, Margret<br />
<strong>Erinnerung an Wolfgang Hilbig</strong><br />
Transit Verlag, 16,80 Euro<br />
ISBN: 978-3-88747-300-6<br />
PPP</p>
<p>Die Radiomacherin Margret Franzlik war langjährige Lebensgefährtin Wolfgang Hilbigs. Aus ihren Erinnerungen, Dokumenten und Anekdoten entsteht das Bild eines Dichters.&#8220;So sehr ich mich auch anstrengte, ich bekam die Gefühle von früher mit dem Bild von heute nicht mehr zusammen, bis mir plötzlich aufging: Es waren die Menschen von damals, die nicht mehr da waren und wenn doch, nicht mehr dieselben von früher.&#8220; &#8211; [31 Punkte]</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
9<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4550146.jpg.1047356.jpg" alt="" border="0" /><br />
Burger, Hermann<br />
<strong>Werke in acht Bänden</strong><br />
Nagel &amp; Kimche &#8211; gebunden im Schuber, 149,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-312-00561-1<br />
PPP</p>
<p>Er fuhr Ferrari und rauchte Zigarren, baute aus schillernden labyrinthischen Sätzen postbarocke Romane, zu denen er als Vergleich nur Thomas Bernhard oder Franz Kafka duldete – und er litt an einer bipolaren Störung, die ihn 1989 in den Selbstmord trieb. Sein letzter Roman &#8222;Brenner&#8220; endet mit dem Satz: &#8222;Zu Asche sollt ihr werden, denn nirgendwo steht geschrieben, der Mensch habe ein Anrecht auf ein Quentchen Glück&#8220;. Es ist still geworden um Hermann Burger – die Werkausgabe könnte das ändern. &#8211; [28 Punkte]</p>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
10<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4549978.jpg.1047387.jpg" alt="" border="0" /><br />
Echenoz, Jean<br />
<strong>14</strong><br />
Hanser Berlin &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-24500-6<br />
PPP</p>
<p>Auf wenigen Seiten beschreibt Jean Echenoz den ersten Weltkrieg mit seltsamer Leichtigkeit und macht dem heutigen Leser gleichzeitig mit jedem Satz bewusst, wie sehr diese globale Katastrophe die Welt verändert hat. &#8211; [25 Punkte]</p>
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<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
11<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4521656.jpg.1047394.jpg" alt="" border="0" /><br />
Steinfest, Heinrich<br />
<strong>Der Allesforscher</strong><br />
Piper &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-492-05408-9<br />
PPP</p>
<p>So sieht der Urknall aus: Ein Wal explodiert und eine herumfliegende Niere schlägt den Helden krankenhausreif. Natürlich verliebt er sich dort auf der Stelle in die Ärztin. Heinrich Steinfest ist eben realistisch &#8211; er fordert von seinen Figuren das (beinahe) Unmögliche. Und schreibt einen Roman, der so sprunghaft ist wie das Leben. &#8211; [25 Punkte]</p>
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		</item>
		<item>
		<title>SWR-Bestenliste Nov. 2013 &#8211; Elf wunderbare Buch- und vor allem Lesetipps</title>
		<link>https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-nov-2013-elf-wunderbare-buch-und-vor-allem-lesetipps/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-nov-2013-elf-wunderbare-buch-und-vor-allem-lesetipps/#respond</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Oct 2013 16:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>31 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich – in freier Auswahl – vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte. &#160;                                                                                   Klicken Sie hier zur Liste! Chart Bestenliste Titel 1 Ferrari, Jérôme Balco Atlantico &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-nov-2013-elf-wunderbare-buch-und-vor-allem-lesetipps/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-nov-2013-elf-wunderbare-buch-und-vor-allem-lesetipps/">SWR-Bestenliste Nov. 2013 &#8211; Elf wunderbare Buch- und vor allem Lesetipps</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h5><span style="font-size: x-large;">31 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich – in freier Auswahl – vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte. </span></h5>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>                                                                                  Klicken Sie hier zur Liste!</p></blockquote>
<div id="extendedEntryBreak"></div>
<table>
<tbody>
<tr>
<th colspan="2">Chart</th>
<th>Bestenliste</th>
<th colspan="2">Titel</th>
</tr>
</tbody>
<tbody>
<tr>
<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">1</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;"><img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /></td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4354729.jpg.972305.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Ferrari, Jérôme<br />
<strong>Balco Atlantico</strong><br />
Secession Verlag für Literatur &#8211; gebunden, 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-905951-24-0Die Geschwister Khalet und Hayet fliehen aus dem Elend von Marokko. Und stranden im Elend von Korsika, als Aushilfen in einer Bar mitten in den Wirren des Unabhängigkeitskriegs der 1980er Jahre. Sie haben keine Chance. Jérôme Ferrari erhielt für seinen dritten Korsika-Roman &#8222;Predigt auf den Untergang Roms&#8220; 2012 den Prix Goncourt. &#8222;Balco Atlantico&#8220; ist der Auftakt der Trilogie. &#8211; [59 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-642495" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Wieder das korsische Dorf, wieder die Bar. Aus nächster Nähe werden dem Nationalisten Stéphane Campana zwei Kugeln in den Bauch gejagt. An seinen Leichnam geklammert vergeht vor Tränen die junge Virginie Susini, in unheilvoller Verehrung war sie dem nun Toten seit Jahren verfallen, bis hin zur sexuellen Selbstaufgabe. Und wieder Hayet, und auch ihr Bruder, Khalet, voller Träume auf ein besseres, auf ein freies Leben kamen sie nach Europa. Doch der allem Sein gegenüber gleichgültige Lauf der Dinge läßt auch ihre Träume zerbersten wie die Glück verheißenden Wellen am Felsen von Balto Atlantico, Tanger, Marokko, und sie in den Wind der Geschichte schreiben wie die Gischt des Meeres, das kein Erbamen kennt. Auf der Insel aus Gewalt und Schönheit führt Jérôme Ferrari die Hoffnungen und Ängste, die Ideologien und Träume, die Sehnsüchte und Einsamkeiten der Dorfbewohner zusammen, verschmelzt sie zu einem Schicksal &#8211; und liefert uns einen Roman über die Kraft der Erinnerung, das innere Exil, die Macht der Träume &#8211; wuchtig tief, voller Empathie, und stets mit seinen Figuren nah an den unwiderruflichen Gesetzen der Weltläufe aller Epochen. Ein grandioses Leseerlebnis!<strong>Zum Autor:</strong><br />
Jérôme Ferrari, geboren 1968 in Paris, ist Philosophielehrer. Nachdem er am internationalen Gymnasium von Algier und später auf Korsika unterrichtet hat, arbeitet er heute in Abu Dhabi.Sein Werk erscheint in Frankreich bei Actes Sud. Für seinen Roman &#8222;Und meine Seele ließ ich zurück&#8220; hat er den Grand Prix Poncetton SGDL 2010 sowie den Prix Roman France Télévisions 2010 erhalten, sein Roman &#8222;Predigt auf den Untergang Roms&#8220; wurde mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet und von den Buchhändlern zu einem der besten Bücher des Jahres gekürt.</div>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">2</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;"><img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /></td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4330953.jpg.972309.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Kronauer, Brigitte<br />
<strong>Gewäsch und Gewimmel</strong><br />
Klett-Cotta &#8211; gebunden, 26,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-608-98006-6&#8243;Elsa Gundlach hat zur Aufheiterung ihrer teilweise schwer geplagten Klienten für jeden Montagmorgen einen frischen Strauß in Auftrag gegeben. Pünktlich nach einer Woche ist er welk und wird weggeworfen.&#8220; Kürzestprosa und großer Roman in einem. Rätselhaftes passiert. Naja, nicht immer. &#8211; [58 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-642497" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Man spaziert durch diesen Roman wie durch das Gewimmel einer Fußgängerzone. Manche Menschen sieht man öfter, an manche wird man sich kaum erinnern. So auch Elsas Lieblingspatientin Luise Wäns, die verliebt ist in Hans Scheffer, den Leiter eines Renaturierungsprojekts. Sie wünscht sich sehnlichst, mit ihm noch einmal in die Kindheit abzutauchen, ein kleines Arkadien zu schaffen gegen eine angeblich erwachsene Welt. Eine Welt, die großartig oder furchtbar ist wie die täglichen Nachrichten, die einen aber ständig überfordert.<br />
Und dennoch trotzen die Figuren dem Alltag stets aufs neue Bedeutung und Sinn ab. Auch in ihrem neuen Roman erfüllt die große Erzählerin Brigitte Kronauer unser unsterbliches Bedürfnis nach Geschichten und Anekdoten, nach Ernst und Komik.<strong>Zum Autor:</strong><br />
Brigitte Kronauer, geboren 1940 in Essen, lebt in Hamburg. Ihr Werk wurde unter anderem mit dem Fontane-Preis der Stadt Berlin, dem Heinrich-Böll-Preis, dem Bremer Literaturpreis, dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Jean-Paul-Preis ausgezeichnet. 2005 erhielt sie den Büchner-Preis der Darmstädter Akademie. Zuletzt erschien bei Klett-Cotta der Essayband &#8222;Favoriten. Aufsätze zur Literatur&#8220;.</div>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">3</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;">4</td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4334913.jpg.959014.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Kertész, Imre<br />
<strong>Letzte Einkehr</strong><br />
Rowohlt &#8211; gebunden, 24,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-498-03562-4Mehr als ein Tagebuch. Der 1929 geborene Literatur-Nobelpreisträger erzählt den Roman eines Romans, der hätte geschrieben werden können. Nur das Leben macht, was es immer macht: es verhindert. Kertész kämpft mit dem neuen Computer. Er hadert mit den zahllosen Interviewanfragen und klagt über den &#8222;unerträglichen Terror des Alters&#8220;. Fragment und Lebenswerk, das liegt auch hier nah beieinander. &#8211; [55 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-638326" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Im Gegensatz zu seinem berühmten &#8222;Galeerentagebuch&#8220;, das eine Komposition aus den jahrzehntelangen Aufzeichnungen während der inneren Emigration im sozialistischen Ungarn darstellt, handelt es sich bei den hier vorgelegten späten Tagebüchern von Imre Kertész um ein unbearbeitetes, ursprünglich nicht für die Öffentlichkeit gedachtes &#8222;journal intime&#8220; von überraschender, oft verstörender Offenheit. Es umfaßt die Jahre seiner äußeren Emigration &#8211; die Loslösung von Ungarn, dessen postsozialistische Entwicklung ihn immer stärker an präfaschistische Zeiten erinnert, und die Niederlassung in der Wahlheimat Berlin, wo ihn 2002 die «Glückskatastrophe» des Nobelpreises ereilt.Das damit verbundene «rare Geschenk guten Lebens» weiß er nach Jahrzehnten äußerster Einschränkung zwar durchaus zu genießen &#8211; exklusive Restaurants in Berlin, Paris und New York oder die Luxushotels von Gstaad und Madeira -, doch stärker sind die Aufzeichnungen ab jetzt von den Klagen über die «erwürgenden Anforderungen des Ruhms» und die dadurch einsetzende Selbstentfremdung grundiert, über das Nachlassen der Schaffenskraft und den &#8222;unerträglichen Terror des Alters&#8220;. Ein &#8222;Trivialitäten-Tagebuch&#8220; nennt er sein Diarium schließlich.Von der gewohnten Schärfe seiner zeitdiagnostischen und ästhetischen Reflexionen, der Prägnanz der Momentaufnahmen haben seine Tagebücher indes nichts verloren. Leitmotiv bleibt das Schreiben, das Ringen um die Gestaltung der in diesen Jahren entstehenden Prosawerke &#8222;Liquidation&#8220; und &#8222;Dossier K.&#8220; sowie des geplanten &#8222;Sonderberg&#8220;-Romans. Schreiben ist für ihn die einzige Legitimation seines Lebens. Als Krankheit und Schmerzen dominieren, macht er sich mit unerhörter Kühnheit zum gnadenlosen Chronisten des eigenen Verfalls &#8222;im Vorzimmer des Todes&#8220;.</div>
<p>&nbsp;</td>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">4</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;">5</td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4337440.jpg.959053.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Handke, Peter<br />
<strong>Versuch über den Pilznarren</strong><br />
Suhrkamp &#8211; Leinen, 18,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-518-42383-7Peter Handke hat Versuche über die Jukebox, die Müdigkeit, den geglückten Tag, den stillen Ort geschrieben. Der letzte seiner Versuche handelt von einem Pilznarren – und deshalb auch von Pilzen: &#8222;Die letzten Geschöpfe der Welt, welche sich nicht und nicht züchten, nicht und nicht zivilisieren, geschweige denn domestizieren ließen.&#8220; &#8211; [54 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-638329" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
2012 nahm Peter Handke mit seinem &#8222;Versuch über den Stillen Ort&#8220; die Reihe seiner Versuche wieder auf. Nur ein Jahr später beschließt er sie, endgültig, wie der Dichter selbst sagt, mit einem fünften und letzten erzählenden Essay, dem &#8222;Versuch über den Pilznarren&#8220; &#8211; worin die Pilze für den Helden der Geschichte nicht nur Passion, sondern das letzte Abenteuer, das Abenteuer an sich sind.</div>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">5</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;">6</td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Alles_was_ist.jpg.959078.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Salter, James<br />
<strong>Alles, was ist</strong><br />
Berlin Verlag &#8211; gebunden, 22,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8270-1162-6&#8243;&#8218;Irgendwann wird einem klar, dass alles ein Traum ist und nur geschriebene Dinge die Möglichkeit haben, wirklich zu sein.&#8216; Diesen Satz hat Salter seinem Buch vorangestellt; die ruhige Selbstgewissheit, mit der er ihn einlöst, macht diesen Roman so bezwingend.&#8220; (Felicitas von Lovenberg) &#8211; [40 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-638347" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
James Salter ist einer der großen amerikanischen Erzähler unserer Zeit, ein moderner Klassiker, und &#8222;Alles, was ist&#8220; ist eine Huldigung an das New York der fünfziger und sechziger Jahre, an ein freies, ungezügeltes Leben und die einst so glamouröse Welt der Bücher und der Literatur.<br />
Als Lieutenant Philip Bowman aus dem Pazifischen Krieg zurückkehrt, der Schlacht von Okinawa knapp entronnen, liegt das Leben endlich vor ihm. Er studiert, heuert bei einer Theaterzeitschrift an, beginnt für einen Verlag Manuskripte zu lesen. Alles scheint möglich in dem noch ungebändigten New York. Er wird Lektor in einem angesehenen Verlag, diniert mit Schriftstellern, und er lernt Vivian kennen, Vivian Amussen, das schöne unnahbare Mädchen aus dem Süden.<br />
Bowman heiratet und wird geschieden, er betrügt und wird betrogen. Seine Arbeit, seine Liebschaften, seine Träume, wie alles ihn berührt und über ihn hinweggeht. Nur ein kurzes Flackern zwischen Erinnerung und Vergessen ? und doch: alles, was ist.</div>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">6</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;">7</td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Como.jpg.944985.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Zeiner, Monika<br />
<strong>Die Ordnung der Sterne über Como</strong><br />
Blumenbar &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-351-05000-9Wenn Tom Holler das Glas mit den Medikamenten trinkt, hat er Ruhe. Für immer. Aber dann kommt der Anruf und das Glas fällt auf den Boden. &#8222;Tom Holler ist eine Schnecke, die auf die andere Seite der Bundesstraße will. Eine entschlossene Schnecke, die jemand aufhebt, in falscher Tierliebe in die Hand nimmt und zurückbringt.&#8220; &#8211; [36 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-599097" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Wie viel Liebe verträgt eine Freundschaft?Dieser Roman handelt vom verpassten und verspielten Glück und von dem Unglück, im rechten Moment die falschen Worte gesagt zu haben. Er erzählt die Geschichte zweier Männer und einer Frau, die ihre Freundschaft und ihre Liebe aufs Spiel setzen.<br />
Tom Holler, halbwegs erfolgreicher Pianist und frisch getrennt von seiner Frau, tourt mit seiner Berliner Band durch Italien. In Neapel hofft er seine große Liebe wiederzutreffen: Betty Morgenthal. Doch je näher ihre Begegnung rückt, desto tiefer taucht Tom in die Vergangenheit ein. Denn vor vielen Jahren verunglückte Marc, sein bester Freund und Bettys Lebensgefährte. Er hat keine andere Wahl, als die fatale Dreiecksgeschichte noch einmal zu erleben.<br />
Berlin und Italien, Leichtsinn und Schwermut, Witz und Dramatik, die lauten und die leisen Töne &#8211; dieser Debütroman ist voller Musik.&#8220;Es ist unerhört selten, dass eine Frau mit dieser Gerechtigkeit, jenseits aller Klischees, über einen Mann schreibt. Was für ein Roman!&#8220;<br />
Michael Kumpfmüller&#8220;Untergründig und scharfsinnig und im nächsten Moment sehr poetisch und heiter.&#8220; Rainer Merkel</p>
</div>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">7</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;">8</td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4338606.jpg.944965.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Poschmann, Marion<br />
<strong>Die Sonnenposition</strong><br />
Suhrkamp &#8211; gebunden, 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-518-42401-8&#8243;Pyramidenschweigsamkeit&#8220;, &#8222;Glühbirnengleichnis&#8220;, &#8222;Flüssigstrümpfe&#8220;, &#8222;Die Schönheit des Staubs&#8220; – in den Überschriften spürt man die Lyrikerin. 2011 erhielt Marion Poschmann den Peter Huchel-Preis. In &#8222;Die Sonnenposition&#8220; erzählt sie von der Macht des Krieges über Generationen und von den Rändern des Lebens. &#8211; [33 Punkte]</td>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">8</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;"><img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /></td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4323977.jpg.972313.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Coetzee, J.M.<br />
<strong>Die Kindheit Jesu</strong><br />
S. FISCHER &#8211; gebunden, 21,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-010825-8Der neue Roman des Literatur-Nobelpreisträgers. Ein Junge und ein Mann in einer erfundenen Stadt: Novilla. &#8222;Wir haben die Chance bekommen zu leben und wir haben diese Chance ergriffen. Zu leben ist großartig. Das Größte, was man sich vorstellen kann.&#8220; &#8222;Aber müssen wir hier leben?&#8220; &#8222;Hier im Gegensatz zu wo? Es gibt sonst keinen anderen Ort. Mach jetzt die Augen zu. Schlafenszeit.&#8220; &#8211; [31 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-642499" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
J. M. Coetzees großer Roman &#8222;Die Kindheit Jesu&#8220; ist ein Meteor voller Intensität, Überraschung und Schönheit. Emigration, Einsamkeit, das Rätsel einer Ankunft: In einem fremden Land finden sich ein Mann und ein Junge wieder, wo sie ohne Erinnerung ihr Leben neu erfinden müssen. Sie müssen nicht nur eine neue Sprache lernen, sondern auch dem Jungen eine Mutter suchen. &#8211; In einem dunklen Glas spiegelt J. M. Coetzee unsere Welt, so dass sich alles Nebensächliche unseres Umgangs verliert und die elementarsten Gesten sichtbar werden.</div>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">9</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;"><img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /></td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4337359.jpg.972317.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Maier, Andreas<br />
<strong>Die Straße</strong><br />
Suhrkamp &#8211; gebunden, 17,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-518-42395-0&#8243;Ich ahnte zunächst noch nicht einmal, dass Mädchen und Jungen sich überhaupt voneinander unterscheiden. Am Anfang ist alles eins, die Verschiedenheit kommt später, dann ist das Paradies verloren.&#8220; Pubertät ist schlimm. Aber auch komisch. Andreas Maier auf der Suche nach der verlorenen Wetterau, Band vier. &#8211; [31 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-642501" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Am Anfang sind es bloß Doktorspiele, aber sie sind schon von einer Dringlichkeit, die eines Erwachsenen würdig wäre. Später kommt die &#8222;Bravo&#8220; und gibt erstmals eine Sprache dazu. Eine jugendliche Welt aus zeitschriftengeborenenen Worten wie Petting, Glied und Scheide. Der Erzähler, drei Jahre jünger als seine Schwester und ihre Freundinnen, steht staunend vor ihnen und erfährt seine erste Aufklärung ausgerechnet mit &#8222;Alice im Wunderland&#8220;. Alte Hexenhausmänner durchwandern die Szene und ziehen die Zehnjährigen auf deren Schulheimwegen in ihre Häuser. Ganz schlimm erwischt es John, einen amerikanischen Gastschüler, der sich in der Folge einen Panzer gegen seine Umwelt anfrißt. Die Schwester, inzwischen adoleszent, rennt mit ihren Freundinnen um die amerikanische Kaserne in Friedberg in der Wetterau in der verzweifelten Hoffnung, die GIs mögen sie endlich erwählen. Und die verliebten Jugendlichen bevölkern nach Schulschluß die Kaiserstraße wie ein Auflauf vorübergehend unheilbar Kranker, für die sonst nirgends Platz wäre, so zahlreich sind sie.&#8220;Der Anfang des Unterschieds und damit aller späteren Liebe und allen Schmerzes war, daß jene Bettina anders war als ich und ich nicht wußte, inwieweit sie anders war. Und daß, um es zu erfahren, sie sich ausziehen müßte.&#8220;</div>
<p>&nbsp;</td>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">10</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;">2</td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4334908.jpg.944973.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Kehlmann, Daniel<br />
<strong>F</strong><br />
Rowohlt &#8211; gebunden, 22,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-498-03544-0&#8243;Fatum&#8220;, sagte Arthur. &#8222;Das große F. Aber der Zufall ist mächtig, und plötzlich bekommt man ein Schicksal, das nie für einen bestimmt war. Irgendein Zufallsschicksal. So etwas passiert schnell.&#8220; &#8211; [30 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-634128" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Es ist der Sommer vor der Wirtschaftskrise. Martin Friedland, katholischer Priester ohne Glauben, übergewichtig, weil immer hungrig, trifft sich mit seinem Halbbruder Eric zum Essen. Der hochverschuldete, mit einem Bein im Gefängnis stehende Finanzberater hat unheimliche Visionen, teilt davon jedoch keinem etwas mit. Schattenhafte Männer, sogar zwei Kinder warnen ihn vor etwas, nur: Gelten diese Warnungen wirklich ihm, oder ist etwa sein Zwillingsbruder Iwan gemeint, der Kunstkenner und Ästhet, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht? Schon nimmt das Unheil seinen Lauf.Daniel Kehlmann erzählt von drei Brüdern, die ? jeder auf seine Weise ? Betrüger, Heuchler, Fälscher sind. Sie haben sich eingerichtet in ihrem Leben, doch plötzlich klafft ein Abgrund auf. Ein Augenblick der Unaufmerksamkeit, ein Zufall, ein falscher Schritt, und was gespenstischer Albtraum schien, wird wahr.Ein Roman über Lüge und Wahrheit, über Familie, Fälschung und die Kraft der Fiktion: ein virtuoses Kunstwerk ? vielschichtig, geheimnisvoll und kühn.</div>
<p>&nbsp;</td>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">11</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;"><img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /></td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4200623.jpg.972321.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Simon, Claude<br />
<strong>Archipel | Nord</strong><br />
Matthes &amp; Seitz Berlin &#8211; gebunden, 22,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-88221-027-9Fotografie fängt den Moment, Literatur das Wesen. Claude Simon war in beiden Künsten zuhause. In diesem Jahr wäre der Nobelpreisträger von 1985 100 Jahre alt geworden. &#8222;irgendwo noch immer glitzernd tausend Pailletten sich entzündend erlöschend zwischen den Baumstämmen eines Sees.&#8220; &#8211; [30 Punkte]</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-nov-2013-elf-wunderbare-buch-und-vor-allem-lesetipps/">SWR-Bestenliste Nov. 2013 &#8211; Elf wunderbare Buch- und vor allem Lesetipps</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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		<title>Kongo &#8211; Eine Geschichte &#8211; von David Van Reybrouck</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Sep 2013 16:52:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Im Herzen von Afrika – Hundert Jahre  blutiger und leidvoller Weg in die Gegenwart Ausgezeichnet mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2012 Warum das Buch auch für westliche Leser wichtig ist Eine Stimme aus dem überwältigenden Presse-Echo zu diesem Buch ist &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/kongo-eine-geschichte-von-david-van-reybrouck/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/kongo-eine-geschichte-von-david-van-reybrouck/">Kongo &ndash; Eine Geschichte &#8211; von David Van Reybrouck</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: x-large;">Im Herzen von Afrika – Hundert Jahre  blutiger und leidvoller Weg in die Gegenwart</span></strong></p>
<p><span style="font-size: x-large;">Ausgezeichnet mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2012<br />
Warum das Buch auch für westliche Leser wichtig ist</span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><strong><span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/09/ajptgy2f.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="ajptgy2f" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/09/ajptgy2f_thumb.jpg" alt="ajptgy2f" width="309" height="480" align="left" border="0" /></a></span></strong></span></strong></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Eine Stimme aus dem überwältigenden Presse-Echo zu diesem Buch ist die von Andreas Eckert in der FAZ:<br />
&#8222;Der belgische Kulturhistoriker David Van Reybrouck erzählt die Geschichte Kongos ohne Klischees und legt <span style="text-decoration: underline;">das beste Afrikabuch der letzten Jahre</span> vor.&#8220;<br />
</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das hier ist ein Jahrhundertbuch und setzt völlig neue Maßstäbe! Es beweist, dass eine historische Darstellung bei aller Genauigkeit es an Spannung durchaus mit jedem Krimi aufnehmen kann.  </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Fesselnd und atemberaubend erzählt David van Reybrouck die Geschichte Kongos, wie wir sie noch nie gelesen haben. Der Autor, der den Bogen von der kolonialen Gewaltherrschaft unter Leopold II. über die 32jährige Mobutu-Diktatur bis hinein in die Gegenwart spannt, berichtet aus der eindrücklichen Perspektive derjenigen, die in ihrem Land leiden, kämpfen, leben im Mittelpunkt stehen die Träume, Hoffnungen und Schicksale der sogenannten einfachen Bevölkerung. </span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: medium;">Zum Weiterlesen hier klicken<span id="more-7446"></span></span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: medium;">Er selbst beschreibt das so:<strong><em> &gt;(…) Ich wollte also gewöhnliche Kongolesen interviewen über das gewöhnliche Leben, auch wenn ich das Wort ‘gewöhnlich’ nicht mag, denn oft waren die Geschichten , die ich zu hören bekam, wirklich außergewöhnlich. Die Zeit ist eine Maschine, die Leben zermahlt, das habe ich beim Schreiben dieses Buches gemerkt, aber hin und wieder gibt es auch Menschen, die die Zeit zermahlen.<br />
Wie ließ sich das bewerkstelligen? Ich hatte gehofft, hier und da mit jemandem sprechen zu können, der noch klare Erinnerungen an die letzten Jahre der Kolonialzeit hatte. Für die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg war ich selbstverständlich davon ausgegangen, dass kaum noch Zeugen leben würden und ich schon sehr froh sein könnte, wenn ein älterer Informant noch etwas über seine Eltern oder Großeltern in der Zwischenkriegszeit zu erzählen wusste.  Für die Zeiträume davor würde ich mich auf die zittrige Kompassnadel der schriftlichen Quellen verlassen müssen. Es dauerte eine Weile, bis mir denn bewusst wurde, dass die durchschnittliche Lebenserwartung im heutigen Kongo nicht so niedrig ist, weil es so wenige alte Menschen gibt, sondern weil so viele Kinder starben. Es ist die schreckliche Kindersterblichkeit, die den Durchschnittswert senkt. Auf meinen zehn Reisen im Kongo begegnete ich Menschen von siebzig, achtzig sogar neunzig Jahren. Einmal erzählte mir ein alter, blinder Mann von fast neunzig, viel über das Leben, das sein Vater geführt hatte: indirekt konnte ich so hinabsteigen bis in die 1890er Jahre, eine schwindelerregende Tiefe. Aber das war noch nichts gegen das, was ich von’ <span style="text-decoration: underline;">Nkasi’</span> erfuhr… &lt;</em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Auf diese Weise bekommt die Geschichte des Kongo Farbe, Glaubwürdigkeit, Leben und Tiefe. An vielen Stellen merkt man deutlich, dass hier auch ein begabter Autor schreibt, der auch seine eigenen Gefühle und Ansichten wiederzugeben vermag. Es sind seine Gespräche und Erlebnisse mit Zeitzeugen, die er unterwegs <strong>sammelt wie ein Archäologe seine Kostbarkeiten. Denn die sind es, die in diesem Buch versammelt sind: Die Stimmen des alten Kongo, von denen schon jetzt manche für immer verstummt sind mitsamt ihrem Erinnern und Wissen.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Für sein aus diesen Gründen mehrfach preisgekröntes Buch hat der Autor zahlreiche Reisen in das zentralafrikanische Land unternommen, in dem er einzigartige Interviews führen konnte. Der Älteste, mit dem er sprach, <span style="text-decoration: underline;">Nkasi</span> wurde 1882 geboren. Seine Stimme und die vieler hundert anderer, Kindersoldaten und Rebellenführer, Politiker und Missionare, machen dieses Buch zu einer Sensation. Mit zahlreichen Augenzeugenberichten, bisher unbekannten Dokumenten aus Archiven und Van Reybroucks fundierter Kenntnis der Forschung stellt es einen Meilenstein auf dem Gebiet der Sachbuchliteratur dar.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Tatsächlich ist der Kongo ein ebenso riesiges wie in vieler Hinsicht außergewöhnliches Land. Tatsächlich wurde es in den letzten hundert Jahren aus einer wohl als vor-mittelalterlichen , durchaus lebensfähigen Lebensform   nahezu übergangslos in unser modernes Leben verpflanzt. Beginnend in einer Zeit, als man bei uns sich nicht einmal sicher war, ob ‘Neger’ überhaupt Menschen seien. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Der Kongo ist obendrein überreich an Bodenschätzen: Gold und Diamanten, Kautschuk und Elfenbein.<em><strong> &gt;Disasi Makulo … kaufte Elfenbein auf. Schon in Kinshana boten ihm Einheimische Stoßzähne an. Irgendwann hatte er sechzig Stück um sein Haus herum gelagert, jeder zwischen zehn und fünfzig Kilo schwer. Doch sobald Swinburne über ein eigenes kleines Dampfschiff verfügte, fuhr er flussaufwärts, wo er das Elfenbein für weniger als ein Drittel des Preises erwerben konnte. Er war nicht der Einzige. Der Flusshandel, der fast vier Jahrhunderte lang in den Händen lokaler Schiffseigner gewesen war, wurde nun vollständig von den Europäern übernommen. Leopolds internationaler Freihandel zerstörte die alten Handelsnetze binnen kürzester Zeit. Europäische Faktoreien mit Lagerräumen wurden errichtet. In Matadi legten Ozeandampfer an, die das Elfenbein mit Kränen an Bord hievten. In Antwerpen waren Speicherhäuser mit Stoßzähnen gefüllt. 1897 wurden 245 Tonnen Elfenbein nach Europa exportiert, fast die Hälfte der weltweiten Handelsmenge jenes Jahres. &lt;</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Auch an Bodenschätzen ist der Kongo reich. In Katanga, einer Riesenprovinz mit der Hauptstadt Lubumbashi ist das Bergbaugebiet das wirtschaftliche Herz des Kongo. Katanga ist sehr reich an <span style="text-decoration: underline;">Kupfer</span> und <span style="text-decoration: underline;">Kobalt</span>, und Kasai ist von seinen <span style="text-decoration: underline;">Diamantenvorkommen</span> abhängig. Der Boden in Kivu enthält <span style="text-decoration: underline;">Zinn</span> und <span style="text-decoration: underline;">Coltan</span>, in der Provinz Orientale auch <span style="text-decoration: underline;">Gold</span>. </strong>Durch den Krieg nahm die Nachfrage nach Kupfer dramatisch zu. Die britischen und amerikanischen Granaten hatten Messingummantelungen, die 75 % kantangesisches Kupfer enthielten. Aus reinem, gehärteten Kuper waren Teile der Geschütze. In den aus Neusilber bestehenden Patronenhülsen der Gewehrmunition war zu 80 % Kupfer verarbeitet. Torpedo und Schiffinstrumente wurden aus Kupfer, Bronze und Messing gefertigt. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In der Landwirtschaft wurden Bauern gezwungen, Reis für die Truppenversorgung anzubauen, andernorts zum Baumwollanbau. Dadurch konnten diese die eigene Landwirtschaft nur immer sporadischer fortführen. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das riesige Territorium im Herzen von Afrika war schon immer überreich an begehrten Rohstoffen. Beispielsweise steckt in jedem Handy ein Stückchen Kongo. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In diesem Buch finden Sie die ganze Geschichte des von grausamen Konflikten zerrissenen faszinierenden Landes. Sie beginnt weit vor der Ankunft des Entdeckungsreisenden Stanley und spannt sich bis zum Vordringen Chinas in den letzten zehn Jahren und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Von 1885 bis 1908 wurde das Land von König Leopold II. regiert, der mit Kautschuk aus dem Kongo ein Vermögen verdiente. Die Kolonalisierung durch Belgien von 1908 bis 1960 durch Belgien brachte Industrie und Infrastruktur, aber auch Paternalismus, Ausbeutung und Gewalt. Idealismus und finstere Machenschaften prägten den Übergang von einer Kolonie zum unabhängigen Staat um 1960. </span></p>
<p>D<span style="font-size: medium;"><strong>as neue Land stürzte sich in ein immer chaotischer werdendes Abenteuer , das nach zweiunddreißig Jahren Diktatur unter Mobuto in einen der todbringendsten Konflikte seit dem Zweiten Weltkrieg mündete.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Im Mittelpunkt dieses Buches mit seinen Hunderten von Gesprächen mit Kongolesen stehen die Träume, Hoffnungen und Schicksale derjenigen, die in ihrem Land leiden, kämpfen, leben – des sogenannten einfachen Volkes. </strong></span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;">Das Buch ist aber nicht nur hinsichtlich des Kongo hochinteressant</span>. Man bekommt nämlich vor Augen geführt, welche inneren Verhältnisse vorhanden sein müssen, damit sich ein Land zu einer Demokratie entwickeln kann, was ja die [wenn auch nicht immer vollkommene] beste derzeit mögliche Staatsform ist. Und wie lang der Weg einer solchen Entwicklung ist. Sehr lang sogar. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Dazu braucht man zuallererst Schulsysteme für eine überwiegend analphabetische Bevölkerung. Man braucht fähige Lehrer, denen es gelingen muss, möglichst viele Schüler aus einer Grundfähigkeit zu weiterbildenden Schulen und Universitäten zu bringen, damit diese mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten wiederum ihr Land fördern und aufbauen können.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: large;">Die folgende Anmerkung kann ich mir nicht verkneifen:</span></span> Derartige Verhältnisse wie die im Kongo sind uns in unserem so sicheren Deutschland überhaupt nicht klar. Gerade die Achtzehn- bis Vierzigjährigen, jene Gruppe, die derzeit bei uns blasiert und lauthals tönen, nicht zur Wahl gehen zu wollen, weil ihnen dies und das nicht passt, sollten dieses Kongo-Buch dringend lesen. <span style="text-decoration: underline;">Eine gut funktionierende Demokratie, die in der Lage ist, das Land sicher durch die Weltgeschehnisse zu steuern, ist letztlich das Werk ihrer Wähler</span>. Jeder sollte sich gründlich mit den Parteiprogrammen und den dafür aufgestellten Personen beschäftigen, damit er <em><span style="text-decoration: underline;">die</span></em> Leute heraussuchen kann, in deren Händen er unser Land sicher verwahrt und gestaltet weiß.  Eigentlich sollten sich auch viel mehr Personen bemüßigt fühlen, innerhalb der Parteien mitzuwirken, damit mehr, als dies möglicherweise geschieht, fähige Personen sich dazu bereit finden, im Bundestag mitzuwirken. Von den derzeitigen Abgeordneten wird ein hohes Maß an Fleiß, Intelligenz und Lernfähigkeit verlangt, um sich in die von Jetzt auf Gleich auftretenden Änderungen und Probleme gestalterisch einarbeiten zu können.  Dazu gehört aber auch, über das Schul- und Studien-System nachzudenken. Es geht nicht an, dass jährlich hunderttausend Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;">Demokratie ist das Abbild der Intelligenz und Bildung der Bevölkerung eines ganzen Landes. Auch das kann man bei diesem Kongobuch zu begreifen lernen.</span> <span style="text-decoration: underline;">Denn: Demokratie ist die beste derzeit ‘verfügbare’ Staatsform.</span></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kongo von <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D31082013%2D124206136%2DB02984&amp;intid=CPC2ZBB&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;AT=Reybrouck%2C%20David%20Van&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Reybrouck, David Van</a>;<br />
Gebunden<br />
Eine Geschichte. Ausgezeichnet mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2012. Übersetzung: Hüsmert, Waltraud .   Originaltitel: Congo. Een geschiedenis 4. Aufl. 782 S. 22 cm 904g , in deutscher Sprache.2012   <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D31082013%2D124206136%2DB02984&amp;intid=CPC2ZBB&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=Suhrkamp&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Suhrkamp</a><br />
ISBN 3-518-42307-X ISBN 978-3-518-42307-3 | 29.95 EUR</p>
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		<title>B&#252;cher-Bestenliste Juli / August 2013</title>
		<link>https://literaturkurier.net/bcher-bestenliste-juli-august-2013/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Jul 2013 08:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
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		<category><![CDATA[Erzählung(en)]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Zehn + 1  wunderbare, ganz ausgefallene Bücher – zum Sommer passend ! Hier die Preisträger (anklicken) &#160; &#160; &#160;  </p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Zehn + 1  wunderbare, ganz ausgefallene Bücher – zum Sommer passend !</strong></span></p>
<p>Hier die Preisträger (anklicken)</p>
<p><span id="more-7319"></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/07/tzio3s4e3.jpg"><img style="margin: 0px 0px 7px; display: inline; border-width: 0px;" title="tzio3s4e" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/07/tzio3s4e_thumb.jpg" alt="tzio3s4e" width="550" height="3572" align="left" border="0" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/07/tzio3s4e3.jpg"> </a></p>
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		<title>Kronhardt &#8211; Roman von Ralph Dohrmann</title>
		<link>https://literaturkurier.net/kronhardt-roman-von-ralph-dohrmann/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 14:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>&#8222;&#8218;Kronhardt&#8216; gehört zu den außergewöhnlichsten und aufregendsten Veröffentlichungen des Jahres.&#8220;, Die Rheinpfalz, Frank Pommer. Obwohl ich  – wie nahezu alle seiner Leser – nichts von diesem Autor wusste, mir diesen Autor aber jetzt merken werde,  dessen Kurzbiographie so aussieht: Ralph &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/kronhardt-roman-von-ralph-dohrmann/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>&#8222;&#8218;Kronhardt&#8216; gehört zu den außergewöhnlichsten und aufregendsten Veröffentlichungen des Jahres.&#8220;, Die Rheinpfalz, Frank Pommer.</strong></span><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/05/omzwkd32.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="omzwkd32" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/05/omzwkd32_thumb.jpg" alt="omzwkd32" width="305" height="484" align="left" border="0" /></a></p>
<p><strong>Obwohl ich  – wie nahezu alle seiner Leser – nichts von diesem Autor wusste, mir diesen Autor aber jetzt merken werde,</strong>  dessen Kurzbiographie so aussieht:</p>
<p><strong>Ralph Dohrmann, 1963 in Bederkesa geboren, wuchs in Bremen auf.</strong> 1998 veröffentlichte er unter dem Titel <em>Perros/Hunde. Erzählungen aus Mexiko und einer unglaublichen Wirklichkeit</em> seinen ersten Band mit Erzählungen. Für das vorliegende Romanprojekt erhielt er ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds e.V.wuchs in Bremen auf. Er arbeitete u.a. als Reiseführer in Mexiko und Guatemala. Er lebt in der Nähe von Bremen.</p>
<p><strong>Obwohl ich, wenn es ich um einen ‘Roman’ handelt, immer ein bisschen zurückhaltend bin, ob es sich lohnt, ihn zu lesen …  bin ich diesmal das Risiko eingegangen, und als das Buch Ostersamstag ankam, auch sofort mal kurz auf Seite Eins  hineingeschaut – und vor der letzten Seite nicht mehr mit Lesen aufgehört … – <span style="text-decoration: underline;">da war Ostern vorüber</span>.</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Denn das Lesen hat sich gelohnt!</span></strong> <strong>Auf fast magische Weise hält er uns fest, dieser bis dato unbekannte Autor. Mehr als zehn Jahre hat er an diesem Buch gearbeitet</strong>, und obwohl es eine erfundene Geschichte ist, werden einem die Personen bald wie Nachbarskinder ungemein vertraut werden  <strong><span style="text-decoration: underline;">schade, dass auf Seite 920 Schluss ist.</span></strong></p>
<p><strong>Die Hauptperson ist Willem Kronhardt,  er ist vaterloser, eher verträumter  Erbe einer Bremer Stickerei-Manufaktur, dessen Kindheit und Jugend in die Zeit zwischen Trümmern und Wirtschaftwunder fällt, die dann sozusagen unterschwellig auch eines der Themen dieses Buches ist.</strong> Willem lebt bei seiner sehr dominierenden Mutter – sehr gut geschilderte harte Nachkriegs-Unternehmerfrau – und seinem Stiefvater, dem Bruder seines früh verstorbenen Vaters. Dessen Tod scheint zwar irgendwie dubios zu sein, aber er passiert beim letzten gemeinsamen Ausflug, einer Hafenrundfahrt von Vater und Sohn – zwischen denen wegen ihres so ähnlichen Charakters &#8211; eine tiefe Zuneigung und Verbundenheit besteht.<span id="more-7274"></span></p>
<p><strong>Willem und seine Mutter bleiben sich eher fremd</strong>, wenn Willem wohl auch eine gewisse, zielgerichtete, zähe Durchsetzungsgabe von ihr geerbt hat – dank derer er ihr ausweichen und entweichen kann, um sich in seine Gedankenwelt zurückzuziehen, die der ihren absolut unverständlich bleiben wird, denn ihre Gegenwart ist das amerikafreundliche Wirtschaftwunder, und der tiefsitzende Anti-Kommunismus.</p>
<p><strong>Während In der Maschinenstickerei Kronhardt &amp; Sohn die Maschinen  nach dem Krieg rattern, als wäre nichts gewesen, ziehen mehr als sechzig Jahre Bremer Geschichte, Deutscher Bundesrepublik an uns vorbei,</strong> aber dieser rasante Strom scheint aufgehalten und jenseits von Grenzen, wenn Willem und sein Freund Schlosser ihre ureigene Welt vor den Toren Bremens durchstreifen.</p>
<p>Einmal gilt es – natürlich durchziehen sie verbotenes Gelände – den Wächtern von Deutschmeisters Wächtern zu entgehen: Diesen Kerlen, die meist zu vorausberechenbaren Zeiten auftauchten, mit Hunden bewaffnet und das Emblem MSD auf den Uniformen.</p>
<p><span style="font-size: large;"><em>“Willem hatte natürlich längst erkannt, dass diese Dinger bei Kronhardt &amp; Sohn gefertigt wurden und er, der Sohn, wusste auch, in welcher Lade die Lochbandrolle für den Sicherheitsdienst lagerte. Er wusste, dass sich auf so einer Rolle gut fünfzehn Minuten Information befanden, die von einem Ende der Maschine zum anderen gesaugt wurden; achttausend Mal das Auf und Ab der Nadeln, achttausend Mal Vierkopf oder Achtkopf synchron geschaltet…. . </em></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><em>So zottelten die Jungs [Willem und sein Freund Schlosser] den Grubenrand hoch, die hellgebänderten Sedimente der Jahrtausende, vorbei an an Disteln und Ginster – “Dalli und faule Bande!” riefen die Männer. Über ihnen lachten die Dohlen, voran blitzte ein Eidechse … So ging es gegen den dünenhaften Rand, die nackten Füße im weißen Sand, im Treibgut der Eiszeit, und manchmal brachen Placken aus und rutschten abwärts. Der Wind langte in die Kolonien von Strandhafer, die Rispen zerstreuten das Licht; eine Lerche flog empor und ließ sich singend wieder fallen, und gegen die Wölkchen zogen Libellen ihre Linien. Es waren seltsame Bilder, und die Jungs stiegen voran wie Gefangene. … So stiegen sie den Grubenrand hoch, und hinter ihnen das Gebell wurde leiser. Bald sahen die Jungs eine Libelle; die mathematische Anmut ihrer Geraden, und sie spürten diesen Augenblick in sich, diesen Blick, wenn man frei ist.&#8220;</em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Dohrmann erzählt mehr als ein halbes Jahrhundert deutscher Geschichte. Und Geschichten von Menschen auf der Suche nach sich selbst. Aber jetzt  musste Willem lernen, diese Uniformen, die sein Emblem trugen, berechenbar zu machen. Diese faulen Säcke, die am Ende selber [wie ihre Hunde] schnappend und kurzgehalten an der Deutschmeister-Leine hingen.</span></p>
<p>Deutschmeister also. Ein solider Kunde, der solide Arbeit schätzte und offen war für gegenseitige Gefälligkeiten.   Wer hier auf Distanz gehen will, muss sich was einfallen lassen. Die innere Rebellion des Antihelden findet auf kleinstem Raum statt. Freiheit sucht er in Freundschaften und auf seinen Ausflügen in die Natur. Das Fernglas &#8211; immer dabei &#8211; wird zum Symbol. Die Blase, in der Wilhelm gefangen bleibt, kann es nicht wirklich durchdringen. Viele unerforschte Möglichkeiten des Lebens und der Natur blitzen in der Ferne auf, bleiben aber unerreichbar.</p>
<p><strong>Aber nichts gerät weinerlich, Dohrmann holt noch viele andere Personen in dies Boot, andere Lebensumstände, Schicksale, Persönlichkeiten und sie geraten ihm auf geradezu perfekte Weise – was man doch alles mit diesen paar Buchstaben herbeizaubern kann! – <em>wenn</em> man es kann. Und das kann er – malen mit Worten, alles steigt um einen auf, Szene um Szene, Jahr um Jahr.</strong> Auch wenn es nicht immer gefällige Schilderungen sind – Wahrheit ist oft hart – bleibt man beim Lesen beglückt und zufrieden, denn so große Genauigkeit und diese perfekte Sprache findet man selten.</p>
<p><strong>Willem rettet seinen inneren Kern vor den Zumutungen der ihn umgebenden Welt.</strong> Er nimmt sich Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Für Literatur, Kunst und Wissenschaft. Für das, was Romantiker Herzensbildung nennen. All das gelingt ihm nur mit Mühe, letztlich aber vor allem mithilfe einer ebenso geschäftstüchtigen wie verständnisvollen Frau an seiner Seite, die ihm mit viel Empathie diese Freiräume lässt.</p>
<p><strong>Es ergibt sich eine Ehe, in der jeder gerade von den Schwächen des anderen lebt – und Willem erinnert uns ein bissel  an den Taugenichts – was man nur zu gern liest. Wenn Willem zum Müßiggang tendiert – so zumindest empfindet die Umwelt einen, der sich hinter Büchern verschanzt oder bloß daliegt, um nachzudenken – kann seine Frau sich bei Kronhardt &amp; Sohn selbst verwirklichen</strong>.</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><em>“Vor allem der Kopf!” hatte der Doktor gerufen. “Da  entsteht, was später als Welt erscheint, da keimt etwas, da wachsen im Grunde phantastische Möglichkeiten. Und doch verfestigen sich die jungen Köpfe ganz nach dem Muster der alten, erstarren innerlich und werden selber alt, sobald sie die nächste Generation auf die Welt werfen. Und dann geht das ganze Gezeter wieder von vorne los.”</em></strong></span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;">Und hier ist in einem Kopf ein Stück wirkliche Literatur entstanden, ein Buch, das die Bestseller-Wellen überragt und überdauern wird. Freuen Sie sich darauf, es selbst zu lesen!</span></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kronhardt<br />
von Dohrmann, Ralph;<br />
Gebunden<br />
Roman. 2. Aufl. 920 S. 22 cm 946g Mit Lesebändchen , in deutscher Sprache.<br />
2012   Ullstein HC ISBN 3-550-08878-7  ISBN 978-3-550-08878-0  24.99 EUR</p>
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