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	<title>Autobiographie &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>Edward Snowden, PERMANENT RECORD: Meine Geschichte</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Sep 2020 12:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Haben Sie überhaupt eine Ahnung, was man aus Ihren persönlichsten Daten, mit denen Sie im Internet äußerst freigiebig und blauäugig umgehen – alles anfangen kann? (Ich rede mal jetzt nicht von Geld. Tatsächlich geht e im Internet wie früher im &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/edward-snowden-meine-geschichte/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-8730 alignleft" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2020/09/Zwischenablage01-209x300.jpg" alt="" width="209" height="300" srcset="https://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2020/09/Zwischenablage01-209x300.jpg 209w, https://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2020/09/Zwischenablage01.jpg 294w" sizes="(max-width: 209px) 100vw, 209px" />Haben Sie überhaupt eine Ahnung, was man aus Ihren persönlichsten Daten, mit denen Sie im Internet äußerst freigiebig und blauäugig umgehen – alles anfangen kann? (Ich rede mal jetzt nicht von Geld. Tatsächlich geht e im Internet wie früher im Märchen zu. Im Märchen konnte nämlich jemand ab und zu aus Stroh Gold spinnen. Nein, ich rede jetzt von einer – noch dazu weltweiten und ungesetzlichen – Massenüberwachung und deren Aufdeckung, die natürlich auch ungesetzlich war. Wirklich ungesetzlich? Das Buch darüber, ein bewegender Lebensbericht eines daran Beteiligten. <u>„Edward Snowden, </u><em><u>PERMANENT RECORD</u></em><u> – Meine Geschichte“</u> (ist in Deutschland bereits 2013 bei S. Fischer erschienen (€ 22.&#8211;). Es kommt jetzt zu der allgemeinen Debatte um dieses Thema, gerade recht <u>als Taschenbuch (€12.00) und als Ebook (€ 14.90).</u></p>
<h5>Dies Buch ist eigentlich sogar eine Pflichtlektüre</h5>
<p>Damit man zu begreifen lernt, welche Gefahren weltweit, dank der immer umfassender greifenden Digitalisierung, auf die gesamte Menschheit geradezu hereinbrechen kann und wird – tatsächlich hat ganz deutlich ein neues Zeitalter damit begonnen! Und es geht dabei auch um Menschenrechte!</p>
<p>Und so beginnt dieses Buch: <em><strong>»Mein Name ist Edward Snowden. „Sie halten dieses Buch in Händen, weil ich etwas getan habe, das für einen Mann in meiner Position sehr gefährlich ist: Ich habe beschlossen, die Wahrheit zu sagen.«</strong></em></p>
<p>Derzeit ist die Diskussion rund um dieses Thema in vollem Gange: Edward Snowden riskierte alles, um das <strong><u>System der Weltweiten Massenüberwachung durch die US-Regierung</u></strong> aufzudecken.</p>
<p>Eigentlich ist er zunächst nur ein ehemaliger Agent, der als technische Fachkraft für die US-amerikanischen Geheimdienste CIA, NSA und DIA gearbeitet hat. Eigentlich war er nur ein unbescholtener, einfacher, noch sehr junger Bürger, in gutbürgerlicher und kirchenfreundlicher Familie aufgewachsen. Hier vor allem wird auch sein Gewissen geweckt, das sichere Gefühl, zwischen Gut und Böse, Recht und Unrecht zu unterscheiden.</p>
<h4>Datenspezialist und Geheimnisträger für NSA und CIA</h4>
<p>Mit diesen Grundkenntnissen deckt er auf, dass die US-Regierung heimlich das Ziel verfolgt, jeden Anruf, jede SMS und jede E-Mail zu überwachen. Was zunächst nur eine Ahnung war, bestätigt sich ihm mehr und mehr: Woran er – unter allerstrengster Geheimhaltung &#8211; mitwirkt, wäre ein nie dagewesenes System der Massenüberwachung, mit dem das Privatleben <u>jeder</u> <u>einzelnen</u> <u>Person</u> auf der ganzen Welt durchleuchtet werden kann. Ein junger Mann, der im Netz aufgewachsen ist, wird zum Spion, zum Whistleblower und schließlich <u>zum Gewissen des Internets</u>.</p>
<p>Bis Mai 2013 arbeitete er im Auftrag der NSA als Systemadministrator für das Beratungsunternehmen Booz Allen Hamilton im Kunia Regional SIGINT Operations Center. Als ausgebildeter Systemingenieur hat er für CIA und NSA gearbeitet.</p>
<p>Und von da an  beginnt sein abenteuerliches, gefährliches Leben, das bis heute keine der Gefahren eingebüßt hat, die ihn bedrohten und bedrohen. Es liest sich wie ein Krimi. Nur leider ist dieser „Krimi“ ein <u>wahrer</u> Lebensbericht!</p>
<p>Er sorgt dafür, dass weltweit die Öffentlichkeit erfährt, was sich da im Hintergrund und unter höchster Geheimhaltung alles entwickelt. Was man in den USA daran als Geheimnisverrat bezeichnet und bezichtigt, schreckt die ganze Welt aus einem allzu vertrauensseligen Zusammenleben mit Internet, Facebook, Twitter und Kollegen auf!</p>
<p>Nicht ohne Grund erhält  er für seinen Dienst an der Öffentlichkeit  mehrere Preise, darunter den Right Livelihood Award (Alternativer Nobelpreis) für die Gestaltung einer besseren Welt, den Whistleblower-Preis der Vereinigung deutscher Wissenschaftler, den Ridenhour Prize for Truth-Telling und die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte.</p>
<h4>In den USA wird Edward Snowden per Haftbefehl gesucht</h4>
<p>Man liest dies – auch hervorragend geschriebene &#8211; Buch durchgehend mit angehaltenem Atem.</p>
<p>Jetzt, als es gerade etwas stiller um diesen Buch geworden ist, muss dringend daran erinnert werden. <u>Ein Zeitzeuge hat es als Warnung geschrieben!</u> <u>LESEN SIE ES AUCH!  </u></p>
<p>Es geht um Menschenrechte  die jetzt im digitalen Zeitalter – neu durch- und gedacht präziser formuliert werden müssen.</p>
<p><em>(Darüber in Kürze mehr demnächst hier zu einem soeben erschienenen Buch, in dem dies präzise, sachkundig sehr aufregend dargestellt wird. )</em></p>
<p>Wenn Sie Anmerkungen oder Fragen haben – schreiben Sie mir einfach! Ich freue mich immer darüber.</p>
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		<title>Schauen Sie mal böse &#8211; Geschichten aus meinem Schauspielerleben &#8211; von Mario Adorf</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2015 15:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Jahrhundertschauspieler wird  &#8212; &#8211; 85! Auf dieses ganz und gar wundervolle Buch muss ich Sie, sozusagen ‘vorab’,  hinweisen. Sie sollen auch nicht einen Tag zu lange darauf warten müssen, es selbst lesen zu können. Denn Sie werden beim Lesen &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/schauen-sie-mal-boese-geschichten-aus-meinem-schauspielerleben-von-mario-adorf/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: x-large;">Ein Jahrhundertschauspieler wird  &#8212; &#8211; 85!</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: large;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/08/Mario-Adorf-schauen-sie-mal-boese.jpg"><img class="buchcover alignleft wp-image-8417 size-medium" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/08/Mario-Adorf-schauen-sie-mal-boese-184x300.jpg" alt="Mario-Adorf-schauen-sie-mal-boese" width="184" height="300" srcset="https://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/08/Mario-Adorf-schauen-sie-mal-boese-184x300.jpg 184w, https://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/08/Mario-Adorf-schauen-sie-mal-boese.jpg 257w" sizes="(max-width: 184px) 100vw, 184px" /></a>Auf dieses</span> </strong><span style="font-size: large;"><strong>ganz und gar wundervolle Buch muss ich Sie, sozusagen ‘vorab’,  hinweisen. Sie sollen auch nicht einen Tag zu lange darauf warten müssen, es selbst lesen zu können</strong>. Denn Sie werden beim Lesen überreich beschenkt: </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Mario Adorfs Erinnerungen an sein</strong> <strong>großes und erfülltes Schauspielerleben, das am 8. September 1930 begann (und das erstmal gar nicht besonders vielversprechend</strong>, woran ich hier einmal erinnern möchte, weil viele es nicht mehr wissen:)</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Mario Adorf ist das nichteheliche Kind (was zu seiner Zeit noch ein schwerer Makel war!) der aus der </span><span style="font-size: large;">Eifel</span><span style="font-size: large;"> stammenden deutschen Röntgenassistentin Alice Adorf und eines verheirateten Italieners, des </span><span style="font-size: large;">kalabrischen</span><span style="font-size: large;"> Chirurgen Dr. Matteo Menniti. </span><span style="font-size: large;">Er wuchs bei seiner Mutter in </span><span style="font-size: large;">Mayen</span><span style="font-size: large;"> in der Eifel auf.<br />
</span></p>
<div id="extendedEntryBreak" contenteditable="false"></div>
<p><span style="font-size: large;"> </span><strong><span style="font-size: large;">Wie ungewöhnlich wissensdurstig er schon als noch ganz junger Mann war, lässt sich daran ablesen, was er ab 1950 alles studierte</span><span style="font-size: large;">: </span><span style="font-size: large;">Philosophie</span><span style="font-size: large;">, </span><span style="font-size: large;">Psychologie</span><span style="font-size: large;">, </span><span style="font-size: large;">Kriminologie</span><span style="font-size: large;">, </span><span style="font-size: large;">Literatur</span><span style="font-size: large;">, </span><span style="font-size: large;">Musikgeschichte</span><span style="font-size: large;"> und </span><span style="font-size: large;">Theaterwissenschaften</span><span style="font-size: large;">.</span> </strong><span style="font-size: large;"><strong>Nebenher betätigte er sich in einer Studentenboxstaffel sowie an der Studentenbühne.</strong></span><span id="more-8414"></span></p>
<p><strong><span style="font-size: large;">1953 ging er zur Fortsetzung seines Studiums nach </span><span style="font-size: large;">Zürich</span><span style="font-size: large;"> und arbeitete dort als </span><span style="font-size: large;">Statist</span><span style="font-size: large;"> und </span><span style="font-size: large;">Regieassistent</span><span style="font-size: large;"> am </span><span style="font-size: large;">Schauspielhaus Zürich</span></strong><span style="font-size: large;"><strong>. Kurz darauf brach er sein Studium ab …</strong> </span></p>
<p><strong><span style="font-size: large;"><u>Nun war sein Leben auf die richtigen Geleise gekommen:</u> Es folgte eine Schauspielausbildung an der berühmten </span><span style="font-size: large;">Otto-Falckenberg-Schule</span><span style="font-size: large;"> in München. 1954 trat er mehrmals an den </span><span style="font-size: large;">Münchner Kammerspielen</span><span style="font-size: large;"> auf. Im Anschluss an seine Schauspielausbildung hatte Adorf von 1955 bis 1962 bei den Münchner Kammerspielen ein Engagement als Schauspieler. Heute gibt es wohl niemanden, dem der Schauspieler Mario Adorf kein Begriff ist. </span></strong></p>
<p><span style="font-size: large;">Was Sie hier, in seinem neuesten Buch erwartet, ist, auf seine für ihn typische,  liebevoll-verschmitzte Weise, randvoll mit all den Geschichten, die er bislang in seinen früheren Büchern – sie wurden alle Bestseller! &#8211; noch nicht erzählt hat. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Eher wie aus einer Schatzkiste oder Wundertüte oder dem Zylinder eines Magiers präsentiert er seinen Lesern den herrlichen Begebenheiten aus seinem langen Leben:  Als Boxprofi oder gleichzeitig Schauspieler?  Erlebnisse auf der Bühne, hinter den Kulissen, vor und hinter der Kamera.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;">Nicht zu vergessen seine Schilderungen all der <strong>Begegnungen mit seinen unvergessenen Kollegen  wie Fritz Kortner, Hans Albers, Heinrich George und viele andere</strong>. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Mario Adorfs Karriere begann in den frühen 50er-Jahren als junger Theaterschauspieler a</strong>n den Münchner Kammerspielen und führte ihn über ungezählte Rollen im deutschen, italienischen, französischen und amerikanischen Film <strong>bis in die Gegenwart.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong><u>Zugleich reüssierte er ab 1992 (»Der Mäusetöter«) auch als Buchautor</u></strong>. Sein neues Buch »Schauen Sie mal böse« versammelt eine Vielzahl hinreißender Geschichten aus seinem Schauspielerleben und zeigt noch einmal Mario Adorfs großes schriftstellerisches Können, mit dem er seit vielen Jahren seine Leser begeistert hat.</span></p>
<p><span style="font-size: large;"> <strong><u>Am Beginn gleich seine  an seine allererste Rolle als Vierjähriger in seiner Heimatstadt Mayen in der Eifel (als siebter Zwerg in »Schneewittchen und die sieben Zwerge«).</u></strong> Es folgen <strong>erste Gesangsauftritte als Kind im Luftschutzkeller</strong>, um die Todesangst zu verdrängen, und <strong>Erinnerungen an seine Doppelexistenz als <u>Schauspieler</u> am Mainzer Studententheater und als <u>Schwergewichtsboxer</u></strong>. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Und ganz nebenbei entpuppt sich Mario Adorfs Buch als eine kleine augenzwinkernde Schauspielschule, in der es um die vielen Fußangeln der Schauspielkunst geht – um Blackouts bei Texten, um das Weinen und Lachen auf der Bühne, die originellsten Unfälle oder Sterbeszenen …</strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;">Es ist ein großes Glück für uns alle, dass uns Mario Adorf zu seinem Geburtstag dieses Buch schenkt – das er obendrein, zum ersten Mal in seinem Leben – selbst illustriert hat! </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Mario Adorf gehört zu jenen seltenen Menschen, die auch mit 85 ihr ganzes Potential noch immer nicht voll ausgeschöpft  haben und die – niemals alternd – mit jedem Jahr auf geheimnisvolle Weise ganz einfach weiser und irgendwie schöner werden.</strong> </span></p>
<p>…</p>
<h4>Über den Autor</h4>
<p><a href="http://www.kiwi-verlag.de/autor/mario-adorf/16/"><img class="buchcover alignleft" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/08/autor_16.jpg" alt="Mario Adorf" width="275" height="400" /></a></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Mario Adorf,</strong> geboren am 8.9.1930 in Zürich, aufgewachsen in Mayen/Eifel, lebt heute in Paris und München. Seit über 60 Jahren trat er in ungezählten Bühnenrollen und deutschen sowie internationalen Filmproduktionen auf. Darüber hinaus ist er Entertainer und Sänger. Seit 1992 veröffentlichte er zahlreiche Bücher bei Kiepenheuer &amp; Witsch, u.a. <em>Der Mäusetöter</em>, <em>Der Dieb von Trastevere</em>, <em>Der römische Schneeball</em>, <em>Der Fotograf von San Marco</em> und zuletzt <em>Himmel und Erde – Unordentliche Erinnerungen</em></span>.</p>
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		<title>Der Junge muss an die frische Luft &#8211; Kindheitserinnerungen von Hape Kerkeling</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2014 12:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheitserinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Bambi Medienpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Grimme-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Hape Kekeling]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheitserinnerungen eines Begabten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>.Wehmütig-schöne Kindheitserinnerungen – kein lustiges Buch! &#8230; Mit &#8218;Ich bin dann mal weg&#8216; hat er Millionen Leser inspiriert, persönliche Grenzen zu überschreiten. Jetzt fragt er sich: Warum wollte ich also bereits im zarten Kindesalter mit aller Macht &#8222;berühmt werden&#8220;? Und &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/der-junge-muss-an-die-frische-luft-kindheitserinnerungen-von-hape-kerkeling/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>.<span style="font-size: x-large;"><strong>Wehmütig-schöne Kindheitserinnerungen – kein lustiges Buch!</strong></span> &#8230;</p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/11/mk3pk3vv.jpg"><img style="margin: 0px 20px 12px 0px; display: inline; border: 0px;" title="mk3pk3vv" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/11/mk3pk3vv_thumb.jpg" alt="mk3pk3vv" width="293" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: large;">Mit &#8218;Ich bin dann mal weg&#8216; hat er Millionen Leser inspiriert, persönliche Grenzen zu überschreiten. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Jetzt fragt er sich: Warum wollte ich also bereits im zarten Kindesalter mit aller Macht &#8222;berühmt werden&#8220;? Und wieso hat das dann tatsächlich geklappt? Nun, vielleicht einfach deshalb, weil ich es meiner Oma als sechsjähriger Knirps genau so versprechen musste. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Die Oma ist der Ausgleich und gute Stern für schwere Verlust, die das Kind durchstehen musste. Sie vor allem gab ihm Wärme und – Selbssicherheit. Hat nicht jeder. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Jetzt spricht Hape Kerkeling über seine Kindheit; entwaffnend ehrlich, mit großem Humor und Ernsthaftigkeit. Über die frühen Jahre im Ruhrgebiet, Bonanza-Spiele, Gurkenschnittchen und den ersten Farbfernseher. <span id="more-8025"></span></span></p>
<p><span style="font-size: large;">Über das Auf und Ab einer dreißigjährigen, turbulenten Karriere &#8211; und darüber, warum es manchmal ein Glück ist, sich hinter Schnauzbart und Herrenhandtasche verstecken zu können. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Über berührende Begegnungen und Verluste, Lebensmut und die Energie, immer wieder aufzustehen. »Was, um Himmels willen, hat mich bloß ins gleißende Scheinwerferlicht getrieben, mitten unter die Showwölfe? Eigentlich bin ich doch mehr der gemütliche, tapsige Typ und überhaupt keine Rampensau.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Hape Kerkeling, der mit seinem Pilgerbericht &#8218;Ich bin dann mal weg&#8216; seine Fans absolut überraschte und Leser jeden Alters begeisterte, lädt auf die Reise durch seine Memoiren ein. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Sie führt na</span><span style="font-size: large;">ch Düsseldorf, Mosambik und in den heiligen Garten von Gethsemane; vor allem aber an die Orte von &#8218;Peterhansels&#8216; Kindheit: in Recklinghausens ländliche Vorstadtidylle und in die alte Bergarbeitersiedlung Herten-Scherlebeck. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Eindringlich erzählt er von den Erfahrungen, die ihn prägen, und warum es in fünfzig Lebensjahren mehr als einmal eine schützende Hand brauchte.</span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Lesenswert und liebenswert! Man kann es sich schenken lassen und an unendlich viele Andere ebenfalls.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Garantiert wird jeder es mögen – das Danke dafür kommt von Herzen. Danke Hape Kerkeling!</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Kerkeling, Hape </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Hans Peter Wilhelm Kerkeling, geboren 1964 in Recklinghausen, bekannt als Hape Kerkeling, ist Schauspieler, Moderator, Comedian und Schriftsteller. 2007 erhielt Hape Kerkeling den Grimme-Preis und wurde mit dem Medienpreis Bambi in der Kategorie Kultur ausgezeichnet. 2009 wurde er mit dem Karl-Valentin-Orden geehrt.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Junge muss an die frische Luft<br />
von <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D04112014%2D114630988%2DD03940&amp;intid=CPC2ZBD&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;AT=Kerkeling%2C%20Hape&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Kerkeling, Hape</a>;<br />
Gebunden<br />
Meine Kindheit und ich. 320 S. 210 mm 420g , in deutscher Sprache.<br />
2014   <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D04112014%2D114630988%2DD03940&amp;intid=CPC2ZBD&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=Piper&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Piper</a><br />
ISBN 3-492-05700-4<br />
ISBN 978-3-492-05700-4 19.99 EUR</p>
<p><span style="font-size: large;"> </span></p>
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		<title>SWR Bestenliste Juli und August 2014 &#8211; 20 profesional gepr&#252;fte. tolle Lesetipps</title>
		<link>https://literaturkurier.net/swr-betenliste-juli-und-august-2014-20-profesional-geprfte-tolle-lesetipps/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jul 2014 16:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[SWR Bestenliste]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#160; Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Juli/August folgendes Resultat (in Klammern die &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-betenliste-juli-und-august-2014-20-profesional-geprfte-tolle-lesetipps/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-size: x-large;">Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Juli/August folgendes Resultat (in Klammern die Position der (Juni-Bestenliste</span></strong>):</p>
<blockquote><p><span style="font-size: large;">Klicken und weiterlesen!<span id="more-7873"></span></span></p>
<p><strong> </strong></p></blockquote>
<p><strong>1. </strong><strong>CHR</strong><strong>ISTOPH PETERS: Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln </strong>78</p>
<p>(-) Roman. Luchterhand Literaturverlag, 224 Seiten, € 18,99* <strong>P</strong><strong>unkte</strong></p>
<p>Als ein japanischer Brennofenbauer in der niedersächsischen Heide eintrifft, werden die Benimmregeln aller Beteiligten auf die Probe gestellt. Bis Herr Yamashiro beherzt in ein Mettbrötchen beißt und seine Vorliebe für Kräuterschnaps entdeckt. Selbstgebrannt kann gut sein. Das gilt für Schnaps und für japanische Keramik.</p>
<h3>2. JOHN ALEC BAKER: Der Wanderfalke 68</h3>
<h4>(-) Aus dem Englischen von Andreas Jandl und Frank Sievers.</h4>
<p>Matthes &amp; Seitz Berlin, 218 Seiten, € 30,00 **</p>
<h6>Punkte</h6>
<p>Anfang der 60er beobachtete Baker im ostenglischen Essex einen Winter lang Wanderfalken und verglich sie mit seiner eigenen Gattung: „Wir sind die Mörder. Wir stinken nach Tod. Wir tragen ihn in uns. Er haftet an uns wie Reif. Wir kriegen ihn nicht vom Leib.“ J.A. Baker wollte zum Wanderfalken werden.</p>
<p><strong>3.-4. </strong><strong>H</strong><strong>ERMAN BANG: Ludvigshöhe</strong> 51</p>
<h4>(-) Roman. Aus dem Dänischen von Ingeborg und Aldo Keel.</h4>
<p>Manesse Verlag, 448 Seiten, € 22,95**</p>
<h6>Punkte</h6>
<p>Thomas Mann sah in ihm einen Verwandten – und das lag nicht alleine an Bangs gelebter Homosexualität. Mit „Ludvigshöhe“ liegt der zu seiner Zeit bekannteste Roman des literarischen Impressionisten Hermann Bang neu übersetzt vor – ein Sittengemälde des Fin de Siècle, ein Gesellschaftsroman, eine sehr traurige Liebesgeschichte.</p>
<h3>MARIE NDIAYE: Ladivine 51</h3>
<h4>(8.-10.) Roman. Aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer.</h4>
<p>Suhrkamp Verlag, 444 Seiten, € 22,95**</p>
<p>Punkte</p>
<p>Malinka denkt gar nicht darüber nach – die hellhäutige Frau ignoriert ihre farbige Herkunft, nennt sich Clarisse, lebt als Weiße. Doch ihre Mutter muss sie jetzt verleugnen. Die Geschichte einer Frau, die Herkunft und Geschlecht nicht mehr als Grenzen ihrer Biographie akzeptiert. Marie NDiaye bekam 2009 den Prix Goncourt für ihren Roman &#8222;Drei starke Frauen&#8220;.</p>
<h3>5. GERTRUD LEUTENEGGER: Panischer Frühling 49</h3>
<h4>(7.) Roman. Suhrkamp Verlag, 221 Seiten, € 19,95** Punkte</h4>
<p>&#8222;Frühjahr 2010. <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-03/vulkan-ausbruch-island">Auf Island bricht der Vulkan mit dem unaussprechbaren Namen</a> <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-03/vulkan-ausbruch-island">Eyjafjallajökull aus. </a>Kilometerhohe Aschewolken donnern in die Luft, … der Luftverkehr liegt über Tage hin lahm. Kein Flugzeug am Himmel, keines über London. Ebendort hält sich die Icherzählerin auf. … 3-D-Prosa mit atemberaubender Dringlichkeit und Hartnäckigkeit.&#8220; (Ursula März)</p>
<h3>6. HENRY JAMES: Washington Square 40</h3>
<h4>(-) Roman. Aus dem Englischen von Bettina Blumenberg. <strong>P</strong><strong>unkte</strong></h4>
<p>Manesse Verlag, 288 Seiten, € 24,95**</p>
<p>Eine Familienaufstellung mit wechselnden Paarbildungen: Catherine, die unscheinbare, dann aufblühende Tochter, Dr. Sloper, ihr Vater, der sich per Definitionem nicht irren kann, und Morris Townsend, liebender Heiratsschwindler oder Erbschleicher? Ein Tanz ins Unglück. Henry James ist der Meister der Vieldeutigkeiten, sein großer Roman 1881 erschienen.</p>
<h3>7. GEORGE SAUNDERS: Zehnter Dezember 38</h3>
<h4>(-) Stories. Aus dem amerikanischen Englisch von <a href="http://www.randomhouse.de/Autor/Frank_Heibert/p36756.rhd">Frank Heibert</a>.</h4>
<p>Luchterhand Literaturverlag, 272 Seiten, € 19,99*</p>
<h6>Punkte</h6>
<p>„Diese Erzählungen sind so gut, dass vor ihnen gewarnt werden muss: Sie tun weh, sie verursachen Ängste, hinterlassen Verwirrung und erzeugen Beklemmung. Wir sind bei einem Krebskranken in seinen letzten Tagen, wir ertrinken beinahe mit einem Jungen, der im Eis einbricht, wir leben im Kopf eines hassbebenden Kriegsveteranen. Meist befinden wir uns in Gesellschaft von Leuten mit wenig Geld, von Gedemütigten, Wohnungslosen, Gefängnisinsassen. Manche dieser Geschichten möchte man sich vom Leib halten, so nah kommen sie einem.“ (Andreas Isenschmid, DIE ZEIT)</p>
<h3>8. VOLKER BRAUN: Werktage 2 31</h3>
<p>(6.-9) Arbeitsbuch 1990-2008</p>
<h4>Suhrkamp Verlag, 998 Seiten, € 39,95**</h4>
<h6>Punkte</h6>
<p>Aufzeichnungen aus den Jahren des Umbruchs, vom ersten Silvester nach der Wende bis zur Finanzkrise 2008. „die roten rohen metropolen wanken. am himmel ströme von zerbrochnen flügeln und ausgerissnen drähten. ALLES WAR.</p>
<h3>9. PAUL AUSTER / J.M. COETZEE: Von hier nach da</h3>
<h4>Briefe 2008-2011</h4>
<p>(-) Aus dem Englischen von Reinhild Böhnke und Werner Schmitz.</p>
<p>S. Fischer Verlag, 286 Seiten, € 14,99 ***</p>
<p>„Männer haben Geheimnisse, auch vor ihren besten Freunden“, schreibt Paul Auster direkt am Anfang – aber ihm fällt trotzdem genug ein, was er schreiben kann. Der südafrikanische Nobelpreisträger John Maxwell Coetzee und der New Yorker Kultautor Paul Auster wechseln drei intensive Jahre lang Briefe über Männerfreundschaft, Krankheit, Sportbegeisterung und ihre starken Frauen. Die kurze Geschichte einer großen Freundschaft: 25 Punkte</p>
<p><strong>10. </strong><strong>BL</strong><strong>A</strong><strong>ISE CENDRARS: Moravagine</strong> 24</p>
<p>(-) Monsterroman</p>
<h4>Aus dem Französischen von L. Radermacher (1928), kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Stefan Zweifel.</h4>
<p>Die Andere Bibliothek, 429 Seiten, € 38,00**Punkte</p>
<p>„Blaise Cendrars (1887 – 1961) war nicht nur Schriftsteller, sondern Abenteurer. Mit 16 riss er von zu Hause aus und schlug sich durch die Welt: Russland, Amerika, China und Brasilien. Doch die Welt war ihm nicht genug. Und so erfand er sie in seinen Werken neu. (…) Das Buch sorgte für eine Sensation. Henry Miller brüstete sich, dass er mit diesem Buch und einem Wörterbuch in der Hand Französisch lernte.“ (Aus dem Nachwort von Stefan Zweifel)</p>
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		<title>Entscheidungen   &#8211;           Erinnerungen von Hillary  Rodham-Clinton</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jul 2014 06:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Abama Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Af-Pak]]></category>
		<category><![CDATA[Afghhanisten/Pakistan]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Vier sehr bewegte Jahre als Obamas Außenministerin (2009 – 2013) Zugleich sanft sein wie die Tauben und klug wie die Schlangen … Das grandiose Buch einer einzigartigen, großen Persönlichkeit Für dieses Buch können Sie getrost mal die nächsten (mindestens) vier &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/entscheidungen-erinnerungen-von-hillary-von-hillary-rodham-clinton/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Vier </strong></span><span style="font-size: x-large;"><strong>sehr bewegte Jahre als Obamas Außenministerin (2009 – 2013)<br />
</strong></span><strong><span style="font-size: x-large;">Zugleich sanft sein wie die Tauben und klug wie die Schlangen …<br />
Das grandiose Buch einer einzigartigen, großen Persönlichkeit<br />
</span></strong><br />
<span style="font-size: medium;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: medium;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/07/ishewazr.jpg"><img style="margin: 0px 20px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="ishewazr" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/07/ishewazr_thumb.jpg" alt="ishewazr" width="313" height="480" align="left" border="0" /></a></span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Für dieses Buch können Sie getrost mal die nächsten (mindestens) vier Krimis beiseite legen:</strong> <strong>Hillary Clintons Erinnerungen ist, trotz aller Genauigkeit und vieler Details,</strong> und obwohl es ein politisches Buch ist,<strong>spannend von der ersten bis zur letzten Seite</strong>. Das ist aber nur einer der Gesichtspunkte, die <strong>dies Buch mehr als lesenswert machen</strong>. Es ist überdies sehr gut geschrieben, und <strong>bringt darüberhinaus unser politisches Verständnis der Zusammenhänge und Krisenherde unserer gegenwärtigen Welt um einiges  weiter.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Auch um ihren glühenden Patriotismus muss man Hillary Clinton einfach nur beneiden!</strong> (Etwas, das uns Deutschen wohl noch für Generationen verwehrt bleibt!) <strong>Ihre Grundüberzeugung ist: Ein dauerhafter Friede auf unserer Erde kann erst dann gelingen, wenn alle Staaten unserer Erde demokratisch regiert werden. Demokratie allein ist die Grundlage<span id="more-7852"></span> dessen, worauf in einem Land das große  arm/reich-Gefälle  ausgeglichen werden und ein gesunder Mittelstand sich entwickeln kann. <span style="text-decoration: underline;">Nur</span> Demokratie führt zu politischer Stabilität und zu wirtschaftlichem Wohlstand für <span style="text-decoration: underline;">alle</span>..</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Für Hillary Clinton sind die USA  das Land, dem die besondere Aufgabe, nein, mehr noch die <span style="text-decoration: underline;">Verpflichtung</span>, erwachsen ist, an allen Brennpunkten unseres Erdballs vermittelnd und fördernd einzugreifen und durch zähe, geduldige und – gelegentlich listenreiche, wo nötig harte &#8211;  Gespräche auf einen für alle Beteiligten zufriedenstellenden Kompromiss hinzuwirken.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><em><strong>“Jeder von uns steht im Leben vor schweren Entscheidungen”,</strong></em> schreibt Hillary Rodham Clinton am Anfang dieser Chronik ihrer Jahre im Zentrum des Weltgeschehens. <strong><em>“</em></strong></span><span style="font-size: medium;"><strong><em>Wie wir mit ihnen umgehen, das macht uns zu den Menschen, die wir sind.”</em></strong>  <strong>Es sind aber nicht nur diese vier Jahre: Auch als Senatorin und an der Seite von Bill Clinton hat sie als <em>FIRST LADY</em> eine stattliche Menge an Erfahrungen, an richtigen und auch falschen Entscheidungen  gesammelt.</strong>  <strong>Sie ist inzwischen alles andere als ein Greenhorn .</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Hillary Rodham Clinton erzählt in ihrem so politischen wie persönlichen Buch, welche Krisen und Herausforderungen sie während ihrer vierjährigen Amtszeit als amerikanische Außenministerin zu meistern hatte. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Und sie spricht offen darüber, was sie aus diesen Erfahrungen für die Zukunft ableitet. Als kluge Beobachterin hat sie Jahrzehnte des gesellschaftlichen Wandels begleitet. <strong>Sie weiß sehr genau zwischen Schlagzeilen und Sachthemen zu unterscheiden.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Besonders, wenn man selbst davon überzeugt ist, dass, letztendlich in allen, (noch) diktatorisch regierten Staaten, über kurz oder länger das Volk auf die Straße gehen wird,</strong> um Demokratie und gleiche Rechte für jeden Menschen zu fordern, liest man dieses Buch mit <strong>besonderer Neugierde; auch mit gewissem Schaudern:</strong> Was wird wohl noch alles über die Welt kommen, wenn … Und man denkt dabei sowohl an China wie auch an Russland, um nur zwei möglichen Riesen-Krisenherde zu nennen. <strong>Dabei gibt es jetzt schon mehr Krisenherde, die eher glimmen oder brennen, als zu wachsen und zu gedeihen.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Auch für Hillary Clinton ist Putin die große, kaum berechenbare Figur in diesem riesigen Spiel der Weltpolitik. Welche Motive sind es, die – vielleicht auch unbewusst – ihn zutiefst leiten und lenken.</strong> Meint er, das 1991 zerbrochene Reich wieder herstellen zu müssen? [Dabei gibt es nur eines, das Putin in der Weltgeschichte zu Ruhm und Ehre gereichen könnte: Sein großes, wunderbares und so vielgestaltiges Land selbst zum demokratischsten, schönsten und erfolgreichsten der Erde zu gestalten. Das wäre eine echte Lebensaufgabe, die auch alleräußerste Anstrengungen bis an den Rand von Erschöpfung wert wäre. Sinnvolles Leben, wie es schöner und erfüllter nicht sein könnte. Ein Blick auf die kulturelle Geschichte und die Landkarte dieses Landes versetzt einen ins Träumen…]</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Sinnvolles Leben, wie es schöner und erfüllter nicht sein könnte, eben das ist es, was Hillary nicht nur anstrebt sondern – auch verwirklicht. Damit hat sie schon als junges Mädchen begonnen und nie mehr nachgelassen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Wie  ist das, wenn man USA-Außenministerin ist und was steht alles an H</span></strong></span><span style="font-size: medium;"><strong><span style="text-decoration: underline;">ausaufgaben dahinter?</span></strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Besser noch: Wie viel muss schon <span style="text-decoration: underline;">vor</span> jedem ‘Ausflug’ in alle Teile der Welt  erarbeitet und erdacht werden – und welch großer‘Apparat’ wird im Hintergrund benötigt?  <strong>Diese Fragen beantwortet Hillary Clinton in diesem Buch ausführlich, dessen Originaltitel übrigens mit : <span style="text-decoration: underline;"><em>‘Hard Choices’</em></span>. viel treffender ist.</strong>  Ihre Schilderungen des glatten Parketts der Hoch-Diplomatie sind <strong>ein Lehrstück in internationalen Beziehungen, ebenso faszinierend zu lesen ihre scharfsinnige Analyse, wie Amerika seine ‘smart power’ am besten einsetzen kann, um Sicherheit und Wohlstand in einer sich dramatisch rasant verändernden Welt zu gewährleisten – einer Welt, in der (natürlich) Amerika  unverzichtbar bleibt</strong>.  </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Welche Schwerpunkte sind es. die sie immer, gleich was sie unternimmt, im Hinterkopf </span></strong>hat ?</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Denn Hillary Clinton ist sich sehr wohl des Imageverlusts ihres Landes bewusst. Da haben gar manche Ereignisse der letzten Jahrzehnte das Bild des freundlichen GI zum Verblassen gebracht.</strong> (Ich werde nie das Bild jenes US-Soldaten vergessen, der unerwartet vor mir, noch ein kleines Mädchen,  plötzlich im Flur stand, als ich das Badezimmer verließ.)  <strong>Die Amerikaner standen bei uns damals für Befreiung, Schokolade, Zigaretten, Carepakete und eine völlig neue Musik. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, auch was die Gerechtigkeit anbelangte.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Ebenso beschäftigten  Hillary Clinton aber auch die Rechte von besonders Frauen und Kindern; sehr viele derzeit bedeutende Frauen in aller Welt hat sie besucht und widmet jeder von ihnen ganz besondere Aufmerksamkeit</strong>. <strong><span style="text-decoration: underline;">Menschenrechte  &#8211;</span> <span style="text-decoration: underline;">ganz gleich wo – sind für sie alternativlos.</span> </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Zum Buch selbst:</span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Vorn im Buch ist eine Weltkarte abgedruckt, sodass man jederzeit nachsehen kann, wann und von wo nach wohin sie unterwegs war. Denn sie ist tatsächlich mehr als fleißig: </strong></span><span style="font-size: medium;"><strong>Am Ende ihrer Amtszeit als Außenministerin hat sie 112 (!)  Länder besucht (mehr als jeder ihrer Vorgänger) und tatsächlich eine globale Perspektive entwickelt auf die Politik-Themen, die das 21. Jahrhundert weiter bestimmen werden: <span style="text-decoration: underline;">die wirtschaftliche und soziale Ungleichhei</span></strong></span><span style="font-size: medium;"><strong><span style="text-decoration: underline;">t, der Klimawandel, die erneuerbaren Energien, das marode Gesundheitswesen und die digitale Revolution</span></strong><span style="text-decoration: underline;">.</span> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Man spürt es förmlich, wie gern sie dabei weiter mitgestalten möchte. Vielleicht als Präsidentin nach Obama?.</strong>  Vielleicht liegt ja derart vernetztes Denken Frauen näher als Männern.  Vielleicht haben Frauen auch ein besseres Enfühlungsvermögen, psychologische Weitsicht und eine höher entwickelte Empathie als Männer? Die Frage ist allerdings auch, <strong>wie weit sie die Grenzen ihrer psychischen und physischen  Belastbarkeit ausreizen kann.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Dieses Buch scheint  auch – neben einer lebendigen Rückschau auf die vergangenen Jahre mit ihren Höhen- und Tiefen – immer wieder mit dem Gedanken zu spielen, ob und wie sie sich zu einer Wahl zur Präsidentin nach Obama  stellen kann. Als Leser fragt man sich, was man ihr wünschen sollte</strong>. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Nicht in Tagebuchform ist dieser Bericht gegliedert, sondern in <strong>sechs Teilen mit insgesamt 25 Kapiteln, nach den einzelnen, <span style="text-decoration: underline;">geographisch</span> geordneten </strong></span><span style="font-size: medium;"><strong>Schwerpunkten dieser Jahre.</strong> <strong><span style="text-decoration: underline;">Dass dies Buch alles andere ist als eine Wahlkampferöffnung sieht man an den Inhalten der einzelnen Kapitel.:</span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In <strong>Teil I</strong> <strong><em><span style="text-decoration: underline;">“Neubeginn”</span></em></strong> finden wir sie, nach knappem Wahlverlust gegen Obama, der sie – völlig überraschend – darum bittet, seine Außenministerin zu werden. Da müssen Kränkungen der Wahlschlacht zuvor erstmal ausgebügelt und das Denken neu ausgerichtet und Zukünftiges ab- und erwogen werden. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Teil II</strong> “<strong><em><span style="text-decoration: underline;">Jenseits des Pazifiks” </span></em></strong>betrifft :<span style="color: #ff0000;">Asien – Strategische Neuausrichtung- , China – Unbekannte Gewässer-,  Peking – der Dissident &#8211; und Burma – Die Lady und die Generäle</span>. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Teil III</strong>  <strong><em><span style="text-decoration: underline;">“Krieg und Frieden”</span></em></strong> beschäftigt sich mit <span style="color: #ff0000;">Af-Pak – Die Aufstockung &#8211; dem seit  acht Jahren andauernden Krieg in Afghanistan und der Rolle Pakistans., die man kaum länger als zwei gesonderte Themen betrachten könne  und die Konsequenzen daraus. Afghanistan – Den Krieg beenden – und Pakistan &#8211; Nationale Ehre. In diese Zeit fällt auch das dramatische Bild – es ging um die Welt – vom 1. Mai 2011, auf dem Clinton, Obama und andere am Fernsehen den bis zum letzten Moment fraglichen Angriff auf Osama bin Laden verfolgen.</span> . Der wohl nervenzerreißendste Abschnitt ihres Lebens. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Teil IV </strong> <strong><em><span style="text-decoration: underline;">“Zwischen Hoffnung und Geschichte”</span></em></strong>   <span style="color: #ff0000;">Europa – Bindungen, die verpflichten; Russland – Neustart und Rückschritt; Lateinamerika – Demokraten und Demagogen; Afrika – Waffen oder Wachstum?;</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Teil V <em><span style="text-decoration: underline;">“Aufruhr</span></em>” </strong><span style="color: #ff0000;">Naher Osten – Steiniger Weg zum Frieden; Arabischer Frühling; Libyen – Alle nötigen Maßnahmen; Bengasi – Unter Beschuss; Iran – Sanktionen und Geheimnisse; Syrien – Ein vertracktes Problem; Gaza – Anatomie und Waffenruhe;</span> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Teil VI  <em><span style="text-decoration: underline;">“Die Zukunft, die wir uns wünschen<span style="color: #ff0000;">”</span></span></em><span style="color: #ff0000;">  </span></strong><span style="color: #ff0000;">Klimawandel – Das geht uns alle an; Jobs und Energie – Chancengleichheit schaffen; Haiti– Katastrophe und Fortschritt; Diplomatie in einer vernetzten Welt; Menschenrechte &#8211;  Eine ungelöste Aufgabe.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Warum ist dies ein ganz besonderes Buch?</span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Der überwiegende Teil der Rezensionen – die ich bisher nachlesen konnte &#8211;  haben vieles einfach übersehen (vielleicht konnten sie auch diese 896 Seiten noch gar nicht gründlich lesen).  Denn es ist alles andere als eine Schilderung spektakulärer Ereignisse in aller Welt – und gierig gehen sie auch der Frage nach, wo Clinton etwa etwas Kritik an Obama geäußert haben könnte, oder wo Clinton – noch als Senatorin &#8211; ihre Ja-Stimme zum Irak-Krieg später als Irrtum mehr als bedauert. [Unsere Headlines also :‘Clinton gibt Fehler zu!!’ </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Und schon haben in den USA einige Unermüdliche nach schwarzen Flecken in ihrer Vergangenheit gesucht, die aber letztlich so im privaten Bereich sind, dass sie nur die Clintons und sonst niemand etwas angehen. <strong>Schon allein ihr Name, ‘Clinton’  als Autorin eines neuen, politischen Buches, führt sofort zu wildesten Diskussion, trotz ihrer unanzweifelbaren  Seriosität und ihrer  ihrer unleugbaren Kompetenz, ihrer (erfolgreichen) Zielstrebigkeit und &#8211; ihrem Fleiß. Vielleicht, weil sie eine ebenso charmante wie gleichzeitig auch harte Frau in ihrer Führungsposition, allen auch irgendwie unheimlich zu sein scheint?</strong> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Dieses Buch ist aber viel mehr als Abenteuer- und Erfolgsbericht einer ehrgeizigen  Außenministerin, die nahezu pausenlos von einem Krisenherd zum andern unterwegs ist.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Zu jedem Land, das sie besucht, schildert sie Landschaft und wie die Menschen dort leben, deren Sorgen und Nöte.  Außerdem berichtet sie von der politischen Entwicklung, die zu der jeweils aktuellen Situation des Landes geführt hat.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Es ist also auch geschichtlich wie auch politisch außerordentlich lesenswert,</span></strong> da ja oft die zurückliegenden Ereignisse mit berücksichtig werden müssen: <strong>Ein kleine, aber hochinteressante, vor allem aktuelle Weltgeschichte der letzten Jahrzehnte.  Sie erklärt dem Leser unglaublich viele Zusammenhänge und Hintergründe und macht ihn nachdenklich. <span style="text-decoration: underline;">Manche Meldung im Fernsehen wird man mit völlig anderen Augen sehen. </span>Denn sie beschreibt auch die Straßen, die Häuser mit  den Menschen darin – wie auch die jeweiligen großen und gewichtigen politischen Persönlichkeiten, dass man meint, sie anfassen zu können. <span style="text-decoration: underline;">So also sehen sie aus, die ‘Großen’, zwischen denen das Schicksal der Welt im 21. Jahrhundert ausgehandelt wird.</span> Sie sind tatsächlich auch eben nur –  Menschen, bei denen auch Privates eine nicht geringe Rolle spielen kann.  Selbst Putin ist da keine, allerdings vermutlich gefährliche, Ausnahme. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;">Wenn Sie wissen möchten, welcher Teil oder welches Kapitel das Wichtigste ist, kann ich nur sagen, <strong>dass das ganze Buch ein derart komplexes Werk ist, das aus eben diesen Teilen besteht, von denen man nichts überblättern kann</strong>.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Aber noch ein Wort zum VI. Teil des Buches:</strong> Er enthält wirklich <strong><span style="text-decoration: underline;">alle Brennpunkte unserer globalen Zukunft</span></strong> – regt aber auch zu eigenen Überlegungen an, wie man – und erst jetzt wird die globale Wirklichkeit manchem erst völlig klar werden – seinen eigenen Weg in dieser neuen Zeit gestalten soll und kann. <strong><span style="text-decoration: underline;">Wie sie ausführlich allein die weltweiten  Folgen der Erderwärmung schildert, ist geradezu ein Lehrstück. Aber sie sucht auch Wege aus der Katastrophe, die man unweigerlich finden wird – weil man sie finden muss!  Niemals ist Hillary eine Art Kassandra – niemals beschreibt sie Untergangs-Szenarien; weil es eben, wenn man jetzt auch noch nicht bei allem weiß,wie &#8211;   immer weitergehen muss und wird. </span></strong>Aber man braucht auch im Hintergrund die  allerbesten Köpfe und im Vordergrund unermüdliche Personen. die rund um die Welt unterwegs sind, um immer wieder Gespräche zu führen, neue Wege zeigen, um Kompromisse zu finden, indem man etwas anbietet – und sei es Geld für die Selbstentwicklung der Länder . Dafür haben die Amerikaner schon viel investiert. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Nie aber vergisst sie den Blick auf das eigene Land: Ist da alles so, wie es sein sollte? Vermutlich erinnern Sie noch die Schockstarre, in die nicht nur die USA, wie auch die ganze Welt im Mai 2011 und 2013 geriet, als die USA ihre Schuldengrenze erreicht hatten?   Alles nur, weil die Opposition eiskalt und süffisant abblockte und mauerte. Empört schreibt sie dazu: <strong><span style="text-decoration: underline;">“Vertrauenswürdigkeit und das Ansehen der Vereinigen Staaten sollten niemals in Zweifel stehen, und die Außenministerin sollte niemals in anderen Ländern öffentlich versichern müssen, dass wir unser Schulden bezahlen.Punkt.”</span></strong>                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Eines aber ist in diesem außerordentlich spannendem und fundierten Buch überdeutlich: Gerade, weil Hillary Clinton so außerordentlich fleißig, ehrgeizig und korrekt ihren Lebensweg beschreibt, wirkt sie auch vorbildhaft. Hoffentlich. Und man wird andere – vielleicht sogar neue – Maßstäbe finden, wie  wir die und die uns regieren, auswählen und – wählen soll.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Es gäbe noch viel zu sagen: Fassen wir es so zusammen: </strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #ff0000;">Lesen Sie dieses Buch einfach selbst – es lohnt sich!</span></span> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Ob sie die neue US-Präsidentin nach Obama wird? Was wir uns wünschen sollen, wird  erst dann klar, wenn wir wissen, wer sich noch um dieses Amt bemüht. Immerhin haben wir nun soviel begriffen: Es ist auch für uns von eminenter Bedeutung.</strong></span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Die Welt ist so klein geworden und wird erschreckend schnell immer kleiner. Die gesamte Menschheit wird immer enger miteinander verflochten – was gerade dieses Buch eindrücklich schildert. <span style="color: #ff0000;"><span style="text-decoration: underline;">Nichts geht uns nichts an!</span></span></span></strong></p>
<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Hillary Rodham Clinton, geboren 1947 in Chicago, gehörte zu den einflussreichsten Anwälten der USA. Seit 1975 mit Bill Clinton verheiratet, gestaltete sie dessen Werdegang bis zum US-Präsidenten maßgeblich mit. Nach ihrem Auszug aus dem Weißen Haus konzentrierte sie sich auf ihre eigenen politischen Ambitionen. Seit 2000 vertritt sie den Staat New York als demokratische Senatorin in Washington. Von 2009 bis 2013 amerikanische Außenministerin  Zuvor fast vier Jahrzehnte Aktivistin, Anwältin, First Lady und Senatorin . Mehrere Bestseller, darunter 2003  ihre Autobiographie <em>Gelebte Geschichte</em>.</strong></span></p>
<p>Entscheidungen<br />
von <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D23062014%2D163150975%2DE03792&amp;intid=CPC2ZBE&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;AT=Clinton%2C%20Hillary%20Rodham&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Clinton, Hillary Rodham</a>;<br />
Gebunden<br />
Übersetzung: Gockel, Gabriele; Jendricke, Bernhard; Scheer, Sven u. a. .   Originaltitel: Hard Choices 944 S. 16 seitiger-Bildteil 215 mm 1133g , in deutscher Sprache.<br />
2014   <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D23062014%2D163150975%2DE03792&amp;intid=CPC2ZBE&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=Droemer%2FKnaur&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Droemer/Knaur</a><br />
ISBN 3-426-27634-8   28.00 EUR</p>
<p><span style="font-size: medium;"> </span></p>
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		</item>
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		<title>Zielgerade  &#8211; von Fuchsberger, Joachim;</title>
		<link>https://literaturkurier.net/zielgerade-von-fuchsberger-joachim/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2014 13:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Altwerden ist (doch nicht so ganz) Scheiße Natürlich habe auch ich dies Buch sofort gelesen, als es dann endlich erschienen war; ich muss zugeben, ich selbst bin auch schon ein Weilchen auf der Zielgeraden … Jetzt endlich da: Das neue &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/zielgerade-von-fuchsberger-joachim/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Altwerden ist (doch nicht so ganz) Scheiße</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/prkpvorl.jpg"><img style="margin: 0px 20px 17px 0px; display: inline; border: 0px;" title="prkpvorl" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/prkpvorl_thumb.jpg" alt="prkpvorl" width="301" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: medium;">Natürlich habe auch ich dies Buch sofort gelesen, als es dann endlich erschienen war; ich muss zugeben, ich selbst bin auch schon ein Weilchen auf der Zielgeraden …</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Jetzt endlich da: Das neue Buch von Joachim Fuchsberger!<br />
</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Es sollte schon im vergangenen Jahr erscheinen, doch die Gesundheit ließ es nicht zu. Jetzt aber ist es soweit: Nach seinem Bestseller &#8222;Altwerden ist nichts für Feiglinge&#8220; folgt nun sein neues Buch &#8222;Zielgerade&#8220;. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Darin stellt Joachim Fuchsberger sich in der ihm eigenen Mischung aus Nachdenklichkeit, Launigkeit und vor allem Menschlichkeit den großen Fragen des Lebens.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aus gleich mehreren Gründen wünsche ich diesem Buch sehr viele Leser: <strong><em>Erstens</em></strong> aus den Reihen jeder, die plötzlich merken: ‘Ein Zurück geht nicht mehr’. . Das soll aber nicht heißen, dass der ‘Endspurt’ nur noch im kopfhängenden Schneckentempo auszuführen ist. Nein, die Betonung liegt auf End<strong><span style="text-decoration: underline;">spurt</span></strong>! <span id="more-7758"></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Blacky pfeifft munter wie ein Zeiserl: Und an so vielem gelingt ihm auch nicht die minimalste positive Zwischenbilanz</strong> – und stimmt leider mit uns allen so ziemlich überein.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> <strong>Und wie gründlich, wütend und wortreich er sich ereifert</strong>: <strong>Zum Thema ‘Regierung’ kennt er nur eine einzige, die absolut  unanfechtbar, unbestreitbar, unangreifbar und über jeden Zweifel erhaben ist: seine Gundel.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Und jetzt kommt mein <span style="text-decoration: underline;">Zweitens</span> zum wünschbaren Leser:</strong> Es sind jene, die mehr oder weniger so alt sind wie Blacky Fuchsberger mit seinen siebenundachtzig. Darunter sind nämlich viel zu viele, die sich ihrem Pensions- oder Rentenalter regelrecht ergeben. Weil sie gar nicht auf die Idee kommen, was und dass man sich für diesen Lebensabschnitt als Ziel setzen könnte und soll. <strong>Nein, das Ziel ist überhaupt nicht das Ziel</strong>. Der berühmte <strong><span style="text-decoration: underline;">Weg</span></strong> ist das Ziel, und worauf man – soweit einem das möglich ist – achten sollte, dass man so, wie Blacky auf diesen 232 Seiten, <strong>fähig bleibt</strong>, so schön wütend, so gewitzt, so nachdenklich, wie aber auch traurig und so liebevoll – <strong>und vor allem derart prägnant und präzise und vor allem wortreich seinen jeweiligen Lebensumstand beschreiben und zu bewerten vermag</strong>. Seien Sie sicher:  Allen Unkenrufen zum Trotz werden nicht <em>alle</em> von Alzheimer erwischt!  </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Denn es geht in diesem Buch natürlich überall und immer letztlich nur  um Beziehungen, um Mitmenschen, um Kollegen, um den Umgang mit unserer Welt und ihren Ressourcen.</strong> Aber auch um die Welt der Politik und um die Politiker selbst, bei denen er immer häufiger Ehrlichkeit und Transparenz vermisst.<br />
Ein sehr persönliches Buch einer beeindruckenden Persönlichkeit.<br />
</span></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Nach dem Schlaganfall</span></strong></p>
<p><strong>Er beschreibt seinen derzeitigen Lebensum- oder Zustand so</strong>: &#8222;Du hast einen Schlaganfall&#8220;, sagte Max, Hausarzt und Freund, einsneunzig groß, mit einer Stimme wie die tiefste Orgelpfeife. [&#8230;] In der vortrefflichen Schlaganfall-Abteilung belehrte man mich, was für ein ungeheueres Glück ich gehabt hätte! <strong>Wie bitte? Ungeheueres Glück bei einem Schlaganfall?</strong> Eher dachte ich, ob mein letztes Buch Altwerden ist nichts für Feiglinge nicht vielleicht doch den falschen Titel hatte?! Altwerden ist Scheiße käme der Sache und meinem Gefühl eigentlich näher.&#8220;</p>
<p><strong>Zielgerade</strong><br />
&#8222;Es ist sinnlos, über das zu klagen, was nicht mehr geht. Viel bekömmlicher ist es, <strong>sich zu freuen über das, was noch geht.</strong> &#8230; Mein Verfallsdatum ist längst überschritten, und ein paar deutliche Vorwarnungen sind bei mir eingegangen. Ich bin dankbar für jeden neuen Morgen, an dem ich aufwache.</p>
<p>Ich folge meiner inneren Stimme, zugegeben jetzt zwangsläufig. Ich stehe am Rand, nicht des Abgrunds, sondern des Geschehens, und beobachte mit gelassener Heiterkeit, angemessenem Zorn oder altersbedingtem Unverständnis, was rings um mich geschieht.&#8220;<br />
<strong>Heimat</strong><br />
&#8222;Im Alter kam das Heimweh. Der Wunsch Zurück zu den Wurzeln wurde immer stärker. Oder wie Heidi Brühl es einmal sagte: Wenn du lang genug hier [in Amerika] bist, sehnst du dich nach Weißwürsten, obwohl du sie überhaupt nicht magst. &#8220;<br />
<strong>Gundel</strong><br />
&#8222;Es wird niemanden erstaunen, <strong>dass ich dieses Buch meiner Gundel widme, in tiefer Dankbarkeit dafür, dass sie ein Leben lang mein Navigator war, meine Beraterin, meine Freundin, meine Frau, die Mutter unseres tragisch ums Leben gekommenen Sohnes. &#8230; Sie hat mich gehalten, wenn ich in letzter Zeit verzweifelt aufgeben wollte.&#8220;<br />
</strong>&#8222;Meine Zielgerade ist der Anfang vom Ende.&#8220;</p>
<p>Auf der Zielgeraden: Nachdenkliches und Nachdenkenswertes aus einem reichen Leben<br />
Ein persönliches, aber auch streitbares Buch</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large;"><span style="text-decoration: underline;">… und hier noch (m)ein)  PS:</span></span> <span style="font-size: medium;">Das hätte Blacky unbedingt auch noch erwähnen können: Eine ungeheure Anklage an all die, sie sich mit <strong>Schmerzbehandlung</strong> befassen! Sie verdienen offensichtlich so gut daran, dass ihnen weitere Bemühungen überflüssig erscheinen. In meinen Augen ist es ein Unding, dass man im 21. Jahrhundert nicht das oberste Ziel hat, Schmerzen einfach nicht mehr zuzulassen. Wenn einem – wie auch von Blacky erwähnt &#8211; alles, von der Haarwurzel bis zur Fußsohle zu brennen sein – <strong>das müsste und vor allen <span style="text-decoration: underline;">dürfte</span> einfach nicht sein!</strong></span> <span style="font-size: medium;">(Das würde sich auch schlagartig dann ändern,  wenn auf jeden, der erfolglos <em>irgendwelche</em> Pillen verabreicht, die Schmerzen des Patienten übergangslos auf ihn selbst überspringen würden.)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Aber vielleicht beschreibt Blacky das einmal später, etwa zu seinem hundertsten Geburtstag! </strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zielgerade<br />
von Fuchsberger, Joachim;<br />
Gebunden<br />
223 S. 215 mm 407g , in deutscher Sprache.<br />
2014   Gütersloher Verlagshaus<br />
ISBN 3-579-06650-1 ISBN 978-3-579-06650-9 | 19.99 EUR</p>
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		<title>SWR-Bestenliste Nov. 2013 &#8211; Elf wunderbare Buch- und vor allem Lesetipps</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Oct 2013 16:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>31 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich – in freier Auswahl – vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte. &#160;                                                                                   Klicken Sie hier zur Liste! Chart Bestenliste Titel 1 Ferrari, Jérôme Balco Atlantico &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-nov-2013-elf-wunderbare-buch-und-vor-allem-lesetipps/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h5><span style="font-size: x-large;">31 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich – in freier Auswahl – vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte. </span></h5>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>                                                                                  Klicken Sie hier zur Liste!</p></blockquote>
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<table>
<tbody>
<tr>
<th colspan="2">Chart</th>
<th>Bestenliste</th>
<th colspan="2">Titel</th>
</tr>
</tbody>
<tbody>
<tr>
<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">1</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;"><img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /></td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4354729.jpg.972305.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Ferrari, Jérôme<br />
<strong>Balco Atlantico</strong><br />
Secession Verlag für Literatur &#8211; gebunden, 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-905951-24-0Die Geschwister Khalet und Hayet fliehen aus dem Elend von Marokko. Und stranden im Elend von Korsika, als Aushilfen in einer Bar mitten in den Wirren des Unabhängigkeitskriegs der 1980er Jahre. Sie haben keine Chance. Jérôme Ferrari erhielt für seinen dritten Korsika-Roman &#8222;Predigt auf den Untergang Roms&#8220; 2012 den Prix Goncourt. &#8222;Balco Atlantico&#8220; ist der Auftakt der Trilogie. &#8211; [59 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-642495" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Wieder das korsische Dorf, wieder die Bar. Aus nächster Nähe werden dem Nationalisten Stéphane Campana zwei Kugeln in den Bauch gejagt. An seinen Leichnam geklammert vergeht vor Tränen die junge Virginie Susini, in unheilvoller Verehrung war sie dem nun Toten seit Jahren verfallen, bis hin zur sexuellen Selbstaufgabe. Und wieder Hayet, und auch ihr Bruder, Khalet, voller Träume auf ein besseres, auf ein freies Leben kamen sie nach Europa. Doch der allem Sein gegenüber gleichgültige Lauf der Dinge läßt auch ihre Träume zerbersten wie die Glück verheißenden Wellen am Felsen von Balto Atlantico, Tanger, Marokko, und sie in den Wind der Geschichte schreiben wie die Gischt des Meeres, das kein Erbamen kennt. Auf der Insel aus Gewalt und Schönheit führt Jérôme Ferrari die Hoffnungen und Ängste, die Ideologien und Träume, die Sehnsüchte und Einsamkeiten der Dorfbewohner zusammen, verschmelzt sie zu einem Schicksal &#8211; und liefert uns einen Roman über die Kraft der Erinnerung, das innere Exil, die Macht der Träume &#8211; wuchtig tief, voller Empathie, und stets mit seinen Figuren nah an den unwiderruflichen Gesetzen der Weltläufe aller Epochen. Ein grandioses Leseerlebnis!<strong>Zum Autor:</strong><br />
Jérôme Ferrari, geboren 1968 in Paris, ist Philosophielehrer. Nachdem er am internationalen Gymnasium von Algier und später auf Korsika unterrichtet hat, arbeitet er heute in Abu Dhabi.Sein Werk erscheint in Frankreich bei Actes Sud. Für seinen Roman &#8222;Und meine Seele ließ ich zurück&#8220; hat er den Grand Prix Poncetton SGDL 2010 sowie den Prix Roman France Télévisions 2010 erhalten, sein Roman &#8222;Predigt auf den Untergang Roms&#8220; wurde mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet und von den Buchhändlern zu einem der besten Bücher des Jahres gekürt.</div>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">2</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;"><img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /></td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4330953.jpg.972309.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Kronauer, Brigitte<br />
<strong>Gewäsch und Gewimmel</strong><br />
Klett-Cotta &#8211; gebunden, 26,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-608-98006-6&#8243;Elsa Gundlach hat zur Aufheiterung ihrer teilweise schwer geplagten Klienten für jeden Montagmorgen einen frischen Strauß in Auftrag gegeben. Pünktlich nach einer Woche ist er welk und wird weggeworfen.&#8220; Kürzestprosa und großer Roman in einem. Rätselhaftes passiert. Naja, nicht immer. &#8211; [58 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-642497" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Man spaziert durch diesen Roman wie durch das Gewimmel einer Fußgängerzone. Manche Menschen sieht man öfter, an manche wird man sich kaum erinnern. So auch Elsas Lieblingspatientin Luise Wäns, die verliebt ist in Hans Scheffer, den Leiter eines Renaturierungsprojekts. Sie wünscht sich sehnlichst, mit ihm noch einmal in die Kindheit abzutauchen, ein kleines Arkadien zu schaffen gegen eine angeblich erwachsene Welt. Eine Welt, die großartig oder furchtbar ist wie die täglichen Nachrichten, die einen aber ständig überfordert.<br />
Und dennoch trotzen die Figuren dem Alltag stets aufs neue Bedeutung und Sinn ab. Auch in ihrem neuen Roman erfüllt die große Erzählerin Brigitte Kronauer unser unsterbliches Bedürfnis nach Geschichten und Anekdoten, nach Ernst und Komik.<strong>Zum Autor:</strong><br />
Brigitte Kronauer, geboren 1940 in Essen, lebt in Hamburg. Ihr Werk wurde unter anderem mit dem Fontane-Preis der Stadt Berlin, dem Heinrich-Böll-Preis, dem Bremer Literaturpreis, dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Jean-Paul-Preis ausgezeichnet. 2005 erhielt sie den Büchner-Preis der Darmstädter Akademie. Zuletzt erschien bei Klett-Cotta der Essayband &#8222;Favoriten. Aufsätze zur Literatur&#8220;.</div>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">3</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;">4</td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4334913.jpg.959014.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Kertész, Imre<br />
<strong>Letzte Einkehr</strong><br />
Rowohlt &#8211; gebunden, 24,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-498-03562-4Mehr als ein Tagebuch. Der 1929 geborene Literatur-Nobelpreisträger erzählt den Roman eines Romans, der hätte geschrieben werden können. Nur das Leben macht, was es immer macht: es verhindert. Kertész kämpft mit dem neuen Computer. Er hadert mit den zahllosen Interviewanfragen und klagt über den &#8222;unerträglichen Terror des Alters&#8220;. Fragment und Lebenswerk, das liegt auch hier nah beieinander. &#8211; [55 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-638326" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Im Gegensatz zu seinem berühmten &#8222;Galeerentagebuch&#8220;, das eine Komposition aus den jahrzehntelangen Aufzeichnungen während der inneren Emigration im sozialistischen Ungarn darstellt, handelt es sich bei den hier vorgelegten späten Tagebüchern von Imre Kertész um ein unbearbeitetes, ursprünglich nicht für die Öffentlichkeit gedachtes &#8222;journal intime&#8220; von überraschender, oft verstörender Offenheit. Es umfaßt die Jahre seiner äußeren Emigration &#8211; die Loslösung von Ungarn, dessen postsozialistische Entwicklung ihn immer stärker an präfaschistische Zeiten erinnert, und die Niederlassung in der Wahlheimat Berlin, wo ihn 2002 die «Glückskatastrophe» des Nobelpreises ereilt.Das damit verbundene «rare Geschenk guten Lebens» weiß er nach Jahrzehnten äußerster Einschränkung zwar durchaus zu genießen &#8211; exklusive Restaurants in Berlin, Paris und New York oder die Luxushotels von Gstaad und Madeira -, doch stärker sind die Aufzeichnungen ab jetzt von den Klagen über die «erwürgenden Anforderungen des Ruhms» und die dadurch einsetzende Selbstentfremdung grundiert, über das Nachlassen der Schaffenskraft und den &#8222;unerträglichen Terror des Alters&#8220;. Ein &#8222;Trivialitäten-Tagebuch&#8220; nennt er sein Diarium schließlich.Von der gewohnten Schärfe seiner zeitdiagnostischen und ästhetischen Reflexionen, der Prägnanz der Momentaufnahmen haben seine Tagebücher indes nichts verloren. Leitmotiv bleibt das Schreiben, das Ringen um die Gestaltung der in diesen Jahren entstehenden Prosawerke &#8222;Liquidation&#8220; und &#8222;Dossier K.&#8220; sowie des geplanten &#8222;Sonderberg&#8220;-Romans. Schreiben ist für ihn die einzige Legitimation seines Lebens. Als Krankheit und Schmerzen dominieren, macht er sich mit unerhörter Kühnheit zum gnadenlosen Chronisten des eigenen Verfalls &#8222;im Vorzimmer des Todes&#8220;.</div>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">4</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;">5</td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4337440.jpg.959053.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Handke, Peter<br />
<strong>Versuch über den Pilznarren</strong><br />
Suhrkamp &#8211; Leinen, 18,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-518-42383-7Peter Handke hat Versuche über die Jukebox, die Müdigkeit, den geglückten Tag, den stillen Ort geschrieben. Der letzte seiner Versuche handelt von einem Pilznarren – und deshalb auch von Pilzen: &#8222;Die letzten Geschöpfe der Welt, welche sich nicht und nicht züchten, nicht und nicht zivilisieren, geschweige denn domestizieren ließen.&#8220; &#8211; [54 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-638329" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
2012 nahm Peter Handke mit seinem &#8222;Versuch über den Stillen Ort&#8220; die Reihe seiner Versuche wieder auf. Nur ein Jahr später beschließt er sie, endgültig, wie der Dichter selbst sagt, mit einem fünften und letzten erzählenden Essay, dem &#8222;Versuch über den Pilznarren&#8220; &#8211; worin die Pilze für den Helden der Geschichte nicht nur Passion, sondern das letzte Abenteuer, das Abenteuer an sich sind.</div>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">5</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;">6</td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Alles_was_ist.jpg.959078.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Salter, James<br />
<strong>Alles, was ist</strong><br />
Berlin Verlag &#8211; gebunden, 22,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8270-1162-6&#8243;&#8218;Irgendwann wird einem klar, dass alles ein Traum ist und nur geschriebene Dinge die Möglichkeit haben, wirklich zu sein.&#8216; Diesen Satz hat Salter seinem Buch vorangestellt; die ruhige Selbstgewissheit, mit der er ihn einlöst, macht diesen Roman so bezwingend.&#8220; (Felicitas von Lovenberg) &#8211; [40 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-638347" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
James Salter ist einer der großen amerikanischen Erzähler unserer Zeit, ein moderner Klassiker, und &#8222;Alles, was ist&#8220; ist eine Huldigung an das New York der fünfziger und sechziger Jahre, an ein freies, ungezügeltes Leben und die einst so glamouröse Welt der Bücher und der Literatur.<br />
Als Lieutenant Philip Bowman aus dem Pazifischen Krieg zurückkehrt, der Schlacht von Okinawa knapp entronnen, liegt das Leben endlich vor ihm. Er studiert, heuert bei einer Theaterzeitschrift an, beginnt für einen Verlag Manuskripte zu lesen. Alles scheint möglich in dem noch ungebändigten New York. Er wird Lektor in einem angesehenen Verlag, diniert mit Schriftstellern, und er lernt Vivian kennen, Vivian Amussen, das schöne unnahbare Mädchen aus dem Süden.<br />
Bowman heiratet und wird geschieden, er betrügt und wird betrogen. Seine Arbeit, seine Liebschaften, seine Träume, wie alles ihn berührt und über ihn hinweggeht. Nur ein kurzes Flackern zwischen Erinnerung und Vergessen ? und doch: alles, was ist.</div>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">6</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;">7</td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Como.jpg.944985.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Zeiner, Monika<br />
<strong>Die Ordnung der Sterne über Como</strong><br />
Blumenbar &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-351-05000-9Wenn Tom Holler das Glas mit den Medikamenten trinkt, hat er Ruhe. Für immer. Aber dann kommt der Anruf und das Glas fällt auf den Boden. &#8222;Tom Holler ist eine Schnecke, die auf die andere Seite der Bundesstraße will. Eine entschlossene Schnecke, die jemand aufhebt, in falscher Tierliebe in die Hand nimmt und zurückbringt.&#8220; &#8211; [36 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-599097" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Wie viel Liebe verträgt eine Freundschaft?Dieser Roman handelt vom verpassten und verspielten Glück und von dem Unglück, im rechten Moment die falschen Worte gesagt zu haben. Er erzählt die Geschichte zweier Männer und einer Frau, die ihre Freundschaft und ihre Liebe aufs Spiel setzen.<br />
Tom Holler, halbwegs erfolgreicher Pianist und frisch getrennt von seiner Frau, tourt mit seiner Berliner Band durch Italien. In Neapel hofft er seine große Liebe wiederzutreffen: Betty Morgenthal. Doch je näher ihre Begegnung rückt, desto tiefer taucht Tom in die Vergangenheit ein. Denn vor vielen Jahren verunglückte Marc, sein bester Freund und Bettys Lebensgefährte. Er hat keine andere Wahl, als die fatale Dreiecksgeschichte noch einmal zu erleben.<br />
Berlin und Italien, Leichtsinn und Schwermut, Witz und Dramatik, die lauten und die leisen Töne &#8211; dieser Debütroman ist voller Musik.&#8220;Es ist unerhört selten, dass eine Frau mit dieser Gerechtigkeit, jenseits aller Klischees, über einen Mann schreibt. Was für ein Roman!&#8220;<br />
Michael Kumpfmüller&#8220;Untergründig und scharfsinnig und im nächsten Moment sehr poetisch und heiter.&#8220; Rainer Merkel</p>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">7</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;">8</td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4338606.jpg.944965.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Poschmann, Marion<br />
<strong>Die Sonnenposition</strong><br />
Suhrkamp &#8211; gebunden, 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-518-42401-8&#8243;Pyramidenschweigsamkeit&#8220;, &#8222;Glühbirnengleichnis&#8220;, &#8222;Flüssigstrümpfe&#8220;, &#8222;Die Schönheit des Staubs&#8220; – in den Überschriften spürt man die Lyrikerin. 2011 erhielt Marion Poschmann den Peter Huchel-Preis. In &#8222;Die Sonnenposition&#8220; erzählt sie von der Macht des Krieges über Generationen und von den Rändern des Lebens. &#8211; [33 Punkte]</td>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">8</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;"><img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /></td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4323977.jpg.972313.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Coetzee, J.M.<br />
<strong>Die Kindheit Jesu</strong><br />
S. FISCHER &#8211; gebunden, 21,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-010825-8Der neue Roman des Literatur-Nobelpreisträgers. Ein Junge und ein Mann in einer erfundenen Stadt: Novilla. &#8222;Wir haben die Chance bekommen zu leben und wir haben diese Chance ergriffen. Zu leben ist großartig. Das Größte, was man sich vorstellen kann.&#8220; &#8222;Aber müssen wir hier leben?&#8220; &#8222;Hier im Gegensatz zu wo? Es gibt sonst keinen anderen Ort. Mach jetzt die Augen zu. Schlafenszeit.&#8220; &#8211; [31 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-642499" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
J. M. Coetzees großer Roman &#8222;Die Kindheit Jesu&#8220; ist ein Meteor voller Intensität, Überraschung und Schönheit. Emigration, Einsamkeit, das Rätsel einer Ankunft: In einem fremden Land finden sich ein Mann und ein Junge wieder, wo sie ohne Erinnerung ihr Leben neu erfinden müssen. Sie müssen nicht nur eine neue Sprache lernen, sondern auch dem Jungen eine Mutter suchen. &#8211; In einem dunklen Glas spiegelt J. M. Coetzee unsere Welt, so dass sich alles Nebensächliche unseres Umgangs verliert und die elementarsten Gesten sichtbar werden.</div>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">9</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;"><img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /></td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4337359.jpg.972317.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Maier, Andreas<br />
<strong>Die Straße</strong><br />
Suhrkamp &#8211; gebunden, 17,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-518-42395-0&#8243;Ich ahnte zunächst noch nicht einmal, dass Mädchen und Jungen sich überhaupt voneinander unterscheiden. Am Anfang ist alles eins, die Verschiedenheit kommt später, dann ist das Paradies verloren.&#8220; Pubertät ist schlimm. Aber auch komisch. Andreas Maier auf der Suche nach der verlorenen Wetterau, Band vier. &#8211; [31 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-642501" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Am Anfang sind es bloß Doktorspiele, aber sie sind schon von einer Dringlichkeit, die eines Erwachsenen würdig wäre. Später kommt die &#8222;Bravo&#8220; und gibt erstmals eine Sprache dazu. Eine jugendliche Welt aus zeitschriftengeborenenen Worten wie Petting, Glied und Scheide. Der Erzähler, drei Jahre jünger als seine Schwester und ihre Freundinnen, steht staunend vor ihnen und erfährt seine erste Aufklärung ausgerechnet mit &#8222;Alice im Wunderland&#8220;. Alte Hexenhausmänner durchwandern die Szene und ziehen die Zehnjährigen auf deren Schulheimwegen in ihre Häuser. Ganz schlimm erwischt es John, einen amerikanischen Gastschüler, der sich in der Folge einen Panzer gegen seine Umwelt anfrißt. Die Schwester, inzwischen adoleszent, rennt mit ihren Freundinnen um die amerikanische Kaserne in Friedberg in der Wetterau in der verzweifelten Hoffnung, die GIs mögen sie endlich erwählen. Und die verliebten Jugendlichen bevölkern nach Schulschluß die Kaiserstraße wie ein Auflauf vorübergehend unheilbar Kranker, für die sonst nirgends Platz wäre, so zahlreich sind sie.&#8220;Der Anfang des Unterschieds und damit aller späteren Liebe und allen Schmerzes war, daß jene Bettina anders war als ich und ich nicht wußte, inwieweit sie anders war. Und daß, um es zu erfahren, sie sich ausziehen müßte.&#8220;</div>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">10</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;">2</td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4334908.jpg.944973.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Kehlmann, Daniel<br />
<strong>F</strong><br />
Rowohlt &#8211; gebunden, 22,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-498-03544-0&#8243;Fatum&#8220;, sagte Arthur. &#8222;Das große F. Aber der Zufall ist mächtig, und plötzlich bekommt man ein Schicksal, das nie für einen bestimmt war. Irgendein Zufallsschicksal. So etwas passiert schnell.&#8220; &#8211; [30 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-634128" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Es ist der Sommer vor der Wirtschaftskrise. Martin Friedland, katholischer Priester ohne Glauben, übergewichtig, weil immer hungrig, trifft sich mit seinem Halbbruder Eric zum Essen. Der hochverschuldete, mit einem Bein im Gefängnis stehende Finanzberater hat unheimliche Visionen, teilt davon jedoch keinem etwas mit. Schattenhafte Männer, sogar zwei Kinder warnen ihn vor etwas, nur: Gelten diese Warnungen wirklich ihm, oder ist etwa sein Zwillingsbruder Iwan gemeint, der Kunstkenner und Ästhet, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht? Schon nimmt das Unheil seinen Lauf.Daniel Kehlmann erzählt von drei Brüdern, die ? jeder auf seine Weise ? Betrüger, Heuchler, Fälscher sind. Sie haben sich eingerichtet in ihrem Leben, doch plötzlich klafft ein Abgrund auf. Ein Augenblick der Unaufmerksamkeit, ein Zufall, ein falscher Schritt, und was gespenstischer Albtraum schien, wird wahr.Ein Roman über Lüge und Wahrheit, über Familie, Fälschung und die Kraft der Fiktion: ein virtuoses Kunstwerk ? vielschichtig, geheimnisvoll und kühn.</div>
<p>&nbsp;</td>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">11</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;"><img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /></td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4200623.jpg.972321.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Simon, Claude<br />
<strong>Archipel | Nord</strong><br />
Matthes &amp; Seitz Berlin &#8211; gebunden, 22,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-88221-027-9Fotografie fängt den Moment, Literatur das Wesen. Claude Simon war in beiden Künsten zuhause. In diesem Jahr wäre der Nobelpreisträger von 1985 100 Jahre alt geworden. &#8222;irgendwo noch immer glitzernd tausend Pailletten sich entzündend erlöschend zwischen den Baumstämmen eines Sees.&#8220; &#8211; [30 Punkte]</td>
</tr>
</tbody>
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		<title>Peter Handke &#8211; Siegfried Unseld: Der Briefwechsel</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 15:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
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		<category><![CDATA[Peter Handke]]></category>
		<category><![CDATA[Siegfried Unseld]]></category>
		<category><![CDATA[Suhrkamp Verlag]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein einzigartiges und aufregendes Dokument deutscher Literaturgeschichte in über 600 Briefen! &#160; »Das Ziel war, Schriftsteller zu werden und zu sein.« Peter Handke “Da ist zum einen der Dichter, ein großer Stilist deutscher Sprache, aber auch ein gefürchteter Publikumsbeschimpfer, radikal &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/peter-handke-siegfried-unseld-der-briefwechsel/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/peter-handke-siegfried-unseld-der-briefwechsel/">Peter Handke &ndash; Siegfried Unseld: Der Briefwechsel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Ein einzigartiges und aufregendes Dokument deutscher Literaturgeschichte in über 600 Briefen!</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><a href="http://www.etracker.de/app?et=n5ECpm"><img style="margin: 0px 15px 15px 0px; display: inline;" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/03/Der-Briefwechsel.jpeg" alt="" width="310" height="495" align="left" border="0" /></a><span style="font-size: 14px;">»Das Ziel war, Schriftsteller zu werden und zu sein.« <em>Peter Handke</em></span></h5>
<p><em>“Da ist zum einen der Dichter, ein großer Stilist deutscher Sprache, aber auch ein gefürchteter Publikumsbeschimpfer, radikal in seinen Urteilen über andere und dabei selbst hochgradig empfindsam. Und da ist der Verleger, der Patriarch der deutschen Nachkriegsliteratur. Ein Charismatiker mit großen Händen und präsidialer Nase. Diese beiden also schreiben sich, 37 Jahre lang”</em> .(Aus einer Rezension).</p>
<p align="left">19. August 1965: “<span style="font-size: large;"><em>Sehr geehrter Herr Handke,</em></span> <strong><em><span style="font-size: medium;">ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, daß wir nach genauer Lektüre Ihres Manuskriptes uns entschieden haben, Ihre Arbeit in den Suhrkamp Verlag zu übernehmen.” so schreibt feierlich Siegfried Unseld, und es handelt sich um das Manuskript ‘Hornissen’.</span></em></strong></p>
<p align="left"><strong>Siegfried Unseld ist einundvierzig, als  Peter Handke, 22 Jahre alt</strong>, sich bei ihm meldet. . Erst dreizehn Jahre zuvor hatte Unseld seine Tätigkeit beim Suhrkamp-Verlag begonnen.  Seit sieben Jahren war er Suhrkamp-Gesellschafter, seit sechs Jahren alleiniger Verleger.</p>
<p align="left"><strong>1952 hatte der Suhrkamp Verlag 100 lieferbare Titel und sechs Mitarbeiter!</strong>  Man muss sich also klar machen, dass sich in diesem Briefwechsel sowohl die Entwicklung des Verlegers, des Verlages und des Autors wiederspiegelt. Und das ist unglaublich fesselnd zu verfolgen!</p>
<p align="left">[Ich war seit 1958 Buchhändlerin, seit 1961 mit eigener Buchhandlung, und ich liebte und verehrte Siegfried Unseld und seinen Verlag, so wie ich vorher Peter Suhrkamp verehrt hatte, von dem Vorbildcharakter ausging. DER Autor Peter Suhrkamps war Hermann Hesse, während Siegfried Unseld und Peter Handke eine Art Symbiose bildeten – eine nicht immer friedliche übrigens.]</p>
<p>:Mit obigem Schreiben vom August 1965 setzt eine Korrespondenz ein, in der nach annähernd 600 Briefen Peter Handke dem Verleger zum 75. Geburtstag gratuliert: Aber die schönste Briefsammlung wäre nichts ohne die wunderbaren Ánmerkungen der Herausgeber, die man wegen ihrer detektivischen Sorgfalt nicht genug loben kann.</p>
<p><span id="more-7241"></span></p>
<p>Während man Brief um Brief liest, werden einem nicht nur die Anfänge Peter Handkes deutlich, sowie auch die ungeheure Energie, die in ihm steckte und sich unaufhaltsam ihren Weg in die Welt bahnen musste; daneben die schier unerschöpfliche Kraft und Geduld Unselds, der bei aller Sensibilität wirklich mit stählernen Nerven ausgerüstet gewesen sein muss. Die hatte er allerdings schon in seiner Vor-Suhrkamp-Zeit bewiesen: 1942 mit Notabitur zum Militär, als Marinefunker auf die Krim, 1944 wieder in Deutschland. Ab 1946 Buchhandelslehre, zugleich Abitur nachgeholt, Buchhändler-Prüfung, neben Beruf gleichzeitig studiert, Studienabschluss mit Dissertation über Hermann Hesse.  Und nicht viel später war er dann bei Suhrkamp. Nein, er war nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren und hat dann auch seinen Verlag Buch um Buch und Autor um Autor mit seinen Händen aufgebaut.</p>
<p>Aber auch Handkes Kindheit und Jugend hatte nichts von ‘einem goldenen Löffel’ an sich.<em> <strong>‘Jede Epoche meines Lebens wurde bestimmt von dem täglichen Hin und Her zwischen Ausweglosigkeit und seelenruhigem Weitermachen.’</strong></em> schreibt er in <em>Mein Jahr in der Niemandsbucht.</em> Da war er bereits in seiner Lebensmitte und kannte sich wohl selbst am besten. Aber wie in manchen Märchen die guten und bösen Feen dem jeweiligen Kind etwas mit auf den Weg geben, waren es beim kleinen Peter mindestens zwei: Die eine gab ihm das lodernde Feuer, das schmerzhaft in ihm brannte, ihn zum Schreiben antrieb und ihn überempfindlich machte, und eine andere gab ihm eben Siegfried Unseld an die Seite, der ihm wie Vater-Freund-Bruder in einer Person zu Seite stand, und ihm den Weg ebnete vom ersten, schmalen Buch an, <span style="text-decoration: underline;">weil er an ihn glaubte.</span></p>
<p>Über einen Zeitraum von mehr als 35 Jahren besprachen Peter Handke und Siegfried Unseld das ihnen Wichtigste schriftlich: die Literatur, die Bücher, unterrichtete der Autor den Verleger von seinen Vorhaben, hielt Unseld schriftlich seine Eindrücke über die neuen Manuskripte fest, diskutierten beide Erscheinungstermin und Ausstattung von Büchern, Publikationsstrategien und Kritikerrezensionen.<br />
<strong>Fast ist es ein Lehrbuch, das sich mancher Autor, Lektor und Verleger – wie auch ‘geneigte Leser’ &#8211; immer mal wieder vornehmen sollten: <em><span style="text-decoration: underline;">Wie</span></em> entsteht Literatur?</strong>  Hier ist mitzuerleben die intensive Arbeit an und für Literatur – aber auch, wie man sie erfolgreich ‘vermarktet! – und so eröffnet dieser Briefwechsel völlig neue Einsichten in die Bedingungen des Schreibens und der Verbreitung von Büchern, zeichnet die intellektuelle Biographie, aber auch sehr plastisch ein Psychogramm beider Korrespondenten, ihr unablässiges Arbeiten an neuen Ausdrucksformen sowie deren materiellen, geographischen, politischen und persönlichen Begleitumstände.</p>
<p><strong>Der Briefwechsel ist so plastisch, dass man dabeizustehen glaubt, wenn Peter Handke seine ganz bestimmten Ansichten zur Ausgestaltung seines Buches festlegt und wie er im höchsten Maße beleidigt reagiert, wenn seine vielen nachträglichen  Korrekturen nicht sämtlich, bis aufs Komma, befolgt worden sind</strong>. Und auch seine  Text-Korrekturen können für den, der sie bearbeiten muss, grausam sein! Und mit wieviel Sanftmut Unseld seinem Autor dazu zu bewegen versucht, möglichst alles zu Korrigierende schon dann anzubringen, <span style="text-decoration: underline;">bevor</span> der erste Satz erfolgt ist. Denn damals hatten wir noch nicht so einfache Möglichkeiten wie heute mit EDV etc. .</p>
<p><strong>Es ist bezeichnend, wie Jung-Handke seinem Verleger seine Vorstellung von der Cover-Gestaltung seines künftigen Buches: <em>Der Hausierer</em> vorstellte.</strong> Den etwas ungewöhnlichen und komplizierten Inhalt des Buches hatte der Autor zuvor wie folgt zusammenfasst: <em>“.(…) Es hat mich interessiert, mich mit den Schemata des Schreckens zu beschäftigen, die üblichen unreflektierten Darstellungsweisen des Schreckens zu untersuchen, die ja unbewusst entstehen und in dem Überdenken dieser Schemata des Schreckens den wirklichen Schrecken zu zeigen”.</em> (Wenn Sie wissen wollen, auf welche Weise Handke seinen <em>Hausierer</em> geradezu akribisch zusammengebaut hat, können Sie das im Briefwechsel auf Seite 56 finden!)</p>
<p><strong>Aber nun geht es um das Äußere des Buches</strong>: Handke teilte ihm [Unseld] am 7.Mai 1967 mit: <em>“Lieber Herr Dr. Unseld, der Entwurf des Umschlags ist leider ganz unmöglich. Ich wundere mich, dass er ihnen gefällt., da Sie doch das Buchinnere kennen und außerdem meine Vorstellung von dem Umschlag, die doch gewiss nicht kompliziert ist.   Ich habe Herrn Caré die zweite Möglichkeit angegeben: die farblich verfremdete Fotografie einer offenen Telefonzelle, in der der Hörer baumelt. Diese Popzeichnung von Fleckhaus</em> [damals <span style="text-decoration: underline;">der</span> Buchgestalter] <em>wäre für sich nicht übel, aber für mein Buch unstatthaft. Der Roman ist kein Poproman, und es ist wichtig, daß die Leser nicht mit dem falschen Bewußtsein an das Buch gehen. Das ist ja gar nicht so lustig, würden sie sagen. Auch könnte man das Buch ja als Jux auffassen, und das will ich nicht. Es wird doch nicht so schwer sein, ein Foto ordentlich zu kolorieren. In dem Film ‘Blow up’ von Antonioni gibt es eine wunderbare Nahaufnahme einer leeren, grellroten Telefonzelle.”</em> <strong>Ein paar Zeilen Später meckert er auch noch an dem Klappentext herum</strong><em><strong>:</strong> “(…) er ist doch etwas nichtssagend, leider, ich sage es nicht gern. Er wäre, glaube ich, auch auf ein Dutzend anderer Bücher anzuwenden (…) Kann man nicht bitte zwei Sätze aus meinen Bemerkungen aufnehmen? Etwa: Der Roman erzählt keine erfundene Geschichte, sondern braucht die Geschichte des Lesers.(…)”</em></p>
<p>Aber ähnlich wie Thomas Bernhard (den Briefwechsel Bernhard/Unseld habe ich ja früher hier auch schon besprochen) ist auch Handke ein höchst mißtrauischer Zeitgenosse, der ‘sowas wie einem Verlag’ von vornherein schon alle Kniffe und Tücken, Schlamperei, Gleichgültigkeit  und Vergesslichkeit  zutraut. Inhaltlich geht es meist um prosaische Dinge wie Auflagen, Honorare, Ladenpreis und Buchumschlag. Und wie er immer mal wiede eine Antwort reklamiert oder Auflage, Verkauf und Honorar mit- oder vorrechnet! Auch angesichts dessen, mit welcher Generosität Unseld ihm gegenüber mit Geld umgeht …  Wenn er [Handke] etwas brauchte, er bekam es! Das Interessante jedoch steht zwischen den Zeilen: Handkes Befürchtung, nicht ernst genug genommen zu werden. Etwas später jedoch da verändert sich der Ton. <strong>Handke ist vor allem durch zwei Ereignisse vom Noname zum Hauptprovokateur der Literaturszene aufgestiegen</strong>; nun ist er es, der umworben sein will.</p>
<p><strong>Es war nämlich, <span style="text-decoration: underline;">erstens</span>, ganz unvoraussehbar etwas passiert:</strong> Unseld hatte seinem Jungstar eine Manuskript-Lesung in der <sup>]</sup>elitären <em>Gruppe 47</em>, etwas wie eine Keimzelle deutscher Literatur nach Kriegsende, beschafft. Eine Ehre schon an sich. Vorlesungsort war diesmal  Princeton (USA). Leider fiel Handke mit seiner Lesung aus dem noch unfertigen <em>Hausierer</em> durch. Vermutlich wusste er noch nicht, dass es nichts Gefährlicheres gibt, als aus etwas Unfertigen, Teilweisen vorzulesen – das geht bis heute fast immer schief.</p>
<p><strong>Jedoch: Völlig unerschüttert und ebenso unerwartet griff der erstmals eingeladene Peter Handke, obwohl er zuvor mit seiner Lesung durchgefallen war, die Gruppe direkt an.</strong> Handke verurteilte im Stile seiner <em>Publikumsbeschimpfung</em> die Autoren für die „Beschreibungsimpotenz“ ihrer „ganz dummen und läppischen Prosa“ und die Kritiker für „ihr überkommenes Instrumentarium“ gleichermaßen. Als Handke von Hans Mayer Unterstützung erfuhr, kam es zum ersten Mal zu der von Hans Werner Richter stets vermiedenen Grundsatzdiskussion. Günter Grass nannte Handkes Kritik später einen „Blattschuss“ für die <em>Gruppe 47</em>. In der Folge wandte sich Erich Fried in einem Brief mit Reformvorschlägen an Hans Werner Richter, (Leiter der Gruppe)  doch dieser nahm die <em>Gruppe 47</em> noch immer als <em>seine</em> Gruppe wahr und blockte alle Reformbestrebungen ab: „Ich brauche nur nicht mehr einzuladen, dann gibt es [die Gruppe 47] nicht mehr. Aber man muss Handke bereits in diesem Alter eine umfassende Bildung und ein sicheres Urteilsvermögen bescheinigen.</p>
<p><strong>Außerdem hatte, <span style="text-decoration: underline;">zweitens</span>,  Unseld seinen Autor schon gleich zu Anfang darüber aufgeklärt, dass man vor allem mit Bühnenstücken Geld verdienen könnte</strong>. Prompt scheibt ihm dieser am 21.Oktober 1965 “<em>Lieber Dr. Unseld, (…) ich habe eben mit Ach und Krach ein Stück geschrieben. Es heißt ‘<strong><span style="text-decoration: underline;">Publikumsbeschimpfung’</span></strong> und ist mein erstes und mein letztes. (…) [</em>Hier irrt Handke allerdings gewaltig!] Und es ist ein ganz und gar geniales Stück, was ich auch heute noch empfinde, wenn ich es wieder einmal lese.</p>
<p>Karlheinz Braun, der Leiter des Suhrkamp Theater-Verlages schwärmte von dem Stück: <em>»Das hat Witz und Tiefe, beschäftigt sich mit dem, mit dem sich alle dramatischen Autoren beschäftigen müßten – aber Sie machen es auf eine derart direkte Weise, daß einem – und hoffentlich auch denen, auf die es gemünzt ist – die Spucke wegbleibt” </em>. <strong>Uraufgeführt wurde Pulikumsbeschimpfung schließlich am 8. Juni 1966</strong> im Rahmen des neugegründeten und von Karlheinz Braun und Peter Iden kuratierten Festivals Experimental im Theater am Turm Frankfurt. Regie führte Claus Peymann. – <strong>Das machte den 24-jährigen Handke, der den konventionellen Literatur- und Theaterbetrieb mit diesem Stück radikal infrage stellte, über Nacht berühmt!   Von nun an war er all seinen Lesern ein Begriff! </strong></p>
<p><strong>Ja, so fing das damals an<em>.</em></strong></p>
<p><strong>Aber da war dann noch etwas, das war das Grauenvollste und Bedrohlichste überhaupt: Kritik! Ganz gleich in welcher Form, ob tatsächliche oder nur von Handke als solche <em>empfunden</em>! </strong></p>
<p><strong> </strong><em>20.Juni 1966 “Lieber Herr Dr. Unseld, [</em>Da sind sie noch per Sie]<em> vor einigen Tagen habe ich die Besprechung meines Romans in der ‘Zeit’ gelesen. Ich weiß nicht, ob Sie mich verstehen werden: aber ich kann mich damit schwer abfinden. Wie ist es nur möglich, dass das Buch Leuten zur Besprechung gegeben wird, die von vornherein voreingenommen sind und sich nicht einmal Mühe geben, das zu verbergen. Diese unsensibel, unintelligent, gehässig geschriebenen Kritiken, die nun Mode zu werden scheinen, hat mein Buch nicht verdient (…) Ich frage mich nur, was man dagegen unternehmen könnte.   (…) Gern würde ich einen ‘großen’ Artikel gegen all diese Kritiker schreiben, die die Konsumliteratur, zum Beispiel die Romane eines Günter Grass, zur literarischen Norm erheben wollen.”</em></p>
<p><strong>Im <em>gleichen</em>, ziemlich langen Brief fragt er Siegfried Unseld etwas, womit er <em><span style="text-decoration: underline;">dessen</span></em> wunde Stelle trifft.</strong> Nämlich ob Unseld was dagegen hat, (und dies tut ihm jedesmal körperlich weh!) wenn er (Handke) etwas im Wiener Residenz-Verlag veröffentlicht. Und prompt kommt von Unseld die zu erwartende Antwort.Wie nicht anders zu erwarten, beschwört er zunächst sein Küken, sich um Himmelswillen nicht in einer wie auch immer gearteten Weise mit seinen Kritikern anzulegen. Und noch vorsichtiger versucht Unseld Handke vorzuschlagen, doch künftig grundsätzlich Suhrkamp als seinen Verleger zu betrachten und seine Veröffentlichung dort doch besser über den Suhrkamp-Verlang laufen zu lassen, die ja dann durchaus auch im Residenz-Verlag erscheinen könnte.</p>
<p><strong>Und dieser Brief endet: ‘<em>Wir werden sehr darauf bauen, dass die Wirkung Ihres Buches länger besteht als solche Kritiken in den Tagesjournalen.’</em>  <span style="text-decoration: underline;">Er hat Wort gehalten</span><em>.</em></strong></p>
<p>17. August 1986  Unseld an Handke:<em><strong> “(…) denke auch ich an die Dauer unserer Beziehung, die ich mir so sehr wünsche. Wie die Jahresringe des Baumes soll Dein Werk im Suhrkamp Verlag wachsen. Es wird leichter dauern in der Sammlung. Ich denke an unser erstes Wiener Treffen und an meinen Flug nach Frankfurt, Dein Manuskript lesend. Ich bin glücklich, Dein Verleger sein zu dürfen, gönne es mir weiterhin. [&#8230;]”</strong></em></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong><em>»Das Ziel war, Schriftsteller zu werden und zu sein.« </em></strong></span><span style="font-size: large;"><strong><em>Peter Handke.</em> <span style="font-size: medium;">Und schaut man jetzt die beeindruckende Liste des von Handke Geschaffenen an, erkennt man die persönliche Weiterentwicklung Handkes, sieht man: Sein Lebenswunsch wurde erfüllt und es hat sich gelohnt!</span></strong></span><span style="font-size: medium;"> <strong>Und hier in diesen Briefen kann man einen großen Abschnitt all dieser Jahre miterleben!</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a name="1"></a></p>
<p>Der Briefwechsel<br />
von Handke, Peter; Unseld, Siegfried;<br />
Gebunden Peter Handke &#8211; Siegfried Unseld. Herausgegeben von Fellinger, Raimund; Pektor, Katharina .   799 S. 205 mm 804g , in deutscher Sprache. 2012   Suhrkamp ISBN 3-518-42339-8  ISBN 978-3-518-42339-4 | 39.95 EUR &#8211;</p>
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		<title>SWR-Bestenliste M&#228;rz 2013 &#8211; Die 13 besten B&#252;cher &#8211; Einige davon werden Sie lesen wollen!</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 10:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Lesetipps &#8211; der Besten! 31 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den März folgendes &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-mrz-2013-die-13-besten-bcher-einige-davon-werden-sie-lesen-wollen/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Lesetipps &#8211; der Besten! 31 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den März folgendes Resultat (in Klammern die Position der Februar-Bestenliste):</strong></span></p>
<p><strong>Platz 1 (-) 84 Punkte</strong></p>
<p><strong>01</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46gdt.2i1tfjc,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>EVA MENASSE: Quasikristalle</strong><br />
Roman. Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch, 432 Seiten, € 19,99*<br />
Quasikristalle sind unberechenbar, vielfältig und hart. Das Leben ist so ähnlich. Eva Menasse erzählt die Biografie von Xane Molin aus der Sicht derer, die sie kennen. Und so ist die Heldin Werbefilmerin, Frau, Mieterin, Freundin, Mutter – aber wer ist sie selbst?</p>
<p><span id="more-7183"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Platz 2 (5.-6.) 58 Punkte</strong></p>
<p><strong>02</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46gdv.2berfnd,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>MICHAEL KÖHLMEIER: Die Abenteuer des Joel Spazierer</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 653 Seiten, € 24,90**<br />
Michael Köhlmeiers Reise in die Abgründe des 20. Jahrhunderts: Joel Spazierer wird in der Endphase der Stalin-Diktatur in Ungarn geboren, die Hälfte seiner Familie fällt der Paranoia einer &#8222;Ärzteverschwörung&#8220; zum Opfer, er flieht nach Wien und beginnt eine Karriere als Hochstapler, Verbrecher und Verführer, &#8222;..weil ich die Lüge als Überschrift zu meiner Existenz wähle.&#8220;</p>
<p><strong>Platz 3 (9.-10.) 51 Punkte</strong></p>
<p><strong>03</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46gdx.2locn0l,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /><strong></strong></p>
<p><strong>RALP</strong><strong></strong><strong>H DOHRMANN: Kronhardt</strong><br />
Roman. Ullstein Verlag, 928 Seiten, € 24,99**<br />
Wissen ist Macht, ist der Stiefvater überzeugt. Und als sein Stiefsohn Willem<br />
sich hinter den Büchern vergräbt, glaubt er fest an dessen Machtinstinkt. Dohrmanns Held aber, wir ahnen es, tendiert zum Müßiggang, und nicht zur Kronhardt‘schen Maschinenstickerei. Ralph Dohrmann pflegt in seinem Debüt ein fast ausgestorbenes Genre: den großen Bildungsroman. Willem will’s wissen.</p>
<p><strong>Platz 4 (-) 41 Punkte</strong></p>
<p><strong>04</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46gdz.2g2rl7q,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>BIRK MEINHARDT: Brüder und Schwestern</strong><br />
Roman. Carl Hanser Verlag, 704 Seiten, € 24,90**<br />
Die DDR der 70er und 80er Jahre und die immer real existierende, aber eben nicht immer sozialistische Familiengeschichte der Werchows. Als offizielle Utopie und die Träume der Bewohner besonders weit auseinanderliegen, fällt die Mauer. Am Ende heißt es: &#8222;wird fortgesetzt&#8220;. Aber was eigentlich, weiß man nicht.</p>
<p><strong>Platz 5. (-) 36 Punkte</strong></p>
<p><strong>05</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge1.12qi4fr,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>PETER BUWALDA: Bonita Avenue</strong><br />
Roman. Aus dem Niederländischen übersetzt von Gregor Seferens.<br />
Rowohlt Verlag, 640 Seiten, € 24,95**<br />
&#8222;MEINST DU NICHT AUCH, Dass alles mit der Feuerwerkskatastrophe angefangen hat? Die hat alles kaputtgemacht. Danach ist es verdammt schnELL GEGangen, alles zum Teufel, verdammt, verdammt, verdammt.&#8220; Diese Mail ist komisch geschrieben, aber sie trifft den Kern. Eine schwierige Familie, ein geheimer Plan, ein Unglück, das ein ganzes Stadtviertel vernichtet.</p>
<p><strong>Platz 6 (-) 33 Punkte</strong></p>
<p><strong>06</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge3.1d0s8s7,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong><strong>PETER BUWALDA</strong> Die französische Kunst des Krieges</strong><br />
Roman. Aus dem Französischen übersetzt von Uli Wittmann.<br />
Luchterhand Literaturverlag, 768 Seiten, € 24,99**<br />
Frankreichs brutale koloniale Vergangenheit und die Probleme in den Vorstädten – das hängt eng zusammen. &#8222;Die Stille nach dem Krieg ist immer noch Krieg.&#8220; Selten hat ein Debut eine ganze Nation so beschäftigt wie dieses. Alexis Jenni hat dafür den Prix Goncourt bekommen.</p>
<p><strong>Platz 7 (-) 32 Punkte</strong></p>
<p><strong>07</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge5.s59f9i,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>JULIEN GRACQ: Aufzeichnungen aus dem Krieg</strong><br />
Tagebuch und Erzählung<br />
Aus dem Französischen übersetzt von Dieter Hornig.<br />
Literaturverlag Droschl, 192 Seiten, € 22,00**<br />
Julien Gracq verweigerte sich allen Ehrungen. Doch er galt unter den französischen Autoren als einer der größten. 2007 starb er fast hundertjährig. Jetzt erscheinen seine Erinnerungen an die Westfront 1940 – als Aufzeichnungen und als knappe, dichte Erzählung. &#8222;Fragen Sie mich, wie ich von meinen Büchern denke? Unendlich viel besser als Sie. Und unendlich viel schlechter.&#8220;</p>
<p><strong>Platz 8 (-) 31 Punkte</strong></p>
<p><strong>08</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge7.19fjpsk,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>JONAS LÜSCHER: Frühling der Barbaren</strong><br />
Novelle. C.H. Beck Verlag, 128 Seiten, € 14,95*<br />
Preising erzählt eine Geschichte mit Moral. Mit welcher, darüber darf man rätseln. Jedenfalls fliegt eine Gruppe verwöhnter Engländer am Beginn der Wirtschaftskrise zum Baden nach Tunesien. Und dann sind plötzlich die Banken pleite und die Konten leer.</p>
<p><strong>Platz 9 (-) 29 Punkte</strong></p>
<p><strong>09</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ge9.n3ae51,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>DAVID VANN: Dreck</strong><br />
Roman. Aus dem amerikanischen Englischen übersetzt von Miriam Mandelkow.<br />
Suhrkamp Verlag, 296 Seiten, € 19,95*<br />
Bücher helfen nicht immer. Zumindest die Möwe Jonathan und Siddharta lassen ganz schön zu wünschen übrig für einen jungen Mann, der unter Frauen lebt, aber immer noch Jungfrau ist. Galen will mit allen Mitteln raus, aber wo ist das: Draußen?</p>
<p><strong>Platz 10 (-) 27 Punkte</strong></p>
<p><strong>010</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46geb.17ne22o,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>DAVID WAGNER: Leben</strong><br />
Rowohlt Verlag, 320 Seiten, € 19,95**<br />
&#8222;Das Bett lässt sich verstellen. Ich kann die Liegefläche anheben und senken und Kopf- und Fußteil anwinkeln, aber ich darf es mir, denke ich, nicht zu bequem machen. Sonst will ich am Ende nicht mehr aufstehen.&#8220; Die in Miniaturen erzählte und viel zu wahre Geschichte einer Organtransplantation.</p>
<p><strong>Persönliche Empfehlung</strong></p>
<p><strong>011</strong></p>
<p><img src="http://newsletter.swr.de/a.php?sid=46ged.r3k168,it=1,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,u=cb70b02fd8a75b06159a8f25561954e2,n=46gdq.geqlnm,p=1" alt="" border="0" /></p>
<p><strong>im März von Hubert Winkels (Köln):</strong><br />
<strong>LISA KRÄNZLER: Nachhinein</strong><br />
Roman. Verbrecher Verlag, 272 Seiten, € 22,00<br />
&#8222;Wie schon in ihrem ersten Roman &#8222;Export A&#8220; schreibt die junge Künstlerin und Schriftstellerin Lisa Kränzler aus einer radikal subjektiven Perspektive. Es sind aufgewühlte Reden, rasende Betrachtungen, heftige Weltinterpretationen und -verwerfungen, die sich über die Seiten jagen. Hier ist es vor allem die Selbstrettungssuada eines Mädchens, das an seiner Freundin schuldig wird. &#8211; Und ein Sprachvirtuosentum der außergewöhnlichen Art auf Seiten der Autorin. Die Rage ist sprachlich so wohlkomponiert, dass der Roman selbst der Beleg dafür ist, dass Wut und Ressentiment und Rache und filigranes Sprachspiel miteinander gehen.&#8220; (Hubert Winkels)</p>
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		<item>
		<title>25 Sachbuch-Bestseller 27.12.2012 &#8211; 09.01.2013 Sachbuch &#8211; Hardcover</title>
		<link>https://literaturkurier.net/25-sachbuch-bestseller-27-12-2012-09-01-2013-sachbuch-hardcover/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/25-sachbuch-bestseller-27-12-2012-09-01-2013-sachbuch-hardcover/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2013 14:58:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[BestsellerSachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;. Bei den Sachbuch-Bestsellern gibt es zwei neue Titel: Auf Platz 17 ein starker Appell an Politik und Gesellschaft zum Thema familiäre Pflege &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/25-sachbuch-bestseller-27-12-2012-09-01-2013-sachbuch-hardcover/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><span style="font-size: large;">Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;.</span></h5>
<p>Bei den <a href="http://www.boersenblatt.net/template/bb_tpl_bestseller_sachbuch/" target="_blank">Sachbuch-Bestsellern</a> gibt es zwei neue Titel: Auf Platz 17 ein starker Appell an Politik und Gesellschaft zum Thema familiäre Pflege im Krankheitsfall: In <strong>&#8222;Mutter, wann stirbst du endlich?&#8220;</strong> erzählt Rotkreuzlerin Martina Rosenberg an autobiografischem Material, wie sie ihre demenzkranke Mutter pflegte, bis ihre eigene Familie fast daran zerbrach.</p>
<p>Chronologie der Gier: Friedrich Marc und Matthias Weik legen ein weiteres Buch zur Finanzkrise vor und schlagen Alarm: Wie die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden ist der Tenor eines umfangreichen, zugespitzten Werks zur aktuellen Entwicklungen der Märkte. <strong>&#8222;Der größte Raubzug der Geschichte&#8220;</strong> (Tectum Verlag) schafft den Einstieg auf Platz 23.</p>
<p>Von Platz 14 auf Platz 6 geht es für die anekdotenreiche Würdigung von Altkanzler Helmut Schmidt: Journalist Jost Kaiser geht es um unbekannte Details und niegehörte Anekdoten eines allzu Bekannten. Charmant und kurzweilig.<strong> &#8222;Als Helmut Schmid einmal &#8230;&#8220;</strong> Heyne.</p>
<p><span id="more-7116"></span></p>
<p>Chart<br />
Vorwoche<br />
Titel</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
1<br />
2<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4036423.jpg.837775.jpg" alt="" border="0" /><br />
Illies, Florian<br />
<strong>1913</strong><br />
S. FISCHER &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-036801-0<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
2<br />
6<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3718648.jpg.803562.jpg" alt="" border="0" /><br />
Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klaren Denkens</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-42682-5<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_no.gif" alt="keine Änderung" /><br />
3<br />
3<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4034353.jpg.817837.jpg" alt="" border="0" /><br />
Lütz, Manfred<br />
<strong>BLUFF!</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 16,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27597-9</p>
<p>4<br />
1<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4028232.jpg.817809.jpg" alt="" border="0" /><br />
<strong>Guinness World Records Buch 2013</strong><br />
Bibliographisches Institut &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-81201-1</p>
<p>5<br />
8<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4042738.jpg.812464.jpg" alt="" border="0" /><br />
Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klugen Handelns</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-43205-5<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
6<br />
14<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4106053.jpg.852198.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kaiser, Jost<br />
<strong>Als Helmut Schmidt einmal &#8230;</strong><br />
Heyne HC &#8211; gebunden, 10,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-453-20036-4<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
7<br />
5<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4036195.833303.jpg.833306.jpg" alt="" border="0" /><br />
Scholl-Latour, Peter<br />
<strong>Die Welt aus den Fugen</strong><br />
Propyläen Verlag &#8211; gebunden, 24,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-549-07431-2<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
8<br />
4<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4163148.jpg.833776.jpg" alt="" border="0" /><br />
Ratzinger, Joseph (Benedikt XVI.)<br />
<strong>Jesus von Nazareth</strong><br />
Verlag Herder &#8211; gebunden, 20,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-451-34999-7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
9<br />
7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Kleber_neu.jpg.848758.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kleber, Claus; Paskal, Cleo<br />
<strong>Spielball Erde</strong><br />
Bertelsmann, C &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-570-10134-6<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
10<br />
13<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4034441.jpg.800627.jpg" alt="" border="0" /><br />
Spitzer, Manfred<br />
<strong>Digitale Demenz</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27603-7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
11<br />
9<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3968200.jpg.803559.jpg" alt="" border="0" /><br />
Pozzo di Borgo, Philippe<br />
<strong>Ziemlich beste Freunde</strong><br />
Hanser Berlin &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-24044-5<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
12<br />
17<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/5%20Duden.png.476963.png" alt="" border="0" /><br />
<strong>Duden &#8211; Die deutsche Rechtschreibung</strong><br />
Bibliographisches Institut , 21,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-04015-5</p>
<p>13<br />
10<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4036204.jpg.823251.jpg" alt="" border="0" /><br />
Buschkowsky, Heinz<br />
<strong>Neukölln ist überall</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08011-1<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
14<br />
16<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4011871.jpg.804947.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kürthy, Ildikó von<br />
<strong>Unter dem Herzen</strong><br />
Wunderlich &#8211; gebunden, 14,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-8052-5043-6<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
15<br />
11<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Oberst_von_Huhn.jpg.817817.jpg" alt="" border="0" /><br />
Hacke, Axel<br />
<strong>Oberst von Huhn bittet zu Tisch</strong><br />
Kunstmann, A, 14,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-88897-779-4</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
16<br />
12<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4035934.jpg.817813.jpg" alt="" border="0" /><br />
Schmidt, Helmut; di Lorenzo, Giovanni<br />
<strong>Verstehen Sie das, Herr Schmidt?</strong><br />
Kiepenheuer &amp; Witsch &#8211; gebunden, 16,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-462-04486-7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
17<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4100761.jpg.860922.jpg" alt="" border="0" /><br />
Rosenberg, Martina<br />
<strong>Mutter, wann stirbst du endlich?</strong><br />
Blanvalet Verlag &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-7645-0468-7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
18<br />
24<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3918647.jpg.803565.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kahneman, Daniel<br />
<strong>Schnelles Denken, langsames Denken</strong><br />
Siedler, W J &#8211; gebunden, 26,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-88680-886-1<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
19<br />
20<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3479149.jpg.817785.jpg" alt="" border="0" /><br />
Stinson, Barney; Kuhn, Matt<br />
<strong>Der Bro Code</strong><br />
riva &#8211; Paperback, 9,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-86883-091-0</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
20<br />
18<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4127447.jpg.841388.jpg" alt="" border="0" /><br />
Stinson, Barney<br />
<strong>Der Bro Code &#8211; Das Playbook</strong><br />
riva &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-86883-258-7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Wiedereinsteiger" /><br />
21<br />
<img title="Wiedereinsteiger" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_reentry.png" alt="Wiedereinsteiger" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4123775.jpg.846825.jpg" alt="" border="0" /><br />
<strong>Atlas der Globalisierung</strong><br />
TAZ &#8211; Paperback, 14,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-937683-38-6</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
22<br />
15<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Was_man_fur_geld.jpg.841466.jpg" alt="" border="0" /><br />
Sandel, Michael J.<br />
<strong>Was man für Geld nicht kaufen kann</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08026-5</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /><br />
23<br />
<img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /><br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4001482.jpg.860929.jpg" alt="" border="0" /><br />
Weik, Matthias; Friedrich, Marc<br />
<strong>Der größte Raubzug der Geschichte</strong><br />
Tectum &#8211; Paperback, 19,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-8288-2949-7<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
24<br />
19<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4031795.jpg.852206.jpg" alt="" border="0" /><br />
Wickert, Ulrich<br />
<strong>Neugier und Übermut</strong><br />
Hoffmann und Campe &#8211; gebunden, 22,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-455-50277-0<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
25<br />
21<br />
<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-3614428.jpg.846875.jpg" alt="" border="0" /><br />
Wehrle, Martin<br />
<strong>Ich arbeite in einem Irrenhaus</strong><br />
Econ &#8211; gebunden, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-430-20097-4</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/25-sachbuch-bestseller-27-12-2012-09-01-2013-sachbuch-hardcover/">25 Sachbuch-Bestseller 27.12.2012 &ndash; 09.01.2013 Sachbuch &#8211; Hardcover</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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