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	<title>Biographie &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>Schauen Sie mal böse &#8211; Geschichten aus meinem Schauspielerleben &#8211; von Mario Adorf</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2015 15:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ein Jahrhundertschauspieler wird  &#8212; &#8211; 85! Auf dieses ganz und gar wundervolle Buch muss ich Sie, sozusagen ‘vorab’,  hinweisen. Sie sollen auch nicht einen Tag zu lange darauf warten müssen, es selbst lesen zu können. Denn Sie werden beim Lesen &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/schauen-sie-mal-boese-geschichten-aus-meinem-schauspielerleben-von-mario-adorf/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: x-large;">Ein Jahrhundertschauspieler wird  &#8212; &#8211; 85!</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size: large;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/08/Mario-Adorf-schauen-sie-mal-boese.jpg"><img class="buchcover alignleft wp-image-8417 size-medium" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/08/Mario-Adorf-schauen-sie-mal-boese-184x300.jpg" alt="Mario-Adorf-schauen-sie-mal-boese" width="184" height="300" srcset="https://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/08/Mario-Adorf-schauen-sie-mal-boese-184x300.jpg 184w, https://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/08/Mario-Adorf-schauen-sie-mal-boese.jpg 257w" sizes="(max-width: 184px) 100vw, 184px" /></a>Auf dieses</span> </strong><span style="font-size: large;"><strong>ganz und gar wundervolle Buch muss ich Sie, sozusagen ‘vorab’,  hinweisen. Sie sollen auch nicht einen Tag zu lange darauf warten müssen, es selbst lesen zu können</strong>. Denn Sie werden beim Lesen überreich beschenkt: </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Mario Adorfs Erinnerungen an sein</strong> <strong>großes und erfülltes Schauspielerleben, das am 8. September 1930 begann (und das erstmal gar nicht besonders vielversprechend</strong>, woran ich hier einmal erinnern möchte, weil viele es nicht mehr wissen:)</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Mario Adorf ist das nichteheliche Kind (was zu seiner Zeit noch ein schwerer Makel war!) der aus der </span><span style="font-size: large;">Eifel</span><span style="font-size: large;"> stammenden deutschen Röntgenassistentin Alice Adorf und eines verheirateten Italieners, des </span><span style="font-size: large;">kalabrischen</span><span style="font-size: large;"> Chirurgen Dr. Matteo Menniti. </span><span style="font-size: large;">Er wuchs bei seiner Mutter in </span><span style="font-size: large;">Mayen</span><span style="font-size: large;"> in der Eifel auf.<br />
</span></p>
<div id="extendedEntryBreak" contenteditable="false"></div>
<p><span style="font-size: large;"> </span><strong><span style="font-size: large;">Wie ungewöhnlich wissensdurstig er schon als noch ganz junger Mann war, lässt sich daran ablesen, was er ab 1950 alles studierte</span><span style="font-size: large;">: </span><span style="font-size: large;">Philosophie</span><span style="font-size: large;">, </span><span style="font-size: large;">Psychologie</span><span style="font-size: large;">, </span><span style="font-size: large;">Kriminologie</span><span style="font-size: large;">, </span><span style="font-size: large;">Literatur</span><span style="font-size: large;">, </span><span style="font-size: large;">Musikgeschichte</span><span style="font-size: large;"> und </span><span style="font-size: large;">Theaterwissenschaften</span><span style="font-size: large;">.</span> </strong><span style="font-size: large;"><strong>Nebenher betätigte er sich in einer Studentenboxstaffel sowie an der Studentenbühne.</strong></span><span id="more-8414"></span></p>
<p><strong><span style="font-size: large;">1953 ging er zur Fortsetzung seines Studiums nach </span><span style="font-size: large;">Zürich</span><span style="font-size: large;"> und arbeitete dort als </span><span style="font-size: large;">Statist</span><span style="font-size: large;"> und </span><span style="font-size: large;">Regieassistent</span><span style="font-size: large;"> am </span><span style="font-size: large;">Schauspielhaus Zürich</span></strong><span style="font-size: large;"><strong>. Kurz darauf brach er sein Studium ab …</strong> </span></p>
<p><strong><span style="font-size: large;"><u>Nun war sein Leben auf die richtigen Geleise gekommen:</u> Es folgte eine Schauspielausbildung an der berühmten </span><span style="font-size: large;">Otto-Falckenberg-Schule</span><span style="font-size: large;"> in München. 1954 trat er mehrmals an den </span><span style="font-size: large;">Münchner Kammerspielen</span><span style="font-size: large;"> auf. Im Anschluss an seine Schauspielausbildung hatte Adorf von 1955 bis 1962 bei den Münchner Kammerspielen ein Engagement als Schauspieler. Heute gibt es wohl niemanden, dem der Schauspieler Mario Adorf kein Begriff ist. </span></strong></p>
<p><span style="font-size: large;">Was Sie hier, in seinem neuesten Buch erwartet, ist, auf seine für ihn typische,  liebevoll-verschmitzte Weise, randvoll mit all den Geschichten, die er bislang in seinen früheren Büchern – sie wurden alle Bestseller! &#8211; noch nicht erzählt hat. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Eher wie aus einer Schatzkiste oder Wundertüte oder dem Zylinder eines Magiers präsentiert er seinen Lesern den herrlichen Begebenheiten aus seinem langen Leben:  Als Boxprofi oder gleichzeitig Schauspieler?  Erlebnisse auf der Bühne, hinter den Kulissen, vor und hinter der Kamera.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;">Nicht zu vergessen seine Schilderungen all der <strong>Begegnungen mit seinen unvergessenen Kollegen  wie Fritz Kortner, Hans Albers, Heinrich George und viele andere</strong>. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Mario Adorfs Karriere begann in den frühen 50er-Jahren als junger Theaterschauspieler a</strong>n den Münchner Kammerspielen und führte ihn über ungezählte Rollen im deutschen, italienischen, französischen und amerikanischen Film <strong>bis in die Gegenwart.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong><u>Zugleich reüssierte er ab 1992 (»Der Mäusetöter«) auch als Buchautor</u></strong>. Sein neues Buch »Schauen Sie mal böse« versammelt eine Vielzahl hinreißender Geschichten aus seinem Schauspielerleben und zeigt noch einmal Mario Adorfs großes schriftstellerisches Können, mit dem er seit vielen Jahren seine Leser begeistert hat.</span></p>
<p><span style="font-size: large;"> <strong><u>Am Beginn gleich seine  an seine allererste Rolle als Vierjähriger in seiner Heimatstadt Mayen in der Eifel (als siebter Zwerg in »Schneewittchen und die sieben Zwerge«).</u></strong> Es folgen <strong>erste Gesangsauftritte als Kind im Luftschutzkeller</strong>, um die Todesangst zu verdrängen, und <strong>Erinnerungen an seine Doppelexistenz als <u>Schauspieler</u> am Mainzer Studententheater und als <u>Schwergewichtsboxer</u></strong>. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Und ganz nebenbei entpuppt sich Mario Adorfs Buch als eine kleine augenzwinkernde Schauspielschule, in der es um die vielen Fußangeln der Schauspielkunst geht – um Blackouts bei Texten, um das Weinen und Lachen auf der Bühne, die originellsten Unfälle oder Sterbeszenen …</strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;">Es ist ein großes Glück für uns alle, dass uns Mario Adorf zu seinem Geburtstag dieses Buch schenkt – das er obendrein, zum ersten Mal in seinem Leben – selbst illustriert hat! </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Mario Adorf gehört zu jenen seltenen Menschen, die auch mit 85 ihr ganzes Potential noch immer nicht voll ausgeschöpft  haben und die – niemals alternd – mit jedem Jahr auf geheimnisvolle Weise ganz einfach weiser und irgendwie schöner werden.</strong> </span></p>
<p>…</p>
<h4>Über den Autor</h4>
<p><a href="http://www.kiwi-verlag.de/autor/mario-adorf/16/"><img class="buchcover alignleft" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/08/autor_16.jpg" alt="Mario Adorf" width="275" height="400" /></a></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Mario Adorf,</strong> geboren am 8.9.1930 in Zürich, aufgewachsen in Mayen/Eifel, lebt heute in Paris und München. Seit über 60 Jahren trat er in ungezählten Bühnenrollen und deutschen sowie internationalen Filmproduktionen auf. Darüber hinaus ist er Entertainer und Sänger. Seit 1992 veröffentlichte er zahlreiche Bücher bei Kiepenheuer &amp; Witsch, u.a. <em>Der Mäusetöter</em>, <em>Der Dieb von Trastevere</em>, <em>Der römische Schneeball</em>, <em>Der Fotograf von San Marco</em> und zuletzt <em>Himmel und Erde – Unordentliche Erinnerungen</em></span>.</p>
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		<title>&#034;Hitler. Der K&#252;nstler als Politiker und Feldherr&#034; &#8211; Eine Herrschaftsanalayse von Wolfram Pyta&#034; &#8211;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2015 14:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hitler als Feldherr]]></category>
		<category><![CDATA[Hitler, der gescheiterte Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Zweite Weltkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Der Zweite Weltkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Hitler - Geniekult und totale Herrschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hitler und die Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Hitler und Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Diktator und die Macht der Inszenierung Einen völlig neuen Blick auf die Herrschaft und Persönlichkeit Adolf Hitlers bietet die Herrschaftsanalyse von Professor Wolfram Pyta. Hitlers Aufstieg und sein mörderisches Regime, so der renommierte Neuzeithistoriker, beruhen vor allem auf der &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/hitler-der-knstler-als-politiker-und-feldherr-eine-herrschaftsanalayse-von-wolfram-pyta/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 24pt;">Der Diktator und die Macht der Inszenierung</span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/03/clip_image002.jpg"><img style="margin: 0px 0px 7px; display: inline; border-width: 0px;" title="clip_image002" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2015/03/clip_image002_thumb.jpg" alt="clip_image002" width="316" height="480" align="left" border="0" hspace="12" /></a></p>
<p><span style="font-size: large;">Einen völlig neuen Blick auf die Herrschaft und Persönlichkeit Adolf Hitlers bietet die Herrschaftsanalyse von Professor Wolfram Pyta. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Hitlers Aufstieg und sein mörderisches Regime, so der renommierte Neuzeithistoriker, beruhen vor allem auf der radikalen Anwendung ästhetischer Prinzipien, welche sich der selbsternannte Künstler vor seinem Eintritt in die Politik im Jahre 1919 zu eigen gemacht hatte.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Pyta untersucht den Aufstieg des brotlosen Künstlers Hitler zum allmächtigen Politiker und Feldherrn. </span><span id="more-8278"></span></p>
<p><span style="font-size: large;">Er zeigt, wie Hitler durch raffinierte Ästhetisierung der Politik seine Massengefolgschaft fand. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Dem verhinderten Theaterarchitekten und passionierten Wagnerianer half dabei vor allem die konsequente Inszenierung seiner politischen Auftritte. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Der Geniekult verlieh ihm die nötige Legitimation für die totale Herrschaft in dem von ihm entfesselten Weltkrieg. Pyta führt vor Augen, dass der Diktator und militärische Führer Hitler ohne sein reklamiertes Künstlertum nicht zu verstehen sind.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><b>Wolfram Pyta</b>, geboren 1960 in Dortmund, leitet als Universitätsprofessor die Abteilung für Neuere Geschichte der Universität Stuttgart sowie die Forschungsstelle Ludwigsburg zur NS-Verbrechensgeschichte. 2007 erschien bei Siedler seine preisgekrönte Biographie »Hindenburg. Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler«.</span></p>
<p><b><span style="font-size: large;">„Hitler. Der Künstler als Politiker und Feldherr“ erscheint am 14. April 2015. </span></b></p>
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		<title>Der Junge muss an die frische Luft &#8211; Kindheitserinnerungen von Hape Kerkeling</title>
		<link>https://literaturkurier.net/der-junge-muss-an-die-frische-luft-kindheitserinnerungen-von-hape-kerkeling/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2014 12:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheitserinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Bambi Medienpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Grimme-Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Hape Kekeling]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheitserinnerungen eines Begabten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>.Wehmütig-schöne Kindheitserinnerungen – kein lustiges Buch! &#8230; Mit &#8218;Ich bin dann mal weg&#8216; hat er Millionen Leser inspiriert, persönliche Grenzen zu überschreiten. Jetzt fragt er sich: Warum wollte ich also bereits im zarten Kindesalter mit aller Macht &#8222;berühmt werden&#8220;? Und &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/der-junge-muss-an-die-frische-luft-kindheitserinnerungen-von-hape-kerkeling/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>.<span style="font-size: x-large;"><strong>Wehmütig-schöne Kindheitserinnerungen – kein lustiges Buch!</strong></span> &#8230;</p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/11/mk3pk3vv.jpg"><img style="margin: 0px 20px 12px 0px; display: inline; border: 0px;" title="mk3pk3vv" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/11/mk3pk3vv_thumb.jpg" alt="mk3pk3vv" width="293" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: large;">Mit &#8218;Ich bin dann mal weg&#8216; hat er Millionen Leser inspiriert, persönliche Grenzen zu überschreiten. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Jetzt fragt er sich: Warum wollte ich also bereits im zarten Kindesalter mit aller Macht &#8222;berühmt werden&#8220;? Und wieso hat das dann tatsächlich geklappt? Nun, vielleicht einfach deshalb, weil ich es meiner Oma als sechsjähriger Knirps genau so versprechen musste. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Die Oma ist der Ausgleich und gute Stern für schwere Verlust, die das Kind durchstehen musste. Sie vor allem gab ihm Wärme und – Selbssicherheit. Hat nicht jeder. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Jetzt spricht Hape Kerkeling über seine Kindheit; entwaffnend ehrlich, mit großem Humor und Ernsthaftigkeit. Über die frühen Jahre im Ruhrgebiet, Bonanza-Spiele, Gurkenschnittchen und den ersten Farbfernseher. <span id="more-8025"></span></span></p>
<p><span style="font-size: large;">Über das Auf und Ab einer dreißigjährigen, turbulenten Karriere &#8211; und darüber, warum es manchmal ein Glück ist, sich hinter Schnauzbart und Herrenhandtasche verstecken zu können. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Über berührende Begegnungen und Verluste, Lebensmut und die Energie, immer wieder aufzustehen. »Was, um Himmels willen, hat mich bloß ins gleißende Scheinwerferlicht getrieben, mitten unter die Showwölfe? Eigentlich bin ich doch mehr der gemütliche, tapsige Typ und überhaupt keine Rampensau.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Hape Kerkeling, der mit seinem Pilgerbericht &#8218;Ich bin dann mal weg&#8216; seine Fans absolut überraschte und Leser jeden Alters begeisterte, lädt auf die Reise durch seine Memoiren ein. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Sie führt na</span><span style="font-size: large;">ch Düsseldorf, Mosambik und in den heiligen Garten von Gethsemane; vor allem aber an die Orte von &#8218;Peterhansels&#8216; Kindheit: in Recklinghausens ländliche Vorstadtidylle und in die alte Bergarbeitersiedlung Herten-Scherlebeck. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Eindringlich erzählt er von den Erfahrungen, die ihn prägen, und warum es in fünfzig Lebensjahren mehr als einmal eine schützende Hand brauchte.</span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Lesenswert und liebenswert! Man kann es sich schenken lassen und an unendlich viele Andere ebenfalls.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Garantiert wird jeder es mögen – das Danke dafür kommt von Herzen. Danke Hape Kerkeling!</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Kerkeling, Hape </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Hans Peter Wilhelm Kerkeling, geboren 1964 in Recklinghausen, bekannt als Hape Kerkeling, ist Schauspieler, Moderator, Comedian und Schriftsteller. 2007 erhielt Hape Kerkeling den Grimme-Preis und wurde mit dem Medienpreis Bambi in der Kategorie Kultur ausgezeichnet. 2009 wurde er mit dem Karl-Valentin-Orden geehrt.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Junge muss an die frische Luft<br />
von <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D04112014%2D114630988%2DD03940&amp;intid=CPC2ZBD&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;AT=Kerkeling%2C%20Hape&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Kerkeling, Hape</a>;<br />
Gebunden<br />
Meine Kindheit und ich. 320 S. 210 mm 420g , in deutscher Sprache.<br />
2014   <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D04112014%2D114630988%2DD03940&amp;intid=CPC2ZBD&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=Piper&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Piper</a><br />
ISBN 3-492-05700-4<br />
ISBN 978-3-492-05700-4 19.99 EUR</p>
<p><span style="font-size: large;"> </span></p>
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		<title>Tageb&#252;cher Band II von F.J. Raddatz 2002 &#8211; 2012</title>
		<link>https://literaturkurier.net/tagebcher-band-ii-von-f-j-raddatz-2002-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2014 12:56:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Dichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Raddatz - Leben als Gesamtkunstwerk - TAGEBUCH II]]></category>
		<category><![CDATA[Rowohlt-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[ZEIT]]></category>
		<category><![CDATA[Die ZEIT]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. F.J. Raddatz]]></category>
		<category><![CDATA[Rowohlt Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch & Zeitdokument]]></category>
		<category><![CDATA[Tgebuch - Zeitdokument - Ein Lebenswerk]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Erlebtes Alter(n) – ein auch schmerzlicher Lebensabschnitt &#8211; bewusst erlebt Mit diesem Band haben wir nun 1600 Seiten Tagebücher – zusammen mit ‘Unruhestifter’[Autobiographie, auch weitgehend nach Tagebüchern] sind es gar mehr als 2000! Ganz gleich, was jetzt der eine oder &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/tagebcher-band-ii-von-f-j-raddatz-2002-2012/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/tagebcher-band-ii-von-f-j-raddatz-2002-2012/">Tageb&uuml;cher Band II von F.J. Raddatz 2002 &#8211; 2012</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Erlebtes Alter(n) – ein auch schmerzlicher Lebensabschnitt &#8211; bewusst erlebt</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/11/qgayi0jv.jpg"><img style="margin: 0px 20px 12px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="qgayi0jv" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/11/qgayi0jv_thumb.jpg" alt="qgayi0jv" width="313" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: large;">Mit diesem Band haben wir nun 1600 Seiten Tagebücher – zusammen mit ‘Unruhestifter’[Autobiographie, auch weitgehend nach Tagebüchern] sind es gar mehr als 2000! Ganz gleich, was jetzt der eine oder andere Rezensent an ihnen findet: Ich vermute mal, dass diese 2000 Seiten es sein werden, die für künftige Generationen als ‘Das Werk’ von F.J.Raddatz gelten werden. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Und damit ist sein Platz in der deutschen Literaturgeschichte gesichert. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Wenn man gerade jetzt die Tagebücher II von FJR liest, kommt es schon etwas auf den Jahrgang des Lesers an, und je jünger die Leser sind. umso weniger werden sie vermutlich damit anfangen können. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Fragt an sich (oder vielleicht mich) , gerade jetzt,ob es sich lohnt, diese mehr als 700 Seiten des Tagebuch II zu lesen – muss man es uneingeschränkt empfehlen:  Wer es jetzt liest, ist wenigstens (noch) sein Zeitgenosse, jedenfalls was den Zeitraum der Tagebücher anbelangt<span id="more-8011"></span>.   </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Der nun zweite Band seiner Tagebücher ist in einer Hinsicht nicht weniger ‘aufschlussreich’ als der erste, aber – auch stilistisch &#8211; nicht weniger beeindruckend. Es ist nicht nur der grandiose Abgesang eines ‘alten’ Menschen – mit Mitte achtzig ist man noch kein Zittergreis! – es ist aber zugleich eine ganze Generation, die jetzt zu Ende geht.  Denn das war eine gewaltige Generation – und noch ist es unklar, was nun nachkommt.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Auch bei Raddatz sterben im Verlauf dieser Tagebücher einige ihm sehr nahestehende Menschen (Gottseidank nicht Grass!) aber doch: Rudolf Augstein, den er zu verachten gelernt hat, die verhasste Gräfin Dönhoff, deren ‘Widerstand’ er in Frage gestellt hat, Susan Sonntag, der Maler und Freund Paul Wunderlich, dessen Alt-Werden er zuvor bereits mitverfolgt hat, Walter Kempowski, auch dessen deutliches Altern hat ihn erschreckt, Joachim Fest, an dem er gerade unerwartet positive Seiten entdeckt hat und ganz am Ende der Tagebücher auch noch  Peter Wappnewski.  (Und derzeit, wo gerade Wolfgang Leonhard mit 93 und Peter Scholl-Latour, allerdings mit Neunzig, beides Urgesteine, überraschend verstorben sind, wird das seine Alters- und Todesangst wieder beflügelt haben.) Dabei sagen moderne Biologen, dass das Leben eines Menschen auf 120 Jahre  angelegt ist – was zumindest mich beruhigt &#8211; vielleicht liest er es hier.  </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Es wird von ihm berichtet: “<strong><em>Auf, auf &#8222;, ruft Fritz J. Raddatz sich selber zu, als er sich 2008 in einem Münchner Hotel für die größte Party des Jahres umzieht, &#8222;ich habe noch gar nicht die Krawatte gebunden und bin schon enttäuscht.&#8220;</em></strong> Das zeigt aber auch seine hervorstechenden Charakterzüge – denen eines gemeinsam ist: Alle sind sie – ganz gleich, wo sie deutlich werden – <strong><span style="text-decoration: underline;">überproportional</span></strong>. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Bei FJR gilt das für alles</strong>: für seine Garderobe, für seine Wohnung, sein Bewirten von Gästen, seine persönliche Zuwendungen (oft nicht ‘fachgerecht’ gewürdigt) zu allen möglichen Gelegenheiten, seinen Jaguar (der ihn offensichtlich nie enttäuscht), für jeden, auch einfachen Gedanken oder Artikel, wohl aber bei den vielen anderen, die er zu Gast geladen hat mit großem Aufwand, den die meisten überhaupt nicht beachtet bzw. überhaupt bemerkt und schon gar nicht gewürdigt haben. Jedoch ist da wenigstens sein fürsorglicher, geduldiger Lebensgefährte Gerd – wohl  sein Felsen in der Brandung.; es beglückt ihn auch der Gedanke, dass er für das Alter dieses Getreuen hervorragend gut vorgesorgt hat. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">[Hier möchte ich ein paar Bemerkungen FJR’s einfügen, aus einem FAZ-Intervierw (29.10.12) zum Thema Stil: </span></p>
<p><strong>Dem Stil verwandt ist der Geschmack. In welchem Verhältnis stehen die beiden zueinander?</strong></p>
<p>Geschmack ist vielleicht ein etwas erweiterter Begriff. Geschmack in der Kunst heißt etwa, dass man weiß, Herr Damien Hirst ist kein Künstler, aber Picasso, so hört man jedenfalls immer wieder gerüchteweise, war einer. Oder in der Literatur, dass natürlich Fräulein Hegemann keine Schriftstellerin ist.</p>
<p><strong>Warum sollte das, was Damien Hirst macht, keine Kunst sein?</strong></p>
<p>Weil es mit dem, was Kunst eigentlich bedeutet, nämlich dem Menschen die Augen neu einsetzen, um ihn eine Phantasiewelt erfahren zu lassen, die über das Gewohnte hinausweist, nichts zu tun hat. Das ist Masche, nicht Kunst. So ist es auch mit einem Gedicht. Wenn etwa Herr Robert Gernhardt meint, es sei ganz toll, wenn er dichtet „den Mistkerl hab ich rangekriegt, er hat sie in den Mund gefickt“, dann kann ich nicht sagen, dass mir damit neue Welten erschlossen werden. Auch bei Mk geht es mir so. Wenn ich bei mir im Garten sitze und weit weg, in einem Park, wird diese Stampfmusik gespielt, dann denke ich: Sind da Bauarbeiten im Gange? Da kann mir niemand erzählen, dass Haydn oder Bach dasselbe war.</p>
<p><strong>Sollte man sich, auch gegen den eigenen Geschmack, zu gutem Stil im Zweifel sogar zwingen lassen?</strong></p>
<p>Alles, was Geschmack und Stil heißt, heißt auch Bildung und Erziehung, und Erziehung hat immer mit Zwang zu tun; das fängt schon beim Kind an. Jedenfalls muss man Geschmack und Stil lernen, und lernen kann man beides nur von jemandem, der etwas davon versteht. Ich fange nicht an, als Zwölfjähriger Thomas Mann zu lesen, sondern es muss mir jemand sagen: Lies mal und fang nicht gleich mit den „Buddenbrooks“ an, sondern mit „Tonio Kröger“, dann kommst du allmählich rein. So bilden sich Geschmack und Stil. Ich kenne Menschen, die zum Beispiel in meinem Hause tätig sind, Hilfskräfte, die sagen, ja, das ist alles wunderbar, es hat uns aber keiner beigebracht, ich verstehe so ein, sagen wir mal: Dix-Bild gar nicht. Dix ist ja nicht hübsch, das sind keine Seerosen. Also man muss verstehen lernen, warum Dix eine von Drogen zerfressene Prostituierte gemalt hat und was daran trotzdem schön ist, nicht als Sujet, sondern als Malerei. Das kann natürlich der Hausmeister nicht wissen, weil er es nicht gelernt hat.</p>
<p>…Also: Es ist ein Erziehungsprozess, dem man sich aber öffnen muss, und mein Monitum ist, dass sich die meisten Menschen heute dagegen versperren, oder, schlimmer, ihnen eine Sperre ins Gehirn gebaut wird durch Medien, durch dieses grauenvolle Angebot im Fernsehen, das die Gehirne verschlampt und verschlammt</p>
<p>Normalerweise ziehe ich mich zum Abendessen an oder um. Mein Tageslauf ist sehr streng reguliert: Nach dem Schwimmen Frühstück, nach dem Frühstück Arbeit, Briefe beantworten zum Beispiel, danach Schreibtisch. Ich esse nie zu Mittag, diese Mahlzeit kenne ich gar nicht, ich esse aber richtig zu Abend, entweder im Speisezimmer oder im Garten, je nach Wetter. Und normalerweise ziehe ich mich dann um, auch wenn ich alleine esse, und decke mir den Tisch mit Blumen oder einer Kerze, oder ich höre Musik dabei.</p>
<p>Das Interview ist sehr viel länger (steht nicht im Tagebuch), kennzeichnet aber die Person FJR bis auf den Mantelknopf. Sie können es vollständig nachlesen: FAZ Gespräch mit FJR</p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Kommen wir nochmals auf sein Überproportionales zurück</strong>. Ein Leben lang hat er überproportional erlebt und gestaltet.  Erst der Missbrauch des Zehnjährigen durch den Stiefvater, später ebenso durch den ‘Väterlichen Freund’, obendrein noch Pastor seines Zeichens. Auch jetzt noch, alt geworden, ist ihm alles gegenwärtig. <strong>Warum ist gerade ihm das alles passiert?</strong> Es gibt keine Antwort –  die Frage bleibt. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Raddatz legt seine Grundlagen, studiert Germanistik, Geschichte, Theaterwissenshaft, Kunstgeschichte und Amerikanistik, dann folgen Promotion und Habilitation. Und das alles – teilweise ‘nebenher’ &#8211; bis 1971! Mit zwanzig: schreiben für die die Berliner Zeitung, von 1953 bis 1958 <strong>Leiter und stellvertretender Cheflektor beim sagenhaften DDR-Verlag Volk und Welt</strong> – über dessen ‘Abwicklung’ schreibt er 2001 in der ZEIT. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Der nächste ‘große Sprung’1960</strong>   Cheflektor und stellvertretender Verlagsleiter beim Rowohlt-Verlag unter Heinrich Maria Ledig-Rowohlt. </span> <span style="font-size: large;">Der war auch ein Urgestein, und um ihn herum all die anderen: produktiv, gewaltig, oft maßlos und laut prägten sie eine ganze Epoche – Raddatz hat sie alle in seinen Erinnerungen so plastisch beschrieben, dass man sie förmlich spüren kann. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Und dann kam wieder ein Sprung: Von 1976 bis 1985 war er Leiter des Feuilletons der Zeit, die unter seiner Leitung zum weltoffensten &amp; brillantesten  Feuilleton der Bundesrepublik wurde</strong></span>. <span style="font-size: large;">Dazu will ich Ihnen wenigstens einen Abschnitt aus einem Glückwunsch-Artikel zum achtzigsten FJR’s</span><span style="font-size: medium;">: von   <strong><span style="font-family: David;">“(&#8230;) Wie er ja auch sonst mit geradezu ungeheurer Geschwindigkeit und mit all seinen Nüstern aufnahm, was der Geist der Zeit in den nationalen wie internationalen Zeitschriften enthüllte oder verriet. Er arbeitete simultan, er war gleichzeitig überall, er redete heute mit Enzensberger oder Cioran, morgen mit Kempowski oder Vargas Llosa, während er nebenbei einen Aufmacher diktierte und Honoraranweisungen unterschrieb. Es war diese Selbstüberbietung, dieser enthusiastische und eben auch enthusiasmierende Steigerungswunsch, der mich mitriss und nicht nur mich allein, sondern die gesamte Redaktion der <em>ZEIT</em> .”</span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>FJR’s Ende bei der Zeit war ebenso explosionsartig, wie manches in seinem Leben. </strong>Theo  Sommer erinnert das (übrigens anders als FJR selbst: <span style="font-family: David;"><strong>“ (…) Aber dann schrieb Raddatz im Oktober 1985 einen Titelseitenkommentar zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse, in dem er eine angebliche Goethe-Beschreibung des früheren Messegeländes zitierte: &#8222;Man begann damals, das Gebiet hinter dem Bahnhof zu verändern.&#8220; Ein hämisches Lachen ging durch die Republik, denn die erste deutsche Eisenbahn fuhr erst drei Jahre nach Goethes Tod. Nun schlug Bucerius zu. Eine Lappalie, die der Bucerius-Sentenz entsprach: &#8222;Nur wer nie schreibt, schreibt nie etwas Falsches.&#8220;</strong></span> Aber sie reichte als Anlass zum Bruch” der sich schon lange zuvor angebahnt hatte. Eigentlich war es eine Lappalie, ein Flüchtigkeitsfehler. Aber einer, der wehtat.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Ich hab das zur Erläuterung nochmal aufgezählt. und sicher noch viel zu viel vergessen, so zum Beispiel FJR und Tucholsky, die Tucholsky-Gesellschaft und deren Ende.  … Das ist der Kosmos, in dessen Inneren FJR’s Erinnerungen sich bewegen. . </span></p>
<p><span style="font-size: large;">All das ist – wenn man diesem zweiten Tag</span><span style="font-size: large;">ebuch glaubt – für Raddatz ganz gegenwärtig und <strong><span style="text-decoration: underline;">ebenso gleichzeitig irgendwie plötzlich vorbei.</span></strong> </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Plötzlich ist er wie gelandet auf einem anderen Stern, bei den neuen ‘Größen’ muss er oft fragen, um wen es sich dabei handelt. Und die Letzten aus seiner Zeit – sie sterben auch so nach und nach. Bald wird sich niemand an sie erinnern – ein Zeitalter bricht regelrecht ab – riesige Eisbrocken lösen sich von ihrem Gletscher,  schwimmen, sich auflösend, irgendwohin in Unbekanntes.  </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Dennoch bleibt er weiterhin überproportional:</strong> Der Ton einer <strong>schonungslosen Selbstbeobachtung, die gleichzeitige Beobachtung anderer</strong>, (angeschlagen bereits in den 2010 erschienenen &#8222;Tagebüchern 1982 2001&#8220;,) <strong>setzt sich in diesem zweiten Band fort: noch klarer, schärfer, doch immer wieder, wie zum Ausgleich, auch mit einem Einschlag ins Komisch-Ironische: “Da schluchzt einer im tiefgekühlten Jaguar und holt sich 1000 Euro von der Bank” .</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Übertreibendes und rigoros Selbstironisches. In der Form freier als zuvor, fügt Raddatz jetzt Monologe, kurze Telefon-Dramen, Essays und Porträt-Miniaturen in den Text ein.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Und neue Namen tauchen auf: nicht mehr nur Hochhuth, Enzensberger und Grass, sondern auch Joachim Fest, Katharina Thalbach, aus der Erinnerung Klaus Mann und etliche andere. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Weiterhin geht es um ein Bild der guten Gesellschaft, um die Frage: &#8222;Wie leben die Deutschen?&#8220;; weiterhin um die entstehende Einheit von Ost und West, doch mittlerweile, und mit zunehmender Wut, auch um die amerikanische Politik: den Krieg im Irak, die Lügen der Administration, Guantanamo, für Raddatz die schmerzliche Revision einer Lebensüberzeugung vom zuvor geliebten Amerika.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Das Erscheinen des ersten Bandes dieser Tagebücher war ein literarisches Ereignis, man hat das Buch &#8222;den großen Gesellschaftsroman der Bundesrepublik&#8220; und &#8222;ein kaum erträgliches Kunstwerk&#8220; genannt. Hier ist Band 2: auf derselben Höhe, mit demselben Feuer.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Ich merke es eben besonders, als ich den Band nochmals zur Hand nehme, um vielleicht irgend etwas zum Zitieren zu finden:  Sofort liest man sich fest, kann nicht aufhören und bewundert beides: Den geschliffenen Stil, und wie prägnant FJR Situationen und Stimmungen heraufbeschwört.  Und Bilder.   </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Aber noch etwas wird einen ergreifen, denkt man über dieses Tagebuch nach …</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em><span style="font-size: large;">Heute ist der 7. Oktober 2014</span> .<span style="font-size: large;">Siegfried Lenz ist eben mit 88 Jahren gestorben.</span></em></strong> <span style="font-size: large;">Man hatte ihm sein Alter angesehen und ich meine, er müsse weise sein wie Methusalem. Jedenfalls stellte man sich ihn lebenssatt vor. Raddatz ist alles andere als lebens-satt &#8211; er ist noch immer hungrig; vielleicht etwas wie ein älterer Wolf.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Nun weiß ich, was einem beim Tagebuch II – das man auch – bei vielen Eintragungen – als eine wunderbare Sammlung abgeschlossener Essays betrachten kann: </span><span style="font-size: large;">Er lebte – wie kaum ein anderer – auf gleich drei Erdteilen gleichzeitig. Denken Sie an sein FAZ-Interview zum Stichwort Stil: das war noch  19. Jahrhundert, womit er schon im Zwanzigsten und erst in 21. Jahrhundert gleichzeitig in so vielen Zeitläuften sich ebenso heimisch fühlte – wie aber auch heimatlos zu sein verdammt war. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Eben lese ich in seinem Tagebuch II seinen zornig bitteren Kommentar über den Band ‘Hundert Jahre Rowohlt’. Über ihn nur so viel wie über eine nebensächliche Randfigur und auch noch von einem in seinen Augen unwesentlichem jüngeren Schreiberling. Was weiß so jemand schon von der FJR-Zeit bei Rowohlt??</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Mit einem Zitat von Peter von Matt – ( im völlig anderem Zusammenhang, der <em>absolut nichts</em> mit Raddatz zu tun hat, sondern ausgerechnet über … Goethes <em>Heidenröslein</em> , <em>3. Strophe</em>…), möchte ich hier dennoch mit diesem Zitat enden, weil hier nichts besser passt:</span></p>
<p><span style="font-size: x-large;"><em>“… Es ist ein schauerlich barbarischer Gesang…”  ….</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 20px;">  Fritz J. Raddatz, geb. 1931 in Berlin, 1960-69 stellvertretender Leiter des Rowohlt Verlags, 1977-85 Feuilletonchef der Zeit, von 1969- 2011 Vorsitzender der Kurt-Tucholsky- Stiftung. 2010 wurde er mit dem Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik geehrt..</span></p>
<p>Tagebücher 2002 &#8211; 2012<br />
von Raddatz, Fritz J.;<br />
Gebunden<br />
2. Aufl. 720 S. 215 mm 862g , in deutscher Sprache.<br />
2014   Rowohlt, Reinbek<br />
ISBN 3-498-05797-9    24.95 EUR &#8211;</p>
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		<title>Paul Klee &#8211; Sein Leben &#8211; seine Kunst &#8211; Bild- &#038; Text Biographie von Boris Friedewald</title>
		<link>https://literaturkurier.net/paul-klee-sein-leben-seine-kunst-bild-text-biographie-von-boris-friedewald/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2014 11:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstbildband]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
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		<category><![CDATA[Paul Klee]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Friedewakd]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstbildband und Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Prestel Verlag]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Hervorragendes über Paul Klee: Multitalent, Visionär und Wegbereiter der Moderne Genau genommen weiß man eigentlich nicht besonders viel Einzelheiten über den Maler Max Klee. Trotzdem erkennt man seine Bilder sofort. Einige habe ich unten abgebildet.  Aber wie kam es dazu, &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/paul-klee-sein-leben-seine-kunst-bild-text-biographie-von-boris-friedewald/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;">Hervorragendes über Paul Klee: Multitalent, Visionär und Wegbereiter der Moderne<br />
</span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/08/ycxveswb.jpg"><img style="margin: 0px 20px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="ycxveswb" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/08/ycxveswb_thumb.jpg" alt="ycxveswb" width="390" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Genau genommen weiß man eigentlich nicht besonders viel Einzelheiten über den Maler Max Klee. Trotzdem erkennt man seine Bilder sofort.</strong> Einige habe ich unten abgebildet.  </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Aber wie kam es dazu, das Paul Klee  mit seinem umfangreichen Werk nicht nur zu den beliebtesten, sondern auch zu den facettenreichsten und bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts wurde?</strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Alle diese Fragen beantwortet Friedewald auf bewunderungswerte Weise:</strong> Obwohl das großformatige Buch nur 191 Seiten hat und &#8211; oft ganzseitige – insgesamt 120 farbige Abbildungen aufweist, </span></p>
<p><span id="more-7899"></span></p>
<p><span style="font-size: large;">und sein Text in angenehm großer Schrift  gut und flüssig zu lesen ist: <strong>Nichts lässt er aus, was wichtig ist, um die Entwicklung und Besonderheiten dieses vielschichtigen Künstlers aufzuzeigen</strong>.</span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Paul Klee stammte aus einem musischen Elternhaus. Als er drei Jahre alt war, schenkte ihm seine Großmutter schenkte, die ebenfalls gern zeichnet und malte. Mit sieben Jahren bekam er seine ersten Geigenstunden</strong>, und er sollte noch lange mit er Entscheidung ringen, ob nun die Musik oder aber die Malerei das Thema seines Lebens werden sollte. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Aber auch seine &#8211;  typisch noch ungelenken – Kinderzeichnungen sollten ihn sehr viel später nochmals sehr interessieren. Das Geigenspiel beherrschte er bald so meisterhaft, dass er bereits als Elfjähriger als außerordentliches Mitglied   bei er Bernischen Musikgesellschaft mitspielen sollte. Dem Geigenpiel – das von den Eltern sehr gefördert wurde – blieb er ein Leben lang treu. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Aber nicht nur Musik und Malen beschäftige ihn, er schrieb auch Gedichte, von denen in diesem Band einige wiedergegeben sind. Denn er las viel und er las gründlich – alles, was ihn in seiner Selbstfindung weiterbringen konnte und das Rätsel seines Selbst zu lösen half; dass er dieses auf diesem Wege erst selbst schuf, war ihm zunächst wohl nicht bewusst.</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Er heiratete die Geigerin Lily Stumpf, die er auf einer Kammermusik Soirée kennen gelernt hat und die – auch nach der Geburt des Sohnes Felix – zunächst den größten Teil des Familieneinkommens verdiente, indem sie Klavierstunden gab.Vater Paul kümmerte sich derweil um den Haushalt (einige detaillierte Ausgabenbücher sind erhalten) und um die Entwicklung seines Sohnes. Ein besonders für damalige Verhältnisse sehr emanzipiertes Verhältnis! (Lily lernte übrigens das Kochen nie!)</strong></span></p>
<p><span style="font-size: large;">Einen typischen Satz schrieb er bereits 1900 angesichts seines damaligen Schaffens: <strong><em>“Ich wusste wohl, wie kümmerlich das alles war und wie nichtig im Vergleich zu den <span style="text-decoration: underline;">vorgefühlten Möglichkeiten</span>!”</em></strong> </span><span style="font-size: large;">Er wusste in seinem Inneren, “etwas”, das zu gestalten galt, war in ihm</span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Seinen eigenen Durchbruch zu sich selbst erlebte Paul Klee währen einer Tunesienreise  April 1914 mit den Malerfreunden  Moilliet und Macke.</strong> An einem Tag dieser von Farben und überquellendem, bewegten orientalischem Leben geschah es: Er hatte seine Schwierigkeit mit den Farben überwunden: </span></p>
<blockquote><p><span style="font-size: large;"><strong><em>“(…) Es dringt so viel und mild in mich hinein, ich fühle das und werde so sicher, ohne Fleiß. Das ist der glücklichen Stunde Sinn: Ich und die Farbe sind eins. Ich bin Maler!”</em></strong> </span></p></blockquote>
<p><span style="font-size: large;">Paul Klees Arbeiten reichen von berühmten Gemälden und Grafiken bis hin zu Glasmalerei und Handpuppen (für seinen Sohn.) </span><span style="font-size: large;">In seinen Werken ist Gegenständliches ebenso zu finden wie </span><span style="font-size: large;">reine Farbsetzungen oder kombinierte Maltechniken. </span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Diese umfassende Biografie, mit ihrem aufschlussreiche Anekdoten sowie selten veröffentlichtes Material bieten eine abwechslungsreiche Sicht auf den Künstler und seine farbenprächtige, fantasievolle Welt. Man kann dies Buch aus vielerlei Perspektive lesen: Man kann einen Künstler bei seinem Werdegang und Lebenslauf begleiten, sein Leben miterleben – und die wundervollen Bilder betrachten</strong>.  Bei allen ist im Anhang alles Notwendige aufgeführt; wenn man sich eines davon als Druck gern selbst besorgen möchte, ist die Größenangabe besonders wichtig, weil man sonst den wahren Eindruck erst in seiner Originalgröße (viele sind überraschend klein)  haben kann. </span></p>
<p><span style="font-size: large;">Zu erwähnen ist auch der geringe Preis dieses qualitätvoll gedruckten Kunst-Bandes. Als Leser hat man große Freude an diesem wohlabgewogenen Buch!</span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong>Vogelgarten</strong>  </span><span style="font-size: large;"><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/08/bebz5q0p.jpg"><img style="margin: 10px 15px 10px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="bebz5q0p" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/08/bebz5q0p_thumb.jpg" alt="bebz5q0p" width="174" height="122" align="left" border="0" /></a></span></p>
<p><span style="font-size: large;">                             </span><span style="font-size: large;">                             </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: large;">   <span style="font-size: large;"><strong>Senecio</strong>                <strong>Der Goldene Fisch</strong></span></span></p>
<p><span style="font-size: large;"><strong><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/08/4ev2xk5u1.jpg"><img style="margin: 0px 15px 12px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="4ev2xk5u" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/08/4ev2xk5u_thumb.jpg" alt="4ev2xk5u" width="137" height="151" align="left" border="0" /></a></strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/08/apcrwrkw1.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="apcrwrkw" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/08/apcrwrkw_thumb.jpg" alt="apcrwrkw" width="193" height="137" align="left" border="0" /></a></p>
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<p><strong>Boris Friedewald</strong>, Paul Klee Sein Leben &#8211; Seine Kunst. 191 S. m. zahlr. farb. Abb. 29,5 cm 1330g Mit Klarsichtschutzumschlag , in deutscher Sprache.   2011   <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D21072014%2D172039422%2DF03272&amp;intid=CPC2ZBF&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=Prestel&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Prestel</a> ISBN 3-7913-4525-7  29,95</p>
<p>Boris Friedewald, geboren 1969, studierte Kunstgeschichte, Pädagogik und Theaterwissenschaften in Bochum und Berlin. Er arbeitet als freiberuflicher Kunsthistoriker, Autor, Dramaturg und Dozent für Kunst- und Theatergeschichte und lebt in Berlin.</p>
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		<title>Als Hitler unser Nachbar war  &#8211;   Kindheitserinnerungen &#8211;  von Feuchtwanger, Edgar; Scali, Bertil;</title>
		<link>https://literaturkurier.net/als-hitler-unser-nachbar-war-kindheitserinnerungen-von-feuchtwanger-edgar-scali-bertil/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2014 14:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Adolf Hitler]]></category>
		<category><![CDATA[BestsellerSachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Drittes Reich]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Kindheitserinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Weltkrieg]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus: Ein (jüdisches) Kind vis-à-vis mit Adolf Hitler Links: Der Schnappschuss – wer würde in diesem die Straße überquerenden Mann oder Herrn jemanden vermuten, der bald die ganze Welt mit Feuer, waffenklirrendem Elend überziehen würde,  &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/als-hitler-unser-nachbar-war-kindheitserinnerungen-von-feuchtwanger-edgar-scali-bertil/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus: Ein (jüdisches) Kind vis-à-vis mit Adolf Hitler</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/afukoenr.jpg"><img style="margin: 0px 25px 22px 0px; display: inline; border: 0px;" title="afukoenr" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/afukoenr_thumb.jpg" alt="afukoenr" width="301" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Links: Der Schnappschuss – wer würde in diesem die Straße überquerenden Mann oder Herrn jemanden vermuten, der bald die ganze Welt mit Feuer, waffenklirrendem Elend überziehen würde,  mit nur mit Baggern zusammenzuschaufelnden Bergen von jämmerlich abgemagerten Leichen,   überzogen vom Rauch unzähliger Krematorien? </span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Wer überhaupt wäre in der Lage gewesen vorauszuahnen, was alles im Hirn oder sonstwo in dieser die Straße überquerenden Gestalt alles glomm oder loderte – zunächst nichts als ein Gedemütigter oder zutiefst Beleidigter – der seinen daraus entstandenen Größenwahn zunächst den anderen Erniedrigten und Beleidigten und dann das Unfassbare: auch  auf das Volk der Dichter und Denker übertragen sollte. Nie wird man in allen Einzelheiten zu begreifen lernen, aus welchen Wurzeln dieser Baum des Todes letztlich gespeist wurde. </span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Edgar Feuchtwanger, der Neffe Lion Feuchtwangers, ist 1929 fünf, als seine Familie<span id="more-7744"></span> und er am Münchner Prinzregentenplatz einen neuen Nachbarn bekommen: Adolf Hitler, damals vierzig Jahre alt. also vier Jahre jünger als der Vater des Jungen. Vier Jahre später wurde dieser Mann oder Herr Reichskanzler &#8211; aber bereits, als er in das Haus gegenüber den Feuchtwangers zog, gehörte er zu den  Hauptgesprächsthemen, und das ganze Viertel war darüber im Bilde, dass er am Prinzregentenplatz eine Wohnung beziehen würde. </span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Als ahnungsloser Augenzeuge erlebt Edgar von da an den Aufstieg Hitlers mit und beobachtet, zunächst kindlich-naiv, dann mit zunehmender Klarheit, wie die Nationalsozialisten Deutschland in eine brutale Diktatur verwandeln.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Edgar Feuchtwanger wächst in behüteten, bildungsbürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater ist Verleger des angesehenen Verlages Duncker &amp; Humblot, seine Mutter Pianistin. Sein Onkel, Lion Feuchtwanger, damals fünfundvierzig Jahre alt, hatte 1925 sein Buch <em>Jud Süß</em> veröffentlicht,  in dem er vom Leben der Juden in Deutschland des 18. Jahrhunderts erzählte. Mit diesem Werk wurde er im Ausland zum meistgekauften deutschen Autor; allerdings entzogen ihm deswegen die Nationalsozialisten nach deren Machtübernahme die Staatsangehörigkeit.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">In Edgar Feuchtwangers jüdischem Elternhaus geben sich die Intellektuellen der Weimarer Republik die Klinke in die Hand: Schriftsteller, Maler, Musiker. Sein Onkel Lion, der berühmte Autor, geht ebenso ein und aus wie Carl Schmitt und Thomas Mann.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Doch mit dem Aufstieg Adolf Hitlers, dem Nachbarn der Feuchtwangers, legt sich ein Schatten über Edgars Kindheit, der zunehmend düsterer wird. Mit immer neuen Schikanen werden die deutschen Juden gedemütigt und ausgegrenzt, der Vater verliert seine Stelle und wird verhaftet, als im November 1938 in ganz Deutschland die Synagogen brennen.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Anrührend, eindrucksvoll, oft komisch und bedrückend zugleich berichtet der renommierte Historiker Edgar Feuchtwanger, 2012, nun neunundachtzig Jahre alt, in seinen Erinnerungen – zehn Jahre lang wohnte der vis-à-vis mit Hitler &#8211;  vom Untergang der Weimarer Republik, vom Verlust der Kindheit und von einer großbürgerlich-jüdischen Welt, die es in Deutschland heute so nicht mehr gibt.</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Nicht zuletzt noch dies: Das Buch gehört in jede Jugendbuchabteilung &#8211; auch in den Büchereien &#8211; es erinnert in vielem dem so berühmten wie ergreifenden  Kinderbuch: <em>Als Hitler das rosa Kaninchen stahl</em> von Judith Kerr.  </span></p>
<p><span style="font-size: 14px;">Die Zeitzeugen starben aus!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Hitler unser Nachbar war<br />
von Feuchtwanger, Edgar; Scali, Bertil;<br />
Gebunden<br />
Erinnerungen an meine Kindheit im Nationalsozialismus. Mit Scali, Bertil .   Übersetzung: Peter, Antje .   Originaltitel: Hitler mon voisin 224 S. m. Abb. 215 mm 425g , in deutscher Sprache.<br />
2014   Siedler<br />
ISBN 3-8275-0038-9<br />
ISBN 978-3-8275-0038-0  19.99 EUR</p>
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		<title>Stoner   Roman von Williams, John;    Ein Lesefest!</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Apr 2014 12:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Amerikanische Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8222;Stoner&#8220; war einer der großen vergessenen Romane der amerikanischen Literatur &#8211; heute, dank seiner Wiederentdeckung 2006, (2013 durch dtv), ein Welterfolg. Es ist gut, dass immer mal wieder das eine oder andere Buch ‘in Vergessenheit’ gerät – dann kann man &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/stoner-roman-von-williams-john-ein-lesefest/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>&#8222;Stoner&#8220; war einer der großen vergessenen Romane der amerikanischen Literatur &#8211; heute, dank seiner Wiederentdeckung 2006, (2013 durch dtv), ein Welterfolg.<a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/dpbxxa30.jpg"><img style="margin: 0px 20px 22px 0px; display: inline; border: 0px;" title="dpbxxa30" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/04/dpbxxa30_thumb.jpg" alt="dpbxxa30" width="309" height="480" align="left" border="0" /></a></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Es ist gut, dass immer mal wieder das eine oder andere Buch ‘in Vergessenheit’ gerät – dann kann man es ‘neu’ entdecken. Ebenfalls gut ist, dass dtv seit einigen Jahren diese Hardcover-Reihe entwickelt hat, in der es ebenfalls immer wieder wirklich Lesenswertes zu entdecken gilt (wie überhaupt bei dtv – sei hinzugefügt.)</strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Stoner ist einer der großen vergessenen Romane der amerikanischen Literatur. So wie mir wird es vielen gehen: Ich wollte bloß mal kurz hineinlesen – und blieb atemlos lesend dabei bis zur letzten Seite. Denn vergessene Romane haben etwas Besonderes: Einst durchaus Stimme ihrer Zeit – entrücken sie den Leser auf eindringliche Weise dorhin zurück &#8211; </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">John Williams erzählt das Leben – ordentlich, von der Wiege bis zur Bahre &#8211; eines Mannes, der, als Sohn armer Farmer geboren, schließlich seine Leidenschaft für Literatur entdeckt<span id="more-7733"></span> und Professor wird. Trotz dieses ‘Aufstiegs’ bleibt er jedoch bis zu seinem Ende der karge, eigensinnige Mensch … so wie es viele gibt, die nichts weiter taten, als einer inneren Richtschnur unablässig zu folgen; oft nur bis zu jener, nicht unüblichen Konsequenz, dass sie einfach mehr oder weniger übersehen und – vergessen werden. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Es ist die Geschichte eines genügsamen Lebens, das wenig Spuren hinterließ.Ein Roman über die Freundschaft, die Ehe, ein Campus-Roman, ein Gesellschaftsroman, schließlich ein Roman über die Arbeit. Über die harte, erbarmungslose Arbeit auf den Farmen; über die Arbeit, die einem eine zerstörerische Ehe aufbürdet, über die Mühe, in einem vergifteten Haushalt mit geduldiger Einfühlung eine Tochter großzuziehen und an der Universität oft teilnahmslosen Studenten die Literatur nahebringen zu wollen. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Stoner ist kein Liebesroman, aber doch und vor allem ein Roman über die Liebe: über die Liebe zur Poesie, zur Literatur, und auch über die romantische Liebe. Es ist ein Roman darüber, was es heißt, ein Mensch zu sein</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Autor: Williams, John</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">John Williams wurde 1922 in Texas geboren. Trotz seiner Begabung brach er sein Studium ab. Widerstrebend beteiligte er sich an den Kriegsvorbereitungen der Amerikaner und wurde Mitglied des Army Air Corps. Während dieser Zeit entstand die Erstfassung seines ersten Romans, der später von einem kleinen Verlag publiziert wurde. Williams erlangte an der University of Denver seinen Master. 1954 kehrte er als Dozent an diese Universität zurück und lehrte dort bis zu seiner Emeritierung 1985. Er veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände und Romane.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Überetzer: Robben, Bernhard</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Bernhard Robben, geboren 1955, war nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie als Deutschlehrer in Nordirland tätig. Seit 1986 arbeitet der Spezialist für irische und angelsächsische Literatur als freier Übersetzer und Journalist. Nebenbei ist er ehrenamtlicher Bürgermeister von Brunne, wo er seit 1992 mit seiner Familie lebt. 2003 wurde er für die Übersetzung des Romans &#8222;Abbitte&#8220; von Ian McEwan und für sein Lebenswerk mit dem Übersetzerpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW ausgezeichnet. 2013 wurde Bernhard Robben mit dem &#8222;Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis&#8220; für sein literarisches Lebenswerk auf dem Gebiet der Übersetzung aus dem Englischen gewürdigt</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Stoner<br />
von <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D12042014%2D135409790%2DC00328&amp;intid=CPC2ZBC&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;AT=Williams%2C%20John&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">Williams, John</a>;<br />
Gebunden<br />
Roman. Übersetzung: Robben, Bernhard .   dtv Literatur Originaltitel: Stoner 352 S. 210 mm 511g , in deutscher Sprache.<br />
2013   <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D12042014%2D135409790%2DC00328&amp;intid=CPC2ZBC&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=DTV&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">DTV</a><br />
ISBN 3-423-28015-8<br />
ISBN 978-3-423-28015-0   19.90 EUR</p>
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		<title>Die Philosophische Hintertreppe von Professor Wilhelm Weischedel [Lieblingsb&#252;cher Ingeborg Gollwitzer]</title>
		<link>https://literaturkurier.net/die-philosophische-hintertreppe-von-professor-wilhelm-weischedel-lieblingsbcher-ingeborg-gollwitzer/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jan 2014 12:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Große Namen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Kant]]></category>
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		<category><![CDATA[Wittgenstein]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Vierunddreißig große Philosophen in Alltag und Denken [In zwangloser Folge werde ich künftig hier mir besonders liebe und wichtige Bücher für Sie vorstellen., die überhaupt nicht neu, aber besonders lesenswert sein müssen. Ingeborg Gollwitzer – ich hoffe, Ihnen gefällt das.] &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/die-philosophische-hintertreppe-von-professor-wilhelm-weischedel-lieblingsbcher-ingeborg-gollwitzer/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: large;">Vierunddreißig große Philosophen in Alltag und Denken</span></strong></p>
<p><strong>[In zwangloser Folge werde ich künftig hier mir besonders liebe und wichtige Bücher für Sie vorstellen., die überhaupt nicht neu, <span style="text-decoration: underline;">aber besonders lesenswert</span> sein müssen. Ingeborg Gollwitzer – ich hoffe, Ihnen gefällt das.]</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/01/gqpuplgu.jpg"><span style="color: #0f1419; font-size: medium;"><img style="margin: 0px 20px 12px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="gqpuplgu" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/01/gqpuplgu_thumb.jpg" alt="gqpuplgu" width="311" height="480" align="left" border="0" /></span></a>Professor Weischedel, der Autor, hat eine ganz wunderbare Art und Weise zu erzählen: Bei aller wissenschaftlichen Genauigkeit breitet er fast behaglich, aber dennoch spannend Leben und Wirken großer Philosophen vor uns aus. Angefangen mit Thales von Milet (oder die Geburt der Philosophie) : * um 624 v. Chr.; † um 547 v. Chr.) war ein antiker griechischer Philosoph, Mathematiker und Astronom, der in Milet lebte. Thales gilt als der erste Philosoph der abendländischen Tradition. Bereits Aristoteles und der antike Philosophiehistoriker Diogenes Laertios lassen ihre Philosophiegeschichten mit ihm beginnen. Die moderne Philosophiegeschichte zählt ihn zur Gruppe der Vorsokratiker.</p>
<p><span id="more-7541"></span></p>
<p><!--more--></p>
<p>In diesem Kapitel erfahren wir auch, dass es unterschiedliche Ansichten darüber geben kann, mit wem und wann die Philosophie überhaupt begonnen habe; manche legen deren Anfang bis hinter die Sintflut zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Von da ausgeht es weiter – jeder der Denker wird nach einer anekdotischen Einführung, in der man allerlei sowohl über sein Äußeres und auch Sonderbarkeiten erfährt, in das jeweilige Zentrum seines Denkens.</strong> Man merkt sehr bald, dass Evolution sich auch im philosophischen Denken abzeichnet. Warum er den Weg über die “Hintertreppe” bevorzugt, beschreibt der Autor so:<em> <strong>“(…) Auch für den Besuch bei den Denkern  gibt es ein man kommt, wie man ist’. Und wenn man Glück hat, tritt man den Philosophen selber so an, wie sie sind, … ohne festliches Gepränge und ohne vornehmes Getue. … Dann gilt es, zu einem ernstlichen Gespräch mit den Philosophen bereit zu sein.”</strong></em><strong> </strong></p>
<p><strong>Man kann das Buch einfach von stur von vor nach hinten durchlesen. Man kann es auch auch zu jenen Bücher stellen, die man griffbereit hat, wenn man einmal etwa nicht schlafen kann, oder wenn man etwas Bestimmtes nachlesen möchte.</strong> (Ich hoffe, Sie haben auch ein solches Regal in der Nähe Ihres Bettes. Für mich steht dort meine  <strong>‘Notrationen’</strong> für schlechtere Zeiten.</p>
<p>Die Hintertreppe benützt man dort, wo man Zugang hat und sich zu Hause weiß. Die Hintertreppe ist, so sagt Weischedel, <strong><em>&#8218;der Zugang zum unmittelbar Menschlichen&#8216;</em></strong>. So lernen wir in diesem Buch die Philosophen als die Menschen kennen, die sie sind. Weischedel läßt uns am Privatleben jener Männer teilnehmen, <strong>die den Gang der europäischen Geistesgeschichte bestimmt haben. Er zeigt uns aber gleichzeitig, dass das Anekdotische Fragen aufwerfen kann, die an das Wesen des Philosophierens rühren</strong>.</p>
<p>Die großen Philosophen in Alltag und Denken</p>
<p>&#8222;Wie fände sich ohne Studium, ohne wissenschaftlich geschultes Denken und Lesen der Zugang zu Aristoteles, Descartes, Kant oder Hegel und deren weltbewegenden Erkenntnissen? Wie wollte man seinem noch minderjährigen Sohn die vertrackten Seinsreflexionen eines Heidegger, seinem kaufmännischen Freund Russells &#8222;Zweifel an den Prämissen&#8220; oder einem Ingenieur der Industrie Wittgensteins &#8222;Tractatus&#8220; und die Ergebnisse der Philosophischen Untersuchungen etwa plausibel machen, und zwar so, dass ein zu eigenen Fragen und Reflexionen befähigendes Verständnis vermittelt wird?</p>
<p>Wilhelm Weischedel &#8230;] hat die Masse gelehrter, aber schwer verständlicher Literatur beiseite geschoben und in vierunddreißig Aufsätzen die Quintessenz des Denkens und Lebenswerkes ebenso vieler Philosophen in unkonventioneller Weise so dargestellt, dass die jeweilige Kernproblematik und Kernantwort leicht verständlich ist, ohne dass gefährliche Verkürzungen zu verschmerzen wären.</p>
<p>Die philosophische Hintertreppe wird zur sozialen Einrichtung, sie führt über nur geringe Umwege der anekdotischen Einführung <span style="text-decoration: underline;">in das Zentrum des jeweiligen Denkens, ohne beim Leser auch nur die geringste Vorkenntnis vorauszusetzen</span>. Der Stoff von zweieinhalbtausend Jahren Philosophiegeschichte von Thales, dem philosophierenden Handelsmann aus Milet, bis hin zu Ludwig Wittgenstein, dem modernen Künder des Untergangs der Philosophie, wird hier ohne wissenschaftliche Arroganz und lehrmeisterhafte Attitüde erzählt, mit allen Mitteln dieser Kunst.&#8220; Rheinischer Merkur.”)</p>
<p>Muss ich nochmals sagen, dass dies ein <span style="text-decoration: underline;">Must-Have-Buch</span> ist?</p>
<p>Wenn Sie noch kein ‘Notfall-Regal’ haben, fangen Sie einfach mal mit diesem Buch an. Demnächst mehr.</p>
<p>Die großen Philosophen in Alltag und Denken. dtv Taschenbücher Bd.19511  Besonders schöne Jubiläumsedition Ungek. Ausg. 330 S. 19,5 cm 370g , in deutscher Sprache.</p>
<p>2011</p>
<p><a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D24012014%2D130649401%2D004520&amp;intid=CPC2ZC0&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=DTV&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN"><span style="font-size: medium;">DTV</span></a></p>
<p><span style="font-size: medium;">&#8211; <span style="font-size: medium;">ISBN 978-3-423-19511-9 | <strong>10.00 EUR &#8211;</strong> </span> </span></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/die-philosophische-hintertreppe-von-professor-wilhelm-weischedel-lieblingsbcher-ingeborg-gollwitzer/">Die Philosophische Hintertreppe von Professor Wilhelm Weischedel [Lieblingsb&uuml;cher Ingeborg Gollwitzer]</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Buch des Monats Juni 2013:: Sergej Lebedew &#8250;Der Himmel auf ihren Schultern</title>
		<link>https://literaturkurier.net/buch-des-monats-juni-2013-buch-des-monats-juni-2013-sergej-lebedew-der-himmel-auf-ihren-schultern/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/buch-des-monats-juni-2013-buch-des-monats-juni-2013-sergej-lebedew-der-himmel-auf-ihren-schultern/#respond</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Jun 2013 13:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Drittes Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Holocaust]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Nazizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Buch des Monats Juni 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Reise in den russischen Norden]]></category>
		<category><![CDATA[Sergej Lebedew]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachlich ergreifendes Kunstwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheitsbewältigung eine Unbeteiligten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Für den “Enkel” war er eine Lichtgestalt – wie lebt man mit einer grausamen Entdeckung?  „Zweiter Großvater – nur so kann ich ihn nennen, ein blinder, alter Gärtner“. Was dieser früher gemacht hatte, das wusste niemand im Dorf, der „zweite &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/buch-des-monats-juni-2013-buch-des-monats-juni-2013-sergej-lebedew-der-himmel-auf-ihren-schultern/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h3>Für den “Enkel” war er eine Lichtgestalt – wie lebt man mit einer grausamen Entdeckung?</h3>
<h3> „Zweiter Großvater – nur so kann ich ihn nennen, ein blinder, alter Gärtner“. Was dieser früher gemacht hatte, das wusste niemand im Dorf, der „zweite Großvater existierte stets außerhalb der Nachforschungen“.</h3>
<blockquote><p><span style="color: #ff0000; font-size: large;">Die Begründung der Jury zur Wahl:<br />
</span></p></blockquote>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/Serge.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border: 0px;" title="Serge" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/Serge_thumb.jpg" alt="Serge" width="313" height="480" align="left" border="0" /></a> .<span style="font-size: medium;"><strong>Ein junger Mann macht sich auf und sucht nach der Vergangenheit des Mannes, der sein „zweiter Großvater“, sein Nenn- und Zieh-Opa, war. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Und da das Ganze um 1990 in der gerade untergehenden Sowjetunion spielt, bewegt sich der junge Mann, den Sergej Lebedew in seinem furiosen Roman „Der Himmel auf ihren Schultern“ auf die Reise in den russischen Norden (und an die Ränder des westlichen Europa) schickt, im Niemandsland: des Schreckens. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Denn der „zweite Großvater“ war Kommandant eines Straf- und Arbeitslagers im Ural. Der junge Mann von heute (Lebedew ist Jahrgang 1980) gräbt das  Leben eines Vergangenen, Toten aus, dessen Taten nachwirken. In Gewalt und Terror und Lüge, die im Alltag aufgehoben, aber nicht verschwunden sind. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Ein Enthüllungs- und Entdeckungsreisebericht. Ein Blick in die russische Lagerwelt: geworfen nicht mit den Leidensaugen der Opfer, sondern mit den Eisesaugen der Täter. Mit sprachlicher Virtuosität und einer Wort-Musikalität ohnegleichen protokolliert.</strong></span> (Gerhard Stadelmaier)</p>
<p><span id="more-7295"></span></p>
<p><strong><span style="font-size: 20px;">Worum geht es?</span></strong></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Ein dunkles Geheimnis schweißt sie zusammen &#8211; Enkel und Großvater sind unzertrennlich. Doch dann stirbt der Großvater. Der Enkel reist in dessen Vergangenheit und findet nördlich des Polarkreises eine grausame Wahrheit. </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Im stalinistischen Russland war der Großvater Kommandant eines Gefangenenlagers. Wie k</strong></span><span style="font-size: medium;"><strong>onnte er all die Jahre mit dieser Last auf seinen Schultern leben? Rettete ihn seine tiefe Liebe zum Enkel? </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>In einer kraftvoll poetischen Sprache erzählt Lededew von Russlands Hölle, einem Ort, an dem das Leben endet und das Sterben ewig weitergeht.<br />
Die neue Stimme aus Russland &#8211; dieser packende Roman brennt sich tief in die Seele ein</strong></span></p>
<blockquote><p>&#8222;Seine Unscheinbarkeit war anziehend: Neben ihm wirkte jeder ein wenig bedeutungsvoller, als er in Wirklichkeit war. Der zweite Großvater war wie eine Kulisse, die Apotheose der Unscheinbarkeit [&#8230;] . Er lebte, als wolle er der Aufmerksamkeit des Lebens entgehen, und darin erreichte er eine fast mönchsgleiche Perfektion.&#8220;</p></blockquote>
<blockquote><p>Sergej Lebedew in: Der Himmel auf ihren Schultern</p></blockquote>
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<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/image.png"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border: 0px;" title="image" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/06/image_thumb.png" alt="image" width="602" height="290" align="left" border="0" /></a></p>
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<p>Der Himmel auf ihren Schulternrn<br />
von Lebedew, Sergej;Gebunden<br />
Roman. Aus d. Russ. v. Zwerg, Franziska .   Originaltitel: Predel zabvenija 336 S. 215 mm 510g , in deutscher Sprache.<br />
2013   <a href="http://www.buchkatalog.de/gtw-bin/gtwxml.cgi?opacdb=XMLKOD&amp;uid=KNO%2D25062013%2D142124690%2D005792&amp;intid=CPC2ZC0&amp;ldbname=KNO&amp;a_search=xxx&amp;PU=S%2E%20FISCHER&amp;shorthtm=shortcfg&amp;cfflevel=0&amp;cffcluster=dbindex&amp;resultname=ASSIGN">S. FISCHER</a> ISBN 3-10-042510-3 SBN 978-3-10-042510-2 | KNV-Titelnr.: 35188942<br />
19.99 EUR &#8211; 28.90 sFr inkl. gesetzl. MwSt.</p>
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		<title>Die 25 derzeit meistgelesenen Sachb&#252;cher &#8211; Bestseller Sachbuch &#8211; Beste Lesetips</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2013 15:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Bestseller Sachbuch &#8211; Hardcover Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;. Zeitraum: 10.01.2013 – 23.01.2013 &#160; Bitte hier klicken und weiterlesen! &#160; Chart Vorwoche Titel 1 1 Illies, Florian &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/die-25-derzeit-meistgelesenen-sachbcher-bestseller-sachbuch-beste-lesetips/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h5>Bestseller Sachbuch &#8211; Hardcover</h5>
<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Die 14-tägig (im Wechsel mit Ratgeber-Hardcover) erstellte Bestseller-Liste Sachbuch-Hardcover. In Zusammenarbeit mit Media Control GfK International und &#8222;Focus&#8220;. Zeitraum: 10.01.2013 – 23.01.2013</strong></span></p>
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<p><span style="color: #ff0000; font-size: x-large;"><strong>Bitte hier klicken und weiterlesen! </strong></span></p>
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<p>Chart<br />
Vorwoche<br />
Titel</p>
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Illies, Florian<br />
<strong>1913</strong><br />
S. FISCHER &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-036801-0<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Ein Buch so farbig, so schillernd, so vielgestaltig wie der Sommer des Jahrhunderts.<br />
&#8222;Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen &#8211; Illies&#8216; Geschichten sind einfach großartig.&#8220; Ferdinand von Schirach<br />
Die Geschichte eines ungeheuren Jahres, das ein ganzes Jahrhundert prägte: Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.<br />
Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Der Erste Weltkrieg führte die Schrecken alles vorher schon Erkannten und Gedachten nur noch aus. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.<br />
Malewitsch malt ein Quadrat, Proust begibt sich auf die Suche nach der verlorenen Zeit, Benn liebt Lasker-Schüler, Rilke trinkt mit Freud, Strawinsky feiert das Frühlingsopfer, Kirchner gibt der modernen Metropole ein Gesicht, Kafka, Joyce und Musil trinken am selben Tag in Triest einen Cappuccino ? und in München verkauft ein österreichischer Postkartenmaler namens Adolf Hitler seine biederen Stadtansichten.<br />
&#8222;Die Konstruktion des Buches ist fabelhaft, Florian Illies&#8216; anekdotischen Gaben sind es nicht minder, die Charakterisierung von Personen und Situationen ist beeindruckend. Auch was ich zu kennen meinte, habe ich hier ganz neu gelesen.&#8220; Henning Ritter</p>
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Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klaren Denkens</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-42682-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Unser Gehirn ist für ein Leben als Jäger und Sammler optimiert. Heute leben wir in einer radikal anderen Welt. Das führt zu systematischen Denkfehlern &#8211; die verheerend sein können für Ihr Geld, Ihre Karriere, Ihr Glück. Wer weiß, wie leicht man sich irren kann, ist besser gewappnet: Rolf Dobelli nimmt die tückischsten &#8222;Denkfallen&#8220; unter die Lupe, in die wir immer wieder tappen. Und so erfahren wir,<br />
&#8211; warum wir unser eigenes Wissen systematisch überschätzen (und andere für dümmer halten, als sie sind),<br />
&#8211; warum etwas nicht deshalb richtiger wird, weil Millionen von Menschen es für richtig halten,<br />
&#8211; warum wir Theorien nachhängen, selbst wenn sie nachweislich falsch sind.<br />
Rolf Dobellis Texte sind nicht nur inhaltlich ausgesprochen bereichernd, sie sind ein echtes Lesevergnügen.<br />
&#8222;Rolf Dobelli ist sowohl mit Sachkenntnis als auch Erfindungsgabe gesegnet &#8211; eine seit Ende der Renaissance seltene Kombination.&#8220;<br />
Nassim Nicholas Taleb, &#8222;Der Schwarze Schwan&#8220;<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Rolf Dobelli, geboren 1966, promovierte an der Universität St. Gallen, war CEO verschiedener Tochtergesellschaften der Swissair-Gruppe und gründete zusammen mit Freunden die Firma getAbstract, den weltgrößten Anbieter von komprimierter Wirtschaftsliteratur. Er lebte in Hongkong, Australien, England und viele Jahre in den USA. Rolf Dobelli ist Gründer und Kurator von ZURICH.MINDS, einer Community von weltweit führenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Mit fünfunddreißig begann er zu schreiben. Bisher sind sechs Bücher von ihm bei Diogenes erschienen. Rolf Dobelli lebt in Luzern.</p>
<p><a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783446426825/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a></p>
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Kinski, Pola<br />
<strong>Kindermund</strong><br />
Insel Verlag &#8211; gebunden, 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-458-17571-1<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Pola Kinski ist drei Jahre alt, als sich ihre Eltern scheiden lassen. Sie ist das erste Kind von Klaus Kinski, einem aufstrebenden Schauspieler, damals, Mitte der fünfziger Jahre. Nach der Scheidung lebt das Kind bei Mutter und Großvater in München; seinen Vater sieht es nur selten. Alles ändert sich, als Kinski in Fernsehen und Kino der Durchbruch gelingt. Er holt seine Tochter bei jeder Gelegenheit zu sich nach Berlin und später nach Rom, lässt sie zu den wechselnden Drehorten nachreisen. Pola erlebt die Tobsuchtsanfälle und die Verschwendungssucht ihres Vaters: Er brüllt auf sie ein und überhäuft sie mit Geschenken und Geld. Was sie sich sehnlichst wünscht, die Liebe und Geborgenheit der Eltern, versagen ihr Mutter wie Vater. Die Zuwendung der einen gilt bald nur mehr dem neuen Mann und zweiten Kind. Der andere macht die eigene Tochter über Jahre zu seiner Kindfrau.<br />
&#8222;Kindermund&#8220; ist Pola Kinskis Autobiografie ihrer Kindheit und Jugend. Sie erzählt, wie es war, die Tochter des Enfant terrible des deutschen Films zu sein, und sie rechnet ab, so unsentimental wie schonungslos: mit einem, für den es als selbstverständlich galt, sich über alle Grenzen hinwegzusetzen und der es skrupellos in Kauf nahm, das Leben des eigenen Kindes zu zerstören.</p>
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Welke, Oliver; Wischmeyer, Dietmar<br />
<strong>Frank Bsirske macht Urlaub auf Krk</strong><br />
Rowohlt Berlin &#8211; gebunden, 16,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-87134-752-8<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Wieso lässt sich Sahra Wagenknecht mit dem Politrentner Oskar Lafontaine ein, und wozu braucht Jogi Löw dreihundert maßgeschneiderte weiße Hemden? Wer gewinnt, wenn sich Richard David Precht und Peter Sloterdijk kloppen? Wie reagiert Norbert Röttgen, wenn sein Nachfolger Peter Altmaier ihm auch noch sein Lieblingswort &#8222;ergebnisoffen&#8220; klaut? Und was macht Alice Schwarzer, wenn sie sich mal richtig abreagieren will? Leider werden die Protagonisten immer recht einsilbig, wenn die Homestorys in jene Bereiche vorstoßen, in denen es wirklich interessant wird. Oliver Welke und Dietmar Wischmeyer wagen den Vorstoß in das unbekannte Promi-Land jenseits der autobiographischen Schönfärberei. In ihrem Buch zeigen sie, wie die deutsche Prominenz wirklich tickt, und offenbaren uns mit fiktiven Momentaufnahmen aus dem Leben bekannter Persönlichkeiten deren dunkelste Seiten, fieseste Gedanken und sehnlichste Wünsche. Sie vermitteln tiefere Einblicke in deutsche Politik, Wirtschaft und Kultur, als Presse und Parteipropaganda das vermöchten. Die Wahrheit bricht manchmal dort hervor, wo die Wirklichkeit fiktiv erscheint. Werfen Sie mit Welke und Wischmeyer einen Blick hinter die Fassaden – und erfahren Sie, was unsere Helden vermeintlich unbeobachtet so treiben.</p>
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Lütz, Manfred<br />
<strong>BLUFF!</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 16,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27597-9<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Das Gefühl, im falschen Film zu sein, kennt jeder. Manipuliert, getrickst, gefälscht wird, wo wir hinsehen: Die geschönten Bilanzen der Finanzwirtschaft; Dekolletés und Botoxwangen der Schönheitsindustrie; vermeintlich absolute Erkenntnisse der Wissenschaft, die doch bald schon widerlegt werden. Nichts davon ist wirklich, nichts davon ist wahr, allmählich führen wir alle eine Existenz wie in einer gewaltigen »Truman-Show«. Der große Bluff lenkt uns ab, will uns manipulieren, die Bluffer kochen ihre Süppchen auf unserer Verwirrung. Manfred Lütz, als Psychiater täglich auf der Suche nach der Grenze zwischen Wahn und Wahrheit, spießt in seinem neuen Buch das allgemeine Unbehagen an der medial inszenierten Pseudowirklichkeit und an der Industrie des schönen Scheins auf. &#8222;Bluff!&#8220; ist die engagierte Aufforderung, selbst zu denken, selbst zu fühlen und den eigenen, existenziellen Erfahrungen zu vertrauen. Eine Anleitung, die den Leser zu dem führt, was er täglich zu verlieren droht: Das Gefühl für das eigene, das eigentliche Leben.<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Manfred Lütz, (*1954) studierte in Bonn und Rom Medizin, Philosophie und Theologie. Er ist Psychiater, Psychotherapeut, Diplomtheologe und seit 1997 Chefarzt eines großen psychiatrischen Krankenhauses in Köln. Er schrieb mehrere Bestseller: 1999 erschien Der Blockierte Riese &#8211; Psycho-Analyse der katholischen Kirche, 2002 Lebenslust &#8211; Wider die Diätsadisten, den Gesundheitswahn und den Fitnesskult, 2007 Gott &#8211; eine kleine Geschichte des Größten, wofür er den internationalen Corine-Literaturpreis erhielt. Mit Irre! &#8211; Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen. Eine heitere Seelenkunde führte er 2009 wochenlang die deutsche Sachbuch-Bestsellerliste an. Er ist gefragter Vortragsredner und Kabarettist. 1981 gründete er eine integrative Behindertengruppe, für die er seit mehr als dreißig Jahren ehrenamtlich tätig ist.</p>
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Dobelli, Rolf<br />
<strong>Die Kunst des klugen Handelns</strong><br />
Hanser, Carl &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-43205-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Unzählige Leser begeistern sich für Rolf Dobellis gescheite Texte über unsere häufigsten Denkfehler. Doch wer Dobellis Ratschläge zum klaren Denken beherzigt, ist noch lange nicht aus dem Schneider, denn auf dem Weg vom Denken zum Handeln lauern weitere Fallstricke. Glücklicherweise kann man die umgehen &#8211; wenn man weiß, wie. Genau das verrät &#8222;Die Kunst des klugen Handelns&#8220;: In 52 Kapiteln zeigt Dobelli, warum es sich lohnt, Türen zu schließen und auf Optionen zu verzichten, warum Informationsüberfluss zu unklugem Handeln anstiftet, warum Geld stets in emotionale Kleider gehüllt ist und wir es darum oft unbedacht ausgeben.<br />
Rolf Dobelli gibt Ihnen das nötige Rüstzeug: Schlagen Sie nicht jeden Irrweg ein, nur weil andere ihn gehen. Lernen Sie aus den Fehlern, die andere freundlicherweise für Sie machen. Denken Sie klar und handeln Sie klug!<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Rolf Dobelli, geboren 1966, promovierte an der Universität St. Gallen, war CEO verschiedener Tochtergesellschaften der Swissair-Gruppe und gründete zusammen mit Freunden die Firma getAbstract, den weltgrößten Anbieter von komprimierter Wirtschaftsliteratur. Er lebte in Hongkong, Australien, England und viele Jahre in den USA. Rolf Dobelli ist Gründer und Kurator von ZURICH.MINDS, einer Community von weltweit führenden Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft. Mit fünfunddreißig begann er zu schreiben. Bisher sind sechs Bücher von ihm bei Diogenes erschienen. Rolf Dobelli lebt in Luzern.</p>
<p><a href="http://www.libreka.de/bookviewer/9783446432055/FC?imagepage=">Mit libreka! reinlesen</a></p>
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<strong>BILD: Das Jahr 2012</strong><br />
&#8211; gebunden, 9,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8289-5768-8</p>
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<strong>Chronik Jahresrückblick 2012</strong><br />
wissenmedia, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-577-14232-8<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
2012 – ein Jahr der Entscheidungen und Weichenstellungen. Der Chronik Jahresrückblick 2012 strukturiert und dokumentiert die weltgeschichtlichen Bewegungen. Selten war die Welt so instabil. Nach der Wirtschafts- und Finanzkrise fordert die massive Staatsverschuldung Verzicht – und der Aufruhr in der arabischen Welt ist noch lange nicht in demokratische Bahnen gelenkt&#8230;</p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /><br />
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<strong>Duden &#8211; Die deutsche Rechtschreibung</strong><br />
Bibliographisches Institut &#8211; gebunden, 21,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-04015-5<br />
<a href="http://www.boersenblatt.net/">Verlagsinfos</a></p>
<p><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /><br />
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<img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4106053.jpg.852198.jpg" alt="" border="0" /><br />
Kaiser, Jost<br />
<strong>Als Helmut Schmidt einmal &#8230;</strong><br />
Heyne HC &#8211; gebunden, 10,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-453-20036-4<br />
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<strong>Guinness World Records Buch 2013</strong><br />
Bibliographisches Institut &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-411-81201-1<br />
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Spitzer, Manfred<br />
<strong>Digitale Demenz</strong><br />
Droemer Knaur &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-426-27603-7<br />
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Scholl-Latour, Peter<br />
<strong>Die Welt aus den Fugen</strong><br />
Propyläen Verlag &#8211; gebunden, 24,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-549-07431-2<br />
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<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Die Weltpolitik gleicht derzeit einem aufziehenden Gewittersturm. Ob in Afrika oder Lateinamerika, in Arabien oder im Mittleren Osten – überall braut sich Unheilvolles zusammen. Und auch der Westen – Europa und die USA –, einst Hort der Stabilität, wird von Krisen heimgesucht wie seit langem nicht. Peter Scholl-Latour, Spezialist für turbulente Großwetterlagen, kennt die Welt wie kein Zweiter. Vor dem Hintergrund seiner sechzigjährigen Erfahrung als Chronist des Weltgeschehens beleuchtet er in seinem neuen Buch die Brennpunkte der aktuellen Weltpolitik.<br />
Der Abzug der USA aus dem Irak und Afghanistan hinterlässt zerrüttete Staaten, die in Bürgerkriegen versinken. Der Konflikt um Irans Atompolitik spitzt sich gefährlich zu. Pakistan ist ein Pulverfass. Die arabische Welt befindet sich in Aufruhr, mit ungewissem Ausgang. Die Zahl der &#8222;failed states&#8220;, Brutstätten des Terrorismus, nimmt beständig zu, vor allem in Afrika. Zu allem Überfluss stolpern Europa und Amerika von einer Finanzkrise in die nächste und erweisen sich international zunehmend als handlungsunfähig. Mit dem ihm eigenen Gespür für weltpolitische Umbrüche begibt sich Peter Scholl-Latour auf eine Tour d&#8217;Horizon rund um den Globus und schildert eine Welt aus den Fugen.<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Peter Scholl-Latour, geboren 1924 in Bochum. Promotion an der Sorbonne in Paris in den Sciences Politiques, Diplom an der Libanesischen Universität in Beirut in Arabistik und Islamkunde. Seitdem in vielfältigen Funktionen als Journalist und Publizist tätig, unter anderem als ARD-Korrespondent in Afrika und Indochina, als ARD- und ZDF-Studioleiter in Paris, als Programmdirektor des WDR-Fernsehens, als Chefredakteur und Herausgeber des STERN und als Vorstandsmitglied von Gruner + Jahr. Seine TV-Sendungen erreichen höchste Einschaltquoten, seine Bücher haben ihn zu Deutschlands erfolgreichstem Sachbuchautor gemacht.</p>
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Pozzo di Borgo, Philippe<br />
<strong>Ziemlich beste Freunde</strong><br />
Hanser Berlin &#8211; kartoniert, 14,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-446-24044-5<br />
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Buschkowsky, Heinz<br />
<strong>Neukölln ist überall</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08011-1<br />
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Rosenberg, Martina<br />
<strong>Mutter, wann stirbst du endlich?</strong><br />
Blanvalet Verlag &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-7645-0468-7<br />
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Kürthy, Ildikó von<br />
<strong>Unter dem Herzen</strong><br />
Wunderlich &#8211; gebunden, 14,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-8052-5043-6<br />
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Kleber, Claus; Paskal, Cleo<br />
<strong>Spielball Erde</strong><br />
Bertelsmann, C &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-570-10134-6<br />
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Kahneman, Daniel<br />
<strong>Schnelles Denken, langsames Denken</strong><br />
Siedler, W J &#8211; gebunden, 26,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-88680-886-1<br />
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Ratzinger, Joseph (Benedikt XVI.)<br />
<strong>Jesus von Nazareth</strong><br />
Verlag Herder &#8211; gebunden, 20,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-451-34999-7<br />
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Sandel, Michael J.<br />
<strong>Was man für Geld nicht kaufen kann</strong><br />
Ullstein Buchverlage &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-550-08026-5<br />
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<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Darf ein Staat Söldner verpflichten, um Kriege zu führen? Ist es moralisch vertretbar, Leute dafür zu bezahlen, dass sie Medikamente testen oder Organe spenden? Dürfen Unternehmen gegen Geld das Recht erwerben, die Luft zu verpesten? Fast alles scheint heute käuflich zu sein. Wollten wir das so? Und was könnten wir dagegen tun?<br />
Die Regeln des Marktes haben fast alle Lebensbereiche infiltriert, auch jene, die eigentlich jenseits von Konsum und Mehrwert liegen sollten: Medizin, Erziehung, Politik, Recht und Gesetz, Kunst, Sport, sogar Familie und Partnerschaft. Ohne es zu merken, haben wir uns von einer Marktwirtschaft in eine Marktgesellschaft gewandelt. Ist da nicht etwas grundlegend schief gelaufen?<br />
Mit Verve und anhand prägnanter Beispiele wirft Michael Sandel eine der wichtigsten ethischen Fragen unserer Zeit auf: Wie können wir den Markt daran hindern, Felder zu beherrschen, in denen er nichts zu suchen hat? Wo liegen seine moralischen Grenzen? Und wie können wir zivilisatorische Errungenschaften bewahren, für die sich der Markt nicht interessiert und die man für kein Geld der Welt kaufen kann?<br />
<strong>Zum Autor:</strong><br />
Michael Sandel, geboren 1953, ist politischer Philosoph. Er studierte in Oxford und lehrt seit 1980 in Harvard. Seine Vorlesungsreihe über Gerechtigkeit machte ihn zum weltweit populärsten Moralphilosophen.</p>
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<strong>Atlas der Globalisierung</strong><br />
TAZ &#8211; Paperback, 14,00 Euro<br />
ISBN: 978-3-937683-38-6</p>
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Wehrle, Martin<br />
<strong>Ich arbeite in einem Irrenhaus</strong><br />
Econ &#8211; gebunden, 14,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-430-20097-4<br />
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Weik, Matthias; Friedrich, Marc<br />
<strong>Der größte Raubzug der Geschichte</strong><br />
Tectum &#8211; Paperback, 19,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-8288-2949-7<br />
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<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
HERZLICH WILLKOMMEN auf einer spannenden Reise in die Welt des Wahnsinns, der Lügen, des Betrugs und der größten Kapitalvernichtung, die die Menschheit je erlebt hat. Vor unseren Augen findet der größte Raubzug der Geschichte statt, und wir alle sind seine Opfer. Die Reichen in unserer Gesellschaft werden immer reicher, während alle Anderen immer ärmer werden. Die Autoren fragen: Wie entsteht überhaupt Geld? Wie kommen Banken und Staat eigentlich zu Geld? Warum ist das globale Finanzsystem ungerecht? Tragen tatsächlich nur die Banken die Schuld an der aktuellen Misere oder müssen auch die politischen Entscheider zur Verantwortung gezogen werden? Warum steht das größte Finanz-Casino der Welt in Deutschland, und kaum jemand weiß darüber Bescheid? Ist der Euro nicht letztlich doch zum Scheitern verurteilt? Sind Lebens-, Rentenversicherungen, Bausparverträge und Staatsanleihen noch zeitgemäße Investments? Dienen Finanzprodukte dem Kunden oder nur der Finanzindustrie? Was bedeutet es, wenn ein Staat Bankrott geht? Wer profitiert eigentlich von den Schulden unseres Staates? Kann ewiges Wachstum überhaupt funktionieren? Dieses spannende und engagierte Buch gibt nicht nur verunsicherten Anlegern Antworten. Es zeigt auf, welche Kapitalanlagen jetzt noch sinnvoll sind, und von welchen nur die Finanzindustrie profitiert. Schon die nächsten Monate könnten für das finanzielle Schicksal von Staaten und deren Bürgern entscheidend sein. Auch Sie sind betroffen: Wer jetzt nicht richtig handelt, steht vielleicht bald mit leeren Händen da. Doch jede Krise hat auch ihre Chance. Sorgen Sie dafür, dass Sie nicht zu den Verlierern gehören!</p>
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