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	<title>Literatur Preise &#8211; Literaturkurier.net</title>
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	<description>Bücher - Meinungen - Rezensionen</description>
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		<title>SWR Bestenliste Juli und August 2014 &#8211; 20 profesional gepr&#252;fte. tolle Lesetipps</title>
		<link>https://literaturkurier.net/swr-betenliste-juli-und-august-2014-20-profesional-geprfte-tolle-lesetipps/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jul 2014 16:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autobiographie]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Erzählung(en)]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
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		<category><![CDATA[SWR Bestenliste]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#160; Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Juli/August folgendes Resultat (in Klammern die &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-betenliste-juli-und-august-2014-20-profesional-geprfte-tolle-lesetipps/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-size: x-large;">Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich &#8211; in freier Auswahl &#8211; vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Juli/August folgendes Resultat (in Klammern die Position der (Juni-Bestenliste</span></strong>):</p>
<blockquote><p><span style="font-size: large;">Klicken und weiterlesen!<span id="more-7873"></span></span></p>
<p><strong> </strong></p></blockquote>
<p><strong>1. </strong><strong>CHR</strong><strong>ISTOPH PETERS: Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln </strong>78</p>
<p>(-) Roman. Luchterhand Literaturverlag, 224 Seiten, € 18,99* <strong>P</strong><strong>unkte</strong></p>
<p>Als ein japanischer Brennofenbauer in der niedersächsischen Heide eintrifft, werden die Benimmregeln aller Beteiligten auf die Probe gestellt. Bis Herr Yamashiro beherzt in ein Mettbrötchen beißt und seine Vorliebe für Kräuterschnaps entdeckt. Selbstgebrannt kann gut sein. Das gilt für Schnaps und für japanische Keramik.</p>
<h3>2. JOHN ALEC BAKER: Der Wanderfalke 68</h3>
<h4>(-) Aus dem Englischen von Andreas Jandl und Frank Sievers.</h4>
<p>Matthes &amp; Seitz Berlin, 218 Seiten, € 30,00 **</p>
<h6>Punkte</h6>
<p>Anfang der 60er beobachtete Baker im ostenglischen Essex einen Winter lang Wanderfalken und verglich sie mit seiner eigenen Gattung: „Wir sind die Mörder. Wir stinken nach Tod. Wir tragen ihn in uns. Er haftet an uns wie Reif. Wir kriegen ihn nicht vom Leib.“ J.A. Baker wollte zum Wanderfalken werden.</p>
<p><strong>3.-4. </strong><strong>H</strong><strong>ERMAN BANG: Ludvigshöhe</strong> 51</p>
<h4>(-) Roman. Aus dem Dänischen von Ingeborg und Aldo Keel.</h4>
<p>Manesse Verlag, 448 Seiten, € 22,95**</p>
<h6>Punkte</h6>
<p>Thomas Mann sah in ihm einen Verwandten – und das lag nicht alleine an Bangs gelebter Homosexualität. Mit „Ludvigshöhe“ liegt der zu seiner Zeit bekannteste Roman des literarischen Impressionisten Hermann Bang neu übersetzt vor – ein Sittengemälde des Fin de Siècle, ein Gesellschaftsroman, eine sehr traurige Liebesgeschichte.</p>
<h3>MARIE NDIAYE: Ladivine 51</h3>
<h4>(8.-10.) Roman. Aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer.</h4>
<p>Suhrkamp Verlag, 444 Seiten, € 22,95**</p>
<p>Punkte</p>
<p>Malinka denkt gar nicht darüber nach – die hellhäutige Frau ignoriert ihre farbige Herkunft, nennt sich Clarisse, lebt als Weiße. Doch ihre Mutter muss sie jetzt verleugnen. Die Geschichte einer Frau, die Herkunft und Geschlecht nicht mehr als Grenzen ihrer Biographie akzeptiert. Marie NDiaye bekam 2009 den Prix Goncourt für ihren Roman &#8222;Drei starke Frauen&#8220;.</p>
<h3>5. GERTRUD LEUTENEGGER: Panischer Frühling 49</h3>
<h4>(7.) Roman. Suhrkamp Verlag, 221 Seiten, € 19,95** Punkte</h4>
<p>&#8222;Frühjahr 2010. <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-03/vulkan-ausbruch-island">Auf Island bricht der Vulkan mit dem unaussprechbaren Namen</a> <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-03/vulkan-ausbruch-island">Eyjafjallajökull aus. </a>Kilometerhohe Aschewolken donnern in die Luft, … der Luftverkehr liegt über Tage hin lahm. Kein Flugzeug am Himmel, keines über London. Ebendort hält sich die Icherzählerin auf. … 3-D-Prosa mit atemberaubender Dringlichkeit und Hartnäckigkeit.&#8220; (Ursula März)</p>
<h3>6. HENRY JAMES: Washington Square 40</h3>
<h4>(-) Roman. Aus dem Englischen von Bettina Blumenberg. <strong>P</strong><strong>unkte</strong></h4>
<p>Manesse Verlag, 288 Seiten, € 24,95**</p>
<p>Eine Familienaufstellung mit wechselnden Paarbildungen: Catherine, die unscheinbare, dann aufblühende Tochter, Dr. Sloper, ihr Vater, der sich per Definitionem nicht irren kann, und Morris Townsend, liebender Heiratsschwindler oder Erbschleicher? Ein Tanz ins Unglück. Henry James ist der Meister der Vieldeutigkeiten, sein großer Roman 1881 erschienen.</p>
<h3>7. GEORGE SAUNDERS: Zehnter Dezember 38</h3>
<h4>(-) Stories. Aus dem amerikanischen Englisch von <a href="http://www.randomhouse.de/Autor/Frank_Heibert/p36756.rhd">Frank Heibert</a>.</h4>
<p>Luchterhand Literaturverlag, 272 Seiten, € 19,99*</p>
<h6>Punkte</h6>
<p>„Diese Erzählungen sind so gut, dass vor ihnen gewarnt werden muss: Sie tun weh, sie verursachen Ängste, hinterlassen Verwirrung und erzeugen Beklemmung. Wir sind bei einem Krebskranken in seinen letzten Tagen, wir ertrinken beinahe mit einem Jungen, der im Eis einbricht, wir leben im Kopf eines hassbebenden Kriegsveteranen. Meist befinden wir uns in Gesellschaft von Leuten mit wenig Geld, von Gedemütigten, Wohnungslosen, Gefängnisinsassen. Manche dieser Geschichten möchte man sich vom Leib halten, so nah kommen sie einem.“ (Andreas Isenschmid, DIE ZEIT)</p>
<h3>8. VOLKER BRAUN: Werktage 2 31</h3>
<p>(6.-9) Arbeitsbuch 1990-2008</p>
<h4>Suhrkamp Verlag, 998 Seiten, € 39,95**</h4>
<h6>Punkte</h6>
<p>Aufzeichnungen aus den Jahren des Umbruchs, vom ersten Silvester nach der Wende bis zur Finanzkrise 2008. „die roten rohen metropolen wanken. am himmel ströme von zerbrochnen flügeln und ausgerissnen drähten. ALLES WAR.</p>
<h3>9. PAUL AUSTER / J.M. COETZEE: Von hier nach da</h3>
<h4>Briefe 2008-2011</h4>
<p>(-) Aus dem Englischen von Reinhild Böhnke und Werner Schmitz.</p>
<p>S. Fischer Verlag, 286 Seiten, € 14,99 ***</p>
<p>„Männer haben Geheimnisse, auch vor ihren besten Freunden“, schreibt Paul Auster direkt am Anfang – aber ihm fällt trotzdem genug ein, was er schreiben kann. Der südafrikanische Nobelpreisträger John Maxwell Coetzee und der New Yorker Kultautor Paul Auster wechseln drei intensive Jahre lang Briefe über Männerfreundschaft, Krankheit, Sportbegeisterung und ihre starken Frauen. Die kurze Geschichte einer großen Freundschaft: 25 Punkte</p>
<p><strong>10. </strong><strong>BL</strong><strong>A</strong><strong>ISE CENDRARS: Moravagine</strong> 24</p>
<p>(-) Monsterroman</p>
<h4>Aus dem Französischen von L. Radermacher (1928), kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Stefan Zweifel.</h4>
<p>Die Andere Bibliothek, 429 Seiten, € 38,00**Punkte</p>
<p>„Blaise Cendrars (1887 – 1961) war nicht nur Schriftsteller, sondern Abenteurer. Mit 16 riss er von zu Hause aus und schlug sich durch die Welt: Russland, Amerika, China und Brasilien. Doch die Welt war ihm nicht genug. Und so erfand er sie in seinen Werken neu. (…) Das Buch sorgte für eine Sensation. Henry Miller brüstete sich, dass er mit diesem Buch und einem Wörterbuch in der Hand Französisch lernte.“ (Aus dem Nachwort von Stefan Zweifel)</p>
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		<title>SWR Bestenliste Mai 2014 &#8211; 10 ganz besondere Lesetipps extra für Sie!</title>
		<link>https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-mai-2014/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-mai-2014/#respond</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2014 09:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[SWR-Bestenliste]]></category>
		<category><![CDATA[Echte Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Mderne Klassiker]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die 10 besten und interessantesten Bücher im Mai 2014 – echte Lesetipps!  Ausgewählt von Literaturkritikerinnen und -kritikern  &#8211; in freier Auswahl – Sie nennen vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-mai-2014/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-7792"></span></p>
<p><strong><span style="font-size: x-large;">Die 10 besten und interessantesten Bücher im Mai 2014 – echte Lesetipps!</span> </strong></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Ausgewählt von Literaturkritikerinnen und -kritikern  &#8211; in freier Auswahl – Sie nennen vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte (15, 10, 6, 3). Die Addition ergab für den Mai folgendes Resultat (in Klammern die Position der April-Bestenliste):</strong></span></p>
<h3>1. KATJA PETROWSKAJA: Vielleicht Esther 58</h3>
<p>(1.) Suhrkamp Verlag, 285 Seiten, € 19,95** <strong>P</strong><strong>unkte</strong></p>
<p>Reisebeschreibungen, Erinnerungsfragmente, Anekdoten und Beobachtungen. Ein Familienroman als Mosaik. Am Ende entsteht das mit Wärme und Genauigkeit geschilderte, brüchige wie reizvolle Bild ihrer jüdischen Familie in grausamen Zeiten.</p>
<h3>2. HENRY JAMES: Washington Square 40</h3>
<h4>(-) Roman. Aus dem Englischen von Bettina Blumenberg. <strong>P</strong><strong>unkte</strong></h4>
<p>Manesse Verlag, 288 Seiten, € 24,95**</p>
<p>Ein Klassiker für jedermann: Die Geschichte der armen Catherine, ihres Vaters</p>
<p>Dr. Sloper, und eines ziemlich attraktiven Erbes. Manchmal heißt es, Henry James‘ 1881 erschienener Familienroman „Washington Square“ sei für die USA das, was die wenige Jahre später veröffentlichten „Buddenbrooks“ für Deutschland seien.</p>
<h3>3. JENS SPARSCHUH: Ende der Sommerzeit 39</h3>
<h4>(-) Roman. Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch, 256 Seiten, € 18,99** <strong>P</strong><strong>unkte</strong></h4>
<p>1932 veröffentlichte Nabokov einen Kriminalroman: „Verzweiflung“, geschrieben</p>
<p>in den Berliner Jahren. Jens Sparschuh schickt den Helden in seinem neuen Roman auf den Spuren Nabokovs ins Umland von Berlin, oder dem, was Nabokov dafür hielt.</p>
<h3>4. ELIAS CANETTI: Das Buch gegen den Tod 34</h3>
<h4>(-.) Mit einem Nachwort von Peter von Matt.</h4>
<p>Carl Hanser Verlag, 352 Seiten, € 24,90**</p>
<h5>Punkte</h5>
<p>Solange er lebte, war der Tod sein wichtigster Gegner. Elias Canetti schrieb gegen den Tod an, bis zuletzt dieses Buch entstand: „Es wäre leichter zu sterben, wenn überhaupt nichts von einem übrigbliebe, keine Erinnerung in einem andern Menschen, kein Name, kein letzter Wille, und keine Leiche.“</p>
<h3>5. ZSÓFIA BÁN: Als nur die Tiere lebten 31</h3>
<h4>(-) Aus dem Ungarischen von Terézia Mora.</h4>
<p>Suhrkamp Verlag, 207 Seiten, € 22,95**</p>
<h5>Punkte</h5>
<p>„Was sollte das heißen, ihre Niere sei nicht gut genug. Oder ihre Leber. Sie hätte den schleimigen kleinen Doktor am liebsten getreten. Wenn es überhaupt ein Doktor war und nicht nur so ein gelackter Salonbube. Ein Wurmfortsatz. Was weiß der schon?!</p>
<p>Er hat sie ja nicht einmal untersucht! Wie kommt der dazu, ihr einfach so, vom Hinsehen, zu sagen, sie sei nicht geeignet. Nicht gut genug. Der würde sich freuen, wenn er in ihrem Alter noch so ein Herz, Niere, Leber hätte.“</p>
<p><strong>6.-9.</strong></p>
<p>(-)</p>
<h3>VOLKER BRAUN: Werktage 2</h3>
<h4>Arbeitsbuch 1990 &#8211; 2008</h4>
<p>Suhrkamp Verlag, 998 Seiten, € 39,95**</p>
<p>Aufzeichnungen aus den Jahren des Umbruchs, vom ersten Silvester nach der</p>
<p>Wende bis zur Finanzkrise 2008. „die roten rohen metropolen wanken. am himmel ströme von zerbrochnen flügeln und ausgerissnen drähten. ALLES WAR.“</p>
<p><strong>30</strong></p>
<h5>Punkte</h5>
<p><strong>6.-9. </strong><strong>OSWALD EGGER: Deutscher sein</strong><strong> 30</strong></p>
<h4>(-) Essay. Reihe-Literaturhaus-Stuttgart, Band 4.</h4>
<p>Verlag Ulrich Keicher, 28 Seiten, € 12,00***</p>
<h5>Punkte</h5>
<p>„Ich rede deutsch, wenn ich von mir spreche, deutscher, wenn ich deutlich sein mochte, am deutschesten, sobald ich mir selbst ins Wort fiel, wie ein Idiot, der vom Wissen spricht, das keiner weiß, der nicht vom Volk ist: wörtlich genommen ist es sogar das Spiel zwischen den Zielen jeder Poesie, sprichwörtlich zu werden, und meine Gedichte sind Volksgut? Doch ist außer man tut es, nichts für ungut fürs Lied zu gut, oder – zu Deutsch? Ich meine, folgt auf gut deutsch Gutes?“</p>
<p><strong>6.-9. </strong><strong>HU</strong><strong>GH RAFFELS: Insektopädie</strong><strong> 30</strong></p>
<h4>(-) Herausgegeben von Judith Schalansky.</h4>
<p>Verlag Matthes &amp; Seitz Berlin, 383 Seiten, € 38,00**</p>
<h5>Punkte</h5>
<p>Ein schönes Buch über schöne Tiere. „Wie seltsam, dass wir Insekten als schöne Gegenstände ansehen, dass sie im Tod schöne Gegenstände sind, während sie lebend, wo sie über den Holzboden huschen, aus Ecken und unter Bänken lugen, uns in die Haare fliegen und unter den Kragen, am Ärmel hochkrabbeln…</p>
<p>Unvorstellbar das Chaos, kämen sie zurück ins Leben. Selbst an einem Ort wie diesem würde man dem Drang nachgeben, um sich zu schlagen und sie zu zerquetschen.“</p>
<p><strong>6.-9. </strong><strong>D</strong><strong>ONNA TARTT: Der Distelfink</strong><strong> 30</strong></p>
<h4>(-) Roman. Aus dem Englischen von Rainer Schmidt und Kristian Lutze.</h4>
<p>Goldmann Verlag, 1024 Seiten, € 24,99**</p>
<h5>Punkte</h5>
<p>Theo Decker ist ein Bilderdieb wider Willen – ein Simplicissimus, unterwegs in den ewigen Kämpfen der USA, hin- und hergerissen zwischen einem zugedröhnten Las Vegas und den kultivierten (und nicht immer) besseren Kreisen Manhattans.</p>
<p>Krimi, Bildungsroman, Familienroman – auf mehr als 1000 Seiten ist Platz für ein großes Panorama Amerikas.</p>
<p><strong>10. </strong><strong>SAŠA STANIŠIĆ: Vor dem Fest</strong><strong> 29</strong></p>
<h4>(2.) Roman. Luchterhand Literaturverlag, 320 Seiten, € 19,99** <strong>P</strong><strong>unkte</strong></h4>
<p>&#8222;Dies ist ein komischer Patchwork-Provinzroman, vollgesogen mit Gegenwart, Familiengeschichten, Wendezeit und Vergangenheit, voller Dialoge, die das Groteske streifen, und einer Füchsin, die auf Eierjagd geht. Der Chor, das anonyme ‘Wir‘ hält das Fest zusammen. Sein Echo klingt im Leser lange nach.&#8220; (Lothar Müller)</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<h1>Schreiben Sie mir doch gleich mal!</h1>
<h1>Würd ich mich mächtig  drüber freuen!</h1>
</blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Vor dem Fest &#8211; Roman  von Sasa Stanisic; Preis der Leipziger Buchmesse 2014</title>
		<link>https://literaturkurier.net/vor-dem-fest-roman-von-von-stanisic-sasa-preis-der-leipziger-buchmesse-2014/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/vor-dem-fest-roman-von-von-stanisic-sasa-preis-der-leipziger-buchmesse-2014/#respond</comments>
		<pubDate>Tue, 20 May 2014 16:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Erzählung(en)]]></category>
		<category><![CDATA[Ironie]]></category>
		<category><![CDATA[Leipziger Buchpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Sasa Stanisic]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Große Literatur von den kleinen Leuten von Fürstenfelde &#160; Das ist nicht nur ein Kunstwerk – ein lange Vermisstes tut sich wie Neuland vor uns auf: Statt Dichter-Frust – nichts als Dichter-Lust . Eine Worschatzlandschaft,  die in allen Farben glitzert &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/vor-dem-fest-roman-von-von-stanisic-sasa-preis-der-leipziger-buchmesse-2014/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/vor-dem-fest-roman-von-von-stanisic-sasa-preis-der-leipziger-buchmesse-2014/">Vor dem Fest &#8211; Roman  von Sasa Stanisic; Preis der Leipziger Buchmesse 2014</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Große Literatur von den kleinen Leuten von Fürstenfelde</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/05/pnq0pnez.jpg"><img style="margin: 0px 20px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="pnq0pnez" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/05/pnq0pnez_thumb.jpg" alt="pnq0pnez" width="301" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Das ist nicht nur ein Kunstwerk – ein lange Vermisstes tut sich wie Neuland vor uns auf: Statt Dichter-<span style="text-decoration: underline;">Frust</span> – nichts als Dichter-<span style="text-decoration: underline;">Lust</span> . </strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Eine </strong></span><span style="font-size: medium;"><strong>Worschatzlandschaft,  die in allen Farben glitzert und funkelt – und über allem ein freundliches, verschmitztes Lächeln. </strong>So wie das Bild, das die Malerin Frau Kranz für die Versteigerung bei dem Fest gemalt hat: <strong><em>“Es ist, als würden die Leute, pflanzengleich, überall dort aus dem Wasser sprießen, wohin unser Blick schweift. Fürstenfelde ist das.”</em></strong>  Was Frau Kranz da mit Farben gemalt hat – <em>alle</em> aus dem Dorf sind drauf! – hat Sasa Stanisic mit nichts als nur Wörtern gemalt: <strong><em>“Sie trauen uns die Ironie nicht zu”,</em></strong> schreibt er auf Seite 30 <strong>und beweist uns, wie und dass er es kann. Meisterhaft.</strong> Und immer wieder fällt er  durch seine unbändige Freude auf, einen Schatz gefunden zu haben: Einen Wort-Schatz. Wörter sind Kleinode!</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><em><strong>“Es ist der Tag vor dem Fest. Unser Annenfest. Was wir feiern, weiß niemand so recht. Nichts jährt sich, nichts endet oder hat genau an diesem Tag begonnen. Die Heilige Anna ist irgendwann im Sommer, und die Heiligen sind uns heilig nicht mehr. Vielleicht feiern wir einfach, dass es das gibt: Fürstenfelde. [In der Uckermark] Und was wir uns davon erzählen. “</strong></em> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Über diese Ironie müssen wir jetzt reden.</strong> Sie entsteht bei ihm von selbst, einfach nur, weil er erschöpfend gründlich ist.  Gewissenhaft, präzise, penibel <em>buchstäblich</em> ist er mit seinen Worten: Er ist verliebt in die  exakt angemessenen Worte.  Er  ist sorgfältig wie ein Landvermesser, beschreibt etwas nur dann, wenn er richtig hingesehen hat und durchschaut; niemals übersieht er das Nicht-Offensichtliche. Hin und wieder muss er später etwas nachtragen oder ergänzen. Dann braucht man nur kurze, fast lakonische Sätze mit den genau passenden  Wörtern drin; keine Bandwurmsätze, die manche wie Netze auswerfen: Irgendwas von dem, das sie sagen wollten, wird schon drin sein. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Es ist die Nacht vor dem Fest im uckermärkischen Fürstenfelde. Das Dorf schläft. Und gleich im ersten Kapitel, sogar als erster Satz, die schlechte Nachricht: <strong><em>“Wir sind traurig. Wir haben keinen Fährmann mehr. Der Fährmann ist tot. Zwei Seen, kein Fährmann.”</em></strong> <span style="text-decoration: underline;">Überfluss</span> und <span style="text-decoration: underline;">Mangel</span> – unser Autor wird niemals müde, jede Angelegenheit von mehreren Seiten zu betrachten. So wird die vielfältige Bedeutung des Fährmanns durch das erklärt, das wegen des toten Fährmanns alles <em>nicht</em> mehr geht – oder eben von jetzt an  anders ist. Etwas aber ist geblieben: <strong><em>“Und die Seen sind wieder wild und dunkel und schauen sich um.”</em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Im zweiten Kapitel  erfahren wir, dass die Tankstelle dichtgemacht hat und <span style="font-family: David;"><strong><em>Lada</em></strong></span> <strong><em>“hat heute zum dritten Mal binnen drei Monaten seinen Golf im Tiefen See geparkt. Hat das was mit der fehlenden Tankstelle zu tun? Nein. das hat was mit <span style="font-family: David;">Lada</span> zu tun. Und mit dem Uferweg, der sich hier prima für 200 km/h eignet theoretisch.</em></strong> .Außer <strong><em><span style="font-family: David;">Lada</span></em></strong> sind auch noch <span style="font-family: David;"><strong><em>Johann</em></strong></span> (der beim Glöckner Glöckner lernt) und der stumme <span style="font-family: David;"><strong><em>Suzi</em></strong></span>  am Ufer. Außerdem ist <strong><em><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: David;">“WIR”</span></span></em></strong> überall mit dabei, der überaus genaue, wachsame Erzähler, der an den richtigen Stellen alles erwähnt, was erwähnenswert ist, weil man das eben wissen muss. Besonders das, was man von sich aus gar nicht hätte wissen können oder übersehen könnte.. So beispielsweise: <strong><em>“Fürstenfelde. Einwohnerzahl: ungerade. Unsere Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Der Sommer hat die Nase klar vorn. Unser Sommer fällt kaum schlechter aus als am Mittelmeer. Statt Mittelmeer haben wir die Seen. Der Frühling ist nichts für Allergiker und nichts für Frau Schwermuth vom Haus der Heimat, die wird im Frühling depressiv. Der Herbst ist zweigeteilt in frühen Herbst und späten Herbst. (…) Die Geschichte des Winters in einem Dorf mit zwei Seen ist immer eine Geschichte, die anfängt, wenn die Seen gefrieren, und aufhört, wenn das Eis taut.”</em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Auf Seite 17<strong><em> </em></strong>erklärt <span style="font-family: David;"><strong><em>Lada</em></strong></span> das mit den Wölfen, weswegen er und <span style="font-family: David;"><strong><em>Suzi  </em></strong></span>Wolfstätowierungen haben. <strong><em>“ ‘Die Wölfe kommen zurück.’ Er sprach sehr langsam. ‘Deutschland wieder Wolfsland. Aus Polen und Russland. Tausende Kilometer machen die. Herrliche Tiere. Jäger. Sag mal <span style="text-decoration: underline;">Rudel</span>!’ <span style="text-decoration: underline;">‘Rudel.’</span> ‘Hammer, oder? <span style="text-decoration: underline;">So eine Power in dem einen Wort!</span> …” </em></strong>Damit erklärt uns der Autor auch sein Verhältnis zur Sprache. Es ist nicht seine Muttersprache und mit ihm aufgewachsen. Es ist die neue, die er erobert wie Kolumbus einst Amerika,  die ihn geradeso fasziniert, wie beispielsweise das Erzählen von Geschichten von Leuten, die in Fürstenfelde auf ihr Fest warten. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Auf Seite 18 gibt es weitere  wunderbare <span style="text-decoration: underline;">Worte mit Power</span></strong><span style="text-decoration: underline;">.</span> Vom Karpfen, der Futterneid empfinden kann, von den Hornissenmännchen die beim Begatten akkurat sterben. Und vom Specht, der im alten Wald  die Millisekunden unserer Sterblichkeit abmeißelt. Worte, überall wo man in Fürstenfelde genau hinsieht. Und in den meisten stecken weitere Geschichten. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Seit einem Jahr gibt es in Fürstenfelde (außer <em>Gleis 1</em>) auch <span style="font-family: David;"><strong><em>Ullis</em></strong></span> Garage, in der außer einer Sitzgruppe und fünf Tischen auch ein Kalender mit Polinnen, die an Motorrädern lehnen, an die Wand genagelt ist,  <strong><em>“halb wegen der Ironie, halb wegen der Ästhetik.”</em></strong>  Es riecht  hier lieblich nach Motoröl. Überdies kann jeder bei <span style="font-family: David;"><strong><em>Ulli</em></strong></span>  eine Geschichte von früher erzählen, wobei meistens die anderen zuhören.- Jeder kann bei <span style="font-family: David;"><strong><em>Ulli</em></strong></span>  mehr sprechen und mehr meinen als sonstwo. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Auf Seite 22 begegnet uns, gleich mit dem ersten Satz, etwas Unerwartetes: <strong><em>“Unter einer Buche, am Rande des alten Waldes, liegt still auf dem Laub die Fähe.  Von dort, wo der Wald auf Felder trifft, Weizen, Gerste, Raps, sieht sie auf die kleine Ansammlung von Menschenbauten, die auf einem so schmalen Streifen Land zwischen zwei Seen stehen, als hätten die Menschen in ihrem unbändigen Willen, für sich das Angenehmste zu schaffen, aus einem Gewässer zwei geschnitten</em></strong>, <strong><em>um (…) Die Fähe ahnt die Zeit, da die Seen noch nicht existierten und keine Menschen hier ihr Revier hatten. Sie ahnt Eis, das die Erde horizontlang zu tragen hatten.  (…) In ihrem Schoß wiegen sich die zwei Gewässer, in ihrer Brust stecken die Wurzeln des alten Waldes, in dem die Fähe ihren Bau hat (…) …</em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Aber schon der erste Satz auf Seit 25 macht unsere Vermutung zunichte, jetzt kämen eventuell Tiergeschichten. <strong><em>“Und <span style="font-family: David;">Herr Schramm</span>, ehemaliger Oberstleutnant der NVA, dann Förster, jetzt Rentner und, weil es nicht reicht, schwarz bei <span style="font-size: small;">‘Von Blankenburg Landmaschinen’</span> schaut die Sportschau auf <span style="font-size: xx-small;">Sport 1</span> : <span style="font-family: David;">Martina (19</span>, Tschechin) macht Sport.  <span style="font-family: David;">Martina</span> spielt Billard. <span style="font-family: David;">Herr Schramm</span> ist ein kritischer Mann. (…) </em></strong>Er ärgert sich über <span style="font-family: David;"><strong><em>Martina (19)</em></strong></span> – weil sie vor lauter Strippen die einfachsten Billardregeln nicht beherrscht. Weitere Information zu <strong><em><span style="font-family: David;">Herrn Schramm</span>: “Ein großer Mann mit Haltung und Haltungsschaden, der nachdenkt.”</em></strong> Beispielsweise über den Begriff: <em><span style="text-decoration: underline;">‘im Schnitt’</span></em>.  Auch hat er vieles, <strong><em>“was er heute bereut, aus eigenem Antrieb getan. Das, worin <span style="font-family: David;">Herr Schramm</span> gut war, war Druck. Aushalten und ausüben. …) In <span style="font-family: David;">Wilfried Schramms</span> Haushalt finden sich <span style="text-decoration: underline;">im Schnitt</span> mehr Gründe  gegen das Leben als gegen das Rauchen.”</em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Im ersten Satz auf Seite 28, mit dem auch ein neues Kapitel anfängt, erfahren wir mehr über <strong><em><span style="font-family: David;">“</span><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: David;">WIR”.</span></span> “Wir sind froh, Anna wird verbrannt. Morgen Abend beim Fest wird das Urteil vollstreckt: (…) Noch ist Zeit vor dem Fest. (…) Das Dorf kocht … Das Dorf sprüht Glasreiniger… das Dorf schmückt die Laternen …<span style="text-decoration: underline;"> </span>das Dorf bestuhlt … die Sitzordnung, brisantes Thema … Das Dorf putzt Schaufenster … das Dorf poliert die Felgen … Das Dorf duscht … Der Friseur würde den Umsatz seines Lebens machen, wenn es denn einen gäbe … aber wie das ablaufen soll – macht er Hausbesuche wie donnerstags der Arzt, oder baut er irgendwo zentral seinen Stuhl auf – … Wir wissen es nicht.</em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><em>… Das Dorf schaltet die Fernseher aus … das Dorf flufft die Kissen auf, heute Nacht hat das Dorf kaum Geschlechtsverkehr. Das Dorf  geht heute früh zu Bett. …” </em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Geplant ist außerdem  ein Konzert afrikanischer Musik (aus Stuttgart!). Ebenso eine Auktion ‘<em><span style="font-size: small;">Kunst und Kurioses’</span></em>, wo u.a. ein <span style="font-size: small;"><em>Antiquarischer Globus (incl. Preußen)  zum Startpreis 1 Euro</em></span> zu haben sein wird, wie auch eine <em><span style="font-size: small;">VoPo-Uniform (mit Mütze, getragen) zum Startpreis 15 Euro</span></em>. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Frau Kranz, die Malerin, ist unterwegs. <strong><em>“… gut gerüstet für die Nacht: Taschenlampe, Regencape, die Staffelei hat sie geschultert, zieht den Trolli mit ihrem alten Lederköfferchen hinter sich her. Unter dem Woldegker Tor nimmt sie einen Schluck aus der Thermoskanne, darin ist nicht nur Tee. Frau Kranz ist bestens gerüstet.”</em></strong></span>  <span style="font-size: medium;">[In der Thermoskanne ist übrigens Rum mit Fencheltee.]</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Jetzt heißt es  aufhören, Ihnen von der besonderen Ironie</span> <span style="font-size: medium;">des Stasa Stanisic zu berichten, ich beschränke mich da nur auf die ersten paar Seiten, weil er es auch bis Seite 316, der letzten Seite, durchhält.  In seinen Worten zusammengefasst:  <strong><em>“Die Nacht vor dem Fest ist eine eigenartige Zeit. Früher einmal wurde sie <span style="font-size: small;">Die Zeit der Helden</span> genannt. Wir hatten zwar mehr Opfer zu beklagen, als Helden zu feiern, aber gut, es schadet nicht, auch mal das Positive hervorzuheben.” </em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Mit einem &#8211; vielleicht veralteten – Begriff kann man – dafür aber sehr zutreffend – den Autor als Schalk oder Schelm bezeichnen. Das ist eine selten gewordene Kunst scheinbar kleiner, jedoch scharfzüngiger Genauigkeit,  brillant bemüht, kunstlos zu erscheinen. Fällt uns erstmal nicht auf, </span><span style="font-size: medium;">an  Schlagworte in ziemlicher Buchstabengröße gew</span><span style="font-size: medium;">öhnt;  je größer die Buchstaben, umso unanbezweifelbarer die Mitteilung. Dahinter der Standpunkt: Mehr kann man sich ohnehin nicht merken, braucht man also nicht zu wissen. Und bei Gedichten hackt man einfach nur die Zeilen irgendwo mittendurch. Lyrik hackt man.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Der Roman<em> VOR DEM FEST</em> ist aus vielerlei eindrücklichen, ziemlich unerwarteten  Puzzleteilen zusammengesetzt:</strong> Jedes für sich schon ein kleines Kunstwerk. Ein Glöckner und sein Lehrling wollen die Glocken läuten, das Problem ist bloß: die Glocken sind weg. Eine Füchsin sucht nach Eiern für ihre Jungen, und Herr Schramm, ein ehemaliger Oberst der NVA, findet mehr Gründe gegen das Leben als gegen das Rauchen. Neue Wörter werden wieder entdeckt und lebendig gemacht: Alte Geschichten, Sagen und Märchen ziehen mit den Menschen um die Häuser. Sie fügen sich zum Roman einer langen Nacht, zu einem Mosaik des Dorflebens: Alteingesessene und Zugezogene, Verstorbene und Lebende, Handwerker, Rentner und edle Räuber in Fußballtrikots. <strong><em><span style="text-decoration: underline;">Das alles ist <span style="font-family: David;">“WIR”.</span></span></em></strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Ein Blick auf die ersten Sätze der Kapitelanfänge</strong> (und denken wir uns vor jedem den Zusatz: <span style="text-decoration: underline;"><em>In der Nacht vor dem Fest</em></span>) zeigt, woher die Spannung und das Tempo dieses Buches kommen. Schon mit dem ersten Satz wird jeweils eine neue Rakete gezündet, dank der es, mit neuer Energie, weiter geht in dieser einen Nacht. Dass der Schauplatz nichts ist, als eines der vielen Dörfer im Abwärtstrend – man merkt das nicht. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Auf Seite 34: <em><strong>“Herr Gölow spendiert sechs Schweine für das Fest. Von den sechsen überlebt eins. Die Kita besichtigt morgen die Anlage, anschließend begnadigen die Kinder ein Schwein.<br />
Wobei, was heißt begnadigen?”</strong></em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Seite 48: <strong><em>“Johann knallt die Tür zu. Hat es zuhause nicht ausgehalten. Mu  [Frau Schwermuth] guckt wieder ihre Serien, und als er meinte, um Mitternacht müsse er raus, Glocken läuten, ist sie ein bisschen ausgetickt.”</em></strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Seite 57: <strong><em>“Imboden hat eine Geschichte von früher erzählen wollen, und die Garage hat ihn unterbrochen und erstmal ein bisschen verarscht. </em></strong></span><strong><em> <span style="font-size: medium;">(…) ein alter Mann, der sonst nicht viel sagt, mit einem kühlen Sterni in der Hand, dem Narrenstab, etwas sagt, das so beginnt: ‘Eine Schlägerei macht kein Fest besser, es sei denn, sie rettet es. Auch stimmt es nicht, dass früher besser gefeiert wurde. Die Zeiten waren bloß noch mieser. Je mieser die Zeiten, desto wichtiger das Feiern.’ “ Mit ‘früher’, meint Imboden, meinen alle, immer die gesamte Vorwendezeit.”</span></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="font-size: medium;">Seite 64: “Die Nacht trägt heute drei Livreen: Was War, Was Ist, Was wird geschehen. “</span></em></strong></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Souverän  beherrscht Stanisic seine neue Sprache</strong> – <span style="text-decoration: underline;">merke, ist auch die unsere!</span> (Theodor Lewandowski hat mit seiner Schätzung:,  .„Der Gesamtwortbestand des Deutschen wird auf 5 bis 10 Millionen Wörter geschätzt.” <sup> </sup>wohl noch zu tief gegriffen.) Stanisic aber hat mit seinem ‘Trick’, auch noch auf alte <em>Chroniken</em> und <em>‘Geschichten von früher’</em> zurückzugreifen, seiner Sprache noch eine weitere Dimension hinzugefügt:   <strong><em>“Im Jar 1587 um Ostern trug sich zu, daß deß Müllers Sau allhier beym Pranger am Tiefen See ein Wunderferkel gebar, denn es war dasselbe aller Gestalt nach wie ein Ferkel, hatte aber einen rechten Menschenkopff. (…) </em></strong>Aus den alten Geschichten gesellt sich nun auch der seinerzeitige <span style="font-family: David;"><strong><em>Stadtherr Poppo von Blankenburg</em></strong></span> hinzu; sehr bereichernd für die ohnehin schon vielgestaltige Dorfgemeinschaft mit ihren wechselvollen Schicksalen . </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Mehr als mancher andere hat Stanisic bei seiner Eroberung unseres WortSchatzes erkannt,</strong> dass unsere (Umgangs-)Sprache keine statische Größe ist, sondern in ständiger Veränderung begriffen, wo vieles in Vergessenheit geraten sein kann, das man nur im geeigneten Moment wieder hervorzuholen braucht: <strong><em>“<span style="text-decoration: underline;">So eine Power in dem einen Wort!</span> …”</em></strong>  oder: <strong><em>“… halb wegen der Ironie, halb wegen der Ästhetik.”</em></strong> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Der Autor, gerade erst sechsunddreißig Jahre alt, kam als Flüchtling mit seiner Familie mit vierzehn Jahren (1992) nach Deutschland.</strong> Er hat die für ihn neue Sprache schnell erlernt. Das ‘Geschichtenerzählen’ war bereits in ihm drin. Schon ab 2000 finden wir seine ersten Veröffentlichungen in deutscher Sprache. An <strong><em>VOR DEM FEST</em></strong> hat er vier Jahre lang <span style="text-decoration: underline;"><strong>gearbeitet</strong></span>. Und das hat sich gelohnt! </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Jetzt freut man sich regelrecht darauf: Was wird er als nächstes entdecken, um uns, souverän, spracherfinderisch und phantasiereich-gewitzt,  davon zu berichten? Denn: <em><strong>“ … es schadet </strong>[einem Text]<strong> nicht, auch mal das Positive hervorzuheben.”</strong></em> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;">Wer gern mehr über Sasa Stanisic wissen möchte: Bereits vor acht Jahren erschien sein erstes Buch: <strong><em>WIE DER SOLDAT DAS GRAMMOFON REPARIERT</em></strong>. Es erregte sofort großes Aufsehen und ist bereits in mehr als dreißig Sprachen übersetzt!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor dem Fest<br />
von Stanisic, Sasa;<br />
Gebunden<br />
Roman. Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2014 in der Kategorie Belletristik. 320 S. 215 mm 532g , in deutscher Sprache.<br />
2014   Luchterhand Literaturverlag<br />
ISBN 3-630-87243-3  ISBN 978-3-630-87243-8 |  19.99 EUR &#8211;</p>
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		<title>Preisgekr&#246;nt! Vor dem Fest  von Sasa Stanisic  &#8211; Roman einer langen Nacht</title>
		<link>https://literaturkurier.net/preisgekrnt-vor-dem-fest-von-sasa-stanisic-_-roman-roman-einer-langen-nacht/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Mar 2014 16:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Buchpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Preis der Leipiger Buchmesse 2014]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Preis der Leipziger Buchmesse 2014  (Belletristik) &#8222;Ein Buch wie wenige andere. Politisch versiert und stilistisch ein Kunststück.&#8220; Verena Auffermann / Die Zeit Es ist die Nacht vor dem Fest im uckermärkischen Fürstenfelde. Das Dorf schläft. Bis auf den Fährmann &#8211; &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/preisgekrnt-vor-dem-fest-von-sasa-stanisic-_-roman-roman-einer-langen-nacht/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-large;"><strong>Preis der Leipziger Buchmesse 2014  (Belletristik)</strong></span></p>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/03/i5v5mtej.jpg"><img style="margin: 0px 15px 12px 0px; display: inline; border: 0px;" title="i5v5mtej" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/03/i5v5mtej_thumb.jpg" alt="i5v5mtej" width="263" height="420" align="left" border="0" /></a><span style="font-size: large;"><strong><em>&#8222;Ein Buch wie wenige andere. Politisch versiert und stilistisch ein Kunststück.&#8220;</em></strong></span> Verena Auffermann / Die Zeit</p>
<p><span style="font-size: medium;">Es ist die Nacht vor dem Fest im uckermärkischen Fürstenfelde. Das Dorf schläft. Bis auf den Fährmann &#8211; &#8211; der ist tot. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Und Frau Kranz, die nachtblinde Malerin, die ihr Dorf zum ersten Mal bei Nacht festhalten will. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Ein Glöckner und sein Lehrling wollen die Glocken läuten, das Problem ist bloß: die Glocken sind weg.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Eine Füchsin sucht nach Eiern für ihre Jungen, und Herr Schramm, ein ehemaliger Oberst der NVA, kann sich nicht entscheiden, ob er Zigaretten holen soll oder sich in den Kopf schießen. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Alle haben sie eine Mission. Alle wollen sie etwas zu Ende bringen, bevor die Nacht vorüber ist.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Keiner von ihnen will den Einbruch ins Haus der Heimat beobachtet haben. Das Dorfarchiv steht aber offen. Doch nicht das, was gestohlen wurde, sondern das, was entkommen ist, quält die Schlaflosen.<span id="more-7652"></span> </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Die Nacht gebiert Ungeheuer: Alte Geschichten und Erin</span><span style="font-size: medium;">nerungen, Mythen und und Märchen, sind ausgebrochen und ziehen mit den Menschen um die Häuser. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Sie fügen sich zum Roman einer langen Nacht, zu einem Mosaik des Dorflebens, in dem Alteingesessene und Zugezogene, Verstorbene und Lebende, Handwerker, Rentner und arbeitslose Halbgötter in Fußballtrikots aufeinander treffen. Und in dem es Herrn Schramm einfach nicht gelingen will, an Zigaretten zu kommen. Wie wird es aussehen das Dorf, wenn das Fest beginnt?</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Sie fügen sich zum Roman einer langen Nacht, zu einem Mosaik des Dorflebens, in dem Alteingesessene und Zugezogene, Verstorbene und Lebende, Handwerker, Rentner und arbeitslose Halbgötter in Fußballtrikots aufeinander treffen.<br />
</span></p>
<h5></h5>
<h5><span style="font-size: x-large;">14.03.2014 Pressemitteilung des Verlages: </span></h5>
<h4>Saša Stanišić erhält den Preis der Leipziger Buchmesse 2014 für seinen Roman „Vor dem Fest“ – wir gratulieren!</h4>
<p><span style="font-size: large;"><strong><em>„Stanišić hat ein Dorf aus Sprache erfunden, ein Kaleidoskop, einen Kosmos aus vielen Stimmen, Klangfarben, Jargons, die Welt in nuce, magisch zusammengehalten von einem kollektiven Erzähler, der dazugehört, <span style="text-decoration: underline;">einem, der verschmitzt ist und gewitzt und klug und ein bisschen weise</span>. Als gälte es, das Zerrbild des Antiheimatromans geradezurichten, dessen Typologie nur das verpatzte Fest kennt.&#8220;</em></strong></span></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>Sasa Stanisic wurde 1978 in Visegrad in Bosnien-Herzegowina geboren und kam als Vierzehnjähriger nach Heidelberg. Seit 2004 studiert er am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Stanisic hat mehrere Stipendien und Preise erhalten, u.a. den Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb sowie 2008 den Adelbert-von-Chamisso-Preis. Im Jahr 2013 wurde ihm der Alfred-Döblin-Preis verliehen.</p>
<p>Vor dem Fest<br />
von Stanisic, Sasa;<br />
Gebunden<br />
Roman. Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2014 in der Kategorie Belletristik. 320 S. 215 mm 532g , in deutscher Sprache.<br />
2014   Luchterhand Literaturverlag  ISBN 3-630-87243-3  ISBN 978-3-630-87243-8   19.99 EUR</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/preisgekrnt-vor-dem-fest-von-sasa-stanisic-_-roman-roman-einer-langen-nacht/">Preisgekr&ouml;nt! Vor dem Fest  von Sasa Stanisic  &ndash; Roman einer langen Nacht</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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		<title>KrimiZeit-Bestenliste M&#228;rz 2014 &#8211; Zehn Krimis die es in sich haben!</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Mar 2014 17:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
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		<category><![CDATA[Zoë Beck: Brixton]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Literarisches Leben:  Jeden ersten Donnerstag im Monat geben Literaturkritiker und Krimispezialisten die Romane bekannt, die ihnen am besten gefallen haben &#8222;Tiefschwarzes Kolossalgemälde&#8220; Endlich auf Deutsch und gleich auf Platz 1: David Peace führt mit &#8222;GB84&#8220; (Liebeskind), das Original erschien 2004, &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/krimizeit-bestenliste-mrz-2014-zehn-krimis-die-es-in-sich-haben/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Literarisches Leben:  Jeden ersten Donnerstag im Monat geben Literaturkritiker und Krimispezialisten die Romane bekannt, die ihnen am besten gefallen haben</h3>
<p><a href="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/GB84.jpg.1033191.jpg"><img style="margin: 7px 15px 15px 0px; display: inline;" title="Das Ende einer Epoche" src="http://www.boersenblatt.net/media/747/thumbnails/GB84.jpg.1033186.jpg" alt="Das Ende einer Epoche" width="314" height="480" align="left" /></a></p>
<h4>&#8222;Tiefschwarzes Kolossalgemälde&#8220;</h4>
<p>Endlich auf Deutsch und gleich auf Platz 1: David Peace führt mit &#8222;GB84&#8220; (Liebeskind), das Original erschien 2004, die KrimiZeit-Bestenliste im März an. Der Niedergang der Kohleindustrie in der Region Yorkshire und der britische Bergarbeiterstreik 1984/85 bildet den Rahmen der Handlung.</p>
<p>Großbritannien 1984: Die Gewerkschaft NUM und Bergarbeiter streiken gegen Thatcher und Zechenschließung. &#8222;Mit &#8218;GB84&#8216; ist David Peace zurückgekehrt an den Ursprung: in die von Industrie und Kohle geprägte Region Yorkshires, in der er aufwuchs. GB84 ist im Original 2004 erschienen, 20 Jahre nach den Ereignissen, von denen es handelt. Zehn Jahre später die deutsche Version, vom versierten Peter Torberg bravourös übersetzt&#8220;, so Tobias Gohlis, Sprecher der KrimiZeit-Bestenliste. &#8222;&#8218;GB84&#8216; ist ein Buch über das Ende einer Epoche. Großbritannien, dem Mutterland der Industrialisierung, wird der Kern ausgetrieben: Die Industrie, die Arbeiterbewegung, die Kohle. (&#8230;) Peace konzentriert sich in seinem tiefschwarzen Kolossalgemälde auf die Protagonisten der zweiten Reihe.&#8220;</p>
<blockquote><p>Hier geht’s zur Liste</p></blockquote>
<p><span id="more-7643"></span></p>
<p>.<strong>1</strong><strong>(-) David Peace: GB84</strong><br />
Aus dem Englischen von Peter Torberg Liebeskind, 544 S., 24,80 €.</p>
<p>Großbritannien, großer Streik. Gewerkschaft NUM und Bergarbeiter gegen Thatcher und Zechenschließung. An der Schwelle zum Bürgerkrieg wuseln Gewerkschafter, Politiker, Einpeitscher, Spitzel, Streikbrecher, Mörder. Das Ende der Kohlewelt: kolossal noir.</p>
<p><strong>2</strong><strong>(7) Jan Costin Wagner: Tage des letzten Schnees</strong><br />
Galiani, 320 S., 19,99 € .</p>
<p>Turku/Helsinki/Ostende. Die Welt ist aus den Fugen geraten. Ein Kind stirbt bei einem Autounfall. Ein Banker macht sich zum Liebeskasper. Eine rumänisch-ungarische Prostituierte tut, was sie tun muss. Ein Junge will Massenmörder sein. Kommissar Kimmo Joentaa wird vielleicht glücklich.</p>
<p><strong>3</strong><strong>(3) Jesper Stein: Unruhe</strong><br />
Aus dem Dänischen von Patrick Zöller ,KiWi, 478 S., 12,99 €.</p>
<p>Kopenhagen 2007. Der Tote auf dem Friedhof ist als Autonomer drapiert. Er wurde erwürgt, als Straßenschlachten um ein Jugendzentrum tobten. Lokalreporter Jesper Stein schickt mit Kommissar Steen einen kranken Mann zwischen die Fronten. Interessantes Debüt.</p>
<p><strong>4</strong><strong>(6) Zoë Beck: Brixton Hill</strong><br />
Heyne, 382 S., 8,99 € .</p>
<p>London. Als Kollegin Kimmy in Panik aus dem Fenster springt, bekommt Emmas stabile Welt aus Facebook-Kontakten und SMS einen Knacks. Das, was ihr sicher schien, wird Instrument der Verfolgung: <em>Social Media. No way out?</em> Wahnsinn bricht durch, offline wie online.</p>
<p><strong>5</strong><strong>(-) Daniel Woodrell: In Almas Augen</strong><br />
Aus dem Englischen von Peter Torberg Liebeskind, 192 S., 16,90 €.</p>
<p>West Table, Missouri 1929. Alma, die Magd, hat miterlebt, wie Bankier Glencross sich in ihre Schwester Ruby verliebte und sie verriet. Alma weiß auch, wie es zu der Explosion kam, bei der 42 Menschen starben. Familiengeschichte aus einer Stadt, die fast ein Jahrhundert lang schwieg.</p>
<p><strong>6</strong><strong>(2) Dennis Lehane: In der Nacht</strong><br />
Aus dem Englischen von Sky Nonhoff , Diogenes, 592 S., 22,90 €.</p>
<p>Boston/Ybor, Florida. Joe Coughlin kann keiner was. Denkt er. Dann fickt ihn Emma Gould, er landet im Knast, und wäre er nicht doch recht clever, hätte er es danach nicht zum Alkoholschmugglerkönig gebracht. Prohibitions-Panorama: Gangster bauten die Nation mit.</p>
<p><strong>7</strong><strong>(5) Martin Cruz Smith: Tatjana</strong><br />
Aus dem Englischen von Susanne Aeckerle, C. Bertelsmann, 320 S., 14,99 €.</p>
<p>Kaliningrad/Moskau. Journalistin Tatjana wurde vom Dach gestürzt. Ihre Leiche ist weg. Arkadi Renko, Leitender Ermittler wie schon in Gorki Park, stöbert ganz rücksichtslos in Putins Gier- und Geierparadies Monströses auf.</p>
<p><strong>8</strong><strong>(10) Uta-Maria Heim: Wem sonst als Dir.</strong><br />
Klöpfer &amp; Meyer, 264 S., 20,– € .</p>
<p>Stuttgart/Knitzingen/Tübingen. &#8222;Wem sonst als Dir.&#8220; – Hölderlins Widmung an Diotima leitet die Selbstbefragung des irrenden Richters K. Muttermord, Totschweigen, Bruderliebe – Tricks, sein Leben zu verfehlen? Grantig, liebevoll, atemlos bis zum letzten Zug.</p>
<p><strong>9</strong><strong>(4) Friedrich Ani: M</strong><br />
Droemer, 366 S., 19,99 € . München.</p>
<p>Der Geliebte einer Lokaljournalistin ist verschwunden. Tabor Süden und seine Kollegen aus der Detektei geraten in die Spinnennetze bayerischer Nazis. Ihre Recherche führt in einen Strudel der Vernichtung. Ungeheuer.</p>
<p><strong>10</strong><strong>(-) Karim Miské: Entfliehen kannst du nie</strong><br />
A. d. Franz. v. Ulrike Werner, Bastei Lübbe, 336 S., 8,99 €.</p>
<p>Paris/New York. Salafisten und Chassiden in La Villette: Zusammenknall der Fundamentalisten. So scheint es, als Laura, abtrünnige Tochter von Zeugen Jehovas, auf ihrem Balkon ausblutet. Im Kern dieses Rohdiamanten von Roman stecken Wut, Drogen, Freud und Ellroy. Arab Jazz!</p>
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		<title>Preis der Leipziger Buchmesse  &#8211; die Nominierten 2014 &#8211;</title>
		<link>https://literaturkurier.net/preis-der-leipziger-buchmesse-die-nominierten-2014/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/preis-der-leipziger-buchmesse-die-nominierten-2014/#respond</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2014 12:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Preisträger Leipziger Buchmesse 2014]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzer-Preis]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>15 Autoren und Übersetzer stehen im Finale: Jury gibt die Nominierten für den 10. Preis der Leipziger Buchmesse bekannt Eine Dekade voller Hochspannung, Neugier und herausragender Literatur &#8211; zum zehnten Mal ist das Rennen um den begehrten Preis der Leipziger &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/preis-der-leipziger-buchmesse-die-nominierten-2014/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="font-size: x-large;">15 Autoren und Übersetzer stehen im Finale: Jury gibt die Nominierten für den 10. Preis der Leipziger Buchmesse bekannt </span></h4>
<p><img style="margin: 17px 20px 17px 0px; display: inline;" src="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/media/nominierten/preis_uebersicht_R100X0.jpg" alt="domimage" width="122" height="240" align="left" /></p>
<p><span style="font-size: medium;">Eine Dekade voller Hochspannung, Neugier und herausragender Literatur &#8211;<strong><span style="text-decoration: underline;"> zum zehnten Mal</span></strong> ist das Rennen um den begehrten Preis der Leipziger Buchmesse 2014 eröffnet. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Im Jubiläumsjahr reichten 136 Verlage insgesamt 410 Titel ein, die im Zeitraum bis zur Leipziger Buchmesse 2014 erscheinen werden</strong>. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Unter der Leitung von Journalist und Literaturkritiker Hubert Winkels nominierte die siebenköpfige Jury jeweils fünf Autoren bzw. Übersetzer in den Kategorien <strong>Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-7569"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Belletristik</h4>
<h5>Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse 2014</h5>
<p><img src="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/media/nominierten/autoren/Hischmann_Fabian_Rabea_Edel%7E1_R100X0.jpg" alt="domimage" /></p>
<p><a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/Nominierungen/Belletristik/FabianHischmann_gold">Fabian Hischmann</a>:</p>
<p>&#8222;Am Ende schmeissen wir mit Gold&#8220;</p>
<p>(Berlin Verlag)<br />
<small>Foto: Rabea Edel</small></p>
<p><a name="perleo"></a></p>
<p><img src="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/media/nominierten/autoren/Leo-Per_Alexa-Geistho_vel_R100X0.jpg" alt="domimage" /></p>
<p><a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/Nominierungen/Belletristik/PerLeo_Flut_und_boden">Per Leo</a>:</p>
<p>&#8222;Flut und Boden: Roman einer Familie&#8220;</p>
<p>(Klett-Cotta Verlag)<br />
<small>Foto: Alexa Geisthövel</small></p>
<p><a name="martinmosebach"></a></p>
<p><img src="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/media/nominierten/autoren/Mosebach_Martin_Peter-Andreas-Hassiepen_R100X0.jpg" alt="domimage" /></p>
<p><a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/Nominierungen/Belletristik/Martin_Mosebach_blutbuchenfest">Martin Mosebach</a>:</p>
<p>&#8222;Das Blutbuchenfest&#8220;</p>
<p>(Carl Hanser Verlag)<br />
<small>Foto: Peter-Andreas Hassiepen</small></p>
<p><a name="katjapetrowskaja"></a></p>
<p><img src="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/media/nominierten/autoren/Petrowskaja_SusanneSchleyer_R100X0.jpg" alt="domimage" /></p>
<p><a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/Nominierungen/Belletristik/Katja_Petrowskaja_Esther">Katja Petrowskaja</a>:</p>
<p>&#8222;Vielleicht Esther&#8220;</p>
<p>(Suhrkamp Verlag)<br />
<small><br />
Foto: Susanne Schleyer/Suhrkamp Verlag</small></p>
<p><a name="saastanii"></a></p>
<p><img src="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/media/nominierten/autoren/Stanisic_Katja-Sa_mann_R100X0.jpg" alt="domimage" /></p>
<p><a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/Nominierungen/Belletristik/Sasa_Stanisic_Fest">Saša Stanišić</a>:</p>
<p>&#8222;Vor dem Fest&#8220;</p>
<p>(Luchterhand Literaturverlag)<br />
<small>Foto: Katja Sämann</small></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Sachbuch/Essayistik</h4>
<h5>Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse 2014</h5>
<p><img src="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/media/nominierten/autoren/Diederichsen_privat_R100X0.jpg" alt="domimage" /></p>
<p><a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/Nominierungen/Sachbuch_Essayistik/DiedrichDiederichsen">Diedrich Diederichsen</a>:</p>
<p>&#8222;Über Pop-Musik&#8220;</p>
<p>(Verlag Kiepenheuer&amp;Witsch)<br />
<small>Foto: privat</small></p>
<p><a name="juergen_kaube"></a></p>
<p><img src="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/media/nominierten/autoren/Kaube_Ju_rgen_002-C-Privat_R100X0.jpg" alt="domimage" /></p>
<p><a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/Nominierungen/Sachbuch_Essayistik/JuergenKaube">Jürgen Kaube</a>:</p>
<p>&#8222;Max Weber: Ein Leben zwischen den Epochen&#8220;</p>
<p>(Rowohlt Berlin)<br />
<small>Foto: privat</small></p>
<p><a name="helmut_lethen"></a></p>
<p><img src="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/media/nominierten/autoren/Lethen_HelmutMimi-Po_tz_R100X0.jpg" alt="domimage" /></p>
<p><a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/Nominierungen/Sachbuch_Essayistik/HelmutLethen">Helmut Lethen</a>:</p>
<p>Der Schatten des Fotografen&#8220;</p>
<p>(Rowohlt Berlin)<br />
<small>Foto: Mimi Pötz</small></p>
<p><a name="barbara_vinken"></a></p>
<p><img src="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/media/nominierten/autoren/Vinken_Kurt_Rade_R100X0.jpg" alt="domimage" /></p>
<p><a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/Nominierungen/Sachbuch_Essayistik/BarbaraVinken">Barbara Vinken</a>:</p>
<p>&#8222;Angezogen: Das Geheimnis der Mode&#8220;</p>
<p>(Klett-Cotta Verlag)<br />
<small>Foto: Kurt Rade</small></p>
<p><a name="willemsen__roger"></a></p>
<p><img src="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/media/nominierten/autoren/AF_Willemsen_Roger__L1001263c_Druck_R100X0.jpg" alt="domimage" /></p>
<p><a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/Nominierungen/Sachbuch_Essayistik/Willemsen_Roger">Willemsen, Roger</a>:</p>
<p>&#8222;Das Hohe Haus: Ein Jahr im Parlament&#8220;</p>
<p>(S. Fischer Verlag)<br />
<small>Foto: Mathias Bothor</small></p>
<h4>Übersetzung</h4>
<h5>Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse 2014</h5>
<p><img src="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/media/nominierten/autoren/BerfPaul_R100X0.jpg" alt="domimage" /></p>
<p><a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/Nominierungen/Uebersetzung/PaulBerf">Paul Berf</a>:</p>
<p>übersetzt aus dem Norwegischen von Karl Ove Knausgård: &#8222;Spielen&#8220;</p>
<p>(Luchterhand Literaturverlag)<br />
<small>Foto: privat</small></p>
<p><a name="robin_detje"></a></p>
<p><img src="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/media/nominierten/autoren/robin_detje_R100X0.jpg" alt="domimage" /></p>
<p><a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/Nominierungen/Uebersetzung/RobinDetje">Robin Detje</a>:</p>
<p>übersetzt aus dem amerikanischen Englisch von William T. Vollmann: &#8222;Europe Central&#8220;</p>
<p>(Suhrkamp Verlag)<br />
<small>Foto: privat</small></p>
<p><a name="ursula_graefe"></a></p>
<p><img src="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/media/nominierten/autoren/Grafe_c_privat_R100X0.jpg" alt="domimage" /></p>
<p><a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/Nominierungen/Uebersetzung/UrsulaGraefe">Ursula Gräfe</a>:</p>
<p>übersetzt aus dem Japanischen von Haruki Murakami: &#8222;Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki&#8220;</p>
<p>(Dumont Buchverlag)<br />
<small>Foto: privat</small></p>
<p><a name="hinrich_schmidt_henkel"></a></p>
<p><img src="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/media/nominierten/autoren/Schmidt-Henkel_E_R100X0.jpg" alt="domimage" /></p>
<p><a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/Nominierungen/Uebersetzung/HinrichSchmidt-Henkel">Hinrich Schmidt-Henkel</a>:</p>
<p>übersetzt aus dem Französischen von Denis Diderot: &#8222;Jacques der Fatalist und sein Herr&#8220;</p>
<p>(Verlag Matthes &amp; Seitz Berlin)<br />
<small>Foto: E. Drolshagen</small></p>
<p><a name="ernest_wichner"></a></p>
<p><img src="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/media/nominierten/autoren/Wichner_privat_R100X0.jpg" alt="domimage" /></p>
<p><a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/Nominierungen/Uebersetzung/ErnestWichner">Ernest Wichner</a>:</p>
<p>übersetzt aus dem Rumänischen von Varujan Vosganian: &#8222;Buch des Flüsterns&#8220;</p>
<p>(Paul Zsolnay Verlag)<br />
<small>Foto: privat</small></p>
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		</item>
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		<title>&#034;Der schwarze Handschuh&#034; (Manesse) von Vladimir Odoevskij &#034;Buch des Monats&#034; der Darmst&#228;dter Jury  3. Februar 2014</title>
		<link>https://literaturkurier.net/der-schwarze-handschuh-manesse-von-vladimir-odoevskij-buch-des-monats-der-darmstdter-jury-3-februar-2014/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Feb 2014 11:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählung(en)]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Russische Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8222;Im Schatten von Puschkin und Gogol&#8220; &#8222;Der schwarze Handschuh&#8220; (Manesse) von Vladimir Odoevskij ist das &#8222;Buch des Monats&#8220; Februar der Darmstädter Jury. Ins Deutsche gebracht wurden die Erzählungen von Peter Urban, der im Dezember gestorben ist − auch ihn ehrt &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/der-schwarze-handschuh-manesse-von-vladimir-odoevskij-buch-des-monats-der-darmstdter-jury-3-februar-2014/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="font-size: x-large;">&#8222;Im Schatten von Puschkin und Gogol&#8220;</span></h4>
<h5></h5>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/xknpziuy.jpg"><img style="margin: 0px 20px 17px 0px; display: inline; border: 0px;" title="xknpziuy" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2014/02/xknpziuy_thumb.jpg" alt="xknpziuy" width="291" height="480" align="left" border="0" /></a><span style="font-size: medium;">&#8222;Der schwarze Handschuh&#8220; (Manesse) von Vladimir Odoevskij ist das &#8222;Buch des Monats&#8220; Februar der Darmstädter Jury. Ins Deutsche gebracht wurden die Erzählungen von Peter Urban, der im Dezember gestorben ist − auch ihn ehrt die Jury mit ihrer Wahl.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong><span style="text-decoration: underline;">In der Begründung der Jury heißt es</span></strong>:</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> &#8222;Ihr erzieherisches Ziel verfehlende Strategien, kuriose Einbildungen oder Sinnestäuschungen, folgenschwere üble Nachreden, Intrigen und Heucheleien − darum geht es in den teils phantastisch-ironischen, teils bitter die (adels)gesellschaftlichen Umgangsformen kritisierenden Erzählungen, die der hochgebildete und vielseitig begabte Fürst Vladimir Odoevskij während der 1830er Jahre verfasst hat − sozusagen im Schatten der großen mit ihm befreundeten Generationsgenossen Puschkin und Gogol.&#8220;</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Für den Band habe der Übersetzter Peter Urban sieben der auch formal abwechslungsreichen Stücke ausgewählt − und neu oder erstmals ins Deutsche gebracht. &#8222;Es war das letzte seiner Projekte, das er noch hat realisieren können&#8220;, so die Jury.</span></p>
<p><span id="more-7563"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: medium;"> &#8222;Auch in dankbarer Erinnerung an ihn, den großen Kenner und Vermittler russischer Literatur, sei &#8218;Der schwarze Handschuh&#8216; zu entdeckender Lektüre empfohlen.&#8220;</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Er ist ein charmanter Feingeist und scharfzüngiger Kritiker skandalöser Zustände, und so erzählt Vladimir Odoevskij stets mit der Eleganz des formvollendeten Stilisten.</strong> Dieser Auswahlband ist eine Trouvaille für alle, die sich mit Felicitas Hoppe von der «Leichtigkeit, Geistesgegenwart und Beobachtungsgabe» dieses russischen Klassikers bezaubern lassen möchten.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Neu zu entdecken: ein Hochkaräter der russischen Literatur und ein Großmeister der kleinen Form. Vladimir Odoevskij (1803–1869) hat die Erzählkunst seiner Heimat mitbegründet und sie mit seinen Novellen in weltliterarische Sphären geführt. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Sprachlich souverän und in unbefangenem Fabulierton vermittelt er uns ein launig- heiteres Zeit- und Sittenbild der spätaristokratischen Welt. Kaum ein gesellschaftlicher Missstand und kaum ein menschlicher Makel, den der versierte Satiriker nicht auf seine spitze Feder gespießt hätte. Habgier, Eitelkeit, Ruhmsucht, Trägheit des Herzens, Standes- und Geistesdünkel, nichts ist vor seiner Polemik sicher. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Der Enge gesellschaftlicher Konventionen und des schönen Scheins entkommen am Ende weder die Privilegierten noch die Habenichtse, weder die Berechnenden noch die, die angeblich reinen Herzens sind. Wie das Zwillingsstück um die zauberhaften Prinzessinnen Mimi und Zizi, das den Beginn der psychologischen Analyse in der russischen Literatur markiert, sind auch die anderen Erzählungen des Bandes eine tiefgründige Kritik an ausgehöhlten Traditionen. Romantische Motive, spätromantische Brechung und ein modern anmutender Scharfblick finden sich hier meisterhaft miteinander verschränkt.<br />
Bei den hier von Peter Urban gehobenen Prosaschätzen handelt es sich durchwegs um Erst- bzw. Neuübersetzungen, die den Nimbus dieses großen Erzählers belegen</span>.</p>
<p><span style="font-size: medium;">Stichworte zu diesem Buch nennt der Verlag:</span></p>
<h4><a href="http://www.randomhouse.de/search/searchresult.jsp?webtag=Tiefsinn&amp;pg=EDITION&amp;pub=1">Tiefsinn</a>   <a href="http://www.randomhouse.de/search/searchresult.jsp?webtag=Eleganz&amp;pg=EDITION&amp;pub=1">Eleganz</a>   <a href="http://www.randomhouse.de/search/searchresult.jsp?webtag=Spott&amp;pg=EDITION&amp;pub=1">Spott</a>    <a href="http://www.randomhouse.de/search/searchresult.jsp?webtag=19.%20Jahrhundert&amp;pg=EDITION&amp;pub=1">19. Jahrhundert</a>    <a href="http://www.randomhouse.de/search/searchresult.jsp?webtag=Entdeckung&amp;pg=EDITION&amp;pub=1">Entdeckung</a>    <a href="http://www.randomhouse.de/search/searchresult.jsp?webtag=Ironie&amp;pg=EDITION&amp;pub=1">Ironie</a>      <a href="http://www.randomhouse.de/search/searchresult.jsp?webtag=Klassiker&amp;pg=EDITION&amp;pub=1">Klassiker</a> <a href="http://www.randomhouse.de/search/searchresult.jsp?webtag=Russische%20Literatur&amp;pg=EDITION&amp;pub=1">Russische Literatur</a></h4>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net/der-schwarze-handschuh-manesse-von-vladimir-odoevskij-buch-des-monats-der-darmstdter-jury-3-februar-2014/">&quot;Der schwarze Handschuh&quot; (Manesse) von Vladimir Odoevskij &quot;Buch des Monats&quot; der Darmst&auml;dter Jury  3. Februar 2014</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://literaturkurier.net">Literaturkurier.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>SWR-Bestenliste Nov. 2013 &#8211; Elf wunderbare Buch- und vor allem Lesetipps</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Oct 2013 16:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>31 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich – in freier Auswahl – vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte. &#160;                                                                                   Klicken Sie hier zur Liste! Chart Bestenliste Titel 1 Ferrari, Jérôme Balco Atlantico &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/swr-bestenliste-nov-2013-elf-wunderbare-buch-und-vor-allem-lesetipps/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h5><span style="font-size: x-large;">31 Literaturkritikerinnen und -kritiker nennen monatlich – in freier Auswahl – vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie &#8222;möglichst viele Leser und Leserinnen&#8220; wünschen, und geben ihnen Punkte. </span></h5>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">1</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;"><img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /></td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4354729.jpg.972305.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Ferrari, Jérôme<br />
<strong>Balco Atlantico</strong><br />
Secession Verlag für Literatur &#8211; gebunden, 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-905951-24-0Die Geschwister Khalet und Hayet fliehen aus dem Elend von Marokko. Und stranden im Elend von Korsika, als Aushilfen in einer Bar mitten in den Wirren des Unabhängigkeitskriegs der 1980er Jahre. Sie haben keine Chance. Jérôme Ferrari erhielt für seinen dritten Korsika-Roman &#8222;Predigt auf den Untergang Roms&#8220; 2012 den Prix Goncourt. &#8222;Balco Atlantico&#8220; ist der Auftakt der Trilogie. &#8211; [59 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-642495" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Wieder das korsische Dorf, wieder die Bar. Aus nächster Nähe werden dem Nationalisten Stéphane Campana zwei Kugeln in den Bauch gejagt. An seinen Leichnam geklammert vergeht vor Tränen die junge Virginie Susini, in unheilvoller Verehrung war sie dem nun Toten seit Jahren verfallen, bis hin zur sexuellen Selbstaufgabe. Und wieder Hayet, und auch ihr Bruder, Khalet, voller Träume auf ein besseres, auf ein freies Leben kamen sie nach Europa. Doch der allem Sein gegenüber gleichgültige Lauf der Dinge läßt auch ihre Träume zerbersten wie die Glück verheißenden Wellen am Felsen von Balto Atlantico, Tanger, Marokko, und sie in den Wind der Geschichte schreiben wie die Gischt des Meeres, das kein Erbamen kennt. Auf der Insel aus Gewalt und Schönheit führt Jérôme Ferrari die Hoffnungen und Ängste, die Ideologien und Träume, die Sehnsüchte und Einsamkeiten der Dorfbewohner zusammen, verschmelzt sie zu einem Schicksal &#8211; und liefert uns einen Roman über die Kraft der Erinnerung, das innere Exil, die Macht der Träume &#8211; wuchtig tief, voller Empathie, und stets mit seinen Figuren nah an den unwiderruflichen Gesetzen der Weltläufe aller Epochen. Ein grandioses Leseerlebnis!<strong>Zum Autor:</strong><br />
Jérôme Ferrari, geboren 1968 in Paris, ist Philosophielehrer. Nachdem er am internationalen Gymnasium von Algier und später auf Korsika unterrichtet hat, arbeitet er heute in Abu Dhabi.Sein Werk erscheint in Frankreich bei Actes Sud. Für seinen Roman &#8222;Und meine Seele ließ ich zurück&#8220; hat er den Grand Prix Poncetton SGDL 2010 sowie den Prix Roman France Télévisions 2010 erhalten, sein Roman &#8222;Predigt auf den Untergang Roms&#8220; wurde mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet und von den Buchhändlern zu einem der besten Bücher des Jahres gekürt.</div>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">2</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;"><img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /></td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4330953.jpg.972309.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Kronauer, Brigitte<br />
<strong>Gewäsch und Gewimmel</strong><br />
Klett-Cotta &#8211; gebunden, 26,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-608-98006-6&#8243;Elsa Gundlach hat zur Aufheiterung ihrer teilweise schwer geplagten Klienten für jeden Montagmorgen einen frischen Strauß in Auftrag gegeben. Pünktlich nach einer Woche ist er welk und wird weggeworfen.&#8220; Kürzestprosa und großer Roman in einem. Rätselhaftes passiert. Naja, nicht immer. &#8211; [58 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-642497" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Man spaziert durch diesen Roman wie durch das Gewimmel einer Fußgängerzone. Manche Menschen sieht man öfter, an manche wird man sich kaum erinnern. So auch Elsas Lieblingspatientin Luise Wäns, die verliebt ist in Hans Scheffer, den Leiter eines Renaturierungsprojekts. Sie wünscht sich sehnlichst, mit ihm noch einmal in die Kindheit abzutauchen, ein kleines Arkadien zu schaffen gegen eine angeblich erwachsene Welt. Eine Welt, die großartig oder furchtbar ist wie die täglichen Nachrichten, die einen aber ständig überfordert.<br />
Und dennoch trotzen die Figuren dem Alltag stets aufs neue Bedeutung und Sinn ab. Auch in ihrem neuen Roman erfüllt die große Erzählerin Brigitte Kronauer unser unsterbliches Bedürfnis nach Geschichten und Anekdoten, nach Ernst und Komik.<strong>Zum Autor:</strong><br />
Brigitte Kronauer, geboren 1940 in Essen, lebt in Hamburg. Ihr Werk wurde unter anderem mit dem Fontane-Preis der Stadt Berlin, dem Heinrich-Böll-Preis, dem Bremer Literaturpreis, dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Jean-Paul-Preis ausgezeichnet. 2005 erhielt sie den Büchner-Preis der Darmstädter Akademie. Zuletzt erschien bei Klett-Cotta der Essayband &#8222;Favoriten. Aufsätze zur Literatur&#8220;.</div>
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</tr>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">3</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;">4</td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4334913.jpg.959014.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Kertész, Imre<br />
<strong>Letzte Einkehr</strong><br />
Rowohlt &#8211; gebunden, 24,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-498-03562-4Mehr als ein Tagebuch. Der 1929 geborene Literatur-Nobelpreisträger erzählt den Roman eines Romans, der hätte geschrieben werden können. Nur das Leben macht, was es immer macht: es verhindert. Kertész kämpft mit dem neuen Computer. Er hadert mit den zahllosen Interviewanfragen und klagt über den &#8222;unerträglichen Terror des Alters&#8220;. Fragment und Lebenswerk, das liegt auch hier nah beieinander. &#8211; [55 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-638326" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Im Gegensatz zu seinem berühmten &#8222;Galeerentagebuch&#8220;, das eine Komposition aus den jahrzehntelangen Aufzeichnungen während der inneren Emigration im sozialistischen Ungarn darstellt, handelt es sich bei den hier vorgelegten späten Tagebüchern von Imre Kertész um ein unbearbeitetes, ursprünglich nicht für die Öffentlichkeit gedachtes &#8222;journal intime&#8220; von überraschender, oft verstörender Offenheit. Es umfaßt die Jahre seiner äußeren Emigration &#8211; die Loslösung von Ungarn, dessen postsozialistische Entwicklung ihn immer stärker an präfaschistische Zeiten erinnert, und die Niederlassung in der Wahlheimat Berlin, wo ihn 2002 die «Glückskatastrophe» des Nobelpreises ereilt.Das damit verbundene «rare Geschenk guten Lebens» weiß er nach Jahrzehnten äußerster Einschränkung zwar durchaus zu genießen &#8211; exklusive Restaurants in Berlin, Paris und New York oder die Luxushotels von Gstaad und Madeira -, doch stärker sind die Aufzeichnungen ab jetzt von den Klagen über die «erwürgenden Anforderungen des Ruhms» und die dadurch einsetzende Selbstentfremdung grundiert, über das Nachlassen der Schaffenskraft und den &#8222;unerträglichen Terror des Alters&#8220;. Ein &#8222;Trivialitäten-Tagebuch&#8220; nennt er sein Diarium schließlich.Von der gewohnten Schärfe seiner zeitdiagnostischen und ästhetischen Reflexionen, der Prägnanz der Momentaufnahmen haben seine Tagebücher indes nichts verloren. Leitmotiv bleibt das Schreiben, das Ringen um die Gestaltung der in diesen Jahren entstehenden Prosawerke &#8222;Liquidation&#8220; und &#8222;Dossier K.&#8220; sowie des geplanten &#8222;Sonderberg&#8220;-Romans. Schreiben ist für ihn die einzige Legitimation seines Lebens. Als Krankheit und Schmerzen dominieren, macht er sich mit unerhörter Kühnheit zum gnadenlosen Chronisten des eigenen Verfalls &#8222;im Vorzimmer des Todes&#8220;.</div>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">4</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;">5</td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4337440.jpg.959053.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Handke, Peter<br />
<strong>Versuch über den Pilznarren</strong><br />
Suhrkamp &#8211; Leinen, 18,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-518-42383-7Peter Handke hat Versuche über die Jukebox, die Müdigkeit, den geglückten Tag, den stillen Ort geschrieben. Der letzte seiner Versuche handelt von einem Pilznarren – und deshalb auch von Pilzen: &#8222;Die letzten Geschöpfe der Welt, welche sich nicht und nicht züchten, nicht und nicht zivilisieren, geschweige denn domestizieren ließen.&#8220; &#8211; [54 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-638329" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
2012 nahm Peter Handke mit seinem &#8222;Versuch über den Stillen Ort&#8220; die Reihe seiner Versuche wieder auf. Nur ein Jahr später beschließt er sie, endgültig, wie der Dichter selbst sagt, mit einem fünften und letzten erzählenden Essay, dem &#8222;Versuch über den Pilznarren&#8220; &#8211; worin die Pilze für den Helden der Geschichte nicht nur Passion, sondern das letzte Abenteuer, das Abenteuer an sich sind.</div>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
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<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">5</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;">6</td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Alles_was_ist.jpg.959078.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Salter, James<br />
<strong>Alles, was ist</strong><br />
Berlin Verlag &#8211; gebunden, 22,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-8270-1162-6&#8243;&#8218;Irgendwann wird einem klar, dass alles ein Traum ist und nur geschriebene Dinge die Möglichkeit haben, wirklich zu sein.&#8216; Diesen Satz hat Salter seinem Buch vorangestellt; die ruhige Selbstgewissheit, mit der er ihn einlöst, macht diesen Roman so bezwingend.&#8220; (Felicitas von Lovenberg) &#8211; [40 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-638347" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
James Salter ist einer der großen amerikanischen Erzähler unserer Zeit, ein moderner Klassiker, und &#8222;Alles, was ist&#8220; ist eine Huldigung an das New York der fünfziger und sechziger Jahre, an ein freies, ungezügeltes Leben und die einst so glamouröse Welt der Bücher und der Literatur.<br />
Als Lieutenant Philip Bowman aus dem Pazifischen Krieg zurückkehrt, der Schlacht von Okinawa knapp entronnen, liegt das Leben endlich vor ihm. Er studiert, heuert bei einer Theaterzeitschrift an, beginnt für einen Verlag Manuskripte zu lesen. Alles scheint möglich in dem noch ungebändigten New York. Er wird Lektor in einem angesehenen Verlag, diniert mit Schriftstellern, und er lernt Vivian kennen, Vivian Amussen, das schöne unnahbare Mädchen aus dem Süden.<br />
Bowman heiratet und wird geschieden, er betrügt und wird betrogen. Seine Arbeit, seine Liebschaften, seine Träume, wie alles ihn berührt und über ihn hinweggeht. Nur ein kurzes Flackern zwischen Erinnerung und Vergessen ? und doch: alles, was ist.</div>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">6</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;">7</td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/Como.jpg.944985.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Zeiner, Monika<br />
<strong>Die Ordnung der Sterne über Como</strong><br />
Blumenbar &#8211; gebunden, 19,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-351-05000-9Wenn Tom Holler das Glas mit den Medikamenten trinkt, hat er Ruhe. Für immer. Aber dann kommt der Anruf und das Glas fällt auf den Boden. &#8222;Tom Holler ist eine Schnecke, die auf die andere Seite der Bundesstraße will. Eine entschlossene Schnecke, die jemand aufhebt, in falscher Tierliebe in die Hand nimmt und zurückbringt.&#8220; &#8211; [36 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-599097" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Wie viel Liebe verträgt eine Freundschaft?Dieser Roman handelt vom verpassten und verspielten Glück und von dem Unglück, im rechten Moment die falschen Worte gesagt zu haben. Er erzählt die Geschichte zweier Männer und einer Frau, die ihre Freundschaft und ihre Liebe aufs Spiel setzen.<br />
Tom Holler, halbwegs erfolgreicher Pianist und frisch getrennt von seiner Frau, tourt mit seiner Berliner Band durch Italien. In Neapel hofft er seine große Liebe wiederzutreffen: Betty Morgenthal. Doch je näher ihre Begegnung rückt, desto tiefer taucht Tom in die Vergangenheit ein. Denn vor vielen Jahren verunglückte Marc, sein bester Freund und Bettys Lebensgefährte. Er hat keine andere Wahl, als die fatale Dreiecksgeschichte noch einmal zu erleben.<br />
Berlin und Italien, Leichtsinn und Schwermut, Witz und Dramatik, die lauten und die leisen Töne &#8211; dieser Debütroman ist voller Musik.&#8220;Es ist unerhört selten, dass eine Frau mit dieser Gerechtigkeit, jenseits aller Klischees, über einen Mann schreibt. Was für ein Roman!&#8220;<br />
Michael Kumpfmüller&#8220;Untergründig und scharfsinnig und im nächsten Moment sehr poetisch und heiter.&#8220; Rainer Merkel</p>
</div>
</td>
</tr>
<tr>
<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_up.gif" alt="Aufgestiegen" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">7</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;">8</td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4338606.jpg.944965.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Poschmann, Marion<br />
<strong>Die Sonnenposition</strong><br />
Suhrkamp &#8211; gebunden, 19,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-518-42401-8&#8243;Pyramidenschweigsamkeit&#8220;, &#8222;Glühbirnengleichnis&#8220;, &#8222;Flüssigstrümpfe&#8220;, &#8222;Die Schönheit des Staubs&#8220; – in den Überschriften spürt man die Lyrikerin. 2011 erhielt Marion Poschmann den Peter Huchel-Preis. In &#8222;Die Sonnenposition&#8220; erzählt sie von der Macht des Krieges über Generationen und von den Rändern des Lebens. &#8211; [33 Punkte]</td>
</tr>
<tr>
<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">8</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;"><img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /></td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4323977.jpg.972313.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Coetzee, J.M.<br />
<strong>Die Kindheit Jesu</strong><br />
S. FISCHER &#8211; gebunden, 21,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-10-010825-8Der neue Roman des Literatur-Nobelpreisträgers. Ein Junge und ein Mann in einer erfundenen Stadt: Novilla. &#8222;Wir haben die Chance bekommen zu leben und wir haben diese Chance ergriffen. Zu leben ist großartig. Das Größte, was man sich vorstellen kann.&#8220; &#8222;Aber müssen wir hier leben?&#8220; &#8222;Hier im Gegensatz zu wo? Es gibt sonst keinen anderen Ort. Mach jetzt die Augen zu. Schlafenszeit.&#8220; &#8211; [31 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-642499" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
J. M. Coetzees großer Roman &#8222;Die Kindheit Jesu&#8220; ist ein Meteor voller Intensität, Überraschung und Schönheit. Emigration, Einsamkeit, das Rätsel einer Ankunft: In einem fremden Land finden sich ein Mann und ein Junge wieder, wo sie ohne Erinnerung ihr Leben neu erfinden müssen. Sie müssen nicht nur eine neue Sprache lernen, sondern auch dem Jungen eine Mutter suchen. &#8211; In einem dunklen Glas spiegelt J. M. Coetzee unsere Welt, so dass sich alles Nebensächliche unseres Umgangs verliert und die elementarsten Gesten sichtbar werden.</div>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">9</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;"><img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /></td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4337359.jpg.972317.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Maier, Andreas<br />
<strong>Die Straße</strong><br />
Suhrkamp &#8211; gebunden, 17,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-518-42395-0&#8243;Ich ahnte zunächst noch nicht einmal, dass Mädchen und Jungen sich überhaupt voneinander unterscheiden. Am Anfang ist alles eins, die Verschiedenheit kommt später, dann ist das Paradies verloren.&#8220; Pubertät ist schlimm. Aber auch komisch. Andreas Maier auf der Suche nach der verlorenen Wetterau, Band vier. &#8211; [31 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-642501" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Am Anfang sind es bloß Doktorspiele, aber sie sind schon von einer Dringlichkeit, die eines Erwachsenen würdig wäre. Später kommt die &#8222;Bravo&#8220; und gibt erstmals eine Sprache dazu. Eine jugendliche Welt aus zeitschriftengeborenenen Worten wie Petting, Glied und Scheide. Der Erzähler, drei Jahre jünger als seine Schwester und ihre Freundinnen, steht staunend vor ihnen und erfährt seine erste Aufklärung ausgerechnet mit &#8222;Alice im Wunderland&#8220;. Alte Hexenhausmänner durchwandern die Szene und ziehen die Zehnjährigen auf deren Schulheimwegen in ihre Häuser. Ganz schlimm erwischt es John, einen amerikanischen Gastschüler, der sich in der Folge einen Panzer gegen seine Umwelt anfrißt. Die Schwester, inzwischen adoleszent, rennt mit ihren Freundinnen um die amerikanische Kaserne in Friedberg in der Wetterau in der verzweifelten Hoffnung, die GIs mögen sie endlich erwählen. Und die verliebten Jugendlichen bevölkern nach Schulschluß die Kaiserstraße wie ein Auflauf vorübergehend unheilbar Kranker, für die sonst nirgends Platz wäre, so zahlreich sind sie.&#8220;Der Anfang des Unterschieds und damit aller späteren Liebe und allen Schmerzes war, daß jene Bettina anders war als ich und ich nicht wußte, inwieweit sie anders war. Und daß, um es zu erfahren, sie sich ausziehen müßte.&#8220;</div>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_down.gif" alt="Abgestiegen" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">10</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;">2</td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4334908.jpg.944973.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Kehlmann, Daniel<br />
<strong>F</strong><br />
Rowohlt &#8211; gebunden, 22,95 Euro<br />
ISBN: 978-3-498-03544-0&#8243;Fatum&#8220;, sagte Arthur. &#8222;Das große F. Aber der Zufall ist mächtig, und plötzlich bekommt man ein Schicksal, das nie für einen bestimmt war. Irgendein Zufallsschicksal. So etwas passiert schnell.&#8220; &#8211; [30 Punkte]</p>
<div id="buch-mehr-infos-634128" style="display: none;"><strong>Kurzbeschreibung:</strong><br />
Es ist der Sommer vor der Wirtschaftskrise. Martin Friedland, katholischer Priester ohne Glauben, übergewichtig, weil immer hungrig, trifft sich mit seinem Halbbruder Eric zum Essen. Der hochverschuldete, mit einem Bein im Gefängnis stehende Finanzberater hat unheimliche Visionen, teilt davon jedoch keinem etwas mit. Schattenhafte Männer, sogar zwei Kinder warnen ihn vor etwas, nur: Gelten diese Warnungen wirklich ihm, oder ist etwa sein Zwillingsbruder Iwan gemeint, der Kunstkenner und Ästhet, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht? Schon nimmt das Unheil seinen Lauf.Daniel Kehlmann erzählt von drei Brüdern, die ? jeder auf seine Weise ? Betrüger, Heuchler, Fälscher sind. Sie haben sich eingerichtet in ihrem Leben, doch plötzlich klafft ein Abgrund auf. Ein Augenblick der Unaufmerksamkeit, ein Zufall, ein falscher Schritt, und was gespenstischer Albtraum schien, wird wahr.Ein Roman über Lüge und Wahrheit, über Familie, Fälschung und die Kraft der Fiktion: ein virtuoses Kunstwerk ? vielschichtig, geheimnisvoll und kühn.</div>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td class="col-a" style="vertical-align: top;"><img src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_new.gif" alt="Neu dabei" /></td>
<td class="col-b tx2" style="vertical-align: top;">11</td>
<td class="col-c" style="vertical-align: top;"><img title="neu" src="http://www.boersenblatt.net/layout_bb/css/ic_chart_pos_new.gif" alt="neu" /></td>
<td class="col-d has-img"><img src="http://www.boersenblatt.net/sixcms/media.php/1191/thumbnails/vlb_cover_0-4200623.jpg.972321.jpg" alt="" border="0" /></td>
<td class="col-e" style="vertical-align: top;">Simon, Claude<br />
<strong>Archipel | Nord</strong><br />
Matthes &amp; Seitz Berlin &#8211; gebunden, 22,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-88221-027-9Fotografie fängt den Moment, Literatur das Wesen. Claude Simon war in beiden Künsten zuhause. In diesem Jahr wäre der Nobelpreisträger von 1985 100 Jahre alt geworden. &#8222;irgendwo noch immer glitzernd tausend Pailletten sich entzündend erlöschend zwischen den Baumstämmen eines Sees.&#8220; &#8211; [30 Punkte]</td>
</tr>
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		<title>Krimizeit &#8211; Die zehn besten Krimis im Juli 2013</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jul 2013 05:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Jeden ersten Donnerstag im Monat geben Literaturkritiker und Krimispezialisten die Romane bekannt, die ihnen am besten gefallen haben. Bitte– hier geht’s zur Liste – anklicken! 1(1) Patrícia Melo: Leichendieb Aus dem Portugiesischen von Barbara Mesquita Tropen, 208 S., 18,95 € &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/krimizeit-die-zehn-besten-krimis-im-juli-2013/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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				<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: x-large;"><strong>Jeden ersten Donnerstag im Monat geben Literaturkritiker und Krimispezialisten die Romane bekannt, die ihnen am besten gefallen haben.</strong></span></h3>
<blockquote><p>Bitte– hier geht’s zur Liste – anklicken!</p></blockquote>
<p><span id="more-7328"></span></p>
<h3><strong>1</strong><strong>(1) Patrícia Melo: Leichendieb</strong><br />
Aus dem Portugiesischen von Barbara Mesquita Tropen, 208 S., 18,95 €<br />
Corumbá, Grenze Brasilien/Bolivien. Dem namenlosen Icherzähler dieser moralischen Groteske fällt beim Angeln ein Flugzeug vor die Füße. Darin der sterbende Sohn eines reichen Viehzüchters und ein Kilo Koks. Welch ein Glück! Der Angler beginnt zu handeln: mit Stoff, mit Leichen, mit Zukunft. Melo ist Extraklasse.</h3>
<p><strong>2</strong><strong>(–) Waren Ellis: Gun Machine</strong><br />
Aus dem Englischen von Ulrich Thiele Heyne, 384 S., 9,30 €<br />
Manhattan. Detective Tallow entdeckt eine Schatzkammer mit den Waffen aller Serienkiller Amerikas. Der &#8222;Jäger&#8220; nutzt dieses Arsenal auf seinem eigenen blutbespritzten Kriegspfad: Manhattan den Indianern! Wunschalbtraum des Comicautors Ellis: mit Polizeisirene in die ewigen Jagdgründe! Voll abgedreht.</p>
<p><strong>3</strong><strong>(2) Robert Hültner: Am Ende des Tages</strong><br />
btb, 320 S., 19,99 €<br />
München/Thalbach/Chiemgau um 1929. Die Nazis scheinen abgeschlagen, Kajetan könnte zurück zur Polizei. Noch klärt er einen Justizirrtum auf, da kollidiert er mit der Politik. Ein Flugzeug mit übler Konterbande ist abgestürzt. Bayern tapst in Richtung Ende. Historisch gewiefte, sprachlich ausgefeilte Krimikunst. <strong>Arne Dahl:</strong></p>
<p><strong>4</strong><strong>(–) Arne Dahl: Bußestunde</strong><br />
Aus dem Schwedischen von Wolfgang Butt Piper, 462 S., 19,99 €<br />
Stockholm/Bagdad. Verschwunden: der mächtigste Polizist Schwedens. Entführt: anorektische Frauen. 1 Fall für Paul Hjelm, 1 Fall für die A-Gruppe. Dahl spinnt globales, reißfestes Garn, zwischen Ellroy und le Carré. Zehnter und bester Band um das beamtete Ermittlungskünstler-Kollektiv.</p>
<p><strong>vie Tidhar: Osama</strong><br />
Aus dem Englischen von Julia Gräbener-Müller, Rogner &amp; Bernhard, 312 S., 22,95 €<br />
Vientiane/London/New York. Privatdetektiv Joe sucht den Mann, der Osama bin Laden erfand. Plausible Realitätsumkehr: Al-Kaida als Fantasieprodukt eines Serienschreibers. Auf der Suche nach der Wahrheit der Fiktion taumelt Joe wie durch Drogenwelten, gehetzt vom Komitee gegen Gegenwärtige Gefahr KGG.</p>
<p><strong>6</strong><strong>(3) Olen Steinhauer: Die Spinne</strong><br />
Aus dem Englischen von Friedrich Mader Heyne, 492 S., 16,99 €<br />
New York/Peking/Welt. Milo Weaver, Überlebender der ultrageheimen &#8222;Touristen&#8220;-Abteilung, will nur noch Familie. Aber ein Ex-Chef und sein chinesischer Gegenspieler setzen auf Rache. Steinhauer spielt meisterhaft die pazifische Karte. So sieht der Politthriller von morgen aus: weltumspannend, komplex, rasant.</p>
<p><strong>7</strong><strong>(8) Matthias Wittekindt: Marmormänner</strong><br />
Edition Nautilus, 288 S., 16,90 €<br />
Fleurville. Seit 40 Jahren nennt man sie &#8222;Marmormänner&#8220;. Einer lag als Wachsleiche am Bahndamm, die anderen drei sind perdu. Unruhe in der kleinen Stadt: Die Kleider eines Verschwundenen kommen ans Licht, ein Kind und seine Mutter werden entführt. Sorgsame Milieustudie über Vergessen, Verdrängen, Verschütten.</p>
<p><strong>8</strong><strong>(5) Sara Gran: Das Ende der Welt</strong><br />
Aus dem Englischen von Eva Bonné Droemer, 368 S., 14,99 €<br />
San Francisco/Brooklyn. Fünf Gitarren, ein Pokerchip, Schlüssel – schwache Hinweise auf den Mörder von Paul, Claire de Witts Exgeliebtem. Prekäre Autonomie der Detektivin: Claire zerstört sich fast auf der Suche nach Wahrheit, nach dem Kindertraum, geliebt zu werden. Kaliforniens Norden: kalt und hip. Gran fasziniert.</p>
<p><strong>9</strong><strong>(–) Stephen Dobyns: Das Fest der Schlangen</strong><br />
Aus dem Englischen von Rainer Schmidt C. Bertelsmann, 544 S., 14,99 €<br />
Brewster, Rhode Island. Ein neugeborenes Baby ist weg, die Plazenta auch. Kojoten streifen durch die Gassen, ein Junge trainiert Telekinese. Der Versicherungsdetektiv wird skalpiert. Zwischen Realem, Eingebildetem und Inszeniertem führt Dobyns akrobatische Erzählsprünge vor: Kleinstadthorrorverbrechensvergnügen pur.</p>
<p><strong>10</strong><strong>(9) Mark Peterson: Flesh &amp; Blood</strong><br />
Aus dem Englischen von Karen Witthuhn, Rowohlt, 384 S., 9,99 €<br />
Brighton. Cops gegen Gangsterbosse – die raue, schnelle Story passt wie die Faust ins Auge von Sussex. Im Drogen- und Vergnügungsparadies an Englands Südstrand findet DS Minter seine Bestimmung: Ermitteln in Elend und Dreck. Schnörkelloses Debüt. Peterson kennt sich aus.</p>
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		<title>08.07.2013 Darmst&#228;dter Jury: &#214;l. ! von Upton Sinclair</title>
		<link>https://literaturkurier.net/08-07-2013-darmstdter-jury-l-von-upton-sinclair/</link>
		<comments>https://literaturkurier.net/08-07-2013-darmstdter-jury-l-von-upton-sinclair/#respond</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2013 08:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ingeborg Gollwitzer]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Bestseller Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Schlüsselroman]]></category>
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		<category><![CDATA[Legendäre Zeit der Ölbarone]]></category>
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		<category><![CDATA[Öl.! Habgier und Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Raunbtierkapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Upton Sinclair]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Klassiker des politischen Romans. Sehr spannend zu lesen! Literarisches Leben Die Darmstädter Jury hat Upton Sinclairs Roman &#8222;Öl!&#8220; in der neuen Übersetzung von Andrea Ott (Manesse Verlag) zum Buch des Monats Juli 2013 gewählt. In der Begründung der Jury heißt &#8230; <br /><a href="https://literaturkurier.net/08-07-2013-darmstdter-jury-l-von-upton-sinclair/"><span class="btn btn-default">Lesen Sie weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></span></a></p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-size: x-large;">Klassiker des politischen Romans. Sehr spannend zu lesen! </span></h3>
<h3>Literarisches Leben</h3>
<p><a href="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/07/up.jpg"><img style="margin: 0px 15px 17px 0px; display: inline; border-width: 0px;" title="up" src="http://literaturkurier.net/wp-content/uploads/2013/07/up_thumb.jpg" alt="up" width="301" height="480" align="left" border="0" /></a></p>
<h4>Die Darmstädter Jury hat Upton Sinclairs Roman &#8222;Öl!&#8220; in der neuen Übersetzung von Andrea Ott (Manesse Verlag) zum Buch des Monats Juli 2013 gewählt.</h4>
<p><span style="font-size: medium;">In der Begründung der Jury heißt es: &#8222;Ein Klassiker des politischen Romans ist wiederentdeckt: eine Studie über Raubtierkapitalismus, schwarzes Gold, den Mythos des industriellen Fortschritts, mehr als achtzig Jahre alt, aber in der neuen, frischen Übersetzung von Andrea Ott hochaktuell. Ein Epos über amerikanische Großmogule und den Riss zwischen Arm und Reich.&#8220; (Wilfried F. Schoeller)</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Ein Schlüsselroman über die Tyrannei des Raubtierkapitalismus jetzt in deutscher Neuübersetzung</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-7309"></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">&#8222;Öl!&#8220; ist das US-Epos über die legendäre Zeit der Ölbarone: übers schnelle Geld und die Faszination jenes Rohstoffs, der wie kein anderer das Antlitz der modernen Zivilisation geprägt hat. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Mit ökonomischer Klarsicht schildert Sinclair den Wettlauf ums &#8222;schwarze Gold&#8220;, skrupellose Verteilungskämpfe und das beispiellose Auseinanderdriften von Arm und Reich. Ein Glanzstück welthaltiger, engagierter Romankunst!</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><br />
J. Arnold Ross hat es mit Ehrgeiz, Gerissenheit und Glück zum Erdölmagnaten gebracht, Sohn Bunny ist zum Erben seines &#8222;schmierigen Reichtums&#8220; auserkoren. Doch statt sich seiner Privilegien zu freuen, verbringt er jede freie Minute auf den Erdölfeldern Kaliforniens und entdeckt dort seine Sympathien für die einfachen Leute. Fortan pendelt der junge Idealist zwischen den Sphären, ohne in einer davon je ganz heimisch zu werden: weder in den verschwörerischen Machtzirkeln seines Vaters noch im gärenden Arbeitermilieu, aber auch nicht auf dem Universitätscampus, geschweige denn in Hollywoods Glamourwelt. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Zwischen allen Fronten stehend, muss er erkennen, dass das Leben ehernen Gesetzen von Habgier und Betrug gehorcht. Selten ist die Frage nach einer menschenwürdigen Gesellschaft literarisch eindringlicher gestaltet worden als am Schicksal des edelmütigen Ölprinzen Bunny Ross</span>.</p>
<p><strong>Bibliographie</strong><br />
Upton Sinclair, &#8222;Öl!&#8220;. Nachwort von Ilija Trojanow. Manesse Verlag, 2013, 768 S., 34,95 Euro. ISBN: 978-3-7175-2254-6</p>
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